DE1074635B - Verfahren und Anordnung zur Sichtbarmachung der Synchromsier- und Austastsignale eines zusammengesetzten Fernsehsignals - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Sichtbarmachung der Synchromsier- und Austastsignale eines zusammengesetzten Fernsehsignals

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DE1074635B
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DE
Germany
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pulses
signal
receiver
signals
stage
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Pending
Application number
DENDAT1074635D
Other languages
English (en)
Inventor
Kornwestheim Dipl -Ing Kurt Jekehus (Wurtt)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Publication date
Publication of DE1074635B publication Critical patent/DE1074635B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N17/00Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei der Erfindung handelt es sich um ein Verfahren zur Sichtbarmachung von den als technische Information in einem Fernsehsignal enthaltenen Synchronisier- und Austastsignalen auf dem Bildschirm von Fernsehröhren. Ein entsprechend den heute geltenden Normen aufgebautes vollständiges Fernsehsignal besteht aus der Bildinformation und technischen Informationen, die empfangsseitig zur Steuerung der Wiedergabeorgane, d. h. zur Steuerung der empfangsseitigen Generatoren verwendet werden.
Besonders zu nennen sind dabei die Synchronisierimpulse für den Zeilenwechsel und den Bildwechsel. Wichtig dabei ist deren Lage innerhalb der Austastlücken sowie deren prozentuale Größenverhältnisse. Somit spielt die normengerechte Form dieser technischen Informationen eine wesentliche Rolle, die es wünschenswert macht, diese Impulse laufend zu überwachen, um Abweichungen in ihrer Breite, ihrer Lage zur Austastlücke und ihrer Amplitude feststellen zu können.
Zur näheren Untersuchung dieser technischen Informationen verwendete man bisher im allgemeinen besonders breitbandige Oszillographen mit hoher Zeitauflösung, bei denen auch noch besondere Austastvorrichtungen erforderlich waren.
Es ist nun bereits bekannt, die Bildröhre eines Meß- oder Kontrollempfängers zur Überwachung der technischen Information in der Weise heranzuziehen, daß die zur Zeilen- und Bildablenkung dienenden S teuer Spannungen dem entsprechenden Generator des Kontrollempfängers mit definierter Verzögerung zugeleitet werden, so daß die zu überwachenden technischen Informationen auf dem Bildschirm sichtbar werden. Dazu muß allerdings noch die Polarität der technischen Informationen umgekehrt werden. Ein Nachteil dieser Anordnungen ist es jedoch, daß dabei Eingriffe in den zu Kontrollzwecken zu verwendenden Empfänger erforderlich sind.
Zweck der Erfindung ist es nun, ein Verfahren zu schaffen, das mit einem vollständig in sich geschlossenen Vorschaltgerät durchgeführt werden kann, das sich zusammen mit jedem beliebigen Fernsehempfänger oder Fernsehkontrollgerät verwenden läßt. So ist es möglich, die im Studio- und Senderbetrieb wichtige Kontrolle der technischen Informationen (Synchronisierimpulse für Zeilen- und Bildwechsel) auf jedem vorhandenen, der verwendeten Norm entsprechenden Fernsehempfänger oder, Kontrollempfänger vorzunehmen, ohne daß diese Empfänger erst besonders geändert oder umgeschaltet zu werden brauchen.
Durch das Verfahren nach der Erfindung ergeben sich also für die Kontrolle des Signals, besonders des abgehenden Signals auf der Senderseite, wesentliche Vorteile.
Verfahren
und Anordnung zur Sichtbarmachung
der Synchronisier- und Austastsignale
eines zusammengesetzten Fernsehsignals
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz
Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Dipl.-Ing. Kurt Jekelius, Komwestheim (Württ),
ist als Erfinder genannt worden
Das Verfahren zur Sichtbarmachung der Synchronisier- und Austastsignale eines zusammengesetzten Fernsehsignals in Form einer Helligkeitsinformation auf dem Schirm eines üblichen Kontrolloder Fernsehempfängers, bei dem eine Phasenverschiebung zwischen der Ablenkung des Empfängers und den sichtbar zu machenden Signalen eingeführt wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß in einem Vorsatzgerät zum Empfänger dem Fernsehsignal Impulse hinzuaddiert werden, die eine von der Zeilen- und Bilddauer abweichende zeitliche Verzögerung gegenüber den Zeilen- und Bildsynchronisierimpulsen sowie eine Polarität aufweisen, die derjenigen der letzteren entgegengesetzt gerichtet ist, und daß dieses Signalgemisch dem Empfänger an einer solchen Stelle zugeführt wird, daß dieser die hinzuaddierten Impulse zur Synchronisierung der Ablenkgeräte verwertet und die zu untersuchenden Signale den Kathodenstrahl hellsteuern.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispieles und an Hand der Figuren näher beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine beispielsweise Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, während die
Fig. 2 und 3 schematisch die Signalformen zeigen, wie sie an den Eingangsklemmen und den Ausgangsklemmen der Anordnung nach Fig. 1 auftreten.
909 728/217
In Fig. 1 ist mit 1 eine Abschneidstufe bezeichnet, in der die Synchronisiersignale vom Fernsehbildsignal getrennt werden. Die abgetrennten Synchronisierimpulse werden einerseits einer Verzögerungseinrichtung 2 zugeführt, deren Gesamtverzögerung z. B. gleich einem Viertel der Zeilendauer ist, und außerdem einer Trennstufe 3, in der in irgendeiner bekannten Weise die Zeilensynchronisierimpulse und die Bildsynchronisierimpulse voneinander getrennt werden.
Die dort erhaltenen Vertikalimpulse oder Bild-Synchronisierimpulse werden über eine weitere Verzögerungseinrichtung 4 (die etwa einen monostabilen Multivibrator oder eine ähnlich wirkende Einrichtung enthalten kann) einem Impulsgenerator 5 für den Hilfsvertikalimpuls zugeführt. Die am Ausgang der Verzögerungseinrichtung 2 auftretenden Synchronisierimpulse werden einem Impulsgenerator 6 zugeführt, in dem die einzutastenden Hilfshorizontalimpulse erzeugt werden. Das aufgenommene Videosignal, das in Fig. 2 dargestellt ist, wird einer Mischstufe 7 mit negativer Polarität der Synchronisierimpulse zugeführt. Außerdem werden dieser Mischstufe 7, und zwar etwa am Steuergitter oder am Bremsgitter, die aus den Generatoren 5 und 6 stammenden Impulse, und zwar mit positiver Polarität zugeleitet. Am Ausgang der Mischstufe tritt nun das kombinierte Signal auf und gelangt an eine Schwellwertschaltung 8, in der die nunmehr mit negativer Polarität auftretenden eingetasteten Impulse begrenzt werden. Das am Ausgang der Anordnung auftretende Signal ist in Fig. 3 dargestellt und kann in dieser Form einem beliebigen Fernsehempfänger zugeführt werden. Die eingetasteten Hilfssynchronisierimpulse treten mit negativer Polarität entsprechend schwarzen Bildstellen und definierter Verzögerung auf, während die bisherigen Synchronimpulse mit positiver Polarität entsprechend weißen Bildwerten auftreten und mitten im Bild liegen, so daß sie auf dem Bildschirm des Empfängers erscheinen. Die Synchronisation des Empfängers erfolgt durch die eingetasteten Hilfs-Synchronisierimpulse.
Die Polaritäten der eingetasteten Hilfsimpulse und des Videosignals hängen von der Polarität ab, mit der das zu überwachende Videosignal dem Vorschaltgerät zugeführt wird. Ist diese positiv, so ist die Polarität der anderen Signale auch entsprechend umgekehrt.
Es ist dabei zweckmäßig, daß sowohl das Eingangssignal als auch das Ausgangssignal auf einen Wert von 1 Vg8 an 75 Ohm festgehalten werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Sichtbarmachung der Synchronisier- und Austastsignale eines zusammengesetzten Fernsehsignals in Form einer Helligkeitsinformation auf dem Schirm eines üblichen Kontroll- oder Fernsehempfängers, bei dem eine Phasenverschiebung zwischen der Ablenkung des Empfängers und den sichtbar zu machenden Signalen eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Vorsatzgerät zum Empfänger dem Fernsehsignal Impulse hinzuaddiert werden, die eine von der Zeilen- und Bilddauer abweichende zeitliche Verzögerung gegenüber den Zeilen- und Bildsynchronisierimpulsen sowie eine Polarität aufweisen, die derjenigen der letzteren entgegengesetzt gerichtet ist, und daß dieses Signalgemisch dem Empfänger an einer solchen Stelle zugeführt wird, daß dieser die hinzuaddierten Impulse zur Synchronisierung der Ablenkgeräte verwertet und die zu untersuchenden Signale den Kathodenstrahl hellsteuern.
2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abschneidstufe (1) vorgesehen ist, in der die Synchronisiersignale vom Bildsignal getrennt werden, daß die Stufe (1) einerseits mit einer ersten Verzögerungseinrichtung (2) und andererseits mit einer Trennstufe (3) zur Trennung der Vertikalsynchronisierimpulse von dem Synchronisierimpulsgemisch dient, welche einer weiteren Verzögerungseinrichtung (4) zugeleitet werden, und daß die beiden Verzögerungseinrichtungen jeweils mit einem Impulsgenerator (5 bzw. 6) verbunden sind, deren Ausgangsimpulse in einer Mischstufe (7) mit dem Eingangssignal gemischt werden, und daß ferner das derart erzeugte Signal in einer einseitig wirkenden Begrenzerstufe (8) begrenzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
FTZ, 1953, Heft 5, S. 208 bis 213;
Rohde & Schwarz-Mitteilungen, Nr. 7, 1955,
S. 456 bis 460.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 728/217 1.60
DENDAT1074635D Verfahren und Anordnung zur Sichtbarmachung der Synchromsier- und Austastsignale eines zusammengesetzten Fernsehsignals Pending DE1074635B (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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