DE10218652A1 - Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage eines KraftfahrzeugsInfo
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Abstract
Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage eines Kraftfahrzeugs, wobei die Warnblinkanlage bei Über- oder Unterschreitung eines vorgegebenen oder vorgebbaren Vorzögerungsgrenzwerts einschaltbar und bei Über- oder Unterschreitung eines vorgegebenen oder vorgebbaren Beschleunigungsgrenzwerts wieder ausschaltbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage eines Kraftfahrzeugs.
- Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der DE 195 16 286 A1 bekannt. Dort wird vorgeschlagen, bei einer negativen Beschleunigung des Fahrzeugs, beispielsweise bei einer Vollbremsung, die Warnblinkanlage automatisch einzuschalten. Auf diese Weise sollen andere Verkehrsteilnehmer auf eine ungewöhnliche Verkehrssituation wie einen Stau oder ein Hindernis auf der Fahrbahn hingewiesen werden. Diese Vorrichtung stellt zwar bereits eine gewisse Verbesserung dar, nachteilig ist jedoch, dass die Warnblinkanlage manuell wieder ausgeschaltet werden muss, was vom Fahrer leicht übersehen werden kann.
- Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung anzugeben, die automatisch funktioniert.
- Zur Lösung dieses Problems ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Warnblinkanlage bei Über- oder Unterschreitung eines vorgegebenen oder vorgebbaren Verzögerungsgrenzwerts einschaltbar und bei Über- oder Unterschreitung eines vorgegebenen oder vorgebbaren Beschleunigungsgrenzwerts wieder ausschaltbar ist.
- Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt das Ein- und Ausschalten der Warnblinkanlage vollkommen automatisch in Abhängigkeit von Messwerten für die Verzögerung oder die Beschleunigung, die jeweils mit einem zugeordneten Grenzwert verglichen werden. Bei den Verzögerungs- und Beschleunigungswerten kann es sich um Messwerte eines Beschleunigungssensors handeln, alternativ kann es sich auch um abgeleitete Werte handeln, die aus den Daten eines Tachometers, eines Bordcomputers oder eines Bremsassistenten gewonnen werden. Der Verzögerungsgrenzwert und der Beschleunigungsgrenzwert können konstante Werte sein, die in einem Speicher eines Steuergeräts abgelegt sind. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass sie einstellbar sind, entweder direkt durch den Fahrer oder durch ein entsprechendes Programm, das den jeweiligen Fahrstil berücksichtigt.
- Im Folgenden wird der Begriff "Beschleunigung" grundsätzlich für positive Beschleunigungen benutzt, bei denen sich die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs erhöht, der Begriff "Verzögerung" wird für negative Beschleunigungen verwendet, beispielsweise beim Bremsen oder beim Aufprall auf ein Hindernis.
- Gemäß einer ersten Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann vorgesehen sein, dass Warnblinksignale mit erhöhter Blinkfrequenz ausgebbar sind. Durch die erhöhte Blinkfrequenz können andere Verkehrsteilnehmer bereits aus einiger Entfernung erkennen, dass das Fahrzeug mit der eingeschalteten Warnblinkanlage eine Notbremsung durchführt. Ebenso können Fahrzeuge, die eine Notbremsung durchführen, von denen unterschieden werden, bei denen die Warnblinkanlage mit normaler Blinkfrequenz aufleuchtet, zum Beispiel wenn vor einem Stauende gewarnt werden soll. Die erhöhte Blinkfrequenz weckt automatisch die Aufmerksamkeit der übrigen Verkehrsteilnehmer, die dadurch vor einer potentiellen Gefahr gewarnt werden, so dass die Unfallgefahr verringert wird.
- Gemäß einer zweiten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass die ersten Warnblinksignale nach dem Einschalten der Warnblinkanlage mit erhöhter Blinkfrequenz und die folgenden Warnblinksignale mit normaler Blinkfrequenz ausgebbar sind. Die erhöhte Blinkfrequenz weist die übrigen Verkehrsteilnehmer daraufhin, dass sich das Fahrzeug in einer Gefahrensituation befindet und dass eine Notbremsung durchgeführt wird. Dadurch, dass die Warnblinkanlage in Abhängigkeit von der momentanen Verzögerung des Fahrzeugs automatisch eingeschaltet wird, kann das Warnsignal praktisch ohne Zeitverlust ausgegeben werden. Herkömmliche Warnblinkanlagen werden manuell durch den Fahrer eingeschaltet, wobei das Fahrzeug je nach der individuellen Reaktionsgeschwindigkeit des Fahrers in der Zwischenzeit eine beträchtliche Strecke zurücklegen kann. Häufig wird das Betätigen der Warnblinkanlage sogar ganz vergessen, zum Beispiel wenn der Fahrer Lenkbewegungen vornimmt, um einem Hindernis auszuweichen. Da der Schalter für die Warnblinkanlage nur sehr selten benutzt wird, muss er oft erst gesucht werden, was ebenfalls zu einer Verzögerung führt.
- Die erhöhte Blinkfrequenz kann im Bereich von 3 bis 5 Hz liegen, vorzugsweise kann sie 4 Hz betragen. Es ist auch möglich, die Blinkfrequenz bis zu dem Maximalwert zu erhöhen, der gemäß den Zulassungsrichtlinien des jeweiligen Landes erlaubt ist. Anschließend werden von der Vorrichtung normale Warnblinksignale abgegeben.
- In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens kann vorgesehen sein, dass Warnblinksignale mit erhöhter Leuchtintensität ausgebbar sind. Analog zur Erhöhung der Blinkfrequenz können die ersten Warnblinksignale nach dem Einschalten der Vorrichtung mit erhöhter Intensität und die folgenden Warnblinksignale mit normaler Intensität ausgegeben werden. Durch die erhöhte Intensität kann die Notbremssituation von den anderen Verkehrsteilnehmern schneller erkannt werden. Die Verwendung der Warnblinkanlage weist zusätzlich den Vorteil auf, dass die Notbremsung auch vom entgegenkommenden Verkehr erkannt wird, so dass entgegenkommende Fahrzeuge die Möglichkeit haben, auszuweichen.
- Es hat sich als besonders günstig herausgestellt, einen Verzögerungsgrenzwert zwischen 0,4 und 0,6 g zu wählen, wobei "g" die Erdbeschleunigung bezeichnet. Insbesondere eignet sich der Wert 0,5 g als Verzögerungsgrenzwert. Eine Momentanbeschleunigung, die ≤ -0,5 g ist, wird somit als Notbremsung erkannt. Liegt der momentane Beschleunigungswert oberhalb -0,5 g, kann es sich zwar ebenfalls um einen Bremsvorgang handeln, nicht jedoch um eine Notbremsung.
- Um ein zuverlässiges Einschalten der Warnblinkanlage sicherzustellen, wird vorzugsweise bei über- oder unterschrittenem Verzögerungsgrenzwert auch geprüft, ob gleichzeitig ein Bremssignal aktiv ist. Auf diese Weise werden Fehlauslösungen der Warnblinkanlage vermieden, die ansonsten bei kurzzeitigen negativen Beschleunigungen auftreten könnten, bei denen die Fahrzeugbremse nicht betätigt wird. Bei dem Bremssignal kann es sich insbesondere um ein ABS-Signal handeln, alternativ kann es sich auch um einen Bremsdruckwert oder um ein Signal des ESP handeln.
- Zweckmäßig ist die Warnblinkanlage durch die erfindungsgemäße Vorrichtung einschaltbar, wenn das Bremssignal wenigstens einen vorgegebenen oder vorgebbaren Kontrollzeitraum andauert. Der Kontrollzeitraum kann im Bereich von 40 bis 60 Millisekunden liegen, als besonders geeignet hat sich ein Zeitraum von 50 Millisekunden herausgestellt. Dadurch, dass sowohl die Beschleunigungsbedingung als auch die Bremssignalbedingung während des gesamten Kontrollzeitraums erfüllt sein müssen, werden Fehlauslösungen der Warnblinker vermieden, die ansonsten durch eine kurzzeitige Fahrzeugverzögerung oder einen kurzen, starken Bremsvorgang ausgelöst werden könnten.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann so ausgebildet sein, dass die Warnblinkanlage wieder ausgeschaltet wird, wenn der Beschleunigungsgrenzwert überschritten wird. Dieser Fall tritt dann auf, wenn sich die Geschwindigkeit des Fahrzeugs nach dem Abbremsen wieder erhöht und die momentane Beschleunigung den Beschleunigungsgrenzwert überschreitet. In diesem Zustand wird keine Notbremsung mehr durchgeführt, so dass die Warnblinkanlage durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wieder ausgeschaltet werden kann.
- Andernfalls, das heißt wenn der Beschleunigungsgrenzwert nicht überschritten ist, wird die Warnblinkanlage erst nach Ablauf einer Nachlaufzeit ausgeschaltet. Dieser Fall kann dann auftreten, wenn das Fahrzeug nach einer vorangegangenen Notbremsung nur gering beschleunigt wird.
- Eine gute Wirkung wird erzielt, wenn der Beschleunigungsgrenzwert 0,1 g bis 0,3 g beträgt, insbesondere 0,2 g.
- Die Nachlaufzeit, während der die Warnblinkanlage mit normaler Frequenz und Intensität blinkt, kann etwa der fünffachen Bremsdauer entsprechen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Nachlaufzeit wenigstens 2 Sekunden und höchstens 10 Sekunden beträgt.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich insbesondere für ein Kraftfahrzeug.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines besonders geeigneten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1 ein schematisches Flussdiagramm zur Darstellung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und
- Fig. 2 ein Diagramm zur Darstellung des Blinkbetriebs.
- Die Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage kann in einem elektronischen Steuergerät angeordnet oder mit einem derartigen Steuergerät verbunden sein, das wiederum mit weiteren Bordsystemen verbunden ist und Sensorsignale, Daten oder Informationen austauscht. Das Vorliegen eines Bremsvorgangs 1 wird von der Vorrichtung registriert.
- Anschließend wird im Schritt 2 geprüft, ob die momentane Fahrzeugbeschleunigung a ≤ -0,5 g ist und ob gleichzeitig ein ABS-Signal anliegt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Verzögerungsgrenzwert den Wert -0,5 g, das heißt dieser Schwellenwert für die Verzögerung muss mindestens erreicht werden, damit die Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage wirkt. Gleichzeitig muss ein ABS-Signal anliegen, das heißt der Fahrer muss das Bremspedal betätigen. Bei Vorliegen beider Voraussetzungen wird geprüft, ob diese Bedingungen wenigstens während eines Kontrollzeitraums erfüllt sind, der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel 50 Millisekunden dauert. Falls die momentane Fahrzeugverzögerung geringer ist als der Grenzwert für die Beschleunigung (-0,5 g) oder wenn kein ABS-Signal anliegt oder wenn diese Bedingungen nur für einen kürzeren Zeitraum als den Kontrollzeitraum erfüllt sind, wird zum Schritt 3 des Flussdiagramms verzweigt. In diesem Fall findet keine Notbremsung statt, dementsprechend wird die Warnblinkanlage nicht aktiviert.
- Falls sowohl der Verzögerungsgrenzwert überschritten ist als auch gleichzeitig das ABS-Signal wenigstens 50 Millisekunden anliegt, wird zum Schritt 4 verzweigt, da eine Notbremsung vorliegt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Bremszeit t gemessen, die später für die Berechnung der Nachlaufzeit benötigt wird.
- Da es sich um eine Notbremsung handelt, wird die Warnblinkanlage im Schritt S eingeschaltet, dabei werden die ersten drei Blinksignale mit einer auf 5 Hz erhöhten Blinkfrequenz abgegeben. Gleichzeitig wird die Lichtintensität erhöht, damit nachfolgende Fahrzeuge besser gewarnt werden. Ab dem vierten Blinksignal werden die Blinkfrequenz und die Intensität auf die Normalwerte reduziert, das heißt es erfolgt normales Warnblinken.
- Wie in dem Schritt 6 des Flussdiagramms nach Fig. 1 zu erkennen ist, wird bei eingeschalteter Warnblinkanlage analog zum Schritt 2 fortwährend überprüft, ob die Verzögerungsbedingung und die Bremssignalbedingung beide gleichzeitig erfüllt sind. Dazu muss der Fahrer weiterhin das Bremspedal betätigen und das Fahrzeug muss mit einer Beschleunigung abgebremst werden, die ≤ -0,5 g ist.
- Wenn einer dieser Bedingungen nicht mehr erfüllt ist, wird im Schritt 7 geprüft, ob die momentane Fahrzeugbeschleunigung a größer als der Beschleunigungsgrenzwert ist, der in diesem Ausführungsbeispiel 0,2 g beträgt.
- Diese Bedingung ist beispielsweise dann erfüllt, wenn die Gefahrsituation vorbei ist und das Fahrzeug wieder beschleunigt wird. Unter dieser Voraussetzung werden die Warnblinker im Schritt 8 ausgeschaltet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Beschleunigungsbedingung im Schritt 7 nicht erfüllt ist, beispielsweise dann, wenn das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst wurde. In diesem Fall wird eine Nachlaufzeit TN berechnet, die dem fünffachen der Bremszeit t entspricht, wobei die Bremszeit t der gesamten Bremszeit seit Beginn der Notbremsung 4 entspricht.
- Wie in dem Schritt 9 des Flussdiagramms gezeigt ist, läuft die Nachlaufzeit an, wenn die Beschleunigungsbedingung 7 nicht mehr erfüllt ist. Nach dem Ablauf der Nachlaufzeit wird die Warnblinkanlage ausgeschaltet. Während der Nachlaufzeit wird die Beschleunigungsbedingung jedoch weiter geprüft, so dass die Warnblinkanlage sofort ausgeschaltet wird, wenn das Fahrzeug eine Beschleunigung erfährt, die > 0,2 g ist. Zusätzlich gilt für die Nachlaufzeit ein Mindestwert von 2 Sekunden und ein Höchstwert von 10 Sekunden.
- Fig. 2 zeigt ein Zeit-Leuchtintensitäts-Diagramm mit der Zeit längs der Abszisse und der Intensität längs der Ordinate. Im Zeitpunkt t0 liegen die Parameter zum Einschalten der Warnblinkanlage mit erhöhter Blinkfrequenz und erhöhter Leuchtintensität oder Helligkeit vor. Die ersten drei Blinksignale werden ersichtlich in schneller Abfolge mit hoher Leuchtintensität I1 gegeben. Nach den ersten drei Blinksignalen wird die Blinkfrequenz und Intensität wieder auf die normalen Parameter reduziert, d. h. die Signale werden in längeren Zeitabständen nacheinander und mit niedrigerer Intensität 12 gegeben, bis der Warnblinkbetrieb beendet ist.
Claims (18)
1. Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage eines
Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass die Warnblinkanlage
bei Über- oder Unterschreitung eines vorgegebenen oder vorgebbaren
Verzögerungsgrenzwerts einschaltbar und bei Über- oder
Unterschreitung eines vorgegebenen oder vorgebbaren
Beschleunigungsgrenzwerts wieder ausschaltbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
Warnblinksignale mit erhöhter Blinkfrequenz ausgebbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
ersten Warnblinksignale nach dem Einschalten der Warnblinkanlage mit
erhöhter Blinkfrequenz und die folgenden Warnblinksignale mit
normaler Blinkfrequenz ausgebbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Blinkfrequenz der ersten drei Warnblinksignale erhöht ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die erhöhte Blinkfrequenz 3 bis 5 Hz, insbesondere 4 Hz
beträgt.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass Warnblinksignale mit erhöhter Leuchtintensität
ausgebbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
ersten Warnblinksignale nach dem Einschalten der Warnblinkanlage mit
erhöhter Intensität und die folgenden Warnblinksignale mit normaler
Intensität ausgebbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Intensität der ersten drei Warnblinksignale erhöht ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Verzögerungsgrenzwert 0,4 bis 0,6 g,
insbesondere 0,5 g, beträgt.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Warnblinkanlage einschaltbar ist, wenn bei
über- oder unterschrittenem Verzögerungsgrenzwert gleichzeitig ein
Bremssignal, insbesondere ein ABS-Signal, aktiv ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Warnblinkanlage einschaltbar ist, wenn das Bremssignal wenigstens
einen vorgegebenen oder vorgebbaren Kontrollzeitraum andauert.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der
Kontrollzeitraum, 40 bis 60 Millisekunden, insbesondere 50
Millisekunden, beträgt.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Warnblinkanlage bei überschrittenem
Beschleunigungsgrenzwert sofort ausschaltbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass bei nicht überschrittenem
Beschleunigungsgrenzwert die Warnblinkanlage nach Ablauf einer Nachlaufzeit ausschaltbar
ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Beschleunigungsgrenzwert 0,1 g bis 0,3 g,
insbesondere 0,2 g, beträgt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die
Nachlaufzeit im Wesentlichen der fünffachen Bremsdauer entspricht.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass die Nachlaufzeit wenigstens 2 Sekunden und
höchstens 10 Sekunden beträgt.
18. Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung zur
automatischen Betätigung der Warnblinkanlage nach einem der
Ansprüche 1 bis 17 umfasst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002118652 DE10218652A1 (de) | 2002-04-26 | 2002-04-26 | Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage eines Kraftfahrzeugs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002118652 DE10218652A1 (de) | 2002-04-26 | 2002-04-26 | Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage eines Kraftfahrzeugs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10218652A1 true DE10218652A1 (de) | 2003-11-13 |
Family
ID=29224771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002118652 Withdrawn DE10218652A1 (de) | 2002-04-26 | 2002-04-26 | Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Warnblinkanlage eines Kraftfahrzeugs |
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