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Gasbrenner zum Einsetzen in ein Heizrohr Die Erfindung bezieht sich
auf einen Gasbrenner zum Einsetzen in ein Heizrohr. Ein solches Rohr kann bei Rotglut
als Wärmestrahler wirken und aus einer gegen hohe Temperaturen widerstandsfähigen
Sonderlegierung bestehen, aber durch den Brenner auch als Tauchrohr oder als Rippenrohr
od. dgl. für Convektionsheizung befeuert werden.
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`"erglichen mit Tauch- oder Convektionsröhren sind `Värmestrahlerrohre
am meisten in Gebrauch. In der vorliegenden Beschreibung werden alle diese Rohre,
gleich welcher Art, allgemein als Heizrohre bezeichnet, da sie selbst, von der Brennerflamme
erhitzt, zur Erhitzung irgendeines Mediums dienen.
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Das Heizrohr kann die verschiedensten, bekannten Formen aufweisen.
In allen Fällen befindet sich der Brenner an dem einen und der Auslaß der Heizgase
an dein anderen Rohrende.
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Es sind bereits derartige Brenner für unter Wasser geführte Tauchrohre
bekannt, bei «-elchen in einem Zündrohr gasförmiger Brennstoff mit Luft verbrannt
wird, während die eigentliche Verbrennung des zur Heizung benutzten Gas-Luft-Gemisches
außerhalb dieses Zündrohres in einer Verbrennungskammer erfolgt. Bei derartigen
Unterwasserbrennern wird aber eine verhältnismäßig kurze Flamme ausgebildet, deren
Länge durch die Tiefe des zu beheizenden Flüssigheitsbades bestimmt ist. In dem
am Boden des Bades verlaufenden Rohr haben dann im wesentlichen nur noch heiße,
nicht mehr brennbare Gase zu strömen. Derartige Brenner sind daher mit keinerlei
technischen Mitteln ausgerüstet, mit welchen die Flammenlänge im Inneren des Heizrohres
verändert werden kann.
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Es ist auch bereits ein Brenner für ein Strahlungsheizrohr bekannt,
bei welchem das Verbrennungsgas über eine Leitung und eine Kammer einzelnen kranzförmig
angeordneten Rohrdüsen zugeleitet wird, während die Verbrennungsluft diese Rohrdüsen
umstreichend etwa in Längsrichtung dieser Rohrdüsen in das Heizrohr eingeführt wird.
Auch ein solcher Brenner ist nicht mit Einrichtungen versehen, mit welchen die Flammenlänge
im Inneren des Heizrohres veränderbar wird.
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Schließlich ist auch ein Brenner bekannt, der mit dem größten Teil
der Länge eines Hauptrohres in das Heizrohr ragt und bei dem das Hauptrohr wesentlich
größere Länge als Durchmesser besitzt und an seinem vorderen Ende in einem Brennermundstück
endet. Diesem bekannten Brenner wird aber von außen her bereits ein Brenngas-Luft-Gemisch
zugeführt, während dem ringförmigen Zwischenraum zwischen dem Hauptrohr und dem
Heizrohr die Sekundärluft über eine weitere Leitung zugeführt wird. Eine Regelung
des Verhältnisses zwischen Primärluft und Sekundär-Luft und eine Steuerung der Flammenlänge
ist bei diesem Brenner nicht vorgesehen.
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Gegenüber allen bekannten Brennern liegt der Erfindung die technische
Aufgabenstellung zugrunde, bei einem Gasbrenner, der vornehmlich in einem Strahlungsheizrohr
benutzt werden soll, durch einfache Mittel die Flammenlänge zu regeln, so daß der
Brenner auf jede Länge des Heizrohres und auf jedes zu verbrennende Heizgas einstellbar
ist.
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ach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß veränderbare
Verbindungsöffnungen zwischen einer Luftzufuhrkammer des Verteilerkörpers und dem
Inneren des Hauptrohres zur Zuführung von Primärluft zum Brenngas, ferner ein zur
Veränderung des Mengenverhältnisses zwischen Primärluft und Sekundärluft verstellbarer
Ringspalt am Ausgang der Luftzufuhrkammer zum ringförmigen Raum zwischen Hauptrohr
und Heizrohr und Einrichtungen zum Ablenken der Sekundärluft auf eine schraubenförmige
Bahn entlang der Innenfläche des Heizrohres vorgesehen sind.
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Durch die Erfindung wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß der
Brenner ohne jegliche Änderung in seiner Dimensionierung und in seinem Aufbau praktisch
jeder vorkommenden Länge des Heizrohres und jedem in Betracht kommenden Heizgas
angepaßt werden kann. Es wird durch die Erfindung vor allem die Möglichkeit geschaffen,
die Flamme hinreichend lang zu ziehen, um die gesamte Länge eines Strahlungsheizrohres
einzunehmen.
Für andere Fälle ist es aber ohne weiteres auch möglich, die Flamme so kurz einzustellen,
daß sie nicht aus dem offenen Ende kürzerer Heizrohre herausschlägt.
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Durch die Ablenkung der Flamme auf eine schraubenförmige Bahn entlang
der Innenfläche des Heizrohres wird nicht allein eine besonders günstige Regelmöglichkeit
für die Flammenlänge und die Verbrennungsgeschwindigkeit geschaffen, sondern darüber
hinaus auch ein besonders hoher Wärmeaustauschwirkungsgrad an der Innenwandung des
Heizrohres erzielt.
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Durch den mit der Erfindung erzielten weiten Regelbereich des Brenners
ergibt sich weiterhin nicht allein die Möglichkeit. einen solchen Brenner kurzzeitig
nacheinander mit verschiedenen Heizgasen zu beschicken, sondern auch einen Brenner
von seinem Heizrohr wegzunehmen und an ein anderes Heizrohr anzusetzen und dann
mit wenigen Handgriffen an dieses neue Heizrohr anzupassen.
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In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung besteht das Mittel zur
Änderung des Luft-Gas--#'erhältnisses im Hauptrohr aus einer Muffe, die das Hauptrohr
vor den Primärlufteinlässen umgibt und auf ihm relativ zu den Primärlufteinlässen
verschiebbar ist, um die durch diese Einlässe gehende Primärluft zu regeln. Das
vordere Ende der -Muffe kann zugleich als Ventil für den Rin-durchlaß der Sekundärluft
ausgebildet sein. Dabei ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß das vordere
Ende der Muffe als konischer Bund ausgebildet und am Ausgang der Luftzufuhrkammer
ein Drosselring vorgesehen ist, demgegenüber der konische Bund derart angeordnet
ist, daß bei axialer Verschiebung der Muffe zum zunehmenden Verschließen der Primärlufteinlässe
der Ringdurchlaß zunehmend verbreitert und bei axialer Verschiebung der -Tuffe zum
zunehinenden Öffnen der Primärlufteinlässe der Ringdurchlaß zunehmend verengt wird.
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Ein Beispiel eines Brenners nach der Erfindung wird im folgenden in
Einzelheiten an Hand der Zeichnung beschrieben; es zeigt Fig. 1 eine teilweise geschnittene
Längsansicht eines Gasbrenners mit den Merkmalen der Erfindung, Fig. 2 eine schematische
Ansicht des Brenners an einem U-Rohr, Fig.3 einen Längsschnitt durch das Gasbrennermundstück
und die Flammendrosselung, Fig. -1 die Stirnansicht des Brenners, in Richtung der
Pfeile 4-4 der Fig. 1 gesehen, Fig. 5 eine ähnliche Ansicht, aber teilweise, annähernd
in der Ebene der Linie 5-5 der Fig. 1, geschnitten, und Fig. 6 einen Querschnitt
ungefähr in der Ebene 6-6 der Fig. 1.
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In der Zeichnung, insbesondere in Fig.2, ist ein nach rückwärts zurück-
bzw. U-förmig gebogenes Heizrohr 12 gezeigt, das bei Verwendung als Wärmestrahler
aus hitzebeständigem Material, z. B. einer Stahllegierung, hergestellt sein kann.
Das Einlaßende 14 des Rohres 12 ist durch eine gegen Wärme widerstandsfähige Wand
16 aus Mauerwerk, feuerfesten Steinen od. dgl. hindurchgeführt und das Auslaßende
18 an einen Abzug 20 angeschlossen. Das rückwärtige, allgemein mit B bezeichnete
Ende des Brenners ist am Einlaßende 14 des Heizrohres 12 befestigt, z. B. durch
einen am Rohrende 14 angeschweißten Flansch 22, der mit einem Flansch 24 des Luftzufuhrkörpers
26 verbunden, z. B. verschraubt ist. Luft wird diesem Brennerteil 26 durch eine
mit Regelventil 30 versehene Rohrleitung 28 und Gas einem am Teil 26 sitzenden Gaszufuhrkörper
36 durch eine mit Regelventil 34 ausgestattete Rohrleitung 32 zugeführt. Zur Einführung
von Hochspannung für die elektrische Zündung kann eine Isolierbüchse 38 vorgesehen
sein.
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Die Zufuhr der Luft erfolgt unter einem Druck von etwa 0,018 bis 0,1-1
atü und die des Gases bei einem Druck von etwa 0,009 bis 0,14 atü. Das Ventil 30
kann zur Regelung der gesamten Luftmenge (primär und sekundär) benutzt werden. So
kann beim Vorhandensein einer Gruppe von Brennern ein einziges automatisch gesteuertes
Ventil die Luftzufuhr der ganzen Brennergruppe beherrschen. Die Gesamtmenge an Luft
richtet sich jeweils nach dem Bedarf für eine vollständige Verbrennung.
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Fig. 2 ist nur eine schematische Darstellung. In der Praxis wird für
gewöhnlich ein solches Heizrohr, wenn die Zuleitungen, wie gezeichnet, senkrecht
verlaufen, mit gleich langen Schenkeln in einer waagerechten Ebene angeordnet. Bei
einem gemäß Fig. 2 senkrecht hochkant stehenden U-Rohr aber würden die Zuleitungen
für gewöhnlich waagerecht liegen. Demgemäß ist in Fig. 2 das Vorstehen des Brennerschenkels
14 des Heizrohres aus der Wand 16 übertrieben lang dargestellt. In Wirklichkeit
beträgt dieses Maß für gewöhnlich nur wenige Zentimeter. Das Heizrohr kann mehr
als zweiwegig, z. B. statt U-förmig als ein W gestaltet sein. Andererseits kann
es auch in einem einzigen Strang von einer zur anderen Seite der Feuerung durchlaufen.
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1Tach Fig. 1 besteht der Brenner aus einem Hauptrohr 40, dem Gas und
Luft oder ein Gemisch von Gas und Primärluft zugeführt wird. Ein hochwasserstoffhaltiges
Gas, wie bei künstlich erzeugten Gasen. braucht nur wenig oder keine Primärluft.
Wohl aber ist bei Gasen mit geringem Wasserstoffgehalt, wie Propan, Butan oder Naturgas,
eine größere Zugabe von Primärluft für die Aufrechterhaltung der Verbrennung erforderlich.
Natürlich liegt der Gesamtluftbedarf, primär und sekundär, für eine vollständige
Verbrennung bei einem vorgegebenen Brennstoffverbrauch fest.
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Das Rohr 40 kann als Gasrohr bezeichnet werden. Es ist am Innenende
mit einem Mundstück 42 versehen, dessen Gestaltung besonders aus Fig. 3 hervorgeht.
Der Luftzufuhrkörper 44 (Fig. 1), der das rückwärtige Ende des Rohres 40 umgibt,
läßt durch eine Reihe von Durchlässen 46 in däs Rohr 40 Primärluft und durch einen
ringförmigen Durchlaß 48 in den Raum zwischen dem Rohr 40 und dem Heizrohrende 14
Sekundärluft einströmen. Die Durchlässe 46 können statt, wie dargestellt, rechteckig
auch anders gestaltet sein. Der Brenner endigt in einem die Flamme streckenden Drosselraum
50, der im Durchmesser größer als das Rohr 40 und kleiner als das Heizrohr 14 ist.
Nach der Rückseite zu ist der Raum 50 durch eine das Brennermundstück 42 umgebende
Platte 56 bis auf einen Ringspalt 58 für den Zufluß eines Teils der Sekundärluft
geschlossen.
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Ein von außen her regelbares Mittel 52 dient dazu, um das Gas-Luft-Verhältnis
im Hauptrohr 40 zu verändern, und zwar vorzugsweise so, daß Primär- und Sekundärzufuhr
gleichzeitig, aber im entgegengesetzten Sinne gesteuert werden. Zu diesem Zweck
ist mittels des Teils 52 eine Muffe 60 auf dem Rohr 40 in Richtung auf die Luftdurchlässe
46 axial verschiebbar angebracht. Die Muffe 60 ist durch eine Querstange 62 mit
einer verstellbaren Gewindestange 64 verbunden, die mit einer Gewindebüchse 66 im
Eingriff steht. Diese Büchse ist auf der Außenseite als Sechskantkopf
52
ausgebildet und gegen Verschiebung nach außen durch eine Setzschraube 68 und gegen
Einwärtsverschiebung durch den Kopf 52 gesichert. Durch eine zweite Setzschraube
69 (Fig. 4) wird zugleich eine Drehung der Büchse 66 verhindert, weil die lediglich
eine Axialbewegung der Büchse verhütende Schraube 68 im Gegensatz zur Schraube 69
nicht lang genug ist, um an der Büchse selbst sichernd anzugreifen.
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Der vordere Teil der Muffe 60 ist vorzugsweise so gestaltet, daß er
als Ventil für den Ringdurchlaß 48 wirken kann. Wie aus Fig. 1 erkennbar, wird bei
Bewegung der Muffe nach links die Primärluftzufuhr in das Rohr 40 gedrosselt und
die Sekundärluftzufuhr in den Raum um das Rohr 40 erhöht. Bei Verschiebung der Muffe
60 nach rechts aber wird, umgekehrt, die Primärluftzufuhr erhöht und die Sekundärluftzufuhr
gedrosselt. Eine Verschiebung der Muffe nach links steigert die Längserstreckung
der Flamme und ergibt eine lange helle Flamme, während bei Verschiebung nach rechts
eine verkürzte bläuliche Flamme zustande kommt.
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Wie schon erwähnt, hängt der Bedarf an Primärluft von der Natur des
zur Verbrennung gelangenden Gases ab. Jede Axialverschiebung der Muffe 60 zur Regelung
der Flammenlänge geht von der durch die jeweilige Natur des Gases bestimmten Muffenstellung
aus. Anders ausgedrückt, die Axialverstellung ist auf irgendeine Mittellage bezogen,
und diese Mittellage hängt von der Besonderheit des zu verbrennenden Gases ab. Da
die Gesamtmenge an Luft sich nach den Erfordernissen für eine vollständige Verbrennung
richtet, bedeutet die Einstellung der Muffe zur Einreglung der Flammenlänge im wesentlichen
eine Einstellung des Verhältnisses von Primär- und Sekundärluft. Bei Änderung der
Gesamtluftmenge muß das Hauptluftventil 30 (Fig. 2) zu Hilfe genommen werden, um
eine für eine vollständige Verbrennung ausreichende Gesamtluftzufuhr sicherzustellen.
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Aus Fig. 1 ergibt sich, daß die die Flamme zusammenhaltende Drossel
50 im Durchmesser wesentlich größer als das Rohr 40, aber wesentlich kleiner
als das Heizrohr 14 ist. Die konzentrische Lage der Drossel 50 im Heizrohr wird
z. B. durch drei Abstandshalter 70 gesichert, wie Fig. 6 zeigt. Der Hauptanteil
der Sekundärluft strömt an der Drossel 50 vorbei an oder nahe an der Innenfläche
des Heizrohres 14 entlang. Etwas Sekundärluft aber nimmt durch eine Ringöffnung
58 zwischen dem Brennermundstück 42 und der Rückwand 56 ihren Weg. Die Wand 56 selbst
wird von einigen, im Beispielsfalle vier, Rippen 72 getragen, die sich von der Wand
weg bis zu einem das Rohr 40 umgebenden Kragen 74 erstrecken. Diese Rippen sind
neben dem Mundstück 42 mit Ausschnitten versehen, die der Ringöffnung 58 angepaßt
sind. Auf diese Weise bleibt die Ringöffnung 58 durch die Rippen 72 unbehindert.
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Die Ringöffnung um das Mundstück 42 kann in radialer Richtung 3 bis
6 mm breit sein bei einem Mundstück von 32 mm Durchmesser. Die Kontinuität dieser
Öffnung hat den Vorteil, daß die Strömung in der Drossel 50 nicht beunruhigt und
aufgewirbelt werden kann. Bisher wurde durch das Gas oder Gasgemisch am rückwärtigen
Teil der Drossel 50 ein Vakuum erzeugt, das bei der Einrichtung nach der Erfindung
durch den störungsfreien Zustrom von Sekundärluft durch den Durchlaß 58 ausgeglichen
wird. Am besten wird der kontinuierliche Durchlaß 58 unmittelbar um das Mundstück
42 und axial nahe zu ihm angelegt. Eine Anschlagschraube 76 (Fig. 3) bestimmt die
Lage des Ringkragens 74, der selbst mit Befestigungsschrauben 78 (Fig. 6) versehen
ist.
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Durch den kontinuierlichen Zustrom von Luft durch die nicht unterbrochene
Ringöffnung 58 wird auch eine Rußentwicklung vermieden und eine bessere Form und
Regelung der Flamme im Raum 50 erzielt.
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Der zylindrische Teil der Drossel 50 ist an der Wand 56 durch mehrere
Schranken 70 (Fig. 3 und 6) befestigt, deren Köpfe so weit verlängert sind, daß
sie als die vorerwähnten Abstandshalter wirken. Der Zylinder 50 der Drossel hat
vorzugsweise eine annähernd dem Durchmesser entsprechende Länge.
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Wie Fig. 1, 4 und 5 zeigen, ist der Luftzuführkörper 44 mittels der
Flanschverbindung 80 an eine Luftzuleitung angeschlossen. Er enthält eine Ablenkfläche
oder -klappe 54, die auf einem Zapfen 82 sitzt, der durch einen außen am Körper
44 angeordneten Handgriff 84 gedreht werden kann. An derselben Stelle ist eine Skala
86 angebracht, um die Richtung der Klappenverstellung bei der Einregulierung der
Flammenlänge anzuzeigen. Es kann z. B. die Maximalablenkung durch die Klappe 54
mit »Lang« und die Minimalablenkung mit »Kurz« an der Skala unter dem Handgriff
84 angegeben sein. Sollte bei stärkerer Ablenkung der Luftzustrom vermindert sein
und Rauchentwicklung einsetzen, wird das in Fig. 2 dargestellte Ventil
30 entsprechend weiter geöffnet, um genügend Luft heranzuführen. Die Einstellung
des Gasventils 34 (Fig. 2) wie des Luftventils 30 muß also so lange geändert werden,
bis die gewünschte Flammenstruktur erreicht ist. Beispielsweise wird bei Verschiebung
der Muffe 60 (Fig. 1) nach rechts zum Einlaß von mehr Primärluft in das Rohr 40
die Gaszufuhr gedrosselt, weil der erhöhte Luftdruck im Rohr 40 der Gaseinströmung
entgegenwirkt. Daher wird die Muffenverschiebung nach rechts für gewöhnlich von
einer größeren Öffnung des Gasventils 34 begleitet sein müssen, um denjenigen Verbrennungsgrad
zu erzielen und aufrechtzuerhalten, der für den jeweiligen Betrieb des Heizrohres
oder Ofens erforderlich ist.
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Die durch den Ringdurchlaß 48 (Fig. 1) auf der Außenseite des Rohres
40 einströmende Sekundärluft beschreibt im Raum zwischen diesem und dem Heizrohr
14 eine schraubenförmige Bahn. Da der Brenner eine beträchtliche Gesamtlänge hat,
braucht die wirbelnde Luft Zeit, um durch die Fliehkraft nach auswärts bewegt zu
werden und sich auf ihrem Wege der Außenwand anzuschmiegen. Es hat sich gezeigt,
daß dadurch die Beimischung von Sekundärluft zum Brennstoff und zu der aus dem Mundstück
42 ausströmenden Primärluft verlangsamt und verzögert wird und es damit möglich
gemacht ist, die Brennstoffverbrauchszeit weitgehend zu verlängern. Eine Verminderung
an Primärluft und Steigerung der Sekundärluft verzögert die Verbrennung und erhöht
die Flammenlänge.
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Die Sekundärluft tritt weit hinter der Zündstelle (Mundstück 42) in
eine große Kammer, d. h. in den Raum zwischen den Rohren 40 und 14 ein und kann
darin eine glatte Stromlinienform annehmen; sie wird dann außerhalb der Drossel
um diese geleitet, und zwar mit oder ohne Wirbelung, doch wird durch Wirbel die
Verbrennung verzögert und so zusätzlich die Flamme gelängt. In jedem Fall aber tritt
ein Minimum an Wirbelströmungen und Turbulenz ein.
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Wenn die Muffe 60 nach rechts verschoben und die Ringöffnung 48 verengt
wird, verringert sich die Wirkung der Ablenkklappe 54 für das Aufwirbeln der
Sekundärluft,
aber dies geschieht zu einem Zeitpunkt, wenn der Brenner auf eine kurze Flamme eingestellt
ist. Infolgedessen wirken beide Einstellungen in derselben Richtung.
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Mit dem vorliegenden Brenner ist eine weitgehende Einstellung der
Flammenlänge erzielbar. Es besteht keine Schwierigkeit, die Flamme auf geringe Länge
herunterzubringen, wenn der Brenner in einem sehr kurzen Strahlrohr verwendet wird,
und andererseits eine solche Verlängerung der Flamme zu erzielen, daß sie noch am
Auslaßende eines Strahlrohres von 6 m und mehr Länge sichtbar ist und dort heraustritt.
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Zurückkommend auf Fig. 1, erkennt man, daß der Gaszufuhrkörper 90
ein zylindrisches Vorderende 92 hat, das in eine Öffnung 94 des Luftzufuhrkörpers
44 eingeschoben und darin durch eine radiale in eine iL\Tut 97 (Fig. 1) eingreifende
Schraube 96 (Fig. 4) festgehalten wird. Der Körper 90 ist relativ zum Körper 44
verdrehhar, so daß die Gas- und Luftzuleitungen in beliebiger Richtung an den Brenner
angeschlossen werden können. Beispielsweise kann der Gaszustrom von unten und die
Luftzufuhr von oben erfolgen. Das Rohr 40 wird an dem Gaszufuhrkörper 90 durch eine
nicht dargestellte Presse befestigt, ebenso das Mundstück 42 am \"orderende des
Rohres 40. Der Anschluß der Gaszuleitung an den Körper 90 erfolgt durch eine Flanschverbindung
98. In dem dargestellten Fall ist diese Verbindung für ein !4zolliges Gasrohr eingerichtet,
während die Flanschverbindung 80 für ein 11/2zolliges Luftrohr paßt, bei einem Brenner
in einem Strahlrohr von 4 oder 5 Zoll. Doch das sind nur beispielsweise Angaben
ohne die Erfindung einschränkende Bedeutung.
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Wie an sich bekannt, können zwischen den Flanschverbindungen und den
Körpern 44 und 90 dünne Ringscheiben eingesetzt werden, um die Gas- und Luftzufuhrquerschnitte
zu regeln und den jeweiligen Verhältnissen anzupassen, besonders bei schon bestehenden
und anderen Zwecken dienenden Installationen. bei denen Gas bei einem besonderen
und Luft bei einem sehr verschiedenen Druck angewendet wird. Darin liegt eine Sicherheitsmaßnahme
gegen überlastung des Brenners und des Heizrohres, das aus einer teueren Legierung
besteht und nicht ausbrennen soll.
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Die Zündung des Brenners erfolgt in üblicher Weise durch eine Hochspannungselektrode.
Eine mit Isolierkörper 100 versehene Klemme 38, die einer Zündkerze ähnelt, wird
wie diese in eine Gewindeöffnung eingeschraubt. Der Leiter der Klemme ist mit einer
Schlaufe oder einer Öse 102 an einer waagerechten Stange 104 aufgehängt, die durch
einen zylindrischen Isolator 106 geführt ist. Dieser wird durch eine Klemme oder
Schelle 108 und eine Verschraubung 110 in seiner Lage gehalten und geht durch die
Rückwand 56 der Drossel 50 hindurch. An dieser Stelle bildet der Leiter eine nach
einwärts gebogene Elektrode 112. Der Stromkreis wird durch Erdverbindung nach dem
Brennerkörper geschlossen.
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Der Brennur kann gemäß Fig. 1. 4 und 5 mit einer Schauöffnung 114
versehen sein. die durch einen hohlen Schraubstutzen mit darin eingesetztem durchsichtigem
Material gebildet wird. Kleine Schraubzapfen 116 und 117 (Fig. 1) dienen 'Meßzwecken
zum Anschluß von Druckmeßgeräten.
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Der Luftzufuhrkörper44 hat eine im vorliegenden Beispielsfall im wesentlichen
rechteckige Anschlußplatte 120, die an den Ecken mit Löchern 126 für Befestigungsschrauben
oder -bolzen versehen ist. Die Befestigung erfolgt an einem z. B. bei 124 angeschweißten
Flansch 122 des äußeren Endes des Rohres 14.
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Ein wesentlicher Vorteil der beschriebenen Anordnung besteht darin,
daß die Gesamtlänge des Brenners gewechselt werden kann, wobei an jedem Ende dieselben
Standardteile in Benutzung bleiben. Man braucht nur die Länge des Rohres 40 und
der Elektrodenstange 104 zu ändern. Für die Praxis ist dieser Vorteil von wesentlicher
Bedeutung, weil bei den verschiedenen Installationen jeweils verschiedene Brennerlängen
notwendig werden. In allen Fällen ist erwünscht, die Drossel 50 in oder nahe an
der Durchtrittsöffnung in der Wandung 16 anzubringen, wie Fig. 1 zeigt. Dies deshalb,
weil das Innere des Heizrohres 14 der Flamme und Erwärmung nicht an einer Stelle
ausgesetzt werden soll, wo es keine Wärme zu übertragen hat. Es bestimmt also auch
die Wandstärke des Mauerwerks 16 die Minimallänge des Brenners. Andere Faktoren
sind Eigenarten der jeweiligen Installation, wie z. B. der Raumbedarf für die Rohrverbindungen
außerhalb des Ofens oder, mit anderen Worten, der Abstand des vorstehenden Heizrohres
14 vom Ofen (Fig. 2) und die Art des Abzuganschlusses an den Auslaßenden der Heizrohre,
wenn diese U- oder W-förmig gestaltet sind.
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Aus vorstehendem dürften Bauart und Wirkungsweise eines gemäß der
Erfindung eingerichteten Gasbrenners zur Befeuerung von Heizrohren und die dadurch
erzielbaren Vorteile deutlich hervorgehen. Der Brenner wird in verschiedenen Größen
hergestellt, entsprechend den wechselnden Durchmessern der Heizrohre. Dabei ist
jeder Brenner für mehrere Größen von Heizrohren verwendbar, aber ein erheblicher
Wechsel in der Größe des Heizrohres macht eine Anpassung auch der Größe des Brenners
erforderlich. Die Brenner können, abhängig von den Wünschen des Käufers, in verschiedenen
Längen geliefert werden, und ein Wechsel in der Brennerlänge ist auf dem Werk am
Bedarfsort rasch durchführbar. wie vorstehend erläutert.
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Der Brenner gibt eine längenmäßig in weiten Grenzen einstellbare Flamme.
In den meisten Fällen der Praxis wird man die Länge der Brennerflamme der Länge
des Heizrohres angleichen, in dem sie zur Wirkung kommt. Die Einstellung der Flammenlänge
erfolgt durch Änderung des gegenseitigen Verhältnisses von Primär- und Sekundärluft
durch bequeme Einstellung von außen her bei 52 und Änderung der Luftwirbelung, ebenso
bequem durch die Außenverstellung 84.
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Die Einstellung des Brenners hängt neben anderen Umständen von der
Natur des zu verbrennenden Gases ab. Kunstgas mit hohem Wasserstoffgehalt braucht
wenig oder sogar keinen Zusatz an Primärluft. Naturgas kann einen mäßigen Zusatz
von Primärluft erfordern. Gase mit extrem hohem Heizwert, wie Propan und Butan,
müssen einen entsprechend großen Anteil von Primärluft erhalten. Gase der letztgenannten
Art können anfangs eine Flamme hervorbringen, die weit länger ist als das Heizrohr;
dann muß das Ventil 60 betätigt werden, um die Flamme zu kürzen.
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Die Zündung erfolgt leicht und geräuschlos. Eine Rußbildung ist ausgeschlossen.
Die große Brennerlänge zwingt die Sekundärluft unter dem Einfluß der Fliehkraft
zu einer Bewegung nach auswärts, ehe die Verbrennungszone erreicht wird.
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Selbstverständlich kann die Erfindung in den Einzelheiten in abgeänderten
Formen ausgeführt werden, ohne von dem grundlegenden Erfindungsgedanken abzuweichen.
So
können z. B. die von außen her zugänglichen Stellmittel mit einer Abdeckung durch
eine Klappe, Platte od. dgl. versehen sein, um eine unbefugte Handhabung zu verhindern.
In jedem Fall handelt es sich dabei vorzugsweise darum, eine Änderung während des
Brennerbetriebes vornehmen zu können und das Ergebnis der Einstellung zu überwachen.