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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Freilaufvorrichtung für ein Rollo nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, eine Bremseinheit für ein Rollo nach dem Oberbegriff des Anspruchs 10, eine Lagerbaugruppe für ein Rollo nach dem Oberbegriff des Anspruchs 14, sowie ein Rollo nach dem Oberbegriff des Anspruchs 18.
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Rollos werden für Zwecke des Sichtschutzes, der Abdunkelung oder Verdunkelung und Abschirmung bzw. des Schutzes gegen Eindringen von Insekten, Pollen und/oder Partikeln etc. an Tür-, Fenster- oder sonstigen Wandöffnungen verwendet. Rollos weisen im Allgemeinen ein Textil, eine Wickelwelle zum Aufwickeln des Textils und zwei seitliche Lagerbaugruppen zur Lagerung der Enden der Wickelwelle auf. Ein Rolloantrieb wie etwa eine Feder treibt die Wickelwelle in Aufwickelrichtung an. Das Abwickeln kann dabei manuell, beispielsweise mit Hilfe eines Handgriffs oder einer Zugschnur geschehen. Eine Arretierung kann vorgesehen sein, um das Rollo in einer abgewickelten Endlage oder an vorbestimmten Zwischenpositionen zu arretieren, wobei der Rolloantrieb das Textil gespannt halten kann. Wenn dann das Rollo manuell aus der Arretierung gelöst wird, kann der Rolloantrieb das Rollo wieder aufwickeln. Seitlich kann das Textil in entsprechenden Führungen laufen. Derartige Rollos werden besonders, aber nicht nur, als Schutzgitter wie etwa Insekten-, Pollen- oder Partikelschutzgitter eingesetzt, da hier das Straffhalten des Textils (Gitterstruktur) und die Dichtigkeit von besonderer Bedeutung ist.
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Zur Begrenzung der Aufwickelgeschwindigkeit ist es ferner bekannt, eine Bremse vorzusehen. Hierzu werden im Stand der Technik beispielsweise Gelbremsen eingesetzt, bei welchen ein hochviskoses Gel in einer zwischen einem feststehenden Bauteil und einem mitdrehenden Bauteil ausgebildeten Gelkammer angeordnet ist.
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Der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung sind auch Freilaufvorrichtungen für Rollos bekannt, welche in einer Wickelrichtung, insbesondere bei angetriebener Aufwickelung, eine Verbindung zwischen der Wickelwelle und der Bremse herstellen und die Wickelwelle bei (manuellem) Abwickeln von der Bremse trennen. Derartige Freilaufvorrichtungen sind oft aufwändig und vergleichsweise sperrig im Aufbau und umständlich bei der Montage. Ihre Wirkrichtung ist oft auf eine einzige Drehrichtung festgelegt, sodass sie nur entweder auf der linken oder rechten Seite des Rollos eingesetzt werden können. Für eine Anbringung auf der linken und rechten Seite müssen daher unterschiedliche Freilaufvorrichtungen hergestellt werden oder ein Umbau erfolgen.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Freilaufvorrichtung für ein Rollo bereitzustellen, welche die Nachteile im Stand der Technik vermeidet. Die Aufgabe weist insbesondere die Teilaspekte auf, eine Freilaufvorrichtung mit kompakten Ausmaßen, stabiler und zuverlässiger Funktion, einfachem Aufbau, geringer Teilezahl, geringer Herstellungskosten und geringem Montageaufwand, auch bei Umkehrung der Wirkrichtung oder der Anschlagseite, bereitzustellen. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Bremseinheit, eine Lagerbaugruppe und ein Rollo zur Verfügung zu stellen, welche die gleichen bzw. entsprechenden Vorteile aufweisen.
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Die vorstehende Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bilden den Gegenstand der Unteransprüche.
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Ein erster Gesichtspunkt der Erfindung betrifft eine Freilaufvorrichtung für ein Rollo, aufweisend eine Trägereinheit, welche um eine Wickelachse des Rollos drehbar ist, und wenigstens einen Rastkörper, welcher einen Rastabschnitt, der insbesondere zum Eingriff in einen Rastbereich des Rollos, wenn die Freilaufvorrichtung an dem Rollo montiert ist, ausgebildet ist, aufweist und welcher an der Trägereinheit derart vorgesehen ist, dass der Rastkörper durch Schwerkraftwirkung aus einer Freigabeposition in eine Rastposition fällt, wenn die Trägereinheit eine vorbestimmte Drehlage um die Wickelachse aufweist.
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Im Sinne der Erfindung ist ein Rollo eine Vorrichtung zum Verschließen oder Bedecken einer Öffnung bzw. einer Fläche, insbesondere einer Fensterfläche oder dergleichen, durch ein flächiges, um die Wickelachse aufwickelbares Textil. Zum Aufwickeln des Textils ist vorzugsweise eine Wickelwelle vorgesehen, die um die Wickelachse drehbar gelagert ist. Im eingebauten Zustand verläuft die Wickelachse vorzugsweise horizontal. Eine Freilaufvorrichtung ist im Sinne der Erfindung eine Vorrichtung, welche in einer Drehrichtung mit dem Rollo bzw. mitdreht und in der anderen Drehrichtung nicht mitdreht. Eine Rastposition ist im Sinne der Erfindung eine Position, in welcher der Rastkörper mit dem Rastbereich des Rollos eingerastet oder einrastbar ist, und eine Freigabeposition ist im Sinne der Erfindung eine Position, in welcher der Rastkörper mit dem Rastbereich des Rollos nicht eingerastet oder einrastbar ist. Wenn innerhalb dieser Anmeldung gesagt wird, dass ein Element an einem anderen Element ”vorgesehen” ist, kann dies im Sinne von ausgebildet, angeformt, angeordnet oder anordenbar, montiert oder montierbar, gelagert oder lagerbar oder dergleichen verstanden werden. Eine Freilaufvorrichtung der genannten Art kann kompakt mit kleinen Rastkörpern aufgebaut sein, wobei die Rastkörper nur kurze Wege zurücklegen müssen, um zwischen der Rastposition und der Freigabeposition zu wechseln. Da die Rastkörper sich aufgrund der Schwerkraft bewegen, sind keine zusätzlichen Betätigungsmechanismen, wie etwa Federn, Anlenkelemente etc. vorzusehen. Dies vereinfacht den Aufbau dieser Freilaufvorrichtung und reduziert die Teilezahl der Vorrichtung.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Freilaufvorrichtung so ausgestaltet, dass der Rastkörper an der Trägereinheit um eine bezüglich der Wickelachse exzentrische Schwenkachse schwenkbar vorgesehen ist, wobei die Freigabeposition und die Rastposition jeweilige Schwenklagen des Rastkörpers um die Schwenkachse sind. Mit anderen Worten, die Rastkörper sind Schwenkkörper, die durch Schwerkraftwirkung schwenkbar sind. Dabei verläuft die Schwenkachse exzentrisch, also mit einem Abstand zu der Wickelachse, vorzugsweise parallel zu dieser. Aufgrund dieses Abstands ist ein Hebelarm gegeben, um bei eingerastetem Schwenkkörper die Trägereinheit mitzunehmen. Die Schwenkachse des Rastkörpers kann durch eine geeignete Lagerung verwirklicht sein. Hierfür kann eine Achswelle vorgesehen sein, wobei die Achswelle die Schwenkachse des Rastkörpers verkörpert. Dabei kann die Achswelle an der Trägereinheit drehfest vorgesehen, also beispielsweise eingepresst, eingeschlagen, eingeschrumpft, eingeschraubt, verklebt, oder auf andere Weise befestigt, oder kann einstückig mit der Trägereinheit ausgebildet sein und kann der Rastkörper auf der Welle beweglich sein. In einer Ausführungsalternative kann die Achswelle an dem Rastkörper fest oder mit diesem einstückig ausgebildet sein und kann an der Trägereinheit drehbar gelagert sein. Die Lagerung kann durch Gleitlagerung verwirklicht sein, für hochwertige Anwendung sind auch kugel-, nadel- oder sonst durch Wälzkörper gelagerte oder magnetisch gelagerte Ausführungen denkbar. Anstelle einer Achswelle kann eine Lagerung des Rastkörpers auf Kegelspitzen, die seitlich in Vertiefungen ragen, vorgesehen sein, wobei die Kegelspitzen an dem Rastkörper oder an der Trägereinheit vorgesehen sein können.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Freilaufvorrichtung so ausgestaltet, dass der Rastkörper durchgängig konvex, insbesondere gestreckt gerundet, wie etwa nockenförmig, tropfenförmig, elliptisch oder eiförmig ausgebildet oder im Wesentlichen ausgebildet ist, wobei ein Schwerpunkt des Rastkörpers zwischen dem Rastabschnitt und der Schwenkachse liegt. Die durchgängig konvexe Form erleichtert auch ein Gleiten des Rastkörpers an den Stellen des Rollos, die nicht als Rastbereiche ausgebildet sind. Da der Schwerpunkt des Rastkörpers in einem Abstand zu der Schwenkachse liegt, kann auch die beschriebene Schwerkraftwirkung umso mehr unterstützt bzw. ermöglicht werden, je größer ein horizontaler Abstand des Schwerpunkts des Rastkörpers von der Schwenkachse ist.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Freilaufvorrichtung so ausgestaltet, dass der Rastabschnitt an einem von der Schwenkachse aus fernsten Ende des Rastkörpers ausgebildet ist und vorzugsweise eine von der Schwenkachse weg weisende Spitze aufweist. Diese Form des Rastkörpers stellt auch sicher, dass der Rastkörper nur in ausgeschwenkter Lage gefangen werden kann.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Freilaufvorrichtung so ausgestaltet, dass der Rastkörper bezüglich einer durch den Schwerpunkt und die Schwenkachse verlaufenden Ebene spiegelsymmetrisch ist. Diese Form des Rastkörpers ermöglicht auch, dass der Rastkörper in beiden Richtungen bzw. an beiden Enden einer Wickelwelle des Rollos gleichermaßen verwendbar ist, und dies auch ohne Ausbau der Rastkörper.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Freilaufvorrichtung so ausgestaltet, dass der wenigstens eine Rastkörper eine Mehrzahl von Rastkörpern ist, wobei Schwenkachsen der Rastkörper vorzugsweise in regelmäßigen Winkelabständen um die Wickelachse herum vorgesehen sind. So kann auch ein regelmäßiger Freilauf verwirklicht werden.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Freilaufvorrichtung so ausgestaltet, dass sich wenigstens einer der Rastkörper in seiner jeweiligen Rastposition befindet, ohne eingerastet zu sein. In dieser Ausführungsform unabhängig davon, ob ein Rastkörper eingerastet ist oder nicht, stets ein nicht eingerasteter Rastkörper zum Eingriff bereit, d. h., es kann auch kein „Durchrutschen” geben, wenn ein eingerasteter Rastkörper aus der Rastposition fällt. Eingerastet ist im Sinne der Erfindung als im Eingriff mit einem korrespondierenden Rastbereich des Rollos befindlich zu verstehen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Freilaufvorrichtung so ausgestaltet, dass die Rastabschnitte der Rastkörper bezüglich der jeweiligen Schwenkachse nach außen weisen und ein Schwenkbereich jedes Rastkörpers nach innen durch den jeweils vorherigen und nächsten Rastkörper begrenzt ist. Diese Ausgestaltung hat auch den Vorteil, dass Rastkörper nicht nach innen bzw. an anderen Rastkörpern vorbei fallen können.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Freilaufvorrichtung mit einer Bremseinheit für das Rollo derart verbunden oder verbindbar, dass die Bremseinheit wirksam wird, wenn der Rastkörper bzw. wenigstens einer der Mehrzahl von Rastkörpern eingerastet ist. Mit anderen Worten, wenn die Freilaufvorrichtung gefangen ist, d. h., wenn ein Rastkörper der Freilaufvorrichtung eingerastet ist, wird mit der Drehung der Freilaufvorrichtung auch die Bremseinheit mitgenommen. Insbesondere ist die Trägereinheit der Freilaufvorrichtung mit der Bremseinheit gekoppelt. Aufgrund der Verbindung der Freilaufvorrichtung mit der Bremseinheit kann die Bremseinheit, eine Lagerbaugruppe und das Rollo selbst kompakt und leicht montierbar sein.
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Demgemäß betrifft anderer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung eine Bremseinheit für ein Rollo, wobei die Bremseinheit ausgebildet ist, um eine Drehung einer Wickelwelle des Rollos abzubremsen, wobei die Bremseinheit mit einer Freilaufvorrichtung verbunden ist und wobei die Freilaufvorrichtung gemäß vorstehender Beschreibung des ersten Erfindungsgesichtspunkts ausgebildet ist. Somit ist die Bremseinheit in einer Wickelrichtung des Rollos mit der Wickelwelle gekoppelt und in einer anderen Wickelrichtung des Rollos von der Wickelwelle entkoppelt. Da die Bremseinheit die Freilaufvorrichtung des vorherigen Erfindungsgesichtspunkts aufweist, können mit der Bremseinheit die gleichen Vorteile und Wirkungen erzielt werden.
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In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Bremseinheit einen feststehenden Ständer und einen gegenüber dem Ständer drehbaren Läufer auf, wobei zwischen dem Ständer und dem Läufer wenigstens eine mit einem Gel gefüllte Gelkammer ausgebildet ist, wobei die Freilaufvorrichtung an dem Läufer angebracht oder anbringbar ist. Mit anderen Worten, die Bremseinheit ist als eine sogenannte Gelbremse ausgeführt, bei welchem sich ein Läufer um einen Ständer mit einer Mehrzahl von nach außen offenen Gelkammern dreht und der Läufer durch das Gel in den Gelkammern abgebremst wird. Da die Freilaufvorrichtung an dem Läufer angebracht oder anbringbar ist, kann der Läufer mit der Freilaufvorrichtung und hierdurch mit der Wickelwelle mitdrehen, wenn die Freilaufvorrichtung mit der Wickelwelle gekoppelt ist.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Bremseinheit so ausgestaltet, dass.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Bremseinheit so ausgestaltet, dass die Trägereinheit der Freilaufvorrichtung an einem Läufer der Bremseinheit angebracht ist. Dies kann beispielsweise so ausgestaltet sein, dass die Trägereinheit der Freilaufvorrichtung mittels einer Schraube, welche die Wickelachse der Freilaufvorrichtung verkörpert, an dem Läufer der Bremseinheit angebracht ist. Auch ist bevorzugt, dass die Schwenkachse des Rastkörpers bzw. Schwenkachsen der Rastkörper der Freilaufvorrichtung an dem Läufer der Bremseinheit gelagert oder abgestützt ist bzw. sind.
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Ein weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Lagerbaugruppe eines Rollos zur Lagerung eines Endes einer Wickelwelle des Rollos, wobei die Lagerbaugruppe eine Basis mit einem Wellenlagerabschnitt, an welchem das Ende der Wickelwelle gelagert oder lagerbar ist; und eine Freilaufvorrichtung gemäß vorstehender Beschreibung aufweist. Der Wellenlagerabschnitt kann beispielsweise in Form eines Zapfens oder dergleichen ausgebildet sein.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Lagerbaugruppe so ausgestaltet, dass die Lagerbaugruppe ferner eine Bremseinheit gemäß vorstehender Beschreibung aufweist, und die Basis ferner einen Bremsaufnahmeabschnitt, an welchem ein Ständer der Bremseinheit befestigt oder befestigbar ist, aufweist. Hierzu kann der Wellenlagerabschnitt beispielsweise hohl ausgebildet sein und kann der Hohlraum des Wellenlagerabschnitts den Bremsaufnahmeabschnitt bilden, so dass die Wickelwelle außen an dem Wellenlagerabschnitt gelagert sein kann und der Ständer der Bremseinheit im Inneren des Hohlraums des Wellenlagerabschnitts aufgenommen sein kann.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Lagerbaugruppe so ausgestaltet, dass die Basis zur Anbringung an einer Gebäudewand, einem Fenster- oder Türrahmen oder dergleichen ausgebildet ist. Hierzu können beispielsweise entsprechende Bohrungen an der Basis der Lagerbaugruppe vorgesehen sein. Alternativ kann die Basis zur Aufnahme in einem separat vorgesehenen Montagebauteil ausgebildet sein.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Lagerbaugruppe so ausgestaltet, dass die Basis ein Aufnahmeelement zur Aufnahme eines Seitenführungsteils zur seitlichen Führung eines Textils des Rollos aufweist.
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Ein weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Rollo mit einer Wickelwelle, einem Textil, welches auf der Wickelwelle befestigt ist, wobei das Textil vorzugsweise mit einer Gitterstruktur, die zum Licht-, Insekten-, Pollen- und/oder Partikelschutz ausgelegt ist, ausgebildet ist, und wobei das Rollo aufweist: eine Freilaufvorrichtung gemäß vorstehender Beschreibung; oder eine Bremseinheit gemäß vorstehender Beschreibung; oder eine Lagerbaugruppe gemäß vorstehender Beschreibung.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rollo so ausgestaltet, dass die Wickelwelle einen Rastbereich mit wenigstens einer Raste aufweist, welche zum Eingriff mit dem Rastkörper bzw. der Mehrzahl von Rastkörpern der Freilaufvorrichtung ausgebildet ist.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rollo so ausgestaltet, dass der Rastbereich wenigstens eine in einer Innenkontur der Wickelwelle ausgebildet Rastnut aufweist, wobei eine die Rastnut in Umfangsrichtung begrenzende Nutflanke der Rastnut als Raste ausgebildet ist.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rollo so ausgestaltet, dass eine eine Nutöffnung der Rastnut in Umfangsrichtung begrenzende Kante der Rastnut gerundet ausbildet ist. Mit dieser Form ist auch sichergestellt, dass der Rastkörper glatt an der Kante gleiten kann.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rollo so ausgestaltet, dass die als Raste ausgebildete Nutflanke der Rastnut hinter einen durch die Kante verlaufenden Radius der Wickelachse zurückspringt. Mit dieser Form ist auch sichergestellt, dass der einmal eingerastete Rastkörper unter Belastung und unter gewöhnlichen Betriebsbedingungen nicht aus der Raste gleitet oder springt.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rollo so ausgestaltet, dass die Rastnut bezüglich eines Radius der Wickelachse symmetrisch ausgebildet ist. Mit anderen Worten, die Rastnutweist eine Raste, wie sie vorstehend beschrieben wurde, in jeder Drehrichtung auf, so dass je nach Orientierung der Rastkörper der Freilaufvorrichtung die Raste in der einen oder anderen Drehrichtung der Wickelwelle greifen kann.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rollo so ausgestaltet, dass die wenigstens eine Rastnut eine Mehrzahl von Rastnuten ist.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rollo so ausgestaltet, dass die Anzahl der Rastnuten sich von der Anzahl der Rastkörper der Freilaufvorrichtung unterscheidet, insbesondere größer, vorzugsweise um die Zahl 1 größer als die Anzahl der Rastkörper der Freilaufvorrichtung ist. Mit dieser Form wird mit geringem konstruktivem Aufwand eine versetzte relative Lage von Rastkörpern und Rasten erreicht, die auch die Freigabe erleichtert und eine Gleichmäßigkeit des Freilaufs verbessert. In einer besonders bevorzugten Lösung sind vier Rastkörper und fünf Rastnuten vorgesehen.
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Die Freilaufvorrichtung, die Bremseinheit, die Lagerbaugruppe und das Rollo können jeweils in montierter bzw. vormontierter Form oder als Bausatz in noch zu montierenden Einzelteilen verstanden werden.
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Weitere Merkmale, Aufgaben, Vorteile und Wirkungen der vorliegenden Erfindungen werden aus der nachstehenden Beschreibung spezieller Ausführungsbeispiele ersichtlich werden. Zur Veranschaulichung der Ausführungsbeispiele wird auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen. Dabei ist:
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1 eine schematische perspektivische Gesamtdarstellung eines Rollos gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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2 eine schematische perspektivische Teilexplosionsansicht des Rollos von 1;
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3 eine schematische perspektivische Teilexplosionsansicht einer Lagerbaugruppe des Rollos von 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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4 eine schematische Querschnittsansicht des Rollos von 1 im Bereich einer Bremseinheit gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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5 eine schematische Querschnittsansicht des Rollos von 1 im Bereich einer Freilaufvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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6 eine schematische Querschnittsansicht des Rollos von 1 entsprechend 5 mit einer Freilaufvorrichtung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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7A eine schematische Draufsicht eines Rastkörpers in der Freilaufvorrichtung von 6 in Blickrichtung eines Pfeils „A” in 6;
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7B eine schematische Rückansicht des Rastkörpers von 7A in Blickrichtung eines Pfeils „B” in 7A; und
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7C eine schematische Seitenansicht des Rastkörpers von 7A in Blickrichtung eines Pfeils „C” in 7A.
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Die vorliegende Erfindung wird nun anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen ausführlich beschrieben werden. Dabei ist zu verstehen, dass die bildlichen Darstellungen rein schematisch und nicht notwendigerweise maßstabsgetreu sind. Ebenso ist darauf hinzuweisen, dass die Zeichnungen und die nachfolgende Beschreibung sich auf die zum Verständnis der Erfindung hilfreichen Merkmale konzentrieren, ohne dass dadurch der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung, der durch die beigefügten Ansprüche im breitesten Sinne definiert ist, eingeschränkt werden soll.
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Im Rahmen dieser Anmeldung sind Angaben wie senkrecht, parallel, kollinear, gleich oder dergleichen nicht ausschließlich im theoretisch exakten Sinne zu verstehen, sondern können einen Bereich im Rahmen technisch sinnvoller Toleranzen umfassen. Das Verständnis des technisch sinnvollen kann sich dabei nach der zu erzielenden Wirkung richten. Gleiches gilt für Zahlenangaben oder Werteangaben.
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Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun anhand der 1 bis 5 ausführlich beschrieben werden. Dabei ist 1 eine schematische perspektivische Gesamtdarstellung eines Rollos 0; ist 2 eine schematische perspektivische Teilexplosionsansicht des Rollos 0; ist 3 eine schematische perspektivische Teilexplosionsansicht einer Lagerbaugruppe 4 des Rollos 0; ist 4 eine schematische Querschnittsansicht des Rollos 0 im Bereich einer Bremseinheit 43; und ist 5 eine schematische Querschnittsansicht des Rollos 0 im Bereich einer Freilaufvorrichtung 44.
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Gemäß der Darstellung in 1 weist das Rollo 0 eine Textileinheit 1, eine Kassette 2 und zwei Seitenführungseinheiten 3 auf. Die Textileinheit 1 weist ein Textil 11 und ein Endstück 12 auf. Ein oberer Teil des Textils 11 ist in der Kassette 2 aufgenommen. Das Textil 11 ist in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ein Gitterstoff, insbesondere Insektengitterstoff, der im Wesentlichen lichtdurchlässig ist, aber eine Barriere für Insekten, insbesondere Fluginsekten, bildet. In Ausführungsvarianten kann das Textil 11 auch ein Verdunkelungsstoff, ein Sichtschutzstoff, ein Thermalschutzstoff oder jede andere Art von Textilien sein, die für Rollos verwendet werden können.
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Wie in 2 besser erkennbar, weist jede Seitenführungseinheit 3 eine Führungsschiene 31, ein oberes Befestigungsteil 32 und ein unteres Befestigungsteil 33 auf. Obschon in der hier dargestellten Ausführungsform als separate Bauteile gedacht, können das obere Befestigungsteil 32 und/oder das untere Befestigungsteil 33 auch einstückig mit dem Seitenführungsteil 31 ausgebildet sein. Befestigungsschrauben 34 sind zur Befestigung der Seitenführungseinheiten 3 mit einem Fensterrahmen oder dergleichen vorgesehen. Eine Lagerbaugruppe 4 weist ein Seitenanschlussteil 41, eine Lagerbuchse 42, eine Bremseinheit 43 und eine Freilaufvorrichtung 44 auf. Das Seitenanschlussteil 41 ist in dem oberen Befestigungsteil 32 der in Blickrichtung eines Betrachters linken Seitenführungseinheit 3 aufgenommen und daran befestigt. Die Befestigung des Seitenanschlussteils 41 der Lagerbaugruppe 4 an dem oberen Befestigungsteil 32 der linken Seitenführungseinheit 3 ist vorzugsweise formschlüssig und/oder kraftschlüssig (reibschlüssig) bewerkstelligt. Mit anderen Worten, das Seitenanschlussteil 41 ist in das obere Befestigungsteil 32 einsteckbar und wird einerseits durch Formgebung und andererseits durch Pressung aufgrund eines geringfügigen Übermaßes gegenüber dem oberen Befestigungsteil 32 in seiner Position und Lage gehalten. Zusätzlich oder alternativ können elastische Klemmelemente an dem oberen Befestigungsteil 32 und/oder dem Seitenanschlussteil 41 sowie entsprechende Rasten an dem jeweils anderen Teil vorgesehen sein.
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Wie in der 2 ferner zu sehen, weist die Textileinheit 1 des Weiteren eine Wickelwelle 13 auf, die in der Kassette 2 aufgenommen ist und an dem Seitenanschlussteil 41 gelagert ist. Es ist anzumerken, dass die Wickelwelle 13 auf der in Betrachtungsrichtung rechten Seite ebenfalls an einem hier nicht sichtbaren Seitenanschlussteil gelagert ist. Obschon hier nicht näher dargestellt, kann an dem Seitenanschlussteil auf der rechten Seite ein Rolloantrieb etwa in Form einer Feder vorgesehen sein. An der Wickelwelle 13 ist ein oberes Ende des Textils 11 befestigt. Durch Drehung der Wickelwelle 13 um eine Wickelachse W wird das Textil 11 auf der Wickelwelle 13 bzw. von dieser auf- oder abgewickelt. Der jeweils aufgewickelte Teil des Textils 11 ist dabei ebenfalls in der Kassette 12 aufgenommen. Der jeweils nicht aufgewickelte Teil des Textils 11 wird in den Führungsschienen 31 der Seitenführungsteile 3 geführt.
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Gemäß der Darstellung in 2 weist das Endstück 12 eine Klemmschiene 121, eine Zugschnur 122, die an der Klemmschiene 121 mittig befestigt ist, und eine Grifflasche 123 am freien Ende der Zugschnur 122 auf. Die Klemmleiste 121 umgreift einen unteren Rand 112 des Textils 11, zu welchem Zweck der untere Rand 112 mit einer Verdickung bzw. einer Kederleiste versehen ist.
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Bei ausreichend hohem Zug an der Zugschnur 122, was manuell durch eine Hand einer Bedienperson geschehen kann, wird das Textil 11 gegen die Kraft des nicht näher dargestellten Rolloantriebs von der Wickelwelle 13 abgewickelt, bis es mit seinem unteren Rand 112 bzw. bis das Endstück 12 mit seiner Klemmleiste 121 im Bereich des unteren Befestigungsteils 33 der Seitenführungseinheit 3 einrastet. In der so gebildeten unteren Endlage des Rollos 0 bildet das Rollo 0 einen allseitig geschlossenne, flächigen Abschluss. Wird die Einrastung der unteren Endlage gelöst, wird das Textil 11 über den nicht näher dargestellten Rolloantrieb auf der Wickelwelle 13 aufgewickelt und in die Kassette 2 gezogen. Diese angetriebene Bewegung wird mit Hilfe der Bremseinheit 43 gebremst, die zu diesem Zweck mittels der Freilaufvorrichtung 44 an die Wickelwelle 13 gekoppelt ist. Entgegen der Aufwickelrichtung der Wickelwelle 13 hingegen ist die Freilaufvorrichtung 44 von der Wickelwelle 13 entkoppelt, ist die Wickelwelle 13 somit von der Bremseinheit 43 entkoppelt und wird die (manuelle) Abwicklung des Textils 11 von der Wickelwelle 13 somit nicht gebremst.
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Der Aufbau und die Funktionsweise der Bremseinheit 43 und der Freilaufvorrichtung 44 im Zusammenspiel mit dem Seitenanschlussteil und der Wickelwelle 13 werden nachstehend ausführlicher erläutert.
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Wie in 3 gezeigt, ist das Seitenanschlussteil 41 als eine Grundplatte 411 mit einem Hohlzapfen 412 und einem Ausleger 413 ausgebildet. Der Hohlzapfen 412 trägt auf seiner Außenfläche die Lagerbuchse 42, welche ihrerseits die Wickelwelle 13 (in dieser Figur nicht dargestellt, vgl. 2) trägt. Zwei Befestigungsschrauben 45 verlaufen durch Durchgangslöcher in der Grundplatte 411 zur Verschraubung mit der Kassette 2 (in dieser Figur nicht dargestellt, vgl. 2). Der Ausleger 413 greift unter die Kassette 2, wobei ein von einem Blech der Kassette 2 aus nach unten ragender Grat in eine obenseitige Nut 413a des Auslegers 413 greift, wodurch das Blech der Kassette 2, die nach unten hin einen Spalt zum Hindurchlassen des Textils 11 aufweist, gegen Verformungen bei Krafteinwirkung von außen wirksam geschützt und insbesondere ein Verengen des Spalts verhindert werden kann (vgl. 2).
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Die Bremseinheit 43 weist eine Bremswelle 431, eine Bremshülse 432 und einen Dichtungsring 433 auf. Die Bremshülse 432 ist im zusammengebauten Zustand über die Bremswelle 431 geschoben und mittels des Dichtungsrings 433 gegenüber dieser abgedichtet.
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Die Bremswelle 431 weist einen Befestigungsabschnitt 431a auf, der in einem Innenraum 412a des Hohlzapfens 412 des Seitenanschlussteils 41 aufgenommen ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Befestigungsabschnitt 431a als ein Profilzapfen ausgebildet, der mit Übermaß auf Pressung in dem Hohlzapfen 412 des Seitenanschlussteils 41 sitzt. Zusätzlich ist in der Stirnfläche des Befestigungsabschnitts 431a eine Bohrung 431b vorgesehen, in welche eine weitere Befestigungsschraube 433 von der Außenseite der Grundplatte 411 des Seitenanschlussteils 41 aus eingeschraubt ist, um die Bremswelle 431 an dem Seitenanschlussteil 41 zu befestigen. In einer nicht näher dargestellten Ausführungsvariante kann der Befestigungsabschnitt 431a der Bremswelle 43 selbst mit einem Gewinde zum Einschrauben in den Hohlzapfen 412 des Seitenanschlussteils 41 versehen sein. Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist der Hohlzapfen 412 ein Wellenlagerabschnitt und ist dessen Innenraum 412a ein Bremsaufnahmeabschnitt.
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An den Befestigungsabschnitt 431a schließt sich eine Umfangsnut 431b auf einer Außenfläche der Bremswelle 43 an. Die Umfangsnut 431b dient der Aufnahme des Dichtungsrings 434. Die Bremshülse 432 weist ebenfalls auf einer Innenfläche eine Umfangsnut 432b an ihrer Einführungsöffnung 432a auf, sodass die axiale Lage der Bremshülse 432 auf der Bremswelle 431 durch den Dichtungsring 433 fixiert ist.
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Jenseits der Umfangsnut 431b ist die Außenfläche der Bremswelle 43 durch längs verlaufende Stege 431d in eine Vielzahl von Gelkammern 431e geteilt. Dabei ist ein durch die Stege 431d definierte Außendurchmesser geringer als ein Außendurchmesser der Bremswelle 431 im Bereich der Umfangsnut 431b, und sind die Gelkammern 431e gegenüber den Stegen 431d noch weiter vertieft.
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Wie in 4, die einen Querschnitt durch die Bremseinheit 43 im Bereich der Gelkammern 431e darstellt, gezeigt, ist ein Zwischenraum zwischen der Bremswelle 431 und der Bremshülse 432 mit einem Gel 435 gefüllt, dessen Viskosität so ausgewählt ist, dass eine relative Drehbewegung zwischen der Bremswelle 431 und der Bremshülse 432 durch das Gel 435 gedämpft, also abgebremst wird. Die Viskosität des Gels 435 und die geometrische Auslegung (Tiefe, Länge, Anzahl) der Gelkammern 431e können dabei an eine Antriebswirkung des Rolloantriebs (nicht näher dargestellt) so angepasst sein, dass eine vorgegebene Wickelgeschwindigkeit nicht überschritten wird. Es ist dabei zu verstehen, dass die Bremswelle 431, die an dem Seitenanschlussteil 41 fest montiert ist, als ein Ständer der Bremseinheit 43 anzusehen ist, während die Bremshülse 432 als ein Läufer der Bremseinheit 43 anzusehen ist.
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Wie in 4 ferner gezeigt, sind die Bremswelle 431, die Bremshülse 432 und die auf der Lagerbuchse 42 gelagerte Wickelwelle 13 koaxial zur Wickelachse W des Rollos 0 angeordnet, wobei zwischen der Bremshülse 432 und der Bremswelle 431 ein Freiraum besteht. Eine Verbindung zwischen der Bremshülse 432 und der Bremswelle 431 ist nur dann gegeben, wenn durch die Freilaufvorrichtung 44, die später beschrieben wird, eine Kopplung stattfindet.
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Wie in 4 außerdem gezeigt, weist die Wickelwelle 13 an ihrer Außenfläche eine Vielzahl von längs verlaufenden Klemmnuten 131 und in Umfangsrichtung jeweils dazwischen ausgebildete Aussparungen 132 auf. In einer der Klemmnuten 131 ist ein oberer Rand 111 des Textils 11 aufgenommen, welches dort zu diesem Zweck mit einem Keder versehen sein kann. Grundsätzlich würde zur Erfüllung der Funktion, den oberen Rand 111 des Textils 11 aufzunehmen, eine einzige Klemmnut 131 ausreichen. Die Vielzahl der Klemmnuten 131 sowie die dazwischen ausgebildeten Aussparungen 132 tragen jedoch beträchtlich zur Gewichtsreduzierung und Materialeinsparung bei und sorgt auch für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung der Wickelwelle in Umfangsrichtung.
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Zurück zu 3 ist dort noch gezeigt, dass die Bremshülse 432 einen Endabschnitt 432c aufweist, der die Bremshülse 432 an dem der Einführungsöffnung 432a entgegengesetzten Ende verschließt, sodass auch der mit dem Gel 435 gefüllte Innenraum der fertig montierten Bremseinheit 43 insgesamt geschlossen ist. Ferner ist an der Einführungsöffnung 432a die Freilaufvorrichtung 44 der Lagerbaugruppe 4 montiert, wie nachstehend im Einzelnen beschrieben wird.
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Gemäß der Darstellung in 4 weist die Freilaufvorrichtung 44 eine Vielzahl von Rastkörpern 441, eine entsprechende Anzahl von Lagerstiften 442, eine Trägereinheit 443 und eine Befestigungsschraube 444 auf. Die Rastkörper 441 weisen jeweils eine durchgehende Lagerbohrung 441c zur Aufnahme jeweils eines Lagerstifts auf. Die Trägereinheit 443 ist in Form einer Stützscheibe ausgebildet und weist eine Anzahl von Sacklöchern 443a und eine zentrale Durchgangsbohrung bzw. Zentralbohrung 443b koaxial bezüglich der Wickelachse W auf. Mit gleichem Bohrbild weist der Endabschnitt 432c der Bremshülse 432 der Bremseinheit 43 eine entsprechende Anzahl von Sacklöchern und eine zentrale Gewindebohrung auf (nicht näher dargestellt). Die Lagerstifte 442 mit jeweils darauf angeordnetem Rastkörper 441 sind jeweils in einem Sackloch 443a der Trägereinheit 443 und einem gegenüberliegenden Sackloch der Bremshülse 432c aufgenommen. Die Trägereinheit 443 selbst ist mittels der Befestigungsschraube 444 in der Gewindebohrung der Bremshülse 432c verschraubt, wodurch die Lagerstifte 442 zwischen der Trägereinheit 443 und dem Verschlussabschnitt 432c der Bremshülse 443 angedrückt werden. Die Rastkörper 441 sind auf den Lagerstiften 442 jeweils schwenkbar.
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5 zeigt einen Querschnitt durch die Freilaufvorrichtung 44 im Bereich der Rastkörper 441. In der Figur sind die Wickelwelle 13 mit daran befestigtem Textil 11, die Rastkörper 441, die Lagerstifte 442 und die Befestigungsschraube 444 geschnitten dargestellt, und der Umriss der Trägereinheit 443 ist im Hintergrund sichtbar. Wie in 5 gezeigt, sind Schwenkachsen P durch die Lagerstifte 442 definiert und sind auf einem Umkreis in regelmäßigem Abstand um die Wickelachse W herum angeordnet. Die Rastkörper 441 weisen eine in etwa ovale, spitz zulaufende, symmetrische Querschnittsform auf, die jeweils einen Fußabschnitt 441a, in welchem die Lagerbohrung angeordnet ist, und einen Rastabschnitt 441b im spitz zulaufenden Bereich auf. Der Rastabschnitt 441b selbst weist eine Spitze 441d und beidseitig davon im spitzen Winkel abfallende Flanken 441e auf. Wie an dem untersten dargestellten Rastkörper gezeigt, befindet sich ein Schwerpunkt C des Rastkörpers 441 auf der Verbindungslinie zwischen der Lagerbohrung 441c, welche die Schwenkachse P repräsentiert, und der Spitze 441d des Rastbereichs 441b, sodass der Rastabschnitt 441b unter Wirkung der Schwerkraft (vgl. Gravitationsrichtung ”G”) stets nach unten gezogen wird. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Schwenkachse P im eingebauten Zustand waagerecht verläuft.
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Die Innenkontur der Wickelwelle 13 weist eine Anzahl von längs verlaufenden Rastnuten 133 auf, die den auf der Außenkontur liegenden Aussparungen 132 entgegengesetzt liegen. D. h., zwischen den Rastnuten 133, also in dem Bereich, in welchem auf der Außenkontur die Klemmnuten 131 angeordnet sind, ragt die Innenkontur der Wickelwelle 13 nach innen. Die Rastnuten 133 weisen jeweils eine erste Nutflanke 133a, welche die Rastnut 133 in einer ersten Drehrichtung (hier die Aufwickelrichtung, in der Zeichnung im Uhrzeigersinn) begrenzt, und eine zweite Nutflanke 133b, welche die Rastnut 133 in einer zweiten Drehrichtung (hier die Abwickelrichtung, in der Zeichnung im Gegenuhrzeigersinn) begrenzt. Zwischen der ersten Nutflanke 133a und der zweiten Nutflanke 133b verläuft ein Nutgrund 133c von in etwa gleichmäßigem radialem Abstand von der Wickelachse W. Die Nutflanken 133a, 133b der Rastnut 133 bilden mit dem Nutgrund 133c einen Hinterschnitt, d. h., einen spitzen Winkel, und wirken als Rasten für die Spitzen 441d der Rastabschnitte 441b der Rastkörper 441.
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Wie in 5 ferner gezeigt, wird ein Rastabschnitt 441b eines Rastkörpers 441, der sich unterhalb der Wickelachse W befindet, aufgrund der Gravitationswirkung (vgl. Gravitationsrichtung ”G”) stets die Tendenz aufweisen, mit seinem Rastabschnitt 441b in eine darunter befindliche Rastnut 133 zu fallen, um eine Rastposition einzunehmen, und wird ein Rastabschnitt 441b eines Rastkörpers 441, der sich oberhalb der Wickelachse W befindet, aufgrund der Gravitationswirkung stets die Tendenz aufweisen, aus einer darüber befindlichen Rastnut heraus 133 zu fallen, um eine Freilaufposition einzunehmen. Allerdings ist die Länge der Rastkörper 441 so bemessen, dass der Rastabschnitt 441b eines nach innen fallenden Rastkörpers 441 von außen an dem Fußabschnitt 441a eines nächsten Rastkörpers 441 zu liegen kommt und nicht weiter nach innen fallen kann. Wenn sich die Wickelwelle 13 dabei gegenüber der Trägereinheit 443 der Freilaufvorrichtung 41 in der ersten Drehrichtung dreht, werden die inneren Kanten der Flanken 133a, 133b der Rastnuten 133 an den Flanken 441e der Rastkörper 441 entlang gleiten und diese zu der Wickelachse W hin drängen, sodass sich die Rastkörper 441 nicht in den Rastnuten 133 verfangen. Wenn sich die Wickelwelle 13 jedoch in der zweiten Drehrichtung gegenüber der Trägereinheit 443 der Freilaufvorrichtung 41 dreht, wird sich die Spitze 441d des Rastabschnitts 441b des unterhalb der Wickelwelle W befindlichen Rastkörpers 441 an dem ersten Nutflanke 133a der darunter befindlichen Rastnut 133 verfangen und wird die Wickelwelle 13 diesen Rastkörper 441 mitnehmen. Dieser gefangene (eingerastete) Rastkörper 441 wird über den entsprechenden Lagerstift 442 auch die Trägereinheit 443 und daher die gesamte Freilaufvorrichtung 44 sowie die Bremshülse 432 der Bremseinheit 43 mitnehmen. Nun entfaltet das Gel 435 der Bremseinheit 43 seine oben beschriebene Wirkung, die Relativdrehung zwischen der Bremshülse 432 und der Bremswelle 431 zu dämpfen und daher die Drehung der Wickelwelle 13 abzubremsen.
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Da die Rastkörper 441, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Schwenkkrallen bezeichnet werden können, eine symmetrisch-ovale Form aufweisen, können sie ohne De- und Neumontage der Trägereinheit in jeder Drehrichtung verwendet werden. Mit anderen Worten, die fertig montierte Bremseinheit 43 mit daran montierter Freilaufvorrichtung 44 kann je nach Bedarf an dem rechten oder an dem linken Seitenanschlussteil, d. h., auf der rechten oder auf der linken Seite der Drehwelle eingesetzt werden. Bei Wechsel von der linken zur rechten Seite oder umgekehrt müssen nur die Rastkörper 441 in der jeweils anderen Schwenkrichtung angelegt gelegt werden.
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Nachstehend wird ein Rollo mit einer Freilaufvorrichtung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel anhand der Darstellung in 6, 7A–7C beschrieben werden. Das Rollo dieses Ausführungsbeispiels ist ähnlich dem Rollo des vorherigen Ausführungsbeispiels aufgebaut. Allerdings ist bei dem Rollo dieses Ausführungsbeispiels eine Freilaufvorrichtung 46 anders konstruiert als die Freilaufvorrichtung 44 des vorherigen Ausführungsbeispiels, wie nachstehend im Einzelnen beschrieben wird. Andere konstruktive und funktionale Merkmale und Eigenschaften entsprechen dem vorherigen Ausführungsbeispiel und werden daher nicht erneut beschrieben. Insbesondere kann zum Verständnis des Rollos dieses Ausführungsbeispiels auf die Darstellungen und Erläuterungen bezüglich 1 bis 4 zurückgegriffen werden, soweit sich nicht aus dem abweichenden Aufbau der Freilaufvorrichtung 46 etwas anderes ergibt.
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Dabei ist 6 ist eine schematische Querschnittsansicht der Freilaufvorrichtung 46 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel; ist 7A eine schematische Draufsicht eines Rastkörpers 461 in der Freilaufvorrichtung 46 in Blickrichtung eines Pfeils „A” in 6; ist 7B eine schematische Rückansicht des Rastkörpers 461 in Blickrichtung eines Pfeils „B” in 7A; und ist 7C eine schematische Seitenansicht des Rastkörpers 461 in Blickrichtung eines Pfeils „C” in 7A.
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Die Freilaufvorrichtung 46 dieses Ausführungsbeispiels weist eine Trägereinheit 463 und eine Mehrzahl von Rastkörpern 461 auf. Die Trägereinheit 463 weist eine scheibenförmigen Gestalt, deren Zentrum die Wickelachse W bildet, mit mehreren radialen Eintiefungen 463a, die in einem Außenumfang der Trägereinheit 463 ausgebildet sind, und mehreren Durchgangsbohrungen 463b parallel bezüglich der Wickelachse W auf. Die Rastkörper 461 weisen einen Fuß 461a und einen Rastabschnitt 461b, welche die Enden des Rastkörpers 461 bilden, auf. Der Fuß 461a ist zur lockeren Aufnahme in einer Eintiefung 463a der Trägereinheit 463 ausgelegt. Insbesondere weisen die Eintiefung 463a der Trägereinheit 463 und der Fuß 461a des Rastkörpers 461 jeweils einen kreisförmigen Querschnitt um eine Drehachse T des Rastkörpers 461 auf, wobei die Eintiefung 463a der Trägereinheit 463 weiter als der Fuß 461a des Rastkörpers 461 ist. Die Drehachse T verläuft radial bezüglich der Wickelachse W. Mit anderen Worten, der Rastkörper 461 ist um die Drehachse T frei drehbar und in radialer Richtung der Trägereinheit 463 beweglich.
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Wie in 7A bis 7C gezeigt, weist der Rastabschnitt 461b, der aus der Eintiefung 463a der Trägereinheit 463 ragt, eine pilzhutähnliche, einseitig exzentrische Aufweitung 461c von im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt auf, deren exzentrischer Teil eine Nase 461d mit einer geraden Kante bildet und deren Oberseite von der Nase 461d aus flach abfällt, um eine Flanke 461e zu bilden.
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Die Funktion der Freilaufvorrichtung 46 dieses Ausführungsbeispiels ist der Funktion der Freilaufvorrichtung 44 des vorherigen Ausführungsbeispiels ähnlich. Insbesondere ist die Freilaufvorrichtung 46 an derselben Wickelwelle 13 wie in dem vorherigen Ausführungsbeispiel verwendbar. Wenn die Rastkörper 461 ganz in den Eintiefungen 463a der Trägereinheit 463 eintauchen, kann sich die Wickelwelle 13 frei um die Rastkörper 461 herum drehen. Somit entspricht dies einer Freigabeposition der Rastkörper 461. Demgegenüber wird, wie in 6 gezeigt, ein Rastkörper 461, der sich unterhalb der Wickelachse W befindet, die Tendenz aufweisen, aufgrund der Gravitationswirkung (vgl. Gravitationsrichtung ”G”) nach unten aus der Eintiefung 463a heraus und mit seinem Rastabschnitt 461b in eine darunter befindliche Rastnut 133 der Wickelwelle 13 zu fallen, wodurch die Nase 461d der Rastabschnitt 461 sich in dem durch eine hinterschnittene Nutflanke gebildeten zweiten Nutflanke 133b der Rastnut 133 verfangen kann, wenn sich die Wickelwelle 13 in der zweiten Drehrichtung (hier im Uhrzeigersinn) dreht. Somit entspricht dies einer Rastposition des Rastkörpers 461. Andererseits wird ein Rastkörper 461, der sich oberhalb der Wickelachse W befindet, aufgrund der Gravitationswirkung stets die Tendenz aufweisen, aus einer darüber befindlichen Rastnut 133 heraus nach unten in die Freigabeposition zu fallen, wenn sich die Wickelwelle 13 in der ersten Drehrichtung (hier gegen den Uhrzeigersinn) dreht. In diesem Fall werden die inneren Kanten der Flanken 133a, 133b der Rastnuten 133 stets an den Flanken 461e der Rastkörper 461 entlang gleiten und diese nach radial einwärts drängen, sodass sich die Rastkörper 461 nicht in den Rastnuten 133 verfangen. Wenn sich die Wickelwelle 13 jedoch im Uhrzeigersinn dreht, wird sich die Nase 461d des Rastabschnitts 461b des unterhalb der Wickelwelle W befindlichen Rastkörpers 461 an dem zweiten Nutflanke 133b der darunter befindlichen Rastnut 133 verfangen und wird die Wickelwelle 13 diesen Rastkörper 441 mitnehmen. Da die Trägereinheit 463 der Freilaufvorrichtung 46 mit der Bremshülse 432 der Bremseinheit 43 (vgl. 3) verschraubt oder verstiftet ist, wird die Trägereinheit 463 die Bremshülse 432 mitnehmen, so dass das Gel 435 der Bremseinheit 43 (vgl. 4) seine oben beschriebene Wirkung, die Relativdrehung zwischen der Bremshülse 432 und der Bremswelle 431 zu dämpfen und daher die Drehung der Wickelwelle 13 abzubremsen, entfalten kann.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist, wie beschrieben, der Fuß 461a des Rastkörpers 461 von kreisförmigem Querschnitt. Hierdurch ist der Rastkörper 461 um die Drehachse T frei drehbar und kann sich an der Innenkontur der Wickelwelle 13 ausrichten.
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In einer Ausführungsalternative können die Eintiefung 463a der Trägereinheit 463 und der Fuß 461a des Rastkörpers 461 einen nicht-kreisförmigen Querschnitt wie etwa einen ovalen, elliptischen, viereckigen oder sechseckigen Querschnitt aufweisen. Eine solche Ausgestaltung kann den Rastkörper 641 in Bezug auf die Drehachse T sichern, während ein Umbau durch einfaches Umsetzen der Rastkörper 461 leicht möglich bleibt.
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Zur Montage der Freilaufvorrichtung 46 kann in einer Ausführungsvariante ein Sicherungsbauteil vorgesehen sein, der die Rastkörper 461 sicher in den Eintiefungen 463a hält, bis die Freilaufvorrichtung 46 in die Wickelwelle 13 eingeführt wird. Das Sicherungsbauteil kann beispielsweise eine Papiermanschette, ein Schnurwickel oder ein Gummiring oder dergleichen sein, die bzw. der während des Einführens der Lagerbaugruppe 4 in die Wickelwelle 13 zu entfernen ist.
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Die Trägereinheit 463 kann eine Durchgangsbohrung (in 5 zu sehen, aber nicht näher bezeichnet) oder eine Eintiefung (nicht näher dargestellt) koaxial bezüglich der Wickelachse T aufweisen. Eine solche Durchgangsbohrung oder Eintiefung kann mit einer Erhebung oder einem Dorn oder Stehbolzen (nicht näher dargestellt), die bzw. der an der zu der Freilaufvorrichtung 46 weisenden Stirnseite der Bremshülse 432 der Bremseinheit 43 ausgebildet oder angebracht ist, im Sinne einer Zentrierung zusammenwirken.
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Es versteht sich, dass die vorstehende Beschreibung nur beispielhafte Ausführungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung umfassen kann und die Erfindung nicht auf die beschriebenen spezifischen Ausführungsformen, ihre Weiterbildungen, Varianten und Abwandlungen beschränkt ist, sondern allein durch die beigefügten Patentansprüche in ihrem jeweils breitesten Verständnis definiert ist. Abwandlungen, Ergänzungen, Ersetzungen und Äquivalente, die der Fachmann anhand seines Fachwissens an den beschriebenen Ausführungsbeispielen vornimmt, sind als Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu verstehen, soweit sie in den Schutzbereich der beigefügten Patentansprüche fallen.
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Im Sinne der vorliegenden Anmeldung soll eine Achse als eine gedachte geometrische Linie verstanden werden, soweit es nicht ausdrücklich anders beschrieben ist.
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Bezugszeichenliste
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- 0
- Rollo
- 1
- Textileinheit
- 11
- Textil (Gitterstoff)
- 111
- oberer Rand (ggf. mit Keder oder Verdickung)
- 112
- unterer Rand
- 113
- Verdickung
- 12
- Endstück
- 121
- Klemmleiste
- 122
- Zugschnur
- 123
- Grifflasche
- 13
- Wickelwelle
- 131
- Klemmnut
- 132
- Aussparung
- 133
- Rastnut
- 133a
- erste Nutflanke (Raste)
- 133b
- zweite Nutflanke (Raste)
- 133c
- Nutgrund
- 2
- Kassette
- 3
- Seitenführungseinheit
- 31
- Führungsschiene
- 32
- oberes Befestigungsteil (einteilig mit 31 oder separat)
- 321
- Deckel
- 33
- unteres Befestigungsteil (einteilig mit 31 oder separat)
- 34
- (Seitenteil)-Befestigungsschraube
- 4
- Lagerbaugruppe
- 41
- Seitenanschlussteil
- 411
- Grundplatte (Basis)
- 412
- Hohlzapfen (Wellenlagerabschnitt)
- 412a
- Innenraum (Bremsaufnahmeabschnitt)
- 413
- Ausleger
- 413a
- Nut
- 42
- Lagerbuchse
- 43
- Bremseinheit
- 431
- Bremswelle (Ständer)
- 431a
- Befestigungsabschnitt (Profilzapfen, alt.: Gewinde)
- 431b
- Umfangsnut
- 431c
- Gewindebohrung
- 431d
- Steg
- 431e
- Gelkammer
- 432
- Bremshülse (Läufer, einseitig offen)
- 432a
- Einführungsöffnung
- 432b
- Umfangsnut
- 432c
- Verschlussabschnitt
- 433
- (Bremswellen-)Befestigungsschraube
- 434
- Dichtungsring
- 435
- Gel
- 44
- Freilaufvorrichtung
- 441
- Rastkörper (Schwenkkralle)
- 441a
- Fußabschnitt
- 441b
- Rastabschnitt
- 441c
- Lagerbohrung
- 441d
- Spitze
- 441e
- Flanke
- 442
- Lagerstift
- 443
- Trägereinheit (Stützscheibe)
- 443a
- Sackloch
- 443b
- Zentralbohrung
- 444
- (Freilauf-)Befestigungsschraube
- 45
- (Kassetten-)Befestigungsschraube
- 46
- Freilaufvorrichtung
- 461
- Rastkörper (Fallbolzen)
- 461a
- Fuß
- 461b
- Rastabschnitt (Nase)
- 461c
- Aufweitung
- 461d
- Spitze
- 461e
- Flanke
- 463
- Trägereinheit
- 463a
- Eintiefung
- 463b
- Durchgangsloch
- C
- Schwerpunkt
- G
- Gravitationsrichtung
- P
- Schwenkachse
- T
- Drehachse
- W
- Wickelachse