DE1245615B - Vorrichtung zur Anzeige von Eis, Schnee und zur Eisbildung neigenden Zustaenden auf einer Oberflaeche, insbesondere einer Strasse - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige von Eis, Schnee und zur Eisbildung neigenden Zustaenden auf einer Oberflaeche, insbesondere einer Strasse

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DE1245615B
DE1245615B DEK45943A DEK0045943A DE1245615B DE 1245615 B DE1245615 B DE 1245615B DE K45943 A DEK45943 A DE K45943A DE K0045943 A DEK0045943 A DE K0045943A DE 1245615 B DE1245615 B DE 1245615B
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moisture sensor
ice
sensor
temperature
snow
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Jack Hulett
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KARL TROL SIGNAL Co Inc
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KARL TROL SIGNAL Co Inc
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    • G01W1/14—Rainfall or precipitation gauges
    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B19/00—Alarms responsive to two or more different undesired or abnormal conditions, e.g. burglary and fire, abnormal temperature and abnormal rate of flow
    • G08B19/02—Alarm responsive to formation or anticipated formation of ice

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Description

  • Vorrichtung zur Anzeige von Eis, Schnee und zur Eisbildung neigenden Zuständen auf einer Oberfläche, insbesondere einer Straße Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige von Eis, Schnee und zur Eisbildung neigenden Zuständen auf einer Oberfläche, insbesondere einer Straße, mit einem Temperaturfühler und einem beheizten Nässefühler, die je eine in der Oberfläche anzuordnende Endfläche aufweisen und an eine Anzeigeschaltung angeschlossen sind, die bei gleichzeitigem Auftreten von Meßwerten in vorgegebenen Meßwertbereichen der beiden Fühler ein Anzeigesignal auslöst.
  • Bekannte Vorrichtungen dieser Art sind nur in einem begrenzten Bereich der veränderlichen Umgebungseinflüsse brauchbar. So kann beispielsweise durch die Heizung des Nässefühlers unter ungünstigen Bedingungen ein auf den Nässefühler auftreffender Feuchtigkeitsniederschlag verdampft werden, bevor es zur Ausbildung eines zusammenhängenden Flüssigkeitsfihns kommt. Andererseits ist es bei zu schwacher Heizung möglich, daß bei niedrigen Umgebungstemperaturen ein auf dem Nässefühler gebildeter Eis- oder Schneeniederschlag nicht mehr bis zur Bildung eines zusammenhängenden Flüssigkeitsfilms aufgetaut wird.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die in einem weiten Bereich von Umgebungs-Zustandsgrößen zuverlässig arbeitet und die geschilderten Nachteile der bekannten Einrichtungen nicht aufweist.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß bei einer eingangs angegebenen Vorrichtung für die Beheizung des Nässefühlers eine Thermostateinrichtung vorgesehen ist, die ein Absinken der Temperatur der Endfläche des Nässefühlers unter einen vorgegebenen, nahe über dem Gefrierpunkt des Wassers liegenden Wert verhindert.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird die Heizleistung des Nässefühlers automatisch den jeweils vorliegenden Umgebungsverhältnissen angepaßt.
  • Da die Temperatur unter allen Umständen stets auf einem vorgegebenen, nahe über dem Gefrierpunkt des Wassers liegenden Wert gehalten wird, kann weder eine zu rasche Verdampfung abgesetzter Niederschlagsteilchen noch eine ungenügende Aufschmelzung eines gebildeten Eisbelages auftreten.
  • Es ist zwar bereits eine Eiswaruvorrichtung für Flugzeuge bekanntgeworden, bei der die Heizung von Vereisungsfühlern reguliert wird, doch wird bei dieser Einrichtung die Ein- und Ausschaltung der Heizung pneumatisch in Abhängigkeit von den durch Eis ablagerungen hervorgerufenen Veränderungen der Strömungsverhältnisse am Vereisungsfühler gesteuert, so daß die Heizung grundsätzlich erst dann eingeschaltet- wird, nachdem sich eine nicht unbeträchtliche Eismenge auf dem Fühler abgesetzt hat. Eine derartige Einrichtung ist weder für nicht umströmte Oberflächen, z. B. Straßenoberflächen, brauchbar, noch vermag sie auf flüssige Niederschläge und überhaupt sehr kleine Niederschlagsmengen anzusprechen. Im Gegensatz zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Temperatur des Fühlers auch nicht annähernd konstant gehalten.
  • Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein allgemeines Schaltschema einer erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 2 ist eine Teilschnittdarstellung des einen Fühlers einer in eine Oberfläche eingebetteten erfindungsgemäßen Vorrichtung; F i g. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils der in F i g. 2 gezeigten Vorrichtung; F i g. 4 zeigt im Querschnitt Einzelheiten des anderen Fühlers der erfindungsgemäßen Einrichtung; Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • Die in F i g. 1 dargestellte erfindungsgemäße- Vorrichtung 10 enthält einen Feuchtefühler 12 und einen Temperaturfühler 14. Diese Fühler liegen als Schaltelemente in den Zweigen 16 bzw. 18 einer Impedanz brücke 20. Die Veränderungen im Ausgang des ersten und zweiten Fühlers 12 bzw. 14 werden über ein Paar von Verstärkern 22, 24 auf ein Paar Relais 26 und 28 weitergegeben.
  • Die Brückenschaltung 20 besteht aus einer herkömmlichen vierarmigen Brückenschaltung mit einem Paar gegenüber angeordneter Widerstandszweige 16, 18 und einem weiteren Paar gegenüberliegender Widerstandszweige 30,32. Beide Arme 30, 32 sind als veränderbare Widerstände ausgeführt, stehen jedoch mit keinem der Fühler 12,14 in aktiver Beziehung. Die Stromversorgung der Brücke erfolgt über die Klemmen 34 und 36, an die die Sekundärwicklung 38 eines Transformators angeschlossen ist, deren Mittelanzapfung geerdet ist. Die Transformatorsekundärwicklung stellt einen Teil einer nicht dargestellten Wechselstromversorgung dar, die der Vorrichtung10 die erforderliche Betriebsleistung zuführt.
  • Die Signalausgangsklemmen der Brückenschaltung 20 bestehen aus einem Paar diagonal gegenüberliegender I(lemmen 40,42, die an je einen Eingang der Verstärker 22,24 angeschlossen sind.
  • Die Relais 26,28 haben Arbeitsspulen 44 bzw.46, die an je einen Ausgang der Verstärker22,24 angeschlossen sind, und je einen Schalter 48 in Form eines einpoligen Umschalters. Der eine Schalter 48 schaltet einen Kontakt 52 zwischen den Kontakten 56 und 58; und der andere Schalter 50 schaltet einen Kontakt 54 zwischen den Kontakten 60 und 62. Die Anschlüsse 52, 56 des Relais 26 und die Anschlüsse 54,60 des Relais 28 stellen die Ausgangsklemmen für den Anschluß geeigneter, nicht dargestellter Anzeigevorrichtungen dar, die auf die von den beiden Fühlern 12,14 erfaßten Zustände ansprechen.
  • Der in Fig. 2 dargestellte Nässefühler 12 besteht aus einem Paar konzentrisch angeordneter, freiliegender kreisförmiger Kontakte 66, 68, die durch einen gegossenen Isolierkörper 70 zusammengehalten und gegeneinander isoliert werden; diese drei Teile bilden eine steckbare Einheit64. Die Einheit 64 ist in eine Straßenoberfläche 72 od. dgl. derart eingebettet, daß die freiliegenden Oberflächen der Kontakte 66, 68 und des dazwischenliegenden Isolierkörpers 70 mit der Straßenoberfläche fluchten. Somit wird jegliche Feuchtigkeit auf der Straßenoberfläche 72 den durch den Isolierkörper 70 gebildeten Spalt zwischen den kreisförmigen Kontakten 68, 66 überbrükken und zwischen den Kontakten einen geschlossenen Stromkreis herstellen.
  • Wie in den F i g. 2 und 3 dargestellt ist, besteht der äußere Kontakt 68 aus einem Metallrohr, während der innere Kontakt 64 durch einen Abschnitt eines Metallstabes dargestellt wird, in welchem ein Paar längsverianfender Kammern 74, 76 angeordnet ist.
  • Damit der Nässefühler 64 die Anwesenheit von Feuchtigkeit auf der Straßenoberfläche 72 richtig erfassen kann, sind in den Innenbohrungen 74,76 ein elektrischer Rohrheizkörper 78 und ein damit in Reihe geschalteter rohrförmiger thermostatischer Steuerschalter 80 eingebaut. Der Thermostat wird so eingestellt, daß er die Fühlereinheit 64 auf einer Ternperatur hält, die dicht oberhalb der Gefriertemperatur von Wasser (00 C) liegt, so daß Schnee oder Eis, die sich auf der Straßenoberfläche 72 und dem Fühler 64 befinden, geschmolzen und als Flüssigkeit erfaßt werden. Die Heizleistung wird dem Heizelement 78 bzw. dem Schalter 80 über ein Lei- tungspaar 82, 84 zugeführt. Die Kontakte 66- und 68 sind ebenfalls mit Leitungen 86 bzw. 88 versehen, die diese Kontakte mit Anschlüssen 34 und 40 in der Brückenschaltung 20 verbinden.
  • Der in Fig.4 dargestellte Temperaturfühler 14 enthält einen Thermistor90, der in einer Hülle 92 aus gut wärmeleitendem Metall eingeschlossen ist; diese Hülle ist in der Straßenoberfläche eingebettet.
  • Die Metallhülle 92 ist mit einem Isoliermaterial 94 gefüllt, in welchem der Thermistor 90 eingebettet ist.
  • Das Isoliermaterial 94 hat ebenfalls gut wärmeleitende Eigenschaften und wird in der Hülle 92 durch ein Paar metallischer Endkappen 96 und 98 an Ort und Stelle gehalten. Die Endkappe 98 ist mit einer isolierten Bohrung 100 versehen, durch die ein Paar Leitungen 102,104 verläuft, die den Thermistor 90 mit den Anschlüssen 42 bzw. 36 der Brückenschaltung 20 verbinden. Der Thermistor 90 arbeitet so, daß sein Widerstand mit fallender Temperatur steigt, und die auf diese Weise hervorgerufene Impedanzänderung im Arm 18 der Brückenschaltung 20 erzeugt an der Klemme 42 der Brücke 20 ein dieser Impedanzänderung entsprechendes Ausgangssignal.
  • Ein vollständigeres Schaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Fig.5 dargestellt. Bei dieser Schaltung besteht jeder der Verstärker 22 und 24 aus einem Paar in Reihe geschalteter PNP-Transistoren dos, 108 bzw. 110,112. Die Ausgangsanschlüsse 40 und 42 der Brückenschaltung 20 sind mit den Basiselektroden 114 bzw. 116 der Transistoren 106 bzw. 110 der Verstärker 22 bzw. 24 verbunden.
  • Die Spule 44 des ersten Relais 26 liegt als Last im Kollektorkreis des Transistors 108 des ersten Verstärkers 22, während die Spule 46 des zweiten Relais 28 als Last im Kollektorkreis des Transistors 112 des zweiten Verstärkers 24 liegt.
  • Die Betriebsleistung für beide Verstärker 22 und 24 wird aus einer Sekundärwicklung 118 eines Transformators 120 entnommen, der auch die mittelangezapfte Sekundärwicklung 38 in der Brückenschaltung 20 enthält. Die Wicklung 118 ist an die Kollektoren der Transistoren der Verstärker 22, 24 über Gleichrichtereinrichtungen 122 bzw. 124 angeschlossen, und zwischen jedem der Kollektoren und den Gleichrichtern sind geeignete Impedanzen wie der Widerstand 126 und der Kondensator 128 beim ersten Verstärker 22 bzw. der Widerstandl30 und der Kondensator 132 beim zweiten Verstärker 24 vorgesehen.
  • Die Schalteranker 48, 50 sind so angeordnet, daß sie über eine Leitung 134 in Reihe geschaltet sind, wenn sie an ihren entsprechenden Arbeitskontakten 136 bzw. 138 liegen. Die nicht dargestellte Anzeigeeinrichtung, die beim Auftreten des vorgegebenen Zustandes aus einer geeigneten Leistungsquelle (nicht dargestellt) gespeist wird, ist über die Relaiskontakte 136 und 138 sowie die Leitungen 140 bzw. 142 angeschlossen und wird jedesmal dann eingeschaltet, wenn sich beide Relaisanker 48,50 schließend an die Kontakte 136 bzw. 138 legen.
  • Arbeitsweise Im folgenden wird auf die Fig. 2,4 und 5 Bezug genommen. Im Betrieb wird der Nässefühler 12 durch die Wirkung des in ihm angeordneten rohrförmigen Heizkörpers 78 und infolge der automatischen Regelung durch den ebenfalls in dem Nässefühler 12 eingebauten thermostatischen Steuerschalter 80 auf etwa +3,50C C gehalten. Dadurch wird sichergestellt, daß Eis, Schnee oder Reif, die ebenso wie auf der Straßenoberfläche 72 auf dem mit der Straßenoberfläche fluchtenden Nässefühler 12 vorhanden sind, geschmolzen werden und dadurch eine durch Feuchtigkeit gebildete Überbrückung des zwlschen den Elektroden 66 und 68 liegenden Isolierspalts bilden. Diese Temperatur führt zwar zum Schmelzen, ist aber niedrig genug, um unerwünschte Verdampfung von Feuchtigkeit auf dem Nässefühler 12 zu vermeiden.
  • Der Temperaturfühler 14 ist so gewählt, daß durch Einstellung der veränderbaren Widerstände 30,32 der Brückenschaltung 20 die Brücke so abgeglichen ist, daß das zweite Relais 28 erst dann erregt wird, wenn der Thermistor 90 eine Oberflächentemperatur meldet, die gleich der Gefriertemperatur von Wasser ist oder nahe an dieser Gefriertemperatur liegt.
  • Nimmt man an, daß Schnee, Eis, Reif oder Regen auf der Straßenoberfläche 72 vorhanden sind und die Oberflächentemperatur kleiner als oder gleich der Gefriertemperatur von Wasser ist, so ruft der Nässefühler 12, da seine Elektroden 66,68 durch Feuchtigkeit überbrückt sind, eine Widerstandsänderung im Zweig 16 der Brücke 20 zwischen den Anschlüssen 34 und 40 hervor, und der Temperaturfühler 14 stellt im Brückenzweig 18 der Brücke 20 zwischen den Anschlüssen 36 und 42 einen solchen Widerstand dar, daß die Brücke aus dem Gleichgewicht gebracht wird und Ausgangssignale an den Ausgangsklemmen 40 und 42 erscheinen.
  • Das Ausgangssignal am Anschluß 40 wird der Basis 114 des ersten Transistors 106 des ersten Verstärkers 22 zugeführt und veranlaßt den ersten Transistor 106, leitend zu werden und den zweiten Transistor 108 in den leitenden Zustand zu versetzen, so daß die Spule 44 des ersten Relais 26 erregt wird.
  • Dies führt dazu, daß der Anker 48 des ersten Relais 26 die Ausgangsleitung 140 über den Anker 48 und den Kontakt 136 mit der Leitung 134 verbindet.
  • Das Ausgangssignal am Anschluß 42 der Brücke 20 wird der Basis 116 des ersten Transistors 110 des zweiten Verstärkers 24 zugeleitet und veranlaßt diesen Transistor, leitend zu werden und den zweiten Transistor 112 in den leitenden Zustand zu versetzen, so daß die Spule 46 des zweiten Relais 28 unter Spannung gesetzt wird. Dies bewirkt, daß der Anker 50 des zweiten Relais 28 die Ausgangsleitung 142 über den Anker 50 und den Kontakt 138 mit der Leitung 134 verbindet.
  • Somit wird, wenn sowohl das erste Relais 26 als auch das zweite Relais 28 erregt werden, ein Stromkreis über die Leitung 134 geschlossen, wodurch eine (nicht dargestellte) Anzeigeeinrichtung, die an die beiden Ausgangsleitungen 140 und 142 angeschlossen ist, unter Spannung gesetzt wird.
  • Wenn der kritische Zustand entweder in bezug auf die Feuchte oder in bezug auf die Temperatur nicht vorliegt, wird nur der eine der beiden Fühler 12 und 14 ein Ungleichgewicht in der Brücke 20 hervorrufen, und nur das zu dem betreffenden Teil gehörige eine Relais wird erregt. Dadurch wird zwischen den Leitungen 140 und 142 über die Leitung 134 jedoch kein Stromkreis geschlossen, und es wird kein Signal abgegeben.
  • Es versteht sich, daß andere Kombinationen von relaisbetätigten Schaltern durch den Ausgang der Verstärker 22 und 24 so gesteuert werden können, daß die von den einzelnen Fühlern 12 und 14 erfaßten Zustände einzeln angezeigt werden können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Anzeige von Eis, Schnee und zur Eisbildung neigenden Zuständen auf einer Oberfläche, insbesondere einer Straße mit einem Temperaturfühler und einem beheizten Nässefühler, die je eine in der Oberfläche anzuordnende Endfläche aufweisen und an eine Anzeigeschaltung angeschlossen sind, die bei gleichzeitigem Auftreten von Meßwerten in vorgegebenen Meßwertbereichen der beiden Fühler ein Anzeigesignal auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung des Nässefühlers (12) eine Thermostateinrichtung vorgesehen ist, die ein Absinken der Temperatur der Endfläche des Nässefühlers unter einen vorgegebenen, nahe über dem Gefrierpunkt des Wassers liegenden Wert verhindert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Thermostateinrichtung ein elektrisches Heizelement (78) und einen in der Nähe der Endfläche des Nässefühlers (12) angeordneten thermostatischen Steuerschalter (80) aufweist, die beide im Körper des Nässefühlers angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nässefühler (12) in seiner Endfläche zwei Elektroden (66, 68) aufweist, die durch einen mit elektrisch isolierendem Material (70) ausgefüllten Spalt voneinander getrennt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektroden (66, 68) in einer Ebene liegende Stirnflächen einer zylindrischen Elektrode (66) und einer diese zylindrische Elektrode koaxial umgebenden rohrförmigen Elektrode (68) sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (78) und der thermostatische Steuerschalter (80) in der zylindrischen Elektrode (66) angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 693 908, 1 002 965; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 836 024; britische Patentschrift Nr. 084; USA.- Patentschrift Nr. 2755456.
DEK45943A 1961-10-11 1962-02-20 Vorrichtung zur Anzeige von Eis, Schnee und zur Eisbildung neigenden Zustaenden auf einer Oberflaeche, insbesondere einer Strasse Pending DE1245615B (de)

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