DE10205129A1 - Tragband sowie Leitungsführungsanordnung zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln od. dgl. - Google Patents
Tragband sowie Leitungsführungsanordnung zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln od. dgl.Info
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Abstract
Das erfindungsgemäße Tragband (1) einer Leitungsführungseinheit (2) zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln oder dergleichen, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Tragband (1) sich abwechselnde Tragabschnitte (3) und Gelenkabschnitte (8) aufweist und die Tragabschnitte (3) und die Gelenkabschnitte (8) aus Werkstoffen mit sich unterscheidenden Eigenschaften im Mehrkomponentenverfahren gebildet sind. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Tragbandes (1), der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinheit (2), die ein derartiges Tragband (1) umfasst, sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung des erfindungsgemäßen Tragbandes (1) kann auf einfache, robuste, zuverlässige und preiswerte Weise eine Führung von Leitungen, Kabel oder dergleichen bewirkt werden.
Description
- Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Tragband einer Leitungsführungseinheit, auf eine Leitungsführungseinheit zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln od. dgl. sowie auf ein Verfahren.
- Leitungsführungseinheiten zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln od. dgl. mit einem ersten Ende, das ortsfest angeordnet ist, und mit einem zweiten Ende, das bewegbar ist, sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Die klassische Leitungsführungseinheit, die auch als Energieführungskette bezeichnet wird, besteht aus einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Kettengliedern, die einen Führungskanal bilden. In diesen Führungskanal sind Leitungen, Kabel od. dgl. angeordnet. Durch die WO 98/40645 ist eine Leitungsführungseinheit bekannt, die aus einstückigen Schutzelementen aus Kunststoff besteht. Das Schutzelement ist einteilig gespritzt oder gegossen und weist untereinander durch verbiegbare Brücken verbundene Teile auf. Das Schutzelement weist ein Bodensegment mit einer Oberseite und einer Unterseite und mindestens ein Wandsegment auf, das durch Biegen und/oder Falten in Richtung der Oberseite des Bodensegmentes durch mechanisches Schließen eines Schließmechanismusses zu einem geschlossenen Kanalabschnitt geformt werden kann, wobei das Schutzelement vorzugsweise mit anderen gleichartigen Schutzelementen so verbunden oder verbindbar ist, dass die Kanalabschnitte in eine Längsrichtung einen Kanal für Leitungen bilden.
- Eine weitere Ausführungsform einer Leitungsführungseinheit ist durch die EP 0 789 167 A1 bekannt. Auch diese Leitungsführungseinheit dient zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln od. dgl. mit einem ersten Ende, das ortsfest angeordnet ist, und mit einem zweiten Ende, das bewegbar ist. Die Leitungsführungseinheit weist einen Kanal auf, der durch Segmente gebildet ist. Die Segmente sind mit einem Tragband verbunden. Während des Betriebes der Leitungsführungseinheit bildet diese und somit auch das Tragband einen Untertrum und einen Obertrum sowie einen zwischen dem Untertrum und dem Obertrum gelegenen Krümmungsbereich, wie er in der Fig. 1 der WO 98/40645 bzw. der Fig. 13 der EP 0 789 167 A1 dargestellt ist.
- Der Durchmesser des Krümmungsbereiches bestimmt auch den notwendigen Raumbedarf zum Einbau der Leitungsführungseinheit. Auch bei Leitungsführungsanordnungen, die eine relativ geringe Bauhöhe aufweisen, kann im Hinblick auf die Biegefestigkeit des Tragbandes ein relativ großer Raumbedarf bestehen.
- Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Zielsetzung zugrunde, ein Tragband sowie eine Leitungsführungseinheit anzugeben, bei welchem bzw. bei welcher der Raumbedarf für den Einbau der Leitungsführungseinheit verringert wird. Desweiteren soll ein Verfahren zur Herstellung eines Tragbandes zur Verringerung des Raumbedarfs für den Einbau der Leitungsführungseinheit beschrieben werden.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Tragband mit den Merkmalen des Anspruchs 1, durch eine Leitungsführungseinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 10 bzw. durch eine Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 22 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen, die jeweils einzeln angewandt oder beliebig miteinander kombiniert werden können, sind Gegenstand der jeweils abhängigen Ansprüche.
- Das erfindungsgemäße Tragband einer Leitungsführungseinheit zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln od. dgl. zeichnet sich dadurch aus, dass das Tragband durch Tragabschnitte und Gelenkabschnitte gebildet ist. Die Tragabschnitte und die Gelenkabschnitte sind abwechselnd angeordnet. Diese sind aus Werkstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften im Mehrkomponentenverfahren gebildet. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung des Tragbandes wird erreicht, dass der Krümmungsbereich, der bei der Bildung eines Obertrums und eines Untertrums entsteht, relativ gering ist, da lediglich der Gelenkabschnitt mit seiner Biegefestigkeit diesen beeinflusst. Hierbei kann der Tragabschnitt als ein im wesentlichen starrer Körper ausgebildet sein, während der zwei Tragabschnitte verbindende Gelenkabschnitt aus einem Werkstoff hergestellt ist, der sehr biegsam ist. Durch geeignete Auswahl des Werkstoffes, aus dem der Gelenkabschnitt gebildet ist, kann die Biegsamkeit des Gelenkabschnittes variiert bzw. an die Erfordernisse des Krümmungsbereichs der Leitungen oder Schläuche angepasst werden.
- Das Tragband mit seinen Tragabschnitten und Gelenkabschnitten ist vorzugsweise nach dem Mehrkomponenten-Spritzverfahren hergestellt. Alternativ können die Tragabschnitte und die Gelenkabschnitte nach dem Mehrkomponenten- Extrusionsverfahren hergestellt sein. Kommt das Mehrkomponenten- Extrusionsverfahren zum Einsatz, so kann da Tragband als solches extrudiert werden. Alternativ kann zunächst ein plattenförmiger Rohling mit Trag- und Gelenkabschnitten ausgebildet werden, der anschließend quer zur Extrusionsrichtung zerteilt wird. Diese Herstellungsweise des Tragbandes hat auch den Vorteil, dass Tragbänder mit unterschiedlicher Breite hergestellt werden können.
- Zur Verringerung des Eigengewichts des Tragbandes und zur Erhöhung der Festigkeit wird vorgeschlagen, dass wenigstens die Tragabschnitte als Profile, vorzugsweise als Hohlprofile, ausgebildet sind. Insbesondere die Ausbildung der Tragabschnitte als Hohlprofile hat auch den Vorteil, dass eine relativ hohe Materialersparnis eintritt, was mit einer ökonomischeren Herstellung des Tragbandes einhergeht. Desweiteren wird mit der Ausgestaltung als Hohlprofil des Tragbandes eine erhöhte Steifigkeit des Tragbandes erzielt.
- Das Tragband einer Leitungsführungseinheit zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln od. dgl. umfasst vorzugsweise wenigstens zwei miteinander verbundene Tragbandabschnitte. Die Verbindung mehrerer Abschnitte ermöglicht die Ausbildung beliebig langer Tragbänder. Auch kann durch eine derartige Verbindung die Länge des Tragbandes nach einem Baukastenprinzip für die jeweilige Anwendung genau angepasst werden. Es besteht auch die Möglichkeit, mehrere Abschnitte nebeneinander anzuordnen und diese zu verbinden, so dass auch eine Erhöhung der Variationsmöglichkeit der Breite des Tragbandes und somit der Leitungsführungseinheit erzielt wird. Darüber hinaus kann auch ein Tragbandabschnitt mit wenigstens zwei weiteren Tragbandabschnitten verbunden werden. Hiermit wird eine Aufteilung bzw. eine Zusammenführung der in einer Leitungsführungseinheit geführten Leitungen, Kabeln od. dgl. auf wenigstens zwei Leitungsführungseinheiten ermöglicht.
- Die Tragbandabschnitte sind vorzugsweise kraft- und/oder formschlüssig miteinander verbunden. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass die Abschnitte lösbar miteinander verbunden sind. Durch die Lösbarkeit wird eine besondere Flexibilität beim Einsatz der Tragbänder erreicht. Insbesondere können lange Tragbänder bei Bedarf ohne Schwierigkeiten wieder verkürzt werden. Alternativ können die Tragbandabschnitte unlösbar miteinander verbunden sein. Hierbei besteht die Möglichkeit, die Tragbandabschnitte durch geeignete Verbindungsmittel miteinander zu verbinden. Verbindungsmittel können beispielsweise Halteclips sein. Statt der Verwendung von Verbindungsmitteln zur Ausbildung einer unlösbaren Verbindung der Tragabschnitte, werden die Tragabschnitte gemäß einem weiteren Vorschlag miteinander verklebt oder verschweißt.
- In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Tragabschnitte trapezförmig und/oder rautenförmig. Mit Hilfe von trapezförmigen und/oder rautenförmigen Tragabschnitten kann die von dem Tragbahn eingenommene Bahn im dreidimensionalen Raum beeinflusst und maßgeschneidert werden. Insbesondere beschreibt das Tragband durch Vorgabe gleichmäßiger Trapeze eine Helix, wobei die Steigung der Helix durch den Winkel der Tragabschnitte zueinander vorgeben ist. Mit einem derartigen Tragband können beispielsweise Leitungen eines Roboterarms, der eine gleitende Rotationsbewegungen, d. h. eine Kombination aus einer Translationsbewegung und einer Rotationsbewegung, durchführt, sicher geführt werden. Alternativ sind die Gelenkabschnitte trapezförmig und/oder rautenförmig ausgebildet. Durch eine trapezförmige und/oder rautenförmige Ausbildung der Gelenkabschnitte werden die elastischen Eigenschaften des Tragbandes beeinflusst. Insbesondere können hiermit Kippbewegungen um eine Achse längs zum Tragband zugelassen werden.
- Die erfindungsgemäße Leitungsführungseinheit zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln od. dgl. weist ein erstes Ende, das fixierbar ist oder ortsfest angeordnet ist, und ein zweites Ende, das bewegbar ist, auf. Die Leitungsführungseinheit weist einen Kanal auf, der durch Segmente gebildet ist, die mit einem Tragband verbunden sind. Hiermit wird der Raumbedarf für den Einbau der Leitungsführungseinheit verringert. Es besteht die Möglichkeit, dass die Segmente mit einem jeden Tragabschnitt verbunden sind. Dies ist nicht zwingend notwendig. So können ausgewählte Tragabschnitte mit Segmenten verbunden sein. Auch können mehrere Tragabschnitte mit nur einem Segment verbunden sein. Hiermit wird die Steifigkeit der Leitungsführungseinheit beeinflusst, welches insbesondere dann wichtig ist, wenn eine lange Leitungsführungseinheit zusammengeschoben, gestaucht, gestapelt oder aufgerollt werden soll und auf Druck belastet wird. Durch die Versteifung mehrerer Tragabschnitte kann das Verhalten der Leitungsführungseinheit bei Druckbelastung gezielt vorgegeben werden. Insbesondere kann zur Erzielung einer besonders dichten Packung einer zusammengelegten Energieführungskette damit kontrolliert vorgegeben werden, in wie viele Lagen sich eine Leitungsführungseinheit legt, wenn sie zusammen geschoben wird.
- Für eine leichte Anpassung der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinheit an unterschiedliche Verwendungsfälle wird vorgeschlagen, dass die Segmente kraft- und/oder formschlüssig mit den Tragabschnitten verbunden sind. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass die Segmente lösbar mit den Tragabschnitten verbunden sind. Statt einer lösbaren Verbindung einzelner Segmente mit den Tragabschnitten besteht auch die Möglichkeit, die Segmente unlösbar mit den Tragabschnitten zu verbinden. Dies kann beispielsweise durch Kleben oder Schweißen erfolgen.
- Insbesondere wird vorgeschlagen, dass zur lösbaren Verbindung der Segmente mit den Tragabschnitten diese Verbindungsmittel aufweisen. Die Verbindungsmittel können als Clipanordnungen oder Steckverbindungen ausgestaltet sein.
- Vorzugsweise wird eine Leitungsführungseinheit vorgeschlagen, bei der die Segmente Seitenwände aufweisen und jeder Tragabschnitt und/oder wenigstens eine Seitenwand als Verbindungsmittel eine Ausnehmung und/oder einen ersten Vorsprung aufweist, die so ausgebildet sind, dass der erste Vorsprung in die Ausnehmung eingreift. Hierdurch wird die Möglichkeit einer einfachen und kompakten Bauweise der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinheit erreicht. Insbesondere kann durch diese Maßnahme die Leitungsführungseinheit nach einem Baukastenprinzip für den jeweiligen konkreten Anwendungsfall angepasst werden.
- Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Leitungsführungseinheit wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Tragabschnitt einen quer zur Längsrichtung des Tragbandes verlaufende Durchführung aufweist, durch die sich wenigstens ein Verbindungselement hindurch erstreckt, das die Seitenwände eines Segmentes verbindet. Hierdurch wird eine baukastenartige Ausbildung der Leitungsführungseinheit bereitgestellt, die eine hohe Flexibilität hinsichtlich unterschiedlicher Anwendungsfälle aufweist, wobei die Anzahl der zum Aufbau der Leitungsführungseinheit notwendigen Bauteile relativ gering ist.
- Zur Vereinfachung der Montage der Leitungsführungseinheit wird gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinheit vorgeschlagen, dass wenigstens ein Segment Seitenwände aufweist, die durch einen ersten Quersteg verbunden sind. Die Seitenwände weisen jeweils einen zweiten Vorsprung auf, die einander zugewandt sind, wobei der Tragabschnitt zwischen dem ersten Quersteg und den zweiten Vorsprüngen angeordnet ist. Durch ein Zusammendrücken der den ersten bzw. zweiten Vorsprüngen gegenüberliegenden Endbereichen der Seitenwände wird der Abstand zwischen den Vorsprüngen vergrößert, so dass das Band in den zwischen dem ersten Quersteg und den Vorsprüngen freien Raum eingeführt werden kann, ohne dass es hierzu einer komplizierten Handhabung bedarf.
- Vorteilhafterweise weist wenigstens ein Segment Seitenwände auf, die durch einen zweiten Quersteg verbunden sind. Der zweite Quersteg trägt zur Steifigkeit der Leitungsführungseinheit bei. Auch kann durch ihn eine Abdichtung des Innenraums der Leitungsführungseinheit bewirkt werden, indem der zweite Quersteg das Segment im wesentlichen abdeckt. Alternativ weist wenigstens ein Segment Seitenwände auf, wobei mindestens eine Seitenwand einen Teilsteg aufweist, welcher der gegenüberliegenden Seitenwand zugewandt ist. Mit Hilfe des Teilsteges können Leitungen, der Kabel oder dergleichen auf einfache Weise in die Leitungsführungseinheit eingelegt aus ihr herausgenommen werden. Mit Hilfe eines Teilsteges ist ebenso möglich durch ein Zusammendrücken der den ersten bzw. zweiten Vorsprüngen gegenüberliegenden Endbereichen der Seitenwände den Abstand zwischen den Vorsprüngen zu vergrößern, um das Tragband in den zwischen dem ersten Quersteg und den Vorsprüngen freien Raum einzuführen.
- Vorteilhafterweise weisen wenigstens zwei benachbarte Segmente jeweils eine Seitenwand auf, wobei wenigsten die eine Seitenwand einen Überlappungsbereich aufweist, der die andere Seitenwand überlappt. Der Überlappungsbereich kann zwei Funktionen haben: zum einen bewirkt er eine Abdichtung zwischen den Segmenten, so dass die Leitungen, die Kabel oder dergleichen weniger Einflüssen der Umgebung ausgesetzt sind. Zum anderen bewirkt der Überlappungsbereich eine verbesserte Stabilität insbesondere eine höhere Steifigkeit der Leitungsführungseinheit gegenüber einer unerwünschten Verdrehung oder Verkippung der Segmente zueinander.
- Bevorzugt ist der Überlappungsbereich im wesentlichen kreissegmentförmig ausgebildet. Hierbei ist vorzugsweise das Kreissegment nach dem Kippwinkel der Tragabschnitte zu bemessen. Durch einen kreissegmentförmig ausgestalteten Überlappungsbereich wird eine hohe Steifigkeit bzw. eine gute Abdichtung der Leitungsführungseinheit bei wenig Materialverbrauch erzielt und das Gewicht der Leitungsführungseinheit verringert.
- In einer besonderen Ausgestaltung sind die Segmente mit zwei Tragbändern verbunden. Hierbei werden die Tragbänder im wesentlichen parallel geführt. Durch die parallele Führung der Tragbänder können vergleichsweise breite Leitungsführungseinheiten mit einer nur geringen Bauhöhe gebildet werden. Insbesondere kann hiermit Material gespart werden. Auch kann hiermit die Breite der Leitungsführungseinheit für den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden.
- Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Tragbandes, insbesondere eines erfindungsgemäßen Tragbandes, umfasst folgende Schritte: eine Platte wird aus sich abwechselnden Tragstreifen und Gelenkstreifen gebildet, wobei die Tragstreifen und die Gelenkstreifen aus Werkstoffen mit sich unterscheidenden Eigenschaften im Mehrkomponentenverfahren gebildet werden; die Platte wird in einer Richtung quer zu den Gelenkstreifen in Tragbänder zerlegt. Mit Hilfe dieses Verfahren können auf effektive Weise eine Vielzahl von Tragbändern gleichzeitig hergestellt werden. Vorteilhafterweise werden die Tragstreifen und die Gelenkstreifen nach dem Mehrkomponenten-Spritzverfahren hergestellt. Alternativ werden die Tragstreifen und die Gelenkstreifen nach dem Mehrkomponenten- Extrusionsverfahren hergestellt.
- Um Material zu sparen und die Steifigkeit der Tragbänder zu steigern sind die Tragstreifen als Profile, vorzugsweise als Hohlprofile, ausgebildet.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile des erfindungsgemäßen Tragbandes sowie der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinheit werden im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert, ohne dass der Gegenstand der Erfindung durch diese Ausführungsbeispiele beschränkt wird.
- Es zeigen schematisch:
- Fig. 1 Eine erfindungsgemäße Leitungsführungseinheit in der perspektivischen Schrägansicht,
- Fig. 2 ein Segment der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinheit nach Fig. 1 in der perspektivischen Schrägansicht,
- Fig. 3 eine alternative Ausführungsform des Segmentes nach Fig. 2 in der Frontansicht,
- Fig. 4 das Segment nach Fig. 2 in der Seitenansicht,
- Fig. 5 eine alternative Ausführungsform eines Segmentes für einer weiteren erfindungsgemäße Leitungsführungseinheit in perspektivischer Schrägansicht,
- Fig. 6 ein Abschnitt eines erfindungsgemäßen Tragbandes im Längschnitt,
- Fig. 7 zwei miteinander verbundene Abschnitte nach Fig. 6,
- Fig. 8 eine erfindungsgemäße Energieführungseinheit mit Segmenten nach Fig. 5,
- Fig. 9 ein Segment nach Fig. 2 in der Draufsicht,
- Fig. 10 eine alternative Ausführungsform einer Seitenwand nach Fig. 4 in der Seitenansicht,
- Fig. 11 ein weiteres erfindungsgemäßes Tragband in perspektivischer Schrägansicht,
- Fig. 12 ein alternatives erfindungsgemäßes Tragband in der Draufsicht, und
- Fig. 13 eine Platte zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Tragbandes in der Draufsicht.
- Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Leitungsführungseinheit 2 mit einem erfindungsgemäßen Tragband 1 in perspektivischer Schrägansicht, wobei das Tragband 1 Tragabschnitte 3 und Gelenkabschnitte 8 umfasst, die miteinander mit Hilfe einer Zwei-Komponenten-Spritztechnik miteinander verbunden sind. An dem Tragband 1 sind Segmente 13, 13' befestigt, die Seitenwände 15, 15' aufweisen, wodurch ein Kanal 12 geschaffen wird, der Leitungen oder Kabel oder dergleichen (nicht abgebildet) aufnehmen kann. Jede Seitenwand 15 liegt einer weiteren Seitenwand 29 gegenüber. Die Seitenwände 15, 15' weisen jeweils einen Teilsteg 28 auf, welcher sich in Richtung auf die gegenüberliegende Seitenwand 29 erstreckt. Mit Hilfe der Teilstege 28 ist ein Einbringen von Leitungen oder Kabeln in den Kanal 12 auf einfache Weise möglich.
- Die Tragabschnitte 3 sind mit einem Profil 23 ausgebildet, welches das Gewicht des Tragbandes 1 reduziert und die Steifigkeit des Tragabschnitts 3 erhöht. Das Profil 23 umfasst eine Ausnehmung 16, an dem die Segmente 13, 13' bzw. die Seitenwände 15, 15', 29 befestigt werden können. Die Seitenwände 15, 15', 29 weisen einen Überlappungsbereich 6 auf, mit dem bei Krümmung der Leitungsführungseinheit 2 der Kanal 12 an den Seitenwänden 15, 15', 29 abgedichtet wird. Der Überlappungsbereich 6 bewirkt darüber hinaus eine zusätzliche Stabilität der Leitungsführungseinheit 2 durch Aufnahme von seitlichen Kräften, die durch die Seitenwände 15, 15', 29 aufgebracht werden. Die Segmente 13, 13' sind mit den Überlappungsabschnitten 6 miteinander rotationsfest um die Längsachse des Tragbandes 1 verbunden. Eine derartige Leitungsführungseinheit 2 ist auf einfache Weise preiswert herstellbar und zeichnet sich durch eine hohe Vielfalt und Flexibilität in der Anwendung aus.
- Fig. 2 zeigt das Segment 13 nach Fig. 1 in der perspektivischen Schrägansicht mit der Seitenwand 15 und der gegenüberliegenden Seitenwand 29, die durch einen ersten Quersteg 19 miteinander verbunden sind und den Kanal 12 bilden. Der Kanal 12 ist weiterhin durch den Teilsteg 28 begrenzt. Die Seitenwände 15, 29 weisen den Überlappungsbereich 6 auf, mit dem das Segment 13 an sein benachbartes Segment 13' verbunden werden kann. Unterhalb des ersten Querstegs 19befindet sich ein erster Vorsprung 17, der in die Ausnehmung 16 des Tragabschnitts 3 des Tragbands 1 greifen kann. Ebenso unterhalb des ersten Querstegs 19 weisen die Seitenwände 15, 29 jeweils einen zweiten Vorsprung 26, 26' auf, die einander zugewandt sind, wobei der Tragabschnitt 3 zwischen dem ersten Querschnitt 19 und den zweiten Vorsprüngen 26, 26' anordbar sind.
- Fig. 3 zeigt das Segment 13 nach Fig. 2 in der Frontansicht, wobei der Teilsteg 28 als zweiter Quersteg 27 ausgebildet ist, so dass der Kanal 12 vollständig geschlossen ist. Zu erkennen ist auch, dass das Tragband 1 zwischen den zweiten Vorsprüngen 26, 26' und dem ersten Quersteg 19 fixiert werden kann. Zu einer Fixierung trägt darüber hinaus der erste Vorsprung 17 bei, der in die Ausnehmung 16 des Tragbandes 1 greift.
- Fig. 4 zeigt das Segment 13 nach Fig. 2 in der Seitenansicht. Zu erkennen ist die Seitenwand 15 mit dem Überlappungsbereich 6 zur Verbindung der Seitenwand 15 mit einer benachbarten Seitenwand.
- Fig. 5 zeigt ein zusammensetzbares Segment in perspektivischer Schrägansicht mit Verbindungsmitteln 15, die durch Verbindungselemente 18 gebildet werden, mit denen die Seitenwände 15, 29 miteinander verbunden werden können. Das Tragband 1 wird an seinem Tragabschnitt 13 zwischen dem Verbindungselement 18 und dem zweiten Vorsprung 26 eingespannt. Ein dritter Vorsprung 30, 30' trägt weiterhin zu Stabilisierung der Leitungsführungseinheit 2 bei, in dem ein dritter Vorsprung 30 eines Segmentes 13 hinter den dritten Vorsprung 30' eines benachbarten Segmentes 13' greift.
- Die Fig. 6 zeigt einen ersten Abschnitt 4 eines erfindungsgemäßen Tragbandes 1 im Längsschnitt. Die Tragabschnitte 3 sind durch Gelenkabschnitte 8 miteinander verbunden, wobei die Tragabschnitte 3 als Profil 23 ausgebildet sind.
- Fig. 7 zeigt zwei miteinander verbundene Abschnitte, einen ersten Abschnitt 4 und einen zweiten Abschnitt 5, die lösbar miteinander verbindbar sind. Hiermit kann die Länge des Tragbandes 1 je nach Anwendungsfall verlängert beziehungsweise verkürzt werden. Zur lösbaren Verbindung wird ein erstes Verbindungsstück 31 und zweites Verbindungsstück 32 verwendet, die ineinander greifen und vorzugsweise miteinander verclippt werden können.
- Fig. 8 zeigt eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinheit 2 mit Segmenten 13 und Seitenwänden 15, wobei ein erstes Ende 10 der Leitungsführungseinheit 2 an einem festen Ort im Raum fixierbar ist und ein zweites Ende 11 der Leitungsführungseinheit 2 an einem beweglichen Teil, beispielsweise einem Roboterarm (nicht abgebildet) befestigbar ist.
- Fig. 9 zeigt das Segment 13 nach Fig. 2 in der Draufsicht, mit der Seitenwand 15 und der gegenüberliegenden Seitenwand 19, von denen aus sich erstreckend jeweils ein Teilsteg 28 auf die jeweilig andere Seitenwand 15, 29 zeigt. Die Seitenwände 15, 29 weisen Überlappungsbereiche 6, 6' auf zur Stabilisierung der Leitungsführungseinheit 2 gegenüber Verdrehung entlang einer Längsachse des Tragbandes 1 beziehungsweise gegenüber Verkantung zweier benachbarter Segmente 13. Die Überlappungsbereiche 6, 6' dichten den Kanal 12 zur Seite hin ab.
- Fig. 10 zeigt eine Seitenwand mit einer alternativen Ausgestaltung des Überlappungsbereichs 6, 6', wobei der Überlappungsbereich 6, 6' als Kreissegment ausgestaltet ist. Dieses ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Tragband 1 beziehungsweise die Leitungsführungseinheit 2 gekrümmt ist und somit die zwischen den Segmenten 13, 13' entstehenden Öffnungen abgedeckt werden müssen.
- In Fig. 11 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Tragbandes 1 dargestellt, wobei die Tragabschnitte 3 als Hohlrohre ausgebildet sind und die Gelenkabschnitte 8 als Stege. Das erste Verbindungsstück 31 stellt eine Aufnahme für das zweite Verbindungsstück 32 dar. Mit Hilfe der beiden Verbindungsstücke 31, 32 kann das Tragband 1 beliebig verlängert oder in seiner Länge angepasst werden. Auch kann das Tragband 1 hiermit an seinen Enden fixiert werden.
- Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Tragbandes 1 mit Tragabschnitten 3 und Gelenkabschnitten 8, wobei der Tragabschnitt 3 beziehungsweise der Gelenkabschnitt 8 trapezförmig beziehungsweise rautenförmig ausgebildet ist. Durch eine trapezförmige Ausgestaltung des Tragabschnitts 13 wird eine bestimmte Bahn, die das Tragband 1 im dreidimensionalen Raum einnehmen kann, vorgegeben. Bei gleichmäßigen Trapezen beispielsweise kann das Tragband 1 eine Bewegung auf einer Helix ausführen.
- Fig. 13 zeigt eine Platte 20, mit der eine Vielzahl von Tragbändern 1 gleichzeitig hergestellt werden können, indem eine derartige Platte 20 mit Tragstreifen 21 und Gelenkstreifen 22 in einem Zwei-Komponenten-Verfahren entweder extrudiert oder gespritzt wird und die Platte 20 in Tragbänder 1 in einer Richtung quer zu den Tragstreifen 21 beziehungsweise Gelenkstreifen 22 geschnitten wird. Dabei kann die Richtung dieses Schnittes senkrecht zu den Tragstreifen 21 beziehungsweise Gelenkstreifen 22 verlaufen, kann aber auch quer dazu liegen. Hierdurch entstehen trapezförmige Gelenkabschnitte 8 und Tragabschnitte 3.
- Das erfindungsgemäße Tragband 1 einer Leitungsführungseinheit 2 zur aktiven Führung von Leitungen, Kabeln oder dergleichen ist dadurch gekennzeichnet, dass das Tragband 1 sich abwechselnde Tragabschnitte 3 und Gelenkabschnitte 8 aufweist und die Tragabschnitte 3 und die Gelenkabschnitt 8 aus Werkstoffen mit sich unterscheidenden Eigenschaften im Mehrkomponentenverfahren gebildet sind. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Tragbandes 1, der erfindungsgemäße Leitungsfiibrungseinheit 2, die ein derartiges Tragband 1 umfasst, sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung des erfindungsgemäßen Tragbandes 1 kann auf einfache, robuste und preiswerte Weise eine Führung von Leitungen, Kabel oder dergleichen bewirkt werden. Bezugszeichenliste 1 Tragband
2 Leitungsführungseinheit
3 Tragabschnitte
4 erster Abschnitt
5 zweiter Abschnitt
6, 6' Überlappungsbereich
8 Gelenkabschnitt
10 erstes Ende
11 zweites Ende
12 Kanal
13, 13' Segmente
14 Verbindungsmittel
15, 15' Seitenwand
16 Ausnehmung
17 erster Vorsprung
18 Verbindungselement
19 erster Quersteg
20 Platte
21 Tragstreifen
22 Gelenkstreifen
23 Profil
25 Durchführung
26, 26' zweiter Vorsprung
27 zweiter Quersteg
28 Teilsteg
29 gegenüberliegende Seitenwand
30, 30' dritter Vorsprung
31 erste Verbindungsstück
32 zweites Verbindungsstück
I Richtung
Claims (25)
1. Tragband (1) einer Leitungsführungseinheit (2) zur aktiven Führung von
Leitungen, Kabeln oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass das
Tragband (1) sich abwechselnde Tragabschnitte (3) und Gelenkabschnitte
(8) aufweist, und die Tragabschnitte (3) und die Gelenkabschnitte (8) aus
Werkstoffen mit sich unterscheidenden Eigenschaften im
Mehrkomponentenverfahren gebildet sind.
2. Tragband (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Tragabschnitte (3) und die Gelenkabschnitte (8) nach dem Mehrkomponenten-
Spritzverfahren hergestellt sind.
3. Tragband (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Tragabschnitte (3) und die Gelenkabschnitte (8) nach dem Mehrkomponenten-
Extrusionsverfahren hergestellt sind.
4. Tragband (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Tragabschnitte (3) als Profile (23), vorzugsweise als Hohlprofile ausgebildet
sind.
5. Tragband (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das Tragband (1) durch wenigstens zwei miteinander verbundene
Abschnitte (4, 5) gebildet ist.
6. Tragband (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Abschnitte (4, 5) kraft- und/oder formschlüssig miteinander verbunden sind.
7. Tragband (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Abschnitte (4, 5) lösbar miteinander verbunden sind.
8. Tragband (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Tragabschnitte (3) trapezförmig und/oder rautenförmig sind.
9. Tragband (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Gelenkabschnitte (8) trapezförmig und/oder rautenförmig sind.
10. Leitungsführungseinheit (2) zur Führung von Leitungen, Kabeln oder
dergleichen mit einem ersten Ende (10), das fixierbar ist, und mit einem
zweiten Ende (11), das bewegbar ist, wobei die Leitungsführungseinheit (2)
einen Kanal (12) aufweist, der durch Segmente (13) gebildet ist, die mit
mindestens einem Tragband (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 verbunden
sind.
11. Leitungsführungseinheit (2) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Segmente (13) kraft- und/oder formschlüssig mit den
Tragabschnitten (3) verbunden sind.
12. Leitungsführungseinheit (2) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Segmente (13) lösbar mit den Tragabschnitten (3)
verbunden sind.
13. Leitungsführungseinheit (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass Segmente (13) und die Tragabschnitte (3)
Verbindungsmittel (14) aufweisen.
14. Leitungsführungseinheit (2) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
dass die Segmente (13) Seitenwände (15) aufweisen und jeder Tragabschnitt
(3) und/oder wenigstens eine Seitenwand (15) als Verbindungsmittel (14)
eine Ausnehmung (16) und/oder einen ersten Vorsprung (17) aufweist, die
so ausgebildet sind, dass der erste Vorsprung (17) in die Ausnehmung (16)
eingreift.
15. Leitungsführungseinheit (2) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein Tragabschnitt (3) einen quer zur Längsrichtung des
Tragbandes (1) verlaufende Durchführung (25) aufweist, durch die sich
wenigstens ein Verbindungselement (18) hindurch erstreckt, welches die
Seitenwände (15) eines Segmentes (13) verbindet.
16. Leitungsführungseinheit (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens ein Segment (13) Seitenwände (15)
aufweist, die durch einen ersten Quersteg (19) verbunden sind, dass die
Seitenwände (15) jeweils einen zweiten Vorsprung (26, 26') aufweisen, die
einander zugewandt sind, wobei der Tragabschnitt (3) zwischen dem ersten
Quersteg (19) und den zweiten Vorsprüngen (26, 26') angeordnet ist.
17. Leitungsführungseinheit (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens ein Segment (13) Seitenwände (15)
aufweist, die durch einen zweiten Quersteg (27) verbunden sind.
18. Leitungsführungseinheit (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens ein Segment (13) Seitenwände (15, 29)
aufweist, wobei mindestens eine Seitenwand (15) einen Teilsteg (28)
aufweist, welcher der gegenüberliegenden Seitenwand (29) zugewandt ist.
19. Leitungsführungseinheit (2) nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens zwei benachbarte Segmente (13, 13')
jeweils eine Seitenwand (15, 15') aufweisen, wobei wenigsten die eine
Seitenwand (15) einen Überlappungsbereich (6) aufweist, der die andere
Seitenwand (15') überlappt.
20. Leitungsführungseinheit (2) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
dass der Überlappungsbereich (6) im wesentlichen kreissegmentförmig
ausgebildet ist.
21. Leitungsführungseinheit (2) nach Anspruche 12 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, dass die Segmente (13) mit zwei Tragbändern (1) verbunden sind.
22. Verfahren zur Herstellung eines Tragbandes (1), insbesondere eines
Tragbandes (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, umfassend folgende
Schritte:
- eine Platte (20) wird aus sich abwechselnden Tragstreifen (21) und
Gelenkstreifen (22) gebildet, wobei die Tragstreifen (21) und die
Gelenkstreifen (22) aus Werkstoffen mit sich unterscheidenden Eigenschaften
im Mehrkomponentenverfahren gebildet werden;
- die Platte (20) wird in einer Richtung (I) quer zu den Gelenkstreifen (22)
in Tragbänder (1) zerlegt.
23. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstreifen
(21) und die Gelenkstreifen (22) nach dem Mehrkomponenten-
Spritzverfahren hergestellt sind.
24. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstreifen
(21) und die Gelenkstreifen (22) nach dem Mehrkomponenten-
Extrusionsverfahren hergestellt sind.
25. Verfahren nach Anspruch 25, 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass die
Tragstreifen (21) als Profile (23), vorzugsweise als Hohlprofile ausgebildet
sind.
Priority Applications (10)
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| DE102016120313A1 (de) * | 2015-11-16 | 2017-05-18 | Tsubaki Kabelschlepp GmbH | Energieführungskette mit Verstärkungselement |
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| WO2025103655A1 (de) * | 2023-11-13 | 2025-05-22 | Knorr-Bremse Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung | Türsystem und schiebetritt-einstiegssystem eines fahrzeugs mit einer energieführungskette |
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2002
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| CN110112627B (zh) * | 2019-05-06 | 2024-05-24 | 北京中盛博方智能技术有限公司 | 一种滑线轨道 |
| WO2025103655A1 (de) * | 2023-11-13 | 2025-05-22 | Knorr-Bremse Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung | Türsystem und schiebetritt-einstiegssystem eines fahrzeugs mit einer energieführungskette |
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