DE10063191C2 - Ausgleichsvorrichtung für Roboterschweißzangen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausgleichsvorrichtung für Roboter
schweißzangen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der DE 35 24 342 A1 ist beispielsweise eine Roboterschweiß
zange offenbart, die zwei in einem gemeinsamen Drehpunkt gela
gerte und scherenartig um eine den Drehpunkt durchsetzende
Drehachse bewegbare Zangenschenkel umfasst, wobei ein Zangen
schenkel relativ zum anderen Zangenschenkel bewegt ist. An dem
freien Ende eines jeden Zangenschenkels ist ein Zangenarm be
festigt, der mit einer Schweißelektrode bestückt ist. Die den
Schweißelektroden gegenüberliegenden Enden sind durch einen
Schweißzylinder verbunden, der die Zangenarme in eine Offen-
und in eine Schweißstellung bringt, bei der durch Auftreffen
der Schweißelektroden auf ein Werkstück ein Schweißpunkt ge
setzt wird.
Da beim Anfahren an den nächsten Schweißpunkt die Roboter
schweißzange nicht vollständig geöffnet werden muß, werden die
Zangenschenkel durch den Schweißzylinder in einer Vorhubstel
lung gehalten und durch einen Anschlagzylinder in eine defi
nierte Lage gebracht. Wenn sich der Schweißzylinder in Vorhub
stellung befindet, ist die Kolbenstange des Anschlagzylinders
ausgefahren und drückt mit ihrem freien Ende gegen eine quer
zur Kolbenstange angeordnete, an der Schmalseite des bewegli
chen Zangenschenkels befestigten Anschlagplatte.
Beim Verfahren der Roboterschweißzange in Vorhubstellung kann
sich die Roboterschweißzange in Schräg- oder in Überkopflage
befinden, so dass ein Auslenken der Zangenschenkel möglich ist.
Durch das relativ hohe Eigengewicht des Zangenschenkels wirken
dann nicht nur axiale sondern auch radiale Kräfte auf die Kol
benstange und ihre Führungen, so dass diese einem hohen Ver
schleiß unterliegen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Ausgleichsvorrichtung
zu schaffen, die verschleißarm ausgebildet ist.
Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 ge
löst.
Durch die ständige Verbindung zwischen dem freien Ende der Kol
benstange und der Anschlagplatte schlägt der bewegliche Zangen
schenkel bei seiner Bewegung von der Schweißstellung in die
Vorhubstellung nicht mehr ungebremst auf die Kolbenstange, so
dass die dadurch verursachten Verformungen unterbunden werden.
Gleichzeitig wird verhindert, dass bei der Bewegung der
Schweißzange von ihrer Offenstellung in die Vorhubstellung die
Kolbenstange des Anschlagzylinders radial belastet wird.
Beim Verfahren des Schweißzylinders in seine Vorhubstellung
hält die Kolbenstange des Anschlagzylinders den beweglichen
Zangenschenkel permanent gegen einen Anschlag des festen Zan
genschenkels gedrückt wird, damit die Schweißzange eine defi
nierte Lage erhält. Mit der gleichzeitig schwenkbaren und ver
schiebbaren Lagerung des Anschlagzylinders in Verbindung mit
der gelenkigen Verbindung zwischen dem freien Ende der Kolben
stange und der Anschlagplatte wird eine Selbstjustierung der
Ausgleichsvorrichtung ermöglicht, die auf jede Lage der Zangen
schenkel, die von der Normallage abweicht, reagieren kann. Die
Ausgleichsvorrichtung läßt sich zudem vergleichsweise kosten
günstig herstellen und kann auch problemlos bei herkömmlichen
scherenförmigen Roboterschweißzangen nachgerüstet werden.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der An
schlagzylinder auf einer Grundplatte befestigt. Die Grundplatte
weist an ihrer Unterseite eine Führungsschiene auf, die in eine
Führungsnut eines Führungswagens eingreift. Die Führungsschiene
kann dabei als Doppel-T-Profil ausgebildet sein, um ein siche
res Verfahren in jeder Lage zu gewährleisten.
Der Führungswagen ist fest verbunden mit einer Schwenkplatte,
die die Schwenkbewegung des Anschlagzylinders ermöglicht.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Schwenkplatte
eine im wesentlichen rechteckige Grundform auf, aus der sich
ein Anschlagwinkel erhebt. Der Anschlagwinkel ist quer zur Ver
fahrrichtung der Führungsschiene angeordnet.
Zwischen dem Anschlagwinkel und dem Anschlagzylinder ist vor
teilhafterweise eine Anschlagschraube vorgesehen. Beim Einbau
ist die Kolbenstange des Anschlagzylinders vollständig ausge
fahren. Der Anschlagzylinder wird mit der Anschlagschraube so
weit nach vorn verschoben wird, dass der Zangenkörper eine de
finierte Lage erhält.
Die schwenkbare Lagerung der Schwenkplatte kann mit einer Bund
schraube erfolgen, die eine Aufnahme in der Schwenkplatte
durchsetzt und an der Roboterschweißzange befestigt ist. Die
Mittelachse der Bundschraube bildet demnach die Schwenkachse
der Ausgleichsvorrichtung. Durch die schwenkbare Lagerung kann
die Einbaulage des Anschlagzylinders beliebig je nach Platzbe
darf gewählt werden.
Die Verbindung zwischen dem freien Ende der Kolbenstange und
der Anschlagplatte kann über einen Gelenkkopf erfolgen, der am
freien Ende der Kolbenstange befestigt ist.
Die gelenkige Verbindung mit der Anschlagplatte kann durch eine
Gabellagerung erfolgen. Die die Gabellagerung bildenden zwei
Gabeln sind quer zur Anschlagplatte, d. h. parallel zum Gelenk
kopf ausgerichtet. In den Gabeln sind Aufnahmen für den Gelenk
kopf vorgesehen.
Der Gelenkkopf greift zwischen die Gabeln der Gabellagerung und
ist durch einen die Aufnahmen und den Gelenkkopf durchsetzenden
Lagerbolzen scharnierartig verbunden. Die durch den Lagerbolzen
verlaufende Achse ist vorzugsweise parallel zur Drehachse der
Zangenschenkel angeordnet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden im
folgenden anhand der Zeichnung erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Roboterschweißzange mit Aus
gleichsvorrichtung,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Ausgleichsvorrichtung
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 die Ausgleichsvorrichtung in einer Draufsicht sowie
Fig. 4 die Anschlagplatte in einer perspektivischen Ansicht
schräg von unten.
In Fig. 1 ist eine sogenannte X- oder Scherenschweißzange 1 in
einer Seitenansicht dargestellt, die an einen nicht dargestell
ten Roboterarm angeschlossen werden kann und die sich in
Schweißstellung befindet.
Die Scherenschweißzange 1 umfaßt einen oberen, beweglichen Zan
genschenkel 2 und einen unteren, festen Zangenschenkel 3, die in
einem gemeinsamen Drehpunkt 4 gelagert und um eine den Dreh
punkt 4 durchsetzende Drehachse 5 schwenkbar sind. Der winkel
förmig ausgebildete Zangenschenkel 2 weist an seinem dem Dreh
punkt 4 gegenüberliegendem Ende 6 eine nicht weiter dargestell
te Aufnahmevorrichtung für einen Zangenarm 7 auf. Der Zangenarm
7 verläuft etwa rechtwinklig zum Zangenschenkel 2, wobei das
eine Ende 8 des Zangenarms 2 mit einer Schweißelektrode 9 und
das gegenüberliegende Ende 10 mit einem Schweißzylinder 11 ver
bunden ist. Der Zangenschenkel 3 ist analog zum Zangenschenkel
2 an seinem dem Drehpunkt 4 gegenüberliegendem Ende 12 mit ei
nem Zangenarm 13 verbunden, an dessen einem Ende 14 eine
Schweißelektrode 15 befestigt und dessen gegenüberliegendes En
de 16 mit dem Schweißzylinder 11 verbunden ist.
Die koaxial zueinander verlaufenden Schweißelektroden 9 und 15
treffen mit ihren Schweißkappen 17 und 18 auf ein sich zwischen
den Schweißelektroden 9 und 15 befindendes Werkstück W aufein
ander, so dass ein Schweißpunkt gesetzt werden kann.
Der Anschluß der Enden 10 und 16 an den Schweißzylinder 11 er
folgt über Hebelarme 19 und 20, die auf die Enden 10 und 16 der
Zangenarme 7 und 13 aufgesetzt sind. Der Schweißzylinder 11 ist
an einem Zangenkörper 21 befestigt, der auch mit dem Drehpunkt
4 verbunden ist, und umfaßt ein Gehäuse 22 und einen Kolben 23
mit einer Kolbenstange 24, der sich innerhalb des Gehäuses 22
auf und ab bewegt.
Der untere Hebelarm 20 ist fest mit dem Gehäuse 22 verbunden;
der obere Hebelarm 19 ist über ein Gelenk 25 drehbar am freien
Ende der Kolbenstange 24 befestigt. Je nach Ansteuerung des
Schweißzylinders 11 werden die Schweißelektroden 9 und 15 um
den Drehpunkt 4 ausgelenkt. Befindet sich der Kolben 23 in der
dargestellten Position, ist die Scherenschweißzange 1 in
Schweißstellung. Befindet sich der Kolben 23 in der gestrichel
ten Position, ist die Scherenschweißzange 1 in Offenstellung.
Beim Verfahren der Scherenschweißzange 1 zum nächsten Schweiß
punkt wird, um Zeit zu sparen, die Scherenschweißzange 1 nicht
vollständig geöffnet, sondern in einer Vorhubstellung gehalten.
Um ein ungewolltes Auf- oder Zuklappen der Zangenarme 7 und 13
zu verhindern, ist eine Ausgleichsvorrichtung 30 am Zangenkör
per 21 vorgesehen.
Der Aufbau und die Funktionsweise der Scherenschweißzange 1 mit
der Ausgleichsvorrichtung 30 soll im folgenden anhand von Fig.
2 bis 4 erläutert werden.
Die Ausgleichsvorrichtung 30 wird im wesentlichen durch einen
hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden Anschlagzylinder 31
gebildet, der einen in einem Gehäuse 32 verschiebbaren Kolben
(nicht dargestellt) mit einer Kolbenstange 33 aufweist. Die für
die Verschiebearbeit des Kolbens notwendigen hydraulischen oder
pneumatischen Zuleitungen sind nicht dargestellt, ebenso wie
notwendige Steuergeräte, da diese bekannter bzw. beliebiger
Bauart sein können. Für die Abstützung der Zangenschenkel 2 und
3 in Offen- bzw. Vorhubstellung sind Anschlagschrauben A1 und
A2 am Zangenkörper 21 vorgesehen, die mit Anschlägen A3 und A4
zusammenwirken, wobei der am festen Zangenschenkel 3 befestigte
Anschlag A3 mit der Anschlagschraube A1 und der am beweglichen
Zangenschenkel 2 befestigte Anschlag A4 mit der Anschlagschrau
be A2 korrespondiert.
Der Anschlagzylinder 31 ist über seine Kolbenstange 33 mit ei
ner Anschlagplatte 34 verbunden, die an der Schmalseite 35 des
oberen Zangenschenkels 2 eingelassen ist.
Die in Fig. 4 einzeln dargestellte Anschlagplatte 34 weist eine
rechteckige Basisplatte 36 auf, die mit zwei Durchgangsbohrun
gen 37 und 38 zur Befestigung an der Schmalseite 35 des Zangen
schenkels 2 versehen ist. Normal zur Basisplatte 36 ist eine
Gabellagerung 39 angeordnet, die zwei parallel zueinander
beabstandete Gabeln 40 und 41 umfaßt. In jeder Gabel 40 bzw. 41
ist eine Durchgangsbohrung 42 und 43 eingebracht, die, wie aus
Fig. 2 ersichtlich, ein Lagerbolzen 44 durchsetzt.
Für eine permanente Verbindung von Kolbenstange 33 und An
schlagplatte 34 ist gemäß Fig. 3 an dem freien Ende der Kolben
stange 33 eine mit Innengewinde versehene Sacklochbohrung 45
koaxial eingebracht, in die ein Gelenkkopf 46 mit seinem mit
Schraubgewinde versehenen Schaft 47 eingeschraubt wird. Der ro
tationssymmetrische Gelenkkopf 46 ist in seiner Breite auf den
Abstand zwischen den Gabeln 40 und 41 abgestimmt und wird zwi
schen den Gabeln 40 und 41 durch den eine zentrisch in den Ge
lenkkopf 46 eingebrachte Durchgangsbohrung 48 durchsetzenden
Lagerbolzen 44 drehbar gehalten.
Wie aus Fig. 2 mit den Pfeilen V und S gekennzeichnet, ist der
Anschlagzylinder 31 drehbar und verschiebbar gehalten. Diese
Halterung ist insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich.
Der Anschlagzylinder 31 ist auf einer Grundplatte 49 mittels
Schraubverbindungen 50 befestigt. Die Grundplatte 49 ist an ih
rer Unterseite mit einer Führungsschiene 52 verbunden, die ei
nen doppelten T-Profilquerschnitt aufweist. Die Führungsschiene
52 greift in eine Führungsnut 53 eines auf einer Schwenkplatte
54 befestigten Führungswagens 55 ein, so dass der Anschlagzy
linder 31 gemäß Pfeilrichtung V verschiebbar gehalten ist. Der
maximale Verschiebungsweg ist über eine Anschlagschraube 56 be
grenzt, die parallel zur Verschiebungsrichtung in einen erhaben
auf der Schwenkplatte 54 befestigten Winkel 57 einschraubbar
ist. Je weiter die Anschlagschraube 56 in den Winkel 57 einge
schraubt wird, desto größer der maximale Verschiebungsweg.
Die im wesentlichen rechteckige Schwenkplatte 54 ist an ihrem
schmal zulaufenden Ende 58 mit einer Buchse 59 versehen. In die
Buchse 59 wird eine Bundschraube 60 eingesetzt, deren Bund den
Abmaßen der Buchse 59 entspricht und die mit ihrem Gewinde
schaft in eine entsprechend ausgebildete Bohrung im Zangenkör
per 21 eingeschraubt wird.
Somit ist eine Schwenkbewegung der Schwenkplatte 54 und damit
auch des Anschlagzylinders 31 um die mit 61 bezeichnete
Schwenkachse in Pfeilrichtung S möglich.
Wie aus den Fig. 2-4 sowie dem Beschreibungstext ersichtlich
ist die Ausgleichsvorrichtung 30 somit über den Lagerbolzen 44
und die Bundschraube 60 gelagert, so dass eine Selbstjustierung
der Ausgleichsvorrichtung 30 je nach Lage des Zangenschenkels 2
erfolgen kann. Durch Verschwenken oder Verschieben der Aus
gleichsvorrichtung 30 gemäß den Pfeilen S und V wird die Kol
benstange 33 des Anschlagzylinders 31 auch bei Schräglage der
Scherenschweißzange 1 nur axial belastet, so dass die Führungen
der Kolbenstange 33 kaum Belastungen unterliegt.
Im folgenden werden die Stellungen der Scherenschweißzange 1 im
Zusammenwirken mit der Ausgleichsvorrichtung 30 beschrieben:
In der Offenstellung der Scherenschweißzange 1 ist der Kolben 23 des Schweißzylinders 11 vollständig eingefahren, die An schlagschrauben A1 und A2 liegen an ihren korrespondierenden Anschlägen A3 und A4 an. Die Schweißkappen 17 und 18 sind maxi mal voneinander beabstandet. Der Anschlagzylinder 31 ist drucklos.
In der Offenstellung der Scherenschweißzange 1 ist der Kolben 23 des Schweißzylinders 11 vollständig eingefahren, die An schlagschrauben A1 und A2 liegen an ihren korrespondierenden Anschlägen A3 und A4 an. Die Schweißkappen 17 und 18 sind maxi mal voneinander beabstandet. Der Anschlagzylinder 31 ist drucklos.
Beim Übergang von der Offenstellung in die Vorhubstellung wer
den der Schweißzylinder 11 und der Anschlagzylinder 31 gleich
zeitig angesteuert, wobei der Kolben 23 des Schweißzylinder 11
eine etwa mittlere Position einnimmt und somit die Kolbenstange
24 etwa halb ausgefahren ist. Der druckbeaufschlagte Anschlag
zylinder 31 drückt mit seiner ausgefahrenen Kolbenstange 33 den
Zangenkörper 21 mit seiner Anschlagschraube A1 gegen den An
schlag A3 des festen Zangenschenkels 3. Die Verschiebung des
Anschlagzylinders 31 ist eingefahren, so dass eine Abstützung
des beweglichen Zangenschenkels 2 erfolgt.
Durch die ständige Verbindung zwischen dem freien Ende der Kol
benstange 33 und der Anschlagplatte 34 kann das freie Ende der
Kolbenstange 33 bei der Bewegung der Scherenschweißzange 1 von
Offen- in Vorhubstellung nicht mehr an der Anschlagplatte 34
reiben, so dass verschleißarm gearbeitet werden kann.
In der Schweißstellung der Scherenschweißzange 1 ist der An
schlagzylinder 30 nach wie vor druckbeaufschlagt, kann aber
durch seine verschiebbare und schwenkbare Lagerung den benötig
ten Weg ausgleichen, um eine schwimmende Schweißlage zu errei
chen. Die Anschläge A3 und A4 sind in Schweißstellung frei.
Claims (9)
1. Ausgleichsvorrichtung für eine Roboterschweißzange, die zwei
in einem gemeinsamen Drehpunkt gelagerte und scherenartig um
eine den Drehpunkt durchsetzende Drehachse bewegbare Zangen
schenkel umfaßt, an deren freien Enden jeweils ein Zangenarm
mit Schweißelektrode befestigbar ist und die mittels eines
die den Schweißelektroden gegenüberliegenden Enden verbin
denden Schweißzylinders in eine Offen- und in eine Schweiß
stellung bringbar sind, wobei ein Anschlagzylinder die bei
den Zangenschenkel in einer Vorhubstellung hält, indem die
Kolbenstange des Anschlagzylinders ausgefahren ist und mit
ihrem freien Ende gegen eine quer zur Kolbenstange angeord
nete, an einem der Zangenschenkel befestigten Anschlagplatte
drückt,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlagzylinder (31) bezüglich einer normal zur
Ausfahrrichtung der Kolbenstange (33) und etwa parallel zur
Drehachse (5) der Zangenschenkel (2, 3) liegenden Achse (61)
schwenkbar und bezüglich zur Ausfahrrichtung der Kolbenstan
ge (33) verschiebbar gelagert ist, wobei das freie Ende der
Kolbenstange (33) gelenkig mit der Anschlagplatte (34) ver
bunden ist.
2. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlagzylinder (31) auf einer Grundplatte (49)
befestigt ist, die an ihrer planen Unterseite eine Füh
rungsschiene (52) aufweist, die in eine in einem Führungswa
gen (55) eingelassene Führungsnut (53) eingreift.
3. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungswagen (55) auf einer Schwenkplatte (54) fi
xiert ist.
4. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die eine im wesentlichen rechteckige Grundform aufwei
sende Schwenkplatte (54) einen Anschlagwinkel (57) aufweist,
der den Verschiebeweg des Anschlagzylinders (31) begrenzt.
5. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Anschlagschraube (56) zwischen dem Anschlagwinkel
(57) und dem Anschlagzylinder (31) etwa parallel zur Aus
fahrrichtung der Kolbenstange (33) geschalten ist.
6. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lagerung der Schwenkplatte (54) mit einer Bund
schraube (60) erfolgt, die eine parallel zur Drehachse (5)
der Zangenschenkel (2, 3) angeordnete Aufnahme (59) in der
Schwenkplatte (54) durchsetzt.
7. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kolbenstange (33) an ihrem freien Ende einen Ge
lenkkopf (46) aufweist, der mit der Anschlagplatte (34) ge
lenkig verbunden ist.
6. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung mit der Anschlagplatte (34) durch eine
Gabellagerung (39) erfolgt, die zwei Gabeln (40, 41) umfaßt,
die jeweils eine Aufnahme (42, 43) für einen Lagerbolzen
(44) aufweisen.
9. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gelenkkopf (46) zwischen die Gabeln (40, 41) der
Gabellagerung (34) eingreift und mit dem die Aufnahmen (42,
43) und den Gelenkkopf (46) parallel zur Drehachse (5) der
Zangenschenkel (2, 3) durchsetzenden Lagerbolzen (44) dreh
bar an der Anschlagplatte (34) verbunden ist.
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|---|---|---|---|---|
| DE3524342A1 (de) * | 1985-07-08 | 1987-01-15 | Daimler Benz Ag | Punktschweisszange fuer maschinellen einsatz |
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2000
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