DE1162467B - Verfahren zur Herstellung einer Reihenwicklung fuer Anker von Wechselstromerzeugern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Reihenwicklung fuer Anker von WechselstromerzeugernInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/32—Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
- H02K3/38—Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation around winding heads, equalising connectors, or connections thereto
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- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/46—Fastening of windings on the stator or rotor structure
- H02K3/50—Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto
- H02K3/51—Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto applicable to rotors only
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Description
- Verfahren zur Herstellung einer Reihenwicklung für Anker von Wechselstromerzeugem Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Reihenwicklung für Anker von Wechselstromerzeugern, deren Wicklung aus Einzelspulen besteht, wobei die Eingangs- und Ausgangsdrähte von zwei benachbarten Einzelspulen jeweils elektrisch miteinander verbunden werden.
- Bei bestimmten Wechselstromerzeugern wird für den Anker eine Reihenwicklung der Dynamobauart verwendet. Ein einfaches Herstellungsverfahren einer solchen Wicklung, das sich billig ausführen läßt, besteht darin, die Wicklung auf sogenannten Wickelmaschinen od. dgl. derart herzustellen, daß die Spulendrähte durch eine bestimmte Anzahl von Dreh-oder Verschiebebewegungen des Ankers gewickelt werden.
- Es ist bekannt, nach der Herstellung der Reihenwicklung des Ankers nacheinander die verschiedenen Eingangs- und Ausgangsdrähte der Spulen derart miteinander von Hand zu verlöten, daß die endgültige Wicklung entsteht.
- Es ist weiter bekannt, die Eingangs- und Ausgangsdrähte der Spulen erst durch öffnungen einer Isolierstoffscheibe zu führen und dann die Drahtenden nacheinander an Kommutatorlamellen anzuschließen.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Herstellung der Drahtverbindungen zu vereinfachen, ihre Standfestigkeit zu verbessern und auch den Herstellungspreis wesentlich herabzusetzen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren zur Herstellung einer Reihenwicklung der eingangs genannten Art dadurch erreicht., daß die Eingangs- und Ausgangsdrähte in Schlitze eines als Verbindungskörper dienenden Isolierhalters eingeführt und auf diesem paarweise und für alle Paare gleichzeitig elektrisch miteinander verbunden werden.
- Die paarweise elektrische Verbindung der Eingangs- und Ausgangsdrähte erfolgt vorzugsweise durch Tauchen des Isolierhalters in ein Lotbad.
- Die paarweise elektrische Verbindung zwischen den beiden Eingangs- und Ausgangsdrähten kann entweder in einem für ein Paar gemeinsamen Schlitz des Isolierhalters erfolgen oder dadurch . daß die in Schlitze des Isolierhalters eingeführten Eingangs- und Ausgangsdrähte paarweise durch eine Lötöse oder durch ein aufgedrucktes Verbindungsteil elektrisch miteinander verbunden werden.
- An Hand der Zeichnungen werden einige nicht beschränkende Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben.
- F i 1 ist ein Längsschnitt durch einen Wechsel- j stromerzeuger mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten gewellten Reihenwicklung; F i g. 2 ist eine Stirnansicht des Isolierhalters vor dem Einsetzen der Drähte; F i g. 3 ist eine Ansicht in großem Maßstab eines Teiles des Isolierhalters und zeigt eine Lötöse; F i g. 4 ist ein Schnitt gemäß der Linie IV-IV der Fig. 3; F i c. 5 ist eine Stirnansicht einer weiteren Ausführungsart des Isolierhalters; F i g. 6 ist eine Seitenansicht dieses Isolierhalters; F i g. 7 ist eine Ansicht in großem Maßstab eines Teiles dieses Isolierhalters.
- Der Wechselstromerzeuger gemäß Fig. 1 besteht aus einem Ständer 1 und einem Läufer 2, der die gewellte Reihenwicklung 3 des Ankers trägt. Bei einem Drehstromerzeuger trägt die Läuferwelle 4 drei Schleifringe 5, 6, 7, auf denen die Stromabnehmer 8, 9, 10 schleifen.
- Die Ankerwicklung 3 besteht selbst aus Einzelspulen mit einem Eingangsdraht 3 a und einem Ausgangsdraht 3 b. Zur Erzielung der gewellten Reihenwicklung muß der Eingangsdraht 3 a einer jeden Einzelspule mit dem Ausgangsdraht 3 b der benachbarten Einzelspule verbunden werden.
- Erfindungsgemäß erfolgt dies mittels eines Isolierhalters 11, der drehfest auf der Läuferwelle 4 sitzt und als Verbindungskörper dient. Bei der Ausführungsart gemäß F i g. 1, deren Einzelheiten näher in den F i g. 2 bis 4 dargestellt sind, besteht der Isolierhalter 11 aus einem durch Wärme härtbaren Werkstoff, in den in der Nähe der äußeren Umfanoskante Verbindungs-C ösen 12 eingeformt sind. Jede Verbindungsöse 12 hat die Gestalt eines Plättchens mit einem mittleren Loch 13 und zwei Aussparungen 14, 15, die jeweils durch Schlitze 16, 17 des Isolierhalters 11 verlängert sind. Die Schlitze 16 reichen bis zur Umfangskante des Isolierhalters 11, während die Schlitze 17 in die mittlere Bohrung 11 a des Halters 11 münden.
- Zur Herstellung der Ankerwicklung wird wie folgt verfahren: Die einzelnen Eingangsdrähte 3 a werden jeweils durch die Schlitze 16 in die Aussparungen 14 der Plättchen 12 eingesetzt, während die Ausgangsdrähte 3 b der Einzelspulen durch die Schlitze 17 in die Aussparungen 15 eingesetzt werden. Jedes Paar der Eingangsdrähte 3 a und der Ausgangsdrähte 3 b je zweier benachbarter Einzelspulen ist auf diese Weise mit einem gemeinsamen Plättchen 12 verbunden. Die Drähte werden dann durch Flachdrücken der Enden festgeklemmt. Schließlich wird die elektrische Verbindung zwischen den Drähten beispielsweise durch Tauchen des ganzen Isolierhalters in ein Lotbad bewirkt.
- Der Art der Wicklung entsprechend werden gewisse Plättchen 12 mit den Schleifringen verbunden, wozu die zugehörigen Stromleiter in die mittleren Löcher 13 der Plättchen eingesetzt werden. Bei dem beschriebenen Beispiel eines Drehstromerzeugers werden drei Verbindungsdrähte 18, 19, 20 jeweils durch Anlöten mit drei um 1201 gegeneinander versetzte Plättchen 12 verbunden. Diese Drähte 18, 19, 20 sind andererseits jeweils mit den Schleifringen 5, 6, 7 verbunden.
- Die Verbindungsplättchen 12 können auch durch aufgedruckte Verbindungsteile ersetzt werden.
- Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5 bis 7 ist der Isolierhalter 11 nur mit einer Reihe von Schlitzen 21 versehen, die alle in die äußere Umfangskante auslaufen. Die einzelnen Paare der miteinander zu verbindenden Eingangs- und Ausgangsdrähte 3 a, 3 b werden in diesem Fall durch die Schlitze 21 in eine Aussparung 22 des Isolierhalters 11 eingesetzt.
- Nach dem Einsetzen aller Drähte 3 a, 3 b erfolgt die gegenseitige elektrische Verbindung durch Tauchen in ein Lotbad. Die Verbindungsleiter werden wieder einerseits mit drei um 1201 gegeneinander versetzte Drähtepaare 3 a, 3 b, und andererseits mit den Schleifringen verbunden.
- Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es zweckmäßig, schließlich den ganzen Isolierhalter mit einem durch Wärme härtbaren Lack zu überziehen, der dann die Drähtepaare 3 a, 3 b in den Aussparungen 22 festhält. Natürlich sollen die an Hand der Zeichnungen beschriebenen Ausführungsarten nur als nicht beschränkende Beispiele dienen. Man kann deshalb zahlreiche Änderungen treffen ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen. Die Erfindung ist für Wechselstromerzeuger aller Art anwendbar, insbesondere für solche, die mit einem aus Dioden bestehenden Drehgleichrichter versehen sind. Die Erfindung ist ebenfalls bei einem Wechselstromerzeuger mit feststehendem Anker anwendbar. In diesem Fall sind die Verbindungsdrähte des Isolierhalters mit feststehenden Ausgangsleitern verbunden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung einer Reihenwicklung für Anker von Wechselstromerzeugem, deren Wicklung aus Einzelspulen besteht, wobei die Eingangs- und Ausgangsdrähte von zwei benachbarten Einzelspulen jeweils elektrisch miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangs- und Ausgangsdrähte (3 a, 3 b) in Schlitze (16, 17) eines als Verbindungskörper dienenden Isolierhalters (11) eingeführt und auf diesem paarweise und für alle Paare gleichzeitig elektrisch miteinander verbunden werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise elektrische Verbindung derEingangs- undAusgangsdrähte durch Tauchen des Isolierhalters in ein Lotbad erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise elektrische Verbindung der beiden Eingangs- und Ausgangsdrähte in einem für ein Paar gemeinsamen Schlitz (21) des Isolierhalters erfolgt. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierhalter nach dem Einsetzen der Drähte in die Schlitze mit einem durch Wärme härtbaren Lack überzogen wird. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schlitze (16, 17) des Isolierhalters eingeführten Eingangs- und Ausgangsdrähte paarweise durch eine Lötöse oder durch ein aufgedrucktes Verbindungsteil (12) elektrisch miteinander verbunden werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1010 624, 1089 055.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| FR1162467X | 1960-06-03 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1162467B true DE1162467B (de) | 1964-02-06 |
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ID=26186260
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| GB (1) | GB922929A (de) |
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Citations (2)
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1961
- 1961-05-27 DE DED36194A patent/DE1162467B/de active Pending
- 1961-05-29 GB GB19312/61A patent/GB922929A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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