DE1481340C - - Google Patents

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DE1481340C
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Dosiervorrichtung zum dosierten Fördern und Zuteilen von pulverförmigen und körnigen Produkten mit oft erheblicher Leistung von beispielsweise 5 m3 pro Stunde und mehr. Dosiervorrichtungen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, insbesondere sind solche bekannt, die bestehen aus Gehäuse, mittels Lenkerfedern am Gehäuse gelagerten Dosiertrog, Schwingmagnetantrieb mit Steuereinrichtung für den Dosiertrog im Gehäuse und Einfülltrichter, wobei der Dosiertrog einerseits über das Gehäuse vorkragt und andererseits am Gehäuse der Einfülltrichter angeordnet ist. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art (Praxis, Bauart AEG) ist der Dosiertrog über dem Gehäuse, gleichsam als oberer Abschluß angeordnet und mit Hilfe von stehenden Lenkerfedern schwingungsfähig gelagert. Der Einfülltrichter ist mit Hilfe eines besonderen Stativs, welches mit dem Gehäuse zwar in Verbindung steht, gleichsam neben dem Gehäuse angebracht. Der Schwingmagnetantrieb befindet sich mit seiner Steuereinrichtung unter dem Dosiertrog im Gehäuse. — Diese bekannte Ausführungsform von Dosiervorrichtungen ist aus mehreren Gründen nachteilig. Wenn die schwingungstechnischen Erfordernisse erfüllt werden sollen, kann der Dosiertrog nicht beliebig weit über das Gehäuse vorkragen, wenn anders der Dosiertrog gleichsam kopflastig wird und instabile Schwingungserscheinungen auftreten, die ein Abkippen des Dosiertrogs und andere Störungen hervorrufen können. Im Ergebnis wird die Dosiergenauigkeit erheblich beeinträchtigt, wenn der Dosiertrog über das Gehäuse zu weit vorkragt. Andererseits ist zum Anschluß von nachgeordneten Aggregaten, wie beispielsweise Bandwagen, ein weites Vorkragen des Dosiertroges erwünscht. Bei Schwingmaschinen anderer Art, nämlich einfachen Schwingförderern ohne Dosierfunktion, ist es bekannt (vgl. deutsche Gebrauchsmuster 1 699 395, 1 726 274), daß auf stehenden Lenkerfedern angeordnete Förderrohr od. dgl. mit einem oberhalb des Förderrohrs angeordneten Unwuchtantrieb zu versehen. Das kann zu den oben umrissenen Problemen bei speziellen Dosiervorrichtungen ebenso wenig etwas beitragen wie die Tatsache, daß man bei Federn (vgl. USA.-Patentschrift 3 097 734) mit Exzenterantrieb auch an hängenden Lenkerfedern gelagerte Förderelemente bereits verwirklicht hat. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dosiervorrichtung der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, daß sie auch bei über das Gehäuse weit vorkragendem Dosiertrog einwandfrei dosierend arbeitet, und zwar selbst bei stark unterschiedlicher, über die Steuereinrichtung einstellbarer Leistung. Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung aus Gehäuse, mittels Lenkerfedern am Gehäuse gelagerten Dosiertrog, Schwingmagnetantrieb mit Steuereinrichtung für den Dosiertrog im Gehäuse und Einfülltrichter, wobei der Dosiertrog einerseits über das Gehäuse vorkragt und andererseits der Einfülltrichter angeordnet ist. Die Erfindung besteht darin, daß der Dosiertrog um etwa seine halbe Länge gegenüber einem Gehäuseunterteil vorkragt und an dem oberhalb des Dosiertroges angeordneten, gegenüber dem Gehäuseunterteil ebenfalls vorkragenden Gehäusedeckel mit Hilfe der Lenkerfedern aufgehängt ist, und daß der Schwingmagnetantrieb oberhalb des Dosiertroges zwischen den Lenkerfedern, die Steuereinrichtung im Gehäuseunterteil und der Einfülltrichter auf dem Gehäusedeckel angeordnet sind. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird durch die spezielle Gehäusegestaltung ein weites Vorkragen des Dosiertroges erreicht und über die beschriebene Aufhängung am Gehäusedeckel mittels hängender Lenkerfedern sowie die Anordnung des Schwingmagnetantriebes zwischen den Lenkerfedern nichtsdestoweniger einwandfreies, stabiles Schwingungsverhalten sichergestellt. So arbeitet die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung mit großer Dosiergenauigkeit. Die Steuereinrichtung ist im Gehäuseunterteil staubgeschützt angeordnet und bildet mit dem Einfülltrichter gleichsam ein Gegengewicht für den vorkragenden Dosiertrog. Dabei kann der Einfülltrichter einfach in eine entsprechende Ausnehmung des Deckels eingesetzt oder nach bevorzugter Ausführungsform auch unter Zwischenschaltung von Federelementen auf dem Gehäusedeckel angeordnet ao sein. Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich- • nung ausführlicher erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung F i g. 1 die Seitenansicht einer Dosiervorrichtung und Fig.2 eine Stirnansicht des Gegenstandes nach Fig.l. Die in den Figuren dargestellte Dosiervorrichtung besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus dem Gehäuse 1, dem mittels Lenkerfedern 2 am Gehäuse 1 gelagerten Dosiertrog 3, einem Schwingmagnetantrieb 4 mit Steuereinrichtung 5 für den Dosiertrog 3 und dem Einfülltrichter 6. Dabei kragt der Dosiertrog 3 einerseits über das Gehäuse 1 vor, während andererseits am Gehäuse 1 der Einfülltricher 6 angeordnet ist. Man entnimmt aus der Fig.l, daß der Dosiertrog 3 um etwa seine halbe Länge gegenüber einem Gehäuseunterteil 1 α vorkragt und an dem oberhalb des Dosiertroges 3 angeordneten, gegenüber dem Gehäuseunterteil 1 α ebenfalls vorkragenden Gehäusedeckel? mit Hilfe der Lenkerfedern 2 aufgehängt ist. Der Schwingmagnetantrieb 4 befindet sich oberhalb des Dosiertroges 3 zwischen den Lenkerfedern 2. Die Steuereinrichtung 5 befindet sich im Gehäuseunterteil 1 a, der Einfülltrichter 6 ist auf dem Gehäusedeckel 7 angeordnet. Dabei ist in F i g. 2 angedeutet worden, daß der Einfülltricher 6 unter Zwischenschaltung von Federelementen 8 auf dem Gehäusedeckel 7 angeordnet sein kann. Im Endergebnis kragt der Dosiertrog 3 um ein weites Maß gegenüber dem Gehäuseunterteil 1 α vor, so daß ohne Schwierigkeiten nachgeordnete Elemente, wie Bandwagen u. dgl. angeschlossen werden können. Kippende Momente können schon wegen der Aufhängung an den hängenden Lenkerfedern 2, darüber hinaus wegen der Abstützung dieser Momente am Schwingmagnetantrieb 4 keine Störungen verursachen. So schwingt der Dosiertrog 3 bei allen Beanspruchungen und eingestellten Leistungen stabil und mit großer Dosiergenauigkeit. Die Leistung ist an der Steuereinrichtung 5 einstellbar, die im Gehäuseunterteil 1 α gleichsam staubdicht untergebracht ist. fi3 Patentansprüche:
1. Dosiervorrichtung aus Gehäuse, mittels Lenkerfrdera am Gehäuse gelagerten Dosiertrog.
Schwingmagnetantrieb mit Steuereinrichtung für den Dosiertrog im Gehäuse und Einfülltrichter, wobei der Dosiertrog einerseits über das Gehäuse vorkragt und andererseits der Einfülltrichter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosiertrog (3) um etwa seine halbe Länge gegenüber einem Gehäuseunterteil (1 a) vorkragt und an dem oberhalb des Dosiertroges (3) angeordneten, gegenüber dem Gehäuseunterteil (1 a) ebenfalls vorkragenden Gehäusedeckel (7) mit Hilfe der Lenkerfedern (2) aufgehängt ist, und daß der Schwingmagnetantrieb (4) oberhalb des Dosiertroges (3) zwischen den Lenkerfedern (2), die Steuereinrichtung (5) im Gehäuseunterteil (1 ä) und der Einfülltrichter auf dem Gehäusedeckel (7) angeordnet sind.
2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfülltrichter (6) unter Zwischenschaltung von Federelementen (8) auf dem Gehäusedeckel (7) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3509087A1 (de) * 1984-09-24 1986-04-03 Tallinskij politechničeskij institut, Tallin Ruetteldosator fuer schuettgueter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3509087A1 (de) * 1984-09-24 1986-04-03 Tallinskij politechničeskij institut, Tallin Ruetteldosator fuer schuettgueter

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