DE1069550B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1069550B
DE1069550B DENDAT1069550D DE1069550DA DE1069550B DE 1069550 B DE1069550 B DE 1069550B DE NDAT1069550 D DENDAT1069550 D DE NDAT1069550D DE 1069550D A DE1069550D A DE 1069550DA DE 1069550 B DE1069550 B DE 1069550B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
pump
valve
pressure chamber
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069550D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069550B publication Critical patent/DE1069550B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/44Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

  • Hydraulisch betriebenes Grubenausbauelement Hydraulisch betriebene Grubenausbauelemente, z. B. Grubenstempel, sind seit langem bekannt. Sie werden vielfach so ausgeführt, daß der Stempelunterteil als Zylinder ausgebildet ist und den Druckraum bildet, während der Stempeloberteil im unteren Teil eitlen Kolben trägt, der gegen die Innenwand des Zylindermantels abgedichtet ist.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen die Druckräurne der an dem gleichen Betriebspunkt eingesetzten Grubenausbauelemente nacheinander an die gleiche Druckmittelleitung angeschlossen werden. Diese Anordnung setzt allerdings voraus, daß dabei ein wenig wertvolles Druckmittel benutzt wird und man dieses beim Entlasten der Ausbauelemente verlorengeben kann.
  • Oft ist der Vorratsraum für das Druckmittel in den Grubenausbauelementen selbst untergebracht, beispielsweise in einer Erweiterung des Unterstempels oder in dem als Hohlzylinder ausgebildeten Oberstempel. Dabei kann eine von Hand betätigte Pumpe dazu dienen, das Druckmittel aus dem Vorratsbehälter in den Druckraum zu befördern und auf diese Weise eine Setzlast zu erzeugen, die in der Größenordnung von 5 oder 10 t liegt. Es ist weiter üblich. die Druckräurne solcher hydraulischen Ausbauelemente mit einem Ventil zu versehen, welches den Druckraum entlastet und das Druckmittel in den Vorratsbehälter zurückfließen läßt, sobald ein bestimmter Druck überschritten wird, der beispielsweise einer Lastaufnahme des Stetripels von 20 oder 30 t entsprechen mag. Auf die Schwierigkeit, derartige Überdruckventile für höhere Drücke zu schaffen und betriebsfähig zu halten, wird weiter unten noch eingegangen.
  • Bei der genannten Bauart hydraulischer Ausbauelemeilte, bei der der als Zylinder gestaltete Unterstempel den Druckraum bildet und der mit einem Kolben darin gleitende Oberstempel als Druckmittelvorratsbehälter ausgebildet ist, ist es bekannt, zu beiden Räumen führende Leitungen in Anschlußtlippeln enden zu lassen, auf die Saug- und Druckanschluß einer ortsveränderlichen, motorgetriebenen Pumpe aufschiebbar sind (USA.-Patentschrift 1480 003). Man hat eine Pumpe zur Auflastung des Druckrauines auch schon im Unterstempel selbst fest eingebaut (USA.-Patentschrift 14150 603). Mittels derartiger Einrichtungen ist es möglich, erheblich höhere Drücke in den Räumen zu erzeugen und schon unmittelbar beim Setzen eine Lastaufnahme zu erreichen, die etwa in Höhe der Nennlast liegt.
  • Beim Auflasten des Druckraumes mittels eines durch eine Pumpe geförderten Druckmittels steigt der Druck so lange an, bis der durch das im Druckraum eingebaute Überdruckventil gegebene Höchstdruck erreicht ist. Schaltet man die Pumpe zu diesem Zeitpunkt nicht ab, wird weiter Druckflüssigkeit in den Druckraum gefördert, aus dem sie durch das geöffnete Überdruckventil sofort wieder ausströmt. Das bedeutet, daß größere Druckflüssigkeitsmengen am überdruckventil durchtreten. Wie schon oben angedeutet, sind nun derartige Entspannungsventile, welche selbst bei hohen Drücken ansprechen, sehr empfindlich im Aufbau, und zwar deswegen, weil die Durchlaßbohrungen ziemlich klein sind und die Steuerung des Ventilkörpers so ausgebildet sein muß, daß sie zwar bei überschreiten eines bestimmten Druckes möglichst momentan anspricht, d. h. daß das Ventil von dem Ventilteller abgehoben wird, daß aber, sobald durch Ausströmen von Druckflüssigkeit eine Entlastung geschaffen und der Druck abgesunken ist, wieder ein Schließen des Ventils erfolgt. Die Konstruktion derartiger Überdruckventile bringt es mit sich, daß sie beim Durchgang größerer Flüssigkeitsmengen früh versagen, beispielsweise indem dabei Auswaschungen am Ventilsitz und Ventilteller erfolgen oder aus anderen Gründen eine einwandfreie Abdichtung nicht mehr gegeben ist.
  • Das Ziel der Erfindung geht dahin, ein hydraulisch betriebenes Grubenausbauelement so auszubilden, daß es mittels einer von Hand oder maschinell betriebenen Pumpe auf eine Setzlast gebracht werden kann, die dicht unterhalb der Nennlast liegt, und für die Einstellung des höchsten Flüssigkeitsdruckes im Druckraum, d. h. für das Abstellen der Druckmittelzufuhr zum Druckraum, nicht das zur Entlastung desselben vorgesehene Überdruckventil zu benutzen, um dieses keinen übermäßigen Beanspruchungen auszusetzen und sein ständiges Funktionieren zu sichern.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einem hydraulisch betriebenen Grubenausbauelement, dessen Druckraurn mit einem Ventil versehen ist, das denselben bei Überschreiten eines vorgegebenen Druckes, eines sogenannten Höchstdruckes, entlastet, und bei dem zur Auflastung des Druckraumes eine Pumpe dient, ein Steuerorgan vorgesehen, welches die weitere Druckmittelzufuhr durch die Pumpe bei Erreichen eines vorgegebenen. unterhalb des Höchstdruckes liegenden DruckNvertes verhindert. Die verwendete Pumpe kann dabei ständig mit dein Ausbauelement verbunden, also beispielsweise in dasselbe eingebaut sein: es, kann aber auch eine ortsveränderliche Pumpe benutzt werden. die nacheinander an die einzelnen Ausbauelemente angeschlossen wird.
  • Die selbsttätige Unterbrechung der Druckmittelzufuhr zum Druck-rauin bei Erreichen eines verhältnismäßig hohen, aber doch noch unterhalb eines Höchstdruckes liegenden Druckwertes kann in verschiedener Weise erfolgen. Man kann die Anordnung der Pumpe bzw. die Steuerung des Pumpenantriebes so gestalten, daß die Pumpe mit Sicherheit nur einen unterhalb des Höchstdruckes liegenden Druckwert in der zum Druckraum führenden Leitung erzeugt. Man kann auch in dem Leitungssystein, welches den Druckraum, den Druckmittelvorratsbehälter und die Pumpe miteinander verbindet, eine Steuerung vorsehen, die bei Erreichen eines bestimmten Druckwertes in der Zuleitung zum Druckmittelraum diese absperrt und den über die Pumpe gehenden Kreislauf kurzschließt. Schließlich kann man auch ein Ventil in der von der Pumpe zum Druckraum führenden Leitung anordnen, das bei einem unterhalb des Höchstdruckes liegenden Druckwert öffnet und durch das das Druckmittel in den Druckmittelvorratsbehälter gelangt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung betriebenen hydraulischen Grubenstempels in der Ansicht, teilweise im Schnitt, dargestellt: 10 ist der Unterstempel des hydraulischen Grubenstempels mit der Bodenplatte 11. Der Oberstempel 12 ist als Hohlzylinder ausgebildet und trägt am oberen Ende die Kopfplatte 13, am unteren Ende einen Kolben 14, der dichtend an der Innenwand des vom Unterstempel gebildeten Zylinders anliegt. Das Innere des Unterstempels 10 bildet den Druckraum 24, das Innere des Oberstempels 12 den Vorratsbehälter 25 für das Druckmittel. Eine Bohrung in dem Kolben 14 führt zu dem einstellbaren Ventil 19, durch welches der Höchstdruck, der im Raum 24 herrschen kann festgelegt ist; wird dieser Höchstdruck überschritten, so tritt Druckflüssigkeit aus dem Druckraum 24 in den Vorratsbehälter 25 über.
  • Mit der in den Oberstempel eingebauten Pumpe 17 ist einerseits die Leitung 15 verbunden, die in den Vorratsraum 25 führt, andererseits die Leitung 16, die über ein Rückschlagventil 18 in den Druckraum 24 führt. 21 ist ein Motor mit Schlauch- oder Kabelanschlußstück 22, der an die Pumpe 15 angekuppelt werden kann. Wenn es sich um einen Preßluftmotor handelt, so ist 23 die Preßluftzufuhr. Bei einem Elektromotor wäre 23 das Zuführungskabel.
  • Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß automatisch die Druckmittelzufuhr zum Druckraum 24 unterbrochen wird. Bei der dargestellten Anordnung geschieht dies dadurch, daß an der Leitung 16 ein Entspannungsventil 20 vorgesehen ist, dessen Schließkraft unter der des Überdruckventils 19 liegt. Spricht das überdruckventil 19 beispielsweise bei einer Stempellast von 30 t an, so soll das Ventil 20 bereits dann ansprechen, wenn der Stempel eine Last von 20 bis 25 t aufgenommen hat. Derartige, nur beim Auflasten des Druckraumes in Tätigkeit tretende Steuerventile können erheblich einfacher, insbesondere auch init größerem Durchflußquerschnitt ausgebildet sein. Sie brauchen bei Entlastung auch nicht schnell in ihre Sperrlage zurückzukehren, da der in der Drucki-nittelleitung 16 erreichte Überdruck sich dem Druckraum 24 sogleich mitteilt und eine Entlastung des Druckraumes 24 durch das sogleich in Wirksamkeit tretende Rückschlagventil 18 verhindert wird. selbst wenn der Druck in der Leitung 16 stark abfällt. Eine stärkere Entlastung der Druckmittelleitung 16 stört dann also nicht. Der Aufbau eines solchen Ventils ist daher viel einfacher; das Ventil tritt nur kurzzeitig beim jedesmaligen Setzen des Stempels in Wirksamkeit.
  • Auf diese Weise ist es möglich, den Stempel mit einer Auflastung zu setzen, die dicht unterhalb der höchsten Belastung liegt. Dadurch wird einerseits eine sehr schonende Behandlung des Hangenden erzielt, auf der anderen Seite wird das Überdruckventil nicht von größeren Durchflußmengen beaufschlagt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulisch betriebenes Grubenausbaueleinent, dessen Druckraum mit einem Ventil versehen ist, das denselben bei Überschreiten eines vorgegebenen Druckes (Höchstdruck) entlastet und bei dem zur Auflastung des Druckraumes eine von Hand oder maschinell betriebene Pumpe dient, die ständig oder nur zeitweise mit dem Ausbauelement verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerorgan vorgesehen ist, welches die weitere Druckmittelzufuhr durch die Pumpe bei Erreichen eines vorgegebenen, unterhalb des Höchstdruckes liegenden Druckwertes verhindert.
  2. 2. Hydraulisch betriebenes Grubenausbauelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung bzw.
  3. Steuerung des Pumpenantriebes, daß die Pumpe nur einen unterhalb des Höchstdruckes liegenden Druckwert in der zum Druckraum führenden Leitung erzeugt. 3. Hydraulisch betriebenes Grubenausbauelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Steuerung im Leitungssystem, die die Zuleitung zum Druckmittelraum absperrt und den über die Pumpe gehenden Kreislauf kurzschließt.
  4. 4. Hydraulisch betriebenes Grubenausbauelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung eines Ventils (20) in der von der Pumpe (17) zum Druckraum (24) führenden Leitung (16), das bei einem unterhalb des Höchstdruckes liegenden Druckwert öffnet und durch das das Druckmittel in den Druckmittelvorratsbehälter (25) gelangt. In Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsche Patentschrift Nr. 621526.
DENDAT1069550D Pending DE1069550B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069550B true DE1069550B (de) 1959-11-26

Family

ID=594646

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069550D Pending DE1069550B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1069550B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE621526C (de) * 1933-02-10 1935-11-08 Hugo Schramm Aus zwei ineinanderverschiebbaren Teilen bestehender nachgiebiger Grubenstempel

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE621526C (de) * 1933-02-10 1935-11-08 Hugo Schramm Aus zwei ineinanderverschiebbaren Teilen bestehender nachgiebiger Grubenstempel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2352742C2 (de) Hydraulisches Senkbrems-Sperrventil
DE1101964B (de) Hydraulischer Kolbenantrieb mit Teleskopkolben
DE2036547B2 (de) Brems- und sperreinrichtung fuer ein hydrostatisches triebwerk
DE2233144A1 (de) Vorrichtung zur absperrung beschaedigter sektoren einer pneumatischen, mehrere sektoren aufweisenenden bremsanlage von kraftfahrzeugen
DE1069550B (de)
DE1006685B (de) Einrichtung zur Regelung des Druckes innerhalb enger Grenzen in einer hydraulischen Anlage und/oder einem Speicher
DE2154631A1 (de) Sperrvorrichtung an hydraulisch betätigbaren Ladekränen
DE1138366B (de) Ausziehbares, zweiteiliges Grubenausbau-element
DE1013245B (de) Hydraulischer Grubenstempel
DE3800193C2 (de) Nachsetzventil
DE926601C (de) Hydraulischer Grubenstempel
DE3521818A1 (de) Dreifachteleskopstempel
DE740798C (de) Versteuerung fuer die Pumpenumlaufvorrichtung bei Druckluftakkumulatoren
DE1502153B2 (de) Vorrichtung zum aufladen eines druckspeichers mit druckgas fuer eine hydropneumatische steuerung
DE3712635C2 (de)
DE917394C (de) Kraftheber mit hydraulischem Antrieb
DE2641926C3 (de) Fahrerhauskippvorrichtung
DE1203991B (de) Druckregelventil
DE901282C (de) Eiserner Grubenstempel
DE2818581A1 (de) Landwirtschaftlicher zweiseitenkipper mit einer hydraulisch arbeitenden hubvorrichtung
DE1700155A1 (de) Blockverteiler zur Betaetigung von Aussenzylindern,insbesondere bei landwirtschaftlichen Schleppern
DE1927568A1 (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer zahnaerztliche Behandlungsstuehle
EP2291586B1 (de) Vorrichtung zur druckerhöhung in zylindern mit schalteinrichtung
DE919986C (de) Hydraulische Fahrzeugkipp- und Hebevorrichtung
DE935784C (de) Setz- und Raubventil fuer hydraulische Grubenstempel