DE10319278A1 - Fassadenelement zum Verkleiden einer Gebäudewand - Google Patents

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Abstract

Fassadenelement zum Verkleiden einer Gebäudewand aus einer Füllung (8, 9, 10), die vorzugsweise aus wenigstens zwei Fassadenscheiben oder -platten (8, 9), die über einen Randverbund (10) verbunden sind, und insbesondere aus Isolierglas besteht, und aus einem daran angebrachten Rahmen (2), mit dem das Fassadenelement an der Gebäudewand anbringbar ist. Die Füllung (8, 9, 10) und der Rahmen (2) sind durch Verankerungselemente (1) verbunden, die im Bereich des Randverbundes (10) in die Füllung (8, 9, 10) des Fassadenelementes eingreifen. Die Verankerungselemente (1) sind zwischen einer Position, in der sie die Füllung (8, 9, 10) des Fassadenelementes freigeben, und einer Position, in der sie in die Füllung (8, 9, 10) des Fassadenelementes, und zwar insbesondere im Bereich (11) des Verbundes (10) eingreifen, schwenkbar am Rahmen (2) des Fassadenelementes angebracht und bestehen vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fassadenelement zum Verkleiden einer Gebäudewand nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Ein derartiges Fassadenelement ist aus der EP 0130438 B2 bekannt.
  • Fassadenelemente, die z.B. aus Isolierglas bestehen, werden dazu verwandt, die Wände von Gebäuden zu verkleiden, z.B. zu verglasen, wobei aus architektonischen Gründen häufig gefordert wird, dass am Gebäude eine Außenansicht entsteht, bei der zwischen den einzelnen Fassadenelementen keine Halteelemente mehr erkennbar sind und nach außen auch keine rahmenartigen Vorsprünge auftreten. Fassaden, die diesen Forderungen genügen, werden auch als Ganzglasfassaden bezeichnet.
  • Fassadenelemente für derartige Ganzglasfassaden gibt es in zwei grundsätzlichen Ausbildungen, nämlich als geklebte Fassadenelemente oder als Fassadenelemente mit rein mechanischer Halterung.
  • Aus der DE 3624491 A1 ist ein geklebtes Fassadenelement bekannt, bei dem ein schmaler umlaufender Aufnahmerahmen an die aus Glas bestehende Füllung geklebt ist. Dieser Rahmen einschließlich der Füllung wird anschließend an einer gebäudeseitigen Tragstruktur angesetzt und dort gesichert, die beispielsweise aus einer Pfosten- und Riegelanordnung bestehen kann.
  • Bei dem eingangs genannten, aus der EP 0130438 B2 bekannten Fassadenelement handelt es sich um ein Fassadenelement mit rein mechanischer Halterung, bei dem Verankerungselemente im Bereich des Randverbundes in die Füllung des Fassadenelementes eingreifen, die aus einem Isolierglas besteht. Ein derartiges Fassadenelement kommt ohne Klebungen aus und ist wesentlich kostengünstiger als ein geklebtes Fassadenelement.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht demgegenüber darin, ein Fassadenelement der eingangs genannten Art zu schaffen, das mit geringem Aufwand insbesondere an der Baustelle montiert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Ausbildung gelöst, die im Patentanspruch 1 angegeben ist.
  • Besonders bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Fassadenelementes sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 16.
  • Das erfindungsgemäße Fassadenelement in seinen einzelnen bevorzugten Ausbildungen ermöglicht es, die Füllung nicht nur örtlich sonders über die gesamte Kantenlänge linienförmig zu halten, ist so ausgebildet, dass im Bedarfsfall auch die äußere Scheibe oder Platte gesichert werden kann, kann mit den entsprechenden notwendigen Dichtungen versehen sein, ermöglicht ein Einschwenken des Verriegelungselementes von der Seite, so dass seitlich von der Füllung durch das Verriegelungselement extrem wenig Platz in Anspruch genommen wird, ist mit einem nicht sichtbaren Verriegelungselement versehen, und kommt ohne Verklebung der Füllung mit einem Rahmen aus.
  • Im Folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnungen besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen
  • 1 in einer Schnittansicht ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fassadenelementes bei der Montage von Füllung und Rahmen in verschiedenen Montageschritten 1 bis 8,
  • 2 bis 4 in Schnittansichten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Fassadenelementes im montierten Zustand,
  • 5 und 6 in Horizontalschnittansichten zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Fassadenelementes,
  • 7 in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fassadenelementes mit Eckformteilen im auseinandergezogenen und im montierten Zustand,
  • 8 und 9 in perspektivischen Ansichten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Fassadenelementes mit Aussparungen in den Verriegelungselementen zur Aufnahme von Glasträgern und/oder Sicherungselementen,
  • 10 in einer Schnittansicht ein Auführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fassadenelementes mit einem sichtbaren Außenrahmen zur Sicherung der äußeren Scheibe,
  • 11 und 12 in Schnittansichten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Fassadenelementes in zweigeteilter Form als Flügel mit Dichtungen, die das Gesamterscheinungsbild der Fassade nicht stören, und
  • 13 bis 15 verschiedene Ausführungsbeispiele des Randverbundes bei dem erfindungsgemäßen Fassadenelement.
  • Das in 1 dargestellte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fassadenelementes dient zum Verkleiden einer Gebäudewand und besteht aus einer Füllung 8, 9, 10 aus Isolierglas mit zwei Glasscheiben 8, 9, die über einen Randverbund 10 miteinander verbunden sind, sowie aus einem Rahmen 2, an dem eine Füllung 8, 9, 10 angebracht ist und der so ausgebildet ist, dass er an einer nicht dargestellten Gebäudewand anbringbar ist.
  • Wie es in 1 im Einzelnen dargestellt ist, sind die Füllung 8, 9, 10 und der Rahmen 2 über Verankerungselemente 1 miteinander verbunden, die im Bereich 11 des Randverbundes 10 in die Füllung 8, 9, 10 des Fassadenelementes eingreifen.
  • In 1 ist die Montage des Fassadenelementes in acht Schritten 1 bis 8 mittels eines Verankerungselementes 1 dargestellt.
  • Das Verankerungselement 1 ist am Rahmen 2 über ein Gelenk 5 schwenkbar angebracht und kann aus einer Position 1, in der es die Füllung 8, 9, 10 des Fassadenelementes freigibt, in eine Position 8 geschwenkt werden, in der es im Bereich 11 des Verbundes 10 in die Füllung 8, 9, 10 eingreift und dadurch Füllung 8, 9, 10 und Rahmen 2 miteinander verbindet. Verankerungselement 1 und Rahmen 2 können insbesondere miteinander verklipst sein.
  • Das Verankerungselement 1 ist insbesondere so ausgebildet, dass es durch die Füllung 8, 9, 10 betätigt, d.h. von der Position 1 in die Position 8 automatisch beim Ansetzen der Füllung 8, 9, 10 am Rahmen geschwenkt wird. Diese Bewegung ist durch Pfeile in den Positionen 2 bis 7 in 1 dargestellt.
  • Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck das Verankerungselement 1 im Querschnitt langgestreckt mit einem etwa senkrecht davon abstehenden Steg 4, der in die Bahn der Füllung 8, 9, 10 ragt, über die diese am Rahmen 2 angesetzt wird. Wenn die Füllung 8, 9, 10 aus der Position 2 in die Position 3 in 1 bewegt wird, trifft sie mit der Unterkante ihrer Glasscheibe 9 auf den Steg 4, so dass bei einer Weiterbewegung in die Position 4 das Verankerungselement 1 um das Gelenk 5 geschwenkt wird. Eine Weiterbewegung der Füllung 8, 9, 10 über die Positionen 5, 6, 7 führt zu einem weiteren Schwenken des Verankerungselementes 1 bis in eine zur Ebene des Fassadenelementes senkrechte Position 7, in der das Verankerungselement im Bereich 11 des Verbundes 10 in die Füllung 8, 9, 10 eingreift. Eine Weiterbewegung der Füllung 8, 9, 10 in die Position 8 führt zu einer Klemm- oder Klipswirkung zwischen dem Steg 4 und einem weiteren Steg 3, der im Abstand vom Steg 4 am Längsschenkel des Verankerungselementes 1 so vorgesehen ist, dass in der Position 8 die Platte 9 zwischen den Enden der Stege 3 und 4 festgehalten ist. An der dem Steg 4 und damit der Platte 9 zugewandten Seite des Steges 3, d.h. an der Auflage an der Platte 9 kann ein Element aus einem weichen Material vorgesehen sein, das Toleranzen ausgleicht und lokale Druckbelastungen am Glas vermeidet.
  • Dichtungen 6, 7 sind am Verankerungselement vorgesehen, die nach innen und nach außen verlaufen und zur Abdichtung des Spaltes zwischen benachbarten Fassadenelementen bzw. zum Abdichten des Bereiches 11 dienen, in den das Verankerungselement eingreift.
  • Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Verbund 10 so ausgebildet, dass außen eine Aussparung in Dreiecksform vorgesehen ist, die dadurch gebildet ist, dass die Außenfläche des Verbundes 10 nach innen abgeschrägt ist. Hierdurch wird ein Raum gebildet, in den das Verankerungselement 1 mit dem Steg 3 so eingreifen kann, dass die Scheibe 9 zwischen beiden Stegen 3, 4 in der Position 8 fest gehalten ist.
  • Obwohl bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dafür gesorgt ist, dass das Verankerungselement 1 selbsttätig beim Zusammenfügen der Füllung 8, 9, 10 mit dem Rahmen 2 aus der Position 1 in die Position 8 schwenkt, ist auch eine Ausbildung denkbar, bei der diese Schwenkbewegung durch eine andere Kraft, beispielsweise von Hand aus erfolgt.
  • Bei der Montage ist es natürlich auch möglich, die Füllung 8, 9, 10 ortsfest anzuordnen und den Rahmen 2 gegen die Füllung 8, 9, 10 zu bewegen und eine derartige Ausbildung des Verankerungselementes 1 vorzusehen, das über diese Bewegung des Rahmens 2 das Verankerungselement 1 selbsttätig aus der Position 1 in die Position 8 schwenkt.
  • Das Verankerungselement 1 besteht insbesondere aus einem Kunststoffmaterial, so dass es außer der Haltefunktion auch die Funktion einer thermischen Trennung zwischen der Füllung 8, 9, 10 und dem Rahmen 2 erfüllt. Dadurch erübrigen sich die üblicherweise zur Wärmedämmung vorgesehenen Kunststoffdämmstege, die mittels Walzverbund mit den Rahmenprofilen fest verbunden werden müssen. Bei der Ausbildung des Verankerungselementes 1 aus einem Kunststoffmaterial wird diese thermische Trennung vom Verankerungselement 1 selbst bewirkt.
  • Die Verankerungselemente 1 können als Einzelelemente vorgesehen sein, die nur über einen Teil der Kantenlänge des Fassadenelementes vorgesehen sind, sie sind vorzugsweise aber über die gesamte Kantenlänge vorgesehen, so dass die Füllung 8, 9, 10 über die gesamte Länge mit einem linearen Haltekontakt am Rahmen 2 gehalten ist.
  • Wie es in den 2 bis 4 dargestellt ist, können Glasträgerelemente 13 vorgesehen sein, die das Gewicht der Füllung 8, 9, 10 aufnehmen. Diese winkelförmigen Elemente 13 tragen die Füllung an den Kanten der Scheiben 8, 9.
  • In 2 bis 4 ist der Bereich dargestellt, an dem zwei Fassadenelemente in vertikaler Richtung nebeneinander, d.h. übereinander angeordnet sind. Dichtungselemente 15, die den Spalt zwischen den Füllungen der beiden Fassadenelemente, d.h. zwischen dem Element 13, das die Füllung eines Fassadenelementes trägt, und der Füllung des benachbarten Fassadenelementes abdeckt.
  • Bei dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel fehlt am Verankerungselement 1 der Steg 3.
  • 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Horizontalschnittansicht und zwar in dem Bereich, in dem zwei Füllungen vor einem einstückigen Pfosten zusammentreffen.
  • 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Horizontalschnittansicht und zwar in dem Bereich, in dem zwei Füllungen vor einem geteilten Pfosten zusammentreffen.
  • Auch bei diesen Ausführungsbeispielen sind Dichtungen 15 für den Zwischenraum zwischen den Fassadenelementen vorgesehen.
  • 7 zeigt, dass leistenförmige Verankerungselemente 1 nahezu über die gesamte Kantenlänge des Fassadenelementes verlaufen, wobei an den Ecken Formteile 16 vorgesehen sind, die zum Anschluss an die leistenförmigen Verankerungselemente 1 und an die Dichtungen 15 passen und die Verankerungselemente 1 zu einem kompletten Rahmen ergänzen. In 7 ist diese Ausbildung von links nach rechts im auseinandergenommenen Zustand sowie im fertig montierten Zustand dargestellt.
  • Die Verankerungselemente 1, die leistenförmig ausgebildet sind, können gemäß 8 und 9 an Stellen, an denen die Trägerelemente 13 vorgesehen sind, bzw. an denen mechanische Sicherungsvorrichtungen für die äußere Scheibe 8 vorgesehen sind, mit Aussparungen versehen sein. Die äußeren Dichtungen 15 sind nicht ausgespart, sie laufen über diese Sicherungseinrichtungen hinweg.
  • 10 zeigt in einer Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Fassademelementes eine Ausgestaltung, bei der aus architektonischen Gründen ein sichtbarer Rahmen 18 an der Außenseite d.h. vor der äußeren Scheibe 8 der Füllung vorgesehen sein soll. 10 zeigt auch eine Sicherungseinrichtung 19 für die äußere Scheibe 8, an der das Profil des Rahmens 18 angebracht ist, derart, dass eine Glashalteleiste imitiert ist. Die äußere Sicherungseinrichtung 19 kann aber auch ohne äußeren Rahmen 18 vorgesehen sein.
  • 11 und 12 zeigen Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Fassadenelementes für einen schwenkbaren Flügel, der zu den übrigen nicht schwenkbaren Fassadenelementen einer Glasfassade passt. Bei den in den 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Dichtungen insbesondere so ausgebildet, dass das Gesamterscheinungsbild der Fassade nicht gestört ist. Von außen unterscheidet sich der Flügel 20 in 11 von der Ausbildung der verbleibenden Fassadenelemente nur durch die fehlende äußere Sicherung 19 an der äußeren Scheibe 8.
  • 12 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem neben bzw. anstelle des schwenkbaren Flügels eine Festverglasung vorgesehen ist.
  • Das erfindungsgemäße Fassadenelement kann somit auch als Fenster, insbesondere als von außen verglaster Fensterflügel ausgebildet sein.
  • Bei den in den 1 bis 12 dargestellten Ausführungsbeispielen war die Füllung 8, 9, 10 aus Isolierglas gebildet, bei dem zwei Glasscheiben 8, 9 über einen Randverbund 10 miteinander verbunden sind.
  • Diese Ausbildung ist im Einzelnen nochmals in 13 im Vergleich zu Ausgestaltungen anderer Form in 14 und 15 dargestellt. Bei dem in 14 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um Einfachglas mit einer Glasscheibe und einem daran angebrachten Profilelement 21, in das das Verankerungselement 1 eingreifen kann. Bei dem in 15 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Panele mit einer entsprechenden Aussparung, in die das Verankerungselement 1 eingreifen kann.

Claims (16)

  1. Fassadenelement zum Verkleiden einer Gebäudewand aus einer Füllung und aus einem daran angebrachten Rahmen, mit dem das Fassadenelement an der Gebäudewand anbringbar ist, wobei Füllung und Rahmen durch Verankerungselemente verbunden sind, die in die Füllung des Fassadenelementes eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) zwischen einer Position, in der sie die Füllung (8, 9, 10) des Fassadenelementes freigeben, und einer Position, in der sie in die Füllung (8, 9, 10) des Fassadenelementes eingreifen, schwenkbar am Rahmen (2) des Fassadenelementes angebracht sind.
  2. Fassadenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) so ausgebildet sind, dass sie beim Zusammenfügen von Füllung (8, 9, 10) und Rahmen (2) selbsttätig von der Position, in der sie die Füllung (8, 9, 10) freigeben, in die Position schwenken, in der sie in die Füllung (8, 9, 10) eingreifen.
  3. Fassadenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) so ausgebildet sind, dass sie durch die Füllung (8, 9, 10) verschwenkt werden.
  4. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllung (8, 9, 10) aus wenigstens zwei Fassadenscheiben oder -platten (8, 9), die über einen Randverbund (10) verbunden sind, insbesondere aus Isolierglas besteht und die Verankerungselemente (1) im Bereich (11) des Randverbundes (10) in die Füllung (8, 9, 10) des Fassadenelementes eingreifen.
  5. Fassadenelement nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Steg (4), der in der Position, in der die Verankerungselemente (1) die Füllung (8, 9, 10) des Fassadenelementes freigeben, in den Weg des Fassadenelementes beim Zusammensetzen von Füllung (8, 9 10) und Rahmen (2) vorsteht.
  6. Fassadenelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) als Arretierungsklipselemente ausgebildet sind.
  7. Fassadenelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) einen weiteren Steg (3) aufweisen, mit dem die Verankerungselemente (1) in die Füllung (8, 9, 10) des Fassadenelementes eingreifen, wobei die innere Scheibe (9) der Füllung (8, 9, 10) zwischen den beiden Ansätzen (3, 4) gehalten ist und der weitere Steg (3) mit einem weichen Element an der Anschlagseite zur inneren Scheibe (9) versehen ist.
  8. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) eine Dichtlippe (7) aufweisen, die an der Füllungsseite ausgebildet ist.
  9. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) mit einer Dichtlippe (6) versehen sind, die an der der Füllung (8, 9, 10) abgewandten, zum benachbarten Fassadenelement gerichteten Seite vorgesehen ist.
  10. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) aus einem Kunststoffmaterial bestehen.
  11. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (1) als durchgehende Leisten ausgebildet sind.
  12. Fassadenelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehenden Leisten durch Formteile (16) an den Ecken zu kompletten Rahmen vervollständigt sind.
  13. Fassadenelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in den durchgehenden Leisten Aussparungen für Glasträgerelemente (13) oder Sicherungselemente für die Außenscheiben vorgesehen sin.
  14. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Randverbund (10) nach innen abgeschrägt ist, so dass ein dreieckiger Eingriffsraum (11) zwischen den Füllungsscheiben (8, 9) und dem Randverbund (10) zum Eingriff durch die Verankerungselemente (1) gebildet ist.
  15. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Sicherungseinrichtungen für die Außenscheibe (8) der Füllung (8, 9, 10).
  16. Fassadenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) einteilig für zwei benachbarte Fassadenelemente ausgebildet ist.
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