DE10203733A1 - Verfahren und Anordnung für die Längenmessung und Magazinhaltung von Faden in Web- oder Textilmaschinen - Google Patents
Verfahren und Anordnung für die Längenmessung und Magazinhaltung von Faden in Web- oder TextilmaschinenInfo
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Abstract
In einer Anordnung für die Längenmessung und Magazinhaltung von Faden (7) vor dem Schützenschlag in Web- oder Textilmaschinen (18) werden Fadenzufuhrelemente (1) und Fadenlängenmeßelemente (2) zusammen mit Magazinen (6), die so gestaltet sind, daß sie vor dem Schützenschlag in der Maschine eine festgelegte Länge Fäden vorrätig halten, verwendet. Elemente (5, 5'), die Teile des Fadens umlenken, sind so gestaltet, daß sie eine Interaktion mit Fadenteilen zwischen den Fadenstützelementen bewirken. Die Umkehrelemente sind so gestaltet, daß sie während der Interaktion Fadenteile in Richtungen, die von der Zufuhrrichtung abweichen, in das Magazin oder die Magazine, in eine Position oder Positionen darin verschieben. Die Umlenkelemente sind so gestaltet, daß sie nach der Einführung von Fadenteilen in die Magazine in ihre Ausgangspostionen oder Ruhepositionen zurückkehren. Die Magazine sind mit Vorrichtungen gestaltet, die Teile des Fadens in den Positionen halten. auf diese Weise erhält man eine wirksame Magazinhaltungs- und Längenmeßfunktion, insbesondere für Flachfaden, bei dem verhindert wird, daß er sich während der Funktionen verdreht oder verfitzt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft unter anderem ein Verfahren in Web-
oder Textilmaschinen für die Längenmessung und Magazinhaltung von
Faden, der in einer Zufuhrrichtung abgegeben wird, und zwar über Faden
stützelemente, die sich in einem Abstand voneinander befinden, d. h. die
Fadenstützelemente bilden einen Zufuhrweg. Die Erfindung betrifft auch
eine Anordnung für die Längenmessung und Magazinhaltung von Faden
vor dem Schützenschlag in Web- oder Textilmaschinen, die Fadenzufuh
relemente und Fadenlängenmeßelemente zusammen mit Magazinen, die
so gestaltet sind, daß sie eine festgelegte Menge Faden (Menge Faden
oder Garn) vor dem Schützenschlag in der Maschine vorrätig halten, um
faßt.
Verschiedene Arten von Magazin- und Fornisseurkonstruktionen sind in
der Web- und Textilmaschinenbranche bereits bekannt. Die Funktion des
Magazins besteht darin, eine Menge Faden vorrätig zu halten, die dann in
einem Schützenschlag oder in einer Fadentransferfunktion in der Maschi
ne aufgebraucht wird. Es kann die jeweilige Menge Faden, entsprechend
jedem Schützenschlag, vorrätig gehalten werden, und es ist daher erfor
derlich, daß die Fadenmenge korrekt ist, weswegen Längenmeßfunktio
nen ebenfalls Teil der bekannten Anordnungen sind. Es wird allgemein auf
die diesbezügliche Patentliteratur Bezug genommen.
Im Fall von Flachfaden ist es zum Beispiel notwendig, in dem Magazin
größere Vorräte anlegen zu können, ohne die Gefahr, daß sich der Faden
während der Magazinhaltung oder des Herausziehens verdreht oder ver
filzt. Dies kann auch auf andere Fadenarten zutreffen, weswegen die vor
liegende Erfindung ganz allgemein für verschiedene Fadenarten vorgese
hen ist, jedoch insbesondere für Flachfaden, dessen genanntes Problem
die neue Magazinhaltungs- und Meßfunktion unter anderem lösen soll.
Es ist ebenfalls wünschenswert, Magazinfunktionen in den zugehörigen
Arten von Web- und Textilmaschinen so anordnen zu können, daß hohe
Schützenschlaggeschwindigkeiten von zum Beispiel 60 Schützenschlägen
pro Minute erreicht werden, und so, daß eine Anzahl Picker, zum Beispiel
6 Picker, in einer Anzahl Magazine verwendet werden können, was insge
samt Herausziehzeiten pro Faden von zum Beispiel 6 Sekunden pro Fa
den ergibt. Dauert der Schützenschlag zum Beispiel 0,6 Sekunden, ergibt
dies 5,4 Sekunden/Faden etc. Es muß möglich sein, Maschinenlängen,
zum Beispiel Maschinenlängen von 15 Metern, Spulengrößen, Laufzeiten,
Gesamtzeiten etc. wirksam zu optimieren. Die Erfindung soll auch diese
Probleme lösen.
Die verwendeten Bauteile müssen bewährte und erprobte und doch tech
nisch einfache Bauteile sein. Es muß möglich sein, Fadenspannungs
meßfunktionen anzuwenden und die Feedbackfunktion zu verwenden, um
beim Weben oder dergleichen gute oder ausgezeichnete Ergebnisse zu
erhalten. Die Erfindung soll auch diese Probleme lösen.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren ist daher im wesentlichen dadurch ge
kennzeichnet, daß Zufuhrelemente und Längenmeßelemente aktiviert sind
und daß Umlenkelemente für Teile des Fadens, die sich zwischen den
Fadenstützelementen befinden, mit Hilfe von Betätigungsmitteln betätigt
werden. Umgelenkte Fadenläufe werden dann mit Hilfe der Umlenkele
mente in das Magazin, in die Einführposition in dem Magazin, eingeführt,
und die Umlenkelemente werden mit Hilfe des Betätigungsmittels zurück
geführt, nachdem die umgelenkten Teile des Fadenlaufes die Einführposi
tionen in dem Magazin erreicht haben. Wenn die Umlenkelemente in ihre
Ruhepositionen oder Ausgangspositionen zurückgeführt werden, werden
die Teile des Fadens, die in das Magazin eingeführt wurden, mit Hilfe von
Haltevorrichtungen in den Einführpositionen gehalten. Das Magazin ist
somit beladen und bereit für einen entsprechenden Schützenschlag, wäh
rend dessen die vorrätig gehaltene Menge Faden gegen die Wirkung der
Haltevorrichtung herausgezogen wird, die daher eine Funktion aufweisen
muß, welche die Herausziehfunktion gestattet.
In einer Ausführungsform wird im Rahmen der Längenmeßfunktion ein
Impulsgenerator verwendet. Der Impulsgenerator sendet Impulse aus, die
einen Wechselstrommotor in dem Zufuhrelement betätigen. In einer Aus
führungsform kann ein Motor in dem Betätigungsmittel so gesteuert wer
den, daß er die Fadenteile sofort in das Magazin umlenkt/zieht oder ein
führt. Nach einer von der Zufuhrlänge abhängigen Anzahl von Impulsen
von dem Impulsgenerator wird der Wechselstrommotor dann gestoppt.
Der Motor des Betätigungsmittels wird geschwindigkeitsgesteuert in die
Ruhepositionen oder Ausgangspositionen gebracht. Nach dem Heraus
ziehen der abgemessenen Länge vorrätig gehaltenen Fadens wird mit
Hilfe einer Meßdose die Fadenspannung abgelesen. Die Anzahl der Im
pulse in dem Impulsgenerator wird eingestellt, indem der registrierte Ist-
Wert auf der Meßdose und der Einstellwert, der beim Herausziehen ver
wendet wurde, miteinander verglichen werden. Auf den Wechselstrom
motor kann so eingewirkt werden, daß er nach dem Schützenschlag in der
Textil- oder Webmaschine ggf. vorhandenen überschüssigen Faden zu
rückzieht.
Eine erfindungsgemäße Anordnung ist im wesentlichen durch eine Faden
stützbahn mit Fadenstützelementen gekennzeichnet, die so gestaltet sind,
daß sie Faden aufnehmen, der in einer Zugrichtung herausgezogen wird,
und durch Elemente, die Teile des Fadens umlenken, die so gestaltet
sind, daß sie eine Interaktion mit Teilen des Fadens zwischen den Faden
stützelementen bewirken. Die Umlenkelemente sind weiterhin so gestaltet,
daß sie im Zuge der Interaktion Teile des Fadens in Richtungen, die von
der Zugrichtung abweichen, in Positionen in den Magazinen verschieben.
Die Erfindung ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkele
mente so gestaltet sind, daß sie nach der Einführung von Teilen des Fa
dens in die Magazine in die Ausgangspositionen zurückkehren, und da
durch, daß die Magazine mit Vorrichtungen gestaltet sind, welche die Teile
des Fadens in den Positionen halten.
In Weiterentwicklungen des Erfindungsgedankens umfassen die Längen
meßelemente einen Impulsgenerator, der in einer Meßdose angeordnet
oder aufgehängt ist und so gestaltet ist, daß er das Fadenmeßelement in
der Form eines Wechselstrommotors mittels seiner Impulse steuert. Das
Betätigungsmittel betätigt die Umlenkelemente, und das jeweilige Betäti
gungsmittel kann dabei einen Motor umfassen, zum Beispiel einen Elek
tromotor, der mit Hilfe von Übertragungselementen, die zum Beispiel ei
nen Zahnriemen umfassen, auf das Umlenkelement einwirkt. Das Betäti
gungsmittel kann dabei eine koordinierte Bewegung oder eine gemeinsa
me Bewegung aller Umlenkelemente bewirken. Der Impulsgenerator kann
mittels des registrierten Ist-Wertes oder des verwendeten Einstellwertes
einstellbar sein. Dies schafft eine Fadenmeßfunktion, die per se einen
Einfluß auf die Garnmenge hat. Dementsprechend kann der Faden die
Form eines Flachfadens haben, und die Fadenstützelemente können aus
Rädern oder Rollen bestehen, wie die Umlenkelemente. In einer Ausfüh
rungsform umfassen die Magazine längliche Bauteile, die sich in die
Richtungen erstrecken, die von der Zufuhrrichtung abweichen. Diese
Bauteile können im Prinzip bügelförmig sein, wobei sich die Öffnungen der
Bügel in Zufuhrrichtung erstrecken. Entlang den (äußeren) Kanten der
Bauteile sind Umlenkelemente verschiebbar angeordnet. Die Verschie
bung in die Positionen in dem Magazin soll so erfolgen, daß der Faden
oder die Teile des Fadens dabei zwischen den Umlenkelementen und den
Bauteilkanten liegt/liegen. Die Vorrichtungen können bürsten- oder klet
tenartige Elemente oder Vorrichtungen umfassen, die eine Haltefunktion
ausüben, wenn die Umlenkelemente in die ursprünglichen oder Aus
gangspositionen zurückkehren, aber eine Freigabefunktion, wenn der Fa
den aus dem Magazin gezogen wird. Das Zufuhrelement kann auch so
gestaltet sein, daß es nach dem Schützenschlag einen ggf. vorhandenen
überschüssigen Teil des Fadens zurückzieht. Die Menge an Faden, die
von dem Magazin vorrätig gehalten wird, kann somit mittels der Längen
der Fadenteile bestimmt werden, die in das Magazin hinabgezogen wer
den. Durch die Auswahl unterschiedlicher Magazinpositionen ist es zum
Beispiel möglich, verschiedene Mengen Faden in dem Magazin vorrätig zu
halten. Diese vorgeschlagenen Mittel gestatten die Verwendung vorteil
hafter Abmessungen für die Spule, die zum Beispiel mit einem Gewicht
von 10 kg, einem Außendurchmesser von ca. 350 mm, einem Innen
durchmesser von ca. 180 mm und einer Länge von ca. 250 mm gestaltet
sein kann. Es können ein herkömmlicher Impulsgenerator und eine her
kömmliche Meßdose verwendet werden. Desgleichen können herkömmli
che Rad- oder Rollenfunktionen inkorporiert werden, und in einer bevor
zugten Ausführungsform können die Umlenkräder oder Umlenkrollen mit
diesem Zweck dienenden Zahnriemen oder Antriebsmotoren gekoppelt
sein. Die Magazine können aus einer gewünschten Anzahl Elemente be
stehen. Die Spule kann von einem herkömmlichen Wechselstrommotor
angetrieben werden, und der Impulsgenerator kann von der Art sein, wel
che auf eine dem Fachmann bekannte Weise die Länge mißt und den
Spulenmotor einstellt. Die Funktion ist vorteilhaft, als der Spulenmotor den
Schußfaden abwickelt und der Motor, der auf die Umlenkelemente ein
wirkt, sofort zieht, um das Magazin aufzufüllen. Hat der Impulsgenerator
die festgelegte Länge abgemessen, wird der Zufuhrmotor gestoppt, und
der Motor, der die Umlenkelemente steuert, kann geschwindigkeitsge
steuert in die Ruheposition zurückkehren. Der Schußfaden kann leicht ge
halten werden, wenn die Umlenkelemente zurückkehren, gestattet aber
gleichzeitig, daß der Faden aus dem Magazin gezogen wird. Die Meßdose
kann abgelesen werden, wenn aller vorrätig gehaltene Faden aus dem
Magazin entfernt wurde, wobei der Ist-Wert mit dem Einstellwert vergli
chen und die Differenz durch mehr oder weniger Impulse für den nächsten
Schuß behoben wird. Die Fadenspannung kann dabei bei einem gerade
stattfindenden Schützenschlag gemessen werden, und es können zum
Beispiel 200 Gramm gemessen werden. Ist eine verminderte Fadenspan
nung erforderlich, zum Beispiel 150 Gramm, wird die Fadenlänge mittels
der Meßdosen- und Impulsgeneratorfunktionen erhöht, so daß man beim
nächsten Schützenschlag einen längeren Faden erhält (d. h. die Anord
nung führt mehr Faden in das Magazin ein). Wurde für den ersten Schüt
zenschlag zum Beispiel eine Fadenlänge von 2 Metern erarbeitet, kann
die Fadenlänge beim nächsten Schützenschlag zum Beispiel auf 12 Meter
und 5 Zentimeter eingestellt werden, und so weiter. Entsprechende Funk
tionen existieren für den Fall, daß eine erhöhte Fadenspannung oder eine
verminderte Fadenlänge erforderlich sind.
Eine derzeit vorgeschlagene Ausführungsform eines Verfahrens und einer
Anordnung, welche die kennzeichnenden Merkmale der Erfindung aufwei
sen, wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnun
gen beschrieben, in denen
Fig. 1 in (aus Gründen der Klarheit) vereinfachter Form eine
Seitenansicht der Längenmeß- und Magazinhaltungsan
ordnung für Faden, der von einer Spule abgezogen wer
den kann, zeigt;
Fig. 2 eine vereinfachte Seitenansicht der Anordnung gemäß
Fig. 1 zeigt, jedoch in einer zweiten Arbeitsphase, in der
Teile des Fadens durch Umlenkelemente in Positionen in
den Magazinen eingeführt werden;
Fig. 3 eine vereinfachte Seitenansicht der Anordnung gemäß
Fig. 1 und 2 zeigt, jedoch in einer dritten Phase, in der
Teile des Fadens gemäß Fig. 2 in ihre Positionen in dem
Magazin hinabgezogen wurden, aber in der die Umlenk
elemente in ihre Ruhepositionen zurückgeführt wurden;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß einer der Fig.
1-3 zeigt;
Fig. 5 und 5a entlang dem Schnitt in Fig. 4 Betätigungsmittel für die Fa
denteilumlenkelemente in zwei verschiedenen Arbeitspo
sitionen zeigen; und
Fig. 6 einen vergrößerten Querschnitt des Teils des Fadens
zeigt, der mittels einer Bürsten oder Klettenfunktion in ei
ner Magazinposition gehalten wird.
In den Figuren bezeichnet 1 eine Fadenspule der oben spezifizierten Art.
2 stellt einen Impulsgenerator dar, und 3 ist eine Meßdose. 4 bezeichnet
ein Rad einer Anzahl Räder, die in Abständen voneinander in Zugrichtung
des betreffenden Fadens angeordnet sind. 6 soll ein Magazin illustrieren,
während 7 den Schußfaden für einen in den Figuren nicht gezeigten
Webprozeß darstellt. 8 stellt eine Führungsöse dar. 9 soll eine lineare
Führungsbahn darstellen, 10 einen Zahnriemen und 11 einen Motor, der
weiter unten detaillierter beschrieben ist. Ebenfalls sind eine Steuereinheit
12 und ein Wechselstrommotor 13 für das Antreiben der Spule 1 einge
schlossen.
Fig. 1 zeigt unter anderem, wie der Faden 7 um den Impulsgenerator 2,
der die jeweilige Länge mißt, gelegt ist oder teilweise um diesen herum
läuft. Von dem Impulsgenerator wird der Faden über den Fadenweg, der
durch eine Anzahl Fadenstützelemente 4, 4', 4", 4''' etc. gebildet wird, die
gemäß dem weiter oben Gesagten die Form von Rädern haben, die das
Herausziehen des Fadens gestatten, abgegeben. Die Zufuhrrichtung des
Fadens ist durch 14 angegeben. Als Alternative zu den Rädern kann 4 aus
Rollen oder Elementen mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten für den
Faden bestehen.
Das Magazin oder die länglichen Bauteile, welche die Magazine bilden,
sind in den Figuren mit 6, 6', 6", 6''' etc. bezeichnet. Die Anzahl der längli
chen Bauteile kann entsprechend den Garnmengen, die für jeden Zug vor
rätig gehalten werden sollen, variiert werden. In ähnlicher Weise
kann/können die Länge(n) der Bauteile variiert werden. Wie Fig. 4 zu ent
nehmen ist, hat jedes längliche Bauteil die Form eines Bügels, der zwei
Beine 6a, 6b aufweist, die sich in einer aufrechten Richtung erstrecken.
Jedes längliche Bauteil weist somit zwei seitliche Kanten 6c, 6d auf, und
der Bügelzwischenraum erstreckt sich somit so, daß der Faden 7 in den
Zwischenraum 6e (siehe Fig. 4) zwischen den Bügelteilen laufen kann.
Die Zwischenräume 6e erstrecken sich somit in Zugrichtung. Jedes längli
che Bauteil interagiert oder ist angeordnet in oder mit Paaren von Umlen
kelementen, wobei ein Paar Umlenkelemente in Fig. 1 mit 5, 5' bezeichnet
ist. Diese Paare von Umlenkelementen sind entlang den Kanten 6c, 6d
jedes Elements 6 verschiebbar. Diese Verschiebung der Umlenkelemente
5, 5' ist weiter unten detaillierter beschrieben. In einer bevorzugten bei
spielhaften Ausführungsform bestehen die Elemente 5, 5' aus Rädern, sie
können jedoch auch aus Rollen oder Elementen mit einem niedrigen Rei
bungskoeffizienten bestehen. Die Elemente befinden sich in den Räumen
15, 15' etc. zwischen den Stützelementen 4, 4', 4", 4''' etc. In der Heraus
ziehphase, die in Fig. 1 gezeigt ist, befinden sich Teile des Fadens, die in
Fig. 1 mit 7a, 7a', 7a" bezeichnet sind, zwischen den Stützelementen. Die
Bauteile erstrecken sich in Richtungen 16, die von der Zufuhrrichtung 14
abweichen. In dem Fall, der in Fig. 1 gezeigt ist, beträgt der Winkel zwi
schen der Richtung 16 und der Zugrichtung 14 ca. 90°. Die Erfindung
funktioniert jedoch auch für Winkel, die nicht 90° betragen. In der bei
spielhaften Ausführungsform, die in Fig. 1 gezeigt ist, ist das Paar Räder
5, 5' bezogen auf das Bauteil 6 verschiebbar, das in vertikaler Richtung
feststehend ist. Alternativ dazu kann das Element 6 auch verschiebbar
sein, und das Paar Räder 5, 5' kann mehr oder weniger feststehend sein.
Im Fall einer relativen Verschiebung zwischen dem Paar Räder 5, 5' und
dem Element 6 kommt es zu einer Interaktion zwischen dem Paar Räder
und den Fadenteilen 7a, 7a', 7a" etc., und das Paar Räder drückt den je
weiligen Teil des Fadens in die Richtung 16, die somit von der Richtung
14 abweicht. Entsprechende Funktionen existieren für andere Paare von
Umlenkelementen und die entsprechenden oder entsprechend gelegenen
Teile des Fadens. Diese Verschiebung bedeutet, daß die Teile des Fa
dens in der Richtung 16 nach unten in die Bauteile 6, 6', 6", 6''' etc. ge
drückt werden, die dabei jeweils einzeln ein Teilmagazin und zusammen
ein gesamtes Magazin bilden. Dieses Hinabdrücken oder Drücken in die
Bauteile 6, 6', 6", 6''' etc. kann gleichzeitig mit dem Abgeben des Fadens 7
in der Richtung 14 erfolgen. Die Umlenkelemente 5, 5' bewirken daher,
daß die Teile des Fadens in ihrem Lauf umgelenkt werden. Die Teile des
Fadens werden hinabgedrückt und hineingedrückt, bis die Umlenkele
mente 5, 5' die gewünschte oder festgelegte Magazinposition 17 erreicht
haben.
In Fig. 2 sind Teile des Fadens, die auf diese Weise umgelenkt wurden,
mit 7b, 7c, 7e, 7f bezeichnet. Es ist daher nachvollziehbar, daß aufgrund
der gezeigten Umlenkung des Fadenlaufes eine Magazinfunktion existiert.
Die Stützelemente oder die Räder 4, 4', 4", 4''' werden als Richtungsände
rungsräder verwendet, um welche die jeweiligen Teile des Fadens geführt
werden. Die Teile des Fadens werden gegen die Wirkung einer Kraft F,
die auf den Faden wirkt, in das Magazin gedrückt. Diese Kraft kann zum
Beispiel mit Hilfe von Fadengreifelementen erzeugt werden, wie sie sym
bolisch durch TG gezeigt sind. Der Faden 7 wird abgegeben, solange das
Betätigungsmittel für die Spule 1 aktiviert ist (siehe auch weiter unten). In
Fig. 2 hat das Paar Umlenkräder 5, 5' seine jeweilige äußerste Position
erreicht und kann in seine Ruhepositionen oder Ausgangspositionen ge
mäß Fig. 1 zurückkehren, in denen sich die Umlenkelemente über dem
Fadenlauf befinden. Die Funktion des Ziehens in die Magazine oder die
Bauteile 6 kann im Prinzip erfolgen, nachdem der gesamte Faden von der
Spule 1 abgegeben wurde, oder gleichzeitig oder koordiniert mit der Zu
fuhrfunktion von der Spule.
Fig. 3 zeigt die Phase, in der die Umlenkelemente 5, 5' die Ruhepositionen
HP oder Ausgangspositionen erreicht haben. In Fig. 3 sind die Umlenke
lemente für das Bauteil 6' mit 6" und 6''' bezeichnet, während andere Um
lenkelemente nicht mit einem Bezugszeichen versehen wurden.
Fig. 4 zeigt, wie die Umlenkelemente 5, 5', 5", 5''' etc. durch die lineare
Führungsbahn 9 miteinander verbunden sind, mit der somit alle Umlenke
lemente an ihrem ersten Ende 5a verbunden sind. Jedes Umlenkelement
oder Rad ist somit in der linearen Führungsbahn 9 oder der Führungs
schiene mittels oder an ihrer Innenseite 9a drehbar befestigt. Diese Lage
rung kann auf eine dem Fachmann bekannte Weise konstruiert sein, so
daß die Radrotationsfunktion erreicht wird. In einer beispielhaften Ausfüh
rungsform wird/werden (ein) Kugellager (nicht gezeigt) verwendet, um die
Rotation zu ermöglichen. Die Einheit 12 kann aus der Steuereinheit für die
betreffende Web- oder Textilmaschine, wie durch die Nummer 18 in der
Figur symbolisiert, bestehen oder Teil derselben sein. Die Web- oder Tex
tilmaschine kann solcher Art sein, wie sie dem Fachmann bekannt sind,
und kann zum Beispiel aus Webmaschinen bestehen, die auf dem allge
meinen Markt von TEXO AB/SE erhältlich sind. Da die Maschinen per se
bereits hinreichend bekannt sein können, wird hier auf ihre detailliertere
Beschreibung verzichtet. Mittels erster Signale oder Impulse 11 steuert die
Einheit 12 den Wechselstrommotor 13, der mit einer Einheit 13a versehen
ist, die auf eine dem Fachmann bekannte Weise die jeweilige(n) Impuls
sequenz oder Steuersignale für die elektrische Steuerung des Wechsel
strommotors 13 umwandelt. Der Impulsgenerator 2 ist so gestaltet, daß er
in Abhängigkeit von seiner Rotationsgeschwindigkeit, die wiederum davon
abhängig ist, mit welcher Geschwindigkeit der Faden 7 herausgezogen
wird, eine bestimmte Anzahl Impulse 12 aussendet. Der Impulsgenerator
ist somit in der Lage, die herausgezogene Länge in eine Anzahl Impulse 12
umzuwandeln, mit deren Hilfe der Impulsgenerator den Wechselstrom
motor 13 entweder direkt oder (wie in Fig. 4) mittels der Einheit 12 steuert.
Hat der Generator eine bestimmte Anzahl Impulse ausgezählt, muß der
Wechselstrommotor 13 gestoppt werden, d. h. die Zufuhr von der Spule
muß unterbrochen werden. Die Meßdose 3 sendet elektrische Signale 13
betreffend die jeweilige Fadenspannung zu der Einheit 12. Die Zufuhr
funktion für den Faden 7 kann auf eine dem Fachmann bekannte Weise
variiert werden, so daß der Ist-Wert von der Dose 3 mit dem Einstellwert
verglichen wird. Auf diese Weise kann die Anzahl der Impulse oder das
elektrische Signal i1 eingestellt werden und die Zufuhrfunktion auch der
Fadenspannung oder der Elastizität des Fadens angepaßt werden. Die
Einheit 12 steuert auch den Motor 11, der die Umlenkelemente 5, 5', 5",
5''' etc. sofort nach unten, in die weiter oben erwähnten Magazinpositionen
(vgl. 17 in Fig. 2) ziehen muß. Diese Steuerung ist in der Figur durch i4
symbolisiert. Die lineare Führungsbahn 9 wirkt mit Hilfe der Übertragungs
elemente 10, die in einer Ausführungsform aus einem Zahnriemen einer
dem Fachmann bekannten Art bestehen können, der um das Antriebsrad
11a des Motors 11 gelegt ist und von diesem gehalten wird, auf den Motor
11 ein.
Fig. 5 und 5a zeigen, wie der Antriebsriemen 10 um die Antriebsscheibe
11a des elektrischen Motors 11 gelegt ist und von dieser gehalten wird,
wobei die Scheibe an der Welle 11b befestigt ist. Der Antriebsriemen ist
auch um ein Element OR gelegt und wird von diesem gehalten, das aus
einem drehbaren Rad bestehen kann, das auf einer feststehenden Welle
OR1 angeordnet ist. Die Räder/Scheiben OR/11a weisen interagierende
Oberflächen auf, die zwecks eines Direkt- oder rutschfreien Antriebs des
Riemens mit Zähnen 10a des Riemens interagieren, der bezogen auf die
Scheiben oder Rädern nicht betätigt wird. Auf der Außenseite des Rie
mens ist die Schiene 9 angeordnet, in der die weiter oben erwähnten Paa
re von Rädern drehbar befestigt sind. Fig. 5 und 5a zeigen entsprechende
Positionen für die Umlenkelemente gemäß Fig. 1 und 2. In Fig. 5a wurde
die untere Position der Schiene durch 9' gezeigt.
Fig. 6 soll im wesentlichen die Haltefunktion für den Teil des Fadens in der
Magazinposition, die gemäß dem weiter oben Gesagten erreicht wurde,
zeigen. Die Haltevorrichtung besteht dabei aus der Kletten- oder Bürsten
funktion 19. Diese Haltefunktion gestattet, daß der Teil des Fadens in der
Magazinposition gehalten wird, wenn die Umlenkelemente in die jeweili
ge(n) Ausgangsposition(en) bewegt werden. Zusätzlich gestattet die Hal
tefunktion die Ziehfunktion von dem Magazin für den Faden 7. Alternativ
dazu können für den/die betreffenden Teil oder Teile des Fadens mecha
nische Festhaltemittel angeordnet sein. In der beispielhaften Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 6 wird eine Bürstenmatte 19a verwendet, die in ei
nem Teil des Bauteils, zum Beispiel dem Teil 6b' des Bauteils, befestigt
ist. Die Borsten oder die Bürstenelemente 19b weisen in Richtung des an
deren Teils 6a' des Bauteils. Der Fadenteil wird bezogen auf die freien
Enden der Bürstenelemente nach unten geführt, wenn er in das Magazin
eingeführt wird, und nach oben, wenn er aus dem Magazin herausgezo
gen wird. Die weiter oben erwähnte Haltefunktion wird durch die Reibung
zwischen dem Fadenteil 7a, der inneren Oberfläche 6a" des Bauteils 6a'
und den Bürstenelementen erreicht. Die Bürstenmatte oder -elemente
können sich entlang der gesamten inneren Oberflächen der Bauteile 6a'
und 6b' oder entlang von Teilen derselben erstrecken. Die Bürstenele
mente können sich daher von den mittleren Teilen der Magazinbauteile 6
nach unten, zu den geschlossenen oder "Maximalzufuhr"-Positionen des
Fadenteils 7' erstrecken.
Die Umlenkelemente können einzeln gesteuert werden, und die Magazin
positionen in den verschiedenen Bauteilen können variiert werden, um die
Möglichkeit zu erreichen, die Fadenmenge in der gesamten Magazinfunk
tion zu variieren. In dem gezeigten Fall wurde vorgeschlagen, daß die
Zufuhrfunktion mittels Impulssteuerung von dem Pulsgenerator 2 erfolgt.
Alternativ dazu kann die Zufuhrfunktion als Teil der Steuerungsfunktion für
den Wechselstrommotor 13 oder dergleichen gesteuert werden. Es kön
nen andere Arten von Motoren verwendet werden, zum Beispiel Motoren,
die hydraulisch und/oder pneumatisch arbeiten.
Die Erfindung ist nicht auf die oben beispielhaft gezeigte Ausführungsform
beschränkt; vielmehr sind im Rahmen der folgenden Ansprüche und des
Erfindungsgedankens Abwandlungen möglich.
Claims (18)
1. Verfahren für oder in eine(r) Web- oder Textilmaschine für die Län
genmessung und Magazinhaltung von Faden, der in einer Zufuhrrichtung
(14) über Fadenstützelemente (4, 4', 4", 4'''), die sich in Abständen (15,
15') voneinander befinden, abgegeben wird, das umfaßt
- a) Aktivierung von Zufuhr- und Längenmeßelementen (1, 13 bzw. 2),
- b) Betätigung von Umlenkelementen (5, 5') für Fadenteile (7a), die sich zwischen den Fadenstützelementen (4, 4', 4", 4''') befinden, mit Hilfe von Betätigungsmitteln (11),
- c) Einführung von Fadenteilen mit umgelenktem Fadenlauf in Magazine (6), bis zu den Einführpositionen (17) in dem Magazin oder den Ma gazinen, mit Hilfe von Umlenkelementen,
- d) Rückführung der Umlenkelemente (5, 5') mit Hilfe des Betätigungs mittels, und
- e) Halten der Fadenteile, die sich in den Einführpositionen befinden, mit Hilfe von Haltevorrichtungen (19).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
stellung von Impulsgeneratoren (2) in den Längenmeßelementen und die
Betätigung eines Wechselstrommotors (13) in dem Zufuhrelement mit Hilfe
von Impulsen (i1) von dem Impulsgenerator (2) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Motor (11) in dem Betätigungsmittel so gesteuert wird, daß er Faden
teile sofort in das Magazin umlenkt (zieht oder einführt), und daß nach ei
ner von der Längenmessung abhängigen Anzahl Impulse von dem Im
pulsgenerator der Wechselstrommotor (13) gestoppt wird und der Motor
(11) des Betätigungsmittels geschwindigkeitsgesteuert in die Ruhe- oder
Ausgangsposition zurückgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß nach dem Herausziehen der abgemessenen Länge vorrätig gehalte
nen Fadens eine Meßdose (3), welche die Fadenspannung registriert, ab
gelesen wird und die Anzahl der Impulse in dem Impulsgenerator einge
stellt wird, indem der registrierte Ist-Wert auf der Meßdose und der Ein
stellwert, der für die Zufuhr genutzt wurde, verglichen werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zufuhrelement/der Wechselstrommotor (13)
so gefertigt ist, daß es/er nach dem Schützenschlag in der Textil- oder
Webmaschine (18) ggf. vorhandenen überschüssigen Faden zurückzieht.
6. Anordnung für die Längenmessung und Magazinhaltung von Faden
(7) vor dem Schützenschlag in Web- oder Textilmaschinen (18), die Fa
denzufuhrelemente (1, 13) und Fadenlängenmeßelemente (2) zusammen
mit Magazinen (6), die so gestaltet sind, daß sie vor dem Schützenschlag
eine festgelegte Länge Faden (Menge Faden oder Garn) vorrätig halten,
umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß Elemente (5, 5'), die Teile des
Fadens umlenken, so gestaltet sind, daß sie eine Interaktion mit Faden
teilen (7a, 7a', 7a") zwischen den Fadenstützelementen (4, 4', 4", 4''') be
wirken, daß die Umlenkelemente (5, 5') so gestaltet sind, daß sie während
der Interaktion Fadenteile in Richtungen (16), die von der Zufuhrrichtung
(14) abweichen, in das Magazin oder die Magazine, zu einer Position oder
Positionen (17) verschieben, und daß die Umlenkelemente so gestaltet
sind, daß sie nach der Einführung von Fadenteilen in das Magazin oder
die Magazine in die Ausgangspositionen zurückkehren, und daß das Ma
gazin oder die Magazine mit Vorrichtungen (19) gestaltet ist/sind, die Teile
des Fadens in der Position oder den Positionen halten.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längenmeßelemente einen Impulsgenerator umfassen, der in einer Meß
dose angeordnet/aufgehängt ist und so gestaltet ist, das er das Fadenzu
fuhrelement in der Form eines Wechselstrommotors (13) mit Hilfe von Im
pulsen steuert.
8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Betätigungsmittel (11) so gestaltet ist, daß es die Umlenkelemente (5,
5', 5", 5''') betätigt.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Betätigungsmittel einen Motor (11) umfaßt, zum Bei
spiel einen Elektromotor, der mit Hilfe von Übertragungselementen, die
zum Beispiel aus einem Zahnriemen (10) bestehen, die Umlenkelemente
betätigt.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Betätigungsmittel koordinierte Bewegungen der Um
lenkelemente bewirkt.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Impulsgenerator (2) mit Hilfe des Ist-Wertes, der auf der
Meßdose registriert wurde, und des verwendeten Einstellwertes einstellbar
ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Faden die Form von Flachfaden hat.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Fadenstützelemente (4, 4', 4", 4''') die Form von Rädern
oder Rollen haben.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Umlenkelemente die Form von Rädern oder Rollen ha
ben.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Magazin oder die Magazine längliche Bauteile um
faßt/umfassen oder enthält/enthalten, die sich in die Richtungen (16) er
strecken, die von der Zufuhrrichtung (14) abweichen, daß die Umlenkele
mente entlang den Kanten (6c, 6d) der Bauteile verschiebbar sind, und
daß die Verschiebung in die Positionen (17) in dem Magazin so erfolgen
soll, daß der Faden oder die Teile des Fadens dabei zwischen den Um
lenkelementen und den Bauteilkanten liegt/liegen.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorrichtungen (19) bürsten- oder klettenartige Elemente
umfassen, die eine Haltefunktion ausüben, wenn die Umlenkelemente in
die Ausgangspositionen zurückgeführt werden, aber eine Freigabefunkti
on, wenn der Faden aus dem Magazin gezogen wird.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zufuhrelement (1, 13) so gestaltet ist, daß es nach dem
Schützenschlag den verbleibenden Teil des Fadens zurückzieht.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Menge an Faden, die in dem Magazin oder den Maga
zinen vorrätig gehalten wird, mit Hilfe der Hinabziehlänge in jedem Maga
zin bestimmt werden kann.
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Effective date: 20120825 |
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Effective date: 20140801 |