DE145446C - - Google Patents

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DE145446C
DE145446C DENDAT145446D DE145446DA DE145446C DE 145446 C DE145446 C DE 145446C DE NDAT145446 D DENDAT145446 D DE NDAT145446D DE 145446D A DE145446D A DE 145446DA DE 145446 C DE145446 C DE 145446C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/16Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Wechselstrommaschinen, welche nicht durch eine besondere Erregerstromquelle, sondern durch einen Teil ihres eigenen Wechselstromes unter Vermittelung mechanischer oder elektrolytischer Gleichrichter erregt werden, kann man die Anordnung so treffen, daß die Maschine sich nicht nur in Abhängigkeit von ihrer Spannung selbst erregt, sondern auch selbsttätig den Spannungsabfall ausgleicht,
ίο welcher bei Belastung der Maschine eintritt, mit anderen Worten, daß die Maschine kompoundiert wird.
In Fig. ι ist als Beispiel eine der zahlreichen, für diesen Zweck verwendbaren Schaltungen dargestellt, α ist eine Wechselstrommaschine, welche auf die Fernleitungen b arbeitet. Den Magneten g wird der Erregerstrom mittels eines mechanischen oder elektrolytischen Gleichrichters e von beliebiger Bauart über den Schalter f zugeführt. Derjenige Teil der Erregung, welchen die Maschine in unbelastetem Zustande braucht, wird dem Gleichrichter entweder unmittelbar von den Hauptleitungen b oder bei ungeeigneter Spannung mittels eines Transformators c zugeführt, dessen Sekundärspannung der Maschinenspannung proportional ist, während der Mehrbetrag an Erregung, welcher bei Belastung der Maschine nötig wird, von einem Transformator d geliefert wird, dessen Sekundärspannung dem Hauptstrome der Maschine proportional ist. Zu diesem Zwecke wird Transformator c primär in normaler Weise an die Leitungen b angeschlossen, die Primärwickelung des Transformators d wird dagegen in den Haupt-Stromkreis der Maschine eingeschaltet. Sekundär werden beide Transformatoren hintereinander geschaltet, so daß die Sekundärspannung des Transformators d eine Zusatzspannung zu der des Transformators c bildet, und eine Zunahme der Erregung je nach Stärke und Phase des Hauptstromes bewirkt. ·
Bei geringer Belastung und bei Leerlauf hat sich jedoch ein Übelstand herausgestellt. Sobald nämlich die Belastung unter einen gewissen Betrag fällt, tritt eine nicht unwesentliche Verminderung der Spannung ein, so daß also unterhalb einer bestimmten kritischen Belastung die Spannungsregelung nicht mehr, wie gewünscht, erfolgt. Die Ursache dieser Erscheinung liegt darin, daß bei sehr geringer Belastung oder bei Leerlauf die Sekundärwickelung des nahezu oder ganz unerregten Hauptstromtransformators d infolge ihrer Selbstinduktion dem nach dem Gleichrichter fließenden Erregerstrome einen induktiven Widerstand entgegensetzt, welcher die Erregerspannung in unerwünschter Weise vermindert und so die Selbsttätigkeit der Spannungsregelung stört. .
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schaltung, welche diesen Übelstand beseitigt und bei kleinster Nutzbelastung der Maschine bis zum Leerlauf eine selbsttätige Regelung des Erregerstromes ermöglicht. Dies wird dadurch erreicht, daß man nach Fig. 2 zwischen den Transformatoren und dem Gleichrichter einen Kondensator h von solcher Ka-

Claims (1)

  1. pazität einschaltet, daß diese die Selbstinduktion der Sekundärwickelung· . des Transformators d nahezu aufhebt. Die Wirkung dieser Anordnung ist, daß der vom Transformator c gelieferte Erregerstrom die Sekundärwickelung des Transformators d fast ungehindert durchfließen kann, da ihm jetzt nicht mehr der induktive, sondern nur der Ohm'sche Widerstand der Sekundärwickelung vorgeschaltet
    ίο ist und letzterer seines geringen Betrages wegen fast gar nicht in Betracht kommt. Es · wird jedoch hier nicht die Vorschaltung einer Kapazität vor eine Selbstinduktion als neu beansprucht, denn diese ist ja bekannt; Gegenstand der Erfindung ist vielmehr lediglich die Benutzung dieser an sich bekannten Mittel in dem Erregerstromkreise von Wechselstrommaschinen in der Absicht, hierdurch die Erregung der Maschine in Abhängigkeit von der Belastung auch dann noch selbsttätig zu regeln, wenn diese Belastung sehr klein wird, was ohne die beschriebene Anordnung in so einfacher Weise kaum möglich sein dürfte.
    Die Bauart des verwendeten Kondensators spielt keine Rolle, es kann ebensogut ein Flüssigkeitskondensator, wie ein solcher beliebiger anderer Konstruktion verwendet werden.
    In den Figuren wie in der Beschreibung ist der Einfachheit halber nur auf einphasige Wechselstrommaschinen Bezug genommen, es bedarf aber kaum einer besonderen Erwähnung, daß die Anordnung ebensogut auch für zwei-, drei- und mehrphasige Maschinen verwendet werden kann, indem man die Konstruktion der benutzten Transformatoren und Kondensatoren der Phasenzahl entsprechend wählt oder aber einphasige Apparate in eine oder mehrere Phasen der Maschine einschaltet.
    Paten τ-Α ν Spruch :
    Anordnung zur Kompoundierung selbsterregender ein- und mehrphasiger Wechselstromerzeuger, bei welchen der Wechselstrom durch Vermittelung mechanischer oder elektrolytischer Gleichrichter den Magneten zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstinduktion der Sekundärwickelung des Hauptstromtrans-. formators durch die Einschaltung eines ' Kondensators vor die Gleichrichtvorrich- , tung nahezu ausgeglichen 'wird, zum Zweck, auch bei geringer Belastung eine selbsttätige Regelung der Erregung in Abhängigkeit von der Belastung zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756564C (de) * 1937-11-17 1952-12-22 Aeg Nutenlose elektrische Hochspannungsmaschine
DE1059099B (de) * 1957-03-27 1959-06-11 Licentia Gmbh Selbsterregter kompoundierter Drehstromgenerator, insbesondere Synchrongenerator

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756564C (de) * 1937-11-17 1952-12-22 Aeg Nutenlose elektrische Hochspannungsmaschine
DE1059099B (de) * 1957-03-27 1959-06-11 Licentia Gmbh Selbsterregter kompoundierter Drehstromgenerator, insbesondere Synchrongenerator

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