DE10048396A1 - Kunststoffwellrohr - Google Patents
KunststoffwellrohrInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Kunststoffwellrohr mit einem Rohrkörper und mit Wellungen an dem Rohrkörper, wobei erfindungsgemäß wenigstens eine der Wellungen an ihrem Wellenberg eine radial auswärts von der Längsachse des Rohrkörpers erstreckte Festlegungsgeometrie aufweist, die eine Struktur aufweist, die zur Festlegung des Kunststoffwellrohres dient.
Description
Die Erfindung betrifft ein Kunststoffwellrohr, mit einem Rohrkörper sowie mit Wellungen an
dem Rohrkörper gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Die Erfindung betrifft ferner
eine Wellrohrbefestigungseinrichtung für ein Kunststoffwellrohr, das vorzugsweise längsge
schlitzt ist, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 21.
Im Stand der Technik sind verschiedenste Arten von Kunststoffwellrohren bekannt, die z. B.
in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden. Derartige Kunststoffwellrohre können verwendet wer
den, um als Kabelschutzrohr zu dienen. Herkömmlicherweise werden derartige Wellrohre mit
Kabelbindern, Manschetten oder dgl. an der Karosserie bzw. in dem Motorraum eines Kraft
fahrzeuges befestigt und ähnliche Möglichkeiten bestehen für Kabelschutzrohre in Kabel
schächten von Gebäuden und dgl.
So ist etwa aus der DE 197 05 761 A1 ein wiederverschließbares, längsgeschlitztes Wellrohr
bekannt, bei dem rechts und links des Schlitzes die jeweils zusammengehörigen Teile einer
Verschlusseinrichtung vorgesehen sind. In der Form eines Hakenverschlusses lassen sich die
beiden Verschlussteile miteinander verhaken, um den Längsschlitz zu schließen. Rechts und
links von diesem mit einem hakenartigen Verschluss versehenen Längsschlitz sind zwei war
zenartige Erstreckungen vorgesehen, die in einen Schnappeingriff mit einer Lasche treten
können, wobei die Lasche zur Sicherung der Verschlussöffnung dienen kann. Das Rohr weist
in seinen Wellungen über den Umfang verteilt zwei Eingriffsausformungen auf, in die ein
Montageklipp mit Eingriffserstreckungen eingreift. Der Montageklipp weist einen Dübelfort
satz auf, um beispielsweise in einer Bohrung in einem Gebäude festgelegt werden zu können.
Es ist die Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung, ein Kunststoffwellrohr bzw. eine Well
rohrbefestigungseinrichtung für ein Kunststoffwellrohr bzw. für Wellrohre allgemein vorzu
schlagen, bei denen eine leicht handhabbare sowie möglichst leicht herstellbare Befestigung
möglich ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Kunststoffwellrohr gemäß dem Anspruch
1 sowie eine Wellrohrbefestigungseinrichtung gemäß dem Anspruch 20 bewältigt.
Die gemäß der Erfindung erzielbaren Vorteile beruhen zum Einen auf einem Kunststoffwell
rohr, das in wenigstens einer seiner Wellungen an einem Wellenberg eine radial auswärts von
der Längsachse des Rohrkörpers erstreckte Festlegungsgeometrie aufweist. Diese Festle
gungsgeometrie soll erfindungsgemäß wenigstens eine Öffnung, Ausnehmung oder dgl., auf
weisen, die zur Festlegung des Kunststoffrohres dient.
Vorteilhafterweise ist die Festlegungsgeometrie dabei so ausgebildet, dass sie sowohl unkom
pliziert ist, so dass bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Kunststoffwellrohres in einem
Korrugator eine leichte Entformung der Formteilhälften von dem Produkt, d. h. dem erfin
dungsgemäßen Kunststoffwellrohr, möglich ist, als auch eine Festlegungseinrichtung auf
weist, die mit der Festlegungsgeometrie in Eingriff tritt, um das erfindungsgemäße Kunst
stoffwellrohr zu befestigen, und möglichst aus beliebigen Richtungen, ausgenommen der
Richtung, an der das Kunststoffwellrohr bzw. dessen Rohrkörper anschließt, festgelegt wer
den kann.
Zwar reicht es erfindungsgemäß aus, wenn die Festlegungsgeometrie eine Öffnung bzw. Aus
nehmung bzw. Aussparung hat, jedoch weist die Festlegungsgeometrie bevorzugt zwei Öff
nungen bzw. Aussparungen oder dgl. auf, die symmetrisch an der Festlegungsgeometrie in
Bezug auf die Längsachse des Rohrkörpers, und, wenn eine andere Bezugsachse vorgesehen
ist, symmetrisch bei einer Achse liegen, zu der die Festlegungsgeometrie symmetrisch ist, und
die durch die Längserstreckungsachse des erfindungsgemäßen Kunststoffwellrohres hin
durchgeht.
Um die Möglichkeit zu schaffen, das erfindungsgemäße Kunststoffwellrohr variabel zu be
festigen, können Wellenberge des Wellrohres in regelmäßigen oder auch unregelmäßigen
Abständen mit der Festlegungsgeometrie ausgestattet sein.
Um auch eine Flexibilität bezüglich einer Raumrichtung senkrecht zu der Längserstreckungs
achse des erfindungsgemäßen Kunststoffwellrohres zu schaffen, kann jeder Wellenberg mit
mehr als einer Festlegungsgeometrie ausgestattet sein bzw. kann jeder Wellenberg seine
Festlegungsgeometrie an einer anderen winkelmäßigen Position haben, als ein benachbarter
Wellenberg.
Vorteilhafterweise werden die Festlegungsgeometrien, je nach dem, ob eine oder mehrere
Festlegungsgeometrien an den jeweiligen Wellenbergen vorgesehen sind, in Bezug auf die
Längserstreckungsachse des Rohrkörpers des erfindungsgemäßen Kunststoffwellrohres in
einer bzw. ggf. in mehreren Reihen an den Wellenbergen angeordnet sein. Diese Art der An
ordnung ermöglicht sowohl einen vertretbaren Fertigungsaufwand als auch eine ausreichende
Flexibilität des erfindungsgemäßen Kunststoffwellrohres in Bezug auf die Raumrichtung, in
der eine Festlegung bzw. eine Befestigung erfolgen kann.
Für letzteres ist es auch vorteilhaft, wenn die Festlegungsgeometrien in Umfangsrichtung im
Abstand von 90° und/oder 180° angeordnet sind. Auf diese Weise lassen sich diese Festle
gungsgeometrien in Ebenen verlagern, die in der Trennebene der Formteilhälften des Korru
gators liegen. Andererseits können weitere Festlegungsgeometrien in die Ebene senkrecht zur
Trennebene eingeformt werden, wobei diese parallel zu der Längserstreckungsachse des
durch die geschlossenen Formteilhälften gebildeten Formteilkanals ist. Auch in Bezug auf
derartige am Außenumfang des erfindungsgemäßen Kunststoffwellrohres platzierte Festle
gungsgeometrien ist die Entformung in Bezug auf die auseinanderfahrenden Formteilhälften
am Korrugator ohne großen Kraftaufwand, d. h. ohne eine Zwangsentformung, möglich.
Eine besonders flexible Festlegung des erfindungsgemäßen Kunststoffwellrohres ist möglich,
wenn jedem Wellenberg wenigstens eine Festlegungserstreckung zugeordnet ist.
Vorteilhafterweise ist das erfindungsgemäße Wellrohr mit einem Längsschlitz versehen. Ein
derartiger Schlitz kann nach der Ausformung im Korrugator durch eine Säge oder ein Messer
in die Wandung des Rohres eingebracht werden. Es ist dann möglich, Kabel oder dgl. über
den Schlitz in das Rohr einzulegen und aus diesem zu entnehmen.
Vorteilhafterweise verläuft der Schlitz durch die Festlegungsgeometrie insbesondere mittig in
Bezug auf die Längserstreckungsrichtung des Kunststoffrohres, wobei der Schlitz auch vor
teilhafterweise mittig durch die Festlegungsgeometrie selbst hindurchläuft. Auf diese Weise
kann, wenn die Festlegungsgeometrie zur Festlegung verwendet wird, gleichzeitig auch der
Schlitz verschlossen werden. Hierbei kann eine später noch zu erörternde Festlegungsein
richtung oder aber auch eine separate Verschlusseinrichtung zum Einsatz kommen. Diese
kann beispielsweise aus einem Bügel bestehen, der die Festlegungsgeometrie umgreift und in
die Öffnungen bzw. Aussparungen der Festlegungsgeometrie eingreift, um somit dauerhaft
aber reversibel den Schlitz zu verschließen. Um das erfindungsgemäße Kunststoffwellrohr
leichter aufweiten zu können, falls ein Schlitz vorhanden ist, ist es vorteilhaft, wenn das
Kunststoffwellrohr einen Schwächungsbereich hat, um den die an diesen angrenzenden Be
reiche des Wellrohres verschwenkt werden können, um den Schlitz zu erweitern. Bei diesem
Schwächungsbereich kann es sich um ein Scharnier bzw. Filmscharnier oder dgl. handeln.
Dabei ist es erforderlich, dass die Wellungen an diesem Schwächungsbereich niedriger ausge
formt sind und unmittelbar an dem Schwächungsbereich vollends verschwinden. Eine solche
Ausführungsform lässt sich leicht aufschwenken und verschließen. Falls lediglich eine Reihe
von Festlegungsgeometrien vorgesehen ist, kann es vorteilhaft sein, den Schwächungsbereich,
bzw. den Scharnierbereich gegenüber dem Schlitz vorzusehen, wobei der Schlitz natürlich
auch wiederum durch die Festlegungsgeometrien hindurchgehen kann.
Vorteilhafterweise ist das erfindungsgemäße Kunststoffwellrohr so ausgebildet, dass es um
ein Wellrohr herum gelegt werden kann, um das Wellrohr über die Festlegungsgeometrien
festlegen zu können. Insoweit funktioniert das Kunststoffwellrohr gemäß der vorliegenden
Erfindung dann als Wellrohrbefestigungseinrichtung natürlich lässt sich dies besonders leicht
bewerkstelligen, wenn das erfindungsgemäße Kunststoffwellrohr, wie bereits ausgeführt, mit
einem Schlitz und ggf. einem Schwächungsbereich zur Bildung eines Scharniers versehen ist.
Um die Funktion als Wellrohrbefestigungseinrichtung günstig erfüllen zu können, ist es vor
teilhaft, wenn das Kunststoffwellrohr gemäß der Erfindung zu Abschnitten mit einer be
grenzten Anzahl von Wellungen abgelenkt wird. Beispielsweise dürften zwei oder drei Wel
lungen ausreichen, um eine sichere Festlegung vorzunehmen. Auch eine Wellung reicht be
reits aus, um das Kunststoffwellrohr gemäß der Erfindung als Wellrohrbefestigungseinrich
tung oder Befestigungseinrichtung allgemein einsetzen zu können.
Vorteilhafterweise wird das erfindungsgemäße Wellrohr mit einer Festlegungseinrichtung
versehen, die in die Öffnungen an den Flanken der Festlegungsgeometrien einzugreifen ver
mögen. Dabei kann die Festlegungseinrichtung vorteilhafterweise Schenkel aufweisen, die
bevorzugt federelastisch sind, die mit der Festlegungsgeometrie zur wenigstens teilweisen
Überlappung bringbar sind. Dabei sollte wenigstens ein Schenkel eine Eingriffserstreckung
aufweisen, die in eine der Öffnungen bzw. Aussparungen der Festlegungsgeometrie eingrei
fen, um einen Formeingriff zur Festlegung bewerkstelligen zu können. Die Schenkel können
eine beispielsweise jochartige Erstreckung bilden. Um eine besonders innige Festlegung zu
ermöglichen, kann jedem der Schenkel eine Eingriffs- bzw. Festlegungserstreckung zugeord
net sein, die in bevorzugt einander gegenüberliegende Aussparungen bzw. Öffnungen in den
Festlegungsgeometrien eingreifen. Dementsprechend weisen dann auch die Schenkel an ge
genüberliegenden Stellen die jeweiligen Eingriffs- bzw. Festlegungserstreckungen auf.
Vorteilhafterweise umfassen die Festlegungseinrichtungen auch Halteabschnitte, um die Be
festigung beispielsweise an einem Fahrzeugchassis, irgendwelchen Verstrebungen, oder dgl.
zu ermöglichen. Ein solcher Halteabschnitt kann beispielsweise in der Form eines Dübels,
eines Hakens oder dgl. vorgesehen sein. Auch eine Schraubbefestigung, ein Spannbügel, ein
Kabelbinderabschnitt oder dgl. können hier vorgesehen sein, um im Hinblick auf diverse Ein
bausituation flexibel reagieren zu können.
Gemäß der Erfindung wird die eingangs gestellte Aufgabe auch durch eine Wellrohrbefesti
gungseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 21 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltun
gen dieses erfindungsgemäßen Gedankens werden durch die Unteransprüche hervorgeho
ben, die von dem Anspruch 21 abhängen.
Die gemäß diesem Aspekt der Erfindung zu erzielenden Vorteile beruhen darauf, dass der
Umfassungsabschnitt eine Wellungsstruktur aufweist, wobei der im Verlauf des Um
fassungsabschnittes vorgesehene Halteabschnitt in Axialrichtung geteilt ist, d. h., der Um
fassungsabschnitt lässt sich aufschwenken bzw. aufbiegen. Auf diese Weise ist es möglich,
den Umfassungsabschnitt um ein Wellrohr zu legen, wobei anschließend, nachdem der Um
fassungsabschnitt geschlossen ist, um den Halteabschnitt eine diesen und damit den Um
fassungsabschnitt schließende Festlegungseinrichtung herumgelegt werden kann. Über die
Festlegungseinrichtung kann die erfindungsgemäß ausgebildete Wellrohrbefestigungsein
richtung mit dem darin eingefassten Wellrohr an der Wandung eines Gehäuses, in einem
Kabelschacht, in einem Motorraum oder dgl. festgelegt werden.
Vorteilhafterweise ist der Umfassungsbereich mit einem Schwächungsbereich, einer Schar
niereinrichtung oder dgl. versehen, die wenigstens in etwa gegenüber dem Teilungsbereich
des Halteabschnittes angeordnet ist. Hierdurch wird das Aufschwenken des Umfassungsbe
reichs, der manschettenartig ausgebildet ist, wesentlich erleichtert, was die Handhabung
begünstigt.
Vorteilhafterweise endet die Wellrohrbefestigungseinrichtung in Axialrichtung in jeweiligen
endseitigen Wellentälern. Wie bereits angedeutet, ist der Umfassungsbereich manschetten
artig ausgebildet, d. h., im einfachsten Falle handelt es sich um ein Wellrohr, das längsge
schlitzt ist, wobei in dem Bereich des Schlitzes der Halteabschnitt angeordnet ist, wobei
gegenüber dem Halteabschnitt vorteilhafterweise der Schwächungsbereich vorgesehen sein
kann. Wenn die Wellrohrbefestigungseinrichtung mittels einer Endlosherstellung mittels
eines Extruders in Kombination mit einem anschließenden Korrugator hergestellt wird, ist
gemäß dieser vorteilhaften Ausgestaltung dafür zu sorgen, dass eine Trennung des Endlos
materialstranges immer jeweils in den Wellentälern erfolgt. Wird dann die entsprechend
präparierte Wellrohrbefestigungseinrichtung über ein entsprechendes Wellrohr gelegt und
mittels einer Festlegungseinrichtung, die um den Halteabschnitt herumliegt, geschlossen,
kommen die Enden der Wellrohrbefestigungseinrichtung innerhalb von Wellentälern des
festzulegenden Wellrohres zu liegen, so dass ein Verhaken der Wellrohrbefestigungsein
richtung mit anderen Gegenständen nicht möglich ist. Andererseits wird durch die Wel
lungsstruktur des Wellrohres dieses in Axialrichtung des Wellrohres ebenfalls festgelegt.
Falls das Wellrohr innerhalb der erfindungsgemäßen Einrichtung frei drehbar sein soll, was
die Montage erleichtert und darüber hinaus Spannungen beispielsweise thermischer Art frei
geben kann, kann die Wellungsstruktur am Umfassungsabschnitt flacher ausgebildet sein,
als die des zu umfassenden Wellrohres. Dies ist insbesondere dann von Wert, wenn das
Wellrohr einen Längsschlitz aufweist, der sich ansonsten mit Unebenheiten der Wellrohrbe
festigungseinrichtung gemäß der Erfindung bzw. mit dem Längsschlitz im Halteabschnitt
verhaken könnte. Durch das Verhaken körnte sich das längsgeschlitzte Wellrohr entlang
seines Schlitzes öffnen und die darin aufgenommenen Kabel könnten herausschauen. Um
dies zu vermeiden, ist die Wellungsstruktur vorteilhafterweise am Umfassungsabschnitt fla
cher ausgebildet, so dass die verhakungsgefährdeten Abschnitte des Wellrohres und der er
findungsgemäßen Einrichtung voneinander ferngehalten werden können.
Auch kann es von Vorteil sein, wenn in Axialrichtung des zu umfassenden Rohres über die
Länge des Umfassungsabschnittes in Axialrichtung weniger Wellungen ausgebildet sind, als
das Wellrohr über die gleiche Länge aufweist. Dabei ist es bevorzugt, wenn jede zweite,
dritte oder dgl. Wellung des Wellrohres eine Entsprechung am Umfassungsabschnitt auf
weist und die Wellungen dazwischen weggelassen sind. Auf diese Weise kann einerseits
Material eingespart werden und andererseits kann ein Korrugator zur Herstellung mit einer
einfachen Struktur der Halbformen ausgebildet werden, wobei dennoch das Wellrohr erfin
dungsgemäß in Längsrichtung fixiert werden kann.
Wie eingangs bereits angedeutet, ist die gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtung über
die Festlegungseinrichtung verriegelbar und an einem Gegenstand, etwa einem Gebäude
oder einem Kraftfahrzeug, festlegbar. Dabei wird die Festlegungseinrichtung teilweise zu
dem Halteabschnitt komplementär ausgebildet sein, um diesen mit Haltefunktion derart um
greifen zu können, dass die erfindungsgemäße Einrichtung verschlossen ist. Eine schrau
benartige, klammerartige oder sonst wie ausgebildete Einrichtung ist an der Festlegungsein
richtung in beliebiger Weise vorgesehen, um die Festlegungseinrichtung und damit die er
findungsgemäße Einrichtung nebst dem von dieser gehaltene Wellrohr zu befestigen.
Um eine Montage der erfindungsgemäßen Einrichtung zu erleichtern, kann es in einem
warmplastisch verformbaren Zustand aufgeweitet sein, um in den Umfassungsabschnitt dau
erhaft eine Vorspannung einzuprägen, die im Öffnungsrichtung wirkt, um die Montage je
denfalls zu erleichtern.
Auf die ansonsten für Wellrohre wertvolle Flexibilität kann im Bereich der Wellrohrbefesti
gungseinrichtung verzichtet werden, d. h., die Wellrohrbefestigungseinrichtung kann für
sich oder in Verbindung mit dem festzulegenden, bevorzugt längsgeschlitzten Wellrohr
steif sein.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand der beigefügten Figuren näher erläu
tert, wobei weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale gemäß der Erfindung offenbart wer
den, wobei
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Wellrohrbefestigungseinrichtung mit Merkmal
gemäß dem zweiten Aspekts der Erfindung darstellt
Fig. 2 und 2a eine Seitenansicht eines Kunststoffwellrohres gemäß dem ersten Aspekt der
vorliegenden Erfindung und einen Querschnitt A-A durch diese Ausfüh
rungsform darstellen; und
Fig. 3 und 3a eine Ausführungsform des ersten Aspekts in der gleichen Darstellungsform
wie die Fig. 2 und 2a zeigen.
Die in der Fig. 1 dargestellte Ausführungsform einer Wellrohrbefestigungseinrichtung 10
weist einen Umfassungsbereich 50, 52 auf, durch den der Umfang des Umfassungsbereiches
im Bereich eines Wellentales 52 und im Bereich eines Wellenberges 50 von Wellungen des
Umfassungsbereiches aufgezeigt wird. Ein. Halteabschnitt 12 ist im Verlauf des Umfas
sungsabschnittes 50, 52 vorgesehen, wobei der Halteabschnitt 12 entlang der Linie 20 ge
teilt bzw. geschnitten ist, so dass der Umfassungsbereich 50, 52 und der Halteabschnitt 12
um die Linie 20 aufklappbar sind.
Der Halteabschnitt 12 weist Schultern 14 auf, die sich über eine Einformung 16 von den
Wellungen des Umfassungsabschnitts 50, 52 abheben. In die Wellenberge 50 sind zudem
Schulterabschnitte 18 eingearbeitet, die zur Ausprägung des Halteabschnittes 12 dienen.
Eine passende Festlegungseinrichtung (nicht dargestellt) greift in die rechts und links der
Schnittlinie 20 vorgesehenen Bereiche 16 ein und verschließt damit den Umfassungsbereich
50, 52. Verfolgt man eine Symmetrielinie 58, auf der auch die Schnittlinie 20 liegt, erkennt
man der Schnittlinie 20 und dem Halteabschnitt 12 gegenüber einen Schwächungsbereich,
der als Filmscharnier 80 ausgebildet sein kann. Durch das Vorhandensein dieses Filmschar
niers 80 ist es möglich, ohne großen Kraftaufwand die erfindungsgemäße Einrichtung auf
zuschwenken, um sie um ein entsprechendes Wellrohr zu legen. Innerhalb der erfindungs
gemäßen Einrichtung 10 wird ein Wellrohr gehalten, das vorzugsweise einen geringeren
Wellungstalaussendurchmesser aufweist, als der Wellungstalinnendurchmesser 52, so dass
hier ein Spielraum ist, um eine freie Drehbarkeit zu ermöglichen. Umgekehrt ist es jedoch
bevorzugt, dass am Wellungsbergaussendurchmesser das Wellrohr an dem Wellungsbergin
nendurchmesser 50 der erfindungsgemäßen Einrichtung 10 anliegt, um eine Verschiebung in
Längsrichtung des Wellrohres zu unterbinden.
Während der Korrugation vergeben sich herstellungsbedingt Materialansammlungen 53, die
beispielsweise als Verdrehsicherungen, falls gewünscht, zum Einsatz kommen können.
In Bezug auf die erfindungsgemäße Einrichtung 10 ist es wesentlich, dass diese nicht durch
Spritzguss hergestellt werden muss, was ein relativ teures Verfahren ist. Es ist möglich,
eine derartige Einrichtung 10 mittels eines kontinuierlichen Prozesses herzustellen, d. h., aus
einem Extruder wird ein weichplastisch verformbarer Materialabschnitt ausgegeben, der in
einen Korrugator eingeleitet wird, in dem über ein Überdruck- bzw. Unterdruckverfahren,
die beide im Stand der Technik ausreichend bekannt sind, so dass eine Erörterung hier nicht
erforderlich ist, die Strukturen ausgebildet werden. Wesentlich ist dabei, dass entlang der
Symmetrielinie 58 eine Trennung von Halbformen des Korrugators erfolgen kann. Sobald
die Endlosbahn mit Einrichtungen gemäß der Erfindung aus dem Korrugator herauskommt,
kann diese mittels eines Messers einseitig aufgeschnitten werden, um die Schnittlinie 20
bereitzustellen, die den Halteabschnitt 12 in Axialrichtung durchzieht.
Unmittelbar nach dem Schneiden kann die Materialbahn, die noch bzw. wieder weichplas
tisch verformbar sein sollte auf einen Aufweitungsdorn auflaufen, um in das Material eine
Kraft einzuprägen, die die Einrichtung automatisch öffnet, falls sie nicht über eine Festle
gungseinrichtung verschlossen wird.
Vor oder nach dem Einprägen der in Aufschwenkrichtung wirkenden materialspezifischen
Vorspannung kann die Materialbahn aus Wellrohrbefestigungseinrichtungen gemäß der Er
findungen in einzelne Einrichtungen 10 geschnitten werden, wobei, wie oben angedeutet,
der Schnitt jeweils in Wellentälern erfolgt.
Die Fig. 2 zeigt ein Kunststoffwellrohr gemäß einem ersten Aspekt nach der vorliegenden
Erfindung, wobei ein Rohrkörper 100 mit Wellungen 108 mit Wellungstälern 106, Wel
lungsflanken 104 und Wellungsbergen ausgestattet sind, die ebenfalls auf das Bezugszeichen
108 zu lesen sind.
An den Wellungsbergen 108 sind Festlegungsgeometrien 112 angeformt, die Aussparungen
bzw. Öffnungen 116a aufweisen.
Die Festlegungsgeometrien 112 mit den Öffnungen bzw. Aussparungen 116a, die sowohl
im Korrugator über die Formhälften in die Festlegungsgeometrien 112 eingebracht werden
können, als auch später durch eine warmplastische Verformung oder durch Bohren, Stanzen
oder dgl. vorgesehen werden können, sind, wie aus dem Schnitt A-A gemäß Fig. 2a auch
ersichtlich ist, mit senkrechten Flanken 118 versehen. So dass eine Festlegungseinrichtung
über die Festlegungsgeometrie 112 geschoben werden kann. Dabei kann die Festlegungsge
ometrie mit beweglichen bzw. flexiblen Schenkeln versehen sein, oder aber auch mit starren
Schenkeln, wobei die Flexibilität der Flanken 118 der Festlegungsgeometrien 112 für et
waige Festlegungs- oder Freigabeoperationen eingesetzt werden kann. Natürlich kann auch
eine Flexibilität sowohl der Flanken 118 der Festlegungsgeometrie 112 als auch etwaiger
Schenkel oder einer etwaigen jochartigen Ausbildung einer Festlegungseinrichtung einge
setzt werden.
Fig. 2a, der im einzelnen eine Festlegungsgeometrie 112 zu entnehmen ist, zeigt prinzipiell
die gleichen Bestandteile wie die Fig. 2, so dass bezüglich der bereits beschriebenen Be
standteile eine Wiederholung erübrigt werden kann. Eine Schulter 118 an der Basis einer
Festlegungsgeometrie 112 kann, muss jedoch nicht vorgesehen sein, da auch, wenn die
Festlegungsgeometrie 112 unmittelbar in den Umfangsradius des Wellrohres an dessen
Wellenbergflanke übergeht, eine ausreichende Flexibilität einerseits und einer ausreichenden
Stabilität andererseits des erfindungsgemäße Rohres ermöglicht werden kann. In dem Fall,
dass lediglich eine Festlegungsgeometrie vorgesehen ist, ist es jedoch möglich, ohne eine
wesentliche Versteifung des Rohres die Festlegungsgeometrie nicht auf dem Wellenberg
vorzusehen, sondern im Verlauf einer Wellungsflanke 104.
Um eine Versteifung zu vermeiden, sollten die Festlegungsgeometrien 112 in Längserstre
ckungsrichtung abgerundet sein, bzw. sollten deren Flanken 111 nicht zu ausladen, insbe
sondere von den Wellentälern zurückweichend abgeschrägt sein. Um vermeiden zu können,
dass bei dem Biegen eines erfindungsgemäßen Wellrohres die einander gegenüberliegenden
Flanken 111 benachbarter Festlegungsgeometrien an einander anstoßen und eine Biegung
des Wellrohres behindern.
Gemäß Fig. 2a hat eine Festlegungsgeometrie 112 zwei Löcher bzw. Aussparungen, Aus
nehmungen 116a, 116b, die sowohl in Bezug auf die Längserstreckungsachse des Wellroh
res als auch in Bezug auf die Symmetrieachse der Festlegungsgeometrie 112 einander ge
genüber liegen. Ein Endabschnitt 114 schließt sowohl das Rohr selbst als auch die Festle
gungsgeometrie 112 ab. Die Flanke 118 geht in die Schulter 119 über. Eine (nicht darge
stellte) Festlegungseinrichtung kann gegen den Abschnitt 114 anliegen, während sich von
der Festlegungseinrichtung erstreckende Schenkel an die Flanken 118 anlehnen und mit die
sen wenigstens teilweise zur Überlappung gebracht werden, wobei wenigstens einer der
Schenkel eine Festlegungserstreckung aufweist, die wenigstens eine der Aussparungen der
Öffnungen 116a, 116b eingreift. Um einen besonders festen Halt zu erzielen, weist jeder
der Schenkel der Festlegungseinrichtung jeweils eine Festlegungserstreckung auf.
In der Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung zu erkennen. Hierbei sind wiederum vorgesehene Festlegungsgeometrien 112
prinzipiell genauso ausgebildet, wie die anhand der Fig. 2a im Detail beschriebene Festle
gungserstreckung 112. Eine neuerliche Beschreibung erübrigt sich deshalb.
Abweichend von der Ausführungsform gemäß Fig. 2 sind bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 3 über den Umfang verteilt und zwar jeweils in einem Winkelabstand von 90° zuein
ander. Ein derartiges Rohr kann natürlich variabel in diversen Raumrichtungen an irgendei
nem Gegenstand festgelegt werden, während das Rohr gemäß Fig. 2 verdrillt werden muss
um eine Befestigung dieses Rohres auf einer von der Festlegungsgeometrie 112 gemäß Fig.
2 abgewandten Seite bewerkstelligen zu können.
Es braucht nicht weiter erwähnt zu werden, dass ein Schlitz oder ein Scharnier 20, 80, wie
in Fig. 1 dargestellt, bei dem Rohr gemäß Fig. 2 sowie bei dem Rohr gemäß Fig. 3 glei
chermaßen vorgesehen werden können. Bei dem Rohr gemäß Fig. 2 kann der Schlitz bei
spielsweise mittig auf der Symmetrieachse vorgesehen werden, um die Festlegungsgeomet
rie 112 gemäß Fig. 2a in der Schnittdarstellung symmetrisch ist. In diesem Fall kann mittels
einer Art von Klammer mit entsprechenden Schenkeln, wie sie oben der Festlegungsein
richtung zugeordnet worden sind, dauerhaft aber reversibel verschlossen werden. Ein
Scharnier bzw. Filmscharnier 80 gemäß Fig. 1 kann besonders bevorzugt um 180° versetzt
dem Schlitz genau gegenüber vorgesehen werden. Andererseits ist es auch möglich, das
Scharnier wie auch den Schlitz anderenorts vorzusehen. Entsprechendes gilt auch für das
Rohr gemäß Fig. 3. Hier kann beispielsweise das Scharnier durch einen Abschnitt hindurch
laufen, der in der oberen Abschlussfläche 114 (siehe Fig. 2a) einer Festlegungsgeometrie
112 liegt. Genau gegenüber dieses Scharniers kann ein Schlitz durch das Wellrohr, um die
ses zu öffnen, ebenfalls durch einen Abschnitt 114 einer Festlegungsgeometrie 112 hin
durchlaufen.
Die Wellrohre gemäß den Fig. 2 und 3 (sowie 2a, 3a) können sowohl für sich als Wellrohr
als auch als Halterung für ein Wellrohr, dass zu umschließen ist, dienen, wobei für diesen
Fall natürlich die Variante besonders zu bevorzugen ist, die einen Schlitz aufweist und be
vorzugt auch mit einer als Scharnier dienenden Schwächungsstelle versehen ist.
Die oben beschriebenen Wellrohre können in der Form von Wellrohrbefestigungseinrich
tungen sowohl derart eingesetzt werden, dass das festzulegende Rohr in Bezug auf die Well
rohrbefestigungseinrichtung frei drehbar ausgestaltet sein kann oder, beispielsweise mittels
einer entsprechenden Ausbildung der Wellungen mit dem festzulegenden Wellrohr in einen
Eingriff treten kann, so dass das von der Wellrohrbefestigungseinrichtung festzulegende
Wellrohr unverdrehbar umschlossen wird bzw. nur unter enormen Kraftaufwand verdreht
werden kann. Dies gilt für die Erfindung sowohl gemäß dem ersten als auch gemäß dem
zweiten Aspekt.
Claims (29)
1. Kunststoffwellrohr mit einem Rohrkörper (100) und mit Wellungen (108) an dem
Rohrkörper, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Wellungen an ihrem
Wellenberg eine radial auswärts von der Längsachse des Rohrkörpers erstreckte Fest
legungsgeometrie (112) aufweist, die eine Struktur, insbesondere eine Öffnung oder
Aussparung, aufweist, die zur Festlegung des Kunststoffrohres dient.
2. Kunststoffwellrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegungs
geometrie mehr als eine Öffnung bzw. Aussparung (116a, 116b) aufweist.
3. Kunststoffwellrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwei Öffnun
gen bzw. zwei Aussparungen symmetrisch an der Festlegungsgeometrie (112) in Be
zug auf die Längsachse des Rohrkörpers gegenüberliegen.
4. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Wellenberge (108) mit der Festlegungsgeometrie (12, 112) ausgestattet sind.
5. Kunststoffwellrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegungs
geometrie (12, 112) in Bezug auf die Längsachse des Rohrkörpers in einer Reihe an
den Wellenbergen angeordnet sind.
6. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein Wellenberg mehr als eine Festlegungsgeometrie (112) aufweist.
7. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Festlegungsgeometrie (112) in Umfangsrichtung im Abstand von 90° und/oder
180° angeordnet sind.
8. Kunststoffwellrohr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegungs
geometrien, die an mehreren Wellungen vorgesehen sind, in Bezug au die Längsachse
des Rohrkörpers in mehreren Reihen, insbesondere entsprechend dem graduellen Ab
stand in Umfangsrichtung, angeordnet sind.
9. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
jedem Wellenberg wenigstens eine Festlegungsgeometrie zugeordnet ist.
10. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
das Kunststoffwellrohr in Längserstreckungsrichtung einen Schlitz (20) aufweist.
11. Kunststoffwellrohr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (20)
durch die Festlegungsgeometrie (112) insbesondere mittig in Bezug auf die Längs
erstreckungsrichtung des Kunststoffwellrohres hindurch läuft.
12. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
dass das Kunststoffwellrohr einen Schwächungsbereich (80), einen Scharnierbereich
(80) oder dgl. aufweist.
13. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
das Kunststoffwellrohr ausgebildet ist, um ein Wellrohr zu umschließen, um das Well
rohr über die Festlegungsgeometrien (112) festzulegen.
14. Kunststoffwellrohr nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff
wellrohr zu Abschnitten mit einer begrenzten Anzahl von Wellungen abgelängt ist, die
als Wellrohrbefestigungseinrichtungen einsetzbar sind.
15. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Festlegungseinrichtung vorgesehen ist, die wenigstens teilweise komplementär zu
der Festlegungsgeometrie (112) ausgebildet ist.
16. Kunststoffwellrohr nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegungs
einrichtung in die Öffnung bzw. Öffnungen oder Aussparung bzw. Aussparungen, d. h.
die Struktur der Festlegungsgeometrie, eingreift.
17. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
dass die Festlegungseinrichtung wenigstens zwei bevorzugt federelastische Schenkel
aufweist, die mit der Festlegungsgeometrie zur wenigstens teilweisen Überlappung
bringbar sind.
18. Kunststoffwellrohr nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel
eine jochartige Erstreckung bilden.
19. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Schenkeln wenigstens eine, bzw. an gegenüberliegenden Schenkeln je
weils eine Festlegungserstreckung vorgesehen ist, die in die Aussparung(en) bzw.
Öffnung(en) (116a, 116b) eingreifen.
20. Kunststoffwellrohr nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass die Festlegungseinrichtung einen Halteabschnitt aufweist.
21. Wellrohrbefestigungseinrichtung für ein Wellrohr, das bevorzugt einen Längsschlitz
aufweist, mit den folgenden Merkmalen:
- - mit einem das Wellrohr umfänglich umfassenden Abschnitt (50, 52);
- - mit einem Halteabschnitt (12) am Umfassungsabschnitt;
- - der Umfassungsabschnitt (50, 52) weist eine Wellungsstruktur auf;
- - der Umfassungsabschnitt ist im Bereich des Halteabschnitts (12) in Axialrichtung geteilt (20).
22. Wellrohrbefestigungseinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass
gegenüber dem Teilungsbereich (20) des Halteabschnitts (12) der Umfassungsab
schnitt (50, 52) einen Schwächungsbereich, einen Scharnierbereich (80) oder dgl.
aufweist.
23. Wellrohrbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch
gekennzeichnet, dass die Wellrohrbefestigungseinrichtung (10) in Axialrichtung in
jeweiligen endseitigen Wellentälern endet.
24. Wellrohrbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Wellungsstruktur am Umfassungsabschnitt (50, 52) flacher
ist, als die des zu umfassenden Wellrohres.
25. Wellrohrbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Wellungsstruktur in Axialrichtung des zu umfassenden Rohres
über die Länge des Umfassungsabschnitts (50, 52) in Axialrichtung weniger Wellun
gen umfasst als das Wellrohr, wobei bevorzugt zu jeder zweiten, dritten oder dgl.
Wellung des Wellrohres eine Entsprechung am Umfassungsabschnitt (50, 52) vorge
sehen ist.
26. Wellrohrbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 25, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Halteabschnitt (12) in die Wellungsstruktur, bevorzugt in die
Wellenberge (50) eingeformt ist.
27. Wellrohrbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Umfassungsabschnitt (50, 52) mittels einer mit dem Halteab
schnitt (12) verbindbaren Festlegungseinrichtung verriegelbar ist, mit der die Well
rohrbefestigungseinrichtung festlegbar ist.
28. Wellrohrbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 27, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Wellrohrbefestigungseinrichtung (10) mittels eines Korruga
tors als zu vereinzelndes Endlosmaterial herstellbar ist.
29. Wellrohrbefestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 28, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Wellrohrbefestigungseinrichtung (10) in warmplastisch bzw.
weichplastisch verformbarem Zustand aufweitbar ist, um dieser im erkalteten Zu
stand eine Vorspannung in Öffnungsrichtung einzuprägen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10048396A DE10048396A1 (de) | 1999-09-30 | 2000-09-29 | Kunststoffwellrohr |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29917212U DE29917212U1 (de) | 1999-09-30 | 1999-09-30 | Wellrohrbefestigungseinrichtung |
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|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE10335202A1 (de) * | 2003-07-30 | 2005-02-24 | Auto Kabel Managementgesellschaft Mbh | Kabelschacht für Leistungskabel |
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1999
- 1999-09-30 DE DE29917212U patent/DE29917212U1/de not_active Expired - Lifetime
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2000
- 2000-09-29 DE DE10048396A patent/DE10048396A1/de not_active Ceased
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202004021673U1 (de) | 1990-04-29 | 2010-03-04 | Auto-Kabel Management Gmbh | Kabelschacht für Leistungskabel |
| DE10335202A1 (de) * | 2003-07-30 | 2005-02-24 | Auto Kabel Managementgesellschaft Mbh | Kabelschacht für Leistungskabel |
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Also Published As
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