DE1069280B - Anordnung zur Erzeugung von Impulsen, die synchron zu den Nulldurchgängen eines Hochspannungswechselstromes liegen - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung von Impulsen, die synchron zu den Nulldurchgängen eines Hochspannungswechselstromes liegenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/54—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
- H01H9/56—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung von Impulsen, die synchron zu den Nulldurchgängen
eines Hochspannungswechselstromes liegen. Derartige Anordnungen werden insbesondere zur Auslösung
von Synchronschaltern benötigt, die die Abschaltung eines Stromkreises mit möglichst kleiner
Schaltarbeit erreichen. Die Schaltgeräte sollen dabei gerade in einem Stromnulldurchgang ihre Löschdistanz
erreicht haben, so daß der Schaltlichtbogen bereits in diesem Stromnulldurchgang ohne Rückzündung
erlischt.
Es ist bekannt, dazu Schaltwandler zu verwenden, d. h. Stromwandler, deren Eisenkerne eine möglichst
rechteckige Magnetisierungskurve haben, so daß die Auslöseimpulse praktisch im Stromnulldurchgang von
der Sekundärwicklung gegeben werden. Bei Hochspannungswechselstromanlagen erfordern diese Wandler
wegen der hohen Spannung einen erheblichen Aufwand. Normale Stromwandler, wie sie ohnehin für
Meßzwecke in diesen Hochspannungsstromkreisen benötigt werden, sind für die Auslösung ungeeignet, da
ihr Sekundärstrom bei Sättigung des Eisenkernes die Nulldurchgänge des Primärstromes falsch wiedergibt.
Durch die Erfindung wird eine Anordnung geschaffen, mit der auch ohne Hochspannungsschaltwandler
Impulse erzeugt werden können, die synchron zu den Nulldurchgängen eines Hochspannungswechselstromes
liegen. Erfindungsgemäß wird dazu im Sekundärkreis eines Hochspannungsstromwandlers eine
Funkenstrecke in Reihe mit einem Schaltwandkr angeordnet, dessen Sekundärstromkreis die Impulse entnommen
werden. Die Anordnung wirkt dabei in der Weise, daß die Funkenstrecke den Sekundärkreis
unterbricht, nachdem die Spannung in diesem Kreis infolge der Sättigung des Hochspannungsstromwandlers
vor dem Nulldurchgang des Primärstromes etwa Null geworden ist. Die Funkenstrecke wird erst im
Nulldurchgang des Primärstromes bei der Ummagnetisierung des Hochspannungsstromwandlers wieder
durchschlagen. In diesem Augenblick wird dann auch der Schaltwandler ummagnetisiert, wobei in seinem
Sekundärkreis ein Impuls synchron zum Nulldurchgang des Primärstromes auftritt. Dieser Impuls
kann zur Auslösung des Synchronschalters verwendet werden.
Besonders vorteilhaft ist es, im Sekundärkreis des Hochspannungsstromwandlers noch ein Relais anzuordnen,
das mit einem Ruhestromkontakt die Funkenstrecke überbrückt. Die Funkenstrecke ist damit normalerweise
unwirksam, so daß der Sekundärkreis ohne weiteres für Meßzwecke verwendet werden kann.
Durch die Bemessung der Wicklung des Relais ist es möglich, die Funkenstrecke oberhalb einer Mindest-Anordnung
zur Erzeugung von Impulsen, die synchron zu den Nulldurchgängen
eines Hochspannungswechselstromes
liegen
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Kurt Waschulewski, Berlin-Haselhorst,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Stromstärke wirksam werden zu lassen, von der an die Auslöseimpulse für den Schalter gegeben werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung besitzt das Relais noch einen Umschaltkontakt, mit dem beim
Ansprechen des Relais statt einer Bürde die Auslösespule eines Schalters in den Sekundärkreis des Schaltwandkrs
geschaltet wird. Der Schaltwandler ist also bei normalem Betrieb über die Bürde kurzgeschlossen.
Erst zum Abschalten wird seine Sekundärwicklung mit der Auslösespuk des Schalters verbunden. Die
Auslösung kann dabei auch über ein weiteres Relais erfolgen, das statt der Auslösespule in den Sekundärkreis
geschaltet wird.
Bei mehrpoligen Schaltern, insbesondere bei zweipoligen Schaltern für Einphasenstrom-Bahnnetze,
wird man jedem Pol einen Schaltwandler zuordnen. Dabei ist es vorteilhaft, die beiden Schaltwandler so
anzuordnen, daß bei allen vorkommenden Störungsfällen eine zum Kurzschlußstrom synchrone Auslösung
erreicht wird. Dadurch werden bei ungeerdeten Einphasenstrom-Bahnnetzen Fehlauslösungen vermieden,
die bei einem Doppelerdschluß auftreten könnten. Die Auslösung soll immer nur im Nulldurchgang des Kurzschlußstromes
erfolgen, der vom Schalter abzuschalten ist, während das Auslösekommando des durch den
Doppelerdschluß überbrückten Schalterpols durch die Verriegelung unwirksam gemacht ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der Zeichnungen, in denen
Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind.
909 649/175
Claims (5)
1. Anordnung zur Erzeugung von Impulsen, die synchron zu den Stromnulldurchgängen eines
Hochspannungswechselstromes liegen, mit Hilfe von Stromwandlern, insbesondere zur synchronen
Auslösung von Schaltgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß im Sekundärkreis eines Hochspannungsstromwandlers
eine Funkenstrecke in Reihe mit einem Schaltwandler angeordnet ist, dessen Sekundärstromkreis die Impulse entnommen werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Sekundärkreis des Hochspannungsstromwandlers
ein Relais liegt, das mit einem Ruhestromkontakt die Funkenstrecke überbrückt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais als Überstromrelais
nur oberhalb einer Mindeststromstärke anspricht.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen vom Relais betätigten Umschaltkontakt,
mit dem beim Ansprechen des Relais statt einer Bürde die Auslösespule eines
Schalters in den Sekundärkreis des Schaltwandlers geschaltet wird.
5. Anordnung nach Anspruch 1 für mehrpolige Schalter, insbesondere zweipolige Schalter für
Einphasenstrom-Bahnnetze, wobei jedem Pol ein
Schaltwandler zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit jedem Schaltwandler
ein Überstromrelais geschaltet ist, das bei seinem Ansprechen den zugeordneten Schaltwandler wirksam
macht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909 649/175 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069280B true DE1069280B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069280D Pending DE1069280B (de) | Anordnung zur Erzeugung von Impulsen, die synchron zu den Nulldurchgängen eines Hochspannungswechselstromes liegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069280B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1165731B (de) * | 1960-03-22 | 1964-03-19 | Licentia Gmbh | Anordnung zum Reversieren von Drehstrommotoren |
-
0
- DE DENDAT1069280D patent/DE1069280B/de active Pending
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1165731B (de) * | 1960-03-22 | 1964-03-19 | Licentia Gmbh | Anordnung zum Reversieren von Drehstrommotoren |
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