DE124474C - - Google Patents

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DE124474C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K5/00Whistles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Dampfpfeife von jener Art, bei denen den Schallwellen durch eigenartige Gestaltung des Pfeifenkörpers nicht eine allseitige Ausbreitung, sondern nur eine solche nach einer bestimmten Richtung ermöglicht wird, welche Pfeifen besonders auf Schiffen bei Nebelhörnern u. s. w. Verwendung finden, um den Schall hauptsächlich in der Fahrtrichtung fortzupflanzen.
Vorliegende Ausführungsform ergiebt nun eine ganz besonders starke und sehr weit vernehmbare Klangwirkung, da sich die Schallwellen nur in einer waagerechten ebenen Luftschicht von sehr geringer Dicke fortpflanzen und seitlich nur wenig aus deren Ebene divergiren. Dabei ist die Einrichtung eine solche, dafs der eigentliche Pfeifenkörper selbst dazu dient, den Schallwellen die erwähnte bestimmte Richtung zu geben, während bei den bekannten derartigen Pfeifen stets ein besonderer Schallwerfer benutzt wird, in welchem sich die als selbstständiger Körper ausgebildete Pfeife befindet.
Die neue Dampfpfeife ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 3 und 4 in Querschnitten nach A-B, C-D (Fig. 1) dargestellt, während Fig. 2 eine Ansicht zeigt.
Die Pfeife besteht aus zwei runden Hohlkörpern b und ot, .deren einander zugekehrte, nur wenig von einander abstehende ebene Bodenflächen durch die aus Fig. 4 ersichtlichen, als Kreissegmente gestalteten Stege ο verbunden sind. Der Hohlkörper b enthält das durch einen Druckhebel zu öffnende Ventil a. Wird dasselbe niedergedrückt, so strömt der Dampf — an dessen Stelle auch Prefsluft benutzt werden kann — durch die Oeffnungen c im Boden des Gehäuses b gegen die scharfen Kanten der im Boden g der Kapsel m befindlichen Löcher d, und es breiten sich die den Ton ergebenden Schallschwingungen rechts und links von den Stegen ο nur in einer ebenen waagerechten Schicht aus. Es ist klar, dafs die akustische. Wirkung gegenüber den bekannten Systemen solcher Pfeifen, bei denen der Schall ebenfalls nur nach einer bestimmten Richtung austritt, beträchtlich höher sein mufs, da die Schallwellen nur eine Luftschicht von geringem Querschnitt zu durchdringen haben, denselben also nur wenig Widerstand geboten wird. Trotzdem ist es jedoch mit der neuen Pfeife durch Neigung und Drehung der Schwingungsebene möglich, den Ton nach allen Seiten hin vernehmlich zu machen, indem die Schwingungsebene alsdann den Luftraum durchläuft und ganz scharf auf eine gewisse Gegend eingestellt werden kann, wobei die gekrümmte Form der Stege ο die seitliche Ausbreitung der Schallschwingungen in der Ebene der Stege zuläfst. Die hohle, mit einer Scheidewand η versehene Kapsel m bewirkt durch Resonanz eine beträchtliche Verstärkung des Tones.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampfpfeife, hauptsächlich als Warnpfeife oder als Nebelhorn verwendbar, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei hohle Kapseln, deren sich dicht gegenüber liegende Böden mit gegenüber liegenden, als Pfeifen wirkenden Löchern versehen und durch Stege verbunden sind, einen Schalltrichter bilden, aus welchem die Schallwellen sich nur in einer dünnen Schicht ausbreiten können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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