DE102014208782A1 - Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante - Google Patents

Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante Download PDF

Info

Publication number
DE102014208782A1
DE102014208782A1 DE201410208782 DE102014208782A DE102014208782A1 DE 102014208782 A1 DE102014208782 A1 DE 102014208782A1 DE 201410208782 DE201410208782 DE 201410208782 DE 102014208782 A DE102014208782 A DE 102014208782A DE 102014208782 A1 DE102014208782 A1 DE 102014208782A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
gripper system
side edge
gripper
aligned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE201410208782
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Köhler
Volkmar Schumann
Carsten Reinsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koenig and Bauer AG filed Critical Koenig and Bauer AG
Priority to DE201410208782 priority Critical patent/DE102014208782A1/de
Publication of DE102014208782A1 publication Critical patent/DE102014208782A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/04Grippers
    • B41F21/05In-feed grippers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/14Adjusting lateral edges, e.g. side stops

Landscapes

  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante, wobei die Bogen innerhalb eines Streubereichs auf einem Anlegetisch geführt und dort nach einer Seitenkante ausgerichtet werden, derart, dass auf dem Anlegetisch bei dem auszurichtenden Bogen die Ist-Lage einer Seitenkante erfasst, auf dieser Grundlage der erforderliche Ziehweg des Bogens quer zur Bogenförderrichtung ermittelt wird, der Bogen von einer Bogenbeschleunigungsvorrichtung erfasst und dem Greifersystem einer Anlegetrommel zugeführt wird. Es soll ein Verfahren zum Ausrichten von Bogen geschaffen werden, durch das auch Bogen mit ungünstigen Formaten ohne Beeinträchtigung ausgerichtet werden können. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Ist-Lage der anderen Seitenkante (27) ermittelt und auf dieser Grundlage und unter Einbeziehung der maschinenspezifischen Gegebenheiten des Greifersystems (6) eine korrigierte Übernahmestellung (25) ermittelt wird, in der jeweils der einer der Seitenkanten (26, 27) gegenüber- oder nächstliegende Greifer des Greifersystems (6) den Bogen (16, 17) entweder griffsicher fassen kann oder dessen Seitenkante (26, 27) nicht berührt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausrichten nach einer Seitenkante nach dem Oberbegriff des 1. Anspruchs.
  • Aus der DE 102 16 758 A1 ist ein Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach der Seitenkante bekannt, bei dem die auszurichtenden Bogen innerhalb eines Streubereiches auf einem Anlegetisch gefördert werden. Die Greifer einer Schwinggreifersystems übernehmen den Bogen und führen diesen einer Anlegetrommel zu. Auf der Anlegetrommel wird der Bogen auf Grundlage von auf dem Anlegetisch ermittelten Lagewerten seitlich ausgerichtet, indem das Greifersystem der Anlegetrommel um den ermittelten Ziehweg seitwärts verschoben wird. Um zu vermeiden, dass bei großen Ziehwegen sich das Greifersystem der Anlegetrommel und die Greifer des Schwinggreifersystems bei der Bogenübergabe zu nahe kommen, wird das Greifersystem der Anlegetrommel vor dem Erfassen des auszurichtenden Bogens entgegen der Ziehrichtung um den halben Ziehweg in eine Übernahmeposition verbracht. Nach dem Erfassen des auszurichtenden Bogens wird das Greifersystem der Anlegetrommel um den gesamten Ziehweg in Ziehrichtung verschoben.
  • Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, dass Bogenformate zur Verarbeitung gelangen können, bei denen die Greifer die Vorderkante des Bogens im seitlichen Bereich nicht korrekt erfassen können.
  • Es soll ein Verfahren zum Ausrichten von Bogen geschaffen werden, durch das auch Bogen mit ungünstigen Formaten ohne Beeinträchtigung ausgerichtet werden können.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach den Merkmalen des 1. Anspruchs gelöst.
  • An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
  • 1: eine Bogenanlage in der Seitenansicht
  • 2: eine schematische Darstellung eines Anlegetischs in der Draufsicht
  • 3: Schema der Lage der Greifer der Anlegetrommel in der Übernahmestellung bei Berührung des Bogens (Stand der Technik)
  • 4: Schema der Lage der Greifer der Anlegetrommel in der Übernahmestellung bei korrigierter Lage des Greifersystems
  • In 1 ist eine Bogenanlage einer Druckmaschine mit einem Anlegetisch 1 dargestellt. Dem mit Vordermarken 2 ausgestatteten Anlegetisch 1 ist eine als Schwinganlage 4 ausgebildete Bogenbeschleunigungsvorrichtung 3 zugeordnet. Die Schwinganlage 4 weist ein Schwinggreifersystem 9 mit mehreren in axialer Reihe angeordneten Greifern auf. Jeder Greifer besteht aus je einem Greiferfinger 10.1 und je einem Greiferaufschlag 10.2. Das Schwinggreifersystem 9 ist gestellfest der Schwinganlage 4 zugeordnet.
  • Weiterhin ist in der 1 eine Anlegetrommel 5 mit einem Greifersystem 6 zu erkennen, der ein mit einer Greifeinrichtung 8 ausgestatteter Zylinder 7 nachgeordnet ist. Das Greifersystem 6 der Anlegetrommel 5 ist in axialer Richtung verschiebbar und weist mehrere Greifer auf, wobei jeder Greifer des Greifersystems 6 aus je einem Greiferfinger und je einen Greiferaufschlag besteht. Die dem Zylinder 7 zugeordnete Greifeinrichtung 8 besteht aus Bogengreifern 12 und Greiferauflagen 13 und kann nicht axial zum Zylinder 7 verschoben werden.
  • In 2 ist der Anlegetisch 1 mit einem Bogen 16 und einem Folgebogen 17 in einer Draufsicht dargestellt. Vom Anlegetisch 1 ist nur die in Bogenförderrichtung 18 auf der linken Seite (Seite I der Druckmaschine) gelegene Hälfte dargestellt. Auf der gegenüberliegenden, nicht dargestellten Seite befindet sich die Seite II der Druckmaschine. Die Bogen 16, 17 werden in Bogenförderrichtung 18 auf den Anlegetisch 1 transportiert. In einer Aussparung des Anlegetischs 1, die sich quer zur Bogenförderrichtung 18 über mindestens einen Formatstellbereich 20 erstreckt, ist verschiebbar und arretierbar eine Messeinrichtung 21 vorgesehen. Diese kann innerhalb des Formatstellbereichs 20 verschoben und so auf die zur Verarbeitung gelangenden Formate eingestellt werden. Die Messeinrichtung 21 erstreckt sich mindestens über einen Streubereich 22 und ist mit einer nicht dargestellten Auswerteeinrichtung verbunden. Der Streubereich 22 ist der Bereich, in dem die Seitenkanten 26 der zur Verarbeitung gelangenden Bogen 16, 17 einlaufen können, damit deren Ist-Lage noch sicher erfasst sowie in eine Soll-Lage gebracht werden kann. Im Ausführungsbeispiel ist die Soll-Lage identisch mit der Lage einer Seitenziehlinie 23, die etwa mittig im Streubereich 22 platziert ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird wie folgt realisiert:
    Durch die Messeinrichtung 21 wird die Lage der linken Seitenkante 26 (Ist-Lage) ermittelt. Der gemessen Wert wird der Auswerteeinrichtung übermittelt. Dort wird der für den Bogen 16 erforderliche Ziehweg e ermittelt, wobei hier unter dem Ziehweg e der Weg für die erforderliche Lageänderung des Bogens 16 von seiner Ist-Lage auf dem Anlegetisch 1 zu seiner Soll-Lage auf dem Zylinder 7 der Druckmaschine verstanden wird.
  • Danach wird der Bogen 16 an seiner Vorderkante von der Bogenbeschleunigungsvorrichtung 3 erfasst und an die Anlegetrommel 5 übergeben (siehe hierzu 1). Das Greifersystem 6 der Anlegetrommel 5 übernimmt den Bogen 16 an seiner Vorderkante und verschiebt diesen quer zur Bogenbeschleunigungsvorrichtung 3, um den vorher ermittelten Ziehweg e, in seine Soll-Lage. Das erfolgt abhängig von der ermittelten Lage entweder in Richtung nach einer ersten Seite (Seite I) oder einer zweiten Seite (Seite II).
  • Wie in der 3 dargestellt, wird vor dem Erfassen des auszurichtenden Bogens das Greifersystem 6 der Anlegetrommel 5 quer zur Bogenbeschleunigungsvorrichtung 3, also in axialer Richtung in Bezug auf die Anlegetrommel 5, aus seiner Mittenposition 29 (dargestellt durch die Greiferposition 14a) erst um den halben Betrag des Ziehweges e entgegen der Ziehrichtung in eine Übernahmestellung 24 (dargestellt durch die Greiferposition 14b) verschoben. Jetzt fassen die Greifer den Bogen 16 und verschieben diesen axial in seine Soll-Lage, bei der dann die Greifer die in der 3 dargestellte Stellung 14c einnehmen.
  • In der 3 ist eine der kritischen Situationen dargestellt, bei der zum Beispiel im Bereich der rechten Seitenkante 27 die Bogenecke 28 an den nächstliegenden Greifer stößt. Damit kann es zum Umschlagen dieser Bogenecke 28 kommen. Derartige Ereignisse können den Bogentransport erheblich stören. Durch die erfindungsgemäße Lösung soll dem abgeholfen werden.
  • Dabei wird wie folgt verfahren (siehe hierzu 4):
    Das Greifersystem 6 der Anlegetrommel 5 wird entgegen der ermittelten Ziehrichtung e (nach links oder nach rechts) in eine korrigierte Übernahmestellung 25 verbracht und nach dem Fassen des auszurichtenden Bogens 16 um den oben ermittelten Ziehweg e in die Ziehrichtung verschoben. Das erfolgt so, dass der ermittelte halbe Ziehweg e/2 nun mit einem Korrekturwert X beaufschlagt wird, so dass das Greifersystem 6 in diese korrigierte Übernahmestellung 25 gelangt, in welcher jeweils der einer Seitenkante 26, 27 gegenüber- oder nächstliegende Greifern des Greifersystems 6 den Bogen 16 entweder wirksam fasst oder dessen Seitenkante 26, 27 nicht berührt. Das heißt in einem Fall, die Greifer fassen in dieser korrigierten Übernahmestellung 25 den Bogen 16 so, dass das Material in einem festlegbaren Bereich zwischen dem Greifer und dem dazugehörigen Greiferaufschlag geklemmt wird. In einem anderen Fall wird die Position so gewählt, dass der der Seitenkante 26, 27 benachbarte Greifer den Bogen nicht berührt. Das heißt, die Stellung des Greifersystems 6 wird so gewählt, dass ein festlegbarer endlicher Abstand zwischen den Greifern und der Seitenkante 26, 27 des Bogens 16 vorliegt. Dieser Fall ist in der 4 gezeigt. Hier befindet sich der Greifer in einer Vorausrichtposition 14b´, bei der im Gegensatz zu der in der 3 dargestellten Vorausrichtposition 14b keine Berührung mit der Bogenecke 28 stattfinden kann.
  • Um das so errechnen zu können, muss neben der gemessenen Lage der einen linke Seitenkante 26 (Seite I) auch die Lage der rechte Seitenkante 27 (Seite II) bekannt sein. Zu deren Ermittlung kann eine zweite, hier nicht dargestellte Messeinrichtung der rechten Seitenkante 27 zugeordnet sein. Es ist aber auch möglich, die zur Verarbeitung gelangenden Bogenformate in der Steuerung der Druckmaschine zu hinterlegen und dann aus der Ist-Lage der gemessenen linken Seitenkante 26 und dem Bogenformat des auszurichtenden Bogens die Lage der rechten Seitenkante 27 zu ermitteln. Als Grundlage für die Berechnung sind weiterhin Werte über die maschinenspezifischen Gegebenheiten des Greifersystems 6 erforderlich. Dabei handelt es sich insbesondere um die Breite z der Greifer und der Abstände a, b, x zwischen den Greifern. Des Weiteren kann die Bedruckstoffstärke für die Berechnung hinzugezogen werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird so verfahren, dass auf der Grundlage des zur Verarbeitung gelangenden Materials und der oben beschriebenen maschinenspezifischen Gegebenheiten eine Rechenroutine gefahren wird, in deren Ergebnis Fallentscheidungen getroffen werden können. So wird geprüft, ob das Greifersystem 6 in seiner Lage verbleiben kann oder ob es um die Hälfte des maximal möglichen Ziehweges emax/2 in die korrigierte Übernahmestellung 25 in die dem Ziehweg e in die entgegensetzte Richtung verschoben wird. Erst dann, wenn einer der beiden oben genannten Wege nicht zum Erfolg führt, wird wie oben beschrieben ein Korrekturwert berechnet.
  • Nach dem Ausrichten durch das Greifersystem 6 der Anlegetrommel 5 wird der Bogen 16 an die Bogengreifer 12 des Zylinders 7 der Druckmaschine übergeben.
  • Danach wird das Greifersystem 6 in eine Position mittig (Mittenposition) vor dem Schwinggreifersystem 9 zurückgeführt und ist zur Aufnahme und zum Ausrichten des Folgebogens 17 bereit.
  • In einer anderen Ausführung wird das Greifersystem 6 nicht in eine Position mittig zum Schwinggreifersystem 9 zurückgeführt, sondern in eine davon abweichende Position zur Übernahme des Folgebogens 17 verschoben. Diese Übernahmeposition ergibt sich dadurch, dass durch die Messeinrichtung 21 im Anlegetisch 1 und der Auswerteeinrichtung aus der Ist-Lage und der Soll-Lage für den Folgebogen 17 ein anderer durch das Greifersystem 6 zu realisierender Ziehweg e nach Betrag und Richtung ermittelt wird.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Anlegetisch
    2
    Vordermarken
    3
    Bogenbeschleunigungsvorrichtung
    4
    Schwinganlage
    5
    Anlegetrommel
    6
    Greifersystem
    7
    Zylinder
    8
    Greifeinrichtung
    9
    Schwinggreifersystem
    10.1
    Greiferfinger
    10.2
    Greiferaufschlag
    12
    Bogengreifer
    13
    Greiferauflage
    14a
    Greifer in Mittenstellung
    14b
    Greifer in Vorausrichtposition
    14c
    Greifer in Ausrichtposition
    16
    Bogen
    17
    Folgebogen
    18
    Bogenförderrichtung
    20
    Formatstellbereich
    21
    Messeinrichtung
    22
    Streubereich
    23
    Seitenziehlinie
    24
    Übernahmestellung
    25
    korrigierte Übernahmestellung
    26
    linke Seitenkante (Seite I)
    27
    rechte Seitenkante (Seite II)
    28
    Bogenecke
    29
    Mittenposition
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 10216758 A1 [0002]

Claims (12)

  1. Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante, wobei die Bogen innerhalb eines Streubereichs (22) auf einem Anlegetisch (1) geführt und dort nach einer Seitenkante (26, 27) ausgerichtet werden, derart, dass auf dem Anlegetisch (1) bei dem auszurichtenden Bogen (16) die Ist-Lage einer Seitenkante (26) erfasst, auf dieser Grundlage der erforderliche Ziehweg (e) des Bogens (16, 17) quer zur Bogenförderrichtung (18) ermittelt wird, der Bogen von einer Bogenbeschleunigungsvorrichtung (3) erfasst und dem Greifersystem (6) einer Anlegetrommel (5) zugeführt wird, nach dem Erfassen des Bogens (16, 17) durch das Greifersystem (6) dieses zur Realisierung der Soll-Lage der Seitenkante (26) um den errechneten Ziehweg (e) verschoben wird, wobei vor dem Erfassen des auszurichtenden Bogens (16, 17) das Greifersystem (6) zur Vorausrichtung in eine Übernahmestellung (24) verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ist-Lage der anderen Seitenkante (27) ermittelt und auf dieser Grundlage und unter Einbeziehung der maschinenspezifischen Gegebenheiten des Greifersystems (6) eine korrigierte Übernahmestellung (25) ermittelt wird, in der jeweils der einer der Seitenkanten (26, 27) gegenüber- oder nächstliegende Greifer des Greifersystems (6) den Bogen (16, 17) entweder griffsicher fassen kann oder dessen Seitenkante (26, 27) nicht berührt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifersystem (6) in axialer Richtung aus seiner Mittenposition (29) vor Übernahme des Bogens (16; 17) nach einer ersten Seite (I) oder einer zweiten Seite (II) verschoben wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ist-Lage beider Seitenkanten (26, 27) des Bogens (16, 17) durch mindestens eine Messeinrichtung (21) ermittelt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Steuerung der Druckmaschine die zur Verarbeitung gelangenden Bogenformate hinterlegt werden.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Ist-Lage einer Seitenkante (26) und dem Bogenformat des auszurichtenden Bogens (16) die Lage der anderen Seitenkante (27) ermittelt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter Einbeziehung der maschinespezifischen Abstände (a, b, x) zwischen den Greifern des Greifersystems (6), der Breite (z) der Greifer und der ermittelten Lage der Seitenkanten (26, 27) des Bogens (16) die Lage der korrigierte Übernahmestellung (25) errechnet wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundlage der maschinespezifischen Abstände (a, b, x) zwischen den Greifern des Greifersystems (6), der Breite (z) der Greifer und der ermittelten Lage der Seitenkanten (26, 27) des Bogens (16) eine Fallentscheidung getroffen wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer Fallentscheidung das Greifersystem (6) in seiner Lage verbleibt.
  9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifersystem (6) vor der Übernahme des Bogens (16) entgegen der Ziehrichtung um die Hälfte des maximal möglichen Ziehweges emax/2 in eine korrigierte Übernahmestellung (25) verbracht wird und nach dem Fassen des auszurichtenden Bogens (16, 17) zur Realisierung der Soll-Lage um den gesamten Ziehweg (e) in Ziehrichtung verschoben wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifersystem (6) vor der Übernahme des Bogens (16) entgegen der Ziehrichtung in eine korrigierte Übernahmestellung (25) verbracht wird und nach dem Fassen des auszurichtenden Bogens (16, 17) zur Realisierung der Soll-Lage um den Ziehweg (e) in Ziehrichtung verschoben wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Soll-Lage der Bogen (16, 17) mittig innerhalb des Streubereichs (22) festgelegt wird.
  12. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorausrichtung in Abhängigkeit von der Bedruckstoffdicke erfolgt.
DE201410208782 2013-05-13 2014-05-09 Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante Pending DE102014208782A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201410208782 DE102014208782A1 (de) 2013-05-13 2014-05-09 Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102013208726 2013-05-13
DE102013208726.8 2013-05-13
DE201410208782 DE102014208782A1 (de) 2013-05-13 2014-05-09 Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102014208782A1 true DE102014208782A1 (de) 2014-11-13

Family

ID=51787770

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE201410208782 Pending DE102014208782A1 (de) 2013-05-13 2014-05-09 Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102014208782A1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10216758A1 (de) 2002-04-16 2003-10-30 Koenig & Bauer Ag Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach der Seitenkante

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10216758A1 (de) 2002-04-16 2003-10-30 Koenig & Bauer Ag Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach der Seitenkante

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009008781A1 (de) Vorrichtung zum Ausrichten von Bogen mittels auf einem Zylinder angeordneter Anschläge
DE102014204293A1 (de) Greifvorrichtung und Verfahren zum Handhaben einer Fasermatte
DE102015217170B4 (de) Vorrichtung zur Vereinigung eines Hilfsstapels mit einem Hauptstapel
EP1035050B1 (de) Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten von Bogen
EP1354833B1 (de) Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach der Seitenkante
DE102014208782A1 (de) Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach einer Seitenkante
EP3162747B1 (de) Ausleger mit blaseinrichtung
EP2918530B1 (de) Vorrichtung zur Positionierung einer Bogenvorderkante
DE102012003269A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fördern und/oder Ausrichten eines Bogens
EP1537995B1 (de) Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach der Seitenkante
DE102014002589B4 (de) Makulaturtrommel mit Bogenbremse
DE102010041453A1 (de) Bogendruckmaschine mit einem Zuführtisch zum Fördern von Bogen in geschuppter Folge
DE102010006718A1 (de) Bogenentspannung
DE102014013689B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Transport und Ausrichtung von Bögen
DE102016201240A1 (de) Vakuumgesteuerte Haltevorrichtung
DE102006061429A1 (de) Vorrichtung zum Zuführen eines geschuppten Bogenstromes
DE102015226328B4 (de) Auslage für eine bogenverarbeitende Maschine und Verfahren zum Ablegen von Bogen
DE102014215802B4 (de) Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach der Seitenkante
DE102006014536B4 (de) Verfahren zum Ausrichten von Bogen nach der Seitenkante
DE10055584A1 (de) Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten von Bogen
DE102010002772B4 (de) Bogenverarbeitende Maschine und Verfahren zum Transportieren von Bogen in einer bogenverarbeitenden Maschine
DE102006014535A1 (de) Verfahren zum Ausrichten von Bogen
DE102019123579B4 (de) Vorrichtung zum Transport von Bogen in einer bogenverarbeitenden Maschine
DE102013220050B4 (de) Auslage einer bogenverarbeitenden Maschine mit einem ersten Fördersystem mit umlaufend führbaren Vorderkantengreifersystemen und einem zweiten Fördersystem mit umlaufend führbaren Hinterkantengreifersystemen und Verfahren zum Transport von Bogen
DE102008061021B4 (de) Vorrichtung zum Ausrichten von Bogen in einer Bogen verarbeitenden Maschine

Legal Events

Date Code Title Description
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: KOENIG & BAUER AG, DE

Free format text: FORMER OWNER: KOENIG & BAUER AG, 97080 WUERZBURG, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: KOENIG & BAUER AG, DE

Free format text: FORMER OWNER: KOENIG & BAUER AKTIENGESELLSCHAFT, 97080 WUERZBURG, DE

R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication