DE1486400C - Klarsichtpackung - Google Patents

Klarsichtpackung

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DE1486400C
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DE
Germany
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container
lid
transparent
receptacle
pack
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English (en)
Original Assignee
Höfliger & Karg, 7050 Waiblingen; Josef Uhlmann Maschinenfabrik KG, 7958 Laup-
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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klarsieht- boden verschweißt und/oder mit Hilfe von Klam-
packung, bestehend aus einem als Aufnahmebehält- mern verbunden ist. Ferner weist das Behältnis Ein-
nis dienenden, einseitig offenen Formhohlkörper und schnürungen auf, die das Füllgut in seiner Lage
einem diesen abschließenden, nach dem öffnen fixieren.
wieder verschließbaren Deckel, der einseitig fest mit 5 Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Bedem Behältnis verbunden bleibt und mit einem An- hältnisses ist darin zu sehen, daß auf Scharniersatz versehen ist, der in eine Aussparung im gelenke usw. verzichtet werden kann und daß der Aufnahmebehältnis einrastend paßt. Deckel nach dem öffnen auf Grund der wirksamen
Bei einer bekannten, aus verschiedenen Werk- Rückstellkraft (federnde Zunge) von selbst wieder in Stoffen bestehenden Packung (USA.-Patentschrift io die Schließlage zurückschnappt. Eine derartige
2 813 624) ist ein lösbarer Deckelteil vorgesehen, der Packung ist sowohl in der Herstellung als auch in der
aus einer Lasche besteht, die zwecks Erzielung einer Handhabung sehr einfach.
Biegekante eine Prägung aufweist. Dadurch wird der An Hand der Zeichnung werden einige AusDeckel in zwei Teile unterteilt, die derart gegen- führungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es einander abbiegbar sind, daß die für das Wieder- 15 zeigt
verschließen der Packung erforderliche Verkürzung F i g. 1 die Ansicht einer Klarsichtpackung mit
des Deckels erzielt wird, die für das Einschieben des einer Tube als Inhalt von unten,
Zungenteils unter den entsprechenden Packungsteil F i g. 2 eine Seitenansicht der Packung gemäß
notwendig ist. Da bei der noch ungeöffneten F i g. 1 mit ausgebogenem Deckel,
Packung der Zungenteil auf dem entsprechenden 20 F i g. 3 die Ansicht nach F i g. 2, jedoch mit teil-
Packungsteil aufgeklebt ist und beim Wieder- weise entnommener Tube,
verschließen unter den besagten Packungsteil ge- Fig. 4 die Seitenansicht einer Klarsichtpackung
schoben werden muß, ist bei dieser Packungsart mit ausgebogenem Deckel und einem Fläschchen als
weder vor noch nach dem öffnen eine ebene Auf- Inhalt,
lagefläche vorhanden. 25 F i g. 5 die Draufsicht auf die Packung gemäß
Bei einer weiteren bekannten Packung (USA.- F i g. 4, .
Patentschrift 2 765 094) ist an einem um einen BoI- Fig. 6 die Ansicht der Packung nach den Fig. 4
zen schwenkbaren Deckelteil ein Ansatz vorgesehen, und 5 von vorn.
der in eine Aussparung im Randbereich des Auf- In den Fig. 1 bis 3 ist der als Aufnahmebehältnis
nahmebehälters paßt. Eine derartige Packung ist je- 30 dienende Formhohlkörper, der aus einer durch-
doch verhältnismäßig aufwendig in der Herstellung, sichtigen, von der Rolle aus zu verarbeitenden Kunst-
und ferner ergeben sich durch die scharnierartige stoffolie gewonnen ist, mit 1 bezeichnet, während 2
Verbindung des Deckels Vorsprünge u. dgl., so daß einen das unten offene Aufnahmebehältnis 1 ab-
hierbei keine für ein einwandfreies Stapeln erforder- schließenden Deckel darstellt. Der Formhohlkörper 1
liehen glatten Flächen entstehen. 35 weist Einschnürungen 3 auf, die einmal dazu dienen,
Ähnlich liegen die Verhältnisse auch bei der durch die Tube 4 in ihrer Lage zu fixieren, und zum anderen
die französische Patentschrift 1 202 378 bekannt- eine breitere Scheiß- bzw. Siegelnaht ermöglichen,
gewordenen Packung. Auch in diesem Fall ist der wodurch die Aufreißfähigkeit der Naht klar begrenzt
Deckel um einen Bolzen schwenkbar gelagert. Die und ein vollständiges Aufreißen vermieden wird. Die
Verriegelung des Deckelteils mit dem Packungs- 40 ebene untere Auflagefläche 5 des Formhohlkörpers
unterteil erfolgt dabei durch an beiden Teilen vor- dient zur Aufnahme des Deckels 2, der im Beispiel
gesehene, entsprechend ausgebildete Vorsprünge. So- entlang der ausgezogenen Linie unlösbar mit den
wohl durch die Verriegelungselemente als auch durch Auflageflächen 5 des Aufnahmebehältnisses ver-
die scharnierartige Anlenkung des Deckelteils er- schweißt ist, längs des gestrichelt angedeuteten
geben sich auch bei dieser Packung keine für 45 Umfangsbereichs dagegen lösbar,
ein einwandfreies Stapeln "erforderlichen glatten In der Rückwandung 6 des Aufnahmebehältnisses 1
Flächen. ist ein Hinterschnitt 7 eingeprägt, in den der nasen-
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, förmige Ansatz 8 des Deckels eingreift. Ferner weist eine stabile, stapelfähige und mit gut beschriftbaren der Aufnahmebehälter eine Griffnut 9 auf, die den Flächen ausgebildete Packung zu schaffen, die vor 50 Deckel zwecks Öffnung zugänglich macht. Der Deckel allem mit einem staubdichten Verschluß versehen ist, selbst ist mit Versteifungsrippen 10 versehen, welche der die Sterilität der Packung in der Darreichungs- in entsprechende Ausprägungen 11 des Aufnahmeform gewährleistet und sich nach Gebrauch der behälters eingreifen.
Packung beliebig oft öffnen und schließen läßt. Zur Entnahme der Tube ist der durch die Griff-
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nun erfindungs- 55 nut 9 zugängliche Deckel 2 aus seiner Rastlage hergemäß eine Packung vorgeschlagen, bei der ein ein- aus nach unten zu ziehen, und zwar so weit, bis die stückig hergestellter Deckel über einen Teil seiner Tube 4 aus dem Aufnahmebehältnis 1 heraus-Länge unlösbar mit dem Aufnahmebehältnis ver- genommen werden kann. Nach Gebrauch kann die bunden und im übrigen |rts federnde Zunge aus- Tube leicht wieder in das Aufnahmebehältnis eingebildet ist und der Ansatz der Zunge eine Hinter- 60 gebracht werden, und der als federnde Zunge ausschneidung aufweist. Um das Herausziehen des gebildete Deckel 2 braucht nur durch leichten Druck Deckels aus seiner Rastlag"e zu ermöglichen, ist im wieder in seine Rastlage gebracht zu werden. Unter Behältnis eine Griffnut vorgesehen. Ferner sind im Umständen genügt auch schon das durch die Feder-Deckel Versteifungsrippen eingezogen, die in ent- kraft beringte Rückstellmoment des Deckels dazu, sprechende Ausprägungen der Behältniswandung ein- 65 diesen selbsttätig in seine Rastlage zurückzubringen, greifen. Weiterhin ist die Anordnung bei dieser In F i g. 3 ist die Packung mit ausgebogenem Deckel Packung so getroffen, daß der unlösbare Deckel- bei teilweise entnommener Tube festgehalten,
abschnitt im Vereinigungsbereich mit dem Behältnis- Die zur Aufnahme eines Fläschchens dienende
Klarsichtpackung gemäß den F i g. 4 bis 6 ist im Prinzip gleich ausgebildet wie die oben für die Tube beschriebene Packung. Das hier mit 12 bezeichnete Aufnahmebehältnis besitzt eine im Umfangsrichtung des Flaschenverschlusses 13 verlaufende Einschnürung 14, und die U-förmige Ausprägung 15 im Deckel 16 dient hierbei als Auflager für den eigentlichen Flaschenkörper 17. Die Arretierung des Deckels im Aufnahmebehältnis durch entsprechende Hinterschnitte bzw. Nasen entspricht der an Hand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen, desgleichen die Befestigung des Deckels an den ebenen Flächen des Aufnahmebehältnisses. Schließlich weist das Aufnahmebehältnis ebenfalls eine Griffnut 18 auf.
Klarsichtpackungen der vorbeschriebenen Art ,lassen sich aus tief ziehfähigen Folien in der Weise herstellen, daß das Behältnis und der Deckel jeweils getrennt voneinander auf einer Tiefziehtrommel unter Anwendung von Vakuum und Wärme geformt werden und der Deckel nach Eingabe des Füllguts und gegebenenfalls eines Prospekts 19 (F i g. 2) in das Behältnis mit diesem durch Siegelung oder Schweißung so fest verbunden wird, daß die Sterilität der Packung gewährleistet ist. Eine andere Herstellungsmöglichkeit besteht darin, die Folien mit Hilfe von Positivformen nach Erwärmung durch Druckluft zu verformen. Bei der erstmaligen Verwendung ist der Deckel von der Behältnisunterseite so weit abzuziehen, bis der unlösbare Verbindungsbereich des Deckels mit dem Behältnis erreicht ist. Die hierdurch erzielbare Öffnung ist so groß, daß der Inhalt ohne Schwierigkeiten entnehmbar ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Klarsichtpackung, bestehend aus einem als Aufnahmebehältnis dienenden, einseitig offenen Formhohlkörper und einem diesen abschließenden, nach dem Öffnen wieder verschließbaren Deckel, der einseitig fest mit dem Behältnis verbunden bleibt und mit einem Ansatz versehen ist, der in eine Aussparung im Aufnahmebehältnis einrastend paßt, dadurch gekennzeichnet, daß der einstückig hergestellte Deckel (2, 16) über einen Teil seiner Länge unlösbar mit dem Aufnahmebehältnis (1,12) verbunden und im übrigen als federnde Zunge ausgebildet ist und der Ansatz (8) der Zunge eine Hinterschneidung aufweist.
2. Klarsichtpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Behältnis (1,12) eine Griffnut (9, 18) vorgesehen ist, die das Herausziehen des Deckels (2,16) aus seiner Rastlage ermöglicht.
3. Klarsichtpackung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Deckel Versteifungsrippen (10, 15) eingezogen sind, die in entsprechende Ausprägungen (11) der Behältniswandung eingreifen.
4. Klarsichtpackung nach den Ansprüchen 1 bjs 3, dadurch gekennzeichnet, daß~der unlösbare Deckelabschnitt im Vereinigungsbereich mit dem Behältnisboden (5) verschweißt und/oder mit Hilfe von Klammern verbunden ist.
5. Klarsichtpackung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (1, 12) Einschnürungen (3, 14) aufweist, die das Füllgutstück (4,17) in seiner Lage fixieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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