DE10033807A1 - Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe - Google Patents
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Abstract
Bei einer Schaltvorrichtung eines Zahnräderwechselgetriebes ist eine Schaltwelle zur Betätigung von Schaltstangen durch ein Schalt-Stellglied axialverschiebbar sowie zum Wählen einer jeweiligen Schaltstange unter Vermittlung einer festbremsbaren Wählhülse drehbar gegenüber einem Gehäuse angeordnet. Die Bremse der durch ein Hilfsgetriebe zur Umwandlung einer hin- und hergehenden Bewegung in eine Drehbewegung mit der Schaltwelle verbundenen Wählhülse ist in Bezug auf die geometrische Bremsen-Achse für die Hubbewegungen des Betätigungsgliedes eines Brems-Stellgliedes koaxial zur Zentralachse der Wählhülse angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung nach dem
Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Bei einer bekannten Schaltvorrichtung der eingangs genannten
Art (DE 196 10 104 C2) sind Bremse und Brems-Stellglied in
Bezug auf ihre geometrische Bremsen-Achse radial zur
Zentralachse der Wählhülse angeordnet, wobei das
formschlüssige Bremseingriffsglied der Wählhülse am
Aussenumfang der letzteren befestigt ist. Aufgrund der
erforderlichen relativ hohen Bremskräfte ist es nicht
auszuschliessen, dass die Funktionssicherheit der
Schaltvorrichtung infolge auftretender Verformungen der
Wählhülse beeinträchtigt ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist im
wesentlichen darin zu sehen, die Funktionssicherheit einer
gattungsgemässen Schaltvorrichtung auch in Bezug auf die
Bremsbetätigung an der Wählhülse zu gewährleisten.
Die erläuterte Aufgabe ist gemäss der Erfindung mit den
kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1 in
vorteilhafter Weise gelöst.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung ist die
Funktionssicherheit aufgrund der hohen Formsteifigkeit der
Wählhülse in den Richtungen ihrer Zentralachse nicht mehr in
Frage gestellt, da die Bremskräfte nunmehr axial und nicht
mehr radial auf die Wählhülse einwirken.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung kann die
Wählhülse bspw. bei einer Ausführungsform an einer axial
mittleren Stelle eine durch eine Durchmesserabstufung
gebildete konzentrische Ringfläche an ihrem Aussenumfang
aufweisen, an welcher ihr formschlüssig ausgebildetes
Bremseingriffsglied vorgesehen ist, welches mit dem an einer
zum Gehäuse bewegungsfest angeordneten korrespondierenden
Ringfläche vorgesehenen formschlüssigen Bremseingriffsglied
zusammenarbeitet. Bei dieser Ausführungsform wäre die
Wählhülse axial begrenzt beweglich gegenüber dem Gehäuse
angeordnet und durch das bspw. gegenüber ihr baulich getrennt
ausgebildete und in Reihe angeordnete Betätigungsglied des
Brems-Stellgliedes beaufschlagbar.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung kann bspw. bei
einer weiteren Ausführungsform die Wählhülse mit dem baulich
von ihr getrennt ausgebildeten Betätigungsglied des Brems-
Stellgliedes in Reihe angeordnet sein, wobei die
formschlüssigen Bremseingriffsglieder an den benachbarten
Stirnseiten der hierbei axial unverschiebbar gegenüber dem
Gehäuse angeordneten Wählhülse und des hierbei in Bezug auf
die geometrische Bremsen-Achse drehfest gegenüber dem Gehäuse
angeordneten Betätigungsgliedes vorgesehen sind.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der
Schaltvorrichtung nach der Erfindung ist die
Funktionssicherheit in besonderer Weise durch die Anordnung
nach Patentanspruch 2 mit gegenseitiger bewegungsfester
Anordnung von Betätigungsglied und Wählhülse gewährleistet.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ausführungsform
der Schaltvorrichtung nach der Erfindung mit gegenseitiger
bewegungsfester Anordnung von Betätigungsglied und Wählhülse
ist eine in Axialrichtung gedrängte Bauweise durch die
Massnahme gemäss Patentanspruch 3 erreicht.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ausführungsform
der Schaltvorrichtung nach der Erfindung mit gegenseitiger
bewegungsfester Anordnung von Betätigungsglied und Wählhülse
sind Durchmesserabstufungen an der Wählhülse zur Bildung der
Ringfläche für das diesbezügliche Bremseingriffsglied durch
die Massnahme gemäss Patentanspruch 4 vermieden.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung sind der bauliche
Aufwand und die Anzahl der Fertigungstoleranzen durch die
reibschlüssige Ausgestaltung der Bremseingriffsglieder gemäss
Patentanspruch 5 verringert.
Bei der gattungsbildenden Schaltvorrichtung ist zur Betätigung
der Schaltwelle ein hilfskraftbetriebenes Schalt-Stellglied in
Form einer Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen. Unter Anwendung
dieser Betätigungsart der Schaltwelle auf die
Schaltvorrichtung nach der Erfindung kann der Bau- und
Steuerungsaufwand für die Bremse durch die Massnahme gemäss
Patentanspruch 6 in vorteilhafter Weise vereinheitlicht und
somit auch gering gehalten werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ausführungsform
der Schaltvorrichtung nach der Erfindung mit gegenseitiger
bewegungsfester Anordnung von Betätigungsglied und Wählhülse
ist die Anzahl der Bauteile in vorteilhafter Weise durch die
Ausgestaltung gemäss einem oder beiden der Patentansprüche 7
und 8 verringert.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung gestalten sich
die Leitungsführungen für die Druckversorgung der Kolben-
Zyinder-Einheiten von Schalt-Stellglied und Brems-Stellglied
durch die Anordnung gemäss Patentanspruch 9 einfach.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung sind die
Leitungswege für die Druckversorgung der Kolben-Zylinder-
Einheiten von Schalt-Stellglied und Brems-Stellglied in
besonderer Weise durch die Ausgestaltung gemäss Patentanspruch
10 kurz gehalten.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung ist die Anzahl
der für die Kolben-Zylinder-Einheiten von Schalt-Stellglied
und Brems-Stellglied erforderlichen Bauteile durch die
Ausgestaltung gemäss Patentanspruch 11 gering gehalten.
Schliesslich ist bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung
die Anzahl der für die Bremse erforderlichen Bauteile dadurch
gering gehalten, dass der Wandeinsatz für die gegenseitige
druckfeste Trennung der Zylinder von Schalt-Stellglied und
Brems-Stellglied zusätzlich als gehäusefestes
Bremseingriffsglied der Bremse gemäss Patentanspruch 12
ausgebildet ist.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einer in der Zeichnung
schematisch dargestellten Ausführungsform näher beschrieben.
In der Zeichnung bedeuten
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer
gattungsgemässen Schaltvorrichtung zur Erläuterung
ihrer Arbeitsweise,
Fig. 2 die gattungsgemässe Schaltvorrichtung von Fig. 1 in
einer Ansicht, gesehen in Richtung der Drehachse der
Schaltwelle, und
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil einer
Schaltvorrichtung nach der Erfindung mit den zum
Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelheiten
in einer die Drehachse der Schaltwelle enthaltenden
Gehäuseebene.
Unter Bezugnahme zunächst auf die Fig. 1 und 2 stimmt die
gattungsgemässe Schaltvorrichtung mit der erfindungsgemässen
Schaltvorrichtung in folgenden Merkmalen und Funktionen
überein:
In einem bei 11 lediglich angedeuteten Getriebegehäuse eines
nicht näher dargestellten Zahnräderwechselgetriebes ist eine
mit ihrer Drehachse 24-24 parallel zu den Getriebewellen
ausgerichtete Schaltwelle 12 drehbar und axial verschiebbar
gelagert. Zum Ankuppeln der Losräder der die
Getriebeübersetzungen liefernden Zahnradstufen an ihre
Getriebewelle sitzen auf den Getriebewellen Zahnradkupplungen,
welche entweder einzeln oder paar- und wahlweise durch
Schaltgabeln 8, 9, 10 betätigt werden, die wiederum jeweils mit
einer zugehörigen Schaltschiene oder -stange 31-8, 31-9 und
31-10 bewegungsfest verbunden sind. Diese Schaltstangen sind
sowohl gegenüber dem Getriebegehäuse 11 jeweils entlang einer
zur Drehachse 24-24 parallelen Bewegungsbahn linearbeweglich
gelagert als auch mit je einer Kupplungsnut 32 für den
Eingriff eines zur Schaltwelle 12 radial und bewegungsfest
angeordneten Schaltfingers 13 Versehen. Dabei ist die
Anordnung so getroffen, dass in demjenigen Getriebzustand, in
welchem alle Zahnradkupplungen ausgerückt sind, der
Schaltfinger 13 und alle Kuplungsnuten 32 in einer
Neutralstellung stehen, also mittig zu einer Gehäuseebene
liegen, welche auf der Drehachse 24-24 senkrecht steht.
Die Schaltstangen 31-8, 31-9, 31-10 sind mit ihrer jeweiligen
Kupplungsnut 32 in je einer zugehörigen Drehwinkelstellung um
die Drehachse 24-24 der Schaltwelle 12 gegenüber dem
Getriebegehäuse 11 fixiert. Die Schaltwelle 12 muss demnach in
signifikante Drehwinkelstellungen 12-8 bzw 12-9 bzw. 12-10
betätigt werden, wenn die jeweilige Schaltnut 32 mit dem
Schaltfinger 13 in Eingriff gelangen soll.
Jede der Schaltstangen 31-8, 31-9 bzw. 31-10 kann -
ausgehend von der Neutralstellung - in der vom Schaltfinger 13
auf das eine Wellenende 29 der Schaltwelle 12 weisenden
Axialrichtung in eine erste Gangstellung oder in der
entgegengesetzten Axialrichtung in eine zweite Gangstellung
betätigt werden.
Zur Betätigung der Schaltwelle 12 in ihre beiden den ersten
und zweiten Gangstellungen zugehörigen Endstellungen ist die
Schaltwelle 12 an ihrem Wellenende 29 mit einem Schalt-
Stellglied 14 der Kolben-Zylinder-Bauart gekoppelt.
Zum Betätigen der Schaltwelle 12 in ihre signifikanten
Drehwinkelstellungen 12-8, 12-9, 12-10 ist eine Wählhülse 15
verwendet, welche unter Vermittlung eines Hilfsgetriebes 16
zur Umwandlung einer hin- und hergehenden Bewegung in eine
Drehbewegung mit der Schaltwelle 12 verbunden ist, wobei die
Getriebereaktion durch eine ein- und ausrückbare Bremse 20
vermittelt und die Wählhülse 15 ebenfalls vom Schalt-
Stellglied 14 angetrieben wird.
Das andere Ende 28 der Schaltwelle 12 ist mit einer
Rasteneinrichtung 21 verbunden, durch welche die Schaltwelle
12 in ihren signifikanten Drehwinkelstellungen 12-8, 12-9, 12-10
gegenüber dem Getriebegehäuse 11 verrastet ist.
Die Wählhülse 15 ist in nicht mehr dargestellter Weise
gegenüber dem Getriebegehäuse 11 drehbar und axial
unverschiebbar angeordnet.
Die Wählhülse 15 ist relativ zur Schaltwelle 12
konzentrisch sowie dreh- und axialbeweglich angeordnet.
Bei der gattungsgemässen Schaltvorrichtung der Fig. 1, 2
weist die Wählhülse 15 für die formschlüssige Bremse 20 ein zu
ihr bewegungsfestes Rastensegment 33 auf, das mit je einer
Raste für die Drehwinkelstellungen der Wählhülse 15 gegenüber
dem Getriebegehäuse 11 versehen ist, wobei in die Rasten ein
Bremseingriffsglied 34 formschlüssig eingreifen kann, welches
motorisch betätigbar und radial beweglich zur Drehachse 24-24
angeordnet ist.
Für das Hilfsgetriebe 16 ist sowohl bei der
gattungsgemässen als auch bei der erfindungsgemässen
Schaltvorrichtung eine zur Wählhülse 15 bewegungsfest
angeordnete Kulisse 22 mit einem zur Schaltwelle 12 radial und
bewegungsfest angeordneten Kulissenstein oder -stift 23
verwendet.
Die Kulisse 22 weist zwei Kulissenabschnitte 25 und 26 auf,
welche parallel zur Drehachse 24-24 der Schaltwelle 12
verlaufen und in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt sind,
und zwar um einen Versatz, wecher dem Differenzdrehwinkel 17
entspricht, um welchen die benachbarten signifikanten
Drehwinkelstellungen 12-8 und 12-9 sowie 12-8 und 12-10 der
Schaltwelle 12 gegeneinander versetzt liegen.
Den zueinander entgegengesetzt liegenden Kulissenenden der
Kulissenabschnitte 25, 26 ist jeweils eine Stellung des
Kulissenstiftes 23 zugeordnet, welche einer der beiden
Endstellungen der Schaltwelle 12 für die erste und zweite
Gangstellung der Schaltstangen 31-8, 31-9 u. 31-10 entspricht.
In Fig. 1 befindet sich der Schaltfinger 13 im Eingriff mit der
Schaltnut 32 der Schaltstange 31-10, welche durch die
Schaltwelle 12 in die eine ihrer beiden Gangstellungen
betätigt ist.
Wird in diesem Getriebezustand die Schaltwelle 12 durch das
Schalt-Stellglied 14 bei ausgerückter Bremse 20 in ihre andere
Endstellung betätigt, dann bleibt der Schaltfinger 13 im
Eingriff mit der Schaltnut 32 der Schaltstange 31-10, so dass
letztere in ihre andere Gangstellung betätigt und die
Wählhülse 15 durch den Kulissenstifft 23 zu einer Drehbewegung
um den besagten Differenzdrehwinkel 17 in dem einen Drehsinn
(Uhrzeigersinn) relativ zur Zentralachse 37-37 gezwungen wird.
Wird in dem Getriebezustand der Fig. 1 die Schaltwelle 12
durch das Schalt-Stellglied 14 bei eingerückter Bremse 20 in
ihre andere Endstellung betätigt, dann wird die Schaltwelle 12
über ihren Kulissenstifft 23 und die feststehende Kulisse 22
beim Übergang in den Kulissenabschnitt 26 zu einer
Drehbewegung um den besagten Differenzdrehwinkel 17 in dem
anderen Drehsinn (Gegenuhrzeigersinn) gezwungen, so dass der
Schaltfinger 13 in Eingriff mit der Schaltnut 32 der
Schaltstange 31-9 gelangt und letztere in die andere ihrer
beiden Gangstellungen betätigt wird.
Die Schaltvorrichtung nach der Erfindung gemäss Fig. 3
stimmt in den Schalt- und Wählfunktionen mit der vorstehend
beschriebenen gattungsgemässen Schaltvorrichtung der Fig. 1, 2
vollkommen überein. In Bezug auf die Fig. 1, 2 übereinstimmende
bzw. entsprechende Merkmale oder Ausgestaltungen sind bei der
Schaltvorrichtung nach der Erfindung mit den gleichen
Bezugszahlen, ergänzt durch den Buchstaben a, gekennzeichnet.
Die Schaltvorrichtung nach der Erfindung gemäss Fig. 3
verwendet bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel zur
intermittierenden Fixierung der Wählhülse 15a gegenüber dem
Gehäuse 11a eine reibschlüssige Bremse 20a, welche durch ein
druckmittelbetriebenes Brems-Stellglied 35 in Form einer
Kolben-Zylinder-Einheit 41, 43 betätigt wird. Dabei ist die
Anordnung so getroffen, dass die Drehachse 24a-24a der
Schaltwelle 12a und die Zentralachse 37-37 der Wählhülse 15a
sowie eine geometrische Bremsen-Achse 38-38 für die
Hubbewegungen des Betätigungsgliedes 36 des Brems-Stellgliedes
35 koaxial zueinander liegen bzw. zusammenfallen.
Die Schaltwelle 12a wird durch ein druckmittelbetriebenes
Schalt-Stellglied 14a in Form einer Kolben-Zylinder-Einheit
48, 42 betätigt, wobei die einander zugekehrten offenen
Zylinderenden 44 und 45 der beiden Zylinder 42 und 43 sowohl
unter gegenseitiger Zentrierung unmittelbar druckfest
aneinander stossen als auch gegenseitig und gegenüber dem
Gehäuse 11a bewegungsfest angeordnet sind.
Der Zylinder 42 des Schalt-Stellgliedes 14a weist an seinem
an sich offenen Zylinderende 44 einen ringförmigen Wandeinsatz
46 auf, dessen Zentralöffnung 49 von der Schaltwelle 12a
beweglich durchsetzt wird - gegenüber letzterer jedoch durch
eine Dichtung 51 druckfest abgedichtet ist. Gegenüber dem
Zylinder 42 ist der Wandeinsatz 46 durch eine Dichtung 50
druckfest abgedichtet.
Die Schaltwelle 12a ist über das offene Hülsenende 40 der
Wählhülse 15a in deren Zentralöffnung eingeführt. Die
Wählhülse 15a ist in dem Zylinder 43 drehbeweglich und
begrenzt axialbeweglich geführt und mit der gegenüber ihrer
Zentralöffnung drehbar und axialverschiebbar angeordneten
Schaltwelle 12a durch das Hilfsgetriebe 16a getrieblich
verbunden. Das Hilfsgetriebe 16a weist in Übereinstimmung mit
dem Hilfsgetriebe 16 der Fig. 1, 2 eine zur Wählhülse 15a
bewegungsfeste, jedoch nicht gezeigte Kulisse sowie einen
Kulissenstift 23a auf, der sowohl in die Kulisse eingreift als
auch zur Schaltwelle 12a radial und bewegungsfest angeordnet
ist.
Die einander zugekehrten Stirnflächen von Wählhülse 15a und
Wandeinsatz 46 sind als reibschlüssige Bremsflächen 33a und
34a der Bremse 20a ausgebildet.
Das geschlossene andere Hülsenende 39 der Wählhülse 15a
ist sowohl mit dem Betätigungsglied 36 als auch mit dem Kolben
41 des Brems-Stellgliedes 35 einteilig ausgebildet wie auch
durch eine Dichtung 47 gegenüber dem Zylinder 43 druckfest
abgedichtet. Der Kolben 41 und die benachbarte Stirnwand des
Zylinders 43 schliessen eine Arbeitsdruckkammer 52 ein, an
welche ein Steuerungs- und Drucksystem für die anhand der
Fig. 1, 2 beschriebene Arbeitsweise der Bremse 20a in nicht
mehr dargestellter Weise angeschlossen ist.
Im übrigen arbeitet die Schaltwelle 12a durch ihren
Schaltfinger mit Schaltstangen zur Betätigung von
Zahnradkupplungen in der gleichen, jedoch nicht mehr
dargestellten Weise zusammen wie die Schaltwelle 12 der
gattungsgemässen Schaltvorrichtung der Fig. 1, 2.
Claims (12)
1. Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe,
mit einem Gehäuse (11a)
mit einer Schaltwelle (12a)
die gegenüber dem Gehäuse (11a) drehbar und axial veschiebbar gelagert ist
die gegenüber dem Gehäuse (11a) in signifikante Drehwinkelstellungen (12-8, 12-9, 12-10) betätigbar ist
die in der jeweiligen signifikanten Drehwinkelstellung (12-8 bzw. 12-9 bzw. 12-10) aus einer Neutralstellung heraus wahleise in einer der beiden Achsenrichtungen ihrer Drehachse (24-24) in eine einem Gang zugeordnete Endstellung betätigbar ist
mit einer Wählhülse (15a)
die zur Schaltwelle (12a) konzentrisch sowie jeweils relativ drehbar und axial verschiebbar angeordnet ist
die gegenüber dem Gehäuse (11a) drehbar und axial im wesentlichen unverschiebbar gelagert ist
mit einem Hilfsgetriebe (16a) zur Umwandlung einer hin- und hergehenden Bewegung in eine drehende Bewegung
durch welches die Schaltwelle (12a) mit der Wählhülse (15a) verbunden ist
das eine Relativdrehung zwischen Schaltwelle (12a) und Wählhülse (15a) um einen dem Abstand zweier benachbarter signifikanter Drehwinkelstellungen (12-8 und 12-9 oder 12-8 und 12-10) der Schaltwelle (12a) entsprechenden Differenzdrehwinkel (17) zwangsläufig festlegt, wenn die Schaltwelle (12a) den Bereich ihrer Neutralstellung in einer Achsenrichtung ihrer Drehachse (24-24) durchläuft
mit einer zugehörigen ein- und ausrückbaren Bremse (20a),
durch welche die Wählhülse (15a) in den signifikanten Drehwinkelstellungen (12-8, 12-9, 12-10) der Schaltwelle (12a) gegenüber dem Gehäuse (11a) festbremsbar ist
mit einem gegenüber der Wählhülse (15a) bewegungsfest angeordneten Bremseingriffsglied (33a)
mit einem gegenüber dem Gehäuse (11a) in Bezug auf dessen Lagerachse für die Schaltwelle (12a) drehfest angeordneten Bremseingriffsglied (34a)
mit einem die Bremseingriffsglieder (33a, 34a) in und ausser Eingriff bringenden hilfskraftbetriebenen Brems- Stellglied (35)
das ein durch Hilfskraft in axiale Hubbewegungen in den Richtungen einer geometrischen Bremsen-Achse (37-37) der Bremse (20a) bringbares Betätigungsglied (36) aufweist
das gegenüber einem der beiden Bremseingriffsglieder (33a, 34a) bewegungsfest angeordnet ist
dadurch gekennzeichnet, dass das zur Wählhülse (15a) bewegungsfeste Bremseingriffsglied (33a) an einer konzentrischen radialen Ringfläche der Wählhülse (15a) liegt und die geometrische Bremsen-Achse (37-37) koaxial zur Zentralachse (38-38) der Wählhülse (15a) ausgerichtet ist.
mit einem Gehäuse (11a)
mit einer Schaltwelle (12a)
die gegenüber dem Gehäuse (11a) drehbar und axial veschiebbar gelagert ist
die gegenüber dem Gehäuse (11a) in signifikante Drehwinkelstellungen (12-8, 12-9, 12-10) betätigbar ist
die in der jeweiligen signifikanten Drehwinkelstellung (12-8 bzw. 12-9 bzw. 12-10) aus einer Neutralstellung heraus wahleise in einer der beiden Achsenrichtungen ihrer Drehachse (24-24) in eine einem Gang zugeordnete Endstellung betätigbar ist
mit einer Wählhülse (15a)
die zur Schaltwelle (12a) konzentrisch sowie jeweils relativ drehbar und axial verschiebbar angeordnet ist
die gegenüber dem Gehäuse (11a) drehbar und axial im wesentlichen unverschiebbar gelagert ist
mit einem Hilfsgetriebe (16a) zur Umwandlung einer hin- und hergehenden Bewegung in eine drehende Bewegung
durch welches die Schaltwelle (12a) mit der Wählhülse (15a) verbunden ist
das eine Relativdrehung zwischen Schaltwelle (12a) und Wählhülse (15a) um einen dem Abstand zweier benachbarter signifikanter Drehwinkelstellungen (12-8 und 12-9 oder 12-8 und 12-10) der Schaltwelle (12a) entsprechenden Differenzdrehwinkel (17) zwangsläufig festlegt, wenn die Schaltwelle (12a) den Bereich ihrer Neutralstellung in einer Achsenrichtung ihrer Drehachse (24-24) durchläuft
mit einer zugehörigen ein- und ausrückbaren Bremse (20a),
durch welche die Wählhülse (15a) in den signifikanten Drehwinkelstellungen (12-8, 12-9, 12-10) der Schaltwelle (12a) gegenüber dem Gehäuse (11a) festbremsbar ist
mit einem gegenüber der Wählhülse (15a) bewegungsfest angeordneten Bremseingriffsglied (33a)
mit einem gegenüber dem Gehäuse (11a) in Bezug auf dessen Lagerachse für die Schaltwelle (12a) drehfest angeordneten Bremseingriffsglied (34a)
mit einem die Bremseingriffsglieder (33a, 34a) in und ausser Eingriff bringenden hilfskraftbetriebenen Brems- Stellglied (35)
das ein durch Hilfskraft in axiale Hubbewegungen in den Richtungen einer geometrischen Bremsen-Achse (37-37) der Bremse (20a) bringbares Betätigungsglied (36) aufweist
das gegenüber einem der beiden Bremseingriffsglieder (33a, 34a) bewegungsfest angeordnet ist
dadurch gekennzeichnet, dass das zur Wählhülse (15a) bewegungsfeste Bremseingriffsglied (33a) an einer konzentrischen radialen Ringfläche der Wählhülse (15a) liegt und die geometrische Bremsen-Achse (37-37) koaxial zur Zentralachse (38-38) der Wählhülse (15a) ausgerichtet ist.
2. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Betätigungsglied (36) gegenüber der Wählhülse (15a)
bewegungsfest und die Wählhülse (15a) gegenüber dem Gehäuse
(11a) begrenzt axialbeweglich angeordnet sind.
3. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Betätigungsglied (36) mit dem einen Stirnende (39)
der Wählhülse (15a) verbunden und die Schaltwelle (12a) sich
von dem anderen offenen Stirnende (40) der Wählhülse (15a) her
in die Wählhülse (15a) hinein erstreckt.
4. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zur Wählhülse (15a) bewegungsfeste
Bremseingriffsglied (33a) an der zum Betätigungsglied (36)
entgegengesetzt liegenden Stirnfläche der Wählhülse (15a)
liegt.
5. Schaltvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bremseingriffsglieder (33a, 34a) als Reibflächen
ausgebildet sind.
6. Schaltvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Brems-Stellglied (35) als druckmittelbetriebene
Kolben-Zylinder-Einheit ausgebildet ist.
7. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass Kolben (41) und Betätigungsglied (36) des Brems-
Stellgliedes (35) einteilig ausgebildet sind.
8. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wählhülse (15a) und der Kolben (41) des Brems-
Stellgliedes (35) einteilig ausgebildet oder unmittelbar
miteinander verbunden sind.
9. Schaltvorrichtung nach einem der Patentansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Zylinder (42) eines als druckmittelbetriebene Kolben-
Zylinder Einheit ausgebildeten Schalt-Stellgliedes (14a) zur
Betätigung der Schaltwelle (12a) und der Zylinder (43) des
Brems-Stellgliedes (35) zueinander sowohl koaxial als auch
bewegungsfest angeordnet sind.
10. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die benachbarten Stirnenden (44, 45) der beiden Zylinder
(42, 43) unter gegenseitiger Zentrierung unmittelbar aneinander
stossen.
11. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenräume der beiden Zylinder (42, 43) durch einen
ringförmigen Wandeinsatz (46) - der von der Schaltwelle (12a)
beweglich und druckfest durchsetzt wird - gegenseitig
druckfest abgeteilt sind.
12. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wandeinsatz (46) die zum Gehäuse (11a) bewegungsfeste
Reibfläche (34a) aufweist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE10033807A DE10033807C2 (de) | 2000-07-12 | 2000-07-12 | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10033807A DE10033807C2 (de) | 2000-07-12 | 2000-07-12 | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2003085290A1 (de) * | 2002-04-11 | 2003-10-16 | Ina-Schaeffler Kg | Schnappverbindung zwischen einem schaltelement und einem kolben |
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| DE19610104C2 (de) * | 1996-03-15 | 1999-07-01 | Daimler Chrysler Ag | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe sowie Verfahren zum Steuern dafür |
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2000
- 2000-07-12 DE DE10033807A patent/DE10033807C2/de not_active Expired - Fee Related
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2001
- 2001-07-11 IT IT2001RM000413A patent/ITRM20010413A1/it unknown
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| CN101050812B (zh) * | 2006-02-17 | 2012-01-11 | 玛涅蒂玛瑞利动力系公开有限公司 | 用于换档系统伺服机构的液压致动器和相应的制造方法 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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