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Die
Erfindung betrifft ein Halbleiterbauelement mit einer optisch aktiven
Schicht, insbesondere leistungsstarke Leuchtdioden. Des Weiteren
betrifft die Erfindung eine Anordnung mit einer Vielzahl von optisch
aktiven Schichten und ein Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelements.
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Halbleiterbauelemente
mit optisch aktiven Schichten sind vielfach bekannt. Insbesondere Leuchtdioden
(englisch: light emitting diode, kurz LED) werden in einer Vielzahl
von Anwendungen und Anordnungen zum Anzeigen von Betriebszuständen und
zunehmend auch zur allgemeinen Beleuchtung genutzt. Darüber
hinaus sind weitere Halbleiterbauelemente mit aktiven optischen
Schichten, wie etwa Dünnschichttransistoren (englisch:
thin film transistor, kurz TFT) von aktiven Matrixanzeigen und Laserdioden,
bekannt.
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Obwohl
LEDs und andere Halbleiterbauelemente mit aktiven optischen Schichten
im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln wie etwa Glüh- oder
Halogenlampen einen verhältnismäßig hohen Wirkungsgrad
aufweisen, wird in den optisch aktiven Schichten neben der Fotoenergie
auch Wärme freigesetzt, die zu einer Beeinträchtigung
oder Zerstörung des Bauelements führen kann. Um
dieses Problem zu beseitigen, muss die Leistung insbesondere leistungsstarker
Bauelemente entweder stark gedrosselt werden oder für eine
entsprechende Kühlung gesorgt werden.
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Aus
der
US 2004/0075100
A1 ist ein für eine LED geeignetes Gehäuse
bekannt. Dieses enthält einen Leiterrahmen und ein separat
gefertigtes thermisches Anschlussteil mit einem Chipmontagebereich.
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Es
ist eine Aufgabe, Halbleiterbauelemente mit alternativem Aufbau
zum Abführen von in einer optisch aktiven Schicht erzeugten
Wärme zu entwickeln, der für bestimmte Anwendungen
besser geeignet ist. Des Weiteren sollen auch eine Anordnung mit
einer Vielzahl solcher Halbleiterbauelemente sowie ein Verfahren
zu deren Herstellung beschrieben werden.
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Es
wird ein Halbleiterbauelement mit einer optischen aktiven Schicht
beschrieben, das durch ein Kühlelement zum Speichern oder
Abführen von durch die optisch aktive Schicht erzeugte
Wärme und wenigstens ein Koppelelement gekennzeichnet ist, das
die optisch aktive Schicht mit dem Kühlelement mittelbar
oder unmittelbar verbindet.
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Durch
die thermische Ankopplung eines Kühlelementes an die optisch
aktive Schicht, kann die von der optisch aktiven Schicht erzeugte
Wärme abgeführt oder gespeichert werden.
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In
einer bevorzugten Ausgestaltung weist das Koppelelement wenigstens
einen Hohlraum auf, wobei der Hohlraum teilweise oder vollständig
mit einen flüssigen Kühlmedium gefüllt
ist.
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Die
Kombination eines zumindest teilweise hohlen Koppelelements mit
einem darin befindlichen flüssigen Kühlmedium
erlaubt ein Abführen von in der optischen aktiven Schicht
erzeugten Wärme mittels einer Strömung in dem
Kühlmedium, beispielsweise durch Konvektion, Wärmetransport
oder einer Kombination von Verdampfen und Kondensation, an ein Kühlelement des
Halbleiterbauelements. Durch die Verwendung von Konvektion anstelle
von Wärmeleitung sowie durch die Verwendung eines flüssigen Kühlmediums
können das Koppelelement und das Kühlelement flexibler
gestaltet und platziert werden.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausgestaltung strahlt die optisch aktive Schicht elektromagnetische Strahlung
bevorzugt in wenigstens eine Abstrahlrichtung ab, wobei das Kühlelement
in einer zur Abstrahlrichtung senkrechten Ebene angeordnet ist.
Durch die Anordnung des Kühlelements senkrecht zur Abstrahlrichtung
wird eine unbehinderte Strahlung des Halbleiterbauelements ermöglicht.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung sind das Koppelelement und das Kühlmedium
zumindest teilweise transparent ausgeführt und in der Abstrahlrichtung über
der optisch aktiven Schicht angeordnet. Die Verwendung eines zumindest
teilweise transparenten Koppelelementes und Kühlmediums
erlaubt es, das Koppelelement in Abstrahlrichtung über
der optisch aktiven Schicht anzuordnen, um die Wärme direkt
am Ort der Entstehung abzuführen ohne dabei die Ausstrahlung
elektromagnetischer Strahlung wesentlich zu behindern.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist das Halbleiterbauelement
dazu eingerichtet, elektromagnetische Strahlung in zwei einander entgegengesetzte
Abstrahlrichtungen abzustrahlen, wobei jeweils ein zumindest teilweise
transparentes Koppelelement auf zwei einander gegenüberliegenden
Seiten der optisch aktiven Schicht in jeder der zwei Abstrahlrichtungen
angeordnet ist. Auf diese Weise lassen sich leistungsstarke, zweiseitig
abstrahlende Halbleiterbauelemente gestalten.
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Es
wird eine Anordnung mit einer Vielzahl von optisch aktiven Schichten
angegeben, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vielzahl optisch aktiven
Schichten thermisch an wenigstens einem Koppelelement mit wenigstens
einem Hohlraum angekoppelt sind und wenigstens ein Kühlelement
zum Speichern oder Abführen von durch die optisch aktiven
Schichten erzeugten Wärme an das wenigstens einen Koppelelement
angekoppelt ist, wobei der wenigstens eine Hohlraum teilweise oder
vollständig mit einem flüssigen Kühlmedium
gefüllt ist.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Vielzahl von optisch
aktiven Schichten rasterförmig angeordnet. Durch die rasterförmige
Anordnung von optisch aktiven Schichten werden flächige
Anzeigen bzw. Beleuchtungssysteme ermöglicht.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umgeben eine Vielzahl von Kühlelementen die
Vielzahl von optisch aktiven Schichten zumindest teilweise raster-,
streifen- oder ringförmig. Die Verwendung einer Vielzahl
von Kühlelementen, die die Vielzahl von optisch aktiven
Schichten zumindest teilweise umgeben, ermöglicht eine
effektive Kühlung auch von flächigen Anzeige-
und Beleuchtungssystemen.
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Des
Weiteren wird ein Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelements
beschrieben, das die folgenden Schritte aufweist.
- – Bereitstellen
wenigstens einer optisch aktiven Schicht,
- – Ankoppeln der wenigstens einen optisch aktiven Schicht
an ein erstes Koppelelement mit einem Hohlraum,
- – Ankoppeln wenigstens eines Kühlelements
an das erste Koppelelement und
- – teilweises oder vollständiges Füllen
des Hohlraums mit einem flüssigen Kühlmedium.
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Mittels
der oben genannten Schritte können Halbleiterbauelemente
und Anordnungen mit Halbleiterbauelementen der oben genannten Art
hergestellt werden.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird die wenigstens
eine optisch aktive Schicht auf einem Substrat bereitgestellt, das
erste Koppelelement ist zumindest teilweise transparent ausgeführt
und nach Aufbringen der wenigstens einen optisch aktiven Schicht
auf das erste Koppelelement wird das Substrat von der optisch aktiven
Schicht abgelöst, sodass Licht durch die optisch aktive
Schicht in Richtung des ersten Koppelelements und in die entgegengesetzte
Richtung abstrahlbar ist.
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Durch
ein derart weiterentwickeltes Verfahren ist es möglich,
Halbleiterbauelemente herzustellen, die eine beidseitige Lichtemission
ermöglichen.
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Weitere
Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
mit Hilfe folgender Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
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1 ein
substratloses Halbleiterbauelement mit einer optisch aktiven Schicht,
das zur beidseitigen Lichtemission geeignet ist,
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2 eine
optisch aktive Schicht, die mit einem ringförmigen Kühlelement
zum Abführen von durch die optisch aktive Schicht erzeugter
Wärme umgeben ist,
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3A einen
Querschnitt durch ein Halbleiterbauelement mit einer optisch aktiven
Schicht, einem Kühlelement und zwei Koppelelementen,
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3B eine
Draufsicht auf das Halbleiterbauelement gemäß 3A,
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4 eine
Anordnung mit einer Vielzahl von Halbleiterbauelementen,
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5 ein
Halbleiterbauelement mit einer optisch aktiven Schicht, die auf
einem Substrat angeordnet ist,
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6A einen
Querschnitt durch eine weitere Ausgestaltung eines Halbleiterbauelementes,
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6B ein
Draufsicht auf das Halbleiterbauelement gemäß 6A,
und
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7 eine
Draufsicht auf eine weitere Ausgestaltung eines Halbleiterbauelementes.
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1 zeigt
ein Halbleiterbauelement 1, das zur beidseitigen Emission
von Licht geeignet ist. Es umfasst eine optisch aktive Schicht 2,
die im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer unteren
Teilschicht 2a und einer oberen Teilschicht 2b besteht. Bei
der unteren Teilschicht 2a handelt es sich um eine negativ
dotierte Indium-Gallium-Nitridschicht, bei der oberen Teilschicht 2b handelt
es sich beispielsweise um eine positiv dotierte Indium-Gallium-Nitridschicht.
Zusammen bilden die obere Teilschicht 2b und die untere
Teilschicht 2a einen pn-Übergang mit einer Bandlücke,
die zur Erzeugung blauen Lichts geeignet ist, sodass die optisch
aktive Schicht 2 insgesamt als Leuchtdiode wirkt.
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Selbstverständlich
sind dem Fachmann eine Vielzahl weiterer Halbleitermaterialien und
-strukturen bekannt, die zur Emission von elektromagnetischer Strahlung
anderer Wellenlängen, auch außerhalb des sichtbaren
Spektrums, geeignet sind. Allgemein weist die optisch aktive Schicht
mindestens einen aktiven Bereich auf, der zur Erzeugung elektromagnetischer
Strahlung geeignet ist.
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Nitrid-Verbindungshalbleitermaterialien
sind Verbindungshalbleitermaterialien, die Stickstoff enthalten,
wie die bereits genannten Materialien aus dem System In
xAl
yGa
1-x-yN mit 0 ≤ x ≤ 1,
0 ≤ y ≤ 1 und x + y ≤ 1. Unter die Gruppe
von strahlungsemittierenden und/oder strahlungsdetektierenden Halbleiterchips
auf Basis von Nitrid-Verbindungshalbleitermaterial fallen vorliegend
insbesondere solche Halbleiterchips, bei denen die epitaktisch hergestellte
Halbleiterschicht, die in der Regel eine Schichtfolge aus unterschiedlichen
Einzelschichten aufweist, mindestens eine Einzelschicht enthält,
die ein Material aus dem Nitrid-Verbindungshalbleitermaterial-System aufweist.
Die Halbleiterschicht kann beispielsweise einen herkömmlichen
pn-Übergang, eine Doppelheterostruktur, eine Einfach-Quantentopfstruktur (SQW-Struktur)
oder eine Mehrfach-Quantentopfstruktur (MQW-Strukur) aufweisen.
Solche Strukturen sind dem Fachmann bekannt und werden von daher
an dieser Stelle nicht näher erläutert. Beispiele für
solche MQW-Strukturen sind in den Druckschriften
WO01/39282 ,
US 6,172,382 ,
US 5,831,277 und
US 5,684,309 beschrieben, deren Offenbarungsgehalt
insofern hiermit durch Rückbezug aufgenommen wird.
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Zum
Zuführen eines Betriebsstroms sind die untere Teilschicht 2a und
die obere Teilschicht 2b jeweils mit einem Kontakt 3 und
einer Zuleitung 4 versehen. Um die optisch aktive Schicht 2 vor
Beschädigungen zu schützen und gegebenenfalls
mit einem Träger zu verbinden, ist sie zwischen zwei transparenten
Folien 5 eingeschlossen, die auf der Ober- bzw. Unterseite
der optisch aktiven Schicht 2 angeordnet sind. Gegenüber
konventionellen Leuchtdioden, die auf einem lichtundurchlässigen
Substrat aufgebracht sind, ergibt sich somit der Vorteil, dass Licht von
der optisch aktiven Schicht 2 sowohl nach oben als auch
nach unten emittiert werden kann.
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Bei
dem Halbleiterbauelement 1 gemäß 1 wird
die in der optisch aktiven Schicht 2 erzeugte Wärme über
die transparenten Folien 5 abgeführt.
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Das
Abführen einer von einer optisch aktiven Schicht 2 erzeugten
Wärme ist nicht nur bei beidseitig emittierenden Halbleiterbauelementen,
wie sie in der 1 dargestellt sind, vorteilhaft.
Vielmehr sorgt es grundsätzlich auch bei jedem anderen
Halbleiterbauelement für eine verbesserte Leistungsfähigkeit. Insbesondere
bei Halbleiterbauelementen, die auf einem räumlich eng
begrenzten Bereich verhältnismäßig viel
Wärme erzeugen, ist dies von Bedeutung. Dies trifft insbesondere
auch auf so genannte Chip Arrays zu, also Anordnungen mit einer
Vielzahl von Halbleiterbauelementen wie sie später beschreiben werden.
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2 zeigt
einen verbesserten Aufbau eines Halbleiterbauelements 6 zum
Abführen von in einer optisch aktiven Schicht 2 erzeugten
Wärme. Hierzu ist die optisch aktive Schicht 2,
die z. B. in äquivalenter Weise zur optisch aktiven Schicht 2 der 1 aufgebaut
ist, von einem ringförmigen Kühlelement 7 umgeben.
Das Kühlelement 7 besteht im Ausführungsbeispiel
im Wesentlichen aus einem Metall mit hoher Wärmekapazität
und guter Wärmeleitfähigkeit. Anstelle eines Metalls
kann jedoch auch ein Keramikmaterial Verwendung finden, oder jegliches
anderes Material, das über geeignete thermische Eigenschaften
verfügt.
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Zur Übertragung
der Wärme von der optisch aktiven Schicht 2 auf
das Kühlelement 7 werden zwei transparente Folien 5,
je eine über und unter der optisch aktiven Schicht 2 bzw.
dem Kühlelement 7 verwendet.
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Um
die Wärmeleitung von der optisch aktiven Schicht zum Kühlelement 7 zu
verbessern, wird in einem weiter verbesserten Ausführungsbeispiel, das
in den 3A und 3B dargestellt
ist, ein flüssiges Kühlmedium 8 verwendet,
das in einem Hohlraum 9 eines Koppelelements 10 eingeschlossen
ist.
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Im
in der 3A dargestellten Querschnitt des
Ausführungsbeispiels umfasst ein Halbleiterbauelement 11 eine
optisch aktive Schicht 2, die zwischen zwei Koppelelementen 10 eingeschlossen
ist. Jedes der Koppelelement 10 umfasst dabei eine erste
Folie 12, die der optisch aktiven Schicht 2 zugewandt
ist, sowie eine zweite Folie 13, die auf der der optischen
Schicht 2 abgewandten Seite des Koppelelements 10 liegt.
Zwischen der ersten Folie 12 und der zweiten Folie 13 ist
jeweils ein Kühlelement 7 eingeschlossen, das
zugleich die äußere Begrenzung des Hohlraums 9 bildet.
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Wie
durch die Pfeile in den Koppelelementen 10 der 3A dargestellt,
erhitzt sich das flüssige Kühlmedium 8 im
Bereich der optisch aktiven Schicht 2 und kühlt
im Bereich des Kühlelements 7 wieder ab. Hierdurch
entsteht eine Konvektionsströmung 14, die für
einen effektiven Wärmetransport von der optisch aktiven
Schicht 2 zu dem Kühlelement 7 sorgt.
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Je
nach Anwendungsgebiet eignen sich als Kühlmedium 8 beispielsweise
Ethanol und Ethanol-Wasser Mischungen. Alkohol ist ungiftig, niedrigviskos,
transparent, hat eine verhältnismäßig
hohe Wärmekapazität und einen niedrigen Gefrierpunkt, so
dass es sich beispielsweise für Anwendungen im Außen-
und Automobilbereich eignet. Glycol-, Ethylenglycol- und Glycerin-Zusätze
können ebenfalls Verwendung finden. Wasser allein besitzt
zwar eine noch höherer Wärmekapazität,
ist aufgrund seines verhältnismäßig hohen
Schmelzpunktes und seiner Anomalie aber eher für Anwendungen
im Innenbereich geeignet.
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Im
Ausführungsbeispiel sind die Zuleitungen 4 zu äußeren
Kontaktflächen 15 herausgeführt, die zum
elektrischen Anschluss des Halbleiterbauelements 11 dienen.
Die optisch aktive Schicht 2 ist von einem Festkörper 16 eingeschlossen,
der zur Positionierung und zum Schutz der optisch aktiven Schicht 2 innerhalb
des Halbleiterbauelements 11 dient. Mechanische Belastungen,
die auf das Koppelelement 10 und das Kühlelement 7 einwirken,
werden somit nicht auf die optisch aktive Schicht 2 sondern
auf den Festkörper 16 übertragen.
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In
der 3B ist das Halbleiterbauelement 11 in
der Draufsicht dargestellt. Darin ist zu erkennen, dass das Kühlelement 7 als
Ring um die optisch aktive Schicht 2 ausgeführt
ist. Selbstverständlich kann auch jede andere Geometrie
für das Kühlelement 7 gewählt
werden, beispielsweise ein quadratischer Einschluss.
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Bei
einzelnen Halbleiterbauelementen 11, wie sie in der 3A und 3B dargestellt
sind, dient das ringförmige Kühlelement 7 zur
Herstellung einer besonders vorteilhaften Bauteil Symmetrie. Bei anderen
Halbleiterbauelementen, insbesondere bei rasterförmig angeordneten,
optisch aktiven Schichten 2, kann es jedoch sinnvoll sein,
auch das oder die Kühlelemente 7 in Form eines
Rasters oder in Form von Kühlstreifen oder -rippen auszuführen.
In der 4 ist eine Anordnung 17 mit einer Vielzahl
von optisch aktiven Schichten 2 dargestellt. Die einzelnen optisch
aktiven Schichten 2 entsprechen dabei beispielsweise der
in der 1 dargestellten optisch aktiven Schicht 2.
In der Anordnung 17 sind neun optisch aktive Schichten 2 mit
Kontakten 3 und Zuleitungen 4 sowie einem Kühlelement 7 zwischen
zwei gemeinsamen Folien 18, die als Koppelelement 10 wirken,
eingeschlossen. Die Anordnung 17 emittiert somit sowohl
flächig als auch auf beiden Seiten der Folien 18 Licht
und ermöglicht somit eine besonders vorteilhafte Ausleuchtung
des umgebenden Raums.
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Zur
Verbesserung der Kühlung wird der Hohlraum 9 zwischen
den Folien 18 mit einem Kühlmedium 8 aufgefüllt.
Sofern das Kühlmedium 8 elektrisch leitend ist
und direkt mit den optisch aktiven Schichten 2, den Kontakten 3 oder
den Zuleitungen 4 in Kontakt tritt, müssen diese
durch geeignete Maßnahmen elektrisch isoliert werden. Beispielsweise kann
auf der optisch aktiven Schicht 2 eine transparente Oxidschicht,
wie etwa eine Indium-Zinn-Oxid-Schicht (ITO) aufgebracht werden.
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In
einer alternativen Ausgestaltung können im Bereich der
einzelnen optisch aktiven Schichten 2 innerhalb der Folien 18 auch
ein oder mehrere Hohlräume 9 vorgesehen sein,
die eine Kühlung der optisch aktiven Schichten 2 ermöglichen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind ein oder
mehrere Hohlräume 9 über den Folien 18 angeordnet,
die zur gemeinsamen Kühlung aller optisch aktiven Schichten 2 dienen.
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Selbstverständlich
kann das oben beschriebene Kühlkonzept auch in anderen
Halbleiterbauelementen mit optisch aktiven Schichten eingesetzt
werden. 5 zeigt ein weiteres Beispiel
eines Halbleiterbauelements 19, das nur zur einseitigen
Abstrahlung geeignet ist. In dem Ausführungsbeispiel handelt
es sich bei dem Halbleiterbauelement 19 um eine besonders
leistungsfähige LED aus dem Automobilbereich.
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Auf
einem Substrat 20 wird eine optisch aktive Schicht 2,
bestehend aus einer unteren Schicht 2a und einer oberen
Schicht 2b, gebildet, die zusammen genommen eine Diodenstruktur
ergeben. Die untere Teilschicht 2a und die obere Teilschicht 2b können über
Kontakte 3 mit einer Betriebsspannung versorgt werden.
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Bei
der optisch aktiven Schicht 2 handelt es sich im Ausführungsbeispiel
um eine besonders leistungsfähige Diodenstruktur, die nicht
allein mittels Wärmeleitung über das Substrat 20 gekühlt
werden kann. Deshalb sind auf dem Substrat 20 zusätzlich Abstandshalter 21 angeordnet,
die zusammen mit einem Abdeckglas 22 einen Hohlraum 9 im
Bereich der optisch aktiven Schicht 2 bilden. Der Hohlraum 9 ist mit
einem transparenten, flüssigen Kühlmedium 8 befüllt,
sodass sich im Betrieb des Halbleiterbauelements 19 eine
Konvektionsströmung 14 in dem flüssigen
Kühlmedium 8 ausbildet. Hierdurch wird die in der
optisch aktiven Schicht 2 erzeugte Wärme zunächst
an die Abstandshalter 21 und das Deckglas 22 abgeführt.
Zusammen bil den das Substrat 20, die Abstandshalter 21 und
das Abdeckglas 22 mit dem darin befindlichen Hohlraum 9 und
der Kühlflüssigkeit 8 ein Koppelelement 10.
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Allgemein
ist es möglich, die optisch aktive Schicht 2 vollständig
mit dem Koppelelement 10 oder dem flüssigen Kühlmedium 8 zu
umgeben, um eine allseitige Wärmeabfuhr zu gewährleisten.
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An
der Außenseite der Abstandshalter 21 sind zur
Verbesserung der Kühlleistung weitere Kühlelemente 7 angeordnet,
die die an die Abstandshalter 21 abgegebene Wärme
weiter abführen. Beispielsweise kann es sich bei den Kühlelementen 7 um
eine Gehäusewand oder Kühlrippen des Bauelements 19 handeln.
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Zur
Verbesserung der optischen Leistung, insbesondere zur Bündelung
des von der optisch aktiven Schicht 2 ausgesandten Lichts,
ist auf dem Deckglas 22 ein optisches Element 23 angeordnet. Beispielsweise
kann es sich um eine Linsen- oder Prismenoptik handeln, die ein
anwendungsbedingtes Strahlungsprofil, wie Beispielsweise den Leuchtkegel eines
Autoscheinwerfers, erzeugt.
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Wie
aus der 5 ersichtlich wird, kann das Kühlelement 7 im
Vergleich zu herkömmlichen Anordnungen, bei denen es in
der Regel auf der Rückseite des Substrats 20 angeordnet
ist, wesentlich flexibler platziert werden. Als weiterer Vorteil
werden das Substrat 20 und eventuell weitere vorhandene Komponenten
oder Schichten des Halbleiterbauelementes 19 thermisch
weniger belastet, so dass deren Lebensdauer steigt.
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Um
die Kühlleistung weiter zu erhöhen, kann das flüssige
Kühlmedium 8 auch durch Einwirkung externer Kräfte
durch den Hohlraum 9 getrieben werden. Insbesondere bei
verhältnismäßig großen Anordnungen
ist eine erzwungene Kühlung durch Verwendung einer Pumpe
zur Erhöhung des Flüssigkeitsdurchsatzes möglich.
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6A und 6B zeigen
eine weitere Ausgestaltung eines Halbleiterbauelementes 30.
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Das
Halbleiterbauelement 30 umfasst zwei optisch aktive Schichten 2,
die jeweils eine untere und eine obere Teilschicht 2a beziehungsweise 2b umfassen.
Die optisch aktiven Schichten 2 sind auf einem Substrat 20 angeordnet
und werden über Kontakte 3 mit einer Betriebsspannung
versorgt.
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Des
Weiteren sind die optisch aktiven Schichten 2 über
ein gemeinsames Koppelelement 10, im Ausführungsbeispiel
eine strukturierte, transparente Schicht mit darin enthaltenen Mikrokavitäten 31,
mit einem ringförmigen Kühlelement 7 verbunden.
Anders als im vorangegangenen Ausführungsbeispiel durchströmt
das flüssige Kühlmedium 8 nur die Mikrokavitäten 31,
die Hohlräume 9 in dem Koppelelement 10 bilden.
Ein direkter Kontakt zwischen dem flüssigem Kühlmedium 8 und
der optisch aktiven Schicht 2 findet nicht statt.
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6B zeigt
eine Draufsicht auf das Halbleiterbauelement 30 mit zwei
optisch aktiven Schichten 2. In der Draufsicht ist zu erkennen,
dass die Mikrokavitäten 31 Kühlschlangen 32 im
Bereich der optisch aktiven Schichten 2 bilden. Mittels
Mikropumpen 33 wird das flüssige Kühlmedium 8 durch
die Kühlschlangen 32 und dann durch die Fortsetzung der
Mikrokavitäten 31 im Bereich des Kühlelementes 7 gepumpt.
Ebenfalls im Bereich des Kühlelementes 7 ist ein
Ausgleichsgefäß 34 ange ordnet, das zur Druckentlastung
des Kühlkreislaufs bei starker Erwärmung beziehungsweise
Abkühlung dient.
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7 zeigt
eine weitere Ausgestaltung eines Halbleiterbauelementes 40.
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Bei
dem Halbleiterbauelement 40 sind Mikrokavitäten 31 direkt
in das Substrat 20 oder die optisch aktive Schicht 2 des
Halbleiterbauelementes 40 integriert. Dies ist insbesondere
dann sinnvoll, wenn nur ein Teil der optisch aktiven Schicht 2 tatsächlich
Licht aussendet, während andere Teile der optisch aktiven Schicht 2 weitere
Halbleiterkomponenten umfassen.
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Im
in der 7 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein
erster Bereich 41 der optisch aktiven Schicht 2 zum
Aussenden elektromagnetischer Strahlung eingerichtet, zum Beispiel
durch geeignete Dotierung, Ätzung oder andere Halbleiterbearbeitungstechniken.
In dem ersten Bereich 41 ist zugleich eine Kühlwindung 42 in
Form einer Mikrokavität 31 angeordnet, die ein
Abführen der Wärme direkt am Ort der Entstehung
ermöglicht.
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In
einem zweiten Bereich 43 der optisch aktiven Schicht 2 ist
eine Mikropumpe 33 angeordnet, die ein flüssiges
Kühlmedium 8 durch die Kühlwindung 42 fördert.
Nachdem das flüssige Kühlmedium 8 die
Kühlwindung 42 durchströmt hat, fließt
es durch die Mikrokavität 31 im Bereich eines
Kühlelementes 7, das die optisch aktive Schicht 2 ringförmig
umgibt, zurück und gibt die von der optisch aktiven Schicht 2 aufgenommene
Wärme ab. Die Mikropumpe 33 beziehungsweise die
zu ihrem Betrieb nötige Ansteuerelektronik kann direkt
in die optisch aktive Schicht 2 oder ein darunter befindliches
Substrat 20 integriert werden.
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Überdeckt
der Hohlraum 9 beziehungsweise das flüssige Kühlmedium 8 nur
Teile der optisch aktiven Schicht 2 oder befindet er sich
am Rand des Strahlenganges, wie beispielsweise in der 7 dargestellt,
kann auch ein nicht transparentes flüssiges Kühlmedium 8 eingesetzt
werden. Auch die Wandungen des Hohlraums 9 müssen
dann nicht aus einem transparenten Material bestehen.
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Es
ist auch möglich, eine oder mehrere optisch aktive Schichten
mit einem ringförmigen Hohlraum 9 zu umgeben,
der zur Kühlung der optisch aktiven Schicht mit einem flüssigen
Kühlmedium 8 gefüllt. Beispielsweise
ließe sich der verbleibenden Hohlraum zwischen der optisch
aktiven Schicht 2 und dem Kühlelement 7 gemäß 7 ebenfalls
zum Ausbilden einer Kühlströmung nutzen.
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Alternativ
kann auch eine so genannte Heatpipe, also ein Wärmerohr,
als Koppelelement 10 zum besseren und schnelleren Abführen
von Wärme verwendet werden. Wärmeröhren
eignen sich insbesondere in Anordnungen, in denen der Abstand zwischen
dem Halbleiterbauelement und dem Kühlelement 7 verhältnismäßig
groß ist. Ein Wärmerohr enthält einen
teilweise mit einem flüssigen Kühlmedium 8 gefüllten
Hohlraum 9. In dem Wärmerohr herrscht ein niedriger
Druck vor, so dass das Kühlmedium 8 im Bereich
einer Wärmequelle schon bei geringem Temperaturanstieg
verdampft. Das gasförmige Kühlmedium 8 gelangt
durch das Wärmerohr in einen Bereich des Kühlelements 7,
in dem es durch Kondensation die aufgenommenen Wärme wieder
abgibt. Anschließend gelangt das flüssige Kühlmedium 8 wieder
zurück in den Bereich der Wärmequelle, beispielsweise
durch Verwendung eines Dochts, einer Kapillare oder einfach durch
Gravitationskraft.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird eine Kältemaschine
zur aktiven Kühlung verwendet, zum Beispiel in Form einer
Kompressionskältemaschine. Dazu wird ein zunächst
gasförmiges Kühlmedium 8, beispielsweise
eine Kohlenwasserstoffverbindung, mittels eines Kompressors verdichtet
und so im Bereich des Kühlelementes 7 in einem Kondensator
verflüssigt, wobei Wärme abgegeben wird. Über
eine Drossel, beispielsweise in Form eines Kapillarrohrs, wird das
dann flüssige Kühlmedium 8 in den Hohlraum 9 geleitet,
wobei der Druck in dem Kondensator höher als der Druck
in dem Hohlraum 9 ist. Somit wirkt der Hohlraum 9 als
Verdampfer und kühlt die optisch aktive Schicht 2 mittels
Wärmeaufnahme. Das dann wieder gasförmige Kühlmedium 8 wird
nachfolgend erneut verdichtet, so dass ein geschlossener Kühlkreislauf
entsteht.
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Die
Erfindung ist nicht durch die Beschreibung der Erfindung anhand
der Ausführungsbeispiele auf diese beschränkt.
Vielmehr umfasst die Erfindung jedes neue Merkmal sowie jede Kombination von
Merkmalen, was insbesondere jede Kombination von Merkmalen in den
Patentansprüchen beinhaltet, auch wenn dieses Merkmal oder
diese Kombination selbst nicht explizit in den Patentansprüchen
oder Ausführungsbeispielen angegeben ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - US 2004/0075100
A1 [0004]
- - WO 01/39282 [0033]
- - US 6172382 [0033]
- - US 5831277 [0033]
- - US 5684309 [0033]