DE1437745U - - Google Patents

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DE1437745U
DE1437745U DENDAT1437745D DE1437745DU DE1437745U DE 1437745 U DE1437745 U DE 1437745U DE NDAT1437745 D DENDAT1437745 D DE NDAT1437745D DE 1437745D U DE1437745D U DE 1437745DU DE 1437745 U DE1437745 U DE 1437745U
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DE
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oil
honeycomb
oil cooler
fresh air
pipe
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  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Ölkühler.
  • Bei den hohen Dauerbeanspruchungen, denen neuzeitliche Verbrennungsmotoren, insbesondere bei Kraftfahrzeugen ausgesetzt sind, ist es von besonderer richtigkeit, dafür zu sorgen, dass das Schmieröl nicht diejenige Temperatur überschreitet, bei welcher es seine Schmierfähikeit verliert. Aus diesem Grunde hat man bereits in den Kreislauf des in der hegel von einer Pumpe geförderten Schmieröls einen Ölkühler eingeschaltet, der von dem
    Fahrtwind umspült wird und dafür sorgen Boll, dass dss öl
    die vorerwähnte kritische Temperatur nicht überschreitet Die Kühlung mittels derartiger im Fahrwind liegender Kühler ist aber unzureichend, es sei denn, dass mun dem Kühler besonders grosse wirksame Kühlflächen gibt, was
    aber meist wegen des nur beschränkt zur Verfügung stehan-
    den Raume. nicht möglich ist.
    Gemäß dem Gebrauchsmuster werden nun die von dem
    zu kuhlenden 01 durohfloseenen, z. B. waben- oder rohrartig
    ausgebildeten Kühlelemente in dem Strom der vom Motor
    angesaugten, für die Verbrennung benotigten Frischluft
    angeordnet, und zwar erstrecken sich zweckmaasig diese
    huhlelemento durch das zum Vergaser führende Ansaugrohr
    des Motors und verbinden zwei dieses hohr umgebende
    Hmmolkt. m.'Qorn mitoinunder, an die die Zu-bzw. AbfUh-
    runsleitungen fUr das 1 angeschlossen sind.
    Die von dom l-'ahrzeukmotor, inebosondero bei hohen
    Geschvindigkeiten fUr den Verbronnusvorang benötig-
    ten und angesaugten l'riuohluftmongon sind Ho groas,
    dass eine einwnndfr. iet.Uhlundes') l8 auch bei gedrun-
    gener Bauweise dos Jlkuhlers auf jeden hall gov'ahrlei-
    atet ist. Darüber hinauo y. ird aber ausserdom der Vor-
    teil erzielt, daas die in dorn. trom der riscliluft lie-
    gondeln Uhlelemente dos durch den Ansauvorun er-
    zeugte ueräusch dampfen, sodaus die bisher in der hegel
    vorgesehenen zustitßlichon Cerauschdämpfer OLtbehrlich
    worden, weiterhin ist durch die neue Anordnung gleich-
    zeitig die Gewähr dafür gegeben, dass die Frischluft,
    die ja die vom 01 abgegebene härmomengo aufnimmt, in
    angewärmten Zustand in den Vergaser bzw. in die Zylin-
    derräume des Motors gelaugt. !'s werden daher die bisher
    verwendeten zusätzlichen Vorwärmeeinriohtungon entbehr-
    lichte Auf diese Weise ist also durch das Gebrauchsmuster
    eine Einrichtung geschaffen, die in sich den Ölkühler, dm
    Oerauschdämpfer und die Vorwarmoeinriohtung vereinigt,
    und zwar unter nuhrun ; aller Vorteile dieser bisher
    getrennt verwendeten Vorrichtungen.
    Auf der Zeichnung ist ein AusfUhrunsbeiapiel des
    Olkühlera veranaclaulicht, und zwar zeigt
    Jïb. 1 den Achtor in Längsschnitt,
    i'i. 2 . uerschnitt nach der Linie A-b der Fig. 1
    und
    lit,. S im Orundriss bzw. im Schnitt nach der Linie
    C-1) der M'. 1.
    11
    1 Das in belannter eise zoM iastutzen des Vera-
    vorn führende Ansaugrohr 1 trat un seinem auaseren
    freien I' ; nde in an eich bekanntor xoise einen Filter 2,
    der verhindert, dauD uuwnmon mit Jor Io'riucllluft Ver-
    unraini, üun,
    ., an, Yio itttub u. dgl., in dos Ansaugrohr 1
    gel'nen. In der tröumnurichLtnn der l'riachluft hin-
    tor diesem Jilter 2 erweitert uichdas Ansaugrohr und
    bildet oine licho, viic, id. 2 zeigt im querschnitt
    rechteckige Aumuer 3, zwischen deren Boden und Decken-
    wand 4 bzvi. 5 eine große hl (luer xur ztrömmS-
    richtung der i'iachluft ger. lchteter höhrohen 6 vorge-
    sehen sind. Lieao Itöhrohen 6 verbinden einen unterhalb
    der hatomer 3 vorgesehenen J nunelramD 7 mit einem iiber
    der Kammer 3 liegenden Sammelraum 8. An den unteren Sammelraum 7 ist die von der Olpumpe kommende Druckleitung 9angeschlossen und in dem oberen Sammelraum 8
    ist ein z. B. aus feiner Gaze gebildetes Giebrohr 10 un-
    tergebracht, das an die zu den Schmierstellen des Motors führende Ölleitung 11 angeschlossen ist. Das Siebrohr 10 ist in schlangenförmigen Windungen in dem Raum 8 unter-
    gebracht und leicht auswechselbar ; es dient dazu, etwa-
    ge Verunreinigungen dos <jls abzufangen, aodass eine Ge-
    währ dafür besteht, dass immer einwandfreies 01 ttn 4ie
    Schmierstellen gelungt. Nach einer gewissen Betriebndauar
    wird das durch die aufgefangenen Verunreinigungen te i. l-
    weiße zugesetzte jiebrohr 10 gegen ein neuen nuage-
    I
    wechselt.
    Beim Betrieb des'. rotors wird die Frischluft im
    inne der in den liguren eingezeichneten Pfeile x durch
    das Filter 2 und die Kammer 3 hindurch angesaugt. Hierbei umspült die Luft die vielen Röhrchen 6, durch die
    das unter Druck durch die Leitung 9 dem l. aum 7 zueefuhr-
    te heisse 1 unter gleichzeitiger Abkuhlung in den Hau8
    gelangt. Das so abgekühlte 1 ird unter Vermittlung
    des öiebrohres 10 und der Leitung 11 den chmierstellon
    des Motors zugeführt.
  • Die Kühlung durch die an den Röhrchen 6 mit hoher Geschwindigkeit vorbeistreichende Ansaugluft ist so wirksam, daas das @l auch bei stärkster Dauerbeanspruchung desMotors mit Sicherheit unter derjenigen Tempe-
    ratur gehalten wird, bei welcher seine Sohmierfähig-
    keit nachzulassen beginnt. Durch die vielen Röhrchen 6
    wird eine gleich gute Dämpfung des Aneauggeräusohes
    erzielt wie mit den sonst verwendeten besonderen Ansaug-
    gerausohdämpiem. Die vom öl unter Vermittlung der Rohr-
    chen 6 an die Frischluft abgegebene Wärme erhöht die
    Temperatur der Frischluft so, wie dies gerade für eine
    einwandfreie Gemischbildung im Vergaser bzw. flor eine gute Verbrennung im Zylinder gewünscht wird. Schließlich ersetzt die neue Einrichtung auch die bisher vielfach verwendeten lreiniüer.
  • Anstelle der Röhrchen 6 können auch wabenartige i. Uhlelemente zur Verbindung der beiden sammelräume 7
    und 8 Verwendung finden, ähnlich v. ie dies bei den 1. ph-
    lern für das Kühlwasser des Motors der fall ist.
  • Durch die Anordnung des Ansaugfilters 2 wird verhindert, dass sich in den verhältnismässig engen Durch-
    angsspalton zzischen benachbarten hUhlrohren taub oder
    Verunreiniungon Hbsetzen, (lie den freien Durchgüng der
    Frischluft verhindern würden.
  • Um die Wirkung des beschriebenen Olkühlers zu erhöhen, kann er gegebenenfalls aussen noch mit K@hlrippen versehen werden, durch die die Abstrahlung der-. arme begünstig wird.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e : 1. Ölkühler, insbsondere für Fahrzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass das zu kühlende, in eine große Anzahl von Teiletrömm B wiegte 01 durch z. B. waben-oder rohrartig ausgebildete KUhlelemente (6) hindurohfliesst, die in dem Strom (x) der vom rotor angesaugten Frischluft angeordnet sind. 2. OHcUhlor nach Anspruch l, daduroh gekennzeioh- not, das8 die hohlrohre bzw--waben sich quer durch das Ansaugrohr (l, dos des ;. ! otorsera trecken und dns An- saugrohr umgebende detrennte Sammolkammern (7, 0) mit- einander 'jrL luden, an die die Zu-bzw. AbfUhrua slei- tungen (.', L1) für das Öl angeschlossen sind. 5. Ulhler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekonnzomhneL, da8a die Zuleitung (9) und/oder die Ableiten (11) daß Öls zum bzw. vomj.'ihler mittels z. B. in einer udor bsiden Sammolksmmern Cf, U) vorgesehener auswechoalbarer Uiobrobre (10) erfolgt. 4. Ölkühler mit den. erkmalen des auf der Zeioh- nung veranschaulichten und in der boaohreibung erläuter- ten Modells.
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