DE1124606B - Verfahren zur Herstellung elektrischer Kondensatoren, bei denen Anschlussdraehte aus Kupfer an Gehaeuse oder Anschlussteile aus Aluminium angeschweisst werden, und Schweisselektrode zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrischer Kondensatoren, bei denen Anschlussdraehte aus Kupfer an Gehaeuse oder Anschlussteile aus Aluminium angeschweisst werden, und Schweisselektrode zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE1124606B
DE1124606B DEW25105A DEW0025105A DE1124606B DE 1124606 B DE1124606 B DE 1124606B DE W25105 A DEW25105 A DE W25105A DE W0025105 A DEW0025105 A DE W0025105A DE 1124606 B DE1124606 B DE 1124606B
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Wilhelm Westermann
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/008Terminals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/0026Welding of thin articles

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Description

  • Verfahren zur Herstellung -elektrischer Kondensatoren, bei denen Anschlußdrähte aus Kupfer an Gehäuse oder Anschlußteile aus Aluminium angeschweißt werden; und Schweißelektrode zur Durchführung des Verfahrens
    ebenen Fläche begrenzt wird, die dem Stromüberzug auf die der Schweißelektrode zugewendete Fläche des angestauchten kegelförmigen Kopfes des Anschlußdrahtes dient.
  • Dabei hat die die Bohrung begrenzende Fläche etwa den gleichen Durchmesser wie der kegelförmige Kopf des Anschlußdrahtes; bei einer dickeren Elektrode verjüngt sich diese zu der begrenzenden Fläche hin.
  • An sich ist es bekannt, durch besondere Querschnittsförmgebungen an der Schweißstelle den Schweißvorgang zu vereinfachen. Die besondere obenerwähnte Gestaltung der Anschlußdrähte und die sich daraus ergebende Ausbildung der Schweißelektrode ist jedoch neu und weist die für das Herstellungsverfahren elektrischer Kondensatoren geschilderte besondere Wirkung auf.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke in zwei Abbildungen erläutert: In Abb. 1 ist ein bekannter Aluminiumbecher a mit angefonntem Zapfen b auf die Elektrode c einer hier nicht dargestellten Schweißeinrichtung aufgesteckt. Der erfindungsgemäße Anschlußdraht d ist in eine Bohrung der zweiten Elektrode e eingeführt. Das erfindungsgemäße Merkmal des Anschlußdrahtes d besteht in einem angestauchten kegelförmigen Kopf, der mit seiner hinteren Fläche f auf der stirnseitigen Fläche der Elektrode e aufliegt. Die Spitze des angestauchten Kegels -g wird auf den Aluminiumzapfen b gedrückt. Das erfindungsgemäße Verfahren hat folgende Vorteile: Der Schaft des Anschlußdrahtes d wird nicht für den Stromübergang beansprucht und deshalb nicht beschädigt. Der Schweißstrom fließt über die relativ große Fläche f auf kürzestem Wege zur Schweißstelle. Der größte Widerstand für den Schweißstrom bildet sich an der Spitze des Kegels g aus und damit genau an der zu schweißenden Stelle. Der Anschlußdraht d muß nicht in der Elektrode e verspannt werden, da infolge des normalen Elektrodendruckes der Schweißvorrichtung , der Übergangswiderstand an der Fläche f genügend klein ist. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die elektrische Leitfähigkeit der Elektrode e etwa so groß wie Kupfer bzw. nicht wesentlich kleiner ist. Der Schmelzpunkt von Aluminium liegt bei 650° C, von Kupfer bei 1085° C. Nach dem Einschalten des Schweißstromes dringt deshalb der Kegel g unter dem Elektrodendruck in das stärker verflüssigte Aluminium des Zapfens b ein, während der Kegel g weniger verformt wird.
  • Die Abb.2 gibt annähernd das Schnittbild der vollzogenen Schweißung wieder. Der Kegel g ist völlig in dem Aluminium eingebettet Es ist von Vorteil, wenn die Elektrode e gemäß Abb. 1 oberhalb der Fläche f kegelig ausgebildet ist. Hierdurch wird beim Schweißvorgang eine Berührung der Elektrode e mit dem Aluminiumzapfen b vermieden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei Verwendung einer anderen, nicht in die Erfindung einbezogenen Unterelektrode c in gleicher Weise für die Verschweißung von stift- oder zapfenförmigen sogenannten Anodenträgern mit Anschlußdrähten verwendet werden.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung dient jedoch nicht nur für die Herstellung von Elektrolytkondensatoren. Statische Kondensatoren in Aluminiumgehäusen können nach dem gleichen Verfahren hergestellt werden. Die an sich bekannte Ausbildung des Zapfens b des Aluminiumgehäuses a ist nicht unbedingt für die Durchführbarkeit des Verfahrens nach der Erfindung erforderlich. Das gleiche Verfahren läßt sich anwenden bei Gehäusen ohne Zäpfen, sofern der Gehäuseboden die entsprechende Wandstärke besitzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung elektrischer Kondensatoren, bei denen Anschlußdrähte aus Kupfer an Gehäuse oder Anschlußteile aus Aluminium angeschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußdrähte vor dem Schweißvorgang einen angestauchten kegelförmigen Kopf erhalten und während des Schweißvorganges sich in einer derart ausgebildeten Schweißelektrode befinden, daß der Stromübergang an der dem Anschlußdraht zugewendeten Fläche des angestauchten Kopfes erfolgt.
  2. 2. Schweißelektrode zur Durchführung des. Verfahrens gemäß Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißelektrode (e) an der der Schweißstelle zugekehrten Seite eine Bohrung zur Aufnahme des Anschlußdrahtes (d) besitzt, die von einer ebenen Fläche (f) begrenzt wird; die dem Stromübergang auf die der Schweißelektrode zugewendete Fläche des angestauchten kegelförmigen Kopfes (g) des Anschlußdrahtes dient.
  3. 3. Schweißelektrode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bohrung begrenzende Fläche (f) etwa den gleichen Durchmesser hat wie der kegelförmige Kopf (g) des Anschlußdrahtes und daß bei einer dickeren Elektrode sich diese zu der Fläche (f) hin verjüngt. In Betracht gezogene Druckschriften: AEG Hilfsbuch, 1939, S. 606/607; Richter - Voß, »Bauelemente der Feinmechanik«, 2. Auflage, 1938, S. 6 bis 9, 22.
DEW25105A 1959-02-25 1959-02-25 Verfahren zur Herstellung elektrischer Kondensatoren, bei denen Anschlussdraehte aus Kupfer an Gehaeuse oder Anschlussteile aus Aluminium angeschweisst werden, und Schweisselektrode zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1124606B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1615519B1 (de) * 1967-03-08 1971-05-06 Samuel Warner Maschine zum Anschweissen eines Drahtes an ein Metallteil
DE1789113B1 (de) * 1967-12-04 1972-05-31 Siemens Ag Elektrischer stapel- bzw. schichtkondensator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1615519B1 (de) * 1967-03-08 1971-05-06 Samuel Warner Maschine zum Anschweissen eines Drahtes an ein Metallteil
DE1789113B1 (de) * 1967-12-04 1972-05-31 Siemens Ag Elektrischer stapel- bzw. schichtkondensator

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