DE106953C - - Google Patents

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DE106953C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B33/00Calibers
    • G04B33/14Calibers of which the mainsprings or barrels are easily removable

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung ist ein Federhaus für Uhren, das nur bei entlasteter Feder ohne Losnehmen der Platinen leicht herausgenommen und wieder eingesetzt werden kann. Aufserdem gestattet diese Erfindung,' das Sperrrad aufserhalb der Platine ohne die bisher gebräuchlichen Haltekloben zu befestigen.
Das Federhaus besteht aus vier Theilen, dem bisherigen Gehäuse α mit Deckel b, einer zwischen diesen eingesetzten Büchse c und dem Zapfen d. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Hülse c mit einer Bohrung versehen, in welche der abgesetzte Zapfen d eingesteckt werden kann. Die Hülse c ist mit einer nach einwärts 'stehenden Nase c1 versehen, welche in eine' Nuth dl des Zapfens d fafst. Die Nuth dl wird vortheilhaft etwas schräg gemacht und mit einer Rast d 2 versehen, so dafs die Spannung der Feder die Nase c1 in der Rast festhält.
Bei ungespannter Feder wird durch Rückwärtsdrehen entgegen der Pfeilrichtung (Fig. 1) und Herausziehen der Zapfen gelöst und dieser kann herausgezogen werden, so dafs das Federhaus alsdann zwischen den Platinen entfernt werden kann.
Der Zapfen d ist aufserhalb der Platine mit einem vierkantigen Ansatz dB versehen, über den das Sperrrad e geschoben wird, welches durch den Bund <i4 in seiner Lage gehalten wird.
In Fig. ι ist das Federhaus in eingesetztem, in Fig. 2 in gelöstem Zustande dargestellt. Fig. 3 zeigt Hülse und Zapfen aus einander genommen und einen Schnitt durch die Hülse mit Zapfen und Feder.
Der Vorzug dieser Erfindung gegenüber den bisher bekannten Anordnungen von aus mehreren durch Verschraubung verbundenen Theilen besteht darin , dafs das Federhaus jederzeit durch einen einzigen Handgriff gelöst und ebenso leicht wieder eingesetzt werden kann, ohne die Platinen aus einander zu nehmen, und dafs dies Lösen nur erfolgen kann, nachdem zuvor die Feder entlastet wurde, wodurch Beschädigungen durch das Losschnellen der Feder vermieden werden, und dafs ferner'ein unbeabsichtigtes Lösen, wie dies bei Anordnungen der bekannten Verschraubungen des Zapfens mit dem Federhaus möglich ist, nicht vorkommen kann.
Vorliegende Einrichtung unterscheidet sich von der durch Patent 104699, Kl. 83 —'■ Mauthe in Schwenniragen — bekannt gewordenen durch Folgendes:
Bei letzterer ist das innere Ende der Feder unmittelbar an dem zur Lagerung des Federhauses dienenden Zapfen befestigt, wobei der Fall eintreten kann, dafs bei gebrochener Feder, je nach dem Bruch, das lose Ende der Feder schwierig vom Zapfen zu lösen ist, und daher die Absicht, das Federhaus ohne Lösen der Platine herauszunehmen, vereitelt werden kann. Ferner mufs beim Einsetzen des Gehäuses der Zapfen befindliche Haken zwischen den
eingebracht
Platinen in die Oese der Feder
werden, was ebenfalls Schwierigkeiten darbieten dürfte.
Bei vorliegender Erfindung sind diese Möglichkeiten ausgeschlossen, da das Federhaus mit der das innere Ende der Feder haltenden Hülse c als. Ganzes aus der Platine herausge-
nommen und wieder eingesetzt wird und durch
einfaches Durchstecken des Zapfens durch diese
Hülse befestigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Federzuguhr mit Federhaus, das ohne Lösen
    der Platinen aus dem Werke der Uhr leicht
    herausgenommen und wieder eingesetzt werden
    kann, dadurch gekennzeichnet, dafs der die
    Lagerung bildende Zapfen d mit der in das Federhaus eingesetzten Hülse c durch eine in eine Nuth dl mit Rast d'2 am Zapfen eingreifende, einwärtsgerichtete Nase c1 der Hülse verbunden wird, wobei der Zug der gespannten Feder die Nase c1 beim Gange der Uhr in der Rast d'2 festhält und das Herausnehmen des Zapfens nur bei entlasteter Feder gestattet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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