DE1004331B - Einrichtung zum Aufheizen von Pressluft in einem Rekuperator - Google Patents

Einrichtung zum Aufheizen von Pressluft in einem Rekuperator

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DE1004331B
DE1004331B DEF13086A DEF0013086A DE1004331B DE 1004331 B DE1004331 B DE 1004331B DE F13086 A DEF13086 A DE F13086A DE F0013086 A DEF0013086 A DE F0013086A DE 1004331 B DE1004331 B DE 1004331B
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Germany
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compressed air
recuperator
heat
heat exchanger
air
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Max Lackmann
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DEMAG DRUCKLUFTTECH
Frankfurter Maschinenbau AG
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DEMAG DRUCKLUFTTECH
Frankfurter Maschinenbau AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/58Cooling; Heating; Diminishing heat transfer
    • F04D29/582Cooling; Heating; Diminishing heat transfer specially adapted for elastic fluid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aufheizen von Preßluft in einem Rekuperator Will man hochgespannte Luft als Energieträger zum Antrieb von Preßluftgeräten, insbesondere auch zum Antrieb von schweren Schmiedehämmern benutzen, so ist man bestrebt, sie vorher möglichst hoch aufzuheizen, um das gesamte zur Verfügung stehende Druck- bzw. Temperaturgefälle in einer Expansionsstufe weitestgehend wirtschaftlich ausnutzen zu können. Wenn die erzeugte Preßluft nun Schmieröl enthält, wie dieses beispielsweise bei mit 01 geschmierten Kolbenkompressoren der Fall ist, so muß dieses zunächst möglichst gänzlich ausgeschieden werden, bevor man die gewünschten hohen Aufheizungstemperaturen ohne Gefahr erreichen will.
  • In Walzwerken und Hammerschmieden nutzt man beispielsweise zum Aufheizen der Preßluft zweckmäßigerweise die Wärme aus, die in der Abhitze, d. h. in den Abgasen der Glüh- und Tieföfen sowie der Schmiedeöfen usw., enthalten ist. Diese immer noch sehr heißen Abgase werden durch Rekuperatoren hindurchgeleitet, in denen sie ihre Wärme zum großen Teil an den oder die darin angeordneten Wärmeaustauscher und somit auch an die in Rohren durch diese hindurchgeleitete Preßluft abgeben können. Da nun die Preßluftentnahme in den Betrieben oftmals sehr schwankend ist, so ist auch der Luftdurchgang durch das im Rekuperator untergebrachte Wärmeaustauschersystem stets mehr oder weniger unregelmäßig. Aus diesem Grunde versucht man die Rekuperatoren in Abhängigkeit vom Preßluftverbrauch zu regeln, indem man den von den Wärmeöfen kommenden Abhitzestrom vorzugsweise durch wahlweise Umsteuerung mit Hilfe von Klappen usw. so leiten kann, daß er einerseits das Wärmeaustauschersystem umspült, wobei er einen großen Teil seiner Wärme an dieses abgibt, und andererseits so von diesem Wärmeaustauscher abgelenkt wird, daß er, ohne diesen zu erfassen, unmittelbar an eine andere Stelle abgeführt wird. Besondere Gefahren könnten dadurch entstehen, daß die in einem Rekuperator aufgeheizte Luft bei vorübergehendem Absinken des Verbrauches zur Ruhe kommt und daß die in den Wandungen des Rekuperators aufgespeicherte Wärme plötzlich allein auf das in dem Wärmeaustauschersystem ruhende Preßluftquantum zur Wirkung kommt. Dadurch kann eine unerwünschte und gefährliche Überhitzung der Preßluft mit allen sich hieraus ergebenden nachteiligen Folgen entstehen.
  • Diese Gefahr wird durch die Anordnung des erfindungsgemäßen Umwälzsystems abgewandt, in dem zwischen dem Windkessel und dem Drucklufteinlaßstutzen des Rekuperators eine mit einem Umwälzlüfter versehene Rückflußleitung angeordnet ist. Hierdurch wird einerseits die im Rekuperator befindliche Preßluft in dauernder Bewegung gehalten und andererseits das Volumen des Windkessels als ausgleichender Wärmespeicher so wirksam, daß die in den Wandungen des Rekuperators und des Wärmeaustauschers aufgespeicherte Wärme auf ein verhältnismäßig großes Luftquantum entsprechend dem Kesselinhalt und nicht nur auf die kleine Luftmenge des Wärmeaustauschers allein wirksam wird.
  • Die erfindungsgemäße Umwälzeinrichtung ist durch die schematische Zeichnung veranschaulicht. Der Aufbau und die Wirkungsweise der Anlage seien im folgenden erklärt: Zur Regelung auf eine bestimmte Solltemperatur im System einer Preßlufterzeugungsanlage, bei der die Preßluft durch eine Leitung 11 über einen Drucklufteinlaßstutzen 14, einen Wärmeaustauscher 1, über einen Druckluftauslaßstutzen 15 und eine weitere Leitung in einen Windkessel 3 geführt wird, ist ein nicht dargestellter Thermostat oder eine entsprechende gleichwirkende andere temperaturabhängige Einrichtung vorgesehen, welche in Abhängigkeit von der im Windkessel 3 oder in der Rückflußleitung 8 oder auch an dem Stutzen 13 der Preßluftentnahme herrschenden Temperatur so auf die Steuerorgane 4, 5 und 5' des Rekuperators 2 einwirkt, daß die Temperatur im Windkessel 3 auf einem bestimmten Sollwert oder wenigstens doch in dessen Nähe gehalten wird. Beim Erreichen der Maximaltemperatur wird der Zufluß der Abhitze zum Rekuperator 2 durch Schließen der Klappen 5 und 5' unterbrochen, wodurch gleichzeitig eine unmittelbare Durchführung bzw. Geradeausleitung der Abgase vom Ofen in den Fuchs erfolgt. Dieser Zustand wird besonders dann erreicht, wenn keine oder keine nennenswerte Entnahme von aufgebeizter Preßluft stattfindet. Für den Fall, d,aß die Entnahme an Preßluft gleich Null ist, bleibt durch den Einfluß des Umwälzlüfters 7 die Zirkulation zwisehen Rekuperator 2 und Windkessel 3 erhalten, ohne daß eine örtliche Überhitzung im Wärmeaustauscher 1 des Rekuperators 2 entstehen kann. Hierbei muß der Wirkdruck des Umwälzlüfters 7 so ausgelegt sein, daß er dem Druckabfall im Wäi meaustauscher 1 und dem Widerstand der Rückflußleitung 8 entspricht und daß die Geschwindigkeit, mit der die Preßluft den Wärmeaustauscher 1 des Rekuperators 2 durchströmt - unabhängig von der Preßluftentnahme - konstant oder nahezu konstant bleibt.
  • Sobald nun die Temperatur im Windkessel 3 gesunken ist, wobei es gleichgültig ist, ob dieses durch Entnahme von aufgeheizter Preßluft oder durch den Einfluß der Geradeausleitung 6 bzw. durch das Abschalten des Rekuperators 2 erfolgt, wird durch die Auslösung des Kontaktthermometers 9, das an eine elektrische Kontaktleitung 12 angeschlossen ist, die Ausschaltung des Rekuperators 2 wieder aufgehoben. Der Nachschub bzw. Durchfluß von Wärme aus der Abhitzeleitung 10 in den Rekuperator 2 und somit zum Wärmeaustauscher 1 bezinnt von neuem. Auf diese Weise wird einerseits infolge der großen Wärmeaufnahmefähigkeit des Windkessels 3 und durch den fortgesetzten Preßluftumlauf zwischen diesem und dem Wärmeaustauscher 1 die gefürchtete Überhitzung der Preßluft vermieden und andererseits ein starker Temperaturabfall ausgeschlossen, der eintreten kann, wenn bei Verzicht auf die Anwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung »zwangläufig« mit einer längere Zeit anhaltenden Wärmezufuhrsperrung zum Wärmeaustauscher 1 gerechnet werden muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aufheizen von Preßluft in einem Rekuperator mit einem Druckluftein- und -auslaßstutzen und einer Leitung zwischen dem Druckluftauslaßstutzen und einem Windkessel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Windkessel (3) und dem Drucklufteinlaßstutzen (14) des Rekuperators (2) eine mit einem Umwälzlüfter (7) versehene Rückflußleitung (8) angeordnet ist.
DEF13086A 1953-10-24 1953-10-24 Einrichtung zum Aufheizen von Pressluft in einem Rekuperator Pending DE1004331B (de)

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