DE10061399C1 - Metallband, bestehend aus einem Schichtverbund, und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Metallband, bestehend aus einem Schichtverbund, und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Metallband, bestehend aus einem Schichtverbund, für die epitaktische Beschichtung mit einer biaxial texturierten Schicht, und ein Verfahren zu dessen Herstellung. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Metallband zur epitaktischen Beschichtung mit einer biaxial texturierten Schicht zu schaffen, das eine hohe Zugfestigkeit, geringe magnetische Verluste und/oder eine hohe elektrische Leitfähigkeit aufweist. Eingeschlossen ist die Schaffung eines geeigneten Herstellungsverfahrens. DOLLAR A Die Aufgabe ist mit einem aus einem Schichtverbund bestehenden Metallband gelöst, bei dem erfindungsgemäß die Schichten des Verbundes aus Ni, Cu, Ag oder deren Legierungen als Basiswerkstoff bestehen, wobei wenigstens eine der Schichten des Verbundens 10 nm bis 5 mum große, festigkeitssteigernde Dispersoide aus Carbiden, Boriden, Oxiden und/oder Nitriden mit einem Volumenanteil von 0,1 bis 5% enthält und die für die epitaktische Beschichtung bestimmte Schicht dispersoidfrei ist und eine biaxiale Textur aufweist. Gemäß dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren werden die festigkeitssteigernden Dispersoide erst nach der Endumformung des Verbundes gebildet. DOLLAR A Derartige Bänder können beispielsweise als Trägerband für die Abscheidung biaxial texturierter Schichten aus YBa¶2¶Cu¶3¶O¶x¶-Hochtemperatur-Supraleitermaterial verwendet werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Metallband, bestehend aus einem
Schichtverbund, für die epitaktische Beschichtung mit einer
biaxial texturierten Schicht, und ein Verfahren zu dessen
Herstellung. Ein derartiges Band kann beispielsweise
vorteilhaft als Trägerband für die Abscheidung biaxial
texturierter Schichten aus YBa2Cu3Ox-Hochtemperatur-
Supraleitermaterial verwendet werden.
Es sind bereits Metallbänder auf der Basis von Ni, Cu und Ag
bekannt, die sich für die epitaktische Beschichtung mit einer
biaxial texturierten Schicht eignen (US 5 739 086;
US 5 741 377; US 5 964 966; US 5 968 877). Sie werden durch
Kaltwalzen mit einem Verformungsgrad über 95% und anschließende
Rekristallisationsglühung hergestellt, wobei sich eine scharfe
{001}<100< Textur (Würfeltextur) bildet.
Insbesondere an der Entwicklung von Substratmaterialien auf der
Basis von Ni und Ag wird gegenwärtig weltweit intensiv
gearbeitet (J. E. Mathis et al., Jap. J. Appl. Phys. 37, 1998;
T. A. Gladstone et al., Inst. Phys. Conf. Ser. No 167, 1999).
Eines der entwickelten Substratmaterialien besteht aus einer
Nickellegierung mit der Zusammensetzung Nia(Mob,Wc)dMe, worin
M für ein oder mehrere Metalle mit Ausnahme von Ni, Mo oder W
steht (DE 100 05 861 A1). Zur Herstellung dieses Materials wird
zunächst auf schmelzmetallurgischem oder pulvermetallurgischem
Wege oder durch mechanisches Legieren eine Legierung der
genannten Zusammensetzung hergestellt und diese mit einer
Warmumformung sowie einer nachfolgenden hochgradigen
Kaltumformung zu Band verarbeitet. Dieses wird in reduzierender
oder nichtoxidierender Atmosphäre einer rekristallisierenden
Glühung unterworfen. Der Werkstoff besitzt im Vergleich zu
technisch reinem Nickel eine höhergradige und thermisch
stabilere Würfeltextur und ist als Unterlage für physikalisch-
chemische Beschichtungen mit hochgradiger mikrostruktureller
Ausrichtung einsetzbar.
Bei derartigen Materialien gibt es Bestrebungen, die Festigkeit
des Materials zu steigern. Dies wird realisiert entweder durch
Mischkristallhärtung, bei der eine Ni-Legierung mit
typischerweise mehr als 5% eines oder mehrerer
Legierungselemente gewalzt und rekristallisiert wird,
(US 5 964 966; G. Celentano et al., Int. Journal of Modern
Physics B, 13, 1999, S. 1029; R. Nekkanti et al., presentation
at the Applied Supercond. Conf., Virginia Beach, Virginia,
Sept. 17-22, 2000) oder durch Walzen und Rekristallisieren
eines Verbundes aus Ni mit einem Material höherer Zugfestigkeit
(T. Watanabe et al., Presentation at the Applied Supercond.
Conf., Virginia Beach, Virginia, Sept. 17-22, 2000).
Bei der Mischkristallhärtung gibt es einen kritischen
Legierungsgrad, oberhalb dessen sich die Würfeltextur nicht
mehr ausbilden lässt. Dieses Phänomen ist für
Messinglegierungen (Cu-Zn-Legierungen mit steigendem Zn-Gehalt)
intensiv untersucht worden und scheint allgemeine Gültigkeit zu
haben (H. Hu et al., Trans. AIME, 227, 1963, S. 627;
G. Wassermann, J. Grewen: Texturen metallischer Werkstoffe,
Springer-Verlag Berlin/Göttingen/Heidelberg). Da die Festigkeit
stetig mit der Legierungskonzentration steigt, ist damit auch
eine maximale Festigkeit verbunden. Die zweite Einschränkung
ist die hohe Festigkeit des Materials bereits bei der
Walzumformung. Dadurch treten bei dem notwendigerweise hohen
Umformgrad sehr große Walzkräfte auf, wodurch zum einen erhöhte
Ansprüche an das Walzwerk gestellt werden müssen und zum
anderen es technisch schwieriger wird, die außerordentlich
homogene Walzverformung durchzuführen, die für die Bildung der
notwendigen hochgradigen Würfeltextur nötig ist.
Bei der Festigkeitssteigerung durch Walzen eines Verbundes aus
einer Ni-, Cu- oder Ag-Legierung mit einem Material höherer
Festigkeit gibt es ebenfalls das Problem der hohen Walzkräfte
bei der starken Umformung eines sehr festen Werkstoffs. Auf
Grund der Unterschiede in den mechanischen Eigenschaften der
beiden, den Verbund bildenden Materialien treten beim Walzen
Scherspannungen an der Grenzschicht und damit Inhomogenitäten
in der Verformungsmikrostruktur auf, die die beim
Rekristallisationsprozess erreichbare Würfeltexturqualität
vermindern.
Eine Möglichkeit, die Festigkeit einer metallischen Matrix zu
steigern, besteht auch in der bekannten Dispersionshärtung, bei
der in der Matrix feindisperse, vorzugsweise keramische
Partikel verwendet werden. Die Partikel können dabei auf
pulvermetallurgischem Wege eingebracht oder durch eine
exotherme Reaktion in situ erzeugt werden.
Auf diese Art hergestellte Werkstoffe sind jedoch nicht
geeignet durch Walzen und Rekristallisieren zu einem dünnen,
biaxial texturierten Band prozessiert zu werden. Zum einen
weisen auch sie bereits beim Walzen eine sehr hohe Festigkeit
auf und zum anderen konnte die Bildung einer für die Anwendung
geeignete stark ausgeprägte Würfeltextur in einem
dispersoidhaltigen Band bisher noch nicht nachgewiesen werden.
Neben dem Bemühen um Steigerung der Festigkeit gibt es
Bestrebungen, unmagnetische Substrate zu entwickeln, um
Hystereseverluste in Wechselstromanwendungen zu vermeiden
(US 5 964 966). Des weiteren gibt es Bestrebungen, das
Substratband zur Stabilisierung der stromtragenden
supraleitenden Schicht als Bypass zu verwenden (C. Cantoni et
al., Presentation at the Applied Supercond. Conf., Virginia
Beach, Virginia, Sept. 17-22, 2000). Um diese Funktion zu
realisieren, muss das Substrat eine möglichst hohe elektrische
Leitfähigkeit besitzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Metallband zur
epitaktischen Beschichtung mit einer biaxial texturierten
Schicht zu schaffen, das eine hohe Zugfestigkeit, geringe
magnetische Verluste und/oder eine hohe elektrische
Leitfähigkeit aufweist.
Diese Aufgabe ist mit einem aus einem Schichtverbund
bestehenden Metallband gelöst, bei dem erfindungsgemäß die
Schichten des Verbundes aus Ni, Cu, Ag oder deren Legierungen
als Basiswerkstoff bestehen, wobei wenigstens eine der
Schichten des Verbundes 10 nm bis 5 µm große,
festigkeitssteigernde Dispersoide aus Carbiden, Boriden, Oxiden
und/oder Nitriden mit einem Volumenanteil von 0,1 bis 5%
enthält und die für die epitaktische Beschichtung bestimmte
Schicht dispersoidfrei ist und eine biaxiale Textur aufweist.
Dabei können die Schichten des Verbundes aus dem gleichen
Basiswerkstoff oder aus zueinander unterschiedlichen
Basiswerkstoffen bestehen.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung besteht
die dispersoidhaltige Schicht aus Cu oder einer Cu-Legierung
und die dispersoidfreie, biaxial texturierte Schicht aus Ni
oder einer Ni-Legierung als Basiswerkstoff. Ein derartiges
Metallband besitzt gute Festigkeitseigenschaften und zeichnet
sich durch seine hohe elektrische Leitfähigkeit aus, die aus
der Cu-Schicht resultiert. Damit lässt sich das Metallband
vorteilhaft als Bypass verwenden. Außerdem ist dieses
Metallband bedingt durch das Cu weitestgehend unmagnetisch und
damit besonders für eine Wechselstromanwendung geeignet.
Als Carbid-Dispersoide können insbesondere Cr4C, Cr7C3, Cr3C2,
B4C, WC, Mo2C, VC, NbC, TaC und/oder TiC enthalten sein.
Die Borid-Dispersoide können vorzugsweise aus AlB12, ZrB2,
Co3B, W2B5 und/oder TiB2 bestehen.
Als Oxid-Dispersoide können insbesondere ZrC2, TiO2, Al2O3, ThO2
und/oder CeO2 enthalten sein.
Die Nitrid-Dispersoide können vorzugsweise aus BN, Si3N4, W2N3,
ZrN, TiN und/oder CrN bestehen.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Metallbandes wird
erfindungsgemäß ein Schichtverbund hergestellt, der wenigstens
eine Schicht aus Ni, Cu, Ag oder deren Legierungen als
Basiswerkstoff und wenigstens eine weitere Schicht aus Ni, Cu,
Ag oder deren Legierungen mit 0,2 bis 5 Atom-% eines Zusatzes
aus oxidierbaren, nitridierbaren, boridierbaren und/oder
karbidierbaren Elementen enthält. Zur Herstellung des
Schichtverbundes können die bekannten Verfahren der Plattierung
angewandt werden. Der Schichtverbund wird zu einem Band gewalzt
und dieses wird danach zur Ausbildung einer Würfeltextur einer
Rekristallisationsglühung unterworfen. Schließlich wird das
Band einer Glühung unter einem Sauerstoff-, Stickstoff-, Bor-
oder Kohlenstoffpartialdruck ausgesetzt, der oberhalb des
Gleichgewichtspartialdrucks der Oxide, Nitride, Boride und
Karbide der in der Legierung enthaltenen Zusatzelemente jedoch
unterhalb des Gleichgewichtspartialdrucks von Oxiden, Nitriden,
Boriden und Karbiden der Grundelemente Ni, Cu und Ag der
Bandlegierung liegt.
In vorteilhafter Weise beträgt der Zusatz an oxidierbaren,
nitridierbaren, boridierbaren und/oder karbidierbaren Elementen
in der Schicht aus Ni, Cu, Ag oder deren Legierungen 1 bis
2 Atom-%.
Im Falle der Glühung in Sauerstoff sollte zweckmäßigerweise
eine Temperatur im Bereich von 750 bis 1000°C angewandt werden.
Der erfindungsgemäße Metallbandverbund besitzt sehr gute
Eigenschaften hinsichtlich einer epitaktischen Beschichtung mit
einer biaxial texturierten. Schicht bei gleichzeitig hoher
Zugfestigkeit. Die sehr guten Beschichtungseigenschaften
ergeben sich dabei aus der Tatsache, dass die zur epitaktischen
Beschichtung bestimmte Schicht des Metallbandes dispersoidfrei
ist, wodurch keine oxidischen Teilchen an der Oberfläche dieser
Schicht vorhanden sind, welche die Epitaxie stören können.
Falls eine der Schichten des Verbundes aus Cu besteht, weist
der Verbund eine hohe elektrische Leitfähigkeit auf. Der
Substratverbund ist dann für eine Supraleiterschicht, welche
auf der dispersionsfreien Schicht aufgebracht worden ist, als
Bypass geeignet. Außerdem werden durch die Tatsache, dass Cu
unmagnetisch ist, auch die Hystereseverluste im Falle von
Wechselstromanwendungen gering gehalten.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
Zunächst wird ein Verbundrohling hergestellt, bestehend aus
einem Zylinder mit einem Durchmesser von 30 mm und einem den
Zylinder umgebenden Rohr, das einen Außendurchmesser von 42 mm
aufweist. Als Werkstoff für den Zylinder wird Ni mit
1,5 Atom-% Al verwendet. Das Rohr besteht aus reinem Ni.
Dieser Verbund wird zu einem Zylinder der Dicke 35 mm
geschmiedet. Anschließend wird der Zylinder bei 1100°C zu einem
Knüppel mit quaderförmigem Querschnitt umgeformt und bei einem
Verformungsgrad von 99,8% zu einem Band der Dicke 40 µm
gewalzt. Dieses wird bei 900°C für 30 Stunden geglüht. Der O2-
Partialdruck wird durch die Beigabe einer Pulvermischung aus Ni
und NiO in den Rezipienten so eingestellt, dass der O2-
Partialdruck dem der Zersetzungsreaktion des NiO entspricht und
deutlich oberhalb dem Gleichgewichtspartialdruck von Al2O3
liegt. Bei dieser Glühung werden aus dem Al im Ni-Kern des
Bandes festigkeitssteigernde Al2O3-Dispersoide gebildet.
Das so hergestellte Band weist einen Ni-Kern auf, in dem die
Al2O3-Dispersoide enthalten sind. Dieser Kern ist von einem
Mantel aus reinem Nickel umgeben, der eine scharfe Würfeltextur
aufweist und oxidpartikelfrei ist.
Die Streckgrenze des auf diese Weise hergestellten Bandes
beträgt 180 MPa.
Zunächst wird ein Verbundrohling hergestellt, bestehend aus
einem Zylinder mit einem Durchmesser von 30 mm und einem den
Zylinder umgebenden Rohr, das einen Außendurchmesser von 42 mm
aufweist. Als Werkstoff für den Zylinder wird Cu mit
1,5 Atom-% Al verwendet. Das Rohr besteht aus reinem Ni.
Dieser Verbund wird zu einem Zylinder der Dicke 35 mm
geschmiedet. Danach wird der Zylinder bei 1100°C homogenisiert
und anschließend mit einem Verformungsgrad von 99,8% zu einem
Band der Dicke 40 µm gewalzt. Dieses wird bei 900°C für
30 Stunden geglüht. Der O2-Partialdruck wird durch die Beigabe
einer Pulvermischung aus Ni und NiO in den Rezipienten so
eingestellt, dass der O2-Partialdruck dem der
Zersetzungsreaktion des NiO entspricht und deutlich oberhalb
dem Gleichgewichtspartialdruck von Al2O3 liegt. Bei dieser
Glühung werden aus dem Al im Cu-Kern des Bandes
festigkeitssteigernde Al2O3-Dispersoide gebildet.
Das so hergestellte Band weist einen Cu-Kern auf, in dem die
Al2O3-Dispersoide enthalten sind. Dieser Kern ist von einem
Mantel aus reinem Nickel umgeben, der eine scharfe Würfeltextur
aufweist und oxidpartikelfrei ist.
Die Streckgrenze des auf diese Weise hergestellten Bandes
beträgt 160 MPa.
Ein Verbundrohling, bestehend aus einem Zylinder der Legierung
Ni93,5W5Al1,5 mit einem Durchmesser von 30 mm und einem den
Zylinder umgebenden Rohr aus der Legierung Ni95W5 mit einem
Außendurchmesser von 42 mm, wird zunächst zu einem Zylinder
der Dicke 35 mm geschmiedet. Dieser wird bei 1100°C
homogenisiert und anschließend mit einem Verformungsgrad von
99,8% zu einem Band der Dicke 40 µm gewalzt. Dieses wird bei
900°C für 30 Stunden geglüht. Der O2-Partialdruck wird durch
die Beigabe einer Pulvermischung aus Ni und NiO in den
Rezipienten so eingestellt, dass der O2-Partialdruck dem der
Zersetzungsreaktion des NiO entspricht und deutlich oberhalb
dem Gleichgewichtspartialdruck von Al2O3 liegt. Bei dieser
Glühung werden aus dem Al im Ni93,5W5Al1,5-Kern des Bandes
festigkeitssteigernde Al2O3-Dispersoide gebildet.
Das hergestellte Band weist einen Kern aus einer NiW-Legierung
auf, in dem die Al2O3-Dispersoide enthalten sind. Dieser Kern
ist von einer Hülle aus reinem Nickel umgeben, die eine scharfe
Würfeltextur aufweist und oxidpartikelfrei ist.
Die Streckgrenze des auf diese Weise hergestellten Bandes
beträgt 300 MPa.
Claims (11)
1. Metallband, bestehend aus einem Schichtverbund, für die
epitaktische Beschichtung mit einer biaxial texturierten
Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten des
Verbundes aus Ni, Cu, Ag oder deren Legierungen als
Basiswerkstoff bestehen, wobei wenigstens eine der Schichten
des Verbundes 10 nm bis 5 µm große, festigkeitssteigernde
Dispersoide aus Carbiden, Boriden, Oxiden und/oder Nitriden
mit einem Volumenanteil von 0,1 bis 5% enthält und die für
die epitaktische Beschichtung bestimmte Schicht
dispersoidfrei ist und eine biaxiale Textur aufweist.
2. Metallband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schichten des Verbundes aus dem gleichen Basiswerkstoff
bestehen.
3. Metallband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schichten des Verbundes aus zueinander unterschiedlichen
Basiswerkstoffen bestehen.
4. Metallband nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die dispersoidhaltige Schicht aus Cu oder einer Cu-
Legierung und die dispersoidfreie, biaxial texturierte
Schicht aus Ni oder einer Ni-Legierung als Basiswerkstoff
besteht.
5. Metallband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Carbid-Dispersoide aus Cr4C, Cr7C3, Cr3C2, B4C, WC, Mo2C, VC,
NbC, TaC und/oder TiC bestehen.
6. Metallband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Borid-Dispersoide aus AlB12, ZrB2, Co3B, W2B5 und/oder TiB2
bestehen.
7. Metallband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Oxid-Dispersoide aus ZrO2, TiO2, Al2O3, ThO2 und/oder CeO2
bestehen.
8. Metallband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Nitrid-Dispersoide aus BN, Si3N4, W2N3, ZrN, TiN und/oder CrN
bestehen.
9. Verfahren zur Herstellung eines Metallbandes nach einem der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Schichtverbund hergestellt wird, der wenigstens eine Schicht
aus Ni, Cu, Ag oder deren Legierungen als Basiswerkstoff und
wenigstens eine weitere Schicht aus Ni, Cu, Ag oder deren
Legierungen mit 0,2 bis 5 Atom-% eines Zusatzes aus
oxidierbaren, nitridierbaren, boridierbaren und/oder
karbidierbaren Elementen enthält, dass dieser Schichtverbund
zu einem Band gewalzt und dieses danach zur Ausbildung einer
Würfeltextur einer Rekristallisationsglühung unterworfen
wird, und dass schließlich das Band einer Glühung unter einem
Sauerstoff-, Stickstoff-, Bor- oder Kohlenstoffpartialdruck
ausgesetzt wird, der oberhalb des Gleichgewichtspartialdrucks
der Oxide, Nitride, Boride und Karbide der in der Legierung
enthaltenen Zusatzelemente jedoch unterhalb des
Gleichgewichtspartialdrucks von Oxiden, Nitriden, Boriden und
Karbiden der Grundelemente Ni, Cu und Ag der Bandlegierung
liegt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der
Zusatz an oxidierbaren, nitridierbaren, boridierbaren
und/oder karbidierbaren Elementen in der Schicht aus Ni, Cu,
Ag oder deren Legierungen 1 bis 2 Atom-% beträgt.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das
Band im Falle einer Glühung in Sauerstoff einer Temperatur im
Bereich von 750 bis 1000°C ausgesetzt wird.
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| CN120945242A (zh) * | 2025-10-16 | 2025-11-14 | 江苏美霖铜业有限公司 | 一种高强抗磁铜合金连铸工艺及其在通讯连接器中的应用 |
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