DE136104C - - Google Patents
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- DE136104C DE136104C DENDAT136104D DE136104DA DE136104C DE 136104 C DE136104 C DE 136104C DE NDAT136104 D DENDAT136104 D DE NDAT136104D DE 136104D A DE136104D A DE 136104DA DE 136104 C DE136104 C DE 136104C
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- wiper
- cleaned
- housing
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- cleaning device
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L1/00—Cleaning windows
- A47L1/02—Power-driven machines or devices
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Putzen von Fensterscheiben, Spiegelflächen
und dergl., welche den Zweck hat, die Putzarbeit dadurch zu erleichtern und zu beschleunigen, dafs während des Reibens der zu
reinigenden Fläche mittelst eines geeigneten Wischers ein Luftstrom gegen die jeweilig
bearbeitete Stelle der zu säubernden Fläche getrieben wird, der die beim Abwischen zurückbleibenden
Reste von Feuchtigkeit schnell auftrocknet.
Dieser Zweck wird nach vorliegender Erfindung dadurch erreicht, dafs mit der den
Wischer tragenden Vorrichtung ein kleiner Ventilator verbunden ist, der während der
Benutzung des Wischers durch zweckmäfsige Mittel angetrieben wird und dessen Gehäuse
mit einer schlitzförmigen, der zu reinigenden Fläche zugewendeten Auslafsöffnung oder Düse
versehen ist.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform der Putzvorrichtung
im Längsschnitt, Fig. 2 in einer theilweise im Schnitt dargestellten Vorderansicht.
Fig. 3 erläutert im kleineren Mafsstabe die Art der Benutzung der Putzvorrichtung. Fig. 4
und 5 stellen eine andere Ausführungsform der Vorrichtung in Seiten- bezw. Vorderansicht
dar.
Die Putzvorrichtung besteht aus einem geeigneten Gehäuse a, welches an der Vorderseite
mit Oeffnungen b versehen ist, innerhalb deren ein Flügelrad oder Ventilator c drehbar
gelagert ist. Auf der Achse dieses Flügelrades sitzt ein Zahntrieb d, welcher mit einem Zahnrade
e in Eingriff steht, das auf einer quer durch das Gehäuse α hindurchgehenden WeIIe-/
sitzt. Diese Welle f ist in den Seitenwänden des Gehäuses α gelagert, und auf ihren Enden
sitzen aufserhalb dieses Gehäuses zwei Laufräder g. Durch Drehung dieser Laufräder
kann daher das Flügelrad c in entsprechend schnelle Umdrehung versetzt und dadurch
durch die Oeffnungen b des Gehäuses α Luft eingesaugt werden. Das Gehäuse α ist an
seinem unteren Ende mit einem Handgriff h versehen und trägt am oberen Ende vermittelst
eines federnden Stieles i den Wischer /c, der
beispielsweise aus einem bezw. zwei in Metall gefafsten Filzstreifen / oder dergl. besteht,
welche gegen die zu reinigende Fläche gedruckt werden und die Unreinlichkeiten von
derselben entfernen.
Der von dem Flügelrad- c angesaugte Luftstrom wird durch eine dem Wischer k zugewendete,
schlitzförmige Oeffnung m gegen die zu reinigende Fläche geführt und über
dieselbe vertheilt, so dafs hierdurch eine trocknende Wirkung erreicht wird. Der Antrieb
des Flügelrades erfolgt hierbei in der Weise, dafs, wie aus Fig. 3 ersichtlich, die Laufräder g
während der Benutzung der Putzvorrichtung gleichzeitig mit dem Wischer k gegen die zu
reinigende Fläche gedrückt werden und sich bei der Hin- und Herbewegung der Putzvorrichtung
auf dieser Fläche abrollen. Durch schnelles Hin- und Herbewegen der Vorrichtung auf der zu putzenden' Fläche kann man
diese daher schnell und sorgfältig blank putzen. Den nach der Vorderseite der Putzvorrichtung
gewendeten Filzstreifen des Wischers k kann man zum Anfeuchten der zu reinigenden Fläche
vor dem eigentlichen Putzen benutzen, indem
man ihn mit Wasser tränkt und zunächst mit diesem Streifen die zu reinigende Fläche abwischt.
Der Handgriff h wird zweckmäfsig als eine hohle Hülse ausgeführt, wie aus Fig. ι ersichtlich,
und kann in diesem Falle zur Befestigung der Putzvorrichtung auf einem Holzstiel, welcher
in Fig. ι punktirt angedeutet ist, dienen, so dafs man mittelst der Putzvorrichtung auch
solche Glasflächen und dergl. reinigen kann, welche der Hand des Arbeiters nicht unmittelbar
zugänglich sind.
Für manche Zwecke kann man den Wischer der beschriebenen Putzvorrichtung mit Vortheil
so ausbilden, wie dies in Fig. 4 und 5 zur Darstellung gebracht ist. Bei dieser Anordnung
ist am oberen Ende des Gehäuses α eine Rolle oder Walze 0 drehbar gelagert, und
aufserdem ist in einem gewissen Abstande davon, parallel zu dieser Rolle, eine zweite
Rolle ρ angebracht, welche an den Enden zweier, beiderseits am Gehäuse α befestigten
federnden Träger q in zweckmäfsiger Weise gelagert ist. Um die beiden Rollen 0 und ρ
läuft ein aus weichem Leder, Filz oder anderen geeigneten Stoffen bestehendes, endloses
Band r, welches durch die federnden Träger q gespannt gehalten wird.
Die Rolle ο wird zweckmäfsig von der Achse f der Laufräder g mittelst geeigneten
Zahn- und Schneckentriebes mit Hülfe einer Zwischenwelle s in langsame Umdrehung versetzt.
Hierdurch wird es erreicht, dafs bei der Benutzung der Putzvorrichtung der Theil
des hier zum Abreiben der zu reinigenden Fläche dienenden Bandes r, welches an dieser
Fläche anliegt, beständig geändert wird, so dafs dieser Wischer immer trocken bleibt und
so eine schnelle und vollkommenere Reinigung der betreffenden Fläche ermöglicht.
Statt mit Hülfe der Laufräder g kann man das Flügelrad c auch durch einen geeigneten
Motor, beispielsweise durch ein Federwerk oder einen Elektromotor antreiben, welchem
der erforderliche Strom durch geeignete Drähte leicht zugeführt werden kann.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Vorrichtung zum Putzen von Fenstern, Spiegeln und ähnlichen glatten Flächen, gekennzeichnet durch einen mit einem Wischer verbundenen Ventilator, welcher beim Abreiben der zu reinigenden Fläche mittelst des Wischers Luft gegen dieselbe treibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Ventilator mittelst zweier beim Abreiben der zu reinigenden Fläche auf dieser sich abrollenden Laufräder angetrieben wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Wischer in Form eines endlosen, über zwei Rollen geführten Bandes ausgebildet ist, welches während der Benutzung des Wischers von der den Ventilator antreibenden Vorrichtung langsam zwangläufig vorgeschoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136104C true DE136104C (de) | 1902-11-28 |
Family
ID=404083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136104D Expired DE136104C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136104C (de) |
-
0
- DE DENDAT136104D patent/DE136104C/de not_active Expired
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