DE1007486B - Saeulendrehkran, insbesondere Schwimmkran - Google Patents

Saeulendrehkran, insbesondere Schwimmkran

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Publication number
DE1007486B
DE1007486B DEK26880A DEK0026880A DE1007486B DE 1007486 B DE1007486 B DE 1007486B DE K26880 A DEK26880 A DE K26880A DE K0026880 A DEK0026880 A DE K0026880A DE 1007486 B DE1007486 B DE 1007486B
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DE
Germany
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crane
pontoon
column
pillar
longitudinal direction
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Pending
Application number
DEK26880A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Macrander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Ardelt GmbH
Original Assignee
Krupp Ardelt GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Ardelt GmbH filed Critical Krupp Ardelt GmbH
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Publication of DE1007486B publication Critical patent/DE1007486B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/36Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
    • B66C23/52Floating cranes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehkran, der mittels einer Säulenlagerung auf einem Träger sitzt, der wenigstens in einer Richtung ein größeres Biege-, Kipp- oder Lastmoment als in den anderen Richtungen zuläßt. Diese Voraussetzung ist beispielsweise beim Schwimmkran gegeben, der regelmäßig mit verstellbarem Ausleger ausgeführt wird. Der Grundriß des Schwimmkörpers hat meist die Form eines Rechtecks mit verschiedenen Seitenlängen, so daß der Kran dann, wenn der Ausleger in Längsrichtung des Pontons steht, größere Lasten bei gleicher Ausladung oder die gleiche Last bei einer größeren Ausladung tragen kann.
Diese Bedingung versucht man bei den bekannten Wippkranen meist dadurch zu erfüllen, daß das hintere Gerüst des drehbaren Teiles, in dem regelmäßig das Maschinenhaus angeordnet ist, über eine Stangenoder Seilverbindung am Ponton festgezurrt wird. Die Verbindungselemente müssen nachstellbar ausgebildet sein und sollen die Drehlagerungen des Kranes entlasten. Zunächst ist diese Zurrverbindung recht umständlich zu handhaben. Die Kranbedienungszeiten bzw. die Rüstzeiten werden vergrößert. Außerdem ist die Einstellung der Zurrverbindung Ermessenssache. Wird sie zu stark angezogen, dann werden die entsprechenden Teilelemente des drehbaren Teiles übermäßig stark beansprucht. Meist geben diese Teilelemente jedoch unter der Belastung durch die aufgenommene Last elastisch nach, so daß praktisch doch der weitaus größte Teil des Lastmomentes durch die Drehlagerung übertragen werden muß. Die Haltevorrichtung für die Drehlagerung wird aber stets höher T>eansprucht, als dies ursprünglich vorgesehen war.
Zwar sind Baukrane bekannt, deren Turm, an welchem oben der drehbare Teil angebracht ist, unregel-35 mäßige Querschnitte aufweist. Denjenigen Teil des Kranes, der die eigentliche Säule bildet, hat man jedoch stets in bezug auf 'Form und Werkstoffverteilung symmetrisch ausgebildet, so daß die Säule in allen Richtungen die gleiche Biegebeanspruchung aushält.
Erfindungsgemäß weist dagegen der zwischen Haisund Spurlager angeordnete feststehende Lagerteil mit im wesentlichen symmetrischer Außenform in verschiedenen Richtungen, und zwar in Abhängigkeit der größtmöglichen in diesen Richtungen zu übertragenden Momente, unterschiedlich große Biegesteifigkeiten auf. Dadurch wird ein Festzurren des drehbaren Teiles vermieden, ohne daß irgendwelche Überbeanspruchungen auftreten können. Gegenüber den bekannten Kranformen, bei denen die Säule das gesamte Biegemoment überträgt, wird an Werkstoff und Arbeitszeit bei der Herstellung der Säule gespart. Bei einem Schwimmkran, bei welchem die Lagersäule am Säulendrehkran,
insbesondere Schwimmkran
Anmelder:
Krupp -Ardelt G. m. b. H.,
Wilhelmshaven, Industriegelände West
Karl Macrander, Wilhelmshaven,
ist als Erfinder genannt worden
Ponton ist, bildet man in Weiterentwicklung des Erfindungsvorschlages die Steifigkeit bzw. das Widerstandsmoment der Säule in der Längsrichtung des Pontons größer als in den anderen Richtungen aus. Zweckmäßig hat die Säule aus Herstellungsgründen einen achteckigen Querschnitt. Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal werden dann an den in Längsrichtung des Pontons angeordneten Achteckseiten Verstärkungsbleche angebracht. Schließlich wird noch vorgeschlagen, den drehbaren Teil in an sich bekannter Weise durch eine Bolzensicherung in der Längsdrehstellung zu halten.
Die Zeichnung gibt eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung wieder. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht eines bekannten, als Wippkran ausgebildeten Säulenschwimmkranes,
Fig. 2 die Draufsicht auf den in Fig. 1 dargestellten Säulenschwimmkran und
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Kransäule.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schwimmkran ist am vorderen Ende eines Pontons 1 bei 2 eine Säule 4 in den Ponton eingesetzt und fest mit diesem verbunden. Der drehbare Teil 3 des Kranes stützt sich über ein Spurlager 6 und ein Halslager 5 an der Säule 4 ab.
Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist, kann der Kran in der dort gezeichneten Wippstellung seine größte Last heben, da der rückwärtige Teil des Pontons als Gegengewicht wirksam ist, wenn die Biegemomente zuverlässig auf den Ponton übertragen werden. Steht der Ausleger in Richtung des Pfeiles 7 senkrecht zur Längsrichtung des Pontons, dann kann die Schnabelrolle mit der zulässigen Höchstlast nur bis in die bei 8 in Fig. 1 dargestellte Stellung nach außen geführt werden. Nachdem der Ausleger in die
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in den Fig. 1 und 2 gezeigte Drehstellung zurückgeschwenkt ist, wird es möglich, die Schnabelrolle mit der gleichen Last bis in die Stellung 9 nach außen zu führen. Hierfür muß aber bei den bekannten Kranen der drehbare Teil über eine mit unterbrochenen Linien dargestellte Zurrvorrichtung 10 mit dem Ponton verbunden werden. Nach dem Absenken oder Einwärtswippen des Krans ist vor dem Weiterdrehen ein Lösen der Zurrverbindung notwendig.
Erfindungsgemäß kommt die Zurrverbindung 10 in Fortfall, indem die Säule 4 so· biegestark ausgebildet wird, daß sie selbst das gesamte für den Ponton zulässige Lastmoment übertragen kann, wenn der Drehkran in Längsrichtung des Pontons eingeschwenkt ist. In dieser Drehstellung wird der drehbare Teil über eine Bolzensicherung 11 gehalten. Die Säule 4 ist achteckförmig ausgebildet, und das Widerstandsmoment der Säule gegen Biegung in Längsrichtung des Pontons wird dadurch verstärkt, daß nur an den in dieser Richtung angeordneten Achteckseiten, wie dies aus Fig. 3 zu ersehen ist, Verstärkungsplatten 12 angebracht werden. Wenn auch das Anbringen, dieser Verstärkungsplatten mitunter teurer als die bekannten Zurrvorrichtungen ist, so wird dadurch doch eine wesentliche Vereinfachung des ganzen Kranbetriebes erzielt. Außerdem wird erfindungsgemäß eine Überlastung der Säule, wie sie oftmals durch fehlerhaftes Einstellen der Zurr vor richtung verursacht wird, vermieden.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Säulendrehkran, dessen Träger in verschiedenen Richtungen verschieden große Biege-, Kippoder Lastmomente zuläßt, insbesondere Schwimmkran, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Hals- und Spurlager angeordnete feststehende Lagerteil mit im wesentlichen symmetrischer Außenform in verschiedenen Richtungen, und zwar in Abhängigkeit von den vorerwähnten zulässigen Momenten, eine unterschiedlich große Biegesteifigkeit aufweist.
2. Säulendrehkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Schwimmkran, bei welchem die Lagersäule an dem Ponton befestigt ist, die Steifigkeit bzw. das Widerstandsmoment der Säule in der Längsrichtung des Pontons größer als in den anderen Richtungen ist.
3. Säulenschwitnmkran mit achteckigem Säulenquerschnitt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den in Längsrichtung des Pontons angeordneten Achteckseiten Verstärkungsbleche (12) angebracht sind.
4. Schwimmkran nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Teil in an sich bekannter Weise durch eine Bolzensicherung (11) in der Längsdrehung gehalten ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschriften Nr. 443 038, 360 958.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© TO 50W190 4.57
DEK26880A 1955-09-16 1955-09-16 Saeulendrehkran, insbesondere Schwimmkran Pending DE1007486B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR360958A (fr) * 1905-12-27 1906-05-09 Pierre Deuil Pere Monte-charges à double effet
FR443038A (fr) * 1912-04-26 1912-09-14 Prosper Julien Laurent Grue roulante

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR360958A (fr) * 1905-12-27 1906-05-09 Pierre Deuil Pere Monte-charges à double effet
FR443038A (fr) * 1912-04-26 1912-09-14 Prosper Julien Laurent Grue roulante

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