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Die Erfindung betrifft einen Befestigungsclip, der
insbesondere zum Befestigen eines eine Fensterscheibe einfassenden
Dichtungs- und/oder Führungsrahmens
an der Karosserie eines Kraftfahrzeugs dient. Der Befestigungsclip
weist einen Fußabschnitt
auf, der an einem ersten Bauteil festlegbar ist. Zudem ist der Befestigungsclip
mit einem sich in einer Befestigungsrichtung an den Fußabschnitt
anschließenden
Halteabschnitt versehen, der wenigstens zwei elastisch verformbare
Schenkel aufweist, die entgegen der Wirkung einer Rückstellkraft
durch eine Öffnung
eines zweiten Bauteils durchsteckbar sind. Die Schenkel weisen Halteflächen auf,
die formschlüssig
mit dem zweiten Bauteil verbindbar sind.
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Ein derartiger Befestigungsclip wird
häufig eingesetzt,
um aus Kunststoff bestehende Bauteile, wie beispielsweise ein eine
Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs einfassender Dichtungs- und/oder Führungsrahmen
oder ein Verkleidungsteil für
die Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs, auf einfache Weise zu befestigen.
Zu diesem Zweck weist der in der Regel aus Kunststoff durch Spritzgießen gefertigte
Befestigungsclip einen Fußabschnitt
auf, der mit dem zu befestigenden Bauteil verbunden ist. Der Befestigungsclip
weist ferner einen Halteabschnitt auf, der durch eine Öffnung eines
zweiten Bauteils derart durchgesteckt wird, daß an dem Halteabschnitt ausgebildete
Halteflächen
die Öffnung
auf der dem zu befestigenden Bauteil abgewandten Seite hinter greifen.
Auf diese Weise ergibt sich eine formschlüssige Verbindung, die das zu
befestigende Bauteil festhält.
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Die Wirksamkeit des sich durch den
Befestigungsclip ergebenden Formschlußes hängt in erster Linie von der
Größe der Haltefläche ab.
Denn je größer die
Haltefläche
ist, welche die Öffnung
hintergreift, umso größer ist
die Abzugskraft, die erforderlich ist, den Halteabschnitt aus der Öffnung herauszuziehen.
Maßgeblich
für einen
wirksamen Formschluß ist
weiterhin die Verformungsfähigkeit,
die der Halteabschnitt aufweisen muß, um durch die Öffnung des
zweiten Bauteils hindurchgesteckt werden zu können. Die Verformungsfähigkeit
wird außer
durch den Werkstoff, aus dem der Befestigungsclip besteht, vor allem
durch die Formgebung des Halteabschnitts bestimmt. Die an die Formgebung
gestellten Anforderungen bestehen darin, einerseits eine möglichst große Abzugskraft
zu erreichen und andererseits die Montagekraft, die erforderlich
ist, um den Halteabschnitt durch die Öffnung des Bauteils hindurchzustecken,
möglichst
gering zu halten.
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Ein diesen Anforderungen genügender Befestigungsclip
wird in der
DE 198
30 752 A1 beschrieben. Der bekannte Befestigungsclip dient
zum Verbinden von zwei plattenförmigen
Bauteilen und weist einen Fußabschnitt
auf, der als an einer Außenseite des
zu befestigenden Bauteils anlegbarer Flansch ausgebildet ist. Der
Befestigungsclip ist zudem mit einem Halteabschnitt versehen, der
sich aus vier, um 90 Grad versetzt zueinander angeordnete Beine
zusammensetzt, die durch Schlitze voneinander getrennt sind und
eine Haltefläche
bildende Schultern aufweisen. Die auf Grund der Schlitze federnd
ausgestalteten Beine ermöglichen
zwar ein einfaches Einführen
des Halteabschnitts in eine Öffnung
der Bauteile und damit eine verhältnismäßig geringe Montagekraft
von etwa 60 N, die sich nach dem Verrasten der Schultern ergebende
Abzugskraft ist mit etwa 250 N aber vergleichsweise gering.
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Weiterhin offenbart die
DE 100 08 565 A1 einen
Befestigungsclip, der dazu dient, ein aus einem verhältnismäßig weichen
Werkstoff bestehendes Bau teil, beispielsweise eine akustische Dämmatte, an
einem härteren
Bauteil, beispielsweise der Motorhaube eines Kraftfahrzeugs, zu
befestigen. Der bekannte Befestigungsclip weist zu diesem Zweck
einen Fußabschnitt
auf, der eine verhältnismäßig großflächige Befestigungsplatte
bildet, die stoffschlüssig, zum
Beispiel durch Kleben oder Ultraschallschweißen, mit dem zu befestigenden
Bauteil verbunden wird. Der Befestigungsclip ist darüber hinaus
mit einem elastisch verformbaren Halteabschnitt versehen, der durch
zwei in Art eines Satteldachs angeordnete Schenkel gebildet wird.
Einer der Schenkel ist fest mit dem Fußabschnitt verbunden, wohingegen der
andere Schenkel durch einen Spalt von der Befestigungsplatte beabstandet
ist, um die Verformungsfähigkeit
des Halteabschnitts sicherzustellen. Die zudem gelenkig miteinander
verbundenen Schenkel weisen Ränder
auf, die mit geradlinig verlaufenden Rastnuten versehen sind. Die
auf diese Weise verhältnismäßig großflächigen Rastnuten
tragen zwar zu einem zuverlässigen
Formschluß bei, verhindern
aber zugleich eine zerstörungsfreie
Demontage des Befestigungsclips.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu
Grunde, einen Befestigungsclip der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß sich
bei verhältnismäßig geringer
Montagekraft und großer
Abzugskraft eine einfache und zerstörungsfreie Demontage erzielen
läßt.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei
einem Befestigungsclip mit den oben genannten Merkmalen in Übereinstimmung
mit Anspruch 1 erfindungsgemäß vorgesehen,
daß der
Halteabschnitt einen Schaft aufweist, der in einem unteren Bereich
mit dem Fußabschnitt
und in einem oberen Bereich mit den Schenkeln verbunden ist. Die
Schenkel ragen symmetrisch von dem Schaft hinunter und weisen freie Enden
auf, an denen die Halteflächen
ausgebildet sind.
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Der erfindungsgemäße Befestigungsclip macht sich
die Erkenntnis zu eigen, durch symmetrisch von dem Schaft hinunterragende
Schenkel eine Verfor mungsfähigkeit
des Halteabschnitts zu erreichen, die zum einen ein einfaches Durchstecken durch
die Öffnung
des zweiten Bauteils und damit eine vergleichsweise geringe Montagekraft
und zum anderen eine zerstörungsfreie
Demontage des Befestigungsclips gewährleistet. Letzteres ist vornehmlich
auf die symmetrische Ausgestaltung des Halteabschnitts zurückzuführen, die
ermöglicht,
die die Öffnung
des zweiten Bauteils hintergreifenden Schenkel durch eine Zangenbewegung
entgegen der Wirkung einer der elastisch verformbaren Schenkel immanenten
Rückstellkraft
zusammenzudrücken und
den Halteabschnitt somit durch die Öffnung des zweiten Bauteils
zurückzuschieben.
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Vorteilhafte Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen Befestigungsclips
stellen die Gegenstände der
Ansprüche
2 bis 13 dar.
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Von besonderem Vorteil ist es, wenn
die Halteflächen
geradlinig oder gekrümmt
verlaufende Ränder
aufweisen, die an die Kontur der Öffnung des zweiten Bauteils
angepaßt
sind. Auf diese Weise ergibt sich eine vergleichsweise großflächige Überdeckung
der Halteflächen
und des die Öffnung
einsäumenden
Randbereichs des zweiten Bauteils, so daß ein wirksamer Formschluß sichergestellt
ist. Halteflächen,
die geradlinig verlaufende Ränder
aufweisen, eignen sich für Öffnungen
des zweiten Bauteils, die beispielsweise als Langloch oder rechteckig
ausgebildet sind.
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Von Vorteil ist ferner, die freien
Enden der Schenkel mit Anschlagflächen zu versehen, die unter einem
Winkel, vorzugsweise annähernd
orthogonal, zu den Halteflächen
angeordnet sind. Die Anschlagflächen
liegen auf Grund der den Schenkeln immanenten Rückstellkraft bei in die Öffnung des
zweiten Bauteils eingeführtem
Halteabschnitt an der Innenfläche
der Öffnung
an und verhindern somit, daß die Schenkel übermäßig gespreizt
werden. Die sich durch die Anschlagflächen ergebende gezielte Spreizung
der Schenkel erleichtert zudem die Demontage des Befestigungsclips,
indem die Schenkel zum Lösen
des Formschlußes
um eine stets konstante Strecke zusammengedrückt werden müssen.
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Um eine vergleichsweise große Abzugskraft zu
erreichen, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn sich
die Halteflächen
und/oder die Anschlagflächen
in einer zu der Befestigungsrichtung orthogonalen axialen Richtung
erstrecken. Versuche haben ergeben, daß sich durch den erfindungsgemäßen Befestigungsclip
Abzugskräfte
erreichen lassen, die größer als
750 N sind.
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Bevorzugt ist der Schaft in dem oberen
Bereich mit vorzugsweise annähernd
kreisförmigen Ausnehmungen
versehen. Die Ausnehmungen sorgen für einen gleichmäßigen Kraftfluß und gestatten somit
ein einfaches Schwenken der Schenkel in Bezug auf den Schaft. Die
Schenkel tragen damit zu einer ausreichenden Verformungsfähigkeit
des Halteabschnitts bei.
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In einer bevorzugten Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Befestigungsclips
sind Zentriermittel vorgesehen, die den Halteabschnitt in der Öffnung des
zweiten Bauteils in axialer Richtung und/oder einer zu der axialen
Richtung orthogonalen transversalen Richtung zentrieren. Die Zentriermittel stellen
zum einen ein praxisgerechtes Einführen des Halteabschnitts in
die Öffnung
des zweiten Bauteils sicher. Zum anderen sorgen die Zentriermittel
für einen
weitgehend spielfreien Sitz des in die Öffnung des zweiten Bauteils
eingeführten
Halteabschnitts. Auf diese Weise wird verhindert, daß bei einer
Relativbewegung von erstem und zweitem Bauteil eine Kraft auf beispielsweise
die Anschlagflächen
ausgeübt
wird, welche die Schenkel derart verformt, daß der durch die Halteflächen bewirkte
Formschluß gelöst wird.
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In diesem Zusammenhang hat es sich
als zweckmäßig erwiesen,
wenn die Zentriermittel einen an dem Fußabschnitt angeordneten Vorsprung
aufweisen, dessen Form im Bereich der Anschlagflächen an die Kontur der Öffnung des
zweiten Bauteils angepaßt
ist. Überdies
ist es zweckmäßig, wenn
die Zentriermittel eine geneigt zur Befestigungsrichtung verlaufende
Führungsschräge aufweisen,
die sich vorzugsweise von dem Vorsprung zu dem oberen Bereich des
Schaftes erstreckt. Die Führungsschräge ermöglicht ein
Zentrieren des Halteabschnitts in transversaler Richtung und ein
präzises
Einführen des
Halteabschnitts in die Öffnung
des zweiten Bauteils.
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Bevorzugt weist der Fußabschnitt
einen Absatz auf, der eine Auflagefläche für das erste Bauteil bildet.
Die Auflagefläche
trägt dazu
bei, den Fußabschnitt
exakt an dem ersten Bauteil festzulegen. In Hinsicht auf eine zuverlässige Befestigung
des Fußabschnitts
an dem ersten Bauteil hat es sich zudem als vorteilhaft erwiesen,
die Auflagefläche
stoffschlüssig,
zum Beispiel durch Vulkanisation oder Spritzgießen, mit dem ersten Bauteil
zu verbinden. Für
eine zuverlässige
Befestigung des Fußabschnitts an
dem ersten Bauteil ist es ferner von Vorteil, die Auflagefläche mit Öffnungen
zu versehen, die von dem Werkstoff des ersten Bauteils, beispielsweise beim
Spritzgießen,
durchdrungen werden.
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Bevorzugt ist der Fußabschnitt
an einer Nahtstelle zu dem ersten Bauteil mit wenigstens einem Dichtwulst
versehen. Der Dichtwulst stellt einen dichten Übergang von dem Fußabschnitt
auf das erste Bauteil sicher. Dies ist vor allem dann von Bedeutung,
wenn es sich bei dem ersten Bauteil um einen Dichtungs- und/oder
Führungsrahmen
handelt, der beispielsweise eine Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs
einfaßt.
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Um eine einfache Demontage des erfindungsgemäßen Befestigungsclips
zu gewährleisten, sind
vorteilhafter Weise der Fußabschnitt
und/oder das erste Bauteil mit wenigstens einem Abstandsglied versehen,
das einen Spalt zwischen dem Fußabschnitt
und dem zweiten Bauteil bildet. Auf diese Weise ist es möglich, im
montierten Zustand des Befestigungsclips ein Werkzeug in den Spalt
einzuführen,
um die Schenkel des Halteabschnitts zusammenzudrücken und damit ein Lösen des
durch die Halteflächen
bewirkten Formschlußes
zu erreichen.
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich ferner auf ein Werkzeug zum Demontieren des zuvor beschriebenen
Befestigungsclips. Das erfindungsgemäße Werkzeug weist in Übereinstimmung
mit Anspruch 14 einen Grundkörper
auf, der in den Spalt zwischen dem Fußabschnitt und dem zweiten
Bauteil einführbar
und mit einer stirnseitigen Öffnung
versehen ist, die zwei einander gegenüberliegende Führungsflächen bildet.
Die Führungsflächen drücken beim
Einführen
des Grundkörpers
in den Spalt die Schenkel entgegen der Wirkung der Rückstellkraft zusammen.
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Das Werkzeug gewährleistet somit eine einfache
und zerstörungsfreie
Demontage des erfindungsgemäßen Befestigungsclips.
Dies ist darauf zurückzuführen, daß sich durch
die Führungsflächen eine
Zangenbewegung erreichen läßt, welche
die Schenkel des Befestigungsclips soweit zusammendrückt, daß der durch
die Halteflächen
bewirkte Formschluß gelöst wird.
Der Halteabschnitt des Befestigungsclips kann auf diese Weise bequem
durch die Öffnung
des zweiten Bauteils zurückgeschoben werden.
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Vom besonderen Vorteil ist es, wenn
die Führungsflächen beim
Einführen
des Grundkörpers
in den Spalt entlang der Anschlagflächen bewegbar sind. Denn die
an der Innenfläche
der Öffnung
des zweiten Bauteils anliegenden Anschlagflächen weisen eine sich in Abhängigkeit
von der Größe der Öffnung des
zweiten Bauteils ergebende, definierte Lage auf, die einen konstanten
Abstand der Führungsflächen voneinander
ermöglicht.
Auf diese Weise ist es nicht erforderlich, für eine die Schenkel zusammendrückende Zangenbewegung
ein Werkzeug vorzusehen, das mit in konstruktiver Hinsicht aufwendigen
Gelenken versehen ist. Das erfindungsgemäße Werkzeug zeichnet sich vielmehr
durch eine kostengünstige
Ausgestaltung aus.
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In Hinsicht auf eine einfache Handhabung
ist es zudem vom Vorteil, die Öffnung
mit abgeschrägten
Flächen
zu versehen, die sich zu den Führungsflächen verjüngen. Die
den Grundkörper
zentrierenden abgeschrägten
Flächen stellen
ein praxisgerechtes Einführen
des erfindungsgemäßen Werkzeugs
in den Spalt zwischen dem Fußabschnitt
des Befestigungsclips und dem zweiten Bauteil sicher.
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Einzelheiten und weitere Vorteile
der erfindungsgemäßen Gegenstände ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele.
In denen die Ausführungsbeispiele lediglich
schematisch darstellende Zeichnungen veranschaulichen im einzelnen:
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1 einen
Querschnitt durch einen Befestigungsclip;
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2 einen
Querschnitt gemäß 1, der die Befestigung eines
ersten Bauteils an einem zweiten Bauteil durch den Befestigungsclip
gemäß 1 zeigt;
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3 eine
perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Befestigungsclips in einer
ersten Ausführungsform;
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4 eine
perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Befestigungsclips in einer
zweiten Ausführungsform
und
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5 eine
Draufsicht auf einen eine Fensterscheibe einfassenden Dichtungs-
und/oder Führungsrahmen,
der durch den erfindungsgemäßen Befestigungsclip
an der Karosserie eines Kraftfahrzeugs befestigt wird.
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Der in den 1 und 2 dargestellte
Befestigungsclip ist durch Spritzgießen einteilig aus Kunststoff
gefertigt und weist einen Fußabschnitt 10 und
einen sich an diesen in einer Befestigungsrichtung y anschließenden Halteabschnitt 20 auf.
Der Halteabschnitt 20 verfügt über einen mittig angeordneten Schaft 21,
der in einem unteren Bereich 22 mit dem Fußabschnitt 10 und
in einem oberen Bereich 23 mit elastisch verformbaren Schenkel 24, 30 verbunden ist.
Die symmetrisch von dem Schaft 21 hinunterragenden Schenkel 24, 30 weisen
freie Enden 25, 21 auf, die mit Halteflächen 26, 32 und
Anschlagflächen 28, 34 versehen
sind. Die Anschlagflächen 28, 34 sind
unter einem annähernd
orthogonalen Winkel α zu
den Halteflächen 26, 32 angeordnet.
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Wie insbesondere 2 zu erkennen gibt, ist der Fußabschnitt 10 an
einem ersten Bauteil 40 festgelegt. Bei dem ersten Bauteil
kann es sich um einen aus beispielsweise einem thermoplastischen Elastomer
oder EPDM bestehenden Dichtungs- und/oder Führungsrahmen 40 handeln,
der, wie aus 5 ersichtlich
ist, eine Fensterscheibe 41 eines Kraftfahrzeugs einfaßt. Der
Fußabschnitt 10 weist
einen Absatz 13 auf, der eine Auflagefläche 14 für das erste
Bauteil 40 bildet. Die Auflagefläche 14 ist stoffschlüssig mit
dem ersten Bauteil 40 verbunden, beispielsweise durch Kleben,
Schweißen
oder, falls es sich bei dem ersten Bauteil um den in 5 dargestellten Dichtungs- und/oder Führungsrahmen 40 handelt,
durch Spritzgießen.
Um den Zusammenhalt von Auflagefläche 14 und erstem
Bauteil 40 zu erhöhen,
ist die Auflagefläche 14 mit Öffnungen 15 versehen,
die von dem Werkstoff des ersten Bauteils 40 durchdrungen
sind und damit einen zusätzlichen Formschluß hervorrufen.
An der Nahtstelle zu dem ersten Bauteil 40 weist der Fußabschnitt 10 zudem einen
Dichtwulst 16 auf, der einen dichtenden Übergang
von dem Fußabschnitt 10 auf
das erste Bauteil 40 sicherstellt.
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Weiterhin ist aus 2 ersichtlich, daß der Halteabschnitt 20 durch
eine Öffnung 51 eines
zweiten Bauteils 50 durchsteckbar ist. Bei dem zweiten Bauteil
handelt es sich beispielsweise um ein Blech der Karosserie 50 eines
Kraftfahrzeugs. Die Schenkel 24, 30 des Halteabschnitts 20 sind
elastisch verformbar und werden auf diese Weise beim Durchstecken
durch die Öffnung 51 entgegen
der Wirkung einer Rückstellkraft
verschwenkt. Die elastische Verformbarkeit der Schenkel 24, 30 wird
durch annähernd
kreisförmige
Ausnehmungen 29, 35 unterstützt, die in den oberen Bereich 23 des
Schaftes 21 angeordnet sind und einen gleichmäßigen Kraftfluß sicherstellen.
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Bei in die Öffnung 51 eingeführtem Halteabschnitt 20 liegen
die Anschlagflächen 28, 34 auf Grund
der Wirkung der Rückstellkraft
an einer Innenfläche
52 der Öffnung 51 an.
Die Halteflächen 26, 32 dagegen
hintergreifen auf der dem ersten Bauteil 40 abgewandten
Seite des zweiten Bauteils 50 einen die Öffnung 51 einsäumenden
Randbereich, so daß sich eine
formschlüssige
Verbindung mit dem zweiten Bauteil 50 ergibt.
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Die Halteflächen 26, 32 können entsprechend
der Kontur der Öffnung 51 geradlinig
oder gekrümmt
verlaufende Ränder 27, 33 aufweisen,
wie die 3 und 4 zu erkennen geben. Bei
der in 3 gezeigten Ausführungsform
verlaufen die Ränder 27, 33 geradlinig,
wohingegen bei der in 4 gezeigten Ausführungsform
die Ränder 27, 33 gekrümmt sind. Die
in 3 gezeigte Ausführungsform
eignet sich demzufolge für
eine beispielsweise als Langloch ausgebildete Öffnung 51. Gemeinsam
ist den in den 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen,
daß sich die
Halteflächen 26, 32 und
die Anschlagflächen 28, 34 in
einer axialen Richtung x erstrecken, die orthogonal zu der Befestigungsrichtung
y verläuft.
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Die 3 und 4 lassen weiterhin Zentriermittel 11 erkennen,
die den Halteabschnitt 20 in der Öffnung 51 in axialer
Richtung x und einer zu dieser orthogonalen transversalen Richtung
z zentrieren. Die Zentriermittel bestehen bei der in 3 gezeigten Ausführungsform
in einem an dem Fußabschnitt 10 angeordneten
Vorsprung 11, dessen Breite in transversaler Richtung z
weitgehend der Breite der in diesem Fall etwa als Langloch ausgebildeten Öffnung 51 entspricht.
Auf diese Weise wird bei in die Öffnung 51 eingeführtem Halteabschnitt 20 verhindert,
daß Relativbewegungen
zwischen dem ersten Bauteil 40 und dem zweiten Bauteil 50 in
transversaler Richtung z dazuführen,
daß eine
Kraft auf die Anschlagflächen 28, 34 ausgeübt wird,
welche die Schenkel 24, 30 zusammendrückt, so
daß der
durch die Halteflächen 26, 32 bewirkte
Formschluß ungewollt
gelöst
wird. Der Vorsprung 11 kann in axialer Richtung x auf beiden
Seiten des Schaftes 21 angeordnet sein und, wie aus 4 ersichtlich, eine runde
Form aufweisen, falls die Kontur der Öffnung 51 dies erfordert.
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Die Zentriermittel können zudem
eine geneigt zur Befestigungsrichtung y verlaufende Führungsschräge 12 aufweisen,
die sich zum Beispiel von dem Vorsprung 11 zu dem oberen
Bereich 23 des Schaftes 21 erstreckt. Die Führungsschräge 12 kann
in axialer Richtung x auf beiden Seiten des Schaftes 21 angeordnet
sein und dient dazu, den Halteabschnitt 20 in der Öffnung 51 in
axialer Richtung x zu zentrieren mit der Folge, daß sich der
Halteabschnitt 20 präzise
in die Öffnung 51 einführen läßt.
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Der in 5 dargestellte
Dichtungs- und/oder Führungsrahmen 40 für die Fensterscheibe 41 wird
durch den zuvor beschriebenen Befestigungsclip an der Karosserie 50 eines
Kraftfahrzeugs befestigt. Zu erkennen ist in 5 die der Karosserie 50 abgewandte
Unterseite des Fußabschnitts 10. Diese
ist mit zwei, beispielsweise durch Bohrungen gebildete Markierungen 42 versehen,
welche die Mittellinie des Schaftes 21 in transversaler
Richtung z kennzeichnen. Die Kennzeichnung der Mittellinie 43 erleichtert
eine manuelle Demontage des Dichtungs- und/oder Führungsrahmens 40 mittels
dem in 5 zu erkennenden
Werkzeug.
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Das Werkzeug weist einen Grundkörper 60 auf,
der bei umgeklappter Dichtlippe 43 in einen von der Dichtlippe 43 abgedichteten
Spalt 18 zwischen dem Fußabschnitt 10 und
dem zweiten Bauteil 50 einführbar ist. Der Spalt 18 wird
durch Abstandsglieder 17 gebildet, die an dem Dichtungs-
und/oder Führungsrahmen 40 angeordnet
sind, wie in 2 zu erkennen
ist. Alternativ können
Abstandssegmente 17 auch an dem Fußabschnitt 10 des
Befestigungsclips vorgesehen sein. 2 läßt ferner
erkennen, daß der
Grundkörper 60 beim
Einführen
in den Spalt 18 auf einer Gleitfläche 19 des Fußabschnitts 10 geführt und
entlang der Anschlagflächen 28, 34 bewegt
wird. Weiterhin weist der Grundkörper 60 eine
stirnseitige Öffnung 61 auf,
die mit abgeschrägten
Flächen 64, 65 versehen
ist, die sich zu einander gegenüberliegenden
Führungsflächen 62, 63 verjüngen. Die
geradlinig verlaufenden Führungsflächen 63, 63 drücken beim
Einführen
des Grundkörpers 60 in
den Spalt 18 die Schenkel 24, 30 entgegen
der Wirkung der Rückstellkraft
zu sammen, so daß der
durch die Halteflächen 26, 32 bewirkte
Formschluß gelöst wird. Auf
diese Weise läßt sich
der Halteabschnitt 20 durch die Öffnung 51 zurückschieben
und die Dichtungs- und/oder Führungsleiste 40 ohne
Beschädigung
des Befestigungsclips von der Karosserie 50 trennen.
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Die zuvor beschriebenen Ausführungsformen
eines Befestigungsclips zeichnen sich zum einen durch eine verhältnismäßig geringe
Montagekraft und zum anderen durch eine relativ hohe Abzugskraft
von mehr als 750 N aus. Grund hierfür ist vor allem die symmetrische
Ausgestaltung des Halteabschnitts 20, dessen Schenkel 24, 30 an
ihren freien Enden 25, 31 mit den Halteflächen 26, 32 und
den Anschlagflächen 28, 34 versehen
sind. Die symmetrische Ausgestaltung gewährleistet zudem, den Befestigungsclip
für "linke" und "rechte" Befestigungen zu
benutzen. Die durch den Vorsprung 11 und die Führungsschräge 12 gebildeten
Zentriermittel verhindern, daß auf
die an der Innenfläche 52 der Öffnung 51 anliegenden
Anschlagflächen 28, 34 eine
Kraft ausgeübt
wird, die ein ungewolltes Lösen
des durch die Halteflächen 26, 32 bewirkten
Formschlußes
herbeiführte.
Nicht zuletzt wird durch das Einführen des Grundkörpers 60 in
den Spalt 18 zwischen dem Fußabschnitt 10 und
dem zweiten Bauteil, beispielsweise der Karosserie 50 eines
Kraftfahrzeugs, eine einfache und zerstörungsfreie Demontage sichergestellt, die
den Anforderungen der Praxis an beispielsweise eine kostengünstige Reparatur
Rechnung trägt.
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- 10
- Fußabschnitt
- 11
- Vorsprung
- 12
- Führungsschräge
- 13
- Absatz
- 14
- Auflagefläche
- 15
- Öffnungen
- 16
- Dichtwulst
- 17
- Abstandsglied
- 18
- Spalt
- 19
- Gleitfläche
- 20
- Halteabschnitt
- 21
- Schaft
- 22
- unterer
Bereich
- 23
- oberer
Bereich
- 24
- Schenkel
- 25
- freies
Ende
- 26
- Haltefläche
- 27
- Rand
- 28
- Anschlagfläche
- 29
- Ausnehmung
- 30
- Schenkel
- 31
- freies
Ende
- 32
- Haltefläche
- 33
- Rand
- 34
- Anschlagfläche
- 35
- Ausnehmung
- 40
- Rahmen
- 41
- Fenster
- 42
- Markierung
- 43
- Dichtlippe
- 50
- Karosserie
- 51
- Öffnung
- 52
- Innenfläche
- 60
- Grundkörper
- 61
- Öffnung
- 62
- Führungsfläche
- 63
- Führungsfläche
- 64
- abgeschrägte Fläche
- 65
- abgeschrägte Fläche
- α
- Winkel
- x
- axiale
Richtung
- y
- Befestigungsrichtung
- z
- transversale
Richtung