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Zum Klassieren, Fördern oder Zerkleinern von Gut, .
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als Absperrorgan für Bunker, -Setzmaschinenrost sowie für ähnliche
Zwecke verwendb< eine durchlässige Fläche bildender ,R Die Erfindung bezieht
sich auf einen Rost zum Klassieren, Fördern, Zerkleinern od. dgl. von Gut, der auch
z. B. als Setzmaschinenbett, Abschlußorgan für Silos, Bunker oder ähnliche Zwecke
verwendet werden kann. -Dieser Rost besteht in an sich bekannter Weise aus langgestreckten
Elementen, die zueinander parallel im Abstand voneinander angeordnet und abwechselnd
in Rahmen, von denen -wenigstens einer gegenüber dem anderen bewegbar ist, zusammengefaßt
sind.
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Roste dieser Art sind in zahlreichen Ausführungen bekanntgeworden.
Insbesondere ist es bekannt, die langgestreckten Elemente, die den beiden Rahmen
zugeordnet sind, mit entgegengesetzt gerichteten Querstegen auszurüsten, die je
in die Zwischenräume zwischen entsprechenden Querstegen des benachbarten Elementes
eingreifen, wobei infolge der Relativbewegung der beiden Rahmen zueinander die von
den Flanken der Elemente und den gegeneinander gerichteten Querstegen begrenzten
Öffnungen abwechselnd größer und kleiner werden. Die Bewegungen der beiden Rahmen
zueinander erfolgen hierbei meist in auf- und abwärtiger Richtung, bei einigen bekannten
Konstruktionen auch so, daß die Querstege sich auf Kreisbahnen umfahren.
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Die Anwendungsmöglichkeiten des den bekannten Konstruktionen zugrunde
liegenden Prinzips sind jedoch dadurch stark eingeschränkt, daß die Durchla.ßöffnungen
sich sehr schnell durch Bestandteile des Mediums, das durch den Rost hindurchgeleitet
oder in Fraktionen getrennt werden soll, verstopfen und sich dadurch ein schnell
abnehmender Wirkungsgrad und sehr hoher Verschleiß ergibt, der sich um so ungünstiger
auswirkt, als wegen dieser Verstopfungsgefahr die Querschnitte der den Rost bildenden
Elemente sehr klein bemessen werden müssen, so daß die Lebensdauer dieser Elemente
sehr gering ist. Die kleinen Ouerschnitte, die angewendet werden müssen, ergeben
ferner auch eine nur geringe Belastungsfähigkeit solcher Roste.
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Die Erfindung beseitigt diese Nachteile der bekannten Konstruktionen.
Sie schafft einen nach dem oben gekennzeichneten Prinzip ausgebildeten, eine durchlässige
Fläche bildenden Rost von in vielfacher Hinsicht neuartiger Wirkung, praktisch uiil)egreiizt
hoher mechanischer Belastbarkeit und auch bei langer Benutzungsdauer gleichbleibend
günstigem, praktisch vom @%erschleiß unabhiingigein Wirkungsgrad.
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Dies wird gemäß Gier Erfindung dadurch erzielt, daß die den beiden
lahmen zugeordneten, die durchlässige Fläche bildenden Elemente als schi@iale Platten
und ihre Ansätze als grundsätzliche zylindrische, sttimmelartige, sich bis 711 der
benaclibartrn Platte:
| erstreckende Körper ausgebildet sind, wobei ini |
| Bewegung der Rahmen zueinander mit durch |
| Durchmesser der Ansätze bestimmter Exzentri |
| die einander zugeordneten Ansätze benachbarter 7 |
| ten, sich paarweise annähernd berührend, v ollkonir |
| oder Teilkreisbahnen umeinander beschreiben, die |
| Raum zwischen diesen Platten im wesentlichen |
| streichen und durch ihre schabende Wirkung |
| den Nachbarplatten bzw. abstreifende Wirkung |
| Zwischenräume zwischen den Platten fortlau. |
| selbsttätig reinigen. |
| Die von den Ansätzen beschriebenen Bahnen 1 |
| neu vollkommene Kreisbahnen oder auch Hin- |
| Herbewegungen nach einem ILreissegmetit sein, w@ |
| ein besonderes Merkmal der Erfindung darin liest |
| daß sich die Ansätze innerhalb eines Kreises befini |
| dessen Durchmesser im Falle der Bewegung |
| eines Rahmens dem nahezu Dreifachen und iin F |
| der Bewegung beider Rahmen dein nahezu Doppe |
| des Durchmessers der Ansatzkörper entspricht. |
| Diese Ausbildung der den Rost bildenden Elenic |
| ergibt bei erwünscht großen Öffnungen, die in |
| Längsrichtung der Plattenelemente durch die . |
| stände vier über die Plattenlänge gleichmäßig |
| teilten .-@n.ätze, deren jeder eine Durchgangsöffni |
| einseitig begrenzt und in deren Querrichtun- du |
| die Länge der sich bis zu der Nachbarplatte erstr |
| kenden Ansätze bestimmt sind, ein denkbar gün äti |
Terhältnis zwischen freiem und abgedecktem Querchnitt der Gesamtfläche,
wie es z. B. bei einer be-:annten Siebvorrichtung dieser Art erreicht wird, -erbunden
mit dem Vorteil, daß nunmehr ein in der Lichtung der Plattenelemente von deren Oberkante
ortschreitender Verschleiß praktisch, bis die Anätze erreicht sind, die Wirkung
nicht beeinträchtigt.
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Vorzugsweise sind die Ansätze gegenüber den Ober-:anten der Platten
versenkt angeordnet. Sie können ,ielfacli beliebige Gestalt erhalten.
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Die seitlichen Ansätze können in nur einer -Rdihe,' n weiterer Ausbildung
des Grundgedankens der Erindung aber vorteilhafterweise in mehreren Reihen ,on An£ätzen
übereinander angeordnet sein, wobei ,raktisch die Möglichkeit besteht, daß auch
bei Ausall einer oberen Reihe durch den fortschreitenden Terschleiß die Wirkung
erhalten bleibt. _ Die örtliche Anordnung der miteinander zusammenirkenden Ansätze`
kann so gewählt werden, daß ich die von ihnen im Zuge ihrer einander umfahren-'.en
Bewegungen bestrichenen Flächen, sei es lediglich neinanderlegen, sei es auch derart
überdecken, daß :onen der Zwischenräume jeweils mehrfach von nderen Ansätzen durchfahren
werden. Zweckmäßig rird das etwaige Maß der Überdeckung nur gering emessen. -"Um
zu sichern, daß keine Stelle der Zwischenäume zwischen benachbarten Platten von
den Anätzen unbestrichen bleibt, werden vorzugsweise die beren, zweckmäßig auch
die unteren Kanten der :inzelplatten nach einer der Anzahl der in gleichiäßigen
Abständen über sie verteilten Ansätze entprechenden Zahl von Kreisbögen, deren Mittelpunkte
iit den Mittelpunkten der Ansätze übereinstimmen nd deren größter Radius gleich
dem 11/2fachen des £nsatzdurchmessers ist, gekrümmt, so daß dann die beren und gegebenenfalls
auch die unteren Begrenungen der Platten innerhalb der von den Ansätzen iestrichenen
Bahnen liegen.
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Hierdurch ergibt sich gleichzeitig eine erwünschte, . . B. bei Verwendung
der Fläche als Siebelement ransportierende und außerdem vorklassierende Wirung,
weil die gebogenen Plattenoberkanten bei ihrer ;elativbewegung zu den demgegenüber
versetzten ,reisbogenansätzen der benachbarten Plattenelemente as gegenüber der
Spaltweite zu grobe Korn ge-;issermaßen über den Spalt hinweg transportieren zw.
sein Eindringen in den Spalt verhindern. Die ogenförmig gekrümmten Oberkanten bilden
außerein einen zusätzlichen Verschleißquerschnitt, nach essen Verschleiß sich schließlich
der Zustand eines raktisch geradlinigen Verlaufs der Oberkanten, eren Begrenzung
in oder unterhalb der äußeren ;chnittpunkte der Bahnen benachbarter Ansätze liegt,
ei nach wie vor einwandfreier Wirkung ergibt. Die rusbildung der Plattenelemente
nach aufeinanderoIgenden Kreisbögen ist deshalb nicht unbedingt rfordcrlich, sondern
die Oberkante der Plattenlemente kann, wenn auf die obencrwähnten '\'ortcile Lieser
Ausbildung z. B. ini Hinblick auf den Vcrjendungszweck verzichtet werden kann, auch
von ,ornherein geradlinig durch die Schnittptnikte der Salinen der Ansätze verlaufend
:ein.
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Die Ansätze können sowohl durch in Lobrungen ler Plattenelemente eingesetzte
Iäörper wie durch llf den Platten befestigte entsprechende l@örper, ulcr, insbesondere
in, h:llle kleiner ,;l)altwcitell, auch huch Ausprägungen der Platten gebildet sein.
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T:s kann vorteilhaft sein, die Ansätze an deii 'lattenclernenten,
z. B. auf diese durchdriii,#lcliden Zapfen, gegebenenfalls auch unmittelbar (yder
unter Zwischenschaltung von Kugellagern in Bohrungen der Platten, drehbar zu lagern,
wobei dann vorzugsweise ein Spiel zwischen den Umführungen sich gegenüberliegender
Ansätze, wie es bei festen Ansätzen erforderlich ist, wegfällt. Hierdurch wird der
Verschleiß der Ansätze auf ein Minimum verringert. Ferner kann ihr Umfang geraubt,
z. B. mit Rillen versehen 'oder zahnradartig ausgebildet sein, so daß die miteinander
zusammenwirkenden Ansätze ineinander. eingreifen und .sich gewissermaßen antreiben.
Diese Ausbildung- trägt sowohl zur Reinigungswie auch zu- einer etwa erwünschten
Zerkleinerung des behandelten Gutes bei.-Die Ansätze können aus dem gleichen Werkstoff
wie die Plattenelemente oder aber auch aus einem anderen, je nach den Umständen
zu wählenden Werkstoff, z. B. Kunststoff oder auch elastisch -nachgiebigem Werkstoff,
wie Kautschuk, bestehen. -. Im Falle der zylindrischen Ausbildung der Ansätze ergibt
sich im Falle eines kontinuierlichen Antriebs eines oder beider Rahmen eine. periodische
Verkürzung unVerlängerung der zwischen den Plattenelementen-gebildeten Öffnungen,
wobei infolge der Relativbewegung der Rahmen die Länge der je- ' weils freigegebenen
Öffnungen zwischen benachbarten Plattenelementen in der Vertikalprojektion abwechselnd
von beiden Seiten nach dem Gesetz s=d (1-cosa) geändert wird.
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Gemäß einer besonderen Ausführungsform der-Erfindung kann eine untere
Reihe von miteinander nach dem Grundprinzip der Erfindung zusammenwirkenden - automatisch
reinigend wirkenden, sich dicht umfahrenden - Ansätzen mit darüberliegenden Reihen
von Ansätzen mit nach oben abnehmenden Durchmessern kombiniert werden, wobei die
letzteren sich dann nicht tangieren und zwischen sich nach oben größer werdende
Öffnungen bilden, so daß sich z. B. in dem vorzugsweisen Anwendungsfall dieser Ausführungsform
auf Siebvorrichtungen eine von oben nach unten fortschreitende Verkleinerung der
Sieböffnungen unter gleichzeitiger Erzielung einer Zerkleinerungswirkung ergibt.
. -Wenn bei einer solchen Anordnung das Prinzip des Bestreichens des gesamten Zwischenraums
zwischen den benachbarten Plattenelementen an allen Stellen beibehalten werden soll,
kann die gleiche Wirkung der nach unten hin abnehmenden Größe der Öffnungen auch
dadurch erzielt werden, daß die Durchmesser der übereinanderliegenden Ansätze der
mehreren Horizontalreihen in den nach oben folgen= den Reihen abnehmen und in der
benachbarten Vertikalreihe zunehmen, und zwar derart, daß die Summe der Durchmesser
bzw. Radien benachbarter Ansätze konstant ist.
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Wenn gemäß einer anderen Ausführungsform die Ansätze der zu einer
Rahmeneinheit gehörenden Platten unter sich gleich, aber von denen der zu der anderen
Rahmenanordnung gehörenden Platten verschieden groß sind, werden bei der -1Zelativbeweguiig
der Rahmen zueinander abwechselnd kleine und große Öffnungen freigegeben.
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Gemiiß einer vorzugsweisen Ausführungsform sind die Ansätze auf der
einen Seite der Platte größereil Durchmessers und auf der anderen Seite kleineren
Durchmessers, ,o claß in der Gesamtanordnung gleichf;ills zwischen r@%-ei großen
Durchmessern der Nachbarplatte eilt lcleiller 1)urchlnesser greift.
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Diese Ausführtuigsforin ist auch aus fertigtilifistcchilischen Griiiiden
von Vorteil, weil sie eine ei,'-fache
Anbringung der Ansätze, die
dann gewissermaßen aus einem Zylinderkörper mit einem einseitigen Bund bestehen,
ermöglicht.
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Wie bereits erwähnt, ist es zur Ausführung des Erfindungsgedankens
nicht erforderlich, daß eine kontinuierliche Umfahrbewegung der Ansätze stattfindet,
sondern es können auch jeweils nur Teilbewegungen erfolgen, wie das bei Anwendung
der durchlässigen Fläche bei einem Absperrorgan oder z. B. einer Siebvorrichtung
in Frage kommen kann, wobei im letzteren Falle die völlige Umfahrbewegung z. B.
nur in Intervallen zur Reinigung des Siebes ausgenutzt, das Sieb selbst aber in
üblicher Weise, z. B. als Vibrier- oder Resonanzsieb, angetrieben wird.
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Inn den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand einer Anzahl von verschiedenen
Anwendungsmöglichkeiten bzw. Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
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Fig. 1 veranschaulicht in Seitenansicht und -,. Fig. 2 in Draufsicht
eine gemäß der Erfindung ausgebildete durchlässige Fläche; die aus den' in einem
Rahmen vereinigten Plattenelementen 1 und den in einem zweiten, zu dem ersten Rahmen
relativ beweglichen Rahmen vereinigten, zwischen den Elementen 1 .liegenden Plattenelementen
3 besteht.
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Die Plattenelemente 1 und 3 sind mit gemäß dem Ausführungsbeispiel
drei Reihen von in gleichen Abständen in der Längsrichtung der Platten angeordneten
zylindrischen Ansätzen 2 bzw. 4 versehen. -In Fig.l ist angedeutet, wie sich durch
die den-nicht dargestellten Rahmen bzw. einem derselben erteilten kreisförmigen
Bewegungen relativ zueinander die Ansätze 2 und 4 umfahren, so daß sie gemäß dem
Ausführungsbeispiel sich überschneidende, durch die Kreise 5 bzw. 5' umgrenzte Räume
zwischen benachbarten Platten, d. h. in ihrer Gesamtheit den ganzen Zwischenraum
zwischen den Platten bestreichen.
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Selbstverständlich ist in jeder Stellung der Ansätze zueinander zwischen
ihnen, wie ersichtlich, das Spiel vorhanden, das für ihre unbehinderte Bewegung
erforderlich ist.
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Fig. 3 und 4 zeigen in perspektivischer Darstellung und in Seitenansicht
eine beispiels- und vorzugsweise Ausbildung der in den einzelnen Reihen übereinanderliegenden,
hier zylindrisch gestalteten Ansätze 2 und 4 und lassen die vorzugsweise sehr dünne
Ausbildung der Plattenelemente 1 und 3 erkennen. Gestrichelt ist in Fig.4 angedeutet,
wie sich diese zapfenartigen Ansätze auf den von ihnen bestrichenen Kreisbahnen
umfahren.
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Aus beiden Figuren ist ferner die bogenförmige Gestaltung der Oberkanten
der einzelnen Plattenelemente nach zu den Ansätzen konzentrischen Kreisböen erkennbar.
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In Fig.4 unten ist die geradlinige Ausbildung der Plattenkanten zu
erkennen, deren Verlauf durch die Schnittpunkte der von den Ansätzen beschriebenen
pFegekreise« bestimmt ist. Der Abstand der Ansätze voneinander ist hier so gewählt,
daß in einer Lage der sich umfahrenden Ansätze benachbarter Platten zueinander die
Zwischenräume vollkommen geschlossen sind, d. 1i. die an sich durchlässige Fläche
undurchlässig -,cworden ist. Diese Ausbildung ist z. B. für die :@liwelidun- des
Erfindungsgedankens auf Absperrorgane, hei der kein fortlaufendes Umkreisen der
Altsätze. sondern nur deren Bewegung aus voll gci@ffileter i11 eine mehr oder weniger
ge#clilo#cne Laffe (ler Ansätze zueinander erfolgt. %-(')n Bedeutung. I11 (lie,cm
I#alle bestehen zwecks niii-liclist guter --U-die Ansitze vorztigswei,e alls ela,ti.clte111
Werkstoff.
| Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind |
| drische Ansätze drehbar auf die die Plattenel |
| durchdringenden Zapfen gelagert. Die sich bei |
| Ausführungsform praktisch ohne Spiel im Zu |
| Umfahrung aufeinander abwälzenden Ansätze k |
| wie oben bereits gesagt wurde, auch geriffelt, g |
| od. dgl. ausgebildet sein und sich gewisser |
| gegenseitig mitnehmen. Mit 8 ist in Fig.5 de |
| zenterkreis bezeichnet, auf dem sich die beiden |
| bewegen. Die Begrenzungskante 7 der Platten 1 |
| ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel ger2 |
| verlaufend dargestellt. |
| Fig. 6 zeigt die Anordnung, .bei welcher da |
| daß die dem .einen Rahmen zugeordneten !- |
| sämtlich mit unter sich gleichen, jedoch kle |
| Ansätzen und die des anderen Rahmens mit gri |
| Ansätzen ausgerüstet sind, bei - der Relativbew |
| der beiden Rahmen zueinander .gewissermaßen |
| sierend abwechselnd größere und kleinere Offn |
| gebildet werden. . ... |
| Fig. 7 veranschaulicht eine Ausführungsforn |
| der die Ansätze in vergleichsweise großen Abst |
| voneinander angeordnet sind, so daß sich be |
| Umfahrbewegung auch nichf bestrichene, ir |
| Zeichnung gestrichelt dargestellte Flächen g erb |
| die, wie bei 10 und 11 ersichtlich, durch dreie |
| oder runde Ausstanzung entfernt werden können |
| Gemäß Fig. 8 sind die -Ansätze 12 bzw. 13 |
| eckig primatisch-gestaltet, wobei die Enden auf 1 |
| gemeinsamen Kreis liegen. Diese Ausbildung e |
| sich besonders zur Durchführung von Siebvorgs |
| mit gleichzeitiger Zerkleinerung des Gutes. |
| Fig.9 zeigt die Ausführungsform der Erfin |
| bei welcher die Durchmesser der Ansätze ein |
| derselben Platte 1 im Falle der Anordnung von |
| reren Reihen von solchen übereinander in Ricl |
| von unten nach oben abnehmen, während die |
| zweiten, damit zusammenwirkenden Platte 3 ir |
| umgekehrten Richtung abnehmen, so daß die Sti |
| der Durchmesser zweier miteinander zusam |
| wirkender Ansätze immer gleichbleibt. Es wird |
| durch erreicht, daß sich sämtliche Ansätze auf |
| gleichen Querschnittskreis 14 bewegen können, |
| rend sich in der Richtung des Gutsdurchtritts |
| oben- nach unten durch entsprechende Richtung |
| Verlaufes der Zu- `oder Abnahme im Falle |
| Siebvorganges zunehmende, bei Mahlvorgänge |
| gegenüber der in der Zeichnung dargestellten u |
| kehrten Anordnung abnehmende Öffnungsquersch |
| ergeben. |
| Die Fig. 10 bis 14 veranschaulichen die inath |
| tischen Zusammenhänge, wie sie sich z. B. mit |
| Ziel eines zeitweisen völligen Verschlusses oder |
| Zwecke des Einstehens bestimmter Durchfluß- |
| Drosselquerschnitte ergeben. - |
| In Fig. 10 sind links zwei der paarweise mi |
| ander zusammenwirkenden, aufeinander zu gcrv |
| ten und bei mehrstufiger Anordnung gegeneina |
| versetzten Ansätze erkennbar, deren krcisföri |
| Umgrenzungen sich in jeder Stellung der Alu |
| zueinander iin Zuge der kreisenden Bewegun-en |
| selben berühren. Diese Ansätze bestreichen lii( |
| je sich unmittelbar mit ihren Stirnflachen a11 (11C |
| fahrenen Ansätze anschließende Flächen und in i |
| Gesanithcit kontinuierlich den Zwischenraum zwis |
| je zwei Platten i11 seinem ganzen 1lereicli. Ini i |
| dieser Unifahrbcwcgungcn werden zusätzlich zu |
| sich hierzu ergebenden stiindi-en Sclbstreini; |
| Druck- und Reibwirkungen auf die Teilchen c |
| (1('11 l,) l@,t 1)a.,1C@C11(1@11 Mediums aIIC@CIII)t. |
Gemäß den genannten Figuren steht der in diesem Falle den mittig
liegenden, feststehenden Einsatz umfahrende Ansatz in einer Neigung von etwa 40°
im ersten Quadranten. Die für den in der Vertikalprojektion gesehenen Querschnitt
veränderliche Seite S, ändert sich dabei, wie dargestellt, nach dem Gesetz S',,
= d (1 - cos). In dem dargestellten Falle beträgt die maximale Länge von S,, = d.
Die gleiche Funktion ergibt sich für die Bogenhöhe b des mit den Pfeilen gekennzeichneten
Umfahrungskreises zc für die kreisenden Ansätze. Die absolute Durchlaßlänge der
sich ändernden Durchlaßöffnung oder Fläche ist in der Figur durch die Strecke Sa
gezeichnet. Der Abstand zwischen zwei zu einer Anordnung gehörenden Einsätzen ist
gleich dem Abstand A, der hier: gleich dem Durchmesser eines Ansatzes sowie gleich
der Strecke S,, ."."und b". ist. ' -- ' 1- Für.. diese Verhältnisse zeigt Fig. 11
in graphischer Darstellung den Funktionsverlauf für die Länge S, im ersten bis vierten
Quadranten.
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In Fig. 12 ist der Abstand zwischen zwei Ansätzen einer Platte größer
als d gewählt. Es ergibt sich hier in gleicher Weise die in Fig. 13 dargestellte
Funktion innerhalb der einzelnen Quadranten und Grade wie bei der obigen Anordnung.
Es tritt nur ein konstanter Faktor für die Länge der Durchlaßöffnung zwischen zwei
Platten hinzu, der gleich dem Längenunterschied zwischen fl und dem Durchmesser
d ist, der aber evährend einer Umdrehung, z. B. einer Linksdrehung. von der
rechten Seite auf die linke Seite in der '\'ertikalprojektion pendelt. Für S, ergibt
sich somit iie Funktion S"=d (1-cosa)+k. Fig. 14 zeigt in einem Ausschnitt aus der
durchässigen Fläche die Öffnungsquerschnitte in der '\'er-:ikalprojektion. Für die
mit F gekennzeichnete Fläche ;ilt danach die Beziehung: Sy ' C
;wobei c den
Abstand zwischen zwei Platten entpricht) _ (d ' (1-cos a) +k) ' c.
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Bei dem gewählten Abstand A hat der konstante .aktor auch einen konstanten
Durchlaßquerschnitt ur Folge, der während der Drehung das System mit iem funktionsmäßigen
Querschnitt erweitert und ieder begrenzt wird. Diese Funktion ist für einige rnv:endungsmöglichkeiten
der Erfindung sehr errünscht. Die bestrichenen Flächen überdecken sich rotz des
größeren Abstandes als d innerhalb zweier .nsätze so, daß alle Flächeneinheiten
innerhalb des On zwei Platten gebildeten Spaltes bestrichen werden.
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Die Fig. 15 bis 24 zeigen eine Reihe von prakschen Anwendungsmöglichkeiten
der Erfindung.
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In Fig. 15 his 17 ist in drei verschiedenen \-ertikal--iinittcn ein
in einer Rohrleitung zur Förderun- von :issigen oder gasförmigen Stoffen anzuordtictides
hperrorgan dargestellt. durch welches der Durch-.ilhiu(-rsclinitt völlig abgesperrt
oder mehr oder enit.cr gedrosselt werden kann.
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Zu-ischen den beiden Anschluß.tutzen 15 und 16 ild in Halteplatten
17 und 18 die dein einen ltalinien iycordnctcn Plattenelemente 1 starr ein-chatit.
Die altrplattcii 17 und 18 dienen -leichzciti- zur Füh-@tiund Abdichtung der den=
=weiten l@ahtnen zti-,ordnet= Plattelleleinelite 3.
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Die Mattenkonibination 3 kann. wie durch den [ei] 11 atigtdeniet ist,
von links unten nach rechts oben mittels des Handrades 23 mehr oder weniger
weit so eingeschwenkt werden, daß ein gegenüber dem maximal geöffneten Querschnitt
beliebig kleinerer freier Querschnitt bis zum völligen Abschluß, d. h. dem Zustand,
in welchem sich die Ansätze der Platten in einer Höhe befinden und sich berühren,
hergestellt werden kann. _ Die Plattenelemente 3 sind an ihren Enden auf Exzentern
19 bzw. 20 gelagert. Die Exzenter werden durch in dem Gehäuse gelagerte,
über eine Verbindungswelle und Kegelräder miteinander verbundene Bedienungswellen
21 und 22 z. B. mittels des Handrades 23, das auf einer der Wellen 21 oder 22 sitzt,.
betätigt.
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Bei dieser Anordnung führen also die Ansätze der einen Gruppe von
Plattenelementen nicht etwa ständig um die Ansätze der anderen Gruppe kreisende
Bewegungen, - sondern - lediglich Teilbewegungen zu diesen, die ihnen durch Betätigung
des Handrades erteilt werden, in dem Grundgedanken der Erfindung aber völlig entsprechender
Weise aus.
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In nur teilweise geöffnetem Zustand stellt das derart ausgebildete
Absperrorgan gleichzeitig ein Sieb dar, welches Fremdkörper, die in dem durch die
Anschlußleitung geförderten Medium vorkommen, zurückhält. Das in der Fig.15 angedeutete
Räumloch 23' ermöglicht die Entfernung von auf der »durchlässigen Flächen
abgelagerten Stoffen.
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- Aus Fig. 16 ist insbesondere die zwecks Führung der Plattenele=mente
des Systems 3 in Richtung nach unten kammartig ausgebildete Halteplatte 17 erkennbar.
die in ihrer obersten Stellung, entsprechend dem vollkommenen Abschluß des Absperrorgans,
auch die freien Bereiche an dessen Seiten abschließt. Fig. 17 Mt die Anordnung der
Bedienungswelle im einzelnen erkennen.
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Fig.18 zeigt die Anwendungsmöglichkeit der durchlässigen Fläche gemäß
der Erfindung als Setzbettträger bei einer Vorrichtung zur Aufbereitung voll Kohle
oder Erzen im aufsteigenden pulsierenden Wasserstrom.
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Die beiden miteinander zusanilnenwirkendcn Svsteme von Plattenelementen
1 und 3 bewirken durch das periodische Schließen und Freigeben der Öffnungen den
Durchtritt der in den Behälter 25 durch die Pumpe 26 hineingcljumpten Flüssig' keit
in Richtung nach oben durch das auf der Fläche gebildete Setzbett bzw. das aufzubereitende
Gut 27 nach einem bestimmten Takt und damit Giessen Trennung
| nach der Wichte nach dem bekannten Prinzip. . . |
| Die Ansätze führen hierbei entweder eine kon- |
| tinuierliche Bewegung umeinander oder nur eine Teil- |
| lic«-e-ung aus. |
| Bei dieser Anordnung ist es auch möglich, die |
| Durchflußrichtung des Wassers nach ollen durch Wahl |
| einer besonderen Stellung der Plattensystenic cinzit- |
| .telieti und damit den Verlauf des Setzvorganges zu |
| beeinflussen. Weitere Regelniögliclilceiten sind durch |
| die Gestaltung der Ansätze. clen Allstand der Pl:itte,e |
| volleinallder und die Geschwilidigl<eit der Relati:#- |
| bewe-un', sowie he@elutig der Geschwindigkeit und |
| \len-e des durchfließenden Wassers l;egebcn. |
| Die Fit. 19 bis 24 zeigen weitere AiiweiitIun"sinö,#- |
| lichlcciteil des I?rlindun@.@ccinukcns, und zn-ar zur |
| 13ildulil, ton \rcrscliliisst#ii für zur Stapelititg voll z.
13. |
| hürni#em Gut e=rstinnre 13unhcr. |
| l=t 1#i-. 19 und 20 ist eine erste Ati:fiillrtin#,sfnrit: |
| tl;irgestcllt. hei u-elchcr da. Abschlußor:gan chic. |
| 13tilil;crs zur Aufnahme reell beliebigem, vorzugsweise |
| l;iirni@e#in (illt ini Bereich .eileer trichterförnth,#en Au#- |
lauföffnung durch eine schräg, gemäß dem Ausführungsbeispiel etwa
45° gegenüber der Vertikalen geneigte. gemäß der Erfindung ausgebildete »Fläche«
gehildet wird.
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Die Anordnung kann hierbei grundsätzlich die deiche sein, wie oben
an Hand der Fig. 15 bis 17 bei einem Absperrorgan beschrieben. d. h., es kann durch
die Relativbewegung des einen der beiden Rahmen, die nur schematisch mit 33 bezeichnet
dargestellt sind, wahlweise ein vollkommener oder nur teilweiser Verschluß gebildet
werden. Wenn diese Relativbewegung des einen Rahmens zu dem anderen oder beider
Rahtnen gleichzeitig ständig erfolgt, bildet die Vorrich-.tutig gewissermaßen ein
Sieb, das es ermöglicht, aus dem Bunker, der Gut von einem großen Körnungsbereich
enthält, einen gewünschten kleineren Körnungsbereich abzuziehen, während das Überkorn
durch die Klappe 30 über die Oberfläche des derart gebildeten Sieborgans abgezogen
wird, um auf einen Förderer 34 zu gelangen.
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- Das das Abschlußorgan passierende Gut von vorbestimmtem kleinerem
Körnung sbereich gelangt über die Schurre 35 auf einen anderen Förderer 36.
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Diese Vorrichtung, deren Einzelheiten noch besser aus der Fig.20 hervorgehen,
ist insbesondere für Fälle geeignet. bei denen es nicht darauf ankommt, ob in dem
groben Körnungsbereich noch Unterkorn verbleibt. sondern lediglich die Aufgabe gestellt
ist, aus dem Gut einen gewissen Anteil von Feinkorn auszuscheiden. -Fig. 21 zeigt
eine weitere, besonders einfache Anwendungsmöglichkeit der durchlässigen Fläche
gemäß der Erfindung als in normaler Weise horizontal angeordneter Bunkerverschluß,
dessen Wirkungsweise nach den oben gegebenen grundsätzlichen Erläuterungen keiner
weiteren Erklärung bedarf. Der Vorteil solcher Bunkerverschlüsse liegt insbesondere
darin, daß sie sich niemals verstopfen können.
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Die Fig.22 Iris 33 zeigen, der Deutlichkeit halber in der Längsrichtung
der zwischen den Platten 1 und 3 gebildeten Spalten gesehen, eine Anzahl von verschiedenen
baulichen Ausführungsmöglichkeiten der Ansätze 2 und 4. die oben bereits grundsätzlich
erwähnt wurden.
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Fig.22 zeigt nach beiden Seiten der Platten verschieden große Ansätze,
die durch mit Bunden versehene Zapfenkörper - gegebenenfalls auch als Hohlzylinder
ausgebildete zapfenförmige Ansätze =, die in Bohrungen der Platte eingesetzt werden,
gebildet sind.
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Fig. 23 zeigt halbkugelige Ansätze. die durch in die Plattenbohrung
eingesetzte Vollkugeln gebildet werden.
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Fig.24 zeigt aus Rohrabschnitten gebildete hohle Ansätze.
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Gemäß Fig.25 sind gemäß einer besonders interessanten Ausführungsform
in hohlzylindrische Ansätze sich in diesen drehende Kugeln eingesetzt.
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Fig.26 zeigt Ansätze in Gestalt von auf Zapfen drehbaren Ringkörpern.
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Fig. 27 zeigt durch Prägung gebildete Ansätze von i-er,"leiclisweise
geringer Höhe und gemäß dein Austiihrungshei,piel grundsätzlich kegelstuniptartiger
Gestalt.
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C*elli:il.l Fig.28 sind -r..13. aus Hartgtnnini oder l@ililStstoff
bestehende, die Ansätze bildende Zapfen finit ihr ]Einsetzen in (lie -Plattenbohrungen
erniZiglichetldell \utell ver.:eilcn.
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Fig. 29 zeit Ansätze von sich von der Platte aus Il:lcll lußen konisch
erweiterndes- horin.
| Fig. 30 zeigt die umgekehrte - sich von der |
| weg verjüngende - Form der Ansätze. |
| Gemäß Fig.31 sind die'- drehbar gelagerten |
| dreschen Ansätze mit Außenverzahnungen ver |
| und treiben sich gewissermaßen gegenseitig an. |
| Gemäß- Fig. 32 sind die Ansätze dadurch gei: |
| daß die Platten selbst zweiteilig ausgebildet in |
| Ebene miteinander verbunden und mit sich gegen |
| liegenden Ausprägungen versehen sind. |
| Fig.33 zeigt die h-föglichkeit, die Ansätze |
| Aufnieten an den Platten zu befestigen. |
| Wie die vorstehenden Beispiele für die Ausbil |
| der Zapfen und die für die Anwendungsmöglichk |
| der Erfindung erkennen lassen. sind diese Au |
| rungsformen und Anwendungsmöglichkeiten durc |
| in der Beschreibung erläuterten und in den Zeicl- |
| gen dargestellten Konstruktionen keineswegs |
| schöpft, sondern es sind demgegenüber zahlr |
| Änderungen möglich, ohne von dem Grundgeda |
| der Erfindung abzuweichen. |