DD284084A5 - Messeinrichtung fuer die wickellage- und drehzahlmessung, insbesondere bei elektromotoren - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Messeinrichtung für die Winkellage- und Drehzahlmessung, insbesondere bei Elektromotoren. Die Messeinrichtung enthält einen stationären, koaxial angelegten, optischen Modulator, der über ein optisches System mit Impulszählschaltung verbunden ist. Sie enthält auch eine um 90 Grad reflektierende Spiegelanordnung, die an der Motorwelle, auf der Höhe des Modulators, angesetzt ist. Der optische Modulator hat die Form der Seitenfläche eines Körpers mit Symmetriedrehung, an den an der Innenfläche ein Inkrementalmuster befestigt ist. Die Spiegelanordnung, die die Lichtstrahlen um 90 Grad reflektiert, bildet das erste Element in der Reihenfolge des optischen Systems, welches die Signale vom optischen, in der Achse der Messeinrichtung angesetzten Systems, formt und am Ausgang einen Fotodetektor enthält. Der optische Modulator hat eine Zylinderform. An seiner Innenfläche befindet sich das Inkrementalmuster für das Reflexlicht. An der Innenfläche des Zylinders kann auch das Inkrementalmuster für das Durchlicht angebracht werden. In diesem Fall ist auch an der Außenseite des Zylinders eine gleichmäßige Lichtquelle angeordnet. Den optischen Modulator kann auch der Kegelspiegel bilden, an den von der Seite der Grundlage die Inkrementalscheibe für das Reflex- und Durchlicht befestigt ist. Wenn dies eine Scheibe für das durchlaufende Licht ist, dann ist hinter der Scheibe die gleichmäßige Lichtquelle vorgesehen. Der Fotodetektor besteht aus drei Fotoelementen in der Anordnung eines gleichschenkligen Dreiecks. Die Hälfte des Durchmessers der aktiven Fläche jedes der Fotoelemente ist kleiner als die Breite des Bildes der Inkrementalmuster-Markierung im Bereich des Fotodetektors. Die Seite der Mustermarkierung ist aber nicht größer als die Zonenbreite zwischen den Markierungen. Im Falle einer Konfiguration der Fotoelemente in der Anordnung eines rechtwinkligen gleichschenkligen Dreiecks ist die Breite des Bildes der Markierung eines Inkrementalmusters im Bereich des Fotodetektors in einem von Zwei folgenden Intervallen enthalten: 0,52 < A < 0,7a und 0,73a < A < 10a wobei a die Werte zwischen den an die Katheten gelegten Fotoelement-Zentren bildet. Im Fall einer Konfiguration der Fotoelemente in der Anordnung eines gleichseitigen Dreiecks ist die Breite des Bildes der Markierung eines Inkrementalmusters im Bereich des Fotodetektors in einem von zwei folgenden Intervallen enthalten: 0,52 < A < 0,85a und 0,89a < A < 10a. Fig. 1.{Messeinrichtung; Winkellage- und Drehzahlmessung; Elektromotor; optischer Modulator; Impulszählschaltung; Inkrementalmuster; Fotodetektor; Zylinder; Lichtquelle; Kegelspiegel; Mustermarkierung; Fotoelement}
Description
Meßeinrichtung für die Winkellage- und Drehzahlmessung, insbesondere bei Elektromotoren i
Die Erfindung betrifft ein System für die Winkellage- und Drehzahlmessung, insbesondere der Elektro-, Kleinst- und Schrittmotoren.
Es ist ein System zur Winkellagemessung des Rotors eines Schrittmotors bekannt, das im Artikel "Fotooptisches Drehwinkelmeßgerät zur meßtechnischen Erfassung des dynamischen Verhaltens von Schrittmotoren für Quarzuhren", W. Scheuble, R. Schmid, UT 1979, Nr. 2, S. 5 - S (DE) beschrieben wurde, in dem die Lichtquelle in der Drehachse des Rotors unterbracht ist. Der Lichtstrahl fällt auf den an der '..'eile angebrachten und um 45 geneigten Spiegel. Der Strahl läuft nach der Spiegelung parallel zur Drehachse der Welle und fällt auf ein Paar der Lichtleiter, welche auf dem Kreisumfang koaxial mit dem Rotor angeordnet sind. Einer der Lichtleiter jedes Paars ist an einen gemeinsamen Fotodetektor angeschlossen, und an einen anderen Fotodetektor ist der zweite Lichtleiter geknüpft. Die Anwendung des zweiten Lichtleiters in jedem Meßpunkt erlaubt die Drehrichtung des Rotors zu unterscheiden.
Gekannt ist auch eine Meßeinrichtung für Winkelgeschwindigkeit nach der Patentanmeldung DE 3 422 365, die eine Scheibe mit öffnungen enthält. Die Lichtquelle ist koaxial gegenüber der Scheibenachsdrehung angebracht.
Während der Scheibendrehung gelangen die Lichtstrahlen durch die 'öffnungen, kehren nach der Spiegelung vom Scnoin'.verfer zurück und nach dem Übergang durch das optische System, welches einen'halbdurcnlässigen Spiegel enthält und fallen auf den Fotodetektor. Die Zahl der Impulse pro Zeiteinheit bildet die Drehgeschwindigkeit.
Die bekannten Systeme, insbesonder-e mit den Umsetzern, die an der Motorwelle aufgesetzt sind, bela'sten den Motor sehr stark durch das große Trägheitsmoment und sind durch das kleine Auflösungsvermögen gekennzeichnet. Ein System mit Lichtleitern belastet den Motor weniger, und trotz relativ großen Umfangsdurchmessers erlaubt es maximal ISO Lichtleiterpaare, das entspricht derselben Zahl der vorzuseilenden Meßpunkte. Die bekannten Systeme sind also durch eine geringe Nutzbarkeit, insbesondere bei Kleinsteinrichtungen für genaue Messungen in den Kleinstmotoren, gekennzeichnet. Sie gestatten auch keine eindeutige Bestimmung der Drehrichtungsänderung im Fall der zentralen Signalablesung, v/eil sich die Laufrichtung des Markierungsbildes parallel zu einer Geraden verschiebt, die beide Fotoelemente verbindet, und zwar zweimal pro Drehung; die Phasendifferenz ist gleich 0°.
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile weitgehend zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Meßeinrichtung für die Winkellage- und Drehzahlmessung, insbesondere
bei Elektromotoren, zur Verfügung zu stellen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der optische Modulator die Form einer Seitenfläche eines Körpers mit Symmetriedrehung aufweist, an den, von der Innenseite dieser Fläche, ein Inkrementalmuster befestigt ist. Eine Spiegelanordnung, die die Lichtstrahlen um 90 reflektiert, bildet in der Reihenfolge das erste Element des optischen Systems, welches das Signal vom optischen Modulator formt und welches am Ausgang einen Fotodetektor enthält und in der Meßeinrichtungsachse angelegt ist.
Der optische Modulator weist eine Zylinderfortn auf. Auf der Innenfläche dieses Zylinders ist ein Inkrementalmuster für das Reflexlicht angebracht. Es kann auch auf dieser Innenfläche des Zylinders ein Inkrementalmuster für das Durchlicht angebracht sein; dann ttiuB aber an der Außenfläche des Zylinders die gleichmäßige Lichtquelle angesetzt werden.
Den optischen Modulator bildet der Kegelspiegel, an den eine Inkrementalscheibc für das Reflexlicht befestigt ist. Den optischen Modulator bildet auch der Kogelspiegel, an den eine Inkrementalscheibe für das Durchlicht befestigt ist, und hinter dieser Scheibe ist die gleichmäßige Lichtquelle installiert.
Der Fotodetektor besteht aus drei Fotoelementen in gleichschenkliger Dreieckanordnung. Die Hälfte des Durchmessers der aktiven Fläche jedes Fotoelementes ist kleiner als die Bildbreite der Inkrementalmuster-Markierung im Bereich des Fotodetektors. Die Breite der Mustermarkierung ist nicht größer als die Zonenbreite zwischen den Markierungen. Im
Fall einer Konfiguration der Fotoelemente in eine rechtwinklige, gleichschenklige Dreiecksanordnung ist die 3ildbreite der Inkrementalmuster-Markierung im Bereich des Fotodetektors in einem der folgenden Intervalle enthalten:
o,52q<A <C0,7a und 0 ,73a / A < 10a ,
wobei a den Abstand zwischen den an die Katheten gelegten Fotoelement-Zentren bildet. Im FqII einer Konfiguration der Fotoelemente in eine gleichzeitige Dreiecksanordnung ist die Bildbreite der Inkrementolmuster-Narkierung im Bereich des Fotodetektors in einem der zwei folgenden Intervalle enthalten :
0,52a'- A ^- 0,85a und 0,89a ά A ^ 10a.
Die Einrichtung nach der Erfindung sichert infolge der Anwendung der Markierungen sehr kleiner Abmessungen ei ne sehr große Genauigkeit und belastet den Rotor fast nicht; dies gestattet die Gewinnung einer sehr großen Meßgeschwindigkeit, wobei die Messungen über zusätzliche Trägheitsmomente und Reibung nicht oder wesentlich weniger gestört sind. Das erlaubt die Drehrichtungsänderungen, trotz Verschiebungswinkeländerung der Markierungen, eindeutig zu bestimmen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die Fig. 1 stellt schematisch das System für die Winkella-
ge- und Drehzahlmessung mit dem optischen Modulator in Zylinderform, mit Inkrementalnuster für das Reflexlicht, dar. Fig. 2 zeigt schematisch des System für die Winkellage- und Drehzahlmessung mit dem optischen, zylinderförmigen Modulator und Inkrementalmuster für das Durchlicht. Fig". 3 illustriert das System für die Winkellage- und Drehzahlmessung mit der Inkrementalscheibe für das Reflexlicht. Fig. 4 stellt ein System mit der Inkrementalscheibe für das Durchlicht dar.
Fig. 5 zeigt schematisch den Fotodetektor. Fig. 6 illustriert ein Bild im Bereich des Fotodetoktors und
Fig. 7 zeigt beispielsweise die Signalverläufe am Ausgang des Fotodetektors im Moment der Drehrichtungsänderung.
Die Einrichtung für die 'winkellage- und Drehzahlmessung nach Fig. 1 weist der Wellenachse 1 des Motors ein mit 45 -Neigung installiertes Pentagonprisma 2 auf, welches die Rolle einer Spiegelanordnung, die das Licht um 90 abspiegelt, erfüllt. Am Niveau des Prismas 2 ist koaxial ein optischer Modulator in Form eines Zylinders 3 aus versilberter Folie, an welche die Markierungen 4 als Striche, die parallel zur Seitenlinie des Zylinders sind und ein Inkrementalmuster 5 für das Reflexlicht bilden, angelegt. An der Systemachse ist mit der Neigung von 45° eine Lichtteilungsplatte G angesetzt und dahinter befindet sich eine Lichtquelle 7. Auf dem zur Einrichtungsachse parallelen Weg ist hinter der Lichtteilungsplatte 6 ein Fotodetektor S angeordnet, der mit einem elektronischen System 9, welches die elektrischen Impulse zählt, verbunden ist.
Die Strahlen von der Lichtquelle 7 fallen nach dem Über-
gang durch die Lichtteilungsplatte 5 auf das Pentagonprisma 2, das sich zusammen mit der Motorwelle 1 des geprüften Motors dreht. Nach der Spiegelung an diesem Pentagonprisma, welches zur Systemachse 10 mit dem Winkelvon 90 geneigt ist, fällt der Lichtstrahl auf die Innenseite des Modulatorspiegels. Nach der Spiegelung trifft der Lichtstrahl auf das rotierende Pentagonprisma 2 und trifft nach der Reflexion auf die Licht teilungsplatte 6, an der eine Reflexion um 90° erfo! detektor G,
um 90° erfolgt. Danach trifft der Lichtstrahl auf den Foto-
'.Vährend der Drehun'g der Motorwelle 1 überstreicht der Lichtstrahl die Spiegel fläche des Modulators und kehrt nach der Reflexion an den aufeinanderfolgenden Feldern zwischen den Markierungen impulsiveise an das Pentagonprisma 2 zurück. Danach durchläuft der Lichtstrahl die Lichtteilungsplatte б bis zum Fotodetektor S. Die Zahl der Lichtimpulse, die an den Fotodetektor 8 gelangen und die Zahl der am Ausgang des Fotodetektors erhaltenen elektrischen Impulse isi direkt proportional zum zurückgelegten Winkelweg. Die elektronische Meßeinrichtung des Systems 9, welche mit dem Fotodetektor S verbunden ist, zählt und verarbeitet die Meßimpulse. Dadurch ist die direkte Ablesung des Drehwinkelwertes und der Drehgeschwindigkeit möglich.
Das System, welches in Fig. 2 vorgestellt ist, weist eine gleichmäßige installierte Lichtquelle 7 auf, die an einem durchsichtigen Zylinder 3 mit den Markierungen 4, welche das Inkrementalmuster 5 für das Durchlicht bilden, angebracht sind. Die Lichtstrahlen laufen zwischen den Markierungen 4 hindurch und fallen auf das rotierende Pentagonprisma 2, welches an der Systemachse und gleichzeitig an der Achse
der Motorwelie 1 angeordnet ist. IVährend der Drehung reflektiert dieses Prisma das Liehe um 90° impulsweise, das weiter an der Systernochse 10 entlanglauft. Die Linsenanordnung 11, welche die Rolle eines optischen, Licht formenden Systems spielt, kumuliert das Licht in einer Form eines dünnen Lichtbündels, das impulsweise auf die aktive Fläche des Fotode'cektors S Tollt. Die Zahl der Lichtimpulse, die an den Fotodetektor 8 gelangen und der an seinem Ausgang erhaltenen elektrischen Impulse ist direkt proportional zu dem zurückgelegten Winkelweg. Die Meßeinrichtung des Systems 9 sammelt und verarbeitet die Meßimpulse, das ermöglicht die direkte Ablesung des Drelv.vinkelv^ertes und der D rehgeschwindigkeit.
Das System, das in der Fig. 3 vorgestellt ist, v/cist einen optischen Modulator in der Gestalt eines Kegelspiegels 12 in einer um 45° geneigten Seitenlinie auf, der an der Systemachse installiert ist. Auf dem Niveau des Spiegels 12 ist eine Inkrementalscheibe 13 für das Reflexlicht koaxial angeordnet. Der Lichtstrahl läuft von der Lichtquelle 7 über die Licht teilungsplatte 6 und fällt auf das Pentagonprisma 2, das das Licht um 90 reflektiert und koaxial an der »/eile 1, zwischen den Wänden des Kegelspiegels 12, angelegt ist. Der Lichtstrahl läuft nach der Reflexion an dem Pentagonprisma 2 an der Fläche des Kegelspiegels 12 und danach zwischen den Markierungen 4 der Scheibe 13 und in der Umkehrrichtung vom Kegelspiegel 12, dem Pentagonprisma 2 und an der Lichtteilungsplatte G entlang, und fällt schließlich auf den Fotodetektor 8. Mit Fotodetektor 8 verbunden, zählt und verarbeitet die elektronische Zählschaltung des Systems 9 die Meßimpulse, das ermöglicht die direkte Ablesung der Drehwinkelwerte und der Drehgeschwindig-
-S-
keit.
Das System, welches in Fig. 4 vorgestellt ist, hat einen optischen Modulator, der auch als Kegelspiegel gefertigt und an der Systemachse mit der Neigung um 45 angeordnet ist. Die koaxial an der Grundlage des Kegelspiegels 12 installierte Inkrementalscheibe 13 ist für das DL|rchlicht, doch die Lichtquelle 7 in Form des Torus ist hinter der Inkrementalscheibe 13 angeordnet. Die Lichtstrahlen verlaufen zwischen den Markierungen 4 der Scheibe 13, spiegeln am Kegelspiegel 12 mit dem Neigungswinkel von 90 ab und fallen auf das rotierende Pentagonprisma 2, welches das Licht um 90 reflektiert und, welches koaxial auf der Motorwelle 1 des Motors, zwischen den IVänden des Kegelspiegels 12, installiert ist. Die Lichtstrahlen laufen vom Pentagonprisma 2 impulsweise die Systemachse 10 entlang und sind in ein dünnes Strahlenbündel, das impulsweise auf die aktive Fläche des Fotodetektors 8 fällt, verformt. Die Zählschaltung des Systems 9 zählt und verarbeitet die Meßimpulse vom Fotodetektor 8.
Der in den Ausführungsbeispielen vorgestellte Fotodetektor S ermöglicht es jederzeit, die Drehrichtung der Motorwelle 1 zu bestimmen. Er kann aus drei Fotoelementen 14; 15; 16 in der Anordnung eines gleichschenkligen, rechtwinkligen Dreiecks, wie es in der Fig. 5 vorgestellt wurde, zusammengesetzt sein. Die Weite zwischen zwei gleich entfernten Fotoelementen 14; 15; 16 beträgt a.
Während der Drehung der Motorwelle 1 bildet sich auf der aktiven Fläche des Fotodetektors 8 ein Bild 17 der Markierungen 4 von einer 3reite A, wie es in Fig. 5 vorgestellt wurde, Dieses Bild 17 der Markierungen verschiebt sich wan-
-Q-
rend der Rotation der Motorwelle 1 und ändert die Kraisrichtung des Vorschubs so, daß die Markierungsbilder schrittweise auf einzelne Fotoelemente 14; 15; 16 kommen. Am Ausgang jedes Fotoelementes entstehen Spannungs-Impulsfolgon
nach der Formung der Katheten. Un , Un , Un , die gegensei-
1 2 3 tig in der Phase verschoben sind, wie es dxe Fig. 7 zeigt.
Der über die Motorwelle 1 ausgeführte Jinkelweg von der Weite zwischen den nächsten Markierungen 4 entspricht einer Versetzung des Bildes 17 der Markierung 4 um die -/'cite Λ + В und gleichzeitig um den 'Winkel ~- , wobei N die Zahl der Markierungen 4 des Inkrementalmusters 5, 13 und B die Breite der Zone 18 zwischen den Markierungen bedeutet. Im Verlauf jeder Drehung der Motorwelle 1 ändert sich schrittweise die Versetzungsrichtung des Bildes der Markierungen 4 um 360 . Während der Richtungsänderung der Motorwelle 1 ändert sich die Richtung der'Versetzung des Bildes 17 der Markierungen 4 um 130 . Dieses Moment ist über t in dar Fig. 7 mit einem parallelen Strich bezeichnet. Von dieser Zeit an erscheinen die Impulse Un , UD , UQ von den Elementen 14; 15; 16 in umgekehrter Reinenfolge als zuvor.
Alle drei Fotoelemente sind an das System, das auf dieser Grundlage die Drehrichtung der Motorwelle 1 bestimmt, angeschlossen. Um hingegen den Wert der Winkeldrehung der Motorwelle 1 zu bezeichnen, ist nur ein beliebiges Fotoelement direkt mit einer elektronischen Zählschaltung des Systems 9, die die Impulse dieses Fotoelementes zählt, verbunden .
Um die Verschiebungsrichtung des Bildes 17, der Markierungen 4 in jedem Moment der Messung zu bestimmen, was der Be-
seitigung einer Situation, in der alle Impulse genau in derselben Phase oder Gegenphasc sind, gleichkommt, müssen einige Beziehungen für das Muster und .Bild auf aer aktiven Fläche des Fotodetektors S vorkommen. Die Zonenbreite zwischen den .Markierungen kann nicht größer als die 3reite der Markierungen 4 sein, und das bedeutet, daß 3^ A ist. Das 3ild der aktiven Fläche des Fotodetektors 3 wird in einer Vergrößerung mittels Mikroskop beobachtet. Zu diesem Zweck muß bei entsprechender Vergrößerung eine größere Bildbreite der Markierung als die Hälfte des Durchmessers der aktiven Fläche der Fotoelemente 14; 15; 16 erreicht werden. Man hat auch das A = 0,6a angepaßt, weil, um in jedem Moment die Drehrichtung der Motorwelle 1 zu bestimmen, die Breite A in einem von den Intervallen
0,52g ^ A ^ 0,7a und 0,73a < A < 10a enthalten sein muß.
Aus praktischen Gründen ist es sehr bequem, die Fotoelemente in den Ecken des gleichseitigen Dreieckes der aktiven Fläche des Fotodetektor-Systems zu ordnen, wie es in der Fig. 6 gezeigt wurde. Das Prinzip der Drehrichtungs-3estimmung des Rotors ist hier genauso. Um aber jeden Moment die Drehrichtungsbestimmung der Motorwelle 1 zu sichern, muß die Bildbreite A der Markierung 4 unter Bewahrung der Bedingung, daß sie größer als die Hglfte des Durchmessers der aktiven Fotoelementfläche sein muß, bezeichnet werden. So wurde auch der '«Vert'0,66 a angepaßt. Die Breite muß in einem von den Intervallen
0,52a < .', ^- 0,35a und 0,89a < A < 10a
enthalten sein. Es wurde dasselbe Inkrementalmuster angewandt, das im Fall der Konfiguration der Fotoelemente IA-; ID; 16 in der rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreieckanordnunq benutzt wurde.
Claims (11)
- Patentansprüche1« ίleßeinrichtung für die Winkellage- und Drehzahlmessung, insbesondere bei Elektromotoren, bestehend aus einer Lichtstrahlungsquelle und einer an der Motorwelle eingesetzten Spiegelanordnung, welche die Lichtstrahlen um 90 abspiegelt, mit einem stationären, optischen Modulator auf der Höhe des Spiegelsystems, der koaxial an der Meßeinrichtung angelegt und nit der Zählschaltung der elektrischen Impulse über die Optik verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der optische Modulator die Form einer Seitenfläche eines Körpers (3) mit Drehsynmetrie aufweist, an den an der Außenseite dieser Fläche ein Inkrementalmuster (5) befestigt ist, die Spiegelanordnung (2), welche die Lichtstrahlen um 90 reflektiert, jedoch in der Reihenfolge das erste Element des optischen Systems (2; 6; 11; 3) ist, welches das Signal von dem optischen Modulator, der am Ausgang als ein Fotodetektor (3) an der Systemachse (10) ausgebildet ist, für die Meßeinrichtung bildet,
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der optische Modulator die Form eines Zylinders (3) aufweist, an dem auf der Innenfläche das Inkrementalmuster für das Reflexlicht (5) aufgebracht ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der optische Modulator für Lichtimpulse die Form eines Zylinders (3) aufweist, an den auf der Innenfläche das Inkrementalmuster (5) für das Durchlicht und an der Außenfläche des Zylinders die gleichmäßige Lichtquelle (7) installiert ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den optischen Modulator ein Kegelspiegel (12) bildet, an den von der Seite der Grundlage die Inkrenentalscheibe (13) für das Reflexlicht befestigt ist.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den optischen Modulator der Kegelspiegel (12) bildet, an den, von der Seite der Grundlage, die Inkrementalscheibe (13) für das Durchlicht befestigt ist und hinter dieser die gleichmäßige Lichtquelle (7) installiert ist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß der Fotodetektor (G) aus drei Fotoelementen (14; 15; 16)- in der Anordnung eines gleichschenkligen Dreieckes besteht, wobei die Hälfte des Durchmessers der aktiven Flä~ ehe jedes der Elemente (14; 15; 16) kleiner als die Breite (A) des Bildes (17) der Markierung eines InkreMentalrnusters im Bereich des Fotodetektors (3) ist, -aber die Dreite der Mustermarkierung nicht größer als die Dreite der Zone zwischen den Markierungen sein darf.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drch/Lichtumsetzer die Form eines Zylinders (3) aufweist, an dem von der Innenseite das Inkrementalrnuster (5) für Reflexlicht aufgebraucht ist und der Fotodetektor (S) aus drei Fotoelementen (14; 15; 16) in der rechtschenkligen Dreiecksanordnung besteht, wobei die Hälfte des Durchmessers der aktiven Fläche jedes der Fotoelemente (.14; 15; 16) kleiner als die Dreite (A) des Bildes (17) der Markierung (4) des Inkrementalmusters im Dereich des Fotodetektors (8) ist, aber die, Dreite der Mustermarkierung nicht größer als die Breite der Zone zwischen denMarkierungen sein darf.S. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreh/Lichtumsetzer die Form eines Zylinders (3) aufweist, an den von der Innenseite ein Inkrementalmuster für das Durchlicht (5) aufgebracht ist, jedoch an der Außenseite des Zylinders die gleichmäßige Lichtquelle (7) installiert ist und der Fotodetektor (G) aus drei Fotoelementen (14; 15; 16) in gleichschenkliger Dreiecksanordnung besteht, wobei die Hälfte des Durchmessers der aktiven Fläche jedes der Fotoelanente (14; 15; 16) kleiner als die Breite (A) des Bildes (17) dar Markierung (4) des Inkrementalnusters in Gereich des Fotodatektors (C) ist, aoer die Mark.ierungsbreite des Musters nicht größer als die Breite der Zone zwischen den Markierungen sein da rf.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreh/Lichtunsetzer aus den Kegelspiegel (12) gebildet ist, cn den seitens der Grundlage die Inkrementalscheiba (13) für das Reflexlicht befestigt ist und der Fotodetektor (8) aus drei Fotoelementen (14; 15; 16) in einer gleichschenkligen Dreieckanordnung besteht, wobei die Hälfte des Durchmessers der aktiven Fläche jedes der Fotoelemente (14; 15; 16) kleiner als die Breite (A) des Bildes (17) einer Markierung (4) des Inkrementalmusters im Bereich des Fotodetektors (G) ist, aber die Breite der Mustermarkierung nicht größer als die Breite der Zone zwischen den Markierungen sein darf.
- 10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreh/Lichtupsetzer durch den Kegelspiegel (12) gebil-dot ist, an den seitens der Grundlage die Inkrementalscheibe (13) für das Durchlicht befestigt ist und der Fotodetektor (S) aus drei Fotoelemencen (14; 15; 16) in einer gleichschenkligen Dreiecksanordnung besteht, wobei die Hälfte des Durchmessers der aktiven Fläche jedes der Fotoelemente (14; 15; 16) kleiner als die Breite (A) des Bildes (17) der Markierung (4) des Inkrementalmusters in Bereich des Fotodetektors (8) ist, aber die Breite der Musterrnarkierung nicht größer als die Breite der Zone zwischen den Markierungen sein darf.
- 11. Einrichtung nach den Ansprüchen б oder 7 oder S oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall einer Konfiguration der Fotoelemente (14; 15; І6) in der Anordnung eines rechtwinkligen und gleichschenkligen Dreieckes die Dreite (Л) des Bildes (17) einer Markierung (4) des Inkrcmentalmusters im Bereich des Fotodetektors (8) in einem von zwei folgenden Intervallen enthalten ist:0,52a A, A -0,7a und 0,73 C A ^ 10a,wobei a den Abstand zwischen den an die Katheten gelegcen Fotoelemenrzentren bildet.
- 12. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7 oder 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall einer Konfiguration der Fotoelenente (14; 15; 16) in der Anordnung eines gleichseitigen Dreieckes die Breite (A) des 3ildes (17) der Markierung (4) eines Inkrementalmuscers im Bereich des Fotodecektors (8) in einem von zwei folgenden Intervallen enthalten ist:0,52a < A < 0,85a und 0.39a <. A ^ 10a,wobei a den Abstand zwischen den Zentren der Fotoelemente (14; 15; 16) bildec.
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