DE146089C - - Google Patents
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- DE146089C DE146089C DENDAT146089D DE146089DA DE146089C DE 146089 C DE146089 C DE 146089C DE NDAT146089 D DENDAT146089 D DE NDAT146089D DE 146089D A DE146089D A DE 146089DA DE 146089 C DE146089 C DE 146089C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D85/00—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
- B65D85/30—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure
- B65D85/302—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure for carboys
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
f-1 'V*'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In dem Patent 143533, betreffend einen Verpackungskorb
für Glasballons und dergl. mit einem eingehängten Einsatz, wird der Ballon
oben durch einen am äußern Versandgefäß befestigten Deckel mittels an diesem angeordneter
Federn oder federnder Zungen elastisch festgehalten. Zum Festhalten des Ballons ist
somit stets ein Gefäßdeckel erforderlich, welcher die Verpackung wesentlich verteuert.
Dieser Verpackungskorb wird gemäß der vorliegenden Erfindung in der Weise abgeändert,
daß. der in dem Gefäß hängende Einsatz, in welchen der Glasballon gebettet wird,
oben den Ballon übergreift und federnd festhält, wodurch der Deckel erspart wird. Der
Einsatz selbst wird in beliebiger Weise am äußeren Versandgefäß festgehalten, so daß er
beim Ausgießen der Flüssigkeit, d. h. ■ beim Kippen des Gefäßes, nicht samt der Flasche
aus diesem herausfallen kann. Der Glasballon ist dann in ebenso zuverlässiger Weise wie bei
der Anordnung nach Patent 143533 auf allen
Seiten elastisch im Versandgefäß festgehalten und durch die übergreifenden Arme am Einsatz
gegen Herausfallen aus demselben gesichert. .. ■ .
Anstatt den zur Aufnahme des Ballons dienenden Einsatz in den Versandbehälter einzu-,
hängen, kann derselbe auch in letzteren eingestellt, mit federnden Übergreifarmen versehen
und in ganz gleicher Weise wie beim Einhängen gegen Herausfallen geschützt werden.
Die federnden, den Ballon oben übergreifenden Arme sind zweckmäßig, ebenso wie die
Stäbe des Einsatzes selbst, innen mit weichem, unverbrennlichem und säurebeständigem Belag
versehen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in den Fig. 1 bis 12 dargestellt,
und zwar veranschaulichen:
Fig. ι und 2 einen mit der Neuerung versehenen
Verpackungskorb mit Hängeeinsatz bezw. den letzteren allein,
Fig. 3 und 4 einen ebenfalls mit der Neuerung versehenen Verpackungskorb mit stehendem
Einsatz bezw. den letzteren allein.
Die Fig. 5 bis 11 zeigen verschiedene Ausführüngsarten
eines Einsatzes mit über den Glasballon greifenden federnden Armen, welche zum Festhalten des Ballons und zur
Verhinderung des Herausfallens desselben dienen.
Fig. 12 ist eine andere beispielsweise Anordnung zum Festhalten des Einsatzes.
Der in den Fig. 1 und 2 abgebildete Hängeeinsatz unterscheidet sich von dem des Patentes
143533 zunächst dadurch, daß an den Tragarm 11 besondere, oben über den Glasballon
ι greifende federnde, innen mit Weichbelag versehene Arme 10 angebracht sind, die
oben noch durch besondere Streben 9, die ein Stück mit dem Hängearm 11 bilden oder besonders
an demselben befestigt sind, versteift werden können. Zum Schütze gegen Herausfallen
des Hängeeinsatzes aus dem Versandgefäß 2 sind an den Armen 11 des Einsatzes
Bügel 13 in solcher Lage angenietet, daß deren nach außen vorstehende Nasen in eine der
Rundrillen 4 des Gefäßes 2 oder in sonstige Ausbauchungen desselben eingreifen.
Statt eines am Einsatz befestigten Zapfens, der in einen am Boden festgemachten Bügel
eingreift, sind unten an den Armen des Einsatzes Arme 6 angenietet, deren gebogene lose
Enden 8 an den über dem Boden des Außengefäßes 2 senkrecht abgebogenen Rillen 7 desselben
anstehen bezw. durch letztere ihre Führung erhalten, so daß der Einsatz sich in senkrechter
Richtung verstellen, aber seitlich im Gefäß 2 nicht bezw. nur wenig schwanken
kann.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einen stehenden Einsatz, bei welchem die Tragarme 11 unten mit
ihren wagerechten Abbiegungen 15 an einem den Boden des Ballons 1 untergreifenden
Kreuzbügel 16 befestigt sind. Oben greifen die Verlängerungen 10 der Tragarme 11 über
den Ballon 1, sind dann zu fast wagerechten Armen 9 abgebogen und liegen mit je einer
weiteren runden Abbiegung 17 in einer Rundrille 4 des Versandgefäßes 2, während ihre
schräg abwärts gerichteten Enden federnd * außen an die Verlängerungen 10 der Tragarme
11 andrücken.. Alle mit dem Glasballon 1
in Berührung kommenden Teile des Einsatzes sind ebenfalls wie beim Hängeeinsatz mit unverbrennlichem,
säurefestem weichen Belag 14 aus Asbestschnur oder dergl. versehen. Unten
ist der Einsatz durch Anlage seiner umgebogenen Enden 15 an den senkrechten Abbiegungen
der eingedrückten Rillen 7 des äußeren Versandgefäßes 2 gegen seitliche Schwankungen gesichert. Die Abkröpfungen
17 halten den Einsatz am Versandgefäß 2 fest.
Da sowohl der Kreuzbügel 16 wie die über.den
Ballon greifenden Verlängerungen 10 der Arme 11 federnd sind und die Verlängerungen
10 auch seitlich federn, so wird der Ballon 1
nach allen Seiten federnd im stehenden Einsatz bezw. im Gefäß 2 festgehalten. Auch
kommt derselbe nicht mit Eisenteilen in Berührung, da er nur auf dem Weichbelage 14
aufliegt bezw. ein solcher. an ihn angedrückt wird.
Ähnliche Vorrichtungen sind für Steheinsätze in den Fig. 5 bis 7 abgebildet und unterscheiden
sich diese von den in den Fig. 3 und 4 dargestellten lediglich durch die andere bauliche
Anordnung des über den Ballon greifenden Teiles des Einsatzes.
In der Fig. 5 ist eine das Herausfallen des Einsatzes verhindernde Abbiegung 18 unmittelbar
an den Tragarmen 11 bezw. an den Verlängerungen 10 derselben angebracht und
hat der über den Ballon greifende Teil 10 keine 6g
besondere seitliche Versteifung.
In Fig. 6 und 7 sind oben an den Tragarmen 11 bezw. an den Verlängerungen iö derselben
seitlich ausklappbare Versteifungsarme 20 bezw. 21 angeordnet. Bei der in Fig. 6 dargestellten
Anordnung wird der Einsatz ähnlich wie bei der Anordnung in FIg. 5 durch eine
Abkröpf ung 19, welche in eine Rundrille des Versandgefäßes 2 oder sonstige Ausbauchung
desselben paßt, festgehalten.
Die Anordnungen Fig. 8 bis 11 sind für Hängeeinsätze bestimmt, wobei in Fig. 8 die
oberen Enden 10 der Hängearme 11 zu seitlich federnden Armen 22, die von außen gegen die
Hängearme 11 drücken, ausgebildet sind. Bei Fig. 9 legen sich die federnden Enden 23 von
innen gegen die Hängearme 11. Bei der Anordnung Fig. 10 ist jeder Hängearm 11 oben
vom Haken 12 aus über den Ballon zu dem federnden Arm 24 gebogen. In Fig. 11 endlieh
ist ein besonderer, über den Ballon greifender Arm 25 an den Hängearm 11 angenietet.
Alle Teile des Einsatzes usw., die mit dem Ballon unmittelbar ■ in Berührung kommen,
sind mit ■ Asbestschnur oder dergl. bekleidet.
Die Fig. 12 zeigt eine Anordnung zum bequemen lösbaren Festhalten eines hängenden
oder stehenden Einsatzes, wobei durch die abgebogenen Enden des Traggriffes 26 ein
Bügel 27 festgehalten wird, dessen beide Enden 28 etwas nach innen vorstehend abgekröpft
sind. Der Einsatz 11 wird nun so eingestellt bezw. eingehängt, daß zwei von den über den
Ballon greifenden Armen 12 des Einsatzes unmittelbar unter diesen Abkröpfungen 28 liegen,
wodurch ein Herausfallen des Einsatzes verhindert wird. Wird der Einsatz etwas seitlich
gedreht, so kann er ganz bequem herausgenommen werden.
Es ist klar, daß die den Glasballon oben übergreifenden Arme der Einsätze noch in beliebig
anderer Form hergestellt werden können. Als wesentlich wird überhaupt die Anordnung
von federnden, den Ballon oben in beliebiger Weise übergreifenden, mit weichem Belag versehenen
Arme an dem Einsatz betrachtet. Diese Arme können auch noch mit in die Rillen des Versandgefäßes oder in sonstige Ausbauchungen
desselben greifender Vorrichtung zum Schutz gegen Herausfallen des Einsatzes aus dem Gefäß versehen sein.
Das Herausfallen des Einsatzes kann auch dadurch vermieden werden, daß die Haken 12
desselben, den oberen Rand 5 des Gefäßes unten umgreifend, an diesen angedrückt wer-
Claims (4)
1. Ein Verpackungskorb für Glasballons und dergl. mit einem eingehängten Einsatz
nach Patent 143533, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden, den Ballon oben
übergreifenden, ihn in den Einsatz hineindrückenden Arme an dem Einsatze selbst
angebracht sind.
2. Eine Ausführungsform des Verpackungskorbes nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Ballon oben übergreifenden federnden Arme des Einsatzes
entweder fest, ausklappbar oder lösbar angebracht, mit zur Verstärkung dienenden
Abbiegungen (9) ausgerüstet und ebenso wie die Einsatzstäbe mit säurebeständigem
weichen Belag (Asbestschnur oder dergl.) versehen sind.
3. Eine Ausführungsform des Verpackungskorbes nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Übergreifarme (10) bezw. die zur Verstärkung
der letzteren dienenden Abbiegungen (9) des Einsatzes mit seitlichen, in Rundrillen oder dergl. des äußeren Ver-.
sandgef äßes (2) eingreifenden Ausbauchungen versehen sind, um ein Herausfallen
des Einsatzes zu verhindern.
4. Eine Ausführungsform des Verpackungskorbes nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die den Ballon übergreifenden Arme (10) bezw. die zur
Verstärkung der letzteren dienenden Abbiegungen des in das Versandgefäß (2) eingehängten oder eingestellten Einsatzes'
unmittelbar unter den Abkröpf ungen (28) eines durch den Traggriff (26) festgehaltenen
Bügels (27) liegen, wodurch ein Herausfallen des Einsatzes (11) verhindert
wird. ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reiciisdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146089C true DE146089C (de) |
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ID=413394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146089D Active DE146089C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE146089C (de) |
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