DE119346C - - Google Patents

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DE119346C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F1/00Tubular elements; Assemblies of tubular elements
    • F28F1/10Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses
    • F28F1/12Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element
    • F28F1/122Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element and being formed of wires

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

PATENTAMT.
M 119346 KLASSE
Die Erfindung betrifft eine an der Aufsenfläche von Rohren angebrachte Einrichtung zum Beschleunigen der Wärmeausstrahlung vom Innern der Rohre u. s. w.
Bisher verwendete man hierfür grofse Rohrlängen, oder an kürzeren Rohren brachte'man rippenartige Erhöhungen und dergl. zum Ableiten der Wärme an. Zuweilen wurden auch um diese Rippen herum und auf dieselben Metallspäne gelegt, die man mittelst eines äufseren gelochten Mantels in ihrer Lage befestigte. Man hat auch schon Metallstreifen oder gelochte Metallbleche verwendet, doch bieten diese mancherlei Nachtheile, da die Luft nicht frei durch den äufseren Mantel und die darin befindlichen Metallspäne hindurch, sowie über den inneren rippenartigen Erhöhungen circuliren kann. Derartige Vorrichtungen sind überdies kostspielig, von ziemlich erheblichem Gewicht und lassen sich nur schwer in wirksamem Betriebszustande erhalten. .
Nach vorliegender Erfindung bringt man ohne Verwendung eines äufseren Mantels wellenförmig gebogenes Drahtgewebe dauernd auf der Oberfläche der Vorrichtung an. Der Grundgedanke, auf dem die Erfindung beruht, ist derselbe wie bei der Davy'sehen Sicherheitsgrubenlampe.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung erläutert an einer Seitenansicht eine Ausführungsweise der Erfindung in ihrer Anwendung bei einem flachen Rohre. Fig. 2 stellt eine etwas geänderte Ausführungsform dar. Fig. 3 zeigt im Querschnitt ein mit dem wellenförmigen Gewebe versehenes cylindrisches Rohr.
Bei Anwendung der Erfindung gemäfs Fig. 1 löthet man an ein flaches, d. h. seinem Querschnitte nach rechteckiges Kupferrohr α ein Stück wellenartig gebogenen Kupfergewebes b an den oberen und unteren (d. h. an den breiteren) Flächen an. Es können mehrere Rohre α über einander angeordnet und durch U-StUcke oder dergl. unter einander verbunden^ sein, oder man kann auch ein einziges Rohr von beträchtlicher (beispielsweise von mehreren Metern) Länge in die gewünschte Form biegen und daran das Kupfergewebe durch Löthen befestigen. Die Rohre können dabei wagerecht, senkrecht oder in anderer Richtung angeordnet sein.
Der durch die Wellung des Metallgewebes b hervorgebrachte Bogen oder Gang c kann von beliebiger zweckentsprechender Steigung und Querschnittsform sein und verläuft am besten quer zu dem Rohre; er kann indessen auch in der Längenrichtung des Rohfes verlaufen.
Die umgebende Luft, welche die Wärme von der im Rohre α eingeschlossenen Flüssigkeit aufnimmt und zerstreut, erreicht die Rohroberfläche durch die Maschen des hochstehenden Gewebes b und durch die von diesem gebildeten Gänge c.
Nach Fig. 1 sind die Erhöhungen und Vertiefungen des gewellten Metallgewebes an der oberen und unteren Seite des Rohres symmetrisch, in Fig. 2 dagegen zu einander versetzt angeordnet und parallel; indessen kann die Anordnung auch eine beliebig gestaltete sein. Bei cylindrischen Rohren α kann man das gewellte Gewebe in der aus dem Quer-

Claims (3)

  1. schnitt (Fig. 3) ersichtlichen Weise längsweise befestigen. Die Anordnung braucht dabei nicht notwendigerweise eine sternförmige zu sein, auch kann die Anzahl der Biegungen oder Wellungen eine gröfsere oder kleinere sein. Dadurch, dafs die Bodentheile der Wellungen des Kupfergewebes an der Heizfläche angelöthet sind, wird die rasche Ausstrahlung der Wärme wesentlich gefördert. Statt der Löthung, welche sich am besten hierfür eignet, kann man auch eine andere zweckentsprechende Art der Befestigung anwenden.
    Am zweckmäfsigsten benutzt man Kupfergewebe von etwa 16 bis 100 Maschen auf den Quadratcentimeter. Für cylindrische Rohre von ι 5 mm Durchmesser hat sich eine Maschenweite von 2 mm sehr gut bewährt.
    Vermöge der besonderen Natur des verwendeten Materials und der besonderen Anbringungsweise desselben an der Wärme ausstrahlenden Fläche findet eine rasche und energische Vertheilung der ausstrahlenden Wärme statt. Die Ursachen hiervon sind folgende:
    i. Durch die Verwendung von Gewebe oder Geflecht aus Metalldraht wird eine grofse, durchlässige Fläche, gewonnen. Drahtgewebe bietet für eine gegebene Gewichtseinheit die gröfstmögliche Flächenäusdehnung.
  2. 2. Die' ausgebauchte Form des Drahtgewebes gestattet sowohl innen wie aufsen ein freies Einherströmen der Luft an den Wellungen des Gewebes entlang, neben dem gewöhnlichen, quer über den Scheiteln der Wellungen hinwegstreifenden Luftzuge, so dafs die Wege dieser Luftströme im rechten Winkel zu einander verlaufen.
  3. 3. Das Gewebe hält niemals die von dem Rohre ausgehende Wärme zurück, da es dieselbe frei an die das Gewebe rings umströmende Luft abgeben kann. Dazu kommt, dafs die Luft durch die Maschen des Gewebes vollständig aufgebrochen und gewissermafsen auseinandergerissen wird, so dafs die warme Luft von den Querströmen rasch abgeführt werden kann.
    Patenτ-Anspruch:
    Wärmeaustauschvorrichtung an Rohren für Wärmeausstrahlapparate und dergl., gekennzeichnet durch die Anordnung von wellenförmigen Kupferdrahtgeweben auf den Aufsenwandungen derselben, derart, dafs die Wellenböden des Drahtgewebes mit der Aufsenwand metallisch verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003680B (de) * 1953-02-20 1957-03-07 Escher Wyss Gmbh Vorrichtung zur Herstellung eines aussenberippten Waermeaustauschrohres oder eines aussenberippten Kernes fuer ein innenberipptes Waermeaustauschrohr
DE1298493B (de) * 1961-10-13 1969-07-03 Herwig Dr Ing Verfahren zum Berippen von Waermeaustauschelementen mit gekruemmter Wandung
EP0339552A1 (de) * 1988-04-25 1989-11-02 Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha Verfahren zur Herstellung eines Wärmetauschers

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DE1003680B (de) * 1953-02-20 1957-03-07 Escher Wyss Gmbh Vorrichtung zur Herstellung eines aussenberippten Waermeaustauschrohres oder eines aussenberippten Kernes fuer ein innenberipptes Waermeaustauschrohr
DE1298493B (de) * 1961-10-13 1969-07-03 Herwig Dr Ing Verfahren zum Berippen von Waermeaustauschelementen mit gekruemmter Wandung
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