DE1401427C - Laufrad für eine axial über Düsen beaufscnlagte Druckluftturbine - Google Patents

Laufrad für eine axial über Düsen beaufscnlagte Druckluftturbine

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DE1401427C
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DE
Germany
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impeller
compressed air
air inlet
via nozzles
air turbine
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English (en)
Inventor
Otto 5bOö Radevormwald Braun
Original Assignee
Apparate- u.Formenbau vialter Giersiepen KG, 5008 Radevormwald

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Laufrad für eine axial über Düsen beaufschlagte Druckluftturbine, bei der die Lufteintrillsbolmingen der Laiifradkanäle auf Teilen ihres Uinl'anges kegelig erweitert sind.
Fun solches Laufrad ist aus der USA.-Patentschrift 2 608 807 bekannt. Uei diesem Laufrad befinden sich zwischen ilen Lufteintrittsöffnungen bzw. zwischen deren kegeligen Erweiterungen ebene Slirnwandllächen des Laufrades. Die auf das Laufrad über Düsen axial auftreffende Druckluft gelangt dadurch abwechselnd in die Ltifteintriusbohrungen der Laufradkanäle und andererseits auf die Laufradstirnflächen dazwischen. Die F-'olge davon ist eine geringe Leistung der Druckluftturbine; auch verursacht diese bekannte Turbine störende Geräusche.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Laufrad der eingangs beschriebenen Gattung so auszuführen, daß eine verbesserte Leistiuigsausinitzung und ein ruhiger und geräuschloser Lauf erzielt wird. ao
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß diese kegeligen Erweiterungen so ausgeführt sind, daß zwischen den benachbarten Eintrittsöffnungen der Luftcintrittsbohrungen bogenförmige Schneiden ausgebildet sind. Auf diese Weise sind die Lufteintrittsbohrungen der Laufradkanäle nur noch durch bogenförmige Schneiden voneinander getrennt. Die Druckluft tritt also praktisch ständig und ununterbrochen in die Lufteintrittsbohrungen ein. Leistungsverluste und störende Geräusche, die bisher beim Auftreffen der Druckluft auf die Stirnflächen des Laufrades hervorgerufen werden, treten nicht mehr auf.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine in Umfangsrichtung verlaufende Teilschnittdarstellung eines Laufrades und einer Leitscheibe in einer Abwicklung, wobei die Arbeitsphasen der Herstellung der Bohrungen mit dargestellt sind,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie H-II der Fig. 1.
Eine (nicht dargestellte) Arbeitswelle ist lest mit einem Laufrad I einer Druckluftturbine verbunden. Oberhalb dieses Laufrades 1 ist eine mit Düsen 2 versehene Leitscheibe vorgesehen, welche gegenüber dem Laufrad 1 ortsfest angeordnet ist.
Das Laufrad 1 besitzt nahe seinem Außenuinfange eine Vielzahl von auf gleichem Teilkreis angeordneten Luftfiihriingsbohrungen oder Laiifradkanälen 3, 4, die im Achsschnitt winkelförmig gestaltet sind. Und zwar läuft hierbei die Lufteintrittsbohrung 3 unter einem Winkel von 45 /ur Laufradstirnfläche, während der luftauslrittsseilige Laufradkanalabschnitt 4 unter 60' zur gegenüberliegenden LaufradstirnlHichc geneigt gerichtet ist. Jede LuR-eintriUsbohrung 3 eines jeden Laufradkanals 3. 4 besitzt eine kegelige Erweiterung 5, die unter einem Winkel von etwa 15° verläuft. Die Lufteinliittsbohrungen 3 der Laufradkanäle 3, 4 sind erl'indungsgemäß so nahe aneinandergerückt, daß zwischen je zwei benachbarten Eintrittsöffnungen der Lufteintrittsbohruni-en 3 bogenförmige Schneiden 6 gebildet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    !. Laufrad für eine axial über Düsen beaufschlagte Druckluftturbine, bei der die Lufteintriusbohrungen der Laufradkanäle auf Teilen ihres Umfanges kegelig erweitert sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese kegeligen Erweiterungen (Kegel 5) so ausgeführt sind, daß zwischen den benachbarten Eintrittsöffnungen der Lufteintrittsbohrungen (3) bogenförmige Schneiden (6) ausgebildet sind.
  2. 2. Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelerweiterung (5) der Lufteintrittsbohrung (3) unter dem Winkel von etwa 15r verläuft und daß dabei in bekannter Weise die Lufteintrittsbohrung (3) unter einem Winkel von etwa 45° zur Laufradstirnfläche verläuft, während die ebenfalls etwa axial verlaufende Luftaustrittsbohrung (4) zu dieser Stirnfläche etwa unter 60 Λ gerichtet ist.

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