DE110361C - - Google Patents

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DE110361C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/02Piers; Abutments ; Protecting same against drifting ice

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um das Löschen und Laden von Seeschiffen in solchen Fällen zu ermöglichen, wo weder Hafenquais noch Steinmolen ein unmittelbares Anlegen der Seeschiffe zulassen, ist es nöthig, vom Lande aus eine Brücke über die Brandung hinweg bis in das ruhige Wasser zu führen.
Durch vorliegende Erfindung wird ein Verfahren dargeboten, die Pfeiler für derartige Landungsbrücken in leichter, einfacher Weise aufzustellen, ohne dafs hierbei Fundirungsarbeiten erforderlich werden. Eine Ausführungsform von hierfür geeigneten Brückenpfeilern ist auf der beiliegenden Zeichnung durch Darstellung einer vollständigen Brückenanlage veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Ansicht der Anlage, Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Pfeileranordnung.
Jeder Brückenpfeiler besteht hiernach aus mehreren Säulen in Form von schmiedeeisernen oder stählernen Röhren R, die aus kurzen FlantschrohrstUcken zusammengesetzt sind, so dafs die Länge der Säulen nach der durch die Meerestiefe gegebenen Pfeilerhöhe leicht geregelt werden kann. Die einzelnen Säulen werden in Kugelpfannen auf Grundplatten G aus breitem Flacheisen oder Platten mit für die Druckvertheilung hinreichender Auflagefläche gelagert. An ihren oberen Enden werden die Säulen durch Querriegel Q. mit einander verbunden, zu deren Anbringung die Flantschen an den Rohrstücken benutzt werden. Auf den Flantschen der oberen Rohrstücke werden ferner die Balken B gelagert, die den Brückenträgern zum Auflager dienen.
Die Aufstellung derartiger Brückenpfeiler geschieht nun in der Weise, dafs sie in den richtigen Abständen auf den Meeresboden niedergelassen und dann Anker A mittelst Stahltrossen T ausgeworfen, diese durch Winden angezogen und an den Pfeilern befestigt werden. Auf diese Weise wird eine den Stand der Pfeiler sichernde Verspannung mit dem Meeresboden erreicht.
Brücken mit in der beschriebenen Weise errichteten Pfeilern lassen sich auch für die Wegüberführung über gröfsere Wasserbecken und Wasserläufe vortheilhaft verwenden.
Bei einfachen Verhältnissen kann man auch die Säulen, aus denen die Brückenpfeiler bestehen, in einem Stück herstellen und dann dafür beispielsweise Telegraphenstangen, Mannesmanriröhren und dergl. verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Aufstellen von Brückenpfeilern für Landungsbrücken, dadurch gekennzeichnet, dafs die in bekannter Weise aus einzelnen Röhren oder Stangen bestehenden und auf einer Grundplatte (G) befestigten Pfeiler auf den Meeresboden niedergelassen und mittelst ausgeworfener Anker durch Stahltrossen (T) mit diesem verbunden und durch deren Anziehen mit ihm verspannt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2949495A1 (fr) * 2009-08-26 2011-03-04 Paul Poirier Pylone pour la realisation d'ouvrage d'art

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2949495A1 (fr) * 2009-08-26 2011-03-04 Paul Poirier Pylone pour la realisation d'ouvrage d'art
WO2011023884A3 (fr) * 2009-08-26 2012-05-10 Paul Poirier Pylone pour la realisation d'ouvrage d'art

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