DE115131C - - Google Patents

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DE115131C
DE115131C DENDAT115131D DE115131DA DE115131C DE 115131 C DE115131 C DE 115131C DE NDAT115131 D DENDAT115131 D DE NDAT115131D DE 115131D A DE115131D A DE 115131DA DE 115131 C DE115131 C DE 115131C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/003Propelling pencils with lead sections or lead cartridges

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Schreibstifte bekannt, bei welchen das Blei oder die Kreide in einer Hülle eingeschlossen ist, die von einem Bogen geschmeidigen Materials gebildet wird, welcher mit geschwächten Linien versehen ist, die diagonal zur Achse der Hülle angebracht sind und entlang welchen die Hülle Stück für Stück abgetrennt werden kann, um die Spitze zu erneuern.
Bisher sind Schreibstifte dieser Art mit einem einzigen Stück Blei oder Kreide versehen worden, welches sich durch die ganze Länge des Stiftes hindurch erstreckt und von einem Ende bis zum anderen gleichen Durchmesser besitzt. Aufserdem sind Schreibstifthüllen u. dergl. zur Verwendung gekommen, bei welchen eine grofse Anzahl gespitzter Bleistücke hinter einander angeordnet sind und in einander eingreifen.
Der neue Schreibstift besteht .nun aus der Combination einer Anzahl an sich bekannter, gespitzter Blei- oder Kreidestücke, die hinter einander angeordnet sind, mit einem sie umgebenden, an sich ebenfalls bekannten Bogen biegsamen Materials, welcher, um ein Ablösen in Streifen zu gestatten, mit spiralförmig verlaufenden Schwächungslinien versehen ist. Eine Ausführungsform des neuen Schreibstiftes besteht darin, dafs das stärkere Ende eines jeden Blei- oder Kreidestückes mittelst Klebstoffes zwischen zwei Schwächungslinien festgehalten wird, so dafs, wenn ein Theil der Umhüllung abgerollt und entfernt wird, das in demselben befindliche Blei- oder Kreidestück ebenfalls entfernt wird und eine neue Spitze zum Vorschein kommt. .
Die Blei- oder Kreidestücke können an ihren stärkeren Enden entweder glatt abgeschnitten oder mit Aussparungen zur Aufnahme der Spitze des dahinter liegenden Stückes versehen sein, oder sie sind durch schmale Stege zwischen den an einander stofsenden Spitzen und starken Enden mit einander verbunden. Wird hierbei ein Theil der Umhüllung entfernt, so wird der schmale Steg zwischen dem stumpfen Ende des Blei- oder Kreidestückes und dem nächsten Stück zerbrochen und eine neue Spitze zum Vorschein gebracht.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Stift dar, dessen Mine aus 'einer Anzahl unabhängiger Stücke zusammengesetzt ist, die an ihrem vorderen Ende zugespitzt sind. Fig. 2 zeigt in verkleinertem Mafsstabe die in einer Linie hinter einander angeordneten, zum Einrollen in die Umhüllung fertigen Blei- oder Kreidestücke. Fig. 3 stellt . eine Ausführungsform dar, bei welcher jedes Stück Blei oder Kreide mit. einer Aussparung an dem starken Ende versehen ist. Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch eine Ausführungsform des neuen Stiftes, bei welcher der Durchmesser der durchgehenden Bleimine in Zwischenräumen verjüngt ist.
In Fig. ι und 2 sind A A Blei- oder Kreidestücke, die an einem Ende gespitzt und in einer Reihe hinter einander angeordnet sind, mit den Spitzen nach ein und derselben Richtung. B ist die Umhüllung, welche in Fig. 2 ausgebreitet und in Fig. 1 zu einem fertigen Stift aufgerollt dargestellt ist. Diese Hülle ist mit parallelen Schwächungslinien bb, wie bekannt, versehen und in derselben Weise um
die Stücke A herumgerollt, wie bisher bei der durchgehenden Bleimine geschah. Ehe man die Hülle B um die Stücke A rollt, werden letztere so angeordnet, dafs das starke. Ende eines jeden Stückes in einen Abschnitt der Hülle zwischen je zwei Schwächungslinien eingeschlossen und festgehalten wird und die Spitze des genannten Stückes sich in den nächsten Abschnitt hinein erstreckt ■ (Fig. 2). Man sieht, dafs bei einem so hergestellten Stift nach Entfernen eines Abschnittes der Hülle das in diesem Abschnitt enthaltene Stück entfernt wird und eine neue Spitze zum Vorschein kommt.
Die einzelnen Stücke werden in den Abschnitten der Hülle durch irgend einen geeigneten Klebstoff festgehalten.
In Fig. 3 ist die Construction dieselbe, mit dem einzigen Unterschiede, dafs jedes Bleioder Kreidestück A mit einer konischen oder sonstigen Aussparung a' in dem starken Ende versehen ist, welche, ohne die Spitze in ihrer Länge zu reduciren, gestattet, den cylindrischen Theil jedes Stückes länger zu machen, als es bei der in Fig. 1 veranschaulichten Construction möglich wäre, und dadurch den Stücken einen festeren Halt sichert, oder, wenn die Länge des cylindrischen Theiles gleichmäfsig beibehalten werden soll, die Bildung einer längeren und feineren Spitze gestattet, was manchmal wünschenswerth ist; oder aber der so freigemachte Platz kann theilweise zur Verlängerung der Spitze und theilweise zur Verlängerung des cylindrischen Theiles benutzt werden; oder .es kann als vierte Möglichkeit die Länge des cylindrischen Theils und der Spitze unverändert bleiben, in welchem Falle eine gröfsere Anzahl Stücke in dem Stift bei gleicher Länge desselben untergebracht werden können. Die Aussparungen a' können jede gewünschte Form oder Neigung haben.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher das Blei oder die Kreide von einem Ende des Stiftes zum anderen durchgeht, der Durchmesser aber in Zwischenräumen reducirt ist, wie bei α α angegeben. Hierbei entspricht jeder Theil, welcher aus dem starken Ende und dem in dieses eindringenden konischen Theile besteht, einem der getrennten Stücke A in Fig. 1, und die genannten Theile werden mit Bezug auf die Schwächungslinien der Umhüllung in derselben Weise angeordnet, wie die getrennten Stücke A in Fig. 1, so dafs, wenn ein Theil der Hülle und somit das kleine unbenutzte Stück Blei oder Kreide, welches sich in genanntem Abschnitt befindet, entfernt wird, wobei das Stück am schwächsten Punkte abgebrochen wird, eine neue Spitze zum Vorschein kommt.
Bei den oben beschriebenen Stiftformen ist jedesmal eine Spitze da, wenn ein Abschnitt der Hülle entfernt wird, so dafs zu allen Zwecken, bei. welchen sofort eine scharfe Spitze erwünscht ist, diese Art von Stiften sehr vortheilhaft ist, da das Spitzen des Stiftes vermieden wird.
Die Erfindung ist auf alle Arten Stifte anwendbar, bei denen das Blei oder die Kreide durch Aufrollen, Abreifsen oder Abbrechen eines Theiles der Hülle offen gelegt wird.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Ein Schreibstift, gekennzeichnet durch die Combination einer Anzahl an sich bekannter, gespitzter Stücke Blei oder Kreide, die in einer Reihe hinter einander angeordnet sind, mit einer sie umgebenden, an sich ebenfalls bekannten Hülle, welche aus einem Blatt geschmeidigen Materials besteht.
2. Bei einem Stift gemäfs Anspruch 1 die Anordnung der Stücke Blei oder Kreide derart, dafs !das starke Ende eines jeden Stückes durch Klebmaterial in einem Abschnitt der Hülle zwischen zwei Schwächungslinien in genannter Hülle festgehalten wird, so dafs, wenn ein Abschnitt der Hülle entfernt, wird, das Blei in genanntem Abschnitt mit demselben fortkommt und eine neue Spitze erscheint.
3. Ein Schreibstift gemäfs Anspruch 1, bei welchem jedes Stück Blei oder Kreide mit einer konischen Aussparung am starken Ende versehen ist, um das Verlängern der Spitzen oder der cylindrischen Theile oder beider, oder bei Beibehaltung derselben Längen der Spitzen und cylindrischen Theile die Benutzung einer gröfseren Anzahl Stücke bei derselben Länge des Stiftes zu gestatten.
4. Eine Ausführungsform des in Anspruch 1 gekennzeichneten Stiftes, bei welcher das Blei oder die Kreide von einem Ende zum anderen durchläuft, in seinem Durchmesser aber in Zwischenräumen reducirt ist, so dafs eine neue Spitze durch Entfernen eines Theiles der Hülle und Abbrechen des Bleis oder der Kreide an der schwächsten Stelle hervorgebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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