DE1457573C - Tischfeuerzeug mit elektrischer Zündung - Google Patents

Tischfeuerzeug mit elektrischer Zündung

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DE1457573C
DE1457573C DE1457573C DE 1457573 C DE1457573 C DE 1457573C DE 1457573 C DE1457573 C DE 1457573C
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lighter
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Heinrich Maltner GmbH, 605O Offenbach

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Tischfeuerzeug mit elektrischer Zündung, bei dem eine Batterie in einem Raum innerhalb des Feuerzeugs untergebracht ist, der durch eine Zwischenwand von den anderen Einbauelementen getrennt ist, wobei sich die Beschikkungsöffnung des Batterieraumes an der Oberseite des Feuerzeugs befindet.
Es sind Tischfeuerzeuge bekannt (deutsche Patentschrift 846173, USA,-Patentschrift 2 867 753), bei denen die Batterie, der Tank und andere Teile der Inneneinrichtung des Feuerzeuges in einem gemeinsamen Raum untergebracht sind. Es besteht die Gefahr, daß die Batterie ausläuft. Die auslaufende Flüssigkeit kann dann die erwähnten Teile der Inneneinrichtung beschädigen und somit deren Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Insbesondere besteht die Gefahr, daß der Brennstofftank angegriffen wird und nicht mehr die Druckbeanspruchungen aushält, die bei einem Gasfeuerzeug 10 atü und mehr betragen können.
Bei anderen bekannten Feuerzeugen (deutsche Patentschrift 418 754, deutsches Gebrauchsmuster 1876758, französische Patentschrift 993 752, britische Patentschriften 392 373,567 210, USA.-Patentschrift 2 493 662) befinden sich die Batterien zwar in einem von den übrigen Einbauelementen getrennten Abteil. Dieses Abteil steht aber unten über Durchbrüche oder einem Spalt zwischen Abteilwand und abnehmbaren Boden mit dem Nachbarabteil in Verbindung, so daß die gleichen Schwierigkeiten auftreten. Manche Feuerzeuge müssen zum Auswechseln der Batterien umgedreht werden, sei es, daß die Batterie nur von der Unterseite des Feuerzeuges her zugänglich ist, sei es, daß mehrere Batterien aufeinandergestapelt sind und durch eine Beschickungsöffnung an der Oberseite des Feuerzeugs herausgeschüttet werden müssen. Hier besteht zusätzlich die Gefahr, daß die Flüssigkeit auch über den oberen Abschnitt der die Batterie aufnehmenden Abteilung in benachbarte Abteilungen oder nach außen dringt.
Bei allen bekannten Feuerzeugen reicht die Batterie bis zum Boden des Feuerzeuges. Hierdurch sind die Möglichkeiten in der Formgestaltung beschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Feuerzeug zu schaffen, bei dem die Schwierigkeiten hinsichtlich der auslaufenden Batterieflüssigkeit behoben sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Aufnahme der Batterie eine flüssigkeitsdichte Wanne vorgesehen ist, die sich oberhalb anderer Einbauelemente bis zur Oberseite des Feuerzeugs erstreckt.
Diese Art der Unterbringung stellt sicher, daß eventuell auslaufende Batterieflüssigkeit in der Wanne aufgefangen wird und nicht im übrigen Feuerzeug Schaden stiften kann. Man kann die Batterie bequem nach oben aus der Wanne herausnehmen, ohne das Feuerzeug umdrehen zu müssen. Außerdem kann man beim Auswechseln der Batterie durch einen Blick in die Wanne feststellen, ob dort Flüssigkeit vorhanden ist, und gegebenenfalls eine Reinigung vornehmen. Durch die flüssigkeitsdichte Lagerung der Batterie kann man sie ohne Nachteil oberhalb der anderen Einbauelemente anordnen, wodurch sich neuartige Konstruktionsprinzipien ergeben. .
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Höhe der Wanne der Kleinstabmessung der Batterie entspricht. Die Wanne erstreckt sich dann längs der Oberseite des Feuerzeuges. Die Batterie kann bequem herausgenommen und eingesetzt werden. Der dicht unterhalb der Beschickungsöffnung befindliche Boden der Wanne kann gut beobachtet werden.
Bei vielen bekannten Feuerzeugkonstruktionen mit Batteriezündung war es notwendig, zum Auswechseln der Batterie jeweils das gesamte Gehäuse abzunehmen. Da dann alle sonst geschützten Teile des Feuerzeuges frei zugänglich sind, können sie leicht beschädigt werden. Außerdem besteht bei mit Hochspannung, z. B. mit einer Funkenstrecke, arbeitenden Zündvorrichtungen die Gefahr, daß die die Batterie auswechselnde Person einen Schlag erhält. Diese Nachteile lassen sich in weiterer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung dadurch umgehen, daß die Wanne durch ein abnehm- oder abklappbares Deckglied, z. B. eine Kappe oder Klappe, abgedeckt ist. Wenn die Batterie an der Oberseite des Feuerzeugs untergebracht ist, genügt es, das Feuerzeug-.
ao gehäuse lediglich an dieser Stelle zu öffnen. Alle anderen Teile des Feuerzeuges bleiben dabei ge-. schützt. ■
Falls die Befürchtung besteht, daß aus der Batterie ausgelaufene Flüssigkeit beim Umkippen des Feuer-
a5 zeuges aus der Wanne herausfließt, kann! man zwischen Wanne und Kappe eine Dichtung anbringen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Wanne Teil einer Montageplätte für die der Zündstrecke vorgeschalteten Bauelemente der Zündschaltung. Alle diese Bauelemente können auf dieser Platte montiert und miteinander verdrahtet werden, bevor sie als Einheit in das Feuerzeug eingebracht werden.
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Batterieformen. Wenn die Wanne etwa quadratischen Querschnitt aufweist, kann man in ihr Batterien mit rundem, achteckigem, quadratischem oder ähnlichem Querschnitt unterbringen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird hachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines elektrisch zünd-' baren Tischfeuerzeuges, teilweise im Schnitt, und
Fig.2 einen Querschnitt durch Fig. 1 nach der Linie A-A.
Das veranschaulichte Tischfeuerzeug wird von einem Gehäuse 1 umschlossen, das aus einem Oberteil 2 und einem Boden 3 besteht. Auf der rechten Seite sind die Bauelemente der elektrischen Schaltung untergebracht, auf der linken Seite befindet sich der durch die Gehäusewand verdeckte Brennstoffbehälter mit dem Brenner Eine abnehmbare Kappe 4, die für den Flammenaustritt mit einer öffnung versehen ist, trägt innen die Elektroden einer Zündfunkenstrecke.
Die rechte Seite des Gehäuses 1 ist durch ein abnehmbares Deckglied in Form einer Kappe 5 verschlossen. Sämtliche Bauelemente der Zündschaltung, die der Funkenstrecke vorgeschaltet sind, befinden sich auf einer gemeinsamen Montageplatte 6. Zu diesen Bauelementen gehören eine Batterie 7,. ein Kondensator 8, ein Hochspannungstransformator 9 und ein Umschalter 10. Der Umschalter liegt mit seinem Ruhekontakt an der Primärwicklung des Transformators 9, mit seinem Arbeitskontakt an der Batterie 7 und mit seinem beweglichen Teil am Kondensator 8,
während die anderen Pole miteinander verbunden
. sind. Zum Zünden wird der Umschalter für kurze Zeit an seinen Arbeitskontakt gelegt, wodurch der
Kondensator aufgeladen wird. Danach schaltet der Umschalter auf den Ruhekontakt zurück, wobei der über den Transformator gehende Entladungsstoß in der Sekundärwicklung eine für den Funkenüberschlag ausreichende Hochspannung erzeugt. Die Schalterbetätigung erfolgt mittels eines mit der Öffnungsbewegung des Brennstoffventils synchron bewegten Stiftes 11, der über einen zweiarmigen Hebel 12 auf den Kontaktbolzen 13 des Schalters 10 einwirkt.
Der Kondensator 8 wird mittels eines Spannbandes 14, der Transformator 9 mittels eines Bügels 15 und der Umschalter 10 mittels eines Hohlniets 16 an der Montageplatte 6 festgehalten. Die Batterie 7 ist zwischen zwei Kontakten 17 und 18 festgeklemmt und liegt vollständig in einer Wanne 19, die an der Oberseite des Montageträgers 6 vorgesehen ist. Am oberen Rand der Wanne kann ringsum eine Dichtung 20 zwischen der Kappe 5 und dem Montageträger 6 angeordnet werden. Die Wanne hat einen etwa quadratischen Querschnitt mit abgerundeten Ecken, so daß nicht nur die veranschaulichte Batterie 7 mit rundem Querschnitt, sondern auch Batterien mit achteckigem oder quadratischem Querschnitt mit abgerundeten Ecken darin Platz finden können.
Wenn die Batterie ausgetauscht werden soll, braucht lediglich die Kappe 5 abgenommen oder bei einer anderen Ausführungsform die Klappe geöffnet zu werden. Dann ist die Batterie frei zugänglich, ohne daß irgendwelche anderen Teile des Feuerzeuges freigelegt werden müßten. Falls die Batterie Flüssigkeit verloren haben sollte, kann diese beim Herausnehmen der Batterie nicht abfließen und Schaden anrichten, da sie im Unterteil der Wanne 19 verbleibt. Auch kann man sich durch einen einfachen Blick davon überzeugen, ob Flüssigkeit ausgelaufen ist oder nicht.

Claims (6)

Patentansprüche: 5
1. Tischfeuerzeug mit elektrischer Zündung, bei dem eine Batterie in einem Raum innerhalb des Feuerzeugs untergebracht ist, der durch eine Zwischenwand von den anderen Einbauelementen
ίο getrennt ist, wobei sich die Beschickungsöffnung des Batterieraumes an der Oberseite des Feuerzeugs befindet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Batterie (7) eine flüssigkeitsdichte Wanne (19) vorgesehen ist, die sich oberhalb anderer Einbauelemente (8, 9,10) bis zur Oberseite des Feuerzeugs erstreckt.
2. Tischfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Wanne (19) der Kleinstabmessung der Batterie (7) entspricht.
ao 3. Tischfeuerzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsöffnung der Wanne (19) durch ein abnehm- oder abklappbares Deckglied (5) abgedeckt ist.
4. Tischfeuerzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Wanne (19) und
Deckglied (5) eine Dichtung (20) vorgesehen ist.
5. Tischfeuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (19) Teil einer Montageplatte (6) für die der
Zündgrenze vorgeschalteten Bauelemente (8, 9, 10) der Zündschaltung ist.
6. Tischfeuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (19) etwa quadratischen Querschnitt aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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