DD299698A7 - Trommelfelleinsatzkoerper - Google Patents

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DD299698A7
DD299698A7 DD32075588A DD32075588A DD299698A7 DD 299698 A7 DD299698 A7 DD 299698A7 DD 32075588 A DD32075588 A DD 32075588A DD 32075588 A DD32075588 A DD 32075588A DD 299698 A7 DD299698 A7 DD 299698A7
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drainage
eardrum
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ear
ear canal
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DD32075588A
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Inventor
Joachim Heinke
Hans-Peter Heilmann
Original Assignee
Heinke,Joachim,De
Heilmann,Hans-Peter,De
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der chirurgischen Behandlung der Gehoerorgane und betrifft einen Trommelfelleinsatzkoerper zum Zwecke einer permanenten transtympanalen Belueftung und Drainage des Mittelohres. Erfindungsgemaesz besitzt dieser eine Drainagebohrung, die mittelohrseitig einen trompetentrichterfoermigen Einlaszradius besitzt und selbst in Flieszrichtung sich konisch erweiternd in einem Auslaszradius im Gehoergangsbereich endet.{Trommelfell; Einsatzkoerper; Drainage; Chirurgie; Belueftung; Mittelohr; Einlaszradius; Flieszrichtung; Auslaszradius; Oligodynamie; Werkstoff}

Description

Ausführungsbelsplel
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nachstehend η "ihor erläutert werden. Die Zeichnung zeigt: einen Querschnitt dos Trommelfellainsatzkörpers.
DerTrommelfelleinvalzkörper besitzt eine Drainagebohrung 1. Diese Drainagebohrung 1 istander dem Innenohr zugewandten Seite mit einem trompe'.entrichterförmigen Einlaßradius 2 versehen. In Gehörgangsrichtung iot die Drainagebohrung 1 selbst sich erweiternd konisch ausgebildet und endet dort in einem Auslaßradius 3. Am äußeren Umfang des Trommelfelle'nsatzkörpers ist ein Gehörgangswulst 4 angeordnet. Infolge der annähernd gleichen Wanddicke 5 bilden der trompetentri iterförmige Einlaßradius 2 und der Gehörgangswulst 4 eine Trommelfellholung 6. Das Ende 7 des trompetentrichterförmigen Einlaßradius 2 ist ebenfalls abgerundet. Nach entsprechender und bekannter Vorbereitung des Trommelfelles wird der Trommelfelleinsatzkörper mittels geeigneter Manipulatoren so eingesetzt, daß der trompetentrichterförmige Einlaßradius 2 in das Mittelohr ragt und der Auslaßradius 3 im Gehörgang verbleibt. Das Trommelfell liegt dabei in der Trommelfo Iholung 6, wobei der Genörgangswulst 4 und der trompeter trichterförmige Einlaßradius 2 eine bleibende Positionierung gewährleisten. Der trompetentrichterförmige Einlaßradius 2, der nahtlose Übe 'gang der Drainagebohrung 1 in einen sich erweiternd konischen Teil und der Auslaßradius bilden eine optimale hydrodynamische Form und verhindern ein Verkleben des Sekretes im Drainagelumen. Begünstigt werden diese Vorteile durch absolute Vermeidung von Kanten und ebenen Flächen.
In Betracht gezogene Druckschriften: US 4744792 (AC1F2/18)

Claims (4)

1. Trommelfelleinsatzkörper mit einer Drainagebot un ι und annähernd gleicher Wanddicke, dadurch gekennzeichnet, daß die Drninagebohrung (1) miti lohrseitig einen trompetentrichterförmigen Einlaßradius (2) besitzt, der in Fließrichtung sich konisch erweiternd in einem Auslaßradius (3) im Gehörgangsbereich endet.
2. Trommelfelleinsatzkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfang ein Gehörgangswulst (^vorgesehen ist.
3. Trommelfelleinsatzkt rper nach Anspruch 1, dadurch gekonnzeichnet, daß das Ende (7) des trompetentrichterförmigen Einlaßradius (2) abgerundet ist.
4. Trommelfelleinsatzkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle mit der Drainage beauftragten Oberflächen hochglanzpoliert sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Trommelfelleinsatzkörper zum Zwecke einer permanenten transtympanal^n Belüftung und Drainage des Mittelohres.
Charakteristik der bekannten technischen Losung
Nach Versagen einer konservativen Behandlung von Tubenfunktionsstörungen, chronischen Tubenmittelohrkatarrhen und insbesondere des chronischen Mittelohrergusses kommen zur permanenten Drainage oder auch Belüftung Trommelfelleinsat2körper zur Anwendung, die nach einem von Armstrong 1954 vorgestellten Gerätes auch als Paukenröhrchen bezeichnet werden. Die bekannten Ausführungen sind als beidseitig offene Hohlzylinder ausgebildet, die mit meist symmetrischen Seitenflanschen versehen sind. Dabei werden diese Paukenröhrchen überwiegend aus Kunststoffen wie Polyäthylen, Polytetrafluoräthylen oder Siliconkautschuk hergestellt. Zum Zwecke der Applikation befinden sich teilweise Zapfen oder angeformte Lappen on der dem Gehörgang zugewandten Seite. Wesentliche Nachteile dieser bekannten technischen Lösungen zeigen sich am häufigsten im Verkleben und Verstopfen der Drainage und damit in der Unwirksamkeit derselben, in der Abstoßung des Implantates infolge Unverträglichkeit und eventuell auch in allergischen Reaktionen. Als Ursachen für das Verkleben und den Verschluß der Drainage durch das Sokret kommen dabei die streng geometrische Formgestaltung und damit eine antihydrodynamische Wirkung, die nicht unerhebliche Alterung bestimmter Kunststoffe und damit Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit sowie die bereits beschriebenen, in den Gehörgang ragenden Applikationshilfen als Haftansatz für Sekrete in Betracht. Zur Beseitigung dieser Nachteile wurde das sogenannte „Tübinger Paukenröhrchen" entwickelt. Unter Beibehaltung der bereits beschriebenen geometrischen Formen wurden als Werkstoffe reines Gold, goldbeschichtetes Palladium und goldbeschichtetes Silber eingesetzt. Insbesondere bei Verwendung von reinem Gold unterbleiben zwar die Abwehrreaktionen des Körpers. Infolge der antibakteriellen Wirkung des Goldes reduziert ^ich beispielsweise die Keimzahl von 107 bei Kunststoff auf 7000 bei Edelmetall. Diesir verbesserten technischen Lösung haftet jedoch weiterhin als wesentlicher Nachteil an, daß die konventionelle Formgest; Itung das Abfließen des Sekretes infolge Hängenbleiben und Verkrusten an den Ecken und Kanten der Röhrchens behindert. '
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen Trommelfelloinsatzkörper zu schaffen, der die bestehenden Nachteile beseitigt und damit Drainage und Belüftung der Paukenhöhle bzw. des Mittelohres optimiert.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, durch eine hydrodynamische Formgestaltung ein Verkleben der Drainagebohrurig zu verhindern und einen längeren Einsatz des Implantates zu gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Trommelfelleinsatzkörper eine Drainagebohrung aufweist, die innenohrseitig einen trompetentrichterförmigen Einlaßradius besitzt, selbst in Fließrichtung sich erweiternd konisch verläuft und in einem Auslaßradius im Gehörgangsbereich endet. Am äußeren Umfang ist ein Gehörgangswulst angeordnet. Damit wird eine Trommelfellholung erzeugt und verhindert ein selbständiges Verschieben des Implantates. Der erfindungsmäßige Körper besitzt gleiche Wanddicke und das Ende des trompetentrichterförmigen Einlaßradius ist abgerundet. Der Trommelfelleinsatzkörper besteht aus Titan oder Gold bzw. einem anderen oligodynamen Werkstoff mit entsprechender Oberflächenvergütung.
DD32075588A 1988-10-14 1988-10-14 Trommelfelleinsatzkoerper DD299698A7 (de)

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