DE1069201B - - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/04—Control of transmission; Equalising
- H04B3/16—Control of transmission; Equalising characterised by the negative-impedance network used
- H04B3/18—Control of transmission; Equalising characterised by the negative-impedance network used wherein the network comprises semiconductor devices
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur betriebsmäßigen Stabilitätsprüfung von Zweidrahtverstärkern
mit negativen Widerständen, bei denen die negativen Widerstände durch Widerstandskonverter
erzeugt werden.
Die Stabilität wird bei dem üblichen Zweidrahtverstärker durch Einstellung einer Verstärkung festgelegt,
die um einen bestimmten Betrag unter dem Pfeifpunkt liegt. Zu diesem Zweck wird die Verstärkung
zunächst erhöht, bis Selbsterregung eintritt, und alsdann um einen vereinbarten Betrag, z. B.
0,5 N, durch Betätigung eines in Neper geeichten Verstärkungsreglers zurückgedreht. Der Verstärker
hat dann bei den vorgegebenen Abschlüssen eine Pfeifsicherheit von 0,5 N. Dieses Verfahren ist sehr
einfach, aber bei Verstärkern mit negativen Impedanzen nicht durchführbar, weil die Verstärkung nicht in
einfacher Weise um einen definierten Betrag geregelt werden kann.
Die bisherigen Vorschläge zur Stabilitätsprüfung bei solchen Verstärkern, wie z. B. Messung der Reflexionsbekämpfung
des Verstärkers gegenüber der Leitung, sind für Betriebsmessungen zu umständlich
und geben nur mittelbar einen Maßstab für die Pfeifsicherheit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches Verfahren zu entwickeln für die betriebsmäßige
Stabilitätsprüfung von Zweidrahtverstärkern mit negativen Widerständen, bei denen die negativen
Widerstände durch Widerstandskonverter mit dem Konversionsfaktor k aus positiven Abschlußwiderständen
Z erzeugt werden.
Erfindungsgemäß ist die Aufgabe dadurch gelöst, daß durch Verändern des Konversionsfaktors des
Widerstandskonverters oder der Abschlußwiderstände um einen vorgegebenen Betrag der Verstärkungsgrad
erhöht wird und dann der Verstärker auf Pfeiffreiheit hin überprüft wird. Bei Verwendung von Widerstandskonvertern
mit Transistoren und je einem Übertrager im Kollektorkreis der Transistoren wird
der Konversions faktor vorteilhaft durch Übertragerabgriffe um einen vorgegebenen relativen Betrag von
z. B. 10% geändert.
Die Erfindung ist an Hand eines in einer Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Leitung L wird hier durch zwei negative Widerstände entdämpft, die nach Art einer überbrückten
T-Schaltung über die Übertrager Ü2 und Ü3 eingekoppelt sind. Die negativen Widerstände werden
durch die Widerstandskonverter Wk 1 und Wk 2 aus den (positiven) Widerständen Z gewonnen. Dabei muß
Wkl leitungsseitig leerlaufstabil und Wk2 kurzschlußstabil sein. Der hier verwendete Typ eines
Widerstandskonverters ist an dem Beispiel von Wkl Stabilitätsprüfung
von Zweidrahtverstärkern
mit negativen Widerständen
von Zweidrahtverstärkern
mit negativen Widerständen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
1S Dipl.-Ing. Herbert Ebel und Dr.-Ing. Werner Langsdorf!,
München,
sind als Erfinder genannt worden
näher erläutert. Es handelt sich um eine Transistor-Basis-Schaltung, bei der Kollektor- und Emitterkreis
über einen Übertrager Ül verbunden sind, mit dem der am Abschlußwiderstand Z auftretende Spannungsfall (a -I1) •Z nach Vertauschung der Polarität mit
dem Übersetzungsverhältnis Ui in den Eingangskreis gekoppelt ist. Bei einem Stromverstärkungsfaktor
Ctf=Zil des TransistorsTl bildet der Eingangskreis dieser Schaltung einen negativen Widerstand, dessen
Größe von dem Übersetzungsverhältnis U1 und dem Betrag des Abschlußwiderstandes Z abhängig ist.
Dieser negative Widerstand ist leerlaufstabil und wird über den Übertrager Ü3 symmetrisch in die
Zweidrahtleitung L gekoppelt.
Der Widerstandskonverter Wk2 mit dem Transistor T2 ist ähnlich aufgebaut. Es sind gegenüber
Wkl lediglich Eingang und Ausgang miteinander vertauscht, da die Einkopplung in die Zweidrahtleitung
L hier einen kurzschlußstabilen negativen Widerstand erfordert.
Die Leitungsverstärkung ist über eine logarithmische Funktion von der Größe der beiden negativen
Widerstände abhängig. Da kein linearer Zusammenhang besteht, läßt sich eine Stabilitätsprüfung mit
einer definierten Verstärkungsreserve unterhalb des Pfeifpunktes praktisch nicht durchführen. Zur Realisierung
der erfindungsgemäßen Lösung sind bei diesem Zweidrahtverstärker mit negativen Impedanzen
zwei Druckknöpfe Dl und D 2 angeordnet, vermittels deren das Konversionsverhältnis k durch
einen Übertragerabgriff oder der Abschlußwiderstand Z um einen definierten Betrag geändert werden
können. Bei dem leitungsseitig leerlaufstabilen Wider-
909 649/289
Claims (2)
1. Verfahren zur betriebsmäßigen Stabilitätsprüfung von Zweidrahtverstärkern mit negativen
Widerständen, bei denen die negativen Widerstände durch Widerstandskonverter mit dem Konversionsfaktor
k aus positiven Abschlußwiderständen Z erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Verändern des Konversionsfaktors (k) oder der Abschlußwiderstände (Z) um einen
vorgegebenen Betrag der Verstärkungsgrad erhöht wird und dann der Verstärker auf Pfeiffreiheit
hin überprüft wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Widerstandskonvertern mit Transistoren und je einem Übertrager
im Kollektorkreis der Transistoren der Konversionsfaktor (k) durch Übertragerabgriffe
um einen vorgegebenen relativen Betrag, z. B. 10%, geändert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909· 649/289 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069201B true DE1069201B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069201D Pending DE1069201B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069201B (de) |
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