DE1479995B2 - Verfahren zur verbesserung der haftung zwischen einer thermo plastischen polymeren materialschicht und einer glasfaser haltigen textilschicht sowie einer glasfaserhaltige textil schicht zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur verbesserung der haftung zwischen einer thermo plastischen polymeren materialschicht und einer glasfaser haltigen textilschicht sowie einer glasfaserhaltige textil schicht zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Haftung zwischen einer thermoplastischen,
polymeren Materialschicht und einer glasfaserhaltigen Textilschicht, wobei beide Schichten unter Druck und
erhöhter Temperatur miteinander verbunden werden, sowie eine glasfaserhaltige Textilschicht. Es gibt
Laminate, bei denen eine Schicht eines thermoplastischen, synthetischen, polymeren Materials mit einem
Glasfasergewebe verstärkt worden ist, um hierdurch ein Laminat mit geringem Gewicht, hoher Kerbfestigkeit
und chemischer Beständigkeit zu erzeugen. Diese Schichtkörper können durch weitere Schichten verstärkt
werden, z. B. mit Schichten aus Glasfasern, die in Polyesterharz eingebettet sind. Es ist auch bekannt,
Polypropylen als polymeres Material zu verwenden, doch war es schwierig, eine befriedigende Bindung
zwischen dem Polypropylen und einem der Verstärkung dienenden Glasfasergewebe zu erreichen.
In der USA.-Patentschrift 2 539 301 ist die Herstellung eines Textillaminats aus einer thermoplastischen
Polymerschicht und aus einem Glasfasergewebe beschrieben, das thermoplastische Fasern enthält. Hierbei
ist es unwesentlich, ob die thermoplastischen Fasern mit der Polymerschicht verträglich sind, zumal die
Flächen des Textils, die mit dem thermoplastischen Film überzogen werden, praktisch vollständig aus
Glasfäden gebildet sind. Infolgedessen tritt bei diesem Laminat nicht das Problem auf, wie eine Haftung der
thermoplastischen Schicht mit einem Glasfasergewebe erzielt werden kann. Der Zweck der thermoplastischen
Fasern in dem bekannten Glasfasergewebe ist lediglich der, daß dem Gewebe ein gewisser Grad an Streckbarkeit
verliehen wird. Die thermoplastischen Fasern sind aber nicht an eine andere Schicht gebunden.
In der französischen Patentschrift 1 275 480 ist ein Verfahren zum Herstellen von Röhren aus thermoplastischem
Material beschrieben, bei dem Verstärkungseinlagen, z. B. aus Glasfasern, verwendet werden.
Die Rohre werden über Ziehdorne gebildet, und nach ihrer Formung werden sie von den Ziehdornen in
Längsiichtung abgezogen. Die Verstärkungseinlage wird nur wegen diesen Abziehens benötigt und braucht
nur in der Längsrichtung den Zugkräften zu widerstehen. Demnach sind nur die Kettfäden des Textils
parallel zur Längsachse des Ziehdorns gelegt, weil nur sie für die Festigkeit der Einlage verantwortlich sind.
Die Schußfäden haben keinen Einfluß auf die Festigkeit und dienen lediglich dazu, die Kettfäden während
der Formung des Rohrs in ihrer Lage zu halten.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Oberflächenbindung zwischen einer
thermoplastischen Schicht und einem Glasfasergewebe unter Ausbildung eines glatten Laminats auszubilden,
so daß auf der einen Seite eine chemisch beständige Oberfläche entsteht und auf der anderen Seite eine
Oberfläche, auf die weitere Verstärkungsschichten aus harzgebundenen Glasfasern in an sich bekannter Weise
aufgebracht werden können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der glasfaserhaltigen Textilschicht Fasern aus einem thermoplastischen
polymeren Material enthalten sind, die mit dem polymeren Material der thermoplastischen Schicht
verträglich sind, und daß wenigstens einige dieser Fasern mit der thermoplastischen Schicht verschmolzen
werden.
Besonders geeignete thermoplastische Fasern sind solche aus Polypropylen und anderen Polyolefinen, wie
Polyäthylen hoher Dichte, Polyäthylen niedriger Dichte, Polypropylen mit einem größeren isotaktischen
Anteil, d. h. hochkristallines Polypropylen. Jedoch ist die Erfindung auch anwendbar auf andere thermoplastische
synthetische Polymere, die zur Faserbildung bzw. zur Schichten- oder Folienbildung befähigt sind,
wie Polyäther, Polycarbonate und Polyaldehyde. Das polymere Material für die Schicht und für die Fasern
können die gleichen oder verschiedene miteinander verträgliche Materialien sein, d. h. Materialien, die sich
ίο in befriedigender Weise aneinanderbinden. Es kann
ein einziges Polymer oder eine Mischung von Polymeren oder von Mischpolymerisaten verwendet werden.
Das Gewebe bzw. Textil und die Schicht können nach jedem üblichen Verfahren aneinandergebunden
werden, vorzugsweise jedoch durch Aufpressen des Gewebes auf die Schichtoberfläche, nachdem letztere
durch Erhitzen zum Erweichen gebracht worden ist, und durch anschließendes Kühlen des Laminats. Auch
das Gewebe selbst kann erhitzt werden, um zusätzlich die thermoplastischen Fasern zu erweichen oder, an
Stelle des Erhitzens der Schicht. Bei einem bevorzugten Verfahren wird das Gewebe auf eine Oberfläche der aus
der Presse austretenden Schicht aufgedrückt, solange sie sich noch in erweichtem Zustand befindet, beispielsweise
in einem Kalander. Wenn man Hitze anwendet, sollte die Schicht und/oder das Gewebe auf
eine Temperatur am oder oberhalb des Erweichungspunkts des Polymers bzw. der Polymere gebracht werden,
zumindest solange man Druck aufbringt, jedoch sollte nicht auf eine Temperatur oberhalb des Schmelzpunkts
erhitzt werden. Ferner sollten im Gewebe keine heiß gestreckten polymeren Fasern verwendet werden,
weil die dabei entstehende innere Spannung die Fasern zerreißen oder das Laminat zerstören könnte.
Das Textil kann gewebt oder gewirkt sein, oder es kann sich einfach um eine nicht gewebte faserartige
Masse, eine Art Flies, handeln, wie eine Matte von Fasei schnitzeln. Um das Binden der thermoplastischen
Fasern des Gewebes an die Schicht zu erleichtern, ist das Gewebe vorzugsweise so aufgebaut, daß sich der
größere Anteil der Glasfasern nahe an einer Oberfläche
und der größere Anteil der Polymerfasern nahe an der anderen Oberfläche befindet und letztere Oberfläche
an die Schicht gebunden wird. Ein solcher Aufbau kann bei einem gewebten Textil mit Hilfe einer Satingewebestruktur
erreicht werden.
Beispielsweise kann man eine Satingewebestruktur verwenden, deren Kette vollständig aus Glasfasern gebildet
wird und für deren Schuß sowohl Glas- als auch Polymerfasern verwendet werden. Beispiele für solche
Gewebe, die sich für die Zwecke der vorliegenden Erfindung anbieten, sind eine achtschäftige bzw. achtbindige
Satinstruktur mit 22 Kettfäden pro Zentimeter aus einem 225-1/3 (Glasfaser-Maßsystem)-Monofil-Glasgarn
und 21 Fäden pro Zentimeter von einem der drei folgenden Schußfäden:
1. 3 Fäden eines 150-2/0-Glasgarns, versponnen mit
1.2 Drehungen pro Zentimeter in S-Drehung mit einem monofilen, ungestreckten 250-Denier-Polypropylengarn.
2. 3 Fäden eines 150-2/0-Glasgarns, versponnen mit
1.3 Drehungen pro Zentimeter in S-Drehung mit einem aus 75 Fäden bestehenden multifilen ungestreckten
640-Denier-Polypropylengarn.
3.4 Fäden eines 150-2/0-Glasgarns, versponnen mit 1,3 Drehungen pro Zentimeter in S-Drehung mit
einem multifilen, aus 70 Fasern bestehenden, nicht gestreckten 640-Denier-Polypropylengarn.
Diese Garne wurden so ausgewählt, daß sich Garne von gleichem Gewicht wie diejenigen ergaben, die
normalerweise auf einer Glasgewebemaschine verarbeitet werden. Sie sind für diesen Zweck nur als Beispiel
angegeben worden. Zum Binden an eine Polypropylenschicht wurden die Gewebe nach den im vorhergehenden
Abschnitt enthaltenen beispielhaften Angaben erzeugt; sie zeigten im Vergleich zu einem reinen
Glasgewebe, das an Polypropylenschichten gebunden war, eine 100°/0ige Zunahme an Schälfestigkeit, gemessen
durch Auseinanderziehen des Laminats bei 180°.
Diese Textilien wurden an eine 0,178 cm dicke, bei 240°C stranggepreßte Polypropylenschicht gebunden,
indem man das Textil zusammen mit der Schicht dtirch
einen 3-Walzen-Stuhl führte. Das Gewebe und die
Schicht liefen zuerst zwischen der oberen und der mittleren Walze durch. Die Temperatur für diese
Kalanderwalzen waren folgende:
■ Obere Walze 30 bis 9O0C optimal 5O0C
Mittlere Walze ... 70 bis 90° C optimal 750C
Untere Walze 70 bis 12O0C optimal 900C
Die Gesamtdicke der nicht gebundenen Schicht und -des Gewebes war 0,203 cm; der zwischen der oberen
und der mittleren Walze eingestellte Spalt war 0,178 cm. Die entstandene Bindung im Laminat hatte eine Schälfestigkeit
von etwa 2,6 kg/cm, wenn das Gewebe und die Schicht bei 180° gegeneinander gezogen wurden.
Die Spannung der abkühlenden Schicht zwischen den Haltewalzen der Auspreßvorrichtung und den Kalanderwalzen
sollte stets genau überwacht werden, um Verformungen, Verspannungen oder Verwerfungen in
der Schicht zu vermeiden.
Bei dickeren Schichten aus polymerem Material kann es erwünscht sein, die frisch stranggepreßte Schicht
allein zwischen der oberen und der mittleren Walze durchzuführen und das Gewebe zwischen der mittleren
und der unteren Walze zuzuführen. Hierdurch kann man die Schicht in gewissem Umfang sich abkühlen
lassen, bevor das Gewebe mit ihr verbunden wird, so daß man hierdurch Restspannungen vermindert.
Die Dicke der verwendeten Schicht hängt von dem beabsichtigten Verwendungszweck für das Laminat ab.
Wenn jedoch die Schichten des polymeren Laminats dicker als 3,8 cm sind, so besitzen sie normalerweise
genügend Festigkeit und benötigen keine Verstärkung, so daß für den größten Teil aller Anwendungszwecke
die verwendeten Schichten eine Dicke von 0,025 bis 3,8 cm aufweisen. Für industrielle Zwecke wird die
Dicke normalerweise zwischen 0,10 und 0,95 cm liegen.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Schichtkörper können für Bau- bzw. Konstruktionszwecks
verwendet werden; sie können eine dekorative Oberfläche auf der Seite der Schicht besitzen,
die der Gewebeeinlage abgewandt ist. Die Schichtkörper können auch weiter verstärkt werden,
z. B. durch Einarbeiten von mit Glasfaserschichten verstärktem Harz auf die Textilseite des Laminats. In
diesem Fall, bei dem das oben erwähnte Gewebe den größeren Teil der Glasbestandteile nahe der einen
Oberfläche und den größeren Teil der polymeren Bestandteile nahe der anderen Oberfläche hat, ergibt sich
ein weiterer Vorteil, weil die von der Schicht entfernte Oberfläche den größeren Teil der Glasfasern enthält
und sich deshalb leichter mit der darauffolgenden, mit Glasfaserschichten verstärkten Harzschicht bindet.
Solche Schichten können nach den üblichen Verfahren aufgebaut werden, die zur Herstellung von Schichtkörpern
auf der Basis von mit Glasfasern verstärkten Harzen angewendet werden mit der Einschränkung,
ίο daß sich das betreffende Verfahren auf die bereits vorhandene
Polymer-Glaslaminatstruktur nicht schädlich auswirken darf.
Die Zeichnung erläutert an Hand eines typischen Beispiels das bevorzugte Herstellungsverfahren für die
oben beschriebenen Laminate. Eine frisch ausgepreßte Schicht 1 aus Polypropylen wird zusammen mit einer
Textilbahn 2, die nach Satinart gewebt ist und eine Kette aus Glasfasergarnen und einen Schuß aus Garnen
besitzt, die Glas- und Polypropylenfasern enthalten, zwischen der oberen und der mittleren Walze -3, 4,
des 3-Walzen-Stuhls 5, dann die mittlere Walze 4 und
zwischen ihr und der unteren Walze 6 sowie zwischen ■ einem Aufnahmewalzenpaar 7 hindurchgeführt.' Letz-,
teres steuert die Spannung, mit der das Laminat und das Gewebe 8 von der unteren Walze 6 abgezogen
werden. Das Gewebe wird der Schicht so zugeführt, daß
dessen Oberfläche a, welche einen größeren Anteil der Polypropylenfasern enthält, in Berührung mit der
Schicht kommt, und die Oberfläche b, die von der Schicht abgewandt ist, den größeren Teil der Glasfasern
enthält.
Claims (4)
1. Verfahren zur Verbesserung der Haftung zwischen einer thermoplastischen, polymeren Materialschicht
und einer glasfaserhaltigen Textilschicht, wobei beide Schichten unter Druck und erhöhter
Temperatur miteinander verbunden werden, d adurch gekennzeichnet, daß in der glasfaserhaltigen
Textilschicht Fasern aus einem thermoplastischen, polymeren Material enthalten sind,
die mit dem polymeren Material der thermoplsatischen Schicht verträglich sind, und daß wenigstens
einige dieser Fasern mit' der thermoplastischen Schicht verschmolzen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man für die thermoplastische polymere
Schicht und die thermoplastischen Fasern das gleiche Material verwendet.
3. Glasfasei haltige Textilschicht zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der größere Teil der Glasfasern nahe der einen Oberfläche und
der größere Teil der thermoplastischen Fasern nahe jener anderen Oberfläche befinden, die mit der
thermoplastischen Schicht verbunden wird.
4. Glasfaserhaltige Textilschicht nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Gewebe, dessen Kette
vollständig aus Glasfasern und dessen Schuß aus Glasfasern und thermoplastischen Polymerfasern
besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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