DE1020653B - Kompressions-Kaelteanlage mit Roll-Bond-Verdampfern - Google Patents

Kompressions-Kaelteanlage mit Roll-Bond-Verdampfern

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DE1020653B
DE1020653B DEL26879A DEL0026879A DE1020653B DE 1020653 B DE1020653 B DE 1020653B DE L26879 A DEL26879 A DE L26879A DE L0026879 A DEL0026879 A DE L0026879A DE 1020653 B DE1020653 B DE 1020653B
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DE
Germany
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evaporator
desiccant
refrigeration system
compression refrigeration
roll
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Pending
Application number
DEL26879A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Schmidt
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B43/00Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat
    • F25B43/003Filters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Gases (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Kompressions-Kälteanlage mit Roll-Bond-Verdampfern Die Erfindung bezieht sich auf Kompressions-Kältcanlagen, die mit sogen.annten Roll-Bond-Verdampfern ausgerüstet sind. Solche Verdampfer bestehen bekanntlich aus zwei parallelen Platten, die durch Druck zu einer einzigen Platte miteinander verschweißt werden, wobei vor dem Verschweißen zwischen den Platten ein dieses verhinderndes Trennmittel in Bahnen, die dem gewünschten Verlauf der Käftemittelkanäle entsprechen, eingebracht ist und nach dem Verschweißen durch Preßluft oder Druckflüssigkeit das Plattenmaterial an diesen nicht verschweißten Stellen aufgeweitet wird und so die Kältemittelka.näle gebildet werden.
  • Es ist bekannt, daß dieses Herstellungsverfahren die Bildung größerer Hohlräume, wie sie bei den bisher üblichen Verdampfern die Sammler darstellen, nicht zuläßt, weshalb die Sammler bei Roll-Bond-Verdampfern in der Regel dadurch gebildet werden, daß man mehrere dicht benachbarte: parallele Kanäle vorsieht, die ihrerseits untereinander durch eine Anzahl Querverbindungskanäle verbunden sind, also. eine: Art Wa.benmuster bilden.
  • Dieser Verdampferaufbau bereitet nun. Schwierigkeiten hinsichtlich der Trocknung des Kältemittels. Man kann hier nicht, wie dies beispielsweise bei Verdampfern mit vorgeprägten Kanälen der Fall ist, eine besonders tiefe Sicke an einer geeigneten Stelle- des Verdampfers vorsehen, in die nachträglich das Trockenmittel, beispielsweise Silicagel, eingebracht wird, und zwar in der Regel in Gestalt einer Trockenpatrone. Man war daher gezwungen, eine besondere Trockenpatrone hinter oder vor dem Verdampfer vorzusehen, was jedoch eine Verteuerung der Anlage bedeutete, da hierindt ein zusätzlicher Werkstoff- und Arbeitsaufwand verbunden war.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten bei der Verwendung von Roll-Bond-Verdampfern zu beseitigen. Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß man das Trockenmittel unmittelbar in die Kanäle des Verdampfers einführt und anschließend Ein- und Ausgang des Verdampfers durch ein Sieb oder Filter abschließt. Es wird also völlig auf eine besondere Trockenpatrone verzichtet, vielmehr bildet der Verdampfer selbst den Trockner. Die einzelnen Körner verteilen sich dann regellos im gesamten Kanalsystem des Verdampfers, was jedoch keine na.chteilige Wirkung für die Trocknung selbst bedeutet, vielmehr wird neben der Vereinfachung und Verbilligung des Aufbaus noch der weitere Vorteil erzielt, daß die im gesamten Verdampfer verteilten Körner des Trocknungsmittels gleichzeitig als Siedebeschleuniger wirken. die örtlichen Siedeverzügen entgegenwirken. Sie ersetzen damit die an sich bekannte Maßnahme des Einbringens von Fremdkörpern in Kältemittelverdampfer zur Verhinderung von Siedeverzügen.
  • An die Beschaffenheit des Trockenmittels müssen bezüglich Korngröße und Kornoberfläche natürlich gewisse Anforderungen gestellt werden. Die: einzelnen Körner müssen möglichst kugelförmig sein und eine glatte Oberfläche besitzen, damit sie leicht ins Innere des Verdampfers fortbewegt werden können. Der Kugeldurchmesser muß zwischen 1 und 2,5 mm liegen. wenn das einzelne Korn durch den freien Querschnitt der Verdampferkanäle leicht hindurchgehen und andererseits von den Sieben am Verdampferein- und -ausgang sicher zurückgehalten werden soll. Voraussetzung ist ferner, daß das Trockenmittel im ganzen staubfrei ist und sich auch unter dem Einfluß von Kältemittel oder -öl weder auflöst noch zerspringt. Trockenmittel, die diese Forderungen erfüllen, sind jedoch heute bereits bekannt und im Handel erhältlich, wobei noch bemerkt sei, da.ß die beiden letztgenannten Forderungen allgemeiner Art sind und auch bisher bereits bei der Auswahl des Trockenmittels für Trockenpatronen beachtet wurden.
  • Das Trockenmittel wird vorzugsweise mit Luft unter geringem Druck in die Kältemittelka.näle eingeblasen. Vorteilhaft erfolgt dieses Einblasen von der Ausgangsseite des Verdampfers her in den dort befindliche,. wabenförmig geprägten Sammler. Dieser Sammler befindet sich nach dem Zusammenbiegen des Verdampfers zu der üblichen Kastenform meist an einer senkrechten Verdampferfläche. Da an den Biegekanten in der Regel eine gewisse Verengung der Kanäle auftritt, wird auf diese Weise die Verteilung des Trockenmittels im wesentlichen auf den Bereich des Sammlers begrenzt.
  • Obwohl die während der Verdampfung durch eine Bewegung der Körner des Trockenmittels in den Kanälen verursachten geringen Geräusche unerheblich sind, zumal durch den Siedevorgang selbst im Verdampfer stets Geräusche entstehen, die aber bei geschlossener Kühlschranktür nach außen nicht merkbar werden, wird doch durch die vcrstehend beschriebene Maßnahme die Geräuschbildung noch weiter herabge.nindert, insbesondere wenn man den Sammler weitgehend mit Trockenmittel füllt.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPIiGCIIE 1. Kompressions-Kälteanlage mit Roll-Bond-Verdampfern und Mitteln zur Trocknung des Kältemittels, dadurch gekennzeichnet, da.ß das Trockenmittel unmittelbar in die Kanäle des Verdampfers eingeführt ist und Verdampferein- und -ausgang mit einem Sieb oder Filter abgeschlossen sind.
  2. 2. Kompressions-Kälteanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines an sich bekannten Trockenmittels in Kugelform mit möglichst glatter Oberfläche und einem Korndurchmesser zwischen 1 und 2,5 min.
  3. 3. Kompressions-Kälteanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenmittel mittels Druckluft in die Kanäle des Verdampfers eingeblasen zvii-d. -1. Konipressions-Kälteanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenmittel nach dein Zusammenbiegen des Verda,inpfers zu einer Kastenform vom Verdampferausgang her in den am Verda.mpferausgang an einer senkrechten Fläche desselben liegenden, wabenförmig geprägten Sammler eingeblasen wird, vorzugs-«-cise in einer diesen Sammler weitgehend füllenden Menge.
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