DE1266646B - Fluessiger elektrophotographischer Entwickler - Google Patents

Fluessiger elektrophotographischer Entwickler

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DE1266646B
DE1266646B DE1963R0036080 DER0036080A DE1266646B DE 1266646 B DE1266646 B DE 1266646B DE 1963R0036080 DE1963R0036080 DE 1963R0036080 DE R0036080 A DER0036080 A DE R0036080A DE 1266646 B DE1266646 B DE 1266646B
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DE
Germany
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toner
developer
liquid
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ethyl cellulose
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Pending
Application number
DE1963R0036080
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English (en)
Inventor
Robert John Wright
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Research Laboratories of Australia Pty Ltd
Original Assignee
Research Laboratories of Australia Pty Ltd
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording-members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat or to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/04Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor
    • G03G5/08Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor characterised by the photoconductive material being inorganic
    • G03G5/087Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor characterised by the photoconductive material being inorganic and being incorporated in an organic bonding material
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/06Developing
    • G03G13/10Developing using a liquid developer, e.g. liquid suspension
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)
  • Liquid Developers In Electrophotography (AREA)

Description

  • Flüssiger elektrophotographischer Entwickler Die Erfindung betrifft einen flüssigen elektrophotographischen Entwickler zur Herstellung übertragbarer Tonerbilder aus einer Triigerilüssigkeit, einem Toner und wenigstens einem Bindemittel.
  • Es ist bekannt, daß sich mit einem solchen Entwickler auf elektrographischem Wege inchrfärbige Bilder herstellen lassen. Indem zunächst auf getrennten Blättern einfarbige Tonerbilder hergestellt werden, die dann in bclicbiger Reihenfolge auf ein beliebiges Bildeinpfangsmaterial übertragen werden. Ferner werden auf einer Selenschicht entwickelte Tonerbilder auf ein Bildempfangsmaterial aus Papier übertragen.
  • Es wird angenommen, daß zur Erzielung einer befriedigenden Bildübertragung die Teilchengröße des Toners relativ groß sein muß, oder aber, wenn die Teilchengröße relativ gering ist, sowohl das Aufzeichnungsmaterial als auch das Bildempfangsmaterial glatte Oberflächen aufweisen müssen. Die relativ größeren Tonerteilchen sind in schwarzen Entwicklern 20 Mikron groß. Bildcmpfängsmaterialien für Tonerbilder mit relativ feineren Tonern sind mit Polyäthylen überzogen.
  • Es ist auch bekannt, daß mehrfarbige Bilder, die durch mehrere aufeinanderliegende Teilfarbenbilder auf elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien erzeugt werden, im allgemeinen nur unvollkommen weiße Bildteile haben, weil die meisten photoleitfähigen Schichten matt oder mit einem Sensibilisator gefärbt sind. Es muß dann zusätzlich ein Teilfarbenbild mit einem weißen Toner aufgebracht werden. Darüber hinaus ist es bekannt, daß Zinkoxyd-Bindemittel-Schichten nicht bei jedem Tcilfarbenbild gleich hoch aufgeladen werden können, so daß der Farbwert des jeweiligen Toners so gewählt werden muß, daß dieser Unterschied ausgeglichen wird. Es wird damit auch notwendig, die Toner in einer bestimmten Reihenfolge anzuwenden; wobei die übliche Reihenfolge blau, rot, schwarz und gelb ist. Nachteilig daran ist, daß für alle Farben, außer Blau, durchsichtige Toner verwendet werden müssen, was besonders bei gelben Tonern schwierig ist.
  • Es wurde erkannt, daß es wesentlich darauf' ankommt, daß die Tonerteilchen während der Übertragung sieh frei von dem Aufzeichnungsmaterial wegbewegen können. Dies ist mit Tonerbildern, die aus Pulverentwicklern stammen, verhältnismäßig schwierig zu erreichen, insbesondere, wenn Halbtöne wiedergegeben werden sollen.-Es ist auch schwierig, wenn Tonerbilder, die aus flüssigen Entwicklern finit leicht flüchtigen Trägerflüssigkeiten stammen, übertragen werden, da die Trägerflüssigkeiten zu schnell verdunsten. Die gewünschte Beweglichkeit kann jedoch mit verhältnismäßig zähflüssigen und langsam verdampfenden Trägerflüssigkeiten erreicht werden.
  • Nachteilig daran ist, daß auf Grund der Viskosität dieser Flüssigkeiten die Tonerteilchen während der Ubertragung sich verteilen und dadurch eine Einbuße an Schärfe des Bildes .hingenommen werden muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist, einen flüssigen elektrophotographischen Entwickler zur Herstellung übertragbarer Tonerbilder anzugeben, mit dem sich scharfe Tonerbilder herstellen lassen. Der Gegenstand der Erfindung geht von einem flüssigen clekti-ophotographischen Entwickler zur Herstellung übertragbarer Tonerbilder aus einer Trägerflüssigkeit, einem Toner und wenigstens einem Bindemittel aus und ist dadurch gekennzeichnet, daß er eine Trägerflüssigkeit, die wenigstens sechsmal langsamer verdampft als Diäthyliither und als Bindemittel mit Gummi modifiziertes Polystyrol, Paraffinwachs, Polymeth@tcrylsiiurcbtitylester, Äthylzellulose oder eine -Mischung aus l'olymeth.icrylsiitii-ebtitylestei- und Ätliylzellulose enthält.
  • Während der tIbertragung kanil, wie bekannt, ein elektrisches Feld angewendet werden. Das Bild-
    empfangsmaterial kann vor oder nach dem Trocknen
    vom Aufzeichnungsmaterial getrennt werden. Für
    die. Herstellung.- von mehrfarbigen Bildern gilt das
    gleiche.
    Durch die Erfindung- wird erreicht, daß nach der
    Ubertragiing- Tönerbilder hoher Farbdichte und
    hoher Schärfe erhalten werden, da die genannten
    Bindemittel innerhalb des Tänerbildes ein Gitter-
    oder Netzwerk bilden, das die- seitliche Ausbreitung
    der Tonerteilchcn während- der öbertragung ver-
    hindert.
    Da- mit dem erfindungsgemäßen Entwickler scharfe
    Bilder auf beliebigen Bildempfangsmatcrialien her-
    gestellt werden können, also auch auf solchen, die für
    Druckbilder verwendet werden, eignen sie sich be-
    sonders für die eh°.ktrophotographische Herstellung
    von- Probeabzügen in der Drucktechnik. Die Toner
    können in beliebiger Reihenfolge aufgebracht werden,
    weil die zufallsabhängige Auflädbarkeit von mehr-
    fach belichteten photoleittihigen Schichten vermeiden
    wird. Es- ist also kein jeweiliges Einstellen der Auf-
    ladehö.he von Teilfärbenbild zu Teilfärbenhild nötig.
    Beispie-1 1
    9()() g. photal.eitfähiges-Zinkoxyd;
    60() g= Isophthalsäure<ilkydharz,
    250 g Toluol,
    2.5-g_ Mangannaphtenat (4" o) Lind
    25 g Kohaltnaphtenät (4#'o)
    wurden zusammengemahlen und in bekannter Weis
    auf einen verhältnismäßig- leitenden Schichttriiger
    aufgebracht. Eine mit dieser photoleitfähigen Schicht
    vcrträgliche=Entwicklerpaste wurde durch Vermischen
    von
    1()() g. schwarzes _ K un sthiirz- (Toner)_-
    50'g Phthalocyirnin (blauer-Toner),
    250: g- mit- Gummi irrodifiziertes Polystyrol (Binde--
    mittel:);
    550-g=aromatiscliein Kohlenwasserstoff mit einem
    KB-Wert. von- 93, FLirnmpunkt 4.76 C
    Verdampfüngszahl-(Toluol = 1) 75 (lang-
    sam-tlüchti, Trägerlässigkeit)
    und 2:4 Stunden langem Mahlen in einer Kugelmühle
    hergestellt. Der Entwickler wurde durch Dispergeren
    der Paste in weiterer Trägerfliissigkeit-_ wozu sich
    auch eii.= schwerflüchtiger.- aromatischer Kohlen-
    wasserstoff - eignete,- hergestellt. Konzentrationen
    zwischen- 0;2= und 3;0 g Paste pro 100 cem Träger-
    flüssigkeit waren geeignet.
    Beispiel
    85 g_ einer Mischung- aus
    160g polymerisiertem Leinöl und-
    40 g_ Caleiumresinat-, 6cirir gekalktes Polypal-Kolo--
    phoni,um (Fixiermittel) wurden heiß mit 40 g_
    Paraffinwachs (Bindemittel) versetzt und, mit
    17,5-g. Ruß, (Toner),
    17,5-g Ruß (Toner) sowie
    5-g rotem Pigment (Toner) versetzt.
    Das Gemisch wurde dann in einer Mühle bei
    einem- Druck von- 14 kgjcm' gemahlen. Die sich
    ergebende Paste-wurde in einem langsam verdunsten-
    den aliphatischen Kohlenwasserstoff mit einem
    Flammpunkt: von 54,5 C und- einem KB-Wert 26
    dispergiert, und zwar in einem Verhältnis von 1'g
    Paste zu 100 ccm Kohlenwasserstoff.
    B-e.i:s,pi e.1 3
    325 g einer Mischung aus
    80 g hydriertem Kolophoniumharz.
    320 g polymerisiertem Leinöl,
    80 g schwarzem Ku,üststaff (Toner) und
    40 g Phthalocyanin (blauer Toner)
    wurden in einer Mühle bei einem Druck von I TS l
    cm*' gemahlen und die erhaltene Paste in tixrem ali-.
    phatischen Kohlenwasserstoff. Flarrrmpunkt 54.:5'- C:
    KB-Wert 26, in einem Verhältnis von l g Peste. zu.
    100 ccm Kohlenwasserstoff dispergiert. Dann
    eine Lösung von Paraffinwachs (Bintleinititl) iiaeiin
    schwerflüchtigen aromatischen Kohlenwusscrstog"#nit-
    einem KB-Wert von 93; Flämmpunkt 47,C C.
    Verdampfungszahl (Toluot-1) 75` der dispergiertem
    Paste in der Menge zugesetzt. daß das Gewicht. des
    Paraffinwachses halb so groß wie das der di2gcr-..
    gierten Paste war. Die Gewichtsverhältnissen von
    Paste zu Paraffin sind nicht entscheidend`
    Beispiel 4
    80 ## hydriertes Kolophoniumharz uni:
    320 g polymerisiertes Leinöl
    werden bei 260 C eine halbe Stunde crlTim. 37-5">g-,.-
    der- Mischung wurden in .it
    80 g schwarzem K@inststof (Toller).
    .10 g Phthalocyanin (bliiucr Toner) und:.
    200g- Paraffinwachs (Eindeminel°)
    in der Wärme- hormogensiert: Ehemo wadem 1
    der Mischung mit
    ..j() g Phthaloc%,anin (trlauex Toner) u
    70 g Paraffinwichs (Bindemittel:)
    oder init
    50 g eines rosa organixchen Pigmoni:.. (Ti>.
    Lind
    70g Paraftinwachs (Bindemittel.)
    homogenisiert. 200 g der Mischung werderr° mit
    40 g eines transparenten Rerm<urentgel,bs (Txwmi;
    und
    100 g Paraffinwachs (Sindem ittel )
    .
    homogenisiert: Jede erkaltete Schmelze. wwurdILigt
    einer Mühle bei einem Druck \c-fpr Tkl#l:-er..
    mahlen. Jedes Mahlgut wuTdx- in einem alii:
    Kohlenwasserstof Flammpunkt 5-1.:; C_ K,B-\V,.zrt 'Ix
    im Verhältnis 1 g Mahlgut zu 1(() K:e@is#@e@--
    stofff dispergiert. Mit den so hergesteNk-nE;t.@..
    Wicklern können Bilder mit einer- AtMsv-,
    .
    71 Strichen an erhalten werden. Werra das,.%iäMge, t
    in einer-Trägerflüssigkeit mit einem KD-Wert übe 4
    dispergiert wird, ist eine höhere Auflösung-mai°!L1#oh-
    Beispiels
    160 g polymerisiertes Leinöl und
    .:10 g. Calciumresinat (611" gekalktes Pohpii:l-Kodo--
    phoniumharz)
    wurden, wie im Beispiel 4zur Herstellung der -
    Wickler verwendet. Als Trägerflüssigkeifi kanir:@ea-
    gut Perchloräthylen verwendet werden:
    Beispiel 6
    Folgende Entwickler wurden gemäß Beispiel "t her-
    gestellt
    Schwarzer- Entwickler
    1t)0 g schwarzer Kunststoff' (schwarzer Toner).
    50 !? Phihalncyanin (blauer Toner).
    300 g PolymethaCrylsiitirebtitylester
    (50°" nicht flüchtig in Toluol) (Bindemittel).
    50 g Äthylzellulose
    (7;5"" nicht flüchtig. in aromatischem Koh-
    le.iiwiisscrstofl) mit einem KB-Wert c)3.
    Flammpunkt 47;6 C. Verdampfüngvahl
    (Toltiol = 1) 75 (Bindemittel)
    Blauer Entwickler
    30 g Phthalocyanin (blauer Toner)-
    120 g Polyinetlizicrylszitirehtitylestcr
    (50"" nicht flüchtig in toltiol) (Bindemittel).
    15 g Äthylzellulose
    (7;51'" nicht flüchtig- in Lösungsmittel wie
    oben) (Bindemittel)
    Roter Entwickler
    30 g: rosa organisches Pigment (roter Toner).
    1t>() g I'olymethaery-lsziurebtitylcster
    (501') nicht flüchtig in toluol) (Bindemittel).
    15 g Äthylzellulose
    (7.5"" nicht flüchtig in Lösungsmittel %aie
    oben)
    Gelber Entwickler
    30 g. transparentes- Permanentgelb (gelber Toner).
    ?40 Polymeth<icrylsiiurebutylcster
    (50-' ) 1, nicht flüchtig in @oluol) (Bindemittel),
    ?0 g Äthylzellulose
    (7,5"" nicht flüchtig- in Lösungsmittel. wie
    oben) (Bindemittel)
    Laie- mit diesen Entwicklern erzeugten Tonerhildsr
    haben grüneren Glanz.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Flüssiger elekiroph otographischer Entwick- ler zur Herstellung übertragbarer Tonerbildrr aus einer Trzfgcrflüssigkeit,-eincm Toner und. wenig- stens einem Bindemittel, d a d u r c. h g e_ l: e n n - z e i c h n c t . daß er eine- Trägerflüssigkeit,. die., wenigstens 6mal langsamer- verdarnpt-t als I)i- zithylzith.er und als Bin.dcmittcl mit (i ummi mocI:i- fiziertes Polystyrol, Paraffinwachs, Polymc.thaeryl- säurebutylcster, ÄthylzelluloseMereine Mischung aus Polymethzicrylsziurchutylcstcr- und Äthyl-- zellulose. enthält. ?. Entwickler nach Anspruch 1. dadurch ge- kennzeichnet. daß er ein weiteres Bindemittel: das aus 4 Gewichtsteilen polymerisiertem Leinöl Lind 1 Gewichtsteil Caleitunrrsinat oder 1 (iL- wichtsteil eines hydrierten Kolophoniumharzes hergestellt ist. enthält-
DE1963R0036080 1962-09-11 1963-09-10 Fluessiger elektrophotographischer Entwickler Pending DE1266646B (de)

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AU22027/62A AU274610B2 (en) 1963-09-05 Method of and means forthe transfer of electrostatic images

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