DE112415C - - Google Patents

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DE112415C
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DE
Germany
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sieve
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crank
plansifter
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DENDAT112415D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/38Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens oscillating in a circular arc in their own plane; Plansifters

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE 5Od.
Der vorliegende Plansichter mit Pleuelstangenbewegung hat den Zwek, eine gleich vorzügliche Siebwirkung wie die üblichen Schüttelsiebe zu erzielen, das ohrenbetäubende Geräusch und die Erschütterung des Fabrikgebäudes und des Siebes selbst aber zu vermeiden.
Es ist dabei besonders an die in den Stärkefabriken üblichen Schüttelsiebe gedacht, welche durch den Plansichter ersetzt werden sollen. Der Plansichter kann, wenn er geräuschlos arbeitet, in grofsen Dimensionen hergestellt werden, so dafs selbst für grofse Stärkefabriken nur einige Plansichter erforderlich sind, während die Schüttelsiebe, bei denen die Fehler mit der Gröfse des Siebes in erhöhtem Mafse wachsen, nur in kleinen Abmessungen ausgeführt werden können und dafür in grofser Anzahl aufgestellt werden müssen.
Die Einführung geräuschlos arbeitender Plansichter würde also z. B. für die Stärkefabriken von grofser praktischer Bedeutung sein.
Der Plansichter besteht aus einem Siebgestelle, welches im Punkte χ von einer Kurbel so angegriffen wird, dafs der Angriffspunkt des Siebgestelles die Kreisbewegung der Kurbel mitmachen mufs. An dem einen Ende bei y wird das Siebgestell beweglich festgehalten. Infolge dessen kann es sich nicht drehen, aber doch der Bewegung der Kurbel folgen.
Denkt man sich durch die Punkte χ und y eine Gerade gelegt, welche das Sieb in zwei symmetrische Hälften theilt, und auf derselben in der Siebebene im Punkte χ eine Senkrechte errichtet, _so mufs, wenn das Sieb 'in Bewe-gung ist und geräuschlos arbeiten soll, der Punkt χ so auf der Linie χ -y gewählt sein, dafs die Arbeit der schwingenden Masse links von der Senkrechten gleich ist der Arbeit derjenigen Masse, welche rechts von der Senkrechten wirkt, bezogen auf den Punkt χ als Drehpunkt.
Die schwingenden Massen zu beiden Seiten der xy- Achse sind bezogen auf den Punkt x, gleichfalls ausgeglichen, weil sie symmetrisch liegen.
Die schwingenden Massen erzeugen also kein Drehmoment und der Punkt y erhält keinen Druck, dieser wird vielmehr allein von der Kurbel im Punkte χ aufgenommen.
Bei entsprechend grofser Umdrehungsgeschwindigkeit der Kurbel bewirkt die Centrifugalkraft der Siebmasse (und eine andere Kraft ist nicht vorhanden), dafs die Lager mit der treibenden Kurbelwelle stets an derselben Stelle in Berührung bleiben. Es kann also selbst dann, wenn die Welle Spielraum in ihren Lagern haben sollte, ein Stofs oder Geräusch nicht entstehen.
Der Druck, welcher von der Centrifugalkraft auf das Spur- und das Halslager ausgeübt wird, kann durch Gegengewichte ein für alle Male ausbalancirt werden.
Für den geräuschlosen Gang des Plansichters ist es gleichgültig, ob der Kurbelkreis der antreibenden Welle in senkrechter oder waagrechter oder geneigter Ebene liegt. In der Zeichnung ist ein Sieb mit verticaler Welle, also horizontaler Kurbelkreisebene dargestellt.
Die stehende Kurbelwelle A ruht unten in einem Spurlager und wird oben von einem
Halslager umfafst. Am Siebgestell ist im Punkte χ ein Lager B befestigt, welches die Kurbel der Welle umschliefst.
Das verlängerte Siebende wird bei y im Zapfen C geführt. EEEE sind vier Auflagerungen für das Siebgestell.
Angetrieben wird das Sieb durch die Kurbelwelle mittelst einer Riemscheibe oder eines Rades u. s. w.
Die Plansiebe FF sind an dem Gestelle befestigt und entsprechend schräg gestellt. Per Fall der Siebfläche kann in der Richtung, wie in der Zeichnung angegeben ist,, oder nach einer beliebig anderen Richtung genommen werden.
Auf dem Siebe können trockene oder flüssige Materialien abgesiebt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Plansichter mit Pleuelstangenbewegung, dadurch gekennzeichnet, dafs der Angriffspunkt (x) der Kurbel mit dem Mittelpunkte des Stofses der quer zur xy-Achse pendelnden Siebmassen zusammenfällt, so dafs das Lager (y) eine Beanspruchung in der Schwingungsebene nicht erfährt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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