DE123789C - - Google Patents

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DE123789C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/0075Incandescent mantles

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 123789 KLASSE 21/.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1900 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bilden Glühkörper, welche den Zweck haben, die bei elektrischen Bogenlampen für die Zwecke der Beleuchtung verloren gehende Energie, welche sich in Wärme umsetzt, für die Lichtwirkung auszunutzen.
Die in dieser Richtung gemachten Versuche sind bisher daran gescheitert, dafs die verwendeten Stoffe beim Erhitzen im Lichtbogen entweder eine zu geringe Lichtwirkung ergaben oder aber gegenüber dem Einflüsse der aufserordentlich hohen Temperatur des Lichtbogens nicht genügend beständig waren. Insbesondere erschien es nach den bisherigen Erfahrungen höchst unwahrscheinlich, dafs die Oxyde der seltenen Erden, welche sich bekanntlich durch ein aufserordentlich hohes Lichtausstrahlungsvermögen in der Glühhitze auszeichnen, für den erwähnten Zweck würden verwendet werden können.
Es hat sich indessen gezeigt, dafs die Verwendung dieser Stoffe dennoch möglich ist, sofern man bei der Herstellung der Glühkörper gewisse Bedingungen einhält. Die erste dieser Bedingungen ist, dafs als Grundstoff des Glühkörpers Calciumoxyd angewendet wird, und die zweite, dafs dieses, aufser mit den Oxyden der seltenen Erden, mit solchen von Metallen aus den Reihen des Zinks, Magnesiums, Aluminiums oder Chroms versetzt wird. Denn während die Gemische von Calciumoxyd mit den seltenen Erden allein deshalb nicht verwendbar sind, weil sich letztere im Lichtbogen verflüchtigen, und die Oxyde der anderen obengenannten Gruppen, welche sich zwar theilweise verwenden lassen, hierbei nur eine geringe Verstärkung der Leuchtkraft hervorrufen, werden bei Verwendung der Oxyde in den obengenannten Gemischen durchaus haltbare und aufserordentlich leuchtkräftige Glühkörper erhalten. Die im einzelnen Falle erzielte Wirkung hängt natürlich von dem gewählten Mischungsverhältnifs ab und kann somit durch dieses je nach Wunsch geregelt werden-
Als besonders zweckmäfsige Mischungsverhältnisse haben sich bisher die folgenden bewährt, ohne dafs die Anwendbarkeit und Wirkung der Glühkörper auf die hier angeführten Fälle beschränkt wäre:
I. II. III.
Calciumoxyd 25 pCt. 25 pCt. 25 pCt.
Berylliumoxyd 20 „ 30 „ 40 „
Cadmiumoxyd .... 10 „ — —
Zinkoxyd 10 „ 10 „ 10 „
Chromoxyd 10 „ — —
Thoriumoxyd ..... 10 „ 20 ,, 25 „
Titanoxyd 5 „ — -—·
Aluminiumoxyd.... 10 ,, 5 „ —
Magnesiumoxyd.... — 10 „ —
Die zur Verwendung kommenden Stoffe werden fein gepulvert, gemischt und in Röhren, Scheiben oder sonstige geeignete Formen geprefst, mit· oder ohne Hülfe eines feuerbeständigen Bindemittels; auch können poröse feuerfeste Körper mit Lösungen der Salze der genannten Metalle, z. B. der Nitrate, Sulfate oder Acetate, getränkt werden, aus denen dann beim Erhitzen die betreffenden Oxyde entstehen.
Die so hergestellten Glühkörper werden dann in einem elektrischen Lichtbogen erhitzt, der in der üblichen Weise zwischen Kohlenspitzen oder auch solchen aus Silicium, Siliciumcarbid, Bor oder einem Gemisch dieser Stoffe erzeugt wird.·
/ Das erhaltene Licht ist unter sonst gleichen ■'Verhältnissen, vor Allem bei gleichem Stromverbrauch, mindestens fünfmal so stark als das sonst übliche Bogenlicht, und daher nicht nur zur Beleuchtung von Strafsen und geschlossenen Räumen, sondern ganz besonders zur Verwendung in Scheinwerfern geeignet. ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Glühkörper für elektrische Bogenlampen, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselben aus Calciumoxyd und einer Mischung von Oxyden der Metalle aus den Reihen des Zinks, Magnesiums, Aluminiums oder Chroms mit seltenen Erden (mit Ausnahme des Zirkonoxyds)
    stehen.
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