DE1256147C2 - Tablett aus duenner folie mit mulden zum aufnehmen von kugelartigen fruechten oder aehnlichen empfindlichen gegenstaenden - Google Patents

Tablett aus duenner folie mit mulden zum aufnehmen von kugelartigen fruechten oder aehnlichen empfindlichen gegenstaenden

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DE1256147C2 DE1964J0025687 DEJ0025687A DE1256147C2 DE 1256147 C2 DE1256147 C2 DE 1256147C2 DE 1964J0025687 DE1964J0025687 DE 1964J0025687 DE J0025687 A DEJ0025687 A DE J0025687A DE 1256147 C2 DE1256147 C2 DE 1256147C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Tablett aus dünner Folie mit ;egeneinander versetzten Reihen von mit im wesentlihen senkrechten Rillen versehenen Mulden zum Aufnehmen von kugelartigen Früchten oder ähnlichen impfindlichen Gegenständen, wobei die Muldenwand im Umfang der Mulde drei um 120° versetzte iefliegende Flächen, deren Höhe niedriger ist als der lalbe Durchmesser der Früchte, und drei versetzte Vandungsteile, deren Scheitelstellen höher sind als der lalbe Durchmesser der Früchte, aufweist, wobei der Wandungsteil der einen hochliegenden Scheitelstelle mit seinen beiden Flanken und die Wandungsteile der beiden anderen hochliegenden Scheitelstellen je mit einer ihrer Flanken ohne Unterbrechung durch Erhebungen oder Vertiefungen in die unmittelbar benachbarten, tiefliegenden Flächen übergehen.
Die Folie kann beispielsweise aus thermoplastischem Material bestehen, das sich durch Ziehen und/oder Pressen mechanisch und/oder pneumatisch formen läßt Solche Tabletts werden vorzugsweise in einem Tiefziehverfahren hergestellt, bei dem die Folie auf eine der von den Mulden einzunehmenden Form angepaßte Matrize aufgelegt wird Während eine Gegenplatte den Rand des Tabletts und gegebenenfalls die hochliegenden Teile der Folie gegen die höchsten Stellen der Matrize anpreßt, wird die Folie an den Stellen der Mulden nach unten in die Mctriienform eingesaugt Bei solchen Tiefziehverfahren sind daher die hochliegenden Stellen am und um den Muldenrand verstärkt, während an den tiefliegenden Stellen der Mulde und ihrer Wandungen die Folie durch das Ziehen gedehnt und dünner geworden ist.
Bei den Tabletts der eingangs genannten Gattung (deutsche Gebrauchsmusterschrift 18 37 046) gehen die Flanken der drei um 120° gegeneinander versetzten Wandungsteile mit den hohen Sehctelstetlen ohne Urne, brechung durch Erhebungen oder Vertiefungen in die jeweils unmittelbar benachbarten tiefliegenden Flächen über. Die genannten Wandungsteile sind somit völlig untereinander gleichgestaltet und weisen demnach auch die gleiche Nachgiebigkeit gegen Verformungen auf. Wird nun die Frucht in die Mulde eingesetzt, so wölben sich die genannten Flächen im wesentlichen alle um den gleichen Betrag nach außen und erzeugen hierbei, da sie über die Äquatorlinie hinausgehenden Scheitelbereiche der Wandungsteile naturgemäß weniger ausgewölbt werden als ihre mittleren Bereiche, eine Art Einrasteffekt. Diese Einrastwirkung ist jedoch auf Grund der Tatsache, daß alle drei Flächen gleichmäßig hieran beteiligt sind, vergleichsweise gering, und es besteht die Gefahr, daß sich die Früchte bei Erschütterungen aus den Mulden lösen.
Dieser Mangel tritt in verstärktem Maß auch bei anderen bekannten Tabletts auf, bei denen der Muldenrand keine scheitelförmigen Erhebungen aufweist, sondern bis auf zwei diametral angeordnete Vertiefungen für das Erfassen der Frucht horizontal verläuft (deutsche Patentschrift 11 27 792, französische Patentschrift 12 62 184. britische Patentschrift 9 52 199, USA.-Patentschrift 30 49 259).
Bei einem anderen Mulden-Tablett (deutsche Patentschrift 11 42 786), das für tropfenartige Gegenstände, insbesondere Birnen, ausgelegt ist, sind am Umfang jeder Mulde drei um 120° versetzte Wandungsteile mit hochliegenden Scheitelstellen und drei jeweils mittig zwischen den vorgenannten Scheitelstellen befindliche Wandungsteile mit niedriger liegenden Scheitelstellen angeordnet, wobei sich jeweils zwischen einer hochliegenden und der benachbarten niedriger liegenden Scheitelstelle eine tiefliegende Fläche befindet und wobei sämtliche tiefliegende Flächen das gleiche Niveau aufweisen. Sollte ein derartiges Tablett für kugelartige Früchte herangezogen werden, so ergäbe sich hier zusätzlich zu dem auf Grund der symmetrischen Anordnung der Scheitelstellen und der tiefliegenden Flächen eintretenden obengenannten Nachteil der geringeren Einrastwirkung der weitere Mangel, daß, da die als Aullager für die Halsteile der birnenförmigen
Gegenstände vorgesehenen Felder sodann unbesetzt bleiben müßten, eine wesentlich geringere Zahl an Gegenständen je Tablett aufgenommen werden könnte als beim Gegenstand der Erfindung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe 7ugrunde, ein Tablett der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Früchte mit hoher Haltekraft sicher niedergehalten werden, dennoch aber aus den Mulden leicht -entnommen werden können.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß unter den drei Wandungsteilen mit den hochliegenden Scheitelstellen noch zwei Wandungsteile mit niedriger liegenden, jedoch den halben Früchtedurchmesser noch überragenden Scheitelstellen vorhanden sind, daß ferner je eine der niedriger liegenden Scheitelstellen zwischen der beidflankig unterbrechungsfreien, hochüegenden Scheitelstelle und der benachbarten, einflankig unterbrechungsfreien, hochliegenden Scheiteisteile liegt und dafl zwischen jeder einflankig unterbrechungsfreien, hochliegenden Scheitelstelle und der ihr benachbarten, niedriger liegenden Scheitelstelle eine nicht bis auf das Niveau der tiefliegenden Flächen herunterreichende Flankenvertiefung angeordnet ist.
Auf Grund dieses unsymmetrischen Aufbaus der einzelnen Mulden des Tabletts ist die Verankerung des Gegenstandes in der Mulde vollkommener als bei den bekannten, weil hierdurch nur der eine der drei aufragenden Scheitel-Wandungsteile, nämlich der mit unterbrechungsfreien Flanken ausgestattete, eine reiativ große Nachgiebigkeit aufweist, während die beiden anderen auf Grund ihrer Doppelscheitelform in sich steifer sind, so daß der Gegenstand, sich gegen die beiden letzteren abstützend, in den einzigen nachgiebigen hineingedrückt wird, wodurch der Einrasteffekt, wie erwähnt, ausgeprägter und eindeutiger erfolgt, als dies bei der Ausführungsart mit völlig symmetrischem Muldenaufbau der Fall ist. Dieser Effekt wird erzielt, ohne daß die Früchte benachbarter Mulden sich gegenseitig berühren können und ohne daß eine sonst notwendige Vielzahl von Buckeln das Ergreifen der eingesetzten Früchte zum Zwecke deren Herausnahme behindern. Diese neuartige unsymmetrische Gestaltung der Muldenumrandung führt also zu einer überraschenden bevorzugten Nachgiebigkeit der Mulde im Bereich der einen der drei Wandungsteile mit den hochliegenden Scheitelstellen, die einen gesteigerten Einrasteffekt bewirkt, ohne daß die eingesetzte Frucht Druckstellen erhält.
Es folgt eine Beschreibung von Ausführungsbeispie· len der Erfindung an Hand der Zeichnungen.
F i g. 1 ist eine Ansicht des Tabletts von oben;
F i g. 2 ist ein Vertikalschnitt durch drei Mulden des Tabletts gemäß der Linie x-x der Fig I;
F i g. 3 zeigt einen in rechtem Winkel zu dem Schnitt der Fig. 2 verlaufenden Vertikalscbnitt durch drei Mulden gemäß der Linie z-zder Fig. 1;
F i g. 4 ist ein Horizontalschnitt gemäß der Linie y-y der Fig. 2;
Fig.5 ist eine Draufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform des Tabletts;
Fig.6 ist ein Vertikalschnitt durch drei Mulden des in Fig. 5 gezeigten Tabletts gemäß der Linie x-x der Fig.5;
F i g. 7 zeigt einen in rechtem Winkel zu dem Schnitt A-x der Fig.5 bzw. zu dem in Fig.6 dargestellten Schnitt verlaufenden Vertikalschnitt durch drei Mulden gemäß der Linie z-^der F i g . 5:
F i g. 8 ist eine schematische perspektivische Darstellung einer tiefer gelegenen Stelle der Wandung zwischen drei versetzt angeordneten Mulden;
F i g. 9 ist ein HorizontaJschnitt gemäß der Linie y-y der Fig.6.
In den Figuren sind übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Jede Mulde weist einen Boden 6 auf in Form einer hohlen, kugelähnlichen Kappe mit einem Mittelloch 10 und dehnt sich seitlich auseinandergehend kugelartig nach oben aus, um die verschieden hohen Sektoren 7,8, 9 und 9' der Seitenwandung zu bilden. Der Sektor 7 ist an seiner höchsten Stelle wesentlich höher als der mittlere Durchmesser der in die Mulde einzusetzenden Frucht, während die höchste Stelle des Sektors 8 etwas höher liegt als der Radius der Frucht.
Die Sektoren 7 und 8 enden in je einem bogenartigen Kamm T bzw. 8'. Während der Sektor 7 sich über etwa ein Drittel der Seitenwand aer Mulde erstreckt und bogenförmig nach außen gewölbt ist, erstreckt sich jeder der Sektoren 8 über etwa ein Sechstel der Seitenwand und verläuft beinahe geradlinig, doch mit betonter Bogenbildung in den Zonen des Anschlusses an die anderen Sektoren.
Die Sektoren 7, 8 9 und 9' jeder Mulde und die Wandsektoren — bzw. Teile derselben — der anstoßenden Mulden sind miteinander durch die bogenartigen Kämme T und 8' verbunden, die beim Erzeugen des Tabletts durch Faltungen gebildet werden. Sie stellen Trenr^ungsteile zwischen den im Tablett untergebrachten Früchten dar und verhindern, daß diese irgendwie miteinander in Berührung kommen.
Nach den Enden ihrer Bogen zu, d. h. an den Stellen, die näher zum Boden der Mulde liegen, erweitern sich die Kämme T zu Abhängen 13 und bilden tiefer liegende, ebene — vorzugsweise horizontale —, fast dreieckige Flächen 12 als Verbindung zwischen drei untereinander versetzten Mulden. Diese tiefer liegenden Flächen bzw. Senkungen füllen jeweils den zwischen drei versetzt angeordneten Früchten freigelassenen Raum aus. Daher nehmen sie keinen Teil der zur Verfügung stehenden Oberfläche ein, so daß das Tablett nach der Erfindung gleich viel Früchte aufnehmen kann, wie, in Papier gewickelt, mit versetzter Anordnung in Kisten ohne Tabletts untergebracht werden können.
Die Flächen 12 (vgl. Fig. 2 und 6) befinden sich unterhalb der Mitten der Früchte, die etwa in Höhe der Linie y-y liegen. Daher gewähren die durch die Abhänge 13 gebildeten Senkungen eine leichte Herausnahme der Früchte aus den Mulden, indem sie die Sättel der bekannten Tabletts ersetzen, jedoch unter Vermeidung der Unzulänglichkeiten.
Bei dem Tablett nach den F i g. 1 bis 4 sind — wie insbesondere in den F i g. 2 und 4 zu erkennen ist — die Seitenwandungen der Mulden mit radialen Rillen 14 versehen, die alle auf dem Boden 6 in der Nähe des Loches 10 ihren Anfang nehmen und enden, bevor sie die Kämme 8' und T erreicht haben bzw. deren Höhe erreicht haben. Sie haben einen winkelförmigen Querschnitt, der nach ihrer Mittelzone zu allmählich anwächst. Daher ermöglichen sie bei der Einführung der Frucht eine F.rweiterung der Mulde. Diese Erweiterung ist im Bereich der Mittelzonen der Rillen größer, was eine gute Einordnung auch von Früchten mit ungleich mäßiger Oberfläche gestattet, jedoch sind diese Riller besonders wirksam bei der Verhinderung von Rollbe wegungen der Fruchte innerhalb der Mulden, aber auch
bei runden Früchten mit ziemlich gleichförmiger Oberfläche, weil die Stellen der größten Weite sich nicht alle auf einer einzigen Kreislinie befinden.
Wie besonders aus der Fig. t ersichtlich ist, ist an allen Seiten des Tabletts ein Rand 15 vorgesehen, der vorzugsweise nach außen und oben gebogen und mit zu den Seiten des Tabletts parallelen Rillen ausgestattet ist. Die vier Ecken des Randes 15 bzw. des Tabletts sind bei 16' abgeschnitten, um das Einordnen des Tabletts in Holzkisten mit bekannten Eckversteifungen von dreiekkigem Horizontalquerschnitt zu gestatten.
Zwischen dem Rand 15 und den Randvertiefungen des Tabletts sind Verbindungsflächetii vorgesehen, die, wie 17 und 19, in Obereinstimmung mit der größten Höhe der Kämme 7' laufen oder wie 18 in der Höhe der Flächen 12 der Senkungen.
In die Mulden des Tabletts werden im allgemeinen Früchte Feingesetzt, die etwas größer als der Umfang der leeren Mulde sind. Diese Früchte drücken beim Einsetzen — wie aus den F i g. 3 und 7 ersichtlich — die Mulde, insbesondere den in Umfangsrichtung elastischen Sektor 7 etwas auseinander. Die eingesetzte Frucht wird infolgedessen zu einem gewissen Teil auch an ihrer oberen Fläche umfaßt und gewinnt daher einen sehr festen Halt, so daß sie selbst bei einem kräftigen Schütteln während eines Transports nicht aus der Mulde geworfen wird.
Um den Sektor 7 besonders nachgiebig in Umfangsrichtung zu machen, sind in diesem Sektor radiale Rillen 14 vorgesehen.
So schiebt sich die in eine Mulde eingesetzte Frucht (s. Fig.3) in den Sektor 7 der Seitenwandung ein, der wegen seiner Geräumigkeit und der radialen Rillen 14 eine größere Nachgiebigkeit gegenüber den Sektoren S, 9 und 9' der Seitenwandung hat. Es wird so ein seitliches Hineinschieben der Frucht Fbewirkt. das ein Schütteln derselben während des Transports verhindert. Bei dem Tablett gemäß der Erfindung fällt nämlich die vertikale Mittelachse der Frucht F(s. F i g. 3 und 7) nicht mit der vertikalen Mittelachse der leeren Mulde zusammen, daher wird ein Schütteln der Frucht durch den oberen Teil des Sektors 7 der Seitenwandung, in den die Frucht hineingeschoben wird, verhindert, und die Einklemmung der Frucht kann sehr leicht und jedenfalls auch für reife Früchte unschädlich sein.
Die Kämme 8' der Teile 8 sind jeweils über Abhänge 11 mit den Sektorenteilen 9, 9' von zwei aneinanderstoßenden Mulden verbunden. Diese Abhänge haben einen divergenten Lauf zu den zu verbindenden Teilen und die gleiche oder eine größere Höhe als die Zone des größten Breitenkreises der Früchte.
Die zwischen je zwei benachbarten Mulden liegende Scheitelst eile T der Wandungssektoren 9 und 9' ist Ober einen zwischen diesen Mulden liegenden Abhang U und einer Scheitelstelle 8' mii einer Fläche 12 verbunden. Der Abhang 11 ist dabei breiter und niedriger als die Scheitelstelle 8'.
Von je einer Fläche 12 der Mulden aus zu den Scheitelstellen T und 8' verlaufen Abhänge 13, deren Breite auf die Scheitelstellen 7' bzw. 8' zu allmählich abnimmt.
Der Rand der Öffnung jeder Mulde weist wenige und sehr kurze horizontale Linien auf, wodurch beim
ίο Ziehverfahren das Fließen des Materials nach dem Boden der Mulde zu ermöglicht ist, auch wenn das Ziehen der Folie pneumatisch ohne Hilfe von Materialspannern ausgeführt wird.
Zum Erleichtern des Einsetzens bzw. zum Erhöhen der Nachgiebigkeit der Mulde in dem steifen Bereich der Fläche 12 gehen von diesen verhältnismäßig breite, auf den Boden 6 zu allmählich auslaufende Rillen 16 aus. Die im Vergleich zu den bisher bekannten Tabletts besondere Gestaltung, die der Öffnung der Mulde und
jo der Fläche 12 gegeben werden kann, gestattet die Verwendung von Folien von geringerer Dicke in Anbetracht des begünstigten Fließens des Materials im Ziehverfahren zum Boden der Mulden zu.
Bei versetzer Anordnung der Mulden erscheinen die Kämme 8' parallel zueinander angeordnet.
Die Ausführung nach den F i g. 5 bis 9 weicht von der beschriebenen Ausführung der F i g. 1 bis 4 im wesentlichen nur dadurch ab, daß die Mulden an einer Seite radiale Rillen 14. an der anderen Seite zentrische Rillen 14' aufweisen. Durch diese Anordnung wird beim Transport eine Rollbewegung der Früchte sowohl um eine vertikale als auch um eine horizontale Achse verhindert. Die Früchte erhalten einen besonders guten Halt in diesen Mulden.
An zwei Flächen 12 jeder Mulde erhöhen radiale Rillen 16. die ihre größte Tiefe auf der Höhe dieser Flächen 12 haben und sich nach unten allmählich verjüngen, die Nachgiebigkeit der Sektoren 7 der Seitenwandung, indem sie ein tieferes seitliches Hineinschieben der Frucht gestalten, während dagegen die zentrischen Rillen 14' und das Fehlen einer Rille wie die RiUe 16 unter der dritten Fläche 12 ihren Teil der Mulde weniger nachgiebig machen.
Außerdem hat das Tablett bei der Ausführung von Fig. 5 bi« 9 einen Endrand 15' von geringerer Bre>»e gegenüber dem von den Fi g. 1 bis 4. der dort mit 15 bezeichnet ist Der Rand 15' ist ohne Rillen und verläuft in leichter Schrägstellung nach oben.
Wenn auch die beschriebenen Tabletts in erster Linie
so für den Transport von Obst in Kisten bestimmt sind, so können auch gemäß der Erfindung ausgebildete Tabletts von geringerem Umfang für den Handel und Verkauf als sogenannte »seHservke-Tabletts« für eine geringe Anzahl von Früchten ausgebildet werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Tablett aus dünner Folie mit gegeneinander versetzten Reihen von mit im wesentlichen senkrechten Rillen versehenen Mulden zum Aufnehmen von kugelartigen Früchten oder ähnlichen empfindlichen Gegenständen, wobei die Muldenwand am Umfang der Mulde drei um 120° versetzte tiefliegende Flächen, deren Höhe niedriger ist als der halbe Durchmesser der Früchte, und drei versetzt Wandungsteile, deren Scheitelstellen höher sind als der halbe Durchmesser der Früchte, aufweist, v>/obei der Wandungsteil der einen hochliegenden Scheitelsteile mit seinen beiden Flanken und die Wandungsteile der beiden anderen hochüpgenden Scheitelstellen je mit einer ihrer Flanken ohne Unterbrechung durch Erhebungen oder Vertiefungen in die unmittelbar benachbarten, tiefliegenden Rächen übergehen, dadurch gekennzeichnet, daß außer den drei Wandungsteilen (7, 9, 9') mit den hochliegenden Scheitelstellen (7') noch zwei Wandungsteile (8) mit niedriger liegenden, jedoch den halben Früchtedurchmesser noch überragenden Scheitelstellen (8') vorhanden sind, daß ferner je eine der niedriger liegenden Scheitelstellen (8') zwischen der beidflankig unterbrechungsfreien, hochliegenden Scheitelstelle (7') und der benachbarten, einflankig unterbrechungsfreien, hochliegenden Scheitelstelle (9, 9') liegt und daß zwischen jeder einflankig unterbrechungsfreien, hochliegenden Scheitelstelle und der ihr benachbarten, niedriger liegenden Scheitelstelle (8') eine nicht bis auf das Niveau der tiefliegenden Flächen (12) herunterreichende Flankenvertiefung (11) angeordnet ist.
2. Tablett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Breite und/oder Tiefe der Rillen (14,16) in Richtung auf den Boden (6) allmählich abnimmt.
3. Tablett nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß von zwei liefliegenden Flächen (12) aus breite Rillen (16) sich verjüngend in Richtung auf den Boden (6) verlaufen.
4. Tablett nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch in einem Teil der Wandungen der Mulden vorgesehene, konzentrisch verlaufende Rillen (14').
5. Tablett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite und/oder Tiefe der dem Boden (6) näherliegenden, konzentrisch verlaufenden Rillen (14') geringer ist als die der vom Boden weiter entfernten.
6. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Wandungsteil (7) mit der höchsten Scheitelstelle beidseits zu Abhängen (13) erweitert, die in die tiefliegenden Flächen (12) auslaufen.
DE1964J0025687 1963-12-05 1964-04-20 Tablett aus duenner folie mit mulden zum aufnehmen von kugelartigen fruechten oder aehnlichen empfindlichen gegenstaenden Expired DE1256147C2 (de)

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