DE110596C - - Google Patents

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DE110596C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B1/00Constructional features of ropes or cables
    • D07B1/06Ropes or cables built-up from metal wires, e.g. of section wires around a hemp core
    • D07B1/0673Ropes or cables built-up from metal wires, e.g. of section wires around a hemp core having a rope configuration
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B2201/00Ropes or cables
    • D07B2201/10Rope or cable structures
    • D07B2201/1096Rope or cable structures braided

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der Patente 67635 und 75172 bildende Maschine läfst sich auch zur Herstellung von geflochtenen Seilen benutzen, wenn man von den acht dort arbeitenden Klöppeln vier ausschaltet, die sonstigen Anordnungen der Maschine wie die sonstigen Mafsnahmen des Flechtverfahrens aber beibehält.
Die Fig. 1 bis 8 der beiliegenden Zeichnungen, die der so abgeänderten Maschine entsprechen, veranschaulichen in schematischer Darstellung den Lauf der Klöppel bei den auf einander folgenden Vierteldrehungen der hier die Armkreuze der älteren Maschine ersetzenden Doppelarme. Die auf der einen Klöppelbahn sich bewegenden Klöppel sind mit den Zahlen 1 und 3 und die auf der anderen Klöppelbahn sich bewegenden mit den Zahlen α und 4 bezeichnet.
Die Herstellung des den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Seiles geschieht sonach durch Zusammenflechten von vier Litzen, von denen zwei links und zwei rechts gedreht sind, in der Weise, dafs die auf zwei Gruppen von je zwei vertheilten Litzen sich unter einem gemeinschaftlichen Flechtpunkt kreuzen, wobei die die Litzen führenden Klöppel während ihres Umlaufes eine das Auf- und Zudrehen der Litzen ausgleichende Rückdrehung um 3600 erfahren.
Ein in dieser Weise hergestelltes Seil wird durch die Fig. 9 in einer Ansicht und durch Fig. 10 in einem Querschnitt veranschaulicht; die letztere Figur macht ersichtlich, dafs das Seil in seinen Umrissen einer Schakenkette ähnelt. Derartige Seile finden insbesondere als wandernde Seile für Schiffszug, sowie als Zugseil für Seilbahnen vortheilhafte Verwendung, weil sie, in gleicher Weise wie die mittelst der Maschine nach dem Patent 67635 aus acht Litzen hergestellten, des bei ihnen nicht vorhandenen Dralls wegen nicht das Bestreben haben, sich um ihre eigene Achse zu drehen. Ferner haben dieselben den Vorzug — was hier als besonders wesentlich noch hinzukommt —, dafs infolge ihrer kettenartigen Gestalt den Greifern der Schleppseile günstige Angriffspunkte und zugleich eine Abstützung in der Zugrichtung dargeboten werden. Endlich zeichnet sich das Seil durch Schmiegsamkeit und leichte Spleifsbarkeit aus.
Fig. 11 bis 14 veranschaulichen die Angriffsweise des Greifers an dem Seil; der Greifer hat die Gestalt eines Winkelhebels mit consolartig an ihm angebrachtem Steg α, auf welchem das Seil zu liegen kommt, und ist an seinem freien Arm mit einer Klaue b versehen, die das Seil umfafst. Der Zug des Schleppseiles sucht den Greifer um die Mitte des Steges a als Drehachse zu drehen und ihn zugleich in der Längsrichtung des Seiles zu verschieben. Dem letzteren Bestreben wirkt der Keil entgegen, den die Litzen des Seiles an jeder Knotenstelle bilden (s. Fig. 11).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein insbesondere als wanderndes Seil für Schiffszug bestimmtes Drahtseil, dadurch gekennzeichnet, dafs es durch Zusammenflechten von vier Litzen eine einer Schakenkette ähnelnde Gestalt erhält, welche den Greifern der Schleppseile geeignete Stütz- und Angriffspunkte darbietet, und bei welchem Drehungen um die Seilachsen infolge des Wegfalls des Dralls vermieden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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