DE1237210B - Anordnung der Ausgleichsleiter von Kommutatormaschinen - Google Patents
Anordnung der Ausgleichsleiter von KommutatormaschinenInfo
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- DE1237210B DE1237210B DE1963S0087864 DES0087864A DE1237210B DE 1237210 B DE1237210 B DE 1237210B DE 1963S0087864 DE1963S0087864 DE 1963S0087864 DE S0087864 A DES0087864 A DE S0087864A DE 1237210 B DE1237210 B DE 1237210B
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/26—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
- H02K23/38—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having winding or connection for improving commutation, e.g. equipotential connection
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Description
- Anordnung der Ausg C gleichsleiter von Kommutatormaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung der Ausgleichsleiter zur galvanischen und widerstandsarmen Verbindung potentialgleicher Punkte der Ankerwicklung von Kommutatonnaschinen. Solche Ausgleichsleiter sind bei den üblichen Ankerwicklungen von mehrpoligeii Kommutatormaschinen für Gleich-, Wechsel- oder! iDrehstrom notwendig, um eine möglichst gleichmäßige Stromaufteilung der Ankerzweige zu erzielen und die Kommutierung zu verbessern.
- Bei den bekannten Anordnungen sind die Ausgleichsleiter und Evolventenverbinder oder Ringausgleichsleiter entweder axial neben dem Kommutator oder an den Wickelköpfen der Ankerwicklung auf der dem Kommutator abgekehrten Seite vorgesehen sind. Sie verlängern somit die Länge der Maschine in axialer Richtung. Außerdem weisen die bekannten. Anordnungen Kreuzungsstellen der Ausgleichsleiter auf, die deswegen entsprechend isoliert sein müssen, um eine leitende Verbindung sicher zu verhindern.
- Aus der deutschen Patentschrift 527 322 ist ein Läufer einer Kommutatormaschine zu entnehmen, der ohne Ausgleichsleiter eine Verbesserung der Stromverteilung auf dem Kommutator durch Verwendung einer Wicklung anstrebt, die die Kommutatorlamellen als integrierende Bestandteile des benachbarten Wikkelkopfes enthält.
- Hierzu ist die Unterschicht des betreffenden Wickelkopfes durch den Stromwandler innenseitig hindurchgeführt und mit der äußeren Stirnseite der Kommutatorlamellen leitend verbunden. Die Oberschicht des besagten Wickelkopfes ist mit der inneren Stirnseite der Kommutatorlamellen leitend verbunden. Die Fertigstellung einer solchen Wicklun- einschließlich der Kommutatorverbindung ist aufwendig. Außerdem ist der Kommutator groß zu bemessen, um die vielen verhältnismäßig dicken Ankerwicklungsleiter aufnehmen zu können, die außerdem noch ausreichend isoliert im Kommutator gehalten werden müssen.
- Es ist ferner bei Kleinmotoren durch das deutsche Gebrauchsmuster 1844 058 bekanntgeworden, die Ankerwicklungsenden aus Gründen einfacher Abisolierung durch eine die Lamellen tragende Isolierschicht des Kommutators hindurchzuführen und mit der äußeren Stirnseite der Lamellen zu verbinden. Hierbei ist an die Anordnung von Ausgleichsleitern nicht gedacht.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung üblich gestalteter und im Läufer angebrachter Ankerwicklungen eine einfache und sichere Anordnung der Ausgleichsleiter zu schaffen, die den axialen Raummehrbedarf der bekannten Ausgleichsleiter vermeidet. Dies gelingt nach der Erfindung dadurch, daß die Ausgleichsleiter zwischen der Nabe des Kommutators und dem nicht unmittelbar auf der Nabe sitzenden Lamellenbelag angeordnet sind. Die wesentlich kürzere Länge der Ausgleichsleiter nach der Erfindung gegenüber den bekannten Anordnungen erlaubt eine Verkleinerung seines Querschnittes. Dadurch werden die Fliehkräfte stark herabgesetzt, wodurch eine fliehkraftsichere Anordnung und Gestaltung wesentlich erleichtert wird.
- Wenn die Ausgleichsleiter vorteilhafterweise schraubenlinienförmig und kreuzungsfrei nebeneinander verlaufend angeordnet sind, kann der Aufwand für die Isolierung beträchtlich verringert werden, und es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, ohne Ver-"rößerung or der Abmessungen der Maschine mehr Ausgleichsleiter unterzubringen. Eine möglichst große Zahl von Ausgleichsleitern ist besonders bei Kommutatormaschinen für höhere Stromstärken erwünscht.
- Vorteilhafterweise können die Ausgleichsleiter in ihrer Lage durch eine Gießharzfüllung zwischen Lamellenbelag und Nabe fliehkraftsicher festgelegt werden.
- Ein Ausführun.-.sbeispiel der Erfindung ist in den F i g. 1 und 2 der Zeichnung dargestellt. Sie zeigt einen Kommutator mit Ausgleichsleitem im Längsschnitt und die Verbindung zweier Lamellen in perspektivischer Ansicht.
- Auf der Nabe 1 mit den aufgeschrumpften oder aufgeschweißten Ringen 2 und 3 sitzt der Lamellenbelag 4 unter Vermittlung einer Gießharzfüllung 5. Der Lamellenbelag wird durch Ringe 6 und 7 aus gießharzgetränkten Glasseidenfäden zusammengehalten, die in entsprechende Ringnuten 8 und 9 des Lamellenbelages eingreifen und mit ihren aus den Nuten herausragenden Enden auf den Ringen 2 und 3 zentriert sind. Je zwei Kommutatorlamellen 10 und 11 des Lamellenbelages, die an potentialgleichen Punkten der Ankerwicklung über die Schaltverbindung 12 angeschlossen sind, sind durch einen Ausgleichsleiter 13 verbunden (s. F i g. 2). An den beiden Verbindungsstellen, die auf verschiedenen Seiten des Kommutators liegen, sind die Ausgleichsleiter in Lamelleneinfräsungen 14 und 15 weich oder hart eingelötet. Die Ausgleichsleiter verlaufen schraubenlinienförmig nebeneinander auf einer zylindrischen Umfangsfläche. Sie sind in die Gießharzfüllung 5 eingebettet und damit in ihrer Lage festgehalten. Für den Ausgleichsleiter können isolierte Leiter mit rundem oder rechteckigem Querschnitt verwendet werden. Es können auch abwechselnd blanke und isolierte Leiter nebeneinandergelegt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Anordnung der Ausgleichsleiter zur gaivanischen und widerstandsarmen Verbindung potentialgleicher Punkte der Ankerwicklung von Kommutatormaschinen, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die Ausgleichsleiter (13) zwischen der Nabe (1) des Kommutators und dem nicht unmittelbar auf der Nabe sitzenden Lamellenbelag (4) angeordnet und mit entgegengesetzten Enden der Kommutatorlamellen (10, 11) verbunden sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsleiter (13) schraubenlinienförmig und kreuzungsfrei nebeneinander verlaufen. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsleiter (13) in ihrer Lage durch eine Gießharzfüllung (5) zwischen Lamellenbelag (4) und Nabe (1) festgelegt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 527 322; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1844 0583 USA.-Patentschrift Nr. 1284 362; Buch von M o e 11 e r - W e r r, »Leitfaden der Elektrotechnik«, 1955, Bd. III, S. 29 und 30.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963S0087864 DE1237210B (de) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Anordnung der Ausgleichsleiter von Kommutatormaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963S0087864 DE1237210B (de) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Anordnung der Ausgleichsleiter von Kommutatormaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237210B true DE1237210B (de) | 1967-03-23 |
Family
ID=7514083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963S0087864 Pending DE1237210B (de) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Anordnung der Ausgleichsleiter von Kommutatormaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237210B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1284362A (en) * | 1915-02-03 | 1918-11-12 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Molded commutator-cylinder. |
| DE527322C (de) * | 1931-06-16 | Bayerische Elek Citaets Werke | Laeufer fuer elektrische Maschinen mit Trommelstromwender | |
| DE1844058U (de) * | 1961-11-02 | 1961-12-28 | Rau Swf Autozubehoer | Anker, insbesondere fuer kleinmotoren. |
-
1963
- 1963-10-15 DE DE1963S0087864 patent/DE1237210B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE527322C (de) * | 1931-06-16 | Bayerische Elek Citaets Werke | Laeufer fuer elektrische Maschinen mit Trommelstromwender | |
| US1284362A (en) * | 1915-02-03 | 1918-11-12 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Molded commutator-cylinder. |
| DE1844058U (de) * | 1961-11-02 | 1961-12-28 | Rau Swf Autozubehoer | Anker, insbesondere fuer kleinmotoren. |
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