DE1451990C - Kraftstoffversorgungseinrichtung für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Kraftstoffversorgungseinrichtung für Brennkraftmaschinen

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DE1451990C
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Günter 3300 Braunschweig Härtel
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoffver- einfhissung ebenso schwierig wie die Aufrechterhalsorgungseinrichtung für — vorzugsweise mehrzylin- rung einer einmal gefundenen optimalen Einstellung, drige — Brennkraftmaschinen mit einer zwei durch Aufgabe der Erfindung ist demgegenüber die eine Membran getrennte und über eine Drosselstelle Schaffung einer Kraftstoffversorgungseinrichtung, die mit durch ein Regelventil in Abhängigkeit von der 5 über den gesamten Arbeitsbereich des Motors eine Drosselklappenverstellung bestimmten veränder- optimale Kraftstoffzumessung gewährleistet, und lichem Querschnitt verbundene Kraftstoffkammern zwar mit einem Minimum an besonders sorgfältig zu enthaltenden Zündeinrichtung, deren einer Kammer dimensionierenden und einzustellenden Teilen,
der Kraftstoff unter Druck durch eine Pumpe züge- Die Erfindung erreicht das bei einer Kraftstoffverführt wird und aus deren anderer Kammer der Kraft- ίο sorgungseinrichtung· der eingangs genannten Art dastoff über ein durch die Membran gesteuertes Zumeß- durch, daß das Regelventil über den gesamten Drehventil den Motorzylindern zugeteilt wird, wobei eine zahlbereich des Motors verstellbar ist und daß die aus dem Betriebszustand des Motors gewonnene zweite Regelgröße über einen auch die aus den Bezweite Regelgröße ebenfalls die Stellung des Zumeß- wegungen der Drosselklappe abgeleitete erste Regelventils beeinflußt. is größe übertragenden Raumnocken auf das Regel-
Mit einer aus der USA.-Patentschrift 2 596 429 ventil übertragen wird. ·
bekannten Kraftstoffversorgungseinrichtung dieser Dabei dient der Raumnocken lediglich als an sich Art soll der Erkenntnis Rechnung getragen werden, auch zur Überlagerung einer willkürlich erzeugten daß eine über den gesamten Betriebsbereich des Mo- und einer betriebsabhängigen Regelgröße für eine tors genügend genaue Kraftstoffdosierung außer der ao Kraftstoffzumeßeinrichtung bekanntes Hilfsmittel, üblichen Steuerung des Zumeßventils durch eine aus das für sich nicht zur Erfindung gehört,
den Druckschwankungen der durch eine verengte Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten · Kraft-Stelle des Lufttrichters und an der willkürlich ver- Stoffversorgungseinrichtung ist trotz der Ausnutzung stellbaren Drosselklappe vorbei angesaugten Luft ge- zweier aus verschiedenen Quellen stammender Regel-■ wonnene Regelgröße eine zusätzliche Beeinflussung 35 großen nur ein einziges von außen zu beeinflussendes der Kraftstoffdosierung erfordert, die wirksam wird, Regelventil vorhanden, das eine über den gesamten wenn die aus den Luftdruckschwankungen im Luft- Betriebsbereich des Motors optimale Kraftstoffzutrichter gewonnene Regelkraft für eine angemessene messung bewirkt. Außerdem bringt die Verwendung Verstellung des Zumeßventils nicht ausreicht. dieses einzigen, die Kraftstoffeingabe" über alle Dreh-
Bei der bekannten Einrichtung ist zu diesem 30 bereiche steuernden Regelventils durch die Konstanz Zweck außer einer vom Unterdruck im Lufttrichter des Unterschieds in dem sich zu seinen beiden Seiten gegenüber dem Atmosphärendruck gesteuerten und einstellenden Kraftstoffdruck, im Gegensatz zu einer auf den Schließkörper des Zumeßventils wirkenden unveränderlichen Drosselstelle mit in Abhängigkeit Membran eine Hilfsvorrichtung vorgesehen, über die vom Kraftstoffdurchfluß wechselndem Druckgefälle, in Abhängigkeit von den sich im Leerlauf- und unte- 35 den Vorteil, daß die zur Beeinflussung des Verteilerren Drehzahlbereich ergebenden Drosselklappenstel- ventils verfügbaren Verstellkräfte über den gesamten lungen auf mechanischem Wege das Zumeßventil ge- Betriebsbereich des Motors praktisch konstant, sind öffnet und die Kraftstoffzumessung durch eine mehr und sich automatisch auf einen Wert einstellen, der oder weniger tief in die sonst unveränderliche Dros- der von der auf den Schließkörper des Zumeßventils seistelle zwischen den beiden Kraftstoffkammern ein- 40 ausgeübten Kraft seiner Feder entspricht. Damit ist geschobene konische Ventilnadel besorgt wird. es möglich, durch die Wahl einer relativ starken
Damit wird die Kraftstoffzumessung zwei weit- Feder, ζ. B. einer solchen mit einer Druckkraft von gehend voneinander unabhängigen Regelsystemen etwa 3 kg eine stets ausreichende Kraft für die Verzugewiesen, von denen eines im mittleren und oberen stellung des Schließkörpers im Zumeßventil zu ge-Drehzahlbereich des Motors in üblicher Weise die 45 winnen. Das ist von besonderer Bedeutung, um der Einstellung des Zumeßventils in Abhängigkeit von bei Regel- und Zumeßventilen, deren mit enger Pasden Druckschwankungen der durch eine verengte ' sung gearbeitete Verstellkörper im Kraftstoffstrom Stelle des Lufttrichters angesaugten Luft beeinflußt, liegen, bestehenden Gefahr zu begegnen, daß bei der dessen Funktion aber bei dem unteren Drehzahlbe- Verwendung von zur Gumbildung neigenden Kraftreich und dem Leerlaufbereich entsprechenden Stel- 50 stoffen solcher Verstellkörper — vor allem nach länlungen der Drosselklappe von dem zweiten, auf die gerer Standzeit des Motors — mit ihren Sitzen oder Drosselstelle zwischen den Kraftstoffkammern wir- Führungen verkleben, dort hängen bleiben und beim kende Regelsystem übernommen wird. Wiederingangsetzen des Motors nicht oder nicht
Eine auch nur annähernd über den gesamten Ar- schnell genug wieder gelöst werden können,
beitsbereich des Motors optimale Kraftstoffzumessung 55 Für die betriebsabhängige Verstellung des die eine
ist mit Hilfe der bekannten Einrichtung offenbar nur feste Düsen ersetzenden Regelventils über einen
dann zu erzielen, wenn alle an der Einstellung des Raumnocken wäre allerdings nicht viel gewonnen,
Zumeßventils einerseits und der den Querschnitt der wenn dieser Nocken in der einen Richtung wie be-
Drosselstelle verändernden Ventilnadel andererseits kannt durch den Unterdruck im Lufttrichter, oder in
beteiligten Bauteile nicht nur sorgfältig dem in den 60 gleichfalls bekannter Weise durch einen Fliehkraft-.
Funktionsbereichen der beiden Zumeßsysteme liegen- regler verstellt würde, weil auch in diesen Fällen der
den jeweiligen Kraftstoffbedarf des Motors angepaßt, Motor bei niedrigen.Drehzahlen keine oder jedenfalls
sondern auch so aufeinander abgestimmt sind, daß keine nennenswerte Verstellkraft liefert,
sich bei der Übergabe der Kraftstoffzumessung vom Darum ist in weiterer Ausbildung des Gegenstands einen auf das andere System keine Störungen in der 65 der Erfindung vorgesehen, daß die zweite — betriebs-
Kraftstoffeingabe ergeben. Eine ausreichend genaue abhängige — Regelgröße aus dem von einer Pumpe
Dimensionierung und Einjustierung aller dieser Teile in einem fließfähigen Medium erzeugten Druck be-
ist angesichts ihrer Vielzahl und wechselseitigen Be- steht, die mechanisch von der Motorwelle unmittel-
bar oder über ein Triebwerk angetrieben wird. Der bran 6 bin ständiger Anlage mit der Mantelfläche des von einer solchen Pumpe erzeugte Druck ist zwar Raumnockens 1 gehalten, der in Ruhelage, d. h. bei auch von der Drehzahl des Motors abhängig, die zur nicht gedrücktem Gaspedal und stehendem Motor die Erzeugung eines in allen Fällen — auch zum Lösen Nadeldüse 6 nahezu geschlossen hält. Der Raumhängengebliebener Ventilkörper — ausreichenden 5 nocken 1 ist undrehbar aber längsverschieblich auf Drucks für den Pumpenantrieb notwendige Kraft, der Welle 3 befestigt. Er kann durch zwei voneinanliegt aber in jedem Falle weit unterhalb des von der der unabhängig auf ihn wirkende Kräfte verstellt auch im Leerlaufbetrieb drehenden oder nur vom werden, wobei in jedem Falle die Nadeldüse 6 mehr Anlasser gedrehten Motorwelle abnehmbaren Dreh- oder weniger weit geöffnet wird. Eine dieser Kräfte, moments, und die Pumpe ist leicht so auszulegen, daß io die vom Gaspedal aus zugleich auf die im Ansaugweg sie unter allen Umständen die notwendige Verstell- der Motorzylinder liegende Drosselklappe Vd und auf kraft für das Regelventil liefert. den Kurbelarm 2 der den Raumnocken 1 tragenden
Sie ist wegen der Einfachheit und Preiswürdigkeit Welle 3 wirkt, verdreht den Raumnocken 1 mit der der dazu erforderlichen Mittel und wegen deren ge- Welle 3 um deren Achse. Die zweite Verstellkraft ringerer Störanfälligkeit vorteilhaft auch gegenüber 15 verschiebt den Raumnocken 1 auf der Welle 3 und der bekannten betriebsabhängigen Verstellung eines wird im gezeichneten Beispiel durch den Unterdruck Raumnockens durch einen Magnetregler, der im we- von Luft erzeugt, die durch die von der Nockenwelle 4 sentlichen aus einem mit der Motorwelle umlaufen- des Motors angetriebene Membranpumpe 5 aus dem den Weichmagneten sowie einem diesen umschließen- Raum Sb abgesaugt wird, dessen beweglichen Wandden und um dessen Achse drehbar gelagerten Dauer- ao teil 8 a, 12 eine die Welle 3 umgebende Feder 9 gegen magneten besteht, der gegen Federkraft in Abhängig- den Raumnocken 1 andrückt. Der Raum 8 b ist gekeit von der Drehgeschwindigkeit des Weichmagneten maß Fig. 1 über die Leitung Lu an die Saugseite der um dessen Achse verdreht wird und seine Drehbewe- Pumpe 5 angeschlossen und steht über eine Düse 13 gungen auf den Raumnocken überträgt. mit der Außenluft in Verbindung. Durch -diese Düse
Die Erfindung sei an in der Zeichnung dargestellten 35 wird ein im Raum Sb erzeugter Unterdruck verzögert Ausführungsbeispielen näher veranschaulicht. Darin wieder aufgefüllt. Der Querschnitt der Düse 13 bezeigt stimmt die Steigung der Kennlinie für den im Raum
Fig. 1 eine Regel- und Zündeinrichtung einer 8b erzeugten Unterdruck über der Drehzahl des Mo-Kraftstoffversorgungsanlage für einen mehrzylindri- tors. Durch Veränderung dieses Querschnitts lassen gen Verbrennungsmotor in einem zur Achse der 30 sich auf einfache Weise Korrekturen in der Gemisch-Raumkurve senkrechten Schnitt, zusammensetzung, z. B. für Kalt- und Warmstart des
F i g. 2 die Einrichtung nach F i g. 1 in einem durch Motors, vornehmen. Die gegen die Außenluft offene die Achse der Räumkurve gehenden Schnitt und Düse 13 ergibt zugleich eine höchst willkommene
Fig. 3 in schemätischer Darstellung eine vollstän- selbsttätige Anpassung der Kraftstoffeingabe an den dige Kraftstoffversorgungsanlage mit einer Regel- 35 nach Wetter- und Höhenlage wechselnden atmosphä- und Zündeinrichtung nach den F i g. 1 und 2, rischen Druck, mit dessen Veränderungen sich auch
Fig. 3a eine abgewandelte Ausführungsform der der,Druck im Raum um den gleichen Prozentsatz Anlage nach F i g. 3, ■ ändert, das Nadelventil 6 also weiter geschlossen oder
Fig. 4 ein Diagramm zur Veranschaulichurig des geöffnet und das Gemisch dem jeweiligen Bedarf eiitmit der Ausführungsform nach Fig. 3 a erzielbarert 40 sprechend abgemagert oder.angereichert wird.
Regeldruckverlaufs in Abhängigkeit von der Motor- Selbstverständlich ist es möglich, das die Verstelldrehzahl, kraft liefernde gasförmige oder flüssige Medium zwi-
F i g. 5 die Anlage nach Fig. 3 mit eingebauter sehen der Pumpe 5 und dem Raum S bin geschlossen Warmlaufeinrichtung, . " nem Kreislauf umzuführen sowie den .Raumnocken 1
Fig. 5a die der Einrichtung nach Fig. 5 ange- 45 statt durch Unterdruck durch Überdruck zu steuern, paßte Regel- und Zumeßeinrichtung nach den F i g. 1 Die Steuerung durch Luftdruck oder -unterdruck. und 2, .· ' bietet jedoch den Vorteil, daß die Pumpe 5 gegen
F i g. 6 die Anlage nach F i g. 3 mit einer abgewan- Außenluft arbeitet und der Raum 8 b gleichfalls mit delten zusätzlichen Warmlaufeinrichtung, , Außenluft aufgefüllt oder in die Außenluft entleert
Fig. 6a die der Einrichtung nach Fig· 6 ange- 50 werden kann und eine zweite Verbindungsleitung paßte Regel-und Zumeßeinrichtung nach den F i g. 1 entbehrlich ist. ··■:·-'■.■■-·,.·...·.
und 2. .'■■·■.. '·.'..... Die Steuerung der Nadeldüse durch Veränderungen
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, liegt das über den des Luftdrucks bietet noch weitere aus Fig. 3a er-Raumnocken 1 zu steuernde Nadelventil 6 im Zuge sichtliche Vorteile. Bei dem dort vorgesehenen Ander Kraftstoffzuführung aus einem Tank T über die 55 Schluß der Leitung Lu an die Druckseite der Pumpe Kraftstoffpumpe Pk zu einem Dosierungs- und' Ver- und Verbindung ihrer Saugseite über eine kurze Leiteilerventil Rv mit dem geradlinig geführten zylindri- tung k mit der Außenluft wird im Gegensatz zu der sehen Schließkörper 10, den Verteilerdüsen 10α und Anordnung nach Fig. 1 nicht ständig frische Luft den abgehenden Kraftstoffleitungen Lk, von denen je und mit der Frischluft auch Staub angesaugt, sondern eine zu einer der vor jedem Zylinder Z angeordneten 60 die gleiche Luft innerhalb der Pumpe ständig umge-Zerstäuberdüsen Dz führt. Der Ventilkörper 10 wird führt. Der Raum 8 b (F i g. 2) im Regler ist in diesem duch eine. Feder 8 mit einer Membran 7 in Anlage Falle gegen die Atmosphäre abgeschlossen. Die gehalten, die die Kammern α und e voneinander Funktion der in Wegfall gekommenen Düse 13 ist der trennt. Diese Kammern sind durch die Nadeldüse 6 Düse I zugewiesen, die die Saugseite der Pumpe 5 mit verbunden, über die der von der Pumpe Pk der Kam- 65 deren Druckseite^ verbindet. Der Querschnitt dieser mer e unter Druck zugeführte Kraftstoff in die Kam- Düse / ist als veränderlich dargestellt. Da jetzt über mer α gelangt. die Leitung Lu nur noch bei Druckveränderungen
Die Düsennadel 6 a ist durch eine federnde Mem- geringe Luftmengen zum und vom Raum 8 b fließen,
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ist es möglich, in der Leitung Lu eine Drosselstelle m sprechend mehr Kraftstoff den Zylindern Z zugemesvorzusehen, die einerseits das Entstehen von Druck- sen wird. Der freie Querschnitt der voll geöffneten schwingungen weitgehend verhindert, vor allem aber Düse η ist um soviel größer als der der Drosselstelle dazu augenutzt werden kann, durch Verändern ihres 46,55, daß der Kraftstoff druck in der Kammer e Querschnitts den Anstieg des Pumpendrucks in Ab- 5 gleich dem Pumpendruck ist, d. h. bei auf Betriebshängigkeit von der Drehzahl insbesondere im oberen temperatur erwärmten Zylindern ist die Druckdiffe-Drehzahlbereich zu beeinflussen. Die in F i g. 4 wie- renz am Nadelventil 6 des Regelverteilers nach dergegebene, aus praktischen Versuchen gewonnene Fig. 5a die gleiche wie bei dem Regelverteiler nach Kurvenschar zeigt die Abhängigkeit des mit der F i g. 1 ohne Warmlaufeinrichtung. : Drehzahl ansteigenden Pumpendrucks vom Quer- io Die mit der Wannlaufeinrichtung vorübergehend schnitt der Düse m bei gegebenem Querschnitt der erreichbare Erhöhung der Druckdifferenz am Nadel· Belüftungsdüse Z. Andererseits läßt sich durch Ver- ventil 6 ist unabhängig. von der jeweiligen Stellung ändern des Querschnitts dieser Düse / der Fußpunkt des Gaspedals und von der Drehzahl des Motors, die der Kurven und die Kurvenschar beträchtlich nach prozentuale Kraftstoffanreicherung ist also mit großer oben und unten verlagern. Damit bieten die Verstell- 15 Annäherung über das gesamte Kennfeld gleich, düsen m und I die Möglichkeit, den jeweils gewünsch- Während ohne die beschriebene Warmlaufeinrich-
ten Kennlinienverlauf mit großer Genauigkeit einzu- tung der Druckabfall an der Nadeldüse 6 allein durch stellen, auch wenn zwischen den jeweils einzusetzen- die Kraft der Feder 8 bestimmt und ohne Rücksicht den Pumpen 5 Fertigungs- oder Einbaudifferenzen auf den Pumpendruck konstant ist, hängt infolge des bestehen, die fast nie oder nur unter besonderem Auf- ao Einflusses der Warmlaufeinrichtung die Erhöhung wand zu vermeiden oder zu beseitigen sind. dieses Druckabfalls in gewissem Ausmaß vom Pum-
Die Regelung der Kraftstoffzuführung zu einem pendruck ab.
Regelverteilernach den Fig. 1 und 2 durch ein Ein sich aus etwaigen Schwankungen des Pumpen-
über einen Raumnocken beeinflußtes Regelventil 6 drucks ergebender Fehler in der Kraftstoffanreicheerlaubt es auch, den während der Warmlaufzeit des 25 rung ist aber so klein, daß er bedenkenlos in Kauf Motors vorhandenen, allmählich abnehmenden genommen werden kann.
Mehrbedarf an Kraftstoff auf relativ einfache Weise Es ist jedoch auch durchaus möglich, die Kraftautomatisch aufzubringen. Fig. 5 zeigt ein Beispiel Stoffanreicherung während des Warmlaufs völlig unfür eine solche zusätzliche Warmlaufeinrichtung 14. abhängig vom Pumpendruck zu machen. Eine dazu Sie besteht im wesentlichen aus einem Dehnstoff- 30 geeignete Einrichtung ist in den F i g. 6 und 6 a verelement <7, einer damit verbundenen Düsennadel, anschaulicht und in F i g. 6 mit 15 bezeichnet. ■ einem diese Teile enthaltenden Gehäuse s mit einer Auch hier wird von einem Dehnstoffelement q Ge-
Düsenbohrung n, in die die Nadel r hineinragt und je brauch gemacht, das über ein Regelventil ein Abeinem Leitüngsanschluß beiderseits der Düse n. Das senken des Kraftstoffdrucks in den Regelverteiler-Dehnstoffelement tastet die dem Betriebszustand ent- 35 kammern e" und α und damit eine Erhöhung des sprechende Temperatur des Motors ab und ist zu die- Druckabfalls am Nadelventil 6 bewirkt. Das Regelsem Zweck im gezeichneten Beispiel der Fig. 5 an ventil«,r nach Fig. 5 ist hier jedoch durch einen einem der ZylinderköpfeZ des Motors befestigt. Das Membranregler ersetzt, der aus dem Ventil«, der Gehäuse s ist über eine Leitung ο an die von der Regelmembran z, zwei die Membran in entgegenKraftstoffpumpe Pk kommende Leitung Lv und über 40 gesetzten Richtungen belastenden Federn χ und y eine Leitung P an die Kraftstoffkammer e des Regel- sowie einer Drosselstelle ν im Gehäuse $' mit wiederverteilers Rv angeschlossen (vgl. auch F i g. 5 a). Die um zwei Anschlüssen für die Leitungen O und P be-Kraftstoffkammer e des Regelverteilers Rv ist hier im steht, die an verschiedenen Seiten der Membran ζ Gegensatz zu Fig. 1 nicht unmittelbar über das Na- und der Drosselstelle ν in das Gehäuse s' münden, delventil 6 mit der Kraftstoffkammer α verbunden, 45 Außerdem ist — wie Fig. 6 a zeigt — nicht die dieser wird vielmehr der Kraftstoff über das Ventil 6 Kraftstoffkammer über die Drösseistellen 46 und 55 unmittelbar aus der Kraftstoffleitung Lv zugeführt. an den Rücklauf Lr angeschlossen, sondern die Kraft-Die Verbindung der beiden Kammern über das Stoffzuleitung Lv zum Nadelventil 6. Die Kammer e" Regelventil (Nadelventil) 6 besteht hier über einen bildet also einen Sackraum. Der über die Leitung O durch die Leitungen O und P gebildeten Teilraum der 50 der Warmlaufeinrichtung 15 zufließende ' Kraftstoff Kammer ef. Im Überschuß in die Kammer e' geför- gelangt darin über die Drosselstelle ν und das von der derter Kraftstoff fließt ebenso wie bei F i g. 1 über die Membran ζ gesteuerte Ventil u in den Rücklauf Lr. Rücklaufdüsen 46 und 55 durch die Leitung Lr zum Da bei kaltem Motor die Kraft der vom Federteller t ' Tank T zurück. nur wenig zusammengedrückten Feder χ geringer ist,
... Die Warmlaufeinrichtung nach den Fig. 5, 5 a 55 als die der entgegengesetzt zu ihr auf die Membran ζ arbeitet in folgender Weise. Mit zunehmender Erwär- wirkenden Feder y, das Ventil u also offen ist, fließt mung des Zylinders Z schiebt das Dehnstoffelement q der durch die Drosselstelle ν in den die Feder y entdie Nadel r allmählich weiter nach oben, wodurch der haltenden Raum gelangte Kraftstoff nahezu ungehinfreie Querschnitt der Düsenbohrung π vergrößert dert durch das Ventil u in den Tank ab. Das bedeutet, wird. Damit ändert sich das Verhältnis der Quer- 60 daß ebenso wie bei der Warmlaufeinrichtung nach schnitte der Düse π einerseits und der unveränder- den F i g. 5 und 5 a ein Druckabfall in den Kraftstofflichen Düsen 46 und 55 andererseits, zugleich aber kammern e und α des Regelverteilers Rv entsteht, die auch der Druckabfall an der Düsen sowie in der Druckdifferenz am Nadelventile größer und mehr Kammer e' gegenüber dem Druck der Kraftstoff- Kraftstoff den Zylindern zugemessen wird. Mit zupumpe Pk. Mit dem Druck in der Kammer e' fällt 65 nehmender Erwärmung des Motors drückt das Dehnauch der Druck in der Kammer α um den gleichen stoff element q die Feder χ zusammen, bis ihre Kraft Betrag, die Druckdifferenz am Nadelventile wird der Kraft der Feder y entspricht oder diese übersteigt, also größer mit der Folge, daß dem Druckabfall ent- Damit ist auch hier ein Zustand erreicht, in dem das
Ventil η geschlossen ist und in der Leitung P sowie . in der Regelverteilerkammer der volle Pumpendruck herrscht, d. h. der gleiche Druck wie in der Leitung Lv und vor dem Nadelventil 6. Zwischen den Endstellungen des Dehnstoffelementes, denen im einen Falle die bei extrem kaltem Motor erforderliche Kraftstoffanreicherung, im anderen Falle die Kraftstoffanreicherung Null bei auf Betriebstemperatur befindlichem Motor entspricht, bestimmt das Kräfteverhältnis zwischen den Federn χ und y den Druckabfall an der Drosselstelle ν und damit die Druckabsenkung in der Kammer e" des Regelverteilers Rv.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Kraftstoff versorgungseinrichtung für Brennkraftmaschinen mit einer zwei durch eine Membran getrennte und über eine Drosselstelle mit durch ein Regelventil in Abhängigkeit von der Drosselklappenverstellung bestimmtem veränder- ao lichem Querschnitt verbundene Kraftstoffkammern enthaltenden Zumeßeinrichtung, deren einer Kammer der Kraftstoff unter Druck durch eine Pumpe zugeführt wird und aus deren anderer Kammer der Kraftstoff über ein durch die Mem- as bran gesteuertes Zumeßventil den Motorzylindern zugeteilt wird, wobei eine aus dem Betriebszustand der Maschine gewonnene zweite Regelgröße ebenfalls die Stellung des Zumeßventils beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß . das Regelventil (6) über den gesamten Drehzahlbereich der Maschine verstellbar ist und daß die zweite Regelgröße über einen auch die aus den Bewegungen-der Drosselklappe (Vd) abgeleitete erste Regelgröße übertragenden Raumnocken (1) auf das Regelventil (6) übertragen wird.
2. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Regelgröße aus dem von einer Pumpe (5) in einem fließfähigen Medium erzeugten Druck besteht, die mechanisch von der Motorwelle unmittelbar oder über ein Triebwerk angetrieben wird.
3. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftunter- und -Überdruck erzeugende Pumpe (5) an eine Kammer (8 b) veränderlichen Volumens angeschlossen ist, deren bewegliche, als Kolben oder Membran ausgebildete Wand (8 a) mit dem Raumnocken (1) verbunden ist, und die über eine auswechselbare oder einstellbare Düse (13) mit der Außenluft verbunden ist.
4. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckseite der Luft fördernden Pumpe über eine Drosselstelle (m) einstellbaren Querschnitts an eine geschlossene Kammer (8) veränderlichen Volumens mit den Raumnocken (1) steuernder beweglicher Wand (8 a) angeschlossen sowie über eine zweite Drosselstelle (/) veränderlichen Querschnitts an eine die Saugseite der Pumpe (5) mit der Außenluft verbindende Leitung (k) angeschlossen ist.
5. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer, der der Kraftstoff unter Druck zugeführt wird, in zwei Teilräume (e'\ O, P) unterteilt ist, von denen einer von der Membran (7) begrenzt und der andere (O,P) an das Regelventil (6) sowie an die Kraftstoffzuleitung (Lv) angeschlossen ist, und beide Teilräume (e' und O, P) ein weiteres Regelventil (14) enthalten, dessen Verstellkörper (r) unter dem Einfluß eines die
, Motortemperatur abtastenden Dehnstoffelements (q) steht und mit dessen Ausdehnung den Durchlaß (n) des Regelventils (14) über den Querschnitt von an den Teilraum (e1) angeschlossenen Drosselstellen (46, 55) vergrößert.
6. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer, der der Kraftstoff unter Druck zugeführt wird, in zwei Teilräume (e"; O, P) unterteilt ist, von denen einer von der Membran (7) begrenzt und der andere (O, P) an das Regelventil (6) sowie an die Kraftstoffzuleitung (Lv) angeschlossen ist, und beide Teilräume (e"; O, P) ein weiteres Regelventil (15) enthalten, dessen einen Abfluß aus den Teilräumen freigebender Ventilkörper (u) unter dem Einfluß eines die Motortemperatur abtastenden Dehnstoffelements (q) so steht, daß mit dessen Ausdehnung der Ventilkörper (u) zunehmend in Schließrichtung belastet wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

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