DE1242848B - Vorrichtung zum Herstellen von Rohren mit Querrillen aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Rohren mit Querrillen aus thermoplastischem Kunststoff

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DE1242848B
DE1242848B DEH50332A DEH0050332A DE1242848B DE 1242848 B DE1242848 B DE 1242848B DE H50332 A DEH50332 A DE H50332A DE H0050332 A DEH0050332 A DE H0050332A DE 1242848 B DE1242848 B DE 1242848B
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/001Pipes; Pipe joints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/0015Making articles of indefinite length, e.g. corrugated tubes
    • B29C49/0021Making articles of indefinite length, e.g. corrugated tubes using moulds or mould parts movable in a closed path, e.g. mounted on movable endless supports
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Rohren mit Querrillen aus thermoplastischem Kunststoff Zusatz zum Patent: 1 203 940 Es ist bekannt, Rohre mit Querrillen aus thermoplastischem Kunststoff auf die Weise herzustellen, daß ein aus einer Strangpresse austretender glatter Schlauch zwischen im Kreislauf geführte, geteilte, sich zur Hohlform ergänzende Kokillen mit Querrillen geführt und durch Unterdruck in die Querrillen der Kokillen hineingesaugt wird. Nach Abkühlung tritt dann das fertige mit Querrillen versehene Rohr an der Stelle, an der sich die Kokillen öffnen, aus.
  • Die zum Hineinsaugen in die Querrillen der Kokillen erforderliche Luftdruckdifferenz kann dadurch hergestellt werden, daß der Druck im Inneren des Schlauches erhöht wird, oder dadurch, daß an der Außenseite Luft abgesaugt wird.
  • Gegenstand des Hauptpatentes 1203 940 ist ein Verfahren, bei dem besonders gute Ergebnisse dadurch erzielt werden, daß der Schlauch mit einer Geschwindigkeit aus der Schlauchpresse ausgepreßt wird, die größer ist als die Geschwindigkeit, mit der die Kokillen auf ihrer Bahn geführt werden, und daß das Einsaugen des Schlauches in die einzelnen Querrillen nacheinander beginnt. Dadurch wird erreicht, daß sich eine Querwelle nach der anderen bildet, wobei die von der Zuführungsseite des Schlauches her nachströmende Luft einerseits ein vorzeitiges Ankleben des Schlauches an der Innenwand der Form verhindert und andererseits das warmplastische Material in die Rillen hineinzieht. Viele I(unststoffe, wie z. B.
  • Polyvinylchlorid und Polyamide, erhalten besonders günstige Festigkeitseigenschaften, wenn sie bei der Formgebung bis zu einem bestimmten Grade gereckt werden. Beim Verfahren nach dem Hauptpatent ist es möglich, beim Einsaugen des Schlauches in die einzelnen Rillen gleichzeitig eine Reckung vorzunehmen, um die Festigkeitseigenschaften zu verbessern.
  • Gegenstand des Hauptpatentes ist ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent, bei der die Luft aus den einzelnen Rillen durch mehrere auf den Umfang der Rillen verteilte Schlitze abgesaugt wird. Es hat sich nun ergeben, daß bei dieser Anordnung die Reckung des Materials nicht gleichmäßig erfolgt. Gegenstand der Erfindung ist daher eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent, die sich von der Vorrichtung nach Anspruch 3 des Hauptpatentes unterscheidet und-bei deren Benutzung besonders hochwertige Rohre erhalten werden. Gemäß der Erfindung ist in den Kokillen im Grunde jeder Rille mindestens ein Schlitz vorgesehen, der sich ohne Unterbrechung über den ganzen Halbkreis erstreckt und in nur dieser Querrille zugeordnete Bohrungen ausmündet, die bei der Bewegung der Kokil- len nacheinander mit einem Luftabsaugekanal in Verbindung treten.
  • Zweckmäßig werden dabei, um den Weg der Luft innerhalb des engen Spaltes möglichst zu verkürzen, zusätzlich in Form eines Vielecks angeordnete Bohrungen vorgesehen, die mit den ersten Bohrungen in Verbindung stehen. Ferner können im Grunde jeder Rille der Kokille anstatt eines Schlitzes zwei Schlitze vorgesehen sein, wobei die der gleichen Rille zugehörigen Schlitze in die gleichen Bohrungen ausmünden. Die Anordnung eines Schlitzes ist dann vorteilhaft, wenn die im Rohr erzeugten Querwellen abgerundet sein sollen. Ist dagegen eine scharfkantige Ausbildung der Wellen erwünscht, so sind zwei jeweils in den Kanten der Rille vorgesehene Schlitze vorzuziehen.
  • Durch die praktisch nicht unterbrochene und möglichst kurze Ausbildung der Absaugschlitze wird einerseits der Strömungswiderstand in den Absaugkanälen vermindert, und andererseits wird erreicht, daß die weiche Wandung des Kunststoffes nach allen Richtungen gleichmäßig in die Rille eingesaugt und dabei auch gleichmäßig über den ganzen Umfang gereckt wird. Es hat sich gezeigt, daß bei Anwendung derartiger Kokillen nicht nur durch die gleichmäßige Reckung besonders günstige Festigkeitseigenschaften des Rohres erzielt - werden, sondern daß auch die Herstellungsgeschwindigkeit erhöht werden kann.
  • Diese Erhöhung der Herstellungsgeschwindigkeit beruht darauf, daß die Geschwindigkeit, mit der der glatte Schlauch aus der Strangpresse austritt, nicht über eine gewisse, von den Abmessungen des herzustellenden Rohres abhängende Höchstgeschwindigkeit gesteigert werden kann. Erfolgt bei der Herstellung des Rillenrohres eine Reckung des Kunststoffes, so kann zur Erzielung gleicher Wandstärke die Wandstärke des glatten Schlauches vergrößert und gleichzeitig die Laufgeschwindigkeit der Kokillen erhöht werden, so daß einerseits eine stärkere Reckung eintritt, anderseits aber auch die Geschwindigkeit des fertigen, aus der Vorrichtung austretenden Rohres größer ist, d. h. in der Zeiteinheit eine größere Rohrlänge hergestellt wird.
  • Ausführungsbeispiele von Kokillen gemäß der Erfindung sind in den Figuren dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt einen Querschnitt durch die geschlossene Kokille, wobei links die Absaugkanäle in Form eines Achtecks, rechts die Absaugkanäle in Form eines Sechsecks angeordnet sind. Selbstverständlich werden in der Praxis beide Hälften gleich ausgebildet. Die verschiedene Ausbildung der beiden Hälften zeigt zwei verschiedene Möglichkeiten für die Anordnung der Kanäle.
  • Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch einen Teil einer Kokille nach F i g. 1, geschnitten nach der Linie II-II.
  • Die linke Seite zeigt dabei eine Ausführungsform, bei der in jeder Rille ein Absaugschlitz, die rechte Seite eine Ausführungsform, bei der in jeder Rille zwei Absaugschlitze vorgesehen sind. Auch hier handelt es sich um zwei verschiedene Ausführungsbeispiele, während selbstverständlich zwei zusammengehörige Kokillenteile stets die Schlitze in gleicher Art aufweisen müssen.
  • Fig.3 zeigt einen ähnlichen Schnitt durch einen Teil einer Kokille wie Fig. 2, jedoch sind hier die Rillen nicht als geschlossene Kreisrillen, sondern als fortlaufende schraubenförmige Rille angeordnet; F i g. 4 zeigt ebenfalls einen Schnitt durch eine Kokille, bei der die Rillen als zweigängige Schrauben angeordnet sind.
  • In den Figuren sind die äußeren Führungsorgane der Kokillen, die für den Gegenstand der Erfindung ohne Bedeutung sind, nicht dargestellt. Die äußere Ausbildung der Kokillen kann dabei etwa die gleiche sein wie bei bekannten Anordnungen, beispielsweise wie bei der Anordnung nach dem Hauptpatent.
  • Bei allen Figuren ist der Grund der Rillen mit 1, die lichte Weite der Kokillen mit 2 bezeichnet, so daß 2 gleichzeitig die vorspringenden Rippen innerhalb der Kokillen, die die Wellentäler im fertigen Kunststoffrohr erzeugen, bezeichnet. In die Kokille 3 sind die Absaugkanäle 4, 5, 6, 7 und 8 eingebohrt.
  • Dabei münden die Kanäle 7 und 8 in die Kanäle 5 bzw. 6 und die Kanäle 5 und 6 in den Kanal 4. Die äußeren Teile der Kanäle 5 und 6 sind durch eingeschraubte oder eingelötete Pfropfen9 und 10 verschlossen, um den Eintritt von Falschluft zu vermeiden. In den Grund jeder Rille ist ein Schlitz 11 eingeschnitten, der in die Kanäle 4, 5, 6, 7, 8 ausmündet. Diese Schlitze erstrecken sich ohne Unterbrechung über die ganze Länge der halbkreisförmigen Rille, und die Figur läßt erkennen, daß durch die achteckförmige Anordnung der Bohrungen 4, 5, 6, 7, 8 ein sehr kurzer Weg innerhalb des engen Schlitzes 11 erreicht wird, so daß auch der Strömungswiderstand, der in den verhältnismäßig weiten Bohrungen nur gering ist, im ganzen gering gehalten wird.
  • Die rechte Seite von Fig.1 zeigt eine ähnliche Anordnung, bei der die Bohrungen jedoch nicht in Form eines Achtecks, sondern in Form eines Sechsecks angeordnet sind. Hier münden in die Bohrung 4 die Schrägbohrungen 12 und 13. Wenn die Ausmündungen der Bohrungen 12 und 13 an der Fläche, mit der die beiden Kokillenhälften bei geschlossener Kokille aneinander anliegen, von den Kanten einen ausreichenden Abstand haben, kann auf das Einsetzen von Pfropfen verzichtet werden. Auch hier ist in den Grund der Rille ein Schlitzlla eingeschnitten, der in die Bohrungen 4, 12 und 13 ausmündet.
  • Die Kokille bewegt sich über eine Grundplatte 15 mit Absaugöffnungen 16, 17. Diese Absaugöffnungen stehen ständig mit einer Vakuumpumpe in Verbindung, so daß bei der Bewegung der Kokillen, die senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1 erfolgt, die Bohrungen 4 nacheinander mit den Öffnungen 16, 17 in Verbindung kommen und aus den Rillen die Luft somit nacheinander abgesaugt wird.
  • Fig. 2 zeigt in der linken Hälfte die Anordnung eines Absaugschlitzes 11 in jeder Rille, in der rechten Hälfte die Anordnung von zwei Absaugsehlitzen 11a und 11 b in jeder Rille. Sind zwei Absaugschlitze in einer Rille vorgesehen, so können die Absaugschlitze nicht durchgehend bis in die Bohrungen 4, 12 und 13 eingeschnitten sein, sondern es müssen in den Ecken zwischen zwei ineinander mündenden Bohrungen Stützen 18 stehengelassen werden, die den Rillensteg zwischen den beiden Schlitzen festhalten.
  • Diese Stützen sind selbstverständlich auch bei der sechseckförmigen Anordnung der Bohrungen nicht erforderlich, wenn nur ein Schlitz eingeschnitten wird, und sie sind bei der Achteckform notwendig, wenn zwei Schlitze eingeschnitten werden.
  • Bei Verwendung einer Kokille, wie sie in Fig. 3 im Schnitt dargestellt ist, wird ein Kunststoffrohr mit einer schraubenlinienförmig fortlaufenden Wellung erzeugt. Die Bohrungen können dabei grundsätzlich in gleicher Weise angeordnet sein wie in F i g. 1, doch müssen die schrägliegenden, in Fig. 3 nicht dargestellten Bohrungen 5, 6, 7, 8 bzw. 12, 13 der Steigung der Schraubenlinie entsprechend schräg zur Querschnittsebene angeordnet und die Öffnungen aller Bohrungen, wie bei den Bohrungen 5 und 6 dargestellt, durch Pfropfen verschlossen sein. Bei der Bewegung der Kokille über die Grundplatte kommen dabei die gegeneinander versetzten Öffnungen 4 ab wechselnd in Verbindung mit den auf gleicher Höhe angeordneten Absaugöffnungen 16, 17 der Grundplatte, so daß die Absaugstelle fortlaufend fortschreitet. Gemäß F i g. 3 sind, wie auch gemäß Fig. 2, rechts zwei Absaugschlitze pro Rille vorgesehen, doch kann selbstverständlich auch, wie in Fig.2 links, lediglich ein Absaugschlitz vorgesehen sein.
  • F i g. 4 zeigt eine Ausführungsform einer Kokille, die insbesondere für Rohre größerer Abmessungen geeignet ist. Hier verlaufen die Wellen des erzeugten Kunststoffrohres in einer zweigängigen Schraube, wobei die zum gleichen Gang gehörigen Absaugöffnungen 4 a bzw. 4b um die volle Ganghöhe gegeneinander versetzt sind, so daß je eine Bohrung 4a und eine Bohrung 4b einander gegenüberliegen und gleichzeitig mit den Absaugöffnungen 16, 17 in Verbindung kommen. Diese Ausführungsform mit zweigängiger Schraubenlinie hat den Vorteil, daß an den Stirnflächen der Kokillen, mit denen die Kokillen an der nächstfolgenden Kokille anliegen, keine Halbkanäle 4 entstehen, wie dies bei der Ausführungsform nach Fig. 3 der Fall ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Rohren mit Querrillen aus thermoplastischem Kunststoff, bei dem ein aus einer Strangpresse austretender Schlauch zwischen im Kreislauf geführte, geteilte, sich zur Hohlform ergänzende Kokillen mit Querrillen geführt und durch Unterdruck in die Querrillen der Kokillen hineingesaugt wird, wobei der Schlauch mit einer Geschwindigkeit aus der Schlauchpresse ausgepreßt wird, die größer ist als die Geschwindigkeit, mit der die Kokillen auf ihrer Bahn geführt werden, und wobei das Einsaugen des Schlauches in die einzelnen Querrillen nacheinander beginnt, nach Patent 1 203 940, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kokillen im Grunde jeder Rille mindestens ein Schlitz(11, 11 a, 11 b) vorgesehen ist, der sich ohne Unterbrechung über den ganzen Halbkreis erstreckt und in nur dieser Querrille zugeordnete Bohrungen (4) ausmündet, die bei der Bewegung der Kokillen nacheinander mit einem Luftab-- saugekanal (16, 17) in Verbindung treten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche, in Form eines Vielecks angeordnete Bohrungen (5, 6, 7, 8 bzw.
    12, 13), die mit den ersten Bohrungen (4) in Verbindung stehen, vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Grunde jeder Rille zwei Schlitze (lla, 11 b) vorgesehen sind, die in die gleichen Bohrungen ausmünden.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen in Form einer ein- oder mehrgängigen Schraubenlinie verlaufen.
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