DE1484587B - Vergießbarer Felsanker - Google Patents
Vergießbarer FelsankerInfo
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Description
3 4
Der Ankerstab 10 (F i g. 1) ist in die in der Ge- im Ankerstab 22, so daß der Übergang zur Bohrung
Steinsformation 12 vorhandenen Bohrung 11 einge- 24 nicht versetzt werden kann, wenn das elastische
setzt. Der Ankerstab 10 hat eine geradlinige Achse Aufsatzstück 23 sich verschieben sollte,
und hat Oberflächenunregelmäßigkeiten 13, die in Beim Einpumpen des Mörtels in den Zuführstuteinem kombinierten schraubenlinienförmigen Muster 5 zen 16 wird an der Eintrittsstelle, an der die Bohrung über die gesamte Länge des Ankerstabs 10 geformt 11 die Fläche 31 schneidet, ein hoher Druck entwiksind, um die Festhaltewirkung zwischen dem Anker- kelt. Zum Abdichten wird für gewöhnlich eine Dichtstab 10 und dem Mörtel zu erhöhen, der später in den masse in den Raum 32 eingestrichen. Dieser Raum 32 zwischen dem Ankerstab 10 und der Wand der Boh- ist mit einer Platte 33 abgedeckt, die in bezug auf die rung 11 vorhandenen Raum 14 eingegossen wird. Der io Achse der Bohrung 11 schwenkbar ist, um ein Anpashohle Innenraum des Ankerstabs 10 bildet einen sen an Winkellagen zwischen der Ebene der Fläche 31 Durchlaß 15 zum Ausströmen der eingeschlossenen und der Achse des Ansatzes 34 zu ermöglichen. Zum Luft, wenn der Mörtel am Zuführstutzen 16 zugeführt Festlegen des Ankers bei dem zur Einwirkung gewird. Beim allmählichen Füllen des Raumes 14 mit brachten Druck des Mörtels dient ein in der Nähe des dem Mörtel strömt die eingeschlossene Luft am rück- 15 äußeren Endes der Bohrung 11, d. h. nahe angebrachwärtigen Ende des Ankerstabs 10 entweder über die ter, aufspreizbarer Ankerkörper, dessen Spreizvoröffnung in der Stirnseite 21 des Ankerstabs 10 oder richtung aus einem konischen Spreizglied 35 und über eine der Diametralbohrungen 17 bis 20 in den Klemmschuhen 36 und 37 besteht. Diese Klemm-Durchlaß 15. Diese Diametralbohrungen 17 bis 20 schuhe 36, 37 haben eine Innenfläche, die mit dem stehen senkrecht zueinander. Durch die Anordnung 20 Konus des Spreizglieds 35 übereinstimmt. Eine auf mehrerer Diametralbohrungen 17 bis 20 etwas vor den Ansatz 34 ausgeübte Zugspannung zieht das dem gebirgseitigen Ende 21 des Ankerstabs 10, ver- Spreizglied 35 in Axialrichtung gegen die Klemmringert sich die Möglichkeit, daß der Weg für den schuhe 36 und 37. Die Klemmschuhe 36, 37 werden Luftstrom durch Staub oder Gesteinsteilchen ver- dabei in Radialrichtung auseinander gespreizt und lestopft wird. . 25 gen sich an die Wand der Bohrung 11 an. Das Fest-
und hat Oberflächenunregelmäßigkeiten 13, die in Beim Einpumpen des Mörtels in den Zuführstuteinem kombinierten schraubenlinienförmigen Muster 5 zen 16 wird an der Eintrittsstelle, an der die Bohrung über die gesamte Länge des Ankerstabs 10 geformt 11 die Fläche 31 schneidet, ein hoher Druck entwiksind, um die Festhaltewirkung zwischen dem Anker- kelt. Zum Abdichten wird für gewöhnlich eine Dichtstab 10 und dem Mörtel zu erhöhen, der später in den masse in den Raum 32 eingestrichen. Dieser Raum 32 zwischen dem Ankerstab 10 und der Wand der Boh- ist mit einer Platte 33 abgedeckt, die in bezug auf die rung 11 vorhandenen Raum 14 eingegossen wird. Der io Achse der Bohrung 11 schwenkbar ist, um ein Anpashohle Innenraum des Ankerstabs 10 bildet einen sen an Winkellagen zwischen der Ebene der Fläche 31 Durchlaß 15 zum Ausströmen der eingeschlossenen und der Achse des Ansatzes 34 zu ermöglichen. Zum Luft, wenn der Mörtel am Zuführstutzen 16 zugeführt Festlegen des Ankers bei dem zur Einwirkung gewird. Beim allmählichen Füllen des Raumes 14 mit brachten Druck des Mörtels dient ein in der Nähe des dem Mörtel strömt die eingeschlossene Luft am rück- 15 äußeren Endes der Bohrung 11, d. h. nahe angebrachwärtigen Ende des Ankerstabs 10 entweder über die ter, aufspreizbarer Ankerkörper, dessen Spreizvoröffnung in der Stirnseite 21 des Ankerstabs 10 oder richtung aus einem konischen Spreizglied 35 und über eine der Diametralbohrungen 17 bis 20 in den Klemmschuhen 36 und 37 besteht. Diese Klemm-Durchlaß 15. Diese Diametralbohrungen 17 bis 20 schuhe 36, 37 haben eine Innenfläche, die mit dem stehen senkrecht zueinander. Durch die Anordnung 20 Konus des Spreizglieds 35 übereinstimmt. Eine auf mehrerer Diametralbohrungen 17 bis 20 etwas vor den Ansatz 34 ausgeübte Zugspannung zieht das dem gebirgseitigen Ende 21 des Ankerstabs 10, ver- Spreizglied 35 in Axialrichtung gegen die Klemmringert sich die Möglichkeit, daß der Weg für den schuhe 36 und 37. Die Klemmschuhe 36, 37 werden Luftstrom durch Staub oder Gesteinsteilchen ver- dabei in Radialrichtung auseinander gespreizt und lestopft wird. . 25 gen sich an die Wand der Bohrung 11 an. Das Fest-
An Stelle der in F i g. 2 dargestellten Diametral- schrauben der Mutter 38 gegen die Platte 33 bewirkt
bohrungen zeigt F i g. 3 ein auf das Ende des Anker- die erforderliche Spreizwirkung und erzeugt, insbestabs
22 aufgesetztes Aufsatzstück 23. Der Ankerstab sondere bei Vorhandensein der Dichtmasse im Raum
22 hat die gleiche Ausführung wie der in F i g. 1 dar- 32, die notwendige Dichtung für den Mörtel. Die
gestellte Ankerstab 10. Das Aufsatzstück 23 ist über 30 Klemmschuhe 36 und 37 haben einen Abstand vondas
Ende des Ankerstabs 22 gestülpt, um die Diame- einander. Der Raum zwischen diesen Klemmschuhen
tralbohrungen 26, 27, 28 mit der Bohrung 24 des An- 36, 37 bildet einen Durchlaß für den Mörtel längs des
kerstabs 22 zu verbinden, durch welchen die einge- Ansatzes 34 und des Ankerstabs 10. Um eine Spreizbeschlossene
Luft entweicht. Das Aufsatzstück 23 be- wegung der Klemmschuhe 36 und 37 zum Gestein hin
steht vorzugsweise aus Kautschuk oder einem anderen 35 einzuleiten, muß vor dem Aufsetzen der Platte 33 unmindestens
halbelastischen Material. Das Aufsatz- ter Umständen ein Rohrstück in die Bohrung 11 eingestück
23 hat nach dem Ausführungsbeispiel eine führt werden, das sich an die Außenenden 39 und 40
Ringlippe 25, die als Kolben wirkt und die die vor der Klemmschuhe 36, 37 anlegt und diese etwas gegen
dem Aufsatzstück 23 liegenden Gesteinsteilchen und das Spreizglied 35 hin verschiebt. Das Spreizen der
den Staub beim Einsetzen des Ankerstabs 22 vor sich 40 Klemmschuhe 36 und 37 kann auch von einem nicht
herschiebt, so daß die Fläche 29, in der die Diametral- dargestellten Druckring eingeleitet werden, der auf
bohrungen 26, 27, 28 münden, möglichst frei von der- dem Ansatz 34 sitzt. Die Anordnung der Klemmartigem
Material ist. Die Ringlippe 25 schafft auch schuhe 36, 37 nahe der Fläche 31, d. h. nahe dem äueinen
wenigstens geringen Zwischenraum zwischen der ßeren Ende der Bohrung 11 erleichtert wesentlich den
Fläche 29 des Aufsatzstücks 23 und der Wand der 45 Einbau des Ankers. Bei Ankerkörpern, bei denen eine
Bohrung 11, so daß die Luft leichter über alle diese Drehung erforderlich ist, um eine Klemmwirkung zu
Durchlässe wegströmt. Vorzugsweise münden die Ra- erzielen, vermindert diese Anordnung der Klemmdialbohrungen
26, 27 und 28 in eine Mittelkammer 30 schuhe 36, 37 die Torsionsbeanspruchung des Ankermit
etwas größerem Durchmesser als die Bohrung 24 stabs 10.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vergießbarer Felsanker mit einem auf einer durch die Kappe eine Ankerstange ohne Ankerkopf
hohlen Ankerstange gehaltenen, auf spreizbaren 5 durch den bereits im Bohrloch enthaltenen plastischen
Ankerkörper und einer Vorrichtung zum Abdich- Mörtel einzutreiben. Die Verschlußkappe für das
ten des Bohrlochs, dadurch gekenn- Bohrloch wirkt dabei in beschränktem Umfang als
zeichnet, daß sich der aufspreizbare Anker- Ankerkopf, der die Ankerstange im Bohrloch zenkörper
in der Nähe des äußeren Bohrlochendes triert und eine Axialverschiebung hemmt. Bei dieser
befindet. io bekannten Anordnung ist das Einführen der Anker-
2. Vergießbarer Felsanker nach Anspruch 1, stange in das bereits mit Mörtel gefüllte Bohrloch redadurch
gekennzeichnet, daß Klemmschuhe (36, lativ schwierig und ein sicheres Ausfüllen des Bohr-37)
der Spreizvorrichtung des Ankerkörpers an lochs durch Vergießen unter hohem Druck nicht mögeinem
konischen Spreizglied (35) in Umfangsrich- lieh.
tung derart angeordnet sind, daß ein Durchgang 15 Es ist die der Erfindung zugrundeliegende Auffür
Luft und Mörtel zwischen den Klemmschuhen gäbe, einen derartigen vergießbaren Felsanker zu
(36, 37) verbleibt. schaffen, der wesentlich einfacher, leichter und mit
3. Vergießbarer Felsanker nach Anspruch 1 größerer Sicherheit auch in ein sehr tiefes Bohrloch
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle mit relativ im Verhältnis zum Durchmesser der An-Ankerstange
(10) wenigstens eine Diametralboh- 20 kerstange geringem Durchmesser einsetzbar ist, und
rung (17) in der Nähe des gebirgseitigen Endes der ein einwandfreies Vergießen der Ankerstange
(21) aufweist. . über die gesamte Länge ermöglicht.
4. Vergießbarer Felsanker nach Anspruch 1, Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
dadurch gekennzeichnet, daß das gebirgseitige daß sich der aufspreizbare Ankerkörper in der Nähe
Ende (21) der hohlen Ankerstange (22) mit einem 25 des äußeren Bohrlochendes befindet.
Aufsatzstück (23) versehen ist, welches wenig- Dieser Falsanker gemäß der Erfindung läßt sich stens eine Diametralbohrung (26) aufweist, die in mit seiner vom Bohrlochgrund bis in die Nähe der Verbindung mit der Bohrung (24) der hohlen An- Bohrlochmündung völlig freien Ankerstange sehr kerstange (22) steht. einfach und leicht in das noch leere Bohrloch einset-
Aufsatzstück (23) versehen ist, welches wenig- Dieser Falsanker gemäß der Erfindung läßt sich stens eine Diametralbohrung (26) aufweist, die in mit seiner vom Bohrlochgrund bis in die Nähe der Verbindung mit der Bohrung (24) der hohlen An- Bohrlochmündung völlig freien Ankerstange sehr kerstange (22) steht. einfach und leicht in das noch leere Bohrloch einset-
30 zen, worauf die Ankerstange durch Anziehen des Ankerkopfes festgelegt und an ihrer Außenseite abgedichtet
wird, so daß er mit hohem Druck mit Mörtel
über die ganze Tiefe des Bohrloches vergossen werden
kann. Darüber hinaus ist von der Außenseite eine op-35 tische Kontrolle des Sitzes des Ankerkopfes durch
Augenschein möglich.
Die Erfindung betrifft einen vergießbaren Felsan- Um ein Vergießen der Ankerstange im Bohrloch
ker mit einem auf einer hohlen Ankerstange gehalte- hinter dem aufspreizbaren Ankerkörper ohne zusätznen,
aufspreizbaren Ankerkörper und einer Vorrich- liehe Hilfsmittel zu ermöglichen, sind vorzugsweise
tung zum Abdichten des Bohrlochs. 40 die Klemmschuhe der Spreizvorrichtung an dem koni-
Es sind derartige Felsanker bekannt (USA.-Pa- sehen Spreizglied in Umfangsrichtung derart angeordtentschrift
2 667 037), bei denen der aufspreizbare net, daß ein Durchgang für Luft und Mörtel zwischen
Ankerkörper am inneren Ende der Ankerstange liegt. den Klemmschuhen verbleibt.
Bei diesen bekannten Felsankern liegt der Anker- Um eine einwandfreie Entlüftung des Bohrlochs
kopf am gebirgseitigen Ende der Ankerstange. Dies 45 beim Einpressen des Mörtels in das Bohrloch zu ererschwert
nicht nur das Einführen wegen des vergrö- möglichen, ohne daß die Gefahr besteht, daß die
ßerten Durchmessers, sondern bringt auch eine Reihe Durchgangsöffnung in der Ankerstange sich bei Aufvon
anderen Nachteilen mit sich. So muß z.B. das setzen der gebirgseitigen Stirnseite auf dem Bohr-Bohrloch
in seiner ganzen Länge einen relativ großen lochgrund zusetzt, weist vorzugsweise die hohle AnDurchmesser
haben, um ein Durchschieben des An- 50 kerstange wenigstens eine Diametralbohrung in der
kerkopfs mit einem gegenüber der Ankerstange ver- Nähe des gebirgseitigen Endes auf.
größerten Durchmesser zu ermöglichen. Dadurch ist Um dies zu erreichen, kann aber auch das gebirg-
größerten Durchmesser zu ermöglichen. Dadurch ist Um dies zu erreichen, kann aber auch das gebirg-
die Mörtelschicht, die das Gebirge mit der Anker- seitige Ende der hohlen Ankerstange mit einem Aufstange
verbindet, dick. Die Erfahrung zeigt aber, daß satzstück versehen sein, welches wenigstens eine Diaein
Anker um so besser trägt, je dünner die die Anker- 55 metralbohrung aufweist, die in Verbindung mit der
stange mit dem Gebirge verbindende Betonschicht Bohrung der hohlen Ankerstange steht,
ist. Bei Verwendung von Ankerköpfen, die durch Dre- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
ist. Bei Verwendung von Ankerköpfen, die durch Dre- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
hen gesetzt werden, ergibt sich außerdem infolge der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläuin
der Regel sehr großen Länge und damit großen tert. Es zeigt
Torsionselastizität, insbesondere hohler Ankerstan- 60 F i g. 1 einen Axialschnitt durch ein Bohrloch mit
gen, eine nicht unerhebliche Schwierigkeit, den An- eingesetzter Ankerstange gemäß der Erfindung,
kerkopf sicher zu setzen. Bei durch Zug an der Anker- F i g. 2 in vergrößertem Maßstab einen Querstange setzbaren Ankerköpfen besteht häufig die Ge- schnitt durch die Ankerstange entlang der Linie H-II fahr, daß die Greif schuhe sich am Anfang des Setzvor- in F i g. 1,
kerkopf sicher zu setzen. Bei durch Zug an der Anker- F i g. 2 in vergrößertem Maßstab einen Querstange setzbaren Ankerköpfen besteht häufig die Ge- schnitt durch die Ankerstange entlang der Linie H-II fahr, daß die Greif schuhe sich am Anfang des Setzvor- in F i g. 1,
ganges nicht oder nur ungenügend gegen das Gebirge 65 F i g. 3 in vergrößertem Maßstab, teilweise im
abstützen und damit das Setzen schwierig oder ganz Schnitt, das Grundende der Ankerstange gemäß einer
unmöglich machen. Abwandlungsform der Vorrichtung nach der Erfin-
Um dies zu vermeiden, ist es bekannt (USA.-Pa- dung.
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