DE102013200321A1 - Verfahren zum Justieren der Position eines Bildes und zum Betrieb eines optischen Systems - Google Patents

Verfahren zum Justieren der Position eines Bildes und zum Betrieb eines optischen Systems Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Justieren der Position eines Bildes in einem optischen System und zum Betrieb des optischen Systems. Das optische System ist zur Abbildung eines Objekts ausgebildet, wobei das optische System Bildstabilisierungseinheiten aufweist. Es wurde überraschenderweise erkannt, dass durch die Bewegung der Bildstabilisierungseinheiten eine Ausrichtung von Lichtstrahlen zu einer optischen Achse erzielt werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Justieren der Position eines Bildes in einem optischen System und zum Betrieb des optischen Systems. Das optische System ist zur Abbildung eines Objekts ausgebildet, wobei das optische System ein Objektiv, eine Bildstabilisierungseinheit und eine Bildebene aufweist. Bei einem Ausführungsbeispiel ist beispielsweise das optische System zusätzlich mit einem Okular versehen. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Justieren mindestens einer optischen Achse eines optischen Systems, insbesondere eines binokularen Systems.
  • Das oben bezeichnete optische System wird beispielsweise in einem Fernrohr oder einem Fernglas eingesetzt. Das durch das Fernrohr oder das Fernglas von einem Beobachter erfasste Bild wird oft verwackelt wahrgenommen, da Zitterbewegungen oder Drehbewegungen der Hände des Benutzers, aber auch Bewegungen des Untergrundes wiederum Bewegungen des optischen Systems relativ zur Umgebung verursachen. Um dieses zu umgehen, ist es bekannt, Bilder in einem optischen System zu stabilisieren. Bekannte Lösungen verwenden Stabilisierungseinrichtungen zur Stabilisierung des Bildes mittels einer mechanischen Einrichtung und/oder einer elektronischen Einrichtung.
  • Aus der DE 23 53 101 C3 ist ein optisches System in Form eines Fernrohrs bekannt, das ein Objektiv, eine Bildstabilisierungseinheit in Form eines Prismenumkehrsystems sowie ein Okular aufweist. Das Prismenumkehrsystem ist kardanisch in einem Gehäuse des Fernrohrs gelagert. Hierunter wird verstanden, dass das Prismenumkehrsystem derart in einem Gehäuse des Fernrohrs angeordnet ist, dass das Prismenumkehrsystem um zwei zueinander rechtwinklig angeordnete Achsen drehbar gelagert ist. Zur drehbaren Lagerung wird in der Regel eine Vorrichtung verwendet, die als Kardanik bezeichnet wird. Ein Gelenkpunkt des kardanisch im Gehäuse gelagerten Umkehrsystems ist mittig zwischen einer bildseitigen Hauptebene des Objektivs und einer objektseitigen Hauptebene des Okulars angeordnet. Das kardanisch gelagerte Prismenumkehrsystem wird aufgrund seiner Trägheit durch auftretende Drehbewegungen nicht bewegt. Es bleibt somit fest im Raum stehen. Auf diese Weise wird eine Bildverschlechterung, die aufgrund der Bewegung des Gehäuses entsteht, kompensiert.
  • Aus der DE 39 33 255 C2 ist ein binokulares Fernglas mit einer Bildstabilisierungseinheit bekannt, das ein Prismenumkehrsystem aufweist. Das Prismenumkehrsystem weist Porro-Prismen auf, die jeweils eine Kippachse aufweisen. Die Porro-Prismen sind um ihre jeweilige Kippachse schwenkbar ausgebildet. Zur Schwenkung der Porro-Prismen sind Motoren vorgesehen. Die Schwenkung erfolgt in Abhängigkeit einer Zitterbewegung, die ein Wackeln eines beobachteten Bildes verursacht.
  • Wie vorstehend genannt, sind aus dem Stand der Technik auch optische Systeme bekannt, die binokular ausgebildet sind. Beispielsweise sind optische Systeme in Form von Ferngläsern bekannt, die zwei Gehäuse in Form von zwei Tuben aufweisen. In einem ersten Tubus ist eine erste Abbildungseinheit angeordnet, die eine erste optische Achse aufweist. In einem zweiten Tubus ist eine zweite Abbildungseinheit angeordnet, die eine zweite optische Achse aufweist. Der Begriff der optischen Achse wird in der Fachwelt allerdings sehr unterschiedlich verwendet. Bei einer Einzellinse mit zwei Flächen, die nicht asphärisch ausgebildet sind, ist eine Gerade, welche die Krümmungsmittelpunkte der zwei Flächen der Einzellinse durchläuft, die optische Achse. Bei einem zentrierten optischen System ohne asphärische Flächen und ohne Fertigungstoleranzen ist eine Achse, welche sämtliche Krümmungsmittelpunkte aller Flächen der optischen Einheiten durchläuft, die optische Achse. Sie kann durch Spiegelungen entsprechend dem Spiegelungsgesetz (Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel) einen oder mehrere Knicke haben. Dementsprechend kann eine optische Achse durch ein Prismensystem einen Versatz zwischen dem Teil der optischen Achse vor dem Prismensystem und dem Teil der optischen Achse nach dem Prismensystem aufweisen. Für ein optisches System, welches mehrere Linsen mit Toleranzen aufweist, ist die optische Achse nach der in dieser Anmeldung verstandenen Definition diejenige Achse durch das gesamte optische System, auf der ein Einzellichtstrahl (also kein Strahlbündel) nach einem Eintritt in das optische System unabgelenkt wieder austritt. Die Eintrittsrichtung entspricht demnach der Austrittsrichtung. Dies bedeutet aber nicht, dass der Lichtstrahl auf einer Geraden verläuft. Vielmehr kann zwischen dem Eintritt in das optische System und dem Austritt aus dem optischen System ein Versatz der optischen Achse (also eine parallele Verschiebung der optischen Achse) bedingt durch Toleranzen des optischen Systems erfolgen. Auch durch Prismensysteme in dem optischen System kann die optische Achse versetzt werden. Wesentlich ist nur, dass die Richtung des austretenden Lichtstrahls der Richtung des eintretenden Lichtstrahls entspricht (gegebenenfalls abzüglich eines gewollten Knicks von beispielsweise 45° oder 90°, wie es insbesondere bei Ferngläsern mit Schrägeinblick vorgesehen ist. Hier besteht ein bewusst gewollter Winkel zwischen dem eintretenden Lichtstrahl und dem austretenden Lichtstrahl). Ferner kann die optische Achse durch Spiegelungen entsprechend dem Spiegelungsgesetz (Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel) geknickt werden. In paraxialen optischen Systemen (also in optischen Systemen ohne Aberrationen) erfüllt ein Bündel von zueinander parallel angeordneter Lichtstrahlen die vorgenannte Forderung. In diesem Fall wählt man als Lichtstrahl, den man zur Bestimmung der optischen Achse heranzieht, denjenigen Lichtstrahl aus dem Bündel der parallel zueinander angeordneten Lichtstrahlen, welcher den geringsten Versatz zwischen Eintritt in das optische System und Austritt aus dem optischen System aufweist.
  • Aufgrund von Fertigungstoleranzen der mechanischen Teile und Einheiten der bekannten optischen Systeme in Form von Ferngläsern sind die erste optische Achse und die zweite optische Achse oft nicht exakt parallel zueinander ausgerichtet. Dies kann zu einer relativen Verschiebung der durch einen Benutzer wahrgenommenen Bilder führen, die zum einen mit der ersten Abbildungseinheit und zum anderen mit der zweiten Abbildungseinheit von einem Objekt erzeugt werden. Ein Benutzer, der ein derartiges Fernglas benutzt, wird dann möglicherweise ein verschobenes Doppelbild des betrachteten Objekts sehen.
  • Um dieses zu vermeiden, sollten die in das optische System einfallenden und parallel zueinander ausgerichteten Lichtstrahlen auch wieder parallel zueinander ausgerichtet aus dem optischen System austreten. Die austretenden Lichtstrahlen sollten daher ausgerichtet werden. Um eine genaue Ausrichtung der aus dem optischen System austretenden Lichtstrahlen zueinander zu erzielen, sind aus dem Stand der Technik Justierungsverfahren bekannt. Beispielsweise ist es aus dem Stand der Technik bekannt, bei der Montage eines derartigen Fernglases mindestens ein erstes optisches Element in der ersten Abbildungseinheit anzuordnen, das quer zu der ersten optischen Achse verschoben oder relativ zu der ersten optischen Achse gekippt werden kann. Ferner ist mindestens ein zweites optisches Element in der zweiten Abbildungseinheit angeordnet, das quer zu der zweiten optischen Achse verschoben oder relativ zu der zweiten optischen Achse gekippt werden kann. Hierdurch wird bewirkt, dass ein von einem Objekt erzeugtes erstes Bild im ersten Tubus senkrecht zur ersten optischen Achse und ein von dem Objekt erzeugtes zweites Bild im zweiten Tubus senkrecht zur zweiten optischen Achse wandern können. Das erste Bild des ersten Tubus und das zweite Bild des zweiten Tubus können dann derart verschoben werden, dass diese in der beobachteten Richtung in Übereinstimmung gebracht werden. Der Benutzer sieht dann praktisch ein einzelnes Bild. Die in das optische System parallel einfallenden Lichtstrahlen sind dann beim Austritt aus dem optischen System (also die aus dem ersten Tubus und dem zweiten Tubus austretenden Lichtstrahlen) parallel zueinander ausgerichtet. Man sagt vereinfacht auch, dass dann die erste optische Achse zur zweiten optischen Achse parallel ausgerichtet ist.
  • Darüber hinaus sind aus dem Stand der Technik Ferngläser bekannt, die ein erstes Gehäuse in Form eines ersten Tubus mit einer ersten optischen Achse und ein zweites Gehäuse in Form eines zweiten Tubus mit einer zweiten optischen Achse aufweisen. Hinsichtlich der Definition der optischen Achse wird auf weiter oben verwiesen. Das erste Gehäuse ist mit dem zweiten Gehäuse über eine Knickbrücke verbunden, wobei die Knickbrücke ein an dem ersten Gehäuse angeordnetes erstes Scharnierteil aufweist und wobei die Knickbrücke ein an dem zweiten Gehäuse angeordnetes zweites Scharnierteil aufweist. Die Knickbrücke weist eine Knickachse auf. Werden die beiden Gehäuse relativ zueinander um die Knickachse geschwenkt, verändert sich der Abstand der beiden Gehäuse zueinander. Bei der Montage sollte daher darauf geachtet werden, dass die parallel in das optische System einfallenden Lichtstrahlen beim Austreten aus dem ersten Gehäuse und dem zweiten Gehäuse sowohl parallel zueinander als auch parallel zur Knickachse ausgerichtet sind. Wenn die aus dem optischen System austretenden Lichtstrahlen, welche parallel zueinander ausgerichtet in das optische System einfallen, nicht parallel zur Knickachse ausgerichtet sind, kann es bei dem Verdrehen des ersten Gehäuses und/oder des zweiten Gehäuses um die Knickachse zu einer Präzessionsbewegung der austretenden Lichtstrahlen kommen.
  • Um dieses zu vermeiden, ist es aus dem Stand der Technik bekannt, bei den vorgenannten Ferngläsern ein erstes Bild, welches mit einer ersten Abbildungseinheit im ersten Gehäuse erzeugt wurde, und ein zweites Bild, welches mit einer zweiten Abbildungseinheit im zweiten Gehäuse erzeugt wurde, zu überlagern. Dazu wird zum einen in der ersten Abbildungseinheit ein erstes optisches Element quer zu der ersten optischen Achse verschoben und/oder relativ zur ersten optische Achsen gekippt. Zum anderen wird in der zweiten Abbildungseinheit ein zweites optisches Element quer zu der zweiten optischen Achse verschoben und/oder relativ zur zweiten optischen Achse gekippt. Die vorgenannten Bewegungen erfolgen iterativ für mehrere einstellbare Knickwinkel des ersten Gehäuses relativ zum zweiten Gehäuse hinsichtlich der Knickachse, bis in allen Einstellungen hinsichtlich der Knickachse die ersten Bilder und die zweiten Bilder richtungsmäßig identisch von einem Benutzer wahrgenommen werden.
  • Die vorgenannte Montage und Justierung der bekannten optischen Systeme ist recht aufwendig und kostenintensiv.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das eine Montage und Justierung der aus einem optischen System austretenden Lichtstrahlen, die parallel zueinander ausgerichtet in das optische System eintreten, relativ zueinander oder relativ zu einer vorgegebenen weiteren Achse einfach möglich macht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mittels eines Verfahrens gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren ist durch die Merkmale des Anspruchs 5 gegeben. Ein wiederum weiteres erfindungsgemäßes Verfahren ist durch die Merkmale des Anspruchs 10 gegeben. Ein Computerprogrammprodukt mit einem Programmcode, der zur Durchführung des Verfahrens ausgebildet ist, ist durch die Merkmale des Anspruchs 11 gegeben. Ein optisches System mit einem derartigen Computerprogrammprodukt ist durch die Merkmale des Anspruchs 12 gegeben. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, den weiter unten angeführten Ansprüchen und/oder den beigefügten Zeichnungen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist zur Justierung der Position eines Bildes in einem optischen System bestimmt. Zusätzlich kann das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb des optischen Systems ausgebildet sein. Das optische System ist beispielsweise als ein binokulares Fernglas oder ein binokulares Fernrohr ausgebildet. Es wird aber explizit darauf hingewiesen, dass die Erfindung nicht auf ein derartiges optisches System eingeschränkt ist.
  • Das optische System weist mindestens eine erste Abbildungseinheit und mindestens eine zweite Abbildungseinheit auf. Die erste Abbildungseinheit weist mindestens ein erstes Objektiv, mindestens eine erste Bildstabilisierungseinheit, mindestens ein erstes Okular und eine erste optische Achse auf. Bei einer weiteren Ausführungsform weist die erste Abbildungseinheit eine erste Fokussiereinheit auf, welche zwischen dem ersten Objektiv und der ersten Bildstabilisierungseinheit angeordnet ist. Die erste optische Achse entspricht hier nach der oben genannten Definition einer Achse, welche durch einen Lichtstrahl gebildet wird, der aus dem ersten Okular in derselben Richtung wie der in das erste Objektiv eintretende Lichtstrahl austritt.
  • Die zweite Abbildungseinheit weist mindestens ein zweites Objektiv, mindestens eine zweite Bildstabilisierungseinheit, mindestens ein zweites Okular und eine zweite optische Achse auf. Bei einer weiteren Ausführungsform weist die zweite Abbildungseinheit eine zweite Fokussiereinheit auf, welche zwischen dem zweiten Objektiv und der zweiten Bildstabilisierungseinheit angeordnet ist. Die zweite optische Achse entspricht hier nach der oben genannten Definition einer Achse, welche durch einen Lichtstrahl gebildet wird, der aus dem zweiten Okular in derselben Richtung wie der in das zweite Objektiv eintretende Lichtstrahl austritt.
  • Mittels der ersten Abbildungseinheit wird ein Objekt in eine Bildebene abgebildet (erstes Bild). Mittels der zweiten Abbildungseinheit wird das Objekt in die Bildebene abgebildet (zweites Bild). In der Bildebene wird beispielsweise eine Bildaufnahmeeinheit, insbesondere ein CMOS, angeordnet. Das erste Bild und das zweite Bild liegen demnach in derselben Bildebene. Die aus der ersten Abbildungseinheit und der zweiten Abbildungseinheit austretenden Lichtstrahlen werden bei einem weiteren Ausführungsbeispiel zusätzlich oder alternativ über einen Spiegel und/oder einen Teilerwürfel zu einer Dekollimatorlinse geführt, welche die Lichtstrahlen in die Bildebene fokussiert. Die Verwendung der Dekollimatorlinse weist den Vorteil auf, dass man unabhängig von dem Versatz der beiden optischen Achsen wird, so dass man in der Bildebene im Grunde nur noch die Richtung der aus der Dekollimatorlinse austretenden Lichtstrahlen als Position in der Bildebene sieht.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es nun vorgesehen, dass eine erste Richtungsabweichung des ersten Bilds auf der Bildebene relativ zu einem Koordinatenursprung bestimmt wird. Ferner wird eine zweite Richtungsabweichung des zweiten Bilds auf der Bildebene relativ zu diesem Koordinatenursprung bestimmt. Mittels der ersten Richtungsabweichung und der zweiten Richtungsabweichung erfolgt ein Bestimmen einer relativen Richtungsdifferenz des ersten Bildes zum zweiten Bild. Die relative Richtungsdifferenz entspricht im Grunde einem Richtungsvektor, dessen Betrag und Richtung die relative Lage (Abstand und Position) des ersten Bildes zum zweiten Bild auf der Bildebene wiedergibt. Die relative Lage kann auch als relative Anordnung bezeichnet werden.
  • Die erste Bildstabilisierungseinheit und die zweite Bildstabilisierungseinheit dienen bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nun nicht nur zur Bildstabilisierung, sondern auch zur Positionierung und Einstellung der relativen Lage des ersten Bildes zum zweiten Bild. Hierzu wird nun die erste Bildstabilisierungseinheit von einer ersten Ausgangsposition, in der sich die erste Bildstabilisierungseinheit befindet, in eine erste Stabilisierungsposition bewegt. Die erste Ausgangsposition ist beispielsweise eine Position der ersten Bildstabilisierungseinheit, in welcher elektrische Antriebseinheiten der ersten Bildstabilisierungseinheit stromlos sind. Die erste Stabilisierungsposition ist beispielsweise eine Position, in welche die erste Bildstabilisierungseinheit gebracht wird, um eine Bildstabilisierung durchzuführen. Zusätzlich oder alternativ hierzu ist es vorgesehen, dass die zweite Bildstabilisierungseinheit von einer zweiten Ausgangsposition, in welcher die zweite Bildstabilisierungseinheit sich befindet, in eine zweite Stabilisierungsposition bewegt wird. Die zweite Ausgangsposition ist beispielsweise eine Position der zweiten Bildstabilisierungseinheit, in welcher elektrische Antriebseinheiten der zweiten Bildstabilisierungseinheit stromlos sind. Die zweite Stabilisierungsposition ist beispielsweise eine Position, in welche die zweite Bildstabilisierungseinheit gebracht wird, um eine Bildstabilisierung durchzuführen.
  • Das Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit in die erste Stabilisierungsposition erfolgt beispielsweise durch Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit quer zur ersten optischen Achse und/oder durch Kippen der ersten Bildstabilisierungseinheit um die erste optische Achse. Die Bewegungen werden bei der ersten Bildstabilisierungseinheit beispielsweise durch eine erste elektrisch angetriebene Antriebseinheit ermöglicht, welche die erste Bildstabilisierungseinheit antreibt. Das Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit in die zweite Stabilisierungsposition erfolgt beispielsweise durch Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit quer zu der zweiten optischen Achse und/oder durch Kippen der zweiten Bildstabilisierungseinheit um die zweite optische Achse. Die Bewegungen werden bei der zweiten Bildstabilisierungseinheit beispielsweise durch eine zweite elektrisch angetriebene Antriebseinheit ermöglicht, welche die zweite Bildstabilisierungseinheit antreibt.
  • Das Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit in die erste Stabilisierungsposition und das Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit in die zweite Stabilisierungsposition erfolgt derart, dass das erste Bild und das zweite Bild derart verschoben werden, dass diese in der beobachteten Richtung in Übereinstimmung gebracht werden. Der Benutzer sieht dann praktisch ein einzelnes Bild. Nach dem Verschieben sind Lichtstrahlen, die parallel zueinander ausgerichtet in das optische System einfallen, nach dem Austreten aus dem optischen System wiederum parallel zueinander ausgerichtet.
  • Nach Durchführung der vorgenannten Verfahrensschritte ist das optische System justiert. Diese Verfahrensschritte können beispielsweise von einem Hersteller des optischen Systems durchgeführt werden. Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann nun zusätzlich zu den oben genannten Verfahrensschritten eine Bildstabilisierung bei Benutzung des optischen Systems erfolgen. Die Bildstabilisierung erfolgt durch Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit um die erste Stabilisierungsposition und/oder durch Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit um die zweite Stabilisierungsposition. Beispielsweise umfasst das Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit um die erste Stabilisierungsposition ein Verkippen der ersten Bildstabilisierungseinheit um die erste Stabilisierungsposition und/oder ein Verschieben der ersten Bildstabilisierungseinheit weg von der ersten Stabilisierungsposition in einer Richtung senkrecht zur ersten optischen Achse. Ferner umfasst das Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit beispielsweise ein Verkippen der zweiten Bildstabilisierungseinheit um die zweite Stabilisierungsposition und/oder ein Verschieben der zweiten Bildstabilisierungseinheit weg von der zweiten Stabilisierungsposition in einer Richtung senkrecht zur zweiten optischen Achse.
  • Es wurde überraschenderweise erkannt, dass Bewegungen der ersten Bildstabilisierungseinheit und der zweiten Bildstabilisierungseinheit zwei Funktionen erfüllen können. Zum einen können die Bewegungen der ersten Bildstabilisierungseinheit und der zweiten Bildstabilisierungseinheit eine Bildstabilisierung bewirken, so dass insbesondere Zitterbewegungen ausgeglichen werden. Zum anderen können die Bewegungen der ersten Bildstabilisierungseinheit und der zweiten Bildstabilisierungseinheit dazu verwendet werden, eine Verschiebung der relativen Lage des ersten Bildes zum zweiten Bild derart zu bewirken, dass Lichtstrahlen, die parallel zueinander ausgerichtet in das optische System einfallen, nach dem Austreten aus dem optischen System wiederum parallel zueinander ausgerichtet sind, insbesondere auch parallel zur optischen Achse. Die Ausrichtung kann nach vorgegebenen Kriterien durchgeführt werden. Bei einem Ausführungsbeispiel ist es beispielsweise vorgesehen, dass für die erste Bildstabilisierungseinheit und für die zweite Bildstabilisierungseinheit Stabilisierungspositionen gewählt werden, die auf einer Verbindungsgeraden des ersten Bilds der ersten Abbildungseinheit und des zweiten Bilds der zweiten Abbildungseinheit in der Bildebene liegen. Dies hat folgenden Hintergrund. Der Abstand des ersten Bilds und des zweiten Bilds in der Bildebene der Bildaufnahmeeinheit ist ein Maß für die Winkelabweichung der beiden Lichtstrahlbündel, die aus der ersten Abbildungseinheit und der zweiten Abbildungseinheit austreten. Das erste Bild wird dann beispielsweise als Referenz (Koordinatenursprung) gewählt. Der Koordinatenursprung ist somit durch das erste Bild gegeben. Anschließend wird die Position des zweiten Bilds relativ zu diesem Koordinatenursprung bestimmt, wobei die Position in zwei Richtungen (x-Richtung und y-Richtung) angegeben wird. Es erfolgt dann eine Justierung derart, dass sich das zweite Bild in einem Toleranzbereich des ersten Bilds befindet. Dieser bestimmt sich beispielsweise dadurch, dass die Konvergenz kleiner als oder gleich 60' ist und dass die Divergenz sowie die Dipvergenz kleiner als oder gleich 20' sind. Die Konvergenz ist einem Schielen eines Benutzers nach innen gleichzusetzen. Ferner kann es nun bei einem Ausführungsbeispiel alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein, bei der Justierung Stabilisierungspositionen für die beiden Bildstabilisierungseinheiten derart zu wählen, dass das erste Bild und das zweite Bild sich näher kommen. Hierdurch wird die Bildqualität sowohl für die erste Abbildungseinheit als auch für die zweite Abbildungseinheit nur geringfügig beeinflusst.
  • Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es alternativ oder zusätzlich vorgesehen, dass die erste Stabilisierungsposition und die zweite Stabilisierungsposition gespeichert werden. So weist das optische System beispielsweise eine Speichereinheit auf. Wenn nun die erste Bildstabilisierungseinheit aus der ersten Stabilisierungsposition und/oder die zweite Bildstabilisierungseinheit aus der zweiten Stabilisierungsposition bewegt wird/werden, können durch erneutes Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit in die erste Stabilisierungsposition und erneutes Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit in die zweite Stabilisierungsposition stets wieder die parallel in das optische System einfallenden Lichtstrahlen beim Austreten aus dem optischen System parallel zueinander ausgerichtet werden, wie oben bereits beschrieben.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es zusätzlich oder alternativ vorgesehen, dass die erste Abbildungseinheit mindestens ein erstes bewegliches optisches Element aufweist. Ferner ist es zusätzlich oder alternativ vorgesehen, dass die zweite Abbildungseinheit mindestens ein zweites bewegliches optisches Element aufweist. Das erste optische Element ist nicht Teil der ersten Bildstabilisierungseinheit. Mit anderen Worten ausgedrückt, sind das erste optische Element und die erste Bildstabilisierungseinheit als unterschiedliche optische Einheiten ausgebildet. Ferner ist es vorgesehen, dass das zweite optische Element nicht Teil der zweiten Bildstabilisierungseinheit ist. Mit anderen Worten ausgedrückt, sind das zweite optische Element und die zweite Bildstabilisierungseinheit als unterschiedliche optische Einheiten ausgebildet. Das erste optische Element der ersten Abbildungseinheit wird derart bewegt, dass das erste Bild an der Bildebene angeordnet ist und/oder das zweite optische Element wird derart bewegt, dass das zweite Bild an der Bildebene angeordnet ist. Sobald sich sowohl das erste Bild als auch das zweite Bild in der Bildebene befinden, können die erste Bildstabilisierungseinheit und die zweite Bildstabilisierungseinheit nach Ausrichtung der aus dem optischen System austretenden Lichtstrahlen dann wieder in ihre Ausgangspositionen gebracht werden. In den Ausgangspositionen sind das erste Bild und das zweite Bild in der beobachteten Richtung dann bereits in Übereinstimmung. Sie liegen praktisch übereinander. Die optischen Achsen weisen die gleiche Ausrichtung auf.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es zusätzlich oder alternativ vorgesehen, dass die erste Abbildungseinheit mindestens ein erstes Gehäuse aufweist und dass die zweite Abbildungseinheit mindestens ein zweites Gehäuse aufweist. Das erste Gehäuse ist mit dem zweiten Gehäuse über mindestens eine Knickbrücke verbunden, wobei die Knickbrücke ein an dem ersten Gehäuse angeordnetes erstes Scharnierteil aufweist und wobei die Knickbrücke ein an dem zweiten Gehäuse angeordnetes zweites Scharnierteil aufweist. Die Knickbrücke weist eine Knickachse auf, um die das erste Scharnierteil und das zweite Scharnierteil drehbar angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es nun vorgesehen, dass das Abbilden des Objekts mittels der ersten Abbildungseinheit und der zweiten Abbildungseinheit erfolgt, wobei sowohl das erste Bild als auch das zweite Bild in der Bildebene abgebildet werden. Bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es nun vorgesehen, dass eine erste Richtungsabweichung des ersten Bilds in der Bildebene relativ zur Knickachse bestimmt wird. Ferner wird eine zweite Richtungsabweichung des zweiten Bilds in der Bildebene relativ zur Knickachse bestimmt. Für die vorgenannte Bestimmung ist der Knickachsenwinkel 0°. Mittels der ersten Richtungsabweichung und der zweiten Richtungsabweichung erfolgt ein Bestimmen einer relativen Richtungsdifferenz des ersten Bildes zum zweiten Bild. Die relative Richtungsdifferenz entspricht im Grunde einem Richtungsvektor, dessen Betrag und Richtung die relative Lage (Abstand und Position) des ersten Bildes zum zweiten Bild in der Bildebene wiedergibt. Die relative Lage kann auch als relative Anordnung bezeichnet werden. Die erste Bildstabilisierungseinheit wird wiederum von der ersten Ausgangsposition in die erste Stabilisierungsposition bewegt und/oder die zweite Bildstabilisierungseinheit wird wiederum von der zweiten Ausgangsposition in die zweite Stabilisierungsposition bewegt. Auch hier erfolgt das Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit und der zweiten Bildstabilisierungseinheit derart, dass das erste Bild und das zweite Bild in der beobachteten Richtung in Übereinstimmung sind. Hierdurch wird erzielt, dass die in das optische System einfallenden und zueinander parallel ausgerichteten Lichtstrahlen beim Austreten aus dem optischen System sowohl parallel zueinander als auch parallel zur Knickachse ausgerichtet sind. Auch dies bewirkt, dass kein unerwünschtes Doppelbild entsteht. Nach dieser Justierung kann dann von einem Benutzer des optischen Systems die Bildstabilisierung durchgeführt werden, wie oben bereits beschrieben.
  • Die Erfindung betrifft auch ein weiteres Verfahren zur Justierung der Position eines Bildes in einem optischen System. Ferner kann das erfindungsgemäße Verfahren zusätzlich zum Betrieb des optischen Systems ausgebildet sein. Das optische System ist beispielsweise wie weiter oben erläutert ausgebildet. Alternativ hierzu kann das optische System wie folgt ausgebildet sein. Das optische System weist mindestens eine erste Abbildungseinheit und mindestens eine zweite Abbildungseinheit auf. Die erste Abbildungseinheit weist mindestens ein erstes Objektiv und mindestens ein erstes Okular auf. Ferner weist die zweite Abbildungseinheit mindestens ein zweites Objektiv und mindestes ein zweites Okular auf. Das optische System ist mit mindestens einer Bildstabilisierungseinheit versehen, die sowohl zur Ausrichtung sowohl der optischen Achse der ersten Abbildungseinheit als auch zur Ausrichtung der optischen Achse der zweiten Abbildungseinheit ausgebildet ist. Insofern weisen die erste Abbildungseinheit und die zweite Abbildungseinheit eine gemeinsame Bildstabilisierungseinheit auf, die zur Ausrichtung kippbar ausgebildet ist.
  • Bei dem weiteren erfindungsgemäßen Verfahren ist es nun vorgesehen, dass die Bildstabilisierungseinheit in eine erste Stabilisierungsposition bewegt wird. Ferner erfolgt ein Abbilden eines Objekts mittels der ersten Abbildungseinheit, wobei ein erstes Bild in einer Bildebene abgebildet wird. In der Bildebene ist beispielsweise eine Bilderfassungseinheit, insbesondere ein CMOS oder eine ähnliche Speichereinheit angeordnet. Ferner erfolgt ein Abbilden des Objekts mittels der zweiten Abbildungseinheit, wobei ein zweites Bild in der Bildebene abgebildet wird. Ferner erfolgen ein Bestimmen einer ersten Bildgüte der ersten Abbildungseinheit und ein Bestimmen einer zweiten Bildgüte der zweiten Abbildungseinheit, wobei sich die Bildstabilisierungseinheit in der ersten Stabilisierungsposition befindet.
  • Es erfolgt dann ein erneutes Bewegen der Bildstabilisierungseinheit in eine zweite Stabilisierungsposition. Ferner erfolgt ein erneutes Abbilden des Objekts mittels der ersten Abbildungseinheit, wobei das erste Bild in der Bildebene abgebildet wird. Ferner erfolgt ein erneutes Abbilden des Objekts mittels der zweiten Abbildungseinheit, wobei das zweite Bild in der Bildebene abgebildet wird. Ferner erfolgen ein Bestimmen einer dritten Bildgüte der ersten Abbildungseinheit und ein Bestimmen einer vierten Bildgüte der zweiten Abbildungseinheit, wobei sich die Bildstabilisierungseinheit in der zweiten Stabilisierungsposition befindet.
  • Im Anschluss daran wird eine erste Summe der ersten Bildgüte und der zweiten Bildgüte ermittelt. Zusätzlich wird eine zweite Summe der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte ermittelt. Es wird dann die höhere Summe der beiden ermittelten Summen bestimmt. Es wird demnach auch bestimmt, in welcher Stabilisierungsposition der Bildstabilisierungseinheit die höhere Summe der Bildgüten entsteht. Die Stabilisierungsposition mit der höheren Summe wird ausgewählt. Diese Stabilisierungsposition wird dann später dazu verwendet, um eine Bildstabilisierung durch Bewegung der Bildstabilisierungseinheit um die gewählte Stabilisierungsposition durchzuführen. Auch hier erfolgt beispielsweise das Bewegen durch Kippen der Bildstabilisierungseinheit um die Stabilisierungsposition und/oder durch Bewegen der Bildstabilisierungseinheit entlang einer Richtung senkrecht zu der ersten optischen Achse der ersten Abbildungseinheit und/oder senkrecht zur zweiten optischen Achse der zweiten Abbildungseinheit.
  • Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens bestimmt sich die erste Summe aus Bildgüten, die im Wesentlichen gleich groß sind. Zusätzlich oder alternativ hierzu ist vorgesehen, dass die zweite Summe aus Bildgüten ermittelt wird, die im Wesentlichen gleich groß sind.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es vorgesehen, die Stabilisierungsposition mit der höheren Summe der Bildgüten in einer Speichereinheit (siehe oben) zu speichern. Bei einer Bewegung der Bildstabilisierungseinheit derart, dass diese sich nicht mehr in der ersten Stabilisierungsposition oder in der zweiten Stabilisierungsposition befindet, erfolgt dann ein erneutes Bewegen der Bildstabilisierungseinheit in die gewählte und gespeicherte Stabilisierungsposition. Insofern ist es immer möglich, die Stabilisierungsposition mit der höheren Summe der Bildgüten einzustellen und die Bildstabilisierung an dieser Position vorzunehmen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es vorgesehen, dass mindestens eine der vorgenannten Bildgüten mittels einer Modulations-Transfer-Funktion bestimmt wird. Zusätzlich oder alternativ hierzu ist es vorgesehen, dass die Auswahl mindestens einer der vorgenannten Bildgüten mittels einer Ausgleichsrechnung (Fitting) erfolgt. Wiederum zusätzlich oder alternativ hierzu ist es vorgesehen, dass die Auswahl mindestens einer der vorgenannten Bildgüten mittels einer iterativen Berechnungsmethode erfolgt. Beispielsweise kann es sein, dass die verschiedenen ermittelten Bildgüten in Form einer Gauß'schen Glockenkurve um einen optimalen Punkt verteilt sind, der dann mittels einer Ausgleichsrechnung (Fitting) ermittelt werden kann. Der optimale Punkt entspricht dann dem Scheitelpunkt der Gauß'schen Funktion. Alternativ hierzu kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Stabilisierungspositionen mit einer festen Schrittweite verändert werden und dann die entsprechende Bildgüte bewertet wird. Wenn die Bildgüte sich bei jedem Schritt verbessert, dann wird die Schrittweite und Richtung der Positionsänderung beibehalten. Bei einer Verschlechterung der Bewertung wird die Schrittweite reduziert und die Richtung der Positionsänderung invertiert. Bei einer dann genügend geringen Schrittweite wird das Verfahren beendet und dann ist der optimale Punkt für die Stabilisierung gefunden.
  • Da die Bildstabilisierungseinheit beispielsweise in der Stabilisierungsposition in zwei Raumrichtungen (Dimensionen) bewegt werden kann, kann das Verfahren beispielsweise für jede der beiden Raumrichtungen angewendet werden. Dies kann beispielsweise nacheinander oder auch gleichzeitig erfolgen. Beispielsweise erfolgt die Bestimmung der Bildgüte in einer ersten Raumrichtung und anschließend in einer zweiten Raumrichtung. Diese beiden Schritte werden wiederholt, bis die maximale Summe der beiden Bildgüten ermittelt wurde.
  • Die Erfindung betrifft auch ein wiederum weiteres Verfahren zur Justierung der Position eines Bildes in einem optischen System. Hinsichtlich der möglichen Ausbildung des optischen Systems wird auch auf weiter oben verwiesen. Das optische System kann beispielsweise mindestens eine erste Abbildungseinheit und mindestens eine zweite Abbildungseinheit aufweisen. Die erste Abbildungseinheit ist mit mindestens einem ersten Gehäuse, mit mindestens einem ersten Objektiv, mit mindestens einer ersten Bildstabilisierungseinheit und mit mindestens einem ersten Okular versehen. Ferner ist die zweite Abbildungseinheit mit mindestens einem zweiten Gehäuse, mit mindestens einem zweiten Objektiv, mit mindestens einer zweiten Bildstabilisierungseinheit und mit mindestens einem zweiten Okular versehen. Das erste Gehäuse ist mit dem zweiten Gehäuse über mindestens eine Knickbrücke verbunden, wobei die Knickbrücke ein an dem ersten Gehäuse angeordnetes erstes Scharnierteil aufweist und wobei die Knickbrücke ein an dem zweiten Gehäuse angeordnetes zweites Scharnierteil aufweist. Die Knickbrücke weist eine Knickachse auf, um die das erste Scharnierteil und das zweite Scharnierteil drehbar angeordnet sind.
  • Bei dem wiederum weiteren erfindungsgemäßen Verfahren wird nun ein erster Knickwinkel mit der Knickbrücke eingestellt. Ferner erfolgt ein Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit in eine erste Stabilisierungsposition. Darüber hinaus erfolgt ein Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit in eine zweite Stabilisierungsposition. Es erfolgt dann ein Abbilden eines Objekts mittels der ersten Abbildungseinheit und der zweiten Abbildungseinheit, wobei ein erstes Bild mittels der ersten Abbildungseinheit in eine Bildebene abgebildet wird und wobei ein zweites Bild mittels der zweiten Abbildungseinheit in die Bildebene abgebildet wird. Darüber hinaus erfolgt ein Bestimmen einer ersten Bildgüte der ersten Abbildungseinheit, wobei sich die erste Bildstabilisierungseinheit in der ersten Stabilisierungsposition befindet. Ferner erfolgt ein Bestimmen einer zweiten Bildgüte der zweiten Abbildungseinheit, wobei sich die zweite Bildstabilisierungseinheit in der zweiten Stabilisierungsposition befindet.
  • Es erfolgt dann ein erneutes Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit in eine dritte Stabilisierungsposition. Darüber hinaus erfolgt ein erneutes Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit in eine vierte Stabilisierungsposition. Darüber hinaus erfolgt ein erneutes Abbilden des Objekts mittels der ersten Abbildungseinheit und der zweiten Abbildungseinheit, wobei das erste Bild mittels der ersten Abbildungseinheit in die Bildebene abgebildet wird und wobei das zweite Bild mittels der zweiten Abbildungseinheit in die Bildebene abgebildet wird. Im Anschluss daran erfolgt ein Bestimmen einer dritten Bildgüte der ersten Abbildungseinheit, wobei sich die erste Bildstabilisierungseinheit in der dritten Stabilisierungsposition befindet. Darüber hinaus erfolgt ein Bestimmen einer vierten Bildgüte der zweiten Abbildungseinheit, wobei sich die zweite Bildstabilisierungseinheit in der vierten Stabilisierungsposition befindet.
  • Im Anschluss daran erfolgt ein Ermitteln einer ersten Summe der ersten Bildgüte und der zweiten Bildgüte. Ferner erfolgt ein Ermitteln einer zweiten Summe der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte.
  • Ferner erfolgen ein Auswählen der höheren Summe aus der Menge der ersten Summe und der zweiten Summe sowie ein Bestimmen derjenigen Stabilisierungspositionen mit der höheren Summe.
  • Die oben beschriebenen Verfahrensschritte können beispielsweise durch den Hersteller erfolgen. Ferner kann beispielsweise ein Benutzer des optischen Systems zudem eine Bildstabilisierung durchführen. Dabei wird die erste Bildstabilisierungseinheit an diejenige Stabilisierungsposition mit der höheren Summe der Bildgüten (also entweder an die erste Stabilisierungsposition oder an die dritte Stabilisierungsposition) geführt. Ferner wird die zweite Bildstabilisierungseinheit an diejenige Stabilisierungsposition (also entweder an die zweite Stabilisierungsposition oder an die vierte Stabilisierungsposition) mit der höheren Summe der Bildgüten geführt. Anschließend erfolgt die Bildstabilisierung wie oben bereits beschrieben.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Computerprogrammprodukt, das einen Programmcode aufweist, der in einen Steuerungsprozessor eines optischen Systems ladbar ist (bzw. geladen ist) und der bei einem Ablauf in dem Steuerungsprozessor das optische System derart steuert, dass ein Verfahren mit mindestens einem der vorgenannten Merkmale oder einer Kombination von mindestens zwei der vorgenannten Merkmale durchgeführt wird.
  • Die Erfindung betrifft auch ein optisches System, das mindestens eines der oben und/oder nachfolgend genannten Merkmale oder eine Kombination aus mindestens zwei der oben genannten Merkmale und/oder unten genannten Merkmale aufweist. Insbesondere ist es vorgesehen, dass das erfindungsgemäße optische System mindestens eine erste Abbildungseinheit und mindestens eine zweite Abbildungseinheit aufweist. Die erste Abbildungseinheit weist mindestens ein erstes Objektiv, mindestens eine erste Bildstabilisierungseinheit und mindestens ein erstes Okular auf. Darüber hinaus weist die zweite Abbildungseinheit mindestens ein zweites Objektiv, mindestens eine zweite Bildstabilisierungseinheit und mindestens ein zweites Okular auf. Ferner weist das optische System mindestens einen Steuerungsprozessor auf, der mit einem Programmcode versehen ist, der mindestens eines der vorgenannten Merkmale oder eine Kombination von mindestens zwei der genannten Merkmale aufweist.
  • Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen mittels Figuren näher beschrieben. Dabei zeigen
  • 1A eine erste schematische Darstellung eines optisches Systems in Form eines Fernglases mit einer Knickbrücke;
  • 1B eine zweite schematische Darstellung des Fernglases nach 1A;
  • 2A eine dritte schematische Darstellung des Fernglases nach 1A;
  • 2B eine erste Schnittdarstellung des Fernglases entlang der Linie A-A gemäß 2A;
  • 2C eine zweite Schnittdarstellung des Fernglases entlang der Linie A-A gemäß 2A;
  • 2D eine vergrößerte Schnittdarstellung der Bildstabilisierungseinheit des Fernglases gemäß den 2B und 2C;
  • 3A eine schematische Darstellung einer Justiereinrichtung für das Fernglas nach 1;
  • 3B eine schematische Darstellung eines Ablaufs eines ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 4 eine schematische Darstellung eines Ablaufs eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 5 eine schematische Darstellung eines Ablaufs eines dritten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 6 eine schematische Darstellung eines Ablaufs eines vierten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 7A eine schematische Darstellung eines weiteren Fernglases;
  • 7B eine Schnittdarstellung des Fernglases entlang der Linie A-A gemäß 7A;
  • 8 eine schematische Darstellung eines Ablaufs eines fünften Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens, sowie
  • 9A bis C schematische Darstellungen von zweiten Bildern im Toleranzbereich eines ersten Bildes bei verschiedenen Knickwinkeln eines Fernglases.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines optischen Systems in Form eines binokularen Fernglases 1 besprochen (nachfolgend nur Fernglas genannt). Es wird aber explizit darauf hingewiesen, dass die Erfindung nicht auf ein binokulares Fernglas eingeschränkt ist. Vielmehr ist die Erfindung für jedes optische System geeignet, beispielsweise auch für ein Fernrohr.
  • 1A zeigt eine erste schematische Darstellung des Fernglases 1, welches ein tubusförmiges erstes Gehäuse 2 und ein tubusförmiges zweites Gehäuse 3 aufweist. Durch das erste Gehäuse 2 verläuft eine erste optische Achse 10. Hingegen verläuft durch das zweite Gehäuse 3 eine zweite optische Achse 11. Bei dem Fernglas 1 handelt es sich um ein nicht zentriertes optisches System mit Toleranzen. Hinsichtlich der entsprechenden Definition einer optischen Achse wird daher auf weiter oben verwiesen.
  • Das erste Gehäuse 2 ist mit dem zweiten Gehäuse 3 über eine Knickbrücke 4 verbunden. Die Knickbrücke 4 weist elf erstes Scharnierteil 5 auf, welches an dem ersten Gehäuse 2 angeformt ist. Ferner weist die Knickbrücke 4 ein zweites Scharnierteil 6 auf, welches an dem zweiten Gehäuse 3 angeordnet ist. Das erste Scharnierteil 5 weist ein erstes Aufnahmeteil 7 und ein zweites Aufnahmeteil 8 auf, zwischen denen ein drittes Aufnahmeteil 9 des zweiten Scharnierteils 6 angeordnet ist. Durch das erste Aufnahmeteil 7, das zweite Aufnahmeteil 8 sowie das dritte Aufnahmeteil 9 verläuft ein Achsbolzen (nicht dargestellt), so dass die relative Position des ersten Gehäuses 2 und des zweiten Gehäuses 3 zueinander eingestellt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, das erste Gehäuse 2 und das zweite Gehäuse 3 auf den Augenabstand eines Benutzers einzustellen, so dass zum einen das erste Gehäuse 2 an dem einen der beiden Augen des Benutzers angeordnet ist und so dass zum anderen das zweite Gehäuse 3 an dem anderen der beiden Augen des Benutzers angeordnet ist.
  • 1B zeigt eine weitere Darstellung des Fernglases 1. Das erste Gehäuse 2 weist ein erstes optisches Teilsystem 12 (erste Abbildungseinheit) auf. Das erste optische Teilsystem 12 ist mit einem ersten Objektiv 14A, mit einer als erstes Prismensystem ausgebildeten ersten Bildstabilisierungseinheit 16A und einem ersten Okular 17A versehen. An dem ersten Okular 17A kann ein erstes Auge 15A eines Benutzers zur Beobachtung eines Objekts O angeordnet werden. Die erste optische Achse 10 des ersten optischen Teilsystems 12 wird aufgrund des ersten Prismensystems 16A (erste Bildstabilisierungseinheit 16A) lateral etwas versetzt, so dass es zu einer stufigen Ausbildung der ersten optischen Achse 10 kommt.
  • Das erste Objektiv 14A besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einer ersten Fronteinheit 51A und einer ersten Fokussiereinheit 52A. Weitere Ausführungsformen des ersten Objektivs 14A sehen eine unterschiedliche Anzahl an einzelnen Linsen oder aus Linsen bestehenden Kittgliedern vor. Zum Zwecke einer Fokussierung des durch Fernglas 1 betrachteten Objekts O kann entweder das erste Okular 17A oder die erste Fokussiereinheit 52A axial entlang der ersten optischen Achse 10 verschoben werden.
  • Das zweite Gehäuse 3 weist ein zweites optisches Teilsystem 13 (zweite Abbildungseinheit) auf. Das zweite optische Teilsystem 13 ist mit einem zweiten Objektiv 14B, mit einer als Prismensystem ausgebildeten zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B und mit einem zweiten Okular 17B versehen. An dem zweiten Okular 17B kann ein zweites Auge 15B des Benutzers zur Beobachtung des Objekts O angeordnet werden. Die zweite optische Achse 11 des zweiten optischen Teilsystems 13 wird aufgrund der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B (Prismensystem) lateral etwas versetzt, so dass es zu einer stufigen Ausbildung der zweiten optischen Achse 11 kommt.
  • Das zweite Objektiv 14B besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einer zweiten Fronteinheit 51B und einer zweiten Fokussiereinheit 52B. Weitere Ausführungsformen des zweiten Objektivs 14B sehen eine unterschiedliche Anzahl an einzelnen Linsen oder aus Linsen bestehenden Kittgliedern vor. Zum Zwecke einer Fokussierung des durch Fernglas 1 betrachteten Objekts O kann entweder das zweite Okular 17B oder die zweite Fokussiereinheit 52B axial entlang der zweiten optischen Achse 11 verschoben werden.
  • Bei beiden oben dargestellten optischen Teilsystemen 12, 13 ist die Strahlrichtung der in die optischen Teilsysteme 12, 13 einfallenden Lichtstrahlen wie folgt: Objekt O – Objektiv 14A, 14B – Bildstabilisierungseinheit (Prismensystem) 16A, 16B – Okular 17A, 17B – Auge 15A, 15B.
  • Zum Fokussieren ist bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel an der Knickbrücke 4 ein Drehknopf 53 angeordnet, mit dem die erste Fokussiereinheit 52A und die zweite Fokussiereinheit 52B gemeinsam entlang der optischen Achsen 10 und 11 verschoben werden können.
  • Sowohl das erste Objektiv 14A als auch das zweite Objektiv 14B erzeugen bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ein reales, relativ zum betrachteten Objekt O auf dem Kopf stehendes Bild in einer dem jeweiligen Objektiv 14A, 14B zugeordneten Bildebene. Das dem ersten Objektiv 14A zugeordnete erste Prismensystem 16A (erste Bildstabilisierungseinheit) sowie das dem zweiten Objektiv 14B zugeordnete zweite Prismensystem 16B (zweite Bildstabilisierungseinheit) werden zur Bildaufrichtung verwendet. Somit wird das auf dem Kopf stehende Bild wieder aufgerichtet und in einer neuen Bildebene, der ersten Zwischenbildebene 23A bzw. der zweiten Zwischenbildebene 23B, abgebildet. Das erste Prismensystem 16A (erste Bildstabilisierungseinheit) und das zweite Prismensystem 16B (zweite Bildstabilisierungseinheit) können als Abbe-König-Prismensystem, Schmidt-Pechan-Prismensystem, Uppendahl-Prismensystem, Porro-Prismensystem oder einer anderen Prismensystem-Variante aufgebaut sein. In der ersten Zwischenbildebene 23A ist beispielsweise eine das Sehfeld scharf begrenzende erste Feldblende angeordnet. Ferner kann beispielsweise in der zweiten Zwischenbildebene 23B eine das Sehfeld scharf begrenzende zweite Feldblende angeordnet sein.
  • Das erste Okular 17A wird verwendet, um das Bild der ersten Zwischenbildebene 23A in eine beliebige Entfernung, z. B. ins Unendliche oder in eine andere Entfernung, abzubilden. Ferner wird das zweite Okular 17B dazu verwendet, um das Bild der zweiten Zwischenbildebene 23B in eine beliebige Entfernung, z. B. ins Unendliche oder in eine andere Entfernung, abzubilden.
  • Die Aperturblende des ersten optischen Teilsystems 12 bzw. des zweiten optischen Teilsystems 13 (in 1B nicht dargestellt) kann entweder durch eine Fassung eines optischen Elements des entsprechenden optischen Teilsystems 12 bzw. 13 oder durch eine separate Blende gebildet sein. Sie kann in Strahlrichtung durch das entsprechende optische Teilsystem 12 bzw. 13 in eine Ebene abgebildet werden, die in Strahlrichtung hinter dem entsprechenden Okular 17A oder 17B liegt und typischerweise 5 bis 25 mm Abstand zu diesem hat. Diese Ebene wird Ebene der Austrittspupille genannt.
  • Zum Schutz des Benutzers vor seitlich einfallendem Licht können an dem ersten Okular 17A und an dem zweiten Okular 17B jeweils ausziehbare, ausdrehbare oder umklappbare Augenmuscheln (nicht dargestellt) vorgesehen sein.
  • 2A zeigt eine schematische Darstellung des ersten optischen Teilsystems 12, das in dem ersten Gehäuse 2 angeordnet ist. Das in dem zweiten Gehäuse 3 angeordnete zweite optische Teilsystem 13 weist einen identischen Aufbau wie das erste optische Teilsystem 12 auf. Somit gelten die nachfolgenden Ausführungen hinsichtlich des ersten optischen Teilsystems 12 auch für das zweite optische Teilsystem 13.
  • Entlang der ersten optischen Achse 10 sind von dem Objekt O in Richtung des ersten Auges 15A des Benutzers das erstes Objektiv 14A, die erste Bildstabilisierungseinheit 16A sowie das erste Okular 17A angeordnet. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die erste Bildstabilisierungseinheit 16A als Prismenumkehrsystem ausgebildet. Alternativ hierzu ist es bei einem weiteren Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die erste Bildstabilisierungseinheit 16A als Linsenumkehrsystem ausgebildet ist. Wie oben genannt, weist das zweite optische Teilsystem 13 einen identischen Aufbau wie das erste optische Teilsystem 12 auf. So ist hier das zweite Prismensystem als zweite Bildstabilisierungseinheit 16B ausgebildet.
  • 2A zeigt eine weitere schematische Darstellung des Fernglases 1. 2A beruht auf der 1B. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. 2A zeigt nun auch die Bewegungsvorrichtungen für die erste Bildstabilisierungseinheit 16A und die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B. Die erste Bildstabilisierungseinheit 16A ist in einer ersten Kardanik 60A angeordnet. Die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B ist in einer zweiten Kardanik 60B angeordnet.
  • Die Anordnung der beiden Bildstabilisierungseinheiten 16A und 16B ist in den 2B und 2C detaillierter dargestellt. Die erste Kardanik 60A weist eine erste äußere Aufhängung 61A auf, die über eine erste Achse 18A an dem ersten Gehäuse 2 angeordnet ist. Die erste äußere Aufhängung 61A ist drehbar um die erste Achse 18A angeordnet. Ferner weist die erste Kardanik 60A eine erste innere Aufhängung 62A auf, die über eine zweite Achse 19A an der ersten äußeren Aufhängung 61A drehbar angeordnet ist. Über eine erste Antriebseinheit 24A wird die erste innere Aufhängung 62A um die zweite Achse 19A gedreht. Ferner ist eine zweite Antriebseinheit 24B vorgesehen, mittels welcher die erste äußere Aufhängung 61A um die erste Achse 18A gedreht wird. 2D zeigt das Vorgenannte in einer vergrößerten Darstellung. Die erste Bildstabilisierungseinheit 16A wird mittels Klemmhalter 71 an der ersten inneren Aufhängung 62A gehalten.
  • Die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B ist an der zweiten Kardanik 60B angeordnet. Die zweite Kardanik 60B weist eine zweite äußere Aufhängung 61B auf, die über eine dritte Achse 18B an dem zweiten Gehäuse 3 angeordnet ist. Die zweite äußere Aufhängung 61B ist drehbar um die dritte Achse 18B angeordnet. Ferner weist die zweite Kardanik 60B eine zweite innere Aufhängung 62B auf, die über eine vierte Achse 19B an der zweiten äußeren Aufhängung 61B drehbar angeordnet ist. Über eine dritte Antriebseinheit 24C wird die zweite innere Aufhängung 62B um die vierte Achse 19B gedreht. Ferner ist eine vierte Antriebseinheit 24D vorgesehen, mittels welcher die zweite äußere Aufhängung 61B um die dritte Achse 18B gedreht wird.
  • Darüber hinaus ist das Fernglas 1 mit einem Knickwinkelsensor 40 (vgl. 1B) versehen. Die Verwendung des Knickwinkelsensors 40 hat folgenden Hintergrund. Die relative Lage der Drehachsen (nämlich zum einen die erste Achse 18A sowie die zweite Achse 19A der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A und zum anderen die dritte Achse 18B sowie die vierte Achse 19B der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B) ändert sich bei Einstellung des Augenabstandes über die Knickbrücke 4. Es ist wünschenswert, für die Bildstabilisierung die genaue relative Lage der jeweiligen Drehachsen zu kennen. Der Knickwinkelsensor 40 ermittelt nun einen so genannten Knickbrückenwinkel α zwischen einer ersten Scharnierteilachse 72 des ersten Scharnierteils 5 und einer zweiten Scharnierteilachse 73 des zweiten Scharnierteils 6, wobei die erste Scharnierteilachse 72 und die zweite Scharnierteilachse 73 einen gemeinsamen Schnittpunkt mit der Gelenkachse 74 aufweisen (vgl. 2B und 2C). Dabei ist es beispielsweise vorgesehen, mittels des Knickwinkelsensors 40 den tatsächlichen Knickbrückenwinkel α zu bestimmen, was nachfolgend erläutert wird. Beispielsweise kann der Knickbrückenwinkel α in der 2B, in welcher die erste Achse 18A und die dritte Achse 18B parallel zueinander angeordnet sind, bereits 175° betragen. In der 2C ist nun eine Ausrichtung der ersten Scharnierteilachse 72 und der zweiten Scharnierteilachse 73 dargestellt, in welcher der Knickbrückenwinkel α beispielsweise 145° beträgt. Dann ist der tatsächliche Knickbrückenwinkel α hinsichtlich der ersten Achse 18A und der dritten Achse 18B die Differenz der beiden gemessenen Knickbrückenwinkel, also 30°. Der auf diese oder ähnliche Weise ermittelte Knickbrückenwinkel ermöglicht nun eine Transformation von Koordinaten eines ersten Koordinatensystems von Baueinheiten des ersten Gehäuses 2 in Koordinaten eines zweiten Koordinatensystems von Baueinheiten des zweiten Gehäuses 3.
  • Das Fernglas 1 weist einen Steuerungsprozessor 63 auf (vgl. 1B). In den Steuerungsprozessor 63 ist ein Programmcode geladen, der bei Ablauf in dem Steuerungsprozessor 63 das Fernglas 1 derart steuert, dass das erfindungsgemäße Verfahren ausgeführt wird. Das Fernglas 1 weist ferner eine Speichereinheit 64 auf (vgl. 1B), die zur Speicherung von Daten dient, insbesondere von Daten, die weiter unten noch erläutert werden.
  • Das erläuterte Fernglas 1 eignet sich zur Ausführung von verschiedenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens. Einige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens werden nachfolgend näher erläutert.
  • Für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird beispielsweise eine Justiereinrichtung verwendet, die in der 3A schematisch dargestellt ist.
  • Die 3A beruht auf der 2A. Gleiche Bauteile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Vor der ersten Fronteinheit 51A ist eine erste Lichtquelle 75A angeordnet, die zueinander parallel ausgerichtete Lichtstrahlen in Richtung der ersten Fronteinheit 51A ausstrahlt. Zwischen dem ersten Okular 17A und einer Bilderfassungseinheit 76 ist ein Spiegel 77A angeordnet. Vor der zweiten Fronteinheit 51B ist eine zweite Lichtquelle 75B angeordnet, die zueinander parallel ausgerichtete Lichtstrahlen in Richtung der zweiten Fronteinheit 51B ausstrahlt. Zwischen dem zweiten Okular 17B und der Bilderfassungseinheit 76 ist ein Teilerwürfel 77B angeordnet. 3A zeigt nur die aus dem ersten optischen Teilsystem 12 und dem zweiten optischen Teilsystem 13 austretenden Lichtstrahlen, Diese aus dem ersten optischen Teilsystem 12 und dem zweiten optischen Teilsystem 13 austretenden Lichtstrahlen werden über den Spiegel 77A und den Teilerwürfel 77B zu einer Dekollimatorlinse 78 geführt, welche die Lichtstrahlen in die Ebene der Bilderfassungseinheit 76 fokussiert, welche in der Bildebene angeordnet ist. Die Bilderfassungseinheit 76 ist bei diesem Ausführungsbeispiel als CMOS ausgebildet. Die Erfindung ist aber auf diese Bilderfassungseinheit nicht eingeschränkt. Vielmehr ist jede geeignete Bilderfassungseinheit verwendbar.
  • Die nun nachfolgend erläuterten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verfahrens umfassen zum einen Verfahrensschritte, welche in der Justiereinrichtung vom Hersteller durchgeführt werden, und zum anderen Verfahrensschritte, die ein Benutzer des Fernglases 1 nach der Justierung durchführen kann.
  • Anhand der 3B wird nun ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert. Dabei zeigt die 3B zum einen Schritte des Verfahrens (Verfahrensschritte S1 bis S4), welche in der in 3A dargestellten Justiereinrichtung durchgeführt werden, und zum anderen einen Schritt (Verfahrensschritt S5), welcher ein Benutzer des Fernglases 1 nach Justierung des Fernglases 1 durchführen kann.
  • Die Ausrichtung der Justiereinrichtung ist dabei derart gewählt, dass ohne das Fernglas 1 die Lichtpunkte der ersten Lichtquelle 75A und der zweiten Lichtquelle 75B ebenfalls in der Ebene der Bilderfassungseinheit 76 abgebildet werden. Dies definiert den Koordinatenursprung. Die beiden Lichtpunkte liegen in der Bildebene genau übereinander. Somit ist die parallele Ausrichtung der Lichtbündel der ersten Lichtquelle 75A und der Lichtbündel der zweiten Lichtquelle 75B zueinander gewährleistet.
  • Im Verfahrensschritt S1 wird mittels des ersten optischen Teilsystems 12 (der ersten Abbildungseinheit) das Objekt O in die Ebene der Bilderfassungseinheit 76 abgebildet (erstes Bild). Mittels des zweiten optischen Teilsystems 13 (zweite Abbildungseinheit) wird das Objekt O ebenfalls in die Ebene der Bilderfassungseinheit 76 abgebildet (zweites Bild).
  • Im Verfahrensschritt S2 ist es nun vorgesehen, dass eine erste Richtungsabweichung des ersten Bilds auf der Ebene der Bilderfassungseinheit 76 relativ zum Koordinatenursprung bestimmt wird. Ferner wird eine zweite Richtungsabweichung des zweiten Bilds auf der Ebene der Bilderfassungseinheit 76 relativ zum Koordinatenursprung bestimmt. Mittels der ersten Richtungsabweichung und der zweiten Richtungsabweichung erfolgt ein Bestimmen einer relativen Richtungsdifferenz des ersten Bildes zum zweiten Bild. Die relative Richtungsdifferenz entspricht im Grunde einem Richtungsvektor, dessen Betrag und Richtung die relative Lage (Abstand und Position) des ersten Bildes zum zweiten Bild auf der Ebene der Bilderfassungseinheit 76 wiedergibt.
  • Im Anschluss daran erfolgt in einem Verfahrensschritt S3 ein Bewegen der Bildstabilisierungseinheiten 16A und 16B. Genauer gesagt, wird die erste Bildstabilisierungseinheit 16A von einer ersten Ausgangsposition, in der sich die erste Bildstabilisierungseinheit 16A befindet, in eine erste Stabilisierungsposition bewegt. Die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B wird von einer zweiten Ausgangsposition, in welcher sich die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B befindet, in eine zweite Stabilisierungsposition bewegt. Das Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A in die erste Stabilisierungsposition erfolgt beispielsweise durch Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A quer zur ersten optischen Achse 10 und/oder durch Kippen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A um die erste optische Achse 10. Das Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B in die zweite Stabilisierungsposition erfolgt beispielsweise durch Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B quer zur zweiten optischen Achse 11 und/oder durch Kippen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B um die zweite optische Achse 11. Das Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A in die erste Stabilisierungsposition und das Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B in die zweite Stabilisierungsposition erfolgt derart, dass in der ersten Stabilisierungsposition und in der zweiten Stabilisierungsposition das erste Bild und das zweite Bild „übereinander” liegen, also als ein Bild wahrgenommen werden.
  • Im Verfahrensschritt S4 werden nun die erste Stabilisierungsposition und die zweite Stabilisierungsposition in der Speichereinheit 64 gespeichert. Wenn nun die erste Bildstabilisierungseinheit 16A aus der ersten Stabilisierungsposition und/oder die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B aus der zweiten Stabilisierungsposition bewegt wird/werden, können durch erneutes Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A in die gespeicherte erste Stabilisierungsposition und erneutes Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B in die gespeicherte zweite Stabilisierungsposition stets wieder die aus dem Fernglas 1 austretenden Lichtstrahlen parallel zueinander ausgerichtet werden.
  • Nach Durchführung der Verfahrensschritte S1 bis S4 ist das Fernglas 1 justiert. In einem weiteren Verfahrensschritt S5 kann nun ein Benutzer des Fernglases 1 eine Bildstabilisierung durchführen. Die Bildstabilisierung erfolgt durch Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A um die erste Stabilisierungsposition und/oder durch Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B um die zweite Stabilisierungsposition. Beispielsweise umfasst das Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A um die erste Stabilisierungsposition ein Verkippen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A um die erste Stabilisierungsposition und/oder ein Verschieben der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A an der ersten Stabilisierungsposition in einer Richtung senkrecht zur ersten optischen Achse 10. Ferner umfasst das Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B beispielsweise ein Verkippen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B um die zweite Stabilisierungsposition und/oder ein Verschieben der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B an der zweiten Stabilisierungsposition in einer Richtung senkrecht zur zweiten optischen Achse 11.
  • Ein Ablauf eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in 4 schematisch dargestellt. Das Ausführungsbeispiel gemäß der 4 umfasst ebenfalls die Verfahrensschritte S1 bis S3 des Ausführungsbeispiels gemäß der 3B. Insofern wird auf die obigen Ausführungen verwiesen. Nach dem Verfahrensschritt S3 folgt bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der
  • 4 ein Verfahrensschritt S6. Im Verfahrenschritt S6 wird die erste Bildstabilisierungseinheit 16A in die erste Ausgangsposition bewegt und dort festgesetzt. Ferner wird die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B in die zweite Ausgangsposition bewegt und dort festgesetzt. Nun erfolgt eine weitere Ausrichtung der aus dem Fernglas 1 austretenden Lichtstrahlen. Hierbei werden bei diesem Ausführungsbeispiel im Verfahrensschritt S7 durch Bewegen einer weiteren optischen Einheit (erste optische Einheit) im ersten optischen Teilsystem 12 und durch Bewegen einer weiteren optischen Einheit (zweite optische Einheit) im zweiten optischen Teilsystem 13 die aus dem Fernglas 1 austretenden Lichtstrahlen zueinander ausgerichtet. Die werkseitige Justierung ist damit abgeschlossen. Im Anschluss daran kann ein Benutzer des Fernglases 1 eine Bildstabilisierung durchführen (Verfahrensschritt S8).
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens ist schematisch in der 5 dargestellt. Bei diesem Verfahren wird der Knickwinkel der Knickbrücke 4 berücksichtigt. Beispielsweise wird dabei berücksichtigt, dass, falls die beiden Lichtpunkte der ersten Lichtquelle 75A und der zweiten Lichtquelle 75B beispielsweise in einem Bereich von +/–10° zur Knickachse abgebildet werden, bei jeder Knickung des Fernglases 1 der Toleranzbereich, der bereits weiter oben beschrieben wurde, nicht verlassen wird. Im Grunde sollte bei jedem Knickwinkel geprüft werden, ob der Toleranzbereich eingehalten wird. Bei der in 5 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es im Verfahrensschritt S1A nun vorgesehen, dass das Abbilden des Objekts O mittels des ersten optischen Teilsystems 12 (erste Abbildungseinheit) und des zweiten optischen Teilsystems 13 (zweite Abbildungseinheit) in die Ebene der Bilderfassungseinheit 76 erfolgt. In einem weiteren Verfahrensschritt S2A wird nun die erste Position des ersten Bilds relativ zur Gelenkachse 74 (Knickachse) bestimmt. Ferner wird die zweite Position des zweiten Bilds relativ zur Gelenkachse 74 (Knickachse) bestimmt.
  • In einem Verfahrensschritt S4A wird dann die erste Bildstabilisierungseinheit 16A von der ersten Ausgangsposition in die erste Stabilisierungsposition bewegt und/oder die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B wird von der zweiten Ausgangsposition in die zweite Stabilisierungsposition bewegt. Auch hier erfolgt das Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A und der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B derart, dass das erste Bild und das zweite Bild übereinander liegen. Das Übereinanderliegen erfolgt an einer festgelegten Referenzposition relativ zur Gelenkachse 74 (Knickachse). Hierdurch wird erzielt, dass die parallel zueinander ausgerichteten und in das Fernglas 1 eintretenden Lichtstrahlen beim Austreten aus dem Fernglas 1 sowohl parallel zueinander als auch parallel zur Gelenkachse 74 ausgerichtet sind. Die Referenzposition sollte vorgebbare Kriterien erfüllen. Beispielsweise ist es vorgesehen, dass sowohl eine Winkeldifferenz w1 zwischen der Ausrichtung der Lichtstrahlen, die aus dem ersten optischen Teilsystem 12 treten, zu der Gelenkachse 74 als auch eine Winkeldifferenz w2 zwischen der Ausrichtung der Lichtstrahlen, die aus dem zweiten optischen Teilsystem 13 treten, zu der Gelenkachse 74 bestimmte Größen nicht überschreiten sollten, beispielsweise sollte die betragsmäßige Addition der Winkeldifferenz w1 und der Winkeldifferenz w2 ein Viertel des schmalsten Toleranzbereichs (w1 + w2 ≤ 20') betragen. Alternativ kann man beispielsweise auch verlangen, dass die betragsmäßige Addition der Winkeldifferenzen innerhalb eines rechteckigen Toleranzbereichs liegen soll. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass beim Knicken des Fernglases 1 eine resultierende Winkeldifferenz w3 zwischen den beiden Ausrichtungen des ersten optischen Teilsystems 12 und des zweiten optischen Teilsystems 13 einen Toleranzbereich nicht verlässt. Dies wird anhand der 9A bis 9C näher erläutert. In der 9A ist ein Toleranzbereich des ersten Bilds B1 des ersten optischen Teilsystems 12 in der Bildebene dargestellt. Das Fernglas 1 ist für die in 9A dargestellte vollständig geöffnet. Mit B2a und B2b sind zwei unterschiedliche Beispiele von Bildern des zweiten optischen Teilsystems 13 dargestellt. Das erste Beispiel umfasst das erste Bild B1, die Knickachse 74, das zweite Bild B2a sowie die Winkeldifferenzen w1 und w2a. Das zweite Beispiel umfasst das erste Bild B1, die Knickachse 74, das zweite Bild B2b sowie die Winkeldifferenzen w1 und w2b. Die 9B und 9C zeigen nun das Verhalten der zweiten Bilder B2a und B2b, wenn das Fernglas 1 in 15°-Schritten geknickt wird (9B Knickwinkel 15°; 9C Knickwinkel 30°). Bei dem ersten Beispiel bleibt beim Knicken des Fernglases 1 das zweite Bild B2a im Toleranzbereich TB des ersten Bildes B1. Hingegen wandert beim zweiten Beispiel das zweite Bild B2b aus dem Toleranzbereich TB heraus. Der dargestellte Toleranzbereich TB entspricht einer Konvergenz ≤ 20' (waagerecht), einer Divergenz ≤ 60' (waagerecht) und einer Dipvergenz ≤ 20' (senkrecht) nach der Norm DIN ISO 14133.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt S5A werden nun die erste Stabilisierungsposition und die zweite Stabilisierungsposition in der Speichereinheit 64 gespeichert.
  • Die vorgenannten Verfahrensschritte S1A bis S5A können für eine Vielzahl von einstellbaren Knickwinkeln vorgenommen werden. Man erhält demnach für jeden einstellbaren Knickwinkel eine bestimmte erste Stabilisierungsposition und eine bestimmte zweite Stabilisierungsposition, die dann in Abhängigkeit des einstellbaren Knickwinkels in die Speichereinheit 64 gespeichert werden. Wenn das erste Gehäuse 2 und das zweite Gehäuse 3 um die Gelenkachse 74 zur Einstellung eines Knickwinkels verschwenkt werden, dann werden die erste Bildstabilisierungseinheit 16A an die zugehörige gespeicherte erste Stabilisierungsposition und die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B an die zugehörige gespeicherte zweite Stabilisierungsposition für diesen eingestellten Knickwinkel bewegt.
  • Mit den oben geschilderten Verfahrensschritten ist die Justierung des Fernglases 1 abgeschlossen. Ein Benutzer des Fernglases 1 kann nun in einem weiteren Verfahrensschritt S6A eine Bildstabilisierung durchführen.
  • Eine Ausrichtung der aus dem Fernglas 1 austretenden Lichtstrahlen sowie der Gelenkachse 74 (Knickachse) kann auch durch ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens erzielt werden, das nun anhand der 6 näher erläutert wird. In einem Verfahrensschritt S1C wird nun ein erster Knickwinkel durch Bewegen des ersten Gehäuses 2 und des zweiten Gehäuses 3 um die Gelenkachse 74 eingestellt. In weiteren Verfahrensschritten S2C und S3C werden nun die erste Bildstabilisierungseinheit 16A in eine erste Stabilisierungsposition und die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B in eine zweite Stabilisierungsposition bewegt. Es erfolgt dann in einem Verfahrensschritt S4C ein Abbilden des Objekts O mittels des ersten optischen Teilsystems 12 (erste Abbildungseinheit) und des zweiten optischen Teilsystems 13 (zweite Abbildungseinheit), wobei ein erstes Bild durch das erste optische Teilsystem 12 in die Ebene der Bilderfassungseinheit 76 abgebildet wird und wobei ein zweites Bild durch das zweite optische Teilsystem 13 in die Ebene der Bilderfassungseinheit 76 abgebildet wird.
  • Es erfolgt sodann ein Bestimmen einer ersten Bildgüte des ersten optischen Teilsystems 12, wobei sich die erste Bildstabilisierungseinheit 16A in der ersten Stabilisierungsposition befindet. Ferner erfolgt ein Bestimmen einer zweiten Bildgüte des zweiten optischen Teilsystems 13, wobei sich die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B in der zweiten Stabilisierungsposition befindet (Verfahrensschritt S5C). Die Bestimmung der ersten Bildgüte und der zweiten Bildgüte erfolgt beispielsweise mittels einer Messung der Modulations-Transfer-Funktion von einem Lichtspalt. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann beispielsweise ein möglichst kleiner Lichtpunkt beobachtet und dessen Form ausgewertet werden. Zusätzlich oder alternativ hierzu kann auch die Summe der Grenzauflösungen durch Beobachtung eines Streifenmusters oder eines Siemenssterns verwendet werden.
  • In Verfahrensschritten S6C und S7C erfolgen dann ein erneutes Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A in eine dritte Stabilisierungsposition und ein erneutes Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B in eine vierte Stabilisierungsposition. Darüber hinaus erfolgt ein erneutes Abbilden des Objekts O mittels des ersten optischen Teilsystems 12 (erste Abbildungseinheit) und des zweiten optischen Teilsystems 13 (zweite Abbildungseinheit) im Verfahrensschritt S8C.
  • Im Anschluss daran erfolgt ein Bestimmen einer dritten Bildgüte des ersten optischen Teilsystems 12 (erste Abbildungseinheit), wobei sich die erste Bildstabilisierungseinheit 16A in der dritten Stabilisierungsposition befindet. Darüber hinaus erfolgt ein Bestimmen einer vierten Bildgüte des zweiten optischen Teilsystems 13 (zweite Abbildungseinheit), wobei sich die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B in der vierten Stabilisierungsposition befindet. Hinsichtlich der Bestimmung der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte gilt ebenfalls das bereits weiter oben Gesagte.
  • Im Anschluss daran erfolgt in einem Verfahrensschritt S10C ein Auswählen der Bildgüte. Hierzu erfolgt ein Ermitteln einer ersten Summe der ersten Bildgüte und der zweiten Bildgüte. Ferner erfolgt ein Ermitteln einer zweiten Summe der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte. Ferner erfolgen ein Auswählen der höheren Summe aus der Menge der ersten Summe und der zweiten Summe sowie ein Bestimmen derjenigen Stabilisierungspositionen mit der höheren Summe.
  • Hiermit ist die Justierung des Fernglases 1 werkseitig abgeschlossen. Bei einer Benutzung des Fernglases 1 kann dann ein Benutzer eine Bildstabilisierung durchführen, wobei die erste Bildstabilisierungseinheit 16A und die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B an den im Verfahrensschritt S10C ermittelten Stabilisierungspositionen angeordnet sind (Verfahrensschritt S11C).
  • Bei einer besonderen Ausführungsform des in 6 beschriebenen Verfahrens werden zahlreiche Bildgüten (also mehr als zwei Bildgüten) für jeden einstellbaren Knickwinkel auf die in 6 dargestellte Weise ermittelt. Die Auswahl der Bildgüte und der zugehörigen Stabilisierungsposition in Abhängigkeit eines jeweiligen einstellbaren Knickwinkels erfolgt dann beispielsweise mittels einer Ausgleichsrechnung (Fitting). Geht man davon aus, dass die Werte der Bildgüte in Form einer Gauß'schen Glockenkurve verteilt sind, kann mittels eines Fits der Scheitelpunkt der Gauß'schen Glockenkurve bestimmt werden. Dieser bestimmt dann die auszuwählende Bildgüte und die zugehörige Stabilisierungsposition für den eingestellten Knickwinkel.
  • Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform des in 6 beschriebenen Verfahrens erfolgt die Auswahl der Bildgüte und der zugehörigen Stabilisierungsposition in Abhängigkeit eines einstellbaren Knickwinkels mittels einer iterativen Berechnungsmethode. Die Stabilisierungspositionen werden mit einer festen Schrittweite verändert und die entsprechende Bildgüte wird bewertet. Wenn die Bildgüte sich bei jedem Schritt verbessert, dann wird die Schrittweite und Richtung der Positionsänderung beibehalten. Bei einer Verschlechterung der Bewertung wird die Schrittweite reduziert und die Richtung der Positionsänderung invertiert. Bei einer dann genügend geringen Schrittweite wird das Verfahren beendet und dann ist der optimale Punkt für die Stabilisierung gefunden.
  • Da die erste Bildstabilisierungseinheit 16A bzw. die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B beispielsweise in der Stabilisierungsposition in zwei Raumrichtungen (Dimensionen) bewegt werden kann, kann das Verfahren beispielsweise für jede der beiden Raumrichtungen angewendet werden. Dies kann beispielsweise nacheinander oder auch gleichzeitig erfolgen.
  • Die 7A und 7B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Fernglases 1. 7A beruht auf der 2A. 7B ist eine Schnittdarstellung des Fernglases 1 gemäß der 7A entlang der Linie A-A und beruht auf der 2B. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß der 2A weist das Ausführungsbeispiel der 7A und 7B nur ein einzelnes Gehäuse 100 auf, in dem alle optischen Einheiten des Fernglases 1 angeordnet sind. Ferner weist das Ausführungsbeispiel der 7A und 7B eine einzelne Kardanik auf, nämlich die erste Kardanik 60A. Sowohl die erste Bildstabilisierungseinheit 16A als auch die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B sind an der ersten Kardanik 60A angeordnet. Die erste Kardanik 60A weist die erste äußere Aufhängung 61A auf, die über eine erste Achse 18A an dem Gehäuse 100 angeordnet ist. Die erste äußere Aufhängung 61A ist drehbar um die erste Achse 18A angeordnet. Ferner weist die erste Kardanik 60A die erste innere Aufhängung 62A auf, die über eine zweite Achse 19A an der ersten äußeren Aufhängung 61A drehbar angeordnet ist. Über eine erste Antriebseinheit 24A wird die erste innere Aufhängung 62A um die zweite Achse 19A gedreht. Ferner ist die zweite Antriebseinheit 24B vorgesehen, mittels welcher die erste äußere Aufhängung 61A um die erste Achse 18A gedreht wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel bilden die erste Bildstabilisierungseinheit 16A und die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B im Grunde eine einzelne Bildstabilisierungseinheit. Sowohl die erste Bildstabilisierungseinheit 16A als auch die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B werden bei einer Bewegung der ersten Kardanik 60A in dieselbe Richtung bewegt.
  • Eine Ausrichtung der aus dem Fernglas 1 gemäß den 7A und 7B austretenden Lichtstrahlen kann auch durch ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens erzielt werden, das nun anhand der 8 näher erläutert wird.
  • In einem Verfahrensschritt S1D werden die erste Bildstabilisierungseinheit 16A und die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B in eine erste Stabilisierungsposition bewegt. Es erfolgt dann in einem Verfahrensschritt S2D ein Abbilden des Objekts O mittels des ersten optischen Teilsystems 12 (erste Abbildungseinheit) und des zweiten optischen Teilsystems 13 (zweite Abbildungseinheit), wobei ein erstes Bild durch das erste optische Teilsystem 12 in die Ebene der Bilderfassungseinheit 76 abgebildet wird und wobei ein zweites Bild durch das zweite optische Teilsystem 13 in die Ebene der Bilderfassungseinheit 76 abgebildet wird.
  • Es erfolgt sodann ein Bestimmen einer ersten Bildgüte des ersten optischen Teilsystems 12. Ferner erfolgt ein Bestimmen einer zweiten Bildgüte des zweiten optischen Teilsystems 13 (Verfahrensschritt S3D). Die Bestimmung der ersten Bildgüte und der zweiten Bildgüte erfolgt beispielsweise wie bereits weiter oben erläutert.
  • Im Verfahrensschritt S4D erfolgt dann ein erneutes Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit 16A und der zweiten Bildstabilisierungseinheit 16B in eine zweite Stabilisierungsposition. Darüber hinaus erfolgt ein erneutes Abbilden des Objekts O mittels des ersten optischen Teilsystems 12 (erste Abbildungseinheit) und des zweiten optischen Teilsystems 13 (zweite Abbildungseinheit) im Verfahrensschritt S5D.
  • Im Anschluss daran erfolgt ein Bestimmen einer dritten Bildgüte des ersten optischen Teilsystems 12 (erste Abbildungseinheit). Darüber hinaus erfolgt ein Bestimmen einer vierten Bildgüte des zweiten optischen Teilsystems 13 (zweite Abbildungseinheit). Hinsichtlich der Bestimmung der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte gilt ebenfalls das bereits weiter oben Gesagte.
  • Im Anschluss daran erfolgt in einem Verfahrensschritt S7D ein Auswählen der Bildgüte. Hierzu erfolgt ein Ermitteln einer ersten Summe der ersten Bildgüte und der zweiten Bildgüte. Ferner erfolgt ein Ermitteln einer zweiten Summe der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte. Ferner erfolgen ein Auswählen der höheren Summe aus der Menge der ersten Summe und der zweiten Summe sowie ein Bestimmen derjenigen Stabilisierungspositionen mit der höheren Summe.
  • Hiermit ist die Justierung des Fernglases 1 werkseitig abgeschlossen. Bei einer Benutzung des Fernglases 1 kann dann ein Benutzer eine Bildstabilisierung durchführen, wobei die erste Bildstabilisierungseinheit 16A und die zweite Bildstabilisierungseinheit 16B an der im Verfahrensschritt S7D ermittelten Stabilisierungsposition angeordnet sind (Verfahrensschritt S8D).
  • Die in der Beschreibung genannten Verfahrensschritte sind beispielhaft in einer bestimmten Reihenfolge beschrieben. Es wird aber explizit darauf hingewiesen, dass die Reihenfolge der einzelnen Verfahrensschritte durchaus unterschiedlich sein kann.
  • Die in der vorliegenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Fernglas
    2
    erstes Gehäuse
    3
    zweites Gehäuse
    4
    Knickbrücke
    5
    erstes Scharnierteil
    6
    zweites Scharnierteil
    7
    erstes Aufnahmeteil
    8
    zweites Aufnahmeteil
    9
    drittes Aufnahmeteil
    10
    erste optische Achse
    11
    zweite optische Achse
    12
    erstes optisches Teilsystem
    13
    zweites optisches Teilsystem
    14A
    erstes Objektiv
    14B
    zweites Objektiv
    15A
    erstes Auge
    15B
    zweites Auge
    16A
    erste Bildstabilisierungseinheit (erstes Prismensystem)
    16B
    zweite Bildstabilisierungseinheit (zweites Prismensystem)
    17A
    erstes Okular
    17B
    zweites Okular
    18A
    erste Achse
    18B
    dritte Achse
    19A
    zweite Achse
    19B
    vierte Achse
    23A
    erste Zwischenbildebene
    23B
    zweite Zwischenbildebene
    24A
    erste Antriebseinheit
    24B
    zweite Antriebseinheit
    24C
    dritte Antriebseinheit
    24D
    vierte Antriebseinheit
    40
    Knickwinkelsensor
    51A
    erste Fronteinheit
    51B
    zweite Fronteinheit
    52A
    erste Fokussiereinheit
    52B
    zweite Fokussiereinheit
    53
    Drehknopf
    60A
    erste Kardanik
    60B
    zweite Kardanik
    61A
    erste äußere Aufhängung
    61B
    zweite äußere Aufhängung
    62A
    erste innere Aufhängung
    62B
    zweite innere Aufhängung
    63
    Steuerungsprozessor
    64
    Speichereinheit
    71
    Klemmhalter
    72
    erste Scharnierteilachse
    73
    zweite Scharnierteilachse
    74
    Gelenkachse
    75A
    erste Lichtquelle
    75B
    zweite Lichtquelle
    76
    Bilderfassungseinheit
    77A
    Spiegel
    77B
    Teilerwürfel
    78
    Dekollimatorlinse
    100
    Gehäuse
    O
    Objekt
    B1
    erstes Bild
    B2a
    zweites Bild (erstes Beispiel)
    B2b
    zweites Bild (zweites Beispiel)
    TB
    Toleranzbereich
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 2353101 C3 [0003]
    • DE 3933255 C2 [0004]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • Norm DIN ISO 14133 [0092]

Claims (12)

  1. Verfahren zum Justieren der Position eines Bildes in einem optischen System (1) und zum Betrieb des optischen Systems (1), wobei – das optische System (1) mindestens eine erste Abbildungseinheit (12) und mindestens eine zweite Abbildungseinheit (13) aufweist, – die erste Abbildungseinheit (12) mindestens ein erstes Objektiv (14A), mindestens eine erste Bildstabilisierungseinheit (16A) und mindestens ein erstes Okular (17A) aufweist, – die zweite Abbildungseinheit (13) mindestens ein zweites Objektiv (14B), mindestens eine zweite Bildstabilisierungseinheit (16B) und mindestens ein zweites Okular (17B) aufweist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: – Abbilden eines Objekts (O) mittels der ersten Abbildungseinheit (12) und der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei ein erstes Bild des Objekts (O) durch die erste Abbildungseinheit (12) in einer Bildebene abgebildet wird und wobei ein zweites Bild des Objekts (O) durch die zweite Abbildungseinheit (13) in der Bildebene abgebildet wird, – Bestimmen einer relativen Lage des ersten Bilds zum zweiten Bild in der Bildebene, – Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit (16A) von einer ersten Ausgangsposition in eine erste Stabilisierungsposition und/oder Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit (16B) von einer zweiten Ausgangsposition in eine zweite Stabilisierungsposition derart, dass das erste Bild und das zweite Bild übereinander liegen, sowie – Durchführen einer Bildstabilisierung durch Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit (16A) um die erste Stabilisierungsposition und/oder durch Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit (16B) um die zweite Stabilisierungsposition.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Verfahren ferner die folgenden Schritte umfasst: – Speichern der ersten Stabilisierungsposition und der zweiten Stabilisierungsposition, – Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit (16A) aus der ersten Stabilisierungsposition und Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit (16B) aus der zweiten Stabilisierungsposition, sowie – erneutes Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit (16A) in die erste Stabilisierungsposition und erneutes Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit (16B) in die zweite Stabilisierungsposition.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Verfahren ferner die folgenden Schritte umfasst: – Bewegen mindestens eines ersten optischen Elements der ersten Abbildungseinheit (12) derart, dass das erste Bild in der Bildebene angeordnet ist und/oder Bewegen mindestens eines zweiten optischen Elements der zweiten Abbildungseinheit (13) derart, dass das zweite Bild in der Bildebene angeordnet ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei – die erste Abbildungseinheit (12) mindestens ein erstes Gehäuse (2) aufweist, – die zweite Abbildungseinheit (13) mindestens ein zweites Gehäuse (3) aufweist, – das erste Gehäuse (2) mit dem zweiten Gehäuse (3) über mindestens eine Knickbrücke (4) verbunden ist, – die Knickbrücke (4) ein an dem ersten Gehäuse (2) angeordnetes erstes Scharnierteil (5) aufweist, – die Knickbrücke (4) ein an dem zweiten Gehäuse (3) angeordnetes zweites Scharnierteil (6) aufweist, und wobei – die Knickbrücke (4) eine Knickachse (74) aufweist, um die das erste Scharnierteil (5) und das zweite Scharnierteil (6) drehbar angeordnet sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: – die erste Bildstabilisierungseinheit (16A) wird von der ersten Ausgangsposition in die erste Stabilisierungsposition und/oder die zweite Bildstabilisierungseinheit (16B) wird von der zweiten Ausgangsposition in die zweite Stabilisierungsposition derart bewegt, dass das erste Bild und das zweite Bild an einer festgelegten Referenzposition relativ zur Knickachse (74) übereinanderliegen.
  5. Verfahren zum Justieren der Position eines Bildes in einem optischen System (1) und zum Betrieb des optischen Systems (1), wobei – das optische System (1) mindestens eine erste Abbildungseinheit (12) und mindestens eine zweite Abbildungseinheit (13) aufweist, – die erste Abbildungseinheit (12) mindestens ein erstes Objektiv (14A) und mindestens ein erstes Okular (17A) aufweist, – die zweite Abbildungseinheit (13) mindestens ein zweites Objektiv (14B) und mindestens ein zweites Okular (17B) aufweist, – das optische System (1) mindestens eine Bildstabilisierungseinheit aufweist, die sowohl zur Bildstabilisierung in der ersten Abbildungseinheit (12) als auch zur Bildstabilisierung in der zweiten Abbildungseinheit (13) ausgebildet ist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: – Bewegen der Bildstabilisierungseinheit in eine erste Stabilisierungsposition, – Abbilden eines Objekts (O) mittels der ersten Abbildungseinheit (12), wobei ein erstes Bild in einer Bildebene abgebildet wird, sowie Abbilden des Objekts (O) mittels der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei ein zweites Bild in der Bildebene abgebildet wird, – Bestimmen einer ersten Bildgüte der ersten Abbildungseinheit (12) und Bestimmen einer zweiten Bildgüte der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei die Bildstabilisierungseinheit sich in der ersten Stabilisierungsposition befindet, – Erneutes Bewegen der Bildstabilisierungseinheit in eine zweite Stabilisierungsposition, – Erneutes Abbilden des Objekts (O) mittels der ersten Abbildungseinheit (12), wobei das erste Bild in der Bildebene abgebildet wird, sowie Abbilden des Objekts (O) mittels der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei das zweite Bild in der Bildebene abgebildet wird, – Bestimmen einer dritten Bildgüte der ersten Abbildungseinheit (12) und Bestimmen einer vierten Bildgüte der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei die Bildstabilisierungseinheit sich in der zweiten Stabilisierungsposition befindet, – Bilden einer ersten Summe der ersten Bildgüte und der zweiten Bildgüte sowie Bilden einer zweiten Summe der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte, – Auswählen der höheren Summe aus der Menge der ersten Summe und der zweiten Summe und Bestimmen derjenigen Stabilisierungsposition mit der höheren Summe zur Durchführung einer Bildstabilisierung durch Bewegen der Bildstabilisierungseinheit an diejenige Stabilisierungsposition mit der höheren Summe.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Verfahren ferner die folgenden Schritte umfasst: – Speichern der bestimmten Stabilisierungsposition mit der höheren Summe, – Bewegen der Bildstabilisierungseinheit derart, dass diese aus der ersten Stabilisierungsposition oder der zweiten Stabilisierungsposition herausgebracht wird, sowie – erneutes Bewegen der Bildstabilisierungseinheit in die bestimmte und gespeicherte Stabilisierungsposition mit der höheren Summe.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, bei dem mindestens eine der Bildgüten aus der Menge der ersten Bildgüte, der zweiten Bildgüte, der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte mittels einer Modulations-Transfer-Funktion bestimmt wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem mindestens eine der Bildgüten aus der Menge der ersten Bildgüte, der zweiten Bildgüte, der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte mittels einer Ausgleichsrechnung bestimmt wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem mindestens eine der Bildgüten aus der Menge der ersten Bildgüte, der zweiten Bildgüte, der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte mittels einer iterativen Berechnungsmethode bestimmt wird.
  10. Verfahren zum Justieren der Position eines Bildes in einem optischen System (1) und zum Betrieb des optischen Systems (1), wobei – das optische System (1) mindestens eine erste Abbildungseinheit (12) und mindestens eine zweite Abbildungseinheit (13) aufweist, – die erste Abbildungseinheit (12) mindestens ein erstes Gehäuse (2), mindestens ein erstes Objektiv (14A), mindestens eine erste Bildstabilisierungseinheit (16A) und mindestens ein erstes Okular (17A) aufweist, und wobei – die zweite Abbildungseinheit (13) mindestens ein zweites Gehäuse (3), mindestens ein zweites Objektiv (14B), mindestens eine zweite Bildstabilisierungseinheit (16B) und mindestens ein zweites Okular (17B) aufweist, – das erste Gehäuse (2) mit dem zweiten Gehäuse (3) über mindestens eine Knickbrücke (4) verbunden ist, – die Knickbrücke (4) ein an dem ersten Gehäuse (2) angeordnetes erstes Scharnierteil (5) aufweist, – die Knickbrücke (4) ein an dem zweiten Gehäuse (2) angeordnetes zweites Scharnierteil (6) aufweist, und wobei – die Knickbrücke (4) eine Knickachse (74) aufweist, um die das erste Scharnierteil (5) und das zweite Scharnierteil (6) drehbar angeordnet sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: – Einstellen eines ersten Knickwinkels durch relatives Bewegen des ersten Gehäuses (2) zum zweiten Gehäuse (3) um die Knickachse (74), – Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit (16A) in eine erste Stabilisierungsposition und Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit (16B) in eine zweite Stabilisierungsposition, – Abbilden eines Objekts (O) mittels der ersten Abbildungseinheit (12) und der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei die erste Abbildungseinheit (12) ein erstes Bild in eine Bildebene abbildet und wobei die zweite Abbildungseinheit (13) ein zweites Bild in die Bildebene abbildet, – Bestimmen einer ersten Bildgüte der ersten Abbildungseinheit (12), wobei die erste Bildstabilisierungseinheit (16A) sich in der ersten Stabilisierungsposition befindet, – Bestimmen einer zweiten Bildgüte der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei die zweite Bildstabilisierungseinheit (16B) sich in der zweiten Stabilisierungsposition befindet, – Erneutes Bewegen der ersten Bildstabilisierungseinheit (16A) in eine dritte Stabilisierungsposition sowie erneutes Bewegen der zweiten Bildstabilisierungseinheit (16B) in eine vierte Stabilisierungsposition, – Erneutes Abbilden des Objekts (O) mittels der ersten Abbildungseinheit (12) und der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei das erste Bild mittels der ersten Abbildungseinheit (12) in der Bildebene abgebildet wird und wobei das zweite Bild mittels der zweiten Abbildungseinheit (13) in der Bildebene abgebildet wird, – Bestimmen einer dritten Bildgüte der ersten Abbildungseinheit (12), wobei sich die erste Bildstabilisierungseinheit (16A) in der dritten Stabilisierungsposition befindet, – Bestimmen einer vierten Bildgüte der zweiten Abbildungseinheit (13), wobei sich die zweite Bildstabilisierungseinheit (16B) in der vierten Stabilisierungsposition befindet, – Bilden einer ersten Summe der ersten Bildgüte und der zweiten Bildgüte, – Bilden einer zweiten Summe der dritten Bildgüte und der vierten Bildgüte, – Auswählen der höheren Summe aus der Menge der ersten Summe und der zweiten Summe und Bestimmen derjenigen Stabilisierungspositionen mit der höheren Summe aus der Menge der ersten Stabilisierungsposition, der zweiten Stabilisierungsposition, der dritten Stabilisierungsposition und der vierten Stabilisierungsposition zur Durchführung einer Bildstabilisierung.
  11. Computerprogrammprodukt, das einen Programmcode aufweist, der in einen Steuerungsprozessor (63) eines optischen Systems (1) ladbar ist und der bei einem Ablauf in dem Steuerungsprozessor das optische System (1) derart steuert, dass ein Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche durchgeführt wird.
  12. Optisches System (1) mit einem Steuerungsprozessor (63), der ein Computerprogrammprodukt nach Anspruch 11 aufweist.
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